In 15 Minuten zu mehr Kreativität

mehr Kreativität in 15 Minuten

Meine erste Frage an mich, als ich Evas Aufruf zur Blogparade "Kreativität im Business" gelesen habe, war: bin ich kreativ?
Ich habe sie mir mit: nö… eigentlich nicht beantwortet.
Dann kann ich auch mit mitmachen.

Zum Glück habe ich aber weitergelesen und mich hinterfragt, was ich überhaupt unter Kreativität verstehe.

Für mich war das z.B. alles, was mit Kunst und malen zu tun hat.

Das probiere ich zwar immer wieder mal aus – wie z.B. in Onlinekursen zum Malen mit Pastellkreide von Beatrice Hinder, Funny Sketchnotes von Simone Abelmann, dem Artilda Kartenset von Eva Peters, David Geobel von Sinnstiften oder den Happy Paintings von Clarissa Hagenmeyer - halte mich aber trotzdem nicht für kreativ.

Ich habe keine super Einfälle und selbst wenn, dann gelingt es mir meist nicht, sie so umzusetzen, wie ich gerne würde.

Außerdem habe ich rausgefunden, dass ich mich selbst nur dann als kreativ empfinde, wenn ich eigene Ideen umsetze.

Wenn ich also in einem Malkurs bin und „nur“ die Vorschläge und Übungen mitmache und „nachmale“, ist das nicht kreativ.
Wenn ich Holzfiguren nach einer Vorlage aus einem Buch oder Ratgeber aussäge und bemale, bin ich nicht kreativ.
Wenn ich eine Tischdecke oder ein Lätzchen nach Anleitung oder Zählvorlage aussticke, ist das nicht kreativ.

Spannend.

Ich bin nicht oft auf Pinterest, weil ich da einfach zu viel Zeit verplempern würde, aber wenn ich da mal bin, dann schaue ich mir gerne Gartenumgestaltung oder Upcycling Ideen an.

Oft behalte Dinge, die man „eigentlich“ wegschmeißen könnte (und vielleicht auch sollte), weil ich mir sicher bin, dass ich sie irgendwann noch mal zweckentfremden und gebrauchen kann.
Zum Beispiel als ungewöhnliche Deko-Idee - wie diesen alten Stuhl in shabby chic, der jetzt als „Blumenkübel“ vor unserem Haus steht.

kreativ Stuhl Blumentopf

Weil die Idee aber nicht von mir ist, sondern ich schon mal ein Bild von einem bepflanzten Stuhl gesehen habe, ist es für mich nicht kreativ.

Witzigerweise sehe ich das nur bei mir so eng.
Bei anderen fänd ich das trotzdem kreativ.

Und wie sieht es mit Kreativität im Business aus?

Gute Frage…
Auch da finde ich mich nicht sonderlich kreativ – bekomme aber immer mal wieder zu hören: auf was für Ideen du immer kommst…

Sei es für die Klopfimpulse in der Facebook-Gruppe oder meine Kurse.

Ja, an Ideen mangelt es nicht.

Aber wenn die Inspiration durch einen Impuls von außen kommt (wie z.B. beim Mantra Kurs durch die Meditationen von Deepak Chopra) und nicht alle Bestandteile von mir stammen (Mantras gibt es schon eeeeweig), finde das nicht sonderlich erfinderisch.

Obwohl die Kombination von Klopfakupressur und Mantras schon ungewöhnlich ist.

Daraufhin habe ich nachgeschaut, was Wikipedia über Kreativität sagt und diesen Eintrag gefunden:

Kreativität ist die Fähigkeit, etwas zu erschaffen, was neu oder originell und dabei nützlich oder brauchbar ist. Darüber hinaus gibt es verschiedene Ansätze, was Kreativität im Einzelnen auszeichnet und wie sie entsteht.

Das Wort Kreativität bezeichnet im allgemeinen Sprachgebrauch vor allem die Eigenschaft eines Menschen, schöpferisch oder gestalterisch tätig zu sein. Daher ist fälschlicherweise die Vorstellung verbreitet, dass Kreativität nur mit Berufen oder Tätigkeiten aus den Bereichen der bildenden Kunst und der darstellenden Kunst verbunden sei (art bias).

Es wird zwischen alltäglicher (small c) und außergewöhnlicher (Big C) Kreativität unterschieden. Außergewöhnliche Kreativität ist die herausragende (meist objektive) Kreativität wie auf der Ebene der Genies. Alltägliche Kreativität ist die (meist subjektive) Kreativität, die sich bei den meisten Menschen beobachten lässt, wie das Umgestalten eines Gartens oder das Improvisieren beim Kochen. Dabei existieren viele Übergänge von alltäglicher und außergewöhnlicher Kreativität. Beide entwickeln sich in einem Zusammenspiel von Begabungen, Wissen, Können, intrinsischer Motivation, Persönlichkeitseigenschaften und unterstützenden Umgebungsbedingungen.

Diese falsche Vorstellung hatte ich wohl auch…

Wie schätzt du deine Kreativität ein?
Hältst du dich für einfallsreich?
Wie sieht dein Umfeld das?
Teilt es deine Meinung oder sehen sie dich ganz anders?

Welche Glaubenssätze, die im weitesten Sinn mit Kreativität verbunden sind, trägst du in dir?

  • das ist brotlose Kunst
  • damit kann man kein Geld verdienen
  • Künstler leben immer von der Hand in den Mund
  • Damit kann man keine Familie ernähren
  • Das ist wieder nur ein Spleen / eine fixe Idee
  • ich kann sowas nicht
  • Ich bin ein Kopfmensch und nicht kreativ
  • ...

Mach dir Notizen und schreib dir deine Gedanken und Ideen dazu auf.

Jetzt denk an jemanden, den du für „absolut kreativ“ hältst – falls es sowas überhaupt gibt. An jemanden, der in deinen Augen 100%ig kreativ ist.
Wie würde sich das anfühlen, so kreativ zu sein?

Und jetzt spür nach:
Zu wieviel Prozent bist du selbst kreativ?

Nimm die Zahl, die dir als Erstes in den Sinn kommt und schreib sie auf.

Und jetzt klopf mit.

Wir klopfen uns jetzt nämlich einfach Kreativität herbei.

Beim Modernen Energietappen klopfen wir ganz vorsichtig und sanft an unserem Energiekörper.
So, als würden wir einem Baby sanft auf die Nase stupsen.

Je sanfter du klopfst, desto positiver reagiert dein Energiekörper und desto leichter und schneller merkst du die Wirkung.

Klopf direkt im Video mit oder nimm die schriftliche Anleitung - je nachdem, was dir mehr liegt.

Klopfpunkte Energy Tapping

Herzheilungshaltung:
Kreativität für mich
ich brauche Kreativität
ich möchte Kreativität

Auf dem Kopf: Kreativität für mich
Drittes Auge: ich brauche Kreativität
Augenbraue: ich möchte Kreativität
Seite vom Auge: Kreativität für mich
unter dem Auge: ich möchte kreativ sein
unter der Nase: Zugang zu meiner Kreativität
unter dem Mund: Kreativität für mich
Schlüsselbein: Kreativität in all meine Zellen
Daumen: Kreativität für mich
Zeigefinger: Kreativität für mein Business
Mittelfinger: Kreativität für mein Leben
Ringfinger: Kreativität für meinen Alltag
kleiner Finger: ich brauche Kreativität
Karatepunkt: ich möchte Kreativität

Auf dem Kopf: noch mehr Kreativität für mich
Drittes Auge: kreative Kreativität für mich
Augenbraue: ich möchte noch mehr Kreativität
Seite vom Auge: ich brauche noch mehr Kreativität
unter dem Auge: ich WILL noch mehr Kreativität
unter der Nase: jetzt auf der Stelle
unter dem Mund: neue Ideen
Schlüsselbein: frische Gedanken
Daumen: Einfallsreichtum für mich
Zeigefinger: Kreativität für mich
Mittelfinger: noch mehr Fantasie für mich
Ringfinger: geniale Kreativität für mich
kleiner Finger: fantasievolle Kreativität für mich
Karatepunkt: künstlerische Kreativität für mich

Auf dem Kopf: ich möchte noch mehr Kreativität
Drittes Auge: ich WILL kreativ sein
Augenbraue: und mich auch kreativ FÜHLEN
Seite vom Auge: in all meinen Zellen
unter dem Auge: ich FÜHLE mich kreativ
unter der Nase: ich fühle mich einfallsreich
unter dem Mund: ich fühle mich fantasievoll
Schlüsselbein: ich bin genial kreativ
Daumen: noch mehr Kreativität für mich
Zeigefinger: ich drücke meine Kreativität aus
Mittelfinger: alle Kreativität der Welt
Ringfinger: ich möchte noch mehr Kreativität
kleiner Finger: noch viel mehr Kreativität für mich
Karatepunkt: unendliche Kreativität

Auf dem Kopf: unendliche Kreativität für mich
Drittes Auge: ich möchte unendliche Kreativität
Augenbraue: ich brauche unendliche Kreativität
Seite vom Auge: ich will unendliche Kreativität
unter dem Auge: unendliche Kreativität für mich
unter der Nase: unendliche Kreativität für meine Gedanken
unter dem Mund: unendliche Kreativität für meinen Energiekörper
Schlüsselbein: unendliche Kreativität für all meine Zellen
Daumen: geniale, unendliche Kreativität
Zeigefinger: unendliche Kreativität für mich
Mittelfinger: ich möchte unendliche Kreativität
Ringfinger: ich habe unendliche Kreativität
kleiner Finger: ich bin unendlich kreativ
Karatepunkt: unendliche Kreativität

Und noch einmal tief durchatmen.

Spür wieder nach:
Zu wieviel Prozent fühlst du dich selbst JETZT kreativ?

Schreib dir diese Zahl auf.

Ist es nicht Wahnsinn, wie leicht du es geschafft hast, dich kreativ(er) zu fühlen?

Wichtig ist, dass du offen für die neuen Ideen und Einfälle bist.

Mein Vorschlag ist, ab jetzt immer Zettel und Stift parat zu haben oder sie direkt ins Handy zu sprechen, damit sie nicht verloren gehen.

Je mehr du auf diese neuen Impulse achtest, sie bemerkst und dir aufschreibst, desto größer und lebendiger wird deine Fantasie.
Und dann gilt es natürlich, diese Kreativität auch auszuleben.

Welche deiner Ideen setzt du direkt um?
Womit fängst du JETZT an?

Lass uns an deinen Einfällen, Ideen und deiner Schöpferkraft teilhaben.
Schreib im Kommentar, wie sich deine Kreativität verändert hat und was du jetzt direkt in Angriff nimmst.






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Michaela,
    das Thema finde ich mal wieder super! Ich habe immer wieder gemerkt, dass für mich genau das der Stolperstein bei der Umsetztzung von Ideen ist, wenn ich den Anspruch erhebe, dass es nützlich, gut, hilfreich, besonders etc. sein soll. Das unterbindet den kreativen Flow. Je weniger ergebnisorientiert ich sein kann (was bisher aber leider nur funktioniert, wenn ich die Möglichkeit habe, etwas sofort spontan zu machen ohne erst das Denken anzufangen) desto weniger ausgebremst bin ich.
    Jetzt hat mich Dein Artkikel auf die gute Idee gebracht, Positive Tapping mal dafür einzusetzen. Ich bin mir nur noch nicht so ganz sicher, was für einen Begriff man dafür wählen könnte. „Absichtslosigkeit“ trifft es nicht so ganz, da ja durchaus die Absicht besteht, sich auszudrücken. Hast Du eine Idee?
    Danke nochmal und Dir einen sonnigen Sonntag! 🙂
    Sabine

    • Liebe Sabine,
      wie wäre es mit „kreativer Flow“?

      Oder – noch besser – deine Antwort auf die Frage:
      Was brauche ich jetzt, um meinen Stolperstein bei der Umsetzung von Ideen aus dem Weg zu räumen?

      Liebe Grüße
      Michaela

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