besser umgehen mit dem inneren Kritiker

dem inneren Kritiker nicht glauben

Ich bin mir sicher, du kennst ihn sehr gut… deinen inneren Kritiker, den Nörgler, das Teufelchen auf der Schulter,… wie auch immer du es nennst.

der innere Kritiker

Die Stimme in dir, die dir immer all die Sachen aufzählt, die du nicht gut (genug) machst, die du nicht darfst, was du auf keinen Fall tun solltest, usw.
Die dir sagt:

  • dass du zu ______ (faul, fett, träge, dumm, naiv, nett, alt, unsportlich, ungebildet, unwichtig, …) bist.
  • dass deine Frisur und Figur überhaupt nicht gehen.
  • dass du schon viel weiter sein könntest (im Privaten, beruflich, spirituell,…).
  • dass du keine gute Mutter / Partnerin / Frau / Freundin,… (Vater / Partner / Mann / Freund,…) bist.
  • ...

Die nur damit beschäftigt ist dir zu sagen, dass du ein Fehler auf 2 Beinen bist.​​​​​

Das Blöde ist, dass du es dieser Stimme NIE recht machen kannst.

Sie wird immer wieder etwas Neues finden, was ihr an dir nicht passt.
Was nicht gut genug ist.

Bei Wikipedia habe ich nichts darüber gefunden, aber im Selbsterkenntnis-Wiki steht unter Anderem:
Der innere Kritiker ist ein typischer, bei vielen vorkommender Ausdruck des Verstandes, der v.a. gespeist ist aus Konditionierungen und Erinnerungen. Er mäkelt ständig an dem herum, was man tut, urteilt das eigene Verhalten ab und verlangt Änderungen.

Stell dir vor, du willst ein Essen für 20 Personen kochen.

Diese 20 Menschen bestehen aus absoluten Fleischliebhabern (Fleisch muss immer auf den Tisch, sonst schmeckt es nicht), Veganern, Rohkostlern, Menschen mit Laktoseintoleranz, Selleriesaft-Liebhabern, Menschen, die gerade fasten und Menschen, die alle möglichen Diäten machen.

Na, mit welchem Gericht stellst du alle zufrieden?

Außer einem Glas Wasser fällt mir gerade nichts ein – und selbst da ist die Frage:
still, mittel oder sprudelig?
Aus einer Glas- oder Plastikflasche?
Von welcher Marke?

Auch da wird es keine Einigkeit geben. Und es kann auch jemand dabei sein, der überhaupt kein Wasser trinkt.

Du merkst schon… das ist echt schwierig bis unmöglich.

Genauso ist es auch mit dem inneren Kritiker.

Je mehr du versuchst, es ihm recht zu machen, desto komplizierter wird es und es bringt dich nirgendwo hin.
Du entfernst dich nur immer mehr von dir.
Du KANNST es ihm nicht recht machen!

Was ist dann die Lösung?

Ignorieren

Das Beste wäre, wenn du ihn einfach ignorierst.

In der Theorie total einfach.
In der Praxis durchaus eine Herausforderung.

Schließlich arbeitet der innere Kritiker schon fast so lange, wie du zurückdenken kannst, oder?!
Und er ist sehr fleißig und nimmt selten oder nie Urlaub.

Was kannst du tun, um der Stimme aus dem Off nicht so viel Beachtung zu schenken?

Bewusst werden

Der erste Schritt ist, dir darüber bewusst zu werden, dass du dieser Stimme nicht zu glauben brauchst!
Und dich immer und immer wieder daran zu erinnern, dass sie „nur rumlabert“.

Namen geben

Eine Idee ist es, der Stimme einen Namen zu geben. Aha… da redet die Alma wieder… Lass sie schnacken.

Du hast sicher schon mal Radio oder Fernsehen laufen gehabt, ohne hinzuhören oder hinzuschauen, weil du mit etwas anderem beschäftigt warst. Du hast dich einfach nicht darauf konzentriert.
Genauso, wie du das Band mit den aktuellen Meldungen beim Nachrichtensender vermutlich nicht immer liest.

Probiere das auch mal mit dem Nörgler in dir. Ihn wahrzunehmen, ihm zu sagen (wenn du alleine bist, gerne auch laut) Hallo__________ (Name – mein Beispiel Alma), da bist du ja wieder… und dich dann wieder dem zuzuwenden, was du vorher gemacht hast.

Das wird nicht von jetzt auf gleich gut funktionieren, sondern das braucht Übung.
Aber da die Stimme so aktiv ist, hast du vermutlich viele Möglichkeiten, es zu üben.

Nach einiger Zeit wirst du merken, dass die Stimme sich verändert.
Vielleicht ist sie nicht mehr so laut. Vielleicht taucht sie nicht mehr so oft auf. Vielleicht auch etwas anders.
Und du wirst merken, dass es für dich immer leichter wird, sie nicht mehr so ernst zu nehmen.

Du wirst auch feststellen, dass es dir leichter fällt sie zu ignorieren, wenn du allgemein gut drauf bist.
An Tagen mit innerem Regenwetter fällt es dem inneren Kritiker wieder leichter, zu dir durchzudringen.

Das ist total normal.
Lass dich davon nicht irritieren.

Tonart ändern

Du kannst dir auch vorstellen, die Stimme in einer anderen Tonart sprechen zu lassen. Micky Mouse wird immer gerne genommen.
Wenn die Micky Mouse-Stimme sagt: meine Güte, wie du wieder rumläufst. Das ist total peinlich! dann fällt es dir leichter, den Inhalt nicht ernst zu nehmen oder du lachst direkt los.

      der innere Kritiker

Nicht Micky Mouse, aber so wirklich ernst nehmen kann man diese Stimme nicht, oder?!

Gibt es einen Dialekt, den du lustig findest? Dann Verpasse dieser inneren Stimme genau diesen Dialekt und probiere, wie es dir damit geht. Wieviel Macht hat der Nörgler damit noch?

Freunde-Check

Ein Freunde-Check ist auch hilfreich.
Frag dich: würde ich so mit jemandem sprechen, den ich gern habe? Würde ich das meiner Freundin / einem Familienmitglied / meinem Partner,… sagen?
In dem Tonfall und mit diesen Worten? Würde ich so mit jemand anderem sprechen?

Meist lautet die Antwort: eher nicht.

Nimm das als Bestätigung, dass es „nur Geschnacke“ dieser Stimme ist und nicht „die Wahrheit“.

Nur ein Gedanke

Auf dem Klopf-Kongress Angst & Panik überwinden habe ich mit Anne Rose Pretorius über die 3 Prinzipien nach Sydney Banks gesprochen.

Probiere mal, was mit dem Nörgler passiert, wenn du ihn wahrnimmst und feststellst: es ist nur ein Gedanke.

Nicht mal dein Gedanke, sondern nur ein Gedanke.
Beobachte, ob sich dadurch etwas verändert.
Und wenn ja, was.

Gedanken kommen und gehen. Sie springen von einem Thema zum nächsten.
Sie bleiben nur, wenn wir sie festhalten, indem wir sie für wahr halten und darüber nachdenken.
Ansonsten ziehen sie weiter.

Das gilt natürlich auch für schöne und angenehme Gedanken – nur halten wir uns an denen seltener fest. Und selbst wenn, dann stört es uns nicht.

das positive Ziel dahinter

Nehmen wir mal an, der innere Kritiker ist gar nicht so böse, wie wir ihn oft empfinden, sondern er meint es gut mit uns.
Immer.

Was könnte das positive Ziel des inneren Kritikers sein?
Was könnte er Positives damit bezwecken wollen?
Wovor will er dich beschützen?
Das ist manchmal nicht so leicht herauszufinden. Ich geb’s zu.

Bleiben wir beim Beispiel von oben.
meine Güte, wie du wieder rumläufst. Das ist total peinlich!
Was könnte die positive Botschaft dahinter sein? Wovor könnte es dich schützen?

Du kannst den Kritiker auch direkt fragen und ein „Gespräch“ mit ihm beginnen.
Vielleicht sagt dir dein Nörgler gerade: was ist das denn für eine blöde Idee? Wie soll das denn gehen? Ich mache mich doch hier nicht zum Affen!

Vielleicht bekommst du auch eine Antwort. Zum Beispiel:
Weißt du noch, wie der Peter damals den blöden Spruch über deine Frisur gemacht hat? Wie alle darüber gelacht haben?
(wenn dich das triggert, dann klopf den Handkanten- oder Schlüsselbeinpunkt!)
Wie weh dir das getan hat? Wie doll du dich geschämt hast? Wie viel du deswegen geweint hast?
Diese Schmerzen möchte ich dir ersparen. Darum achte ich darauf, dass du ordentlich aus dem Haus gehst.

Unter dem Aspekt sieht alles ganz anders aus, oder?!

Der innere Kritiker entstand oft in der Kindheit und nutzt daher auch „Lösungen“, die ebenfalls aus dieser Zeit stammen!

Mit dem heutigen Wissen würde man das anders regeln, aber diese Strategien wirken ja auch in vielen Fällen...

Daher lade ich dich ein, dir immer wieder die Frage zu stellen: welche positive Absicht könnte dahinter stecken?
Und dich von den Antworten überraschen zu lassen.

Klopfen

Es gibt viele Möglichkeiten, wie du mit dem inneren Kritiker klopfen kannst.

Ich stelle dir hier die „außer-wenn-Klopftechnik“ von Andy Hunt vor, weil sie so pragmatisch, einfach und hilfreich ist. 

Das Ziel dieser Übung ist nicht, das Thema aufzulösen.
Es geht darum, Glaubenssätze zu entmachten, ihnen die Kraft zu nehmen und zu erkennen, dass sie nicht wahr sein müssen.
Und diese Technik passt super zum inneren Kritiker.

Los geht’s.
Sprich den Satz:

Ich glaube meinem inneren Kritiker alles laut aus und bewerte den Wahrheitsgehalt auf einer Skala von 0 – 100%.
Wenn du ihn Nörgler, Teufelchen, Stimme aus dem Off,… nennst, dann tausche den Begriff „inneren Kritiker“ in der kompletten Übung gegen das Wort aus, das du nutzt!

Punkte klassische Klopfakupressur

Handkante 3x
Auch wenn ich meinem inneren Kritiker alles glaube, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.
Auch wenn ich meinem inneren Kritiker alles glaube, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.
Auch wenn ich meinem inneren Kritiker alles glaube, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Augenbraue: ich glaube meinem inneren Kritiker alles
neben dem Auge: außer, wenn ich ihm nicht glaube
unter dem Auge: ich glaube meinem inneren Kritiker alles
unter der Nase: außer, wenn ich ihm nicht glaube
unter der Lippe: ich glaube meinem inneren Kritiker alles
Schlüsselbein: außer, wenn ich ihm nicht glaube
unter dem Arm: ich glaube meinem inneren Kritiker alles
auf dem Kopf: außer, wenn ich ihm nicht glaube

Tief atmen.

Sprich den Satz Ich glaube meinem inneren Kritiker alles noch einmal laut aus und schau, ob sich der Wahrheitsgehalt verändert hat.

Meist reicht eine Runde noch nicht für eine deutliche Veränderung. Klopf gerne 3 oder 4 Runden und spür dann wieder nach, wie sehr du deinem inneren Kritiker noch glaubst.

Falls du dich wunderst, dass ich den Punkt unter dem Arm mitklopfe: bei dieser Technik hört man mit dem „außer wenn-Aspekt“ auf. Ich hätte auch den Punkt auf dem Kopf weglassen können, damit es aufgeht.

Du kannst die Übung natürlich auch auf spezielle Sätze des inneren Kritikers anpassen.
Zum Beispiel:

ich kann nicht mit Geld umgehen – außer, wenn ich es doch kann
ich bin total faul – außer ich bin es nicht (nicht faul)
ich finde nie meinen Traumpartner – außer, wenn ich ihn doch finde
ich bin total fett und hässlich – außer, ich bin es nicht
ich schaffe es nie, mit dem Rauchen aufzuhören – außer, wenn ich doch mit dem Rauchen aufhöre
ich bin unsportlich – außer, wenn ich es nicht bin
mir fällt es schwer, eine neue Sprache zu lernen - außer, wenn es mir leicht fällt

Und auf allgemeine Glaubenssätze:

Menschen mit viel Geld (reiche Menschen) sind Verbrecher – außer, sie sind es nicht
Es gibt keine freundlichen Menschen mehr – außer, es gibt sie doch
Jeder denkt nur noch an sich – außer die, die es nicht tun und auch an andere denken

Spür deine Glaubenssätze auf und bring sie damit ins Wanken.

mit dem Unterbewussten in Kontakt gehen

Es gibt auch ein tolles Tool, dass sich „Ask and Receive“ nennt.
Dabei geht man davon aus, dass ein Teil in uns die Lösung für das Problem kennt. Mit diesem Teil geht man direkt in Kontakt und bittet ihn um Mithilfe.

Sprich die Sätze laut aus und lass sie wirken. Dein Unterbewusstsein erledigt den Rest.

Wie immer – pass die Worte so an, dass Sie für dich passen.

Es gibt einen Teil in mir der bereits weiß, wie ich es schaffe _______________ (meinen inneren Kritiker, den Nörgler, das Teufelchen auf der Schulter, die Stimme aus dem Off,…) nicht mehr ernst zu nehmen.
Dieser Teil ist bereit, den Rest von mir zu informieren.
Das geschieht gerade mit Gnade und Leichtigkeit.
Mein Körper, Geist und Seele erhalten diese Information.
Die Informationsübertragung ist nun abgeschlossen.

Atmen

Es gibt einen Teil in mir der bereits weiß, dass ich es schaffe _______________ (meinen inneren Kritiker, den Nörgler, das Teufelchen auf der Schulter, die Stimme aus dem Off,…) nicht mehr ernst zu nehmen. Und ich bin überrascht, wie schnell mir das gelingt.
Dieser Teil ist bereit, den Rest von mir zu informieren.
Das geschieht gerade mit Gnade und Leichtigkeit.
Mein Körper, Geist und Seele erhalten diese Information.
Die Informationsübertragung ist nun abgeschlossen.

atmen

Spür rein.
Merkst du eine Veränderung?

Du kannst die Übung gerne 1 Woche (oder länger) täglich machen.
Und / oder immer dann, wenn dir der Nörgler auffällt.

Beobachte einfach, ob sich etwas verändert. Und wenn ja, was es ist.

Ich bin neugierig und freue mich auf deinen Kommentar.

Hast du etwas über deinen inneren Kritiker oder Nörgler gelernt oder ihn vielleicht sogar neu kennengelernt?
Was hast du aus diesem Beitrag mitgenommen?
Wie gehst du mit deinem inneren Kritiker um?
Wie schaffst du es, ihn im Zaum zu halten?

Erste Hilfe nach dem Scheitern – mit EFT Klopfakupressur direkt besser fühlen

erste Hilfe beim Scheitern

Gescheitert.
Was für ein scheiß Gefühl!
Was für ein blödes Wort.

Bisher war mir auch noch nicht aufgefallen, dass darin auch das Wort „Eiter“ steckt...
Wie passend.
Es fühlt sich für mich auch an, als wäre innerlich etwas aufgebrochen...

Du hast dir etwas vorgenommen.
Vielleicht sogar alles dafür gegeben.
Opfer gebracht.
Ganz viel Energie reingesteckt.
Und Liebe. Sooo viel Liebe.

Und es hat doch nicht gereicht, denn du bist gescheitert.
Hattest keinen Erfolg.
Hast es verkackt.
Es hat nicht geklappt.

Und jetzt fühlst du dich wie der letzte Depp.
Ein Versager.
Unfähig.
Zu blöd.
Gescheitert.

Vielleicht hatten dir Menschen aus deinem Umfeld schon vorher gesagt: lass die Finger davon, probiere es nicht, mach es besser nicht, das wird sowieso nichts,…

… und jetzt musst du ihnen auch noch Recht geben.
Zumindest lagen sie mit ihren Vorhersagen richtig.

Das tut doppelt weh.
Dir selbst eingestehen zu müssen, dass du gescheitert bist, ist schon schlimm genug.

Oft ist mit dem Scheitern auch ein Traum geplatzt.

Eine Vision.
Ein geplanter Lebensabschnitt.

Und jetzt magst du mit niemandem darüber reden, um blöde Kommentare zu vermeiden und machst alles alleine mit dir aus.

Hier ein Beispiel aus meinem Leben.

Du kannst mir glauben, dass ich viele aufzählen könnte, denn im Scheitern bin ich echt gut. (im Umgang damit noch nicht so sonderlich 😉 )

Wir wollten schon seit Jahren einen Hund haben, aber es gab 2 gute Gründe dagegen: unsere ältere Katze, die keine Hunde mag und die kleine Wohnung.

Im letzten Jahr verstarb unsere Katze Mira und wir wohnen seit einiger Zeit in einem Haus mit großem Garten.
Erst brauchten wir noch etwas Luft um uns vom Verlust von Mira zu erholen, aber dann wurde der Wunsch nach einem Hund immer größer.
Wir wussten genau, was wir haben wollten. Schließlich muss der Hund auch zu unseren „Gegebenheiten“ passen und wir müssen ihm gerecht werden können.

Wir suchten einen „Hofhund 2.0“ – einen (gerne älteren) Hund, der einfach nur dabei sein möchte, nicht auf längere Spaziergänge besteht, sondern dem der Garten reicht, der freundlich ist, andere Hunde mag, Katzen mag (eine Katze möchten wir irgendwann wieder dazu haben) und die Tiere im Garten (Rehe, Fasane & Vögel) in Ruhe lässt.

Ein Couch Potatoe-Hund sozusagen.
Oder ein „Hofhund“, der im Haus lebt, aber auch jederzeit nach draußen kann.

Soweit die Theorie.

Uns war klar, dass wir keinen Hund vom Züchter wollten, sondern aus dem Tierschutz.

Wir hatten schon einige ältere „Semester“ gesehen, aber der Passende war nicht dabei. Einen Opi hätten wir gerne genommen – haben auf Nachfrage aber erfahren, dass er Katzen zum Fressen gern hat. Ein No-go – zumal auch die Katzen der Nachbarn durch unseren Garten streifen…

Und dann kam Maila.

Maila Hund
Maila Krokodil

Wir haben sie im Tierschutz gesehen und uns sofort verliebt.
Ein großes, liebes, freundliches, verträgliches, verschmustes Mädchen. Zu toll, um wahr zu sein.

Sie hat uns zu Hause besucht, war noch schöner als auf den Fotos und ist wirklich ein Traumhund.

Und was hat das jetzt mit Scheitern zu tun?

Je mehr sie bei uns ankam, desto mehr hat sich ihr Wesen gezeigt.
Im Haus war sie ruhig und lieb – wenn sie nicht gerade ihre 5 Minuten hatte. Dann sprang sie uns an, knabberte ziemlich doll an uns rum (ich habe aufgehört, die blauen Flecke zu zählen…) und ließ sich überhaupt nicht bändigen.

„Aus“ oder „Nein“ scherten sie kein Stück.

Sie knabberte alles an. Sie hat mehrere ihrer Geschirre durchgeknabbert, ihr Hundebett, ein altes Sofa von meiner Oma, schließlich die Haustür,…

Im Wohnzimmer tickte sie völlig aus, wenn sie durch die Terrassentür in 30m Entfernung eine Katze sah. Sie war nicht zu halten und wäre am liebsten durch die geschlossene Tür gerannt.

Es schien auch, als fehlte ihr das „Rudel“ von der Pflegestelle. Und ihre Freiheit.

Spaziergänge waren ein Abenteuer. Sie schmiss sich immer mal wieder hin und blieb stumpf liegen. Dank Geschirr können wir sie „animieren“ aufzustehen. (okay, wir haben sie damit hochgehoben…)
Wenn sie ein Reh sah, dann war unsere Standfestigkeit gefragt, denn sie sprang volle Pulle ins Geschirr und wollte hinterher.
Soviel zum Thema: kein Hund mit Jagdtrieb.

Und dann war da noch die Sache mit Besuch.
Andere Menschen mochte sie nicht ins Haus lassen. Sie verbellte alle und fing auch an zu knurren. Zuerst wich sie dabei noch zurück, aber je mehr sie sich hier Zuhause fühlte, desto mehr meinte sie, uns beschützen zu müssen. Und desto mehr ging sie dabei bellend und knurrend auf die Menschen zu.
Wir konnten sie kaum noch halten und der Besuch durfte sich möglichst nicht bewegen.

Das ging einfach nicht.

Wir waren mit ihrem Beschützerinstinkt überfordert und wollten nicht das Risiko eingehen, dass sie jemanden biss, nur weil wir ihr nicht vermitteln konnten, dass sie uns nicht zu beschützen braucht…

Fazit:
Maila ist ein Traumhund. Lieb, schmusig und mit tollem Charakter.

Nur leider passt sie nicht zu uns, denn wir können ihr nicht gerecht werden.

Sie müsste auch mal ohne Leine auf dem Grundstück laufen können, sich hinlegen und den Wind um die Nase wehen lassen, aber das ging nicht. Dann wäre sie schnell abgezischt und würde wahlweise Rehe, Fasane, Vögel, Nachbars Katzen, Radfahrer oder sonstwas jagen.
Wir haben zwar einen Zaun, aber das Grundstück ist nicht gesichert wie Fort Knox.

Wir sind gescheitert.

Bei der Auswahl des Hundes (obwohl wir so genau wussten und gesagt haben, was wir suchen, brauchen und leisten können) und bei der „Erziehung“ des Hundes.

(bevor jetzt jemand sagt: dann hätten sie euch doch diesen Hund nicht geben dürfen – das stimmt. Aber Maila hat sich auf der Pflegestelle im Rudel anders verhalten. Sie lief frei im (gut gesicherten) Garten. Geknabbert hat sie vermutlich mit den Hundekumpels. Sie liebte es, einfach nur dabei zu sein, lag viel und genoss jede Kuscheleinheit. Sie war dort auch erst ein paar Tage, so dass man ihr Wesen noch nicht erkennen konnte und mit dieser Pflegestelle gab es insgesamt Probleme…)

Natürlich habe ich schon etliche Videos zum Thema geschaut und auch tolle Bücher gelesen, aber bis zu den einfachen Übungen kamen wir gar nicht.

Wir haben es auch mit Hundetrainern versucht, aber bei Maila hat sich herauskristallisiert, dass sie viel von einem Herdenschutzhund in sich trägt. Da ist es mit Kommandos nicht so einfach, denn diese Hunde sind es gewohnt, selbst Entscheidungen zu treffen. Das ist eigentlich auch ihr Job. Wie auch das Beschützen ihrer Herde.
Dazu kommt noch, dass sie jahrelang auf der Straße gelebt und diese Fähigkeiten ausgelebt hat.

So mussten wir schweren Herzens die Entscheidung treffen, sie wieder abzugeben 🙁– zum Wohle aller.
Auch wenn es sich total anders anfühlt.
Es hat uns das Herz gebrochen, weil wir sie schon sooooo liebgewonnen hatten.
Aber es ging nicht anders.

Jetzt lebt sie mit Hundekumpels zusammen, hat ein ausbruchssicheres Grundstück und ist viel ausgeglichener.
Die neuen Besitzer haben Erfahrung mit Herdenschutzhunden (ein Hundekumpel ist auch ein Herdenschutzhund) und sie ist in guten Händen.
So sehr uns das natürlich freut – so sehr fehlt sie uns auch.

Trotzdem sind wir gescheitert.

Aber Scheitern gehört auch dazu.

Zum Leben.

Oft stellen wir rückblickend fest, was wir daraus lernen konnten.

Wie wir daraus Stärke gewonnen haben.
Was es ohne das Scheitern gar nicht gegeben hätte.
Was ohne Scheitern nicht möglich gewesen wäre.

Denk zum Beispiel an Joanne K. Rowling *, die mit ihren Anfragen bei Verlagen x-mal gescheitert ist, bevor ein Verlag erkannt hat, welches Potential in diesen Manuskripten steckt.

Michael „Air“ Jordan sagte:
„Ich habe in meinem Leben immer und immer wieder versagt. Und deshalb bin ich erfolgreich.“

Oder wie es Thomas Alva Edison, der Erfinder der Glühbirne, ausgedrückt hat:
„Ich habe nicht versagt. Ich habe nur 10000 Wege gefunden, die nicht funktionieren.“

Gelingt es dir, dein Scheitern auch so positiv zu sehen?

Wie wäre es, wenn du dein Scheitern auch so betrachtest?
Was wäre, wenn du gar nicht gescheitert bist?
Was wäre, wenn du gar nicht scheitern kannst?
Was wäre, wenn „scheitern“ nur (d)ein Gedankenkonstrukt ist?
Wie wäre es, wenn du nur einen (weiteren?) Weg gefunden hast, der nicht funktioniert?

Spür nach.

Wie fühlt sich das für dich an?

Wenn sich in dir gerade alles sträubt, weil du dir überhaupt nicht vorstellen kannst, dass du dein Scheitern akzeptierst, dann klopf doch direkt mit.

Jetzt spür noch mal nach.
Was hat sich in dir verändert?
Ist deine Einstellung zum Thema Scheitern jetzt anders? Wenn ja – wie?

Schreib mir doch im Kommentar, wie du mit Scheitern umgehst und was du aus der Klopfrunde mitgenommen hast. 

Klopfakupressur löscht keine Erinnerungen, sondern Belastungen

EFT löscht keine Erinnerungen

Immer mal wieder schnappe ich auf, dass jemand nicht klopft, weil er Angst hat, dadurch die Erinnerung an das Ereignis zu verlieren.

Daher möchte ich noch mal genau darauf eingehen, was du mit Klopfakupressur bewirken kannst und was nicht.

EFT* basierte Klopfakupressur wirkt nicht so, wie du das vielleicht mit „geblitzdingst“  aus dem Film „Man in Black“ kennst!

Dort wird der Neuralisator eingesetzt, es blitzt und die Erinnerung ist gelöscht.
Komplett.
Das passiert bei der EFT* basierten Klopfakupressur NICHT!

Klopfakupressur löscht keine Erinnerungen!

Das ist auch überhaupt nicht das Ziel.

Das Ziel von Klopfakupressur ist, dass dich Dinge (Situationen, Erinnerungen,…), die dich früher belastet haben, nicht mehr berühren, stressen oder triggern.

Dass du weißt: ja, das war so, aber es belastet mich nicht mehr.
Ich kann daran denken, ohne dass ich darauf reagiere
(mit dem Körper, den Sinnen, Emotionen, Gedanken,…).

Du kannst dir Klopfakupressur auch wie einen seelischen Hausputz vorstellen.

Wenn du mit dem Staubsauger durch die Wohnung gehst, dann verschwendest du keinen Gedanken daran, dass er das Laminat, den Teppich oder die Fliesen mit aufsaugen könnte.
Der Bodenbelag bleibt unverändert – die Krümel, Fussel, Tierhaare und der Dreck verschwinden aber.

So wirkt die Klopfakupressur auch.

Du beklopfst den Stress in deinem Energiesystem, der mit der Emotion / Erinnerung / Situation / dem Körpergefühl,… zusammenhängt und löst den Stress bzw. die Belastung auf.
 
Danach hast du die belastende Emotionen oder das unangenehme Körpergefühl losgelassen – kannst dich aber trotzdem an die Situation erinnern.
Entweder neutral oder sogar positiv.

Nehmen wir an, du hast jemanden kennengelernt und aus Unsicherheit und Schüchternheit etwas gesagt oder getan, das dir total peinlich ist. Vielleicht hat die andere Person auch noch darüber gelacht und du fühltest dich ausgelacht.

Wenn du dieses Ereignis erfolgreich beklopfst, dann erinnerst du dich auch hinterher noch genau daran, was passiert ist.

Der Unterschied ist aber, dass dir das nichts mehr ausmacht und du vielleicht sogar darüber lächeln kannst, wenn du dir vorstellst, wie ungeschickt du dich damals angestellt hast.

Die Erinnerung verbindet mich...

Die Angst, dass die Erinnerungen nach dem Klopfen komplett verschwunden sind tritt oft im Zusammenhang mit einer Person auf, die man sehr geliebt hat und zu der es sehr schmerzhafte Erinnerungen gibt. 

Das können Situationen sein, die sehr lange zurückliegen.

Genauso können es auch Gegebenheiten aus den letzten Wochen oder Monaten im Leben dieser Person sein.
Oder der Schmerz über den Tod, in dem man sich völlig verliert.

In diesen Fällen sieht man den Schmerz bzw. die Belastung als Verbindung mit dieser Person, die man – verständlicherweise - auf keinen Fall verlieren möchte.

Das passiert aber durch Klopfakupressur auch nicht.

Man ist und bleibt mit dieser geliebten Person verbunden.

Mit dem Herzen.

Der Schmerz bzw. die Belastung sind eher wie ein Schleier, der es einem schwer macht, sich auch an die schönen Momente mit dieser Person zu erinnern und dafür dankbar sein zu können.
Oder sich überhaupt mit einem Lächeln im Herzen an die Person erinnern zu können, anstatt sofort in Tränen auszubrechen, auch wenn der Verlust schon 15 Jahre oder länger her ist.

Wenn wir wissen, dass wir durch das Klopfen „nur“ den Schleier lüften und einen viel intensiveren Zugang zu den liebenden Gefühlen dieser Person gegenüber haben, dann fällt es uns auch viel leichter, das Thema zu beklopfen und uns von dem emotionalen Ballast zu befreien.

EFT* ist die Abkürzung für „Emotional Freedom Technique“ – Technik der emotionalen Freiheit.

Das ist das Ziel von EFT* basierter Klopfakupressur: emotional frei zu sein.

Es geht bei der EFT* basierten Klopfakupressur auch nicht darum, alle Emotionen immer und sofort „wegklopfen“ zu wollen.

Emotionen gehören zum Leben dazu.
Es wäre doch total schade, wenn wir sie nicht erleben und wahrnehmen würden.
Sie machen das Leben bunt.

das Leben ist bunt

Wir können Freude auch viel intensiver wahrnehmen, wenn wir wissen, wie sich das Gegenteil anfühlt.

Wusstest du, dass Emotionen „eigentlich“ von kurzer Dauer sind?

Wenn wir sie nicht festhalten (bewusst oder unbewusst), dann „dauert“ eine Emotion ca. 90 Sekunden.

Das zählt natürlich sowohl für die Emotionen, die sich „gut“ anfühlen als auch für die Emotionen, die wir nicht gerne wahrnehmen.

In der Theorie sieht das so aus:
Wut – 90 Sekunden – Wut ist wieder weg
Glück – 90 Sekunden – Glück ist wieder weg
Angst – 90 Sekunden – Angst ist wieder weg
Liebe – 90 Sekunden – Liebe ist wieder weg

Kannst du dich erinnern, dass du mal „nur“ 90 Sekunden wütend warst?

Wenn du länger als diese 90 Sekunden wütend bist, dann liegt das z.B. daran, dass du immer wieder über das nachdenkst, was dich so wütend gemacht hat oder auf die Körperreaktionen reagierst.
Die Situation immer und immer wieder durchkaust.
Jeder neue Gedanke löst eine Emotion aus, die wieder ca. 90 Sekunden anhält.

Mit diesen Gedanken bzw. dem (innerlichen) Schimpfen verhinderst du, dass die Emotion „einfach“ weiterziehen kann, bzw. gießt immer wieder Öl ins „Emotionsfeuer“.

Du hältst sie damit unbewusst und sicher auch ungewollt fest.

Wenn du dich in der Wut „festgebissen“ hast und es nicht schaffst, sie loszulassen oder angemessen zu reagieren, dann ist ein guter Zeitpunkt, Klopfakupressur einzusetzen.

In diesem Beitrag findest du ein Video, mit dem du jedes deiner Themen bearbeiten kannst.

Falls du dich jetzt gerade ärgerst, weil dir durch den Beitrag Situationen eingefallen sind, in denen du nicht geklopft hast, weil du Angst hattest, du würdest sie damit auslöschen, dann klopf direkt den Frust, Ärger und all die anderen Emotionen.

Du wusstest es eben nicht besser und aus dem „alten“ Wissensstand heraus hast du genau richtig gehandelt.

Jetzt bin ich neugierig:
War dir klar, wie Klopfakupressur wirkt?
Welche Erfahrungen hast du gemacht?

Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Veränderungen durch Corona – Krise als Chance

Angst vor Veränderung Corona

Schon Wahnsinn, wie sich die Welt in den letzten Monaten verändert hat.

Erinnerst du dich noch daran, worüber du dir im Dezember Sorgen gemacht hast?

Was dir im Dezember total wichtig war?
Was davon kommt dir jetzt noch wichtig vor? (falls du dich noch erinnern kannst)

Haben sich deine Prioritäten verändert?

Das muss ja nicht schlecht sein.

Vielleicht hast du schon mal gehört, dass jemand eine schwere Krankheit hinterher als „größtes Geschenk“ bezeichnet.

Ganz sicher nicht deshalb, weil die Schmerzen oder Behandlungen so toll waren.

Aber weil sich der Fokus verändert hat.

Dinge, die früher wichtig waren, spielen plötzlich keine Rolle mehr.

Die Werte verändern sich oft.

Es geht nicht mehr darum zu zeigen, „was man hat“, sondern eher zu leben „wer oder wie man ist“.

Die fünfte Handtasche und das 33. Paar Schuhe sind nicht mehr wichtig.
Viel wichtiger ist der Moment, in dem man Vögel beim Fressen beobachtet oder sich über ein Lächeln einer fremden Person gefreut hat.

Die Zeit der faulen Kompromisse ist vorbei, weil man erfahren hat, dass das Leben endlich und die Zeit begrenzt ist. Gewusst hat man das schon lange, aber die Bedeutung hat man erst jetzt richtig verstanden.

Man merkt, dass man bisher eher überlebt hat anstatt gelebt zu haben.
Dass man in einem Hamsterrad gefangen war, ohne es zu bemerken. Und wenn man es bemerkt hat, dann konnte man es ignorieren.

Das geht dann aber nicht mehr.

Man nutzt die zweite Chance um das zu tun, was man „schon immer“ machen wollte.

So hört sich Veränderung doch gar nicht so schlecht an, oder?!

Es ist alles eine Frage der Perspektive.
Immer.

Wie wäre es, wenn du dir mal die Frage stellst:

Welche positive Veränderung könnte diese Krise für mich zur Folge haben?

Oft ist es so, dass wir vor großen Veränderungen zurückschrecken.
Sie aufschieben.
Davor zurückzucken.
Sie nicht wollen.
Uns winden, überlegen und schließlich doch für den – vermeintlich – einfachen Weg entscheiden und alles so lassen, wie es ist.

Wir bleiben in unserer Komfortzone – auch wenn sie gar nicht komfortabel ist, sondern wir uns dort eigentlich ziemlich beschissen fühlen.

Das Problem mit diesen Überlegungen ist, dass wir dazu immer Beispiele aus unserer Erinnerung heranziehen, die wir schon kennen.
Das heißt, wenn wir bisher eher unfreiwillig etwas verändert haben oder die Veränderungen nicht die gewünschten Ergebnisse hatten, dann erinnern wir uns auch nur an diese Beispiele.

Kein Wunder, dass wir dann lieber auf Veränderungen verzichten.

Wenn wir aber bei unseren Überlegungen und Abwägungen auch Zugriff auf die ganzen positiven Möglichkeiten hätten, die in Veränderungsprozessen stecken können, würde unsere Entscheidung sicher anders ausfallen!

Wir würden uns vielleicht sogar auf Neuerungen freuen, wenn wir das Potential sehen könnten.
Die Möglichkeiten, die darin stecken.

Wenn wir offen dafür sind, dass etwas Positives kommen kann.

Aktuell werden wir zur Veränderung gezwungen.

Nicht zur Veränderung in uns.
Dazu kann uns niemand zwingen.
Das muss aus uns heraus kommen.
Das müssen wir wollen.
Oder zumindest daran interessiert sein.

Aber an den Veränderungen im Außen kommen wir nicht vorbei.
Davor können wir die Augen nicht verschließen – selbst wenn wir wollen.

Wenn sich im Außen so viel wandelt, ist es eine gute Gelegenheit zu gucken, was in uns los ist.

Wie wir zu Veränderungen stehen.
Welche Ängste in uns schlummern.
Welche Erfahrungen wir gemacht haben.
Wie uns diese Erlebnisse und Erfahrungen heute noch begleiten.

Und uns davon zu befreien, um frei von Belastungen auf eine Veränderung zugehen zu können.

Wie wäre es, 

  • wenn du die Chancen siehst, die diese Krise mit sich bringt?
  • wenn du Lösungen für Probleme entwickelst?
  • wenn du neue Dinge lernst?
  • wenn du dich weiterentwickelst?
  • wenn du an dir arbeitest?
  • wenn du akzeptieren kannst, dass sich Dinge geändert haben?
  • Wenn du mehr zu dir findest?
  • Wenn du deine Werte (neu) entdeckst?
  • Wenn du feststellst, was dir WIRKLICH wichtig ist?
  • Wenn du zufriedener bist?
  • Wenn du glücklicher bist? (auch wenn du vielleicht weniger hast)
  • wenn du deine Zeit mehr zu schätzen weißt?
  • wenn du deinen Blick auf Veränderung wandelst und ihr positiv gegenüber stehst?

Klopf mit und lass deine Angst vor Veränderung los.

Mir geht es nicht darum zu sagen: ist doch alles gar nicht schlimm, was gerade passiert.

Es stehen so viele Existenzen auf dem Spiel.
Viele Menschen kommen an ihre Grenzen oder auch darüber hinaus.

Gerade dann ist es wichtig, einen klaren Kopf zu behalten.

Und das geht nicht, wenn du in Angst und Panik lebst.
Dann bist du im Überlebensmodus.
Das ist kein guter Zustand, um Entscheidungen zu treffen.

Lass deine Angst vor Veränderungen los, damit du wieder klar denken und gute Entscheidungen treffen kannst.

Schreib mir bitte im Kommentar, was dir die Klopfrunde gebracht hat und was dir aktuell hilft, um einen klaren Kopf zu bekommen.

Warum habe ich das nicht schon viel früher gemacht?

warum habe ich das nicht früher gemacht

Vielleicht kennst du das von dir auch, dass du etwas machst und dich hinterher fragst:

Warum habe ich das nicht schon viel früher gemacht?

Diese Frage kannst du dir zu allen möglichen Situationen stellen.

Das Blöde ist nur, dass sie dir nicht weiterhilft.

Im Gegenteil.

Damit lenkst du deine Aufmerksamkeit auf Dinge, die sich nicht gut anfühlen anstatt dich über das zu freuen, was du (jetzt endlich) gemacht hast.
Du beschäftigst dich wieder mit der Vergangenheit, anstatt dich im Hier und Jetzt gut zu fühlen.
Und du erzählst dir Geschichten über dich, die vermutlich nicht so freundlich sind.

Hätte, hätte, Fahrradkette!

Selbstvorwürfe bringen dich nicht weiter!

Oder hast du dich dadurch schon mal besser gefühlt?
Oder dich beim nächsten Mal anders verhalten?

Ganz davon abgesehen, dass es einen Grund dafür gab, dass du es nicht früher gemacht hast.
Warum?
Einfach, weil du es sonst schon früher gemacht hättest!

  • Vielleicht hattest du Angst.
  • Vielleicht warst du unsicher.
  • Vielleicht warst du faul.
  • Vielleicht hattest du falsche Erwartungen.
  • Vielleicht hast du es dir schlimmer vorgestellt.
  • Vielleicht war einfach noch nicht der richtige Zeitpunkt.
  • Vielleicht wusstest du keine Lösung.
  • Vielleicht war es auch etwas ganz anderes.

So oder so – du hast es nun mal nicht früher gemacht.

Indem du dich innerlich ausschimpfst, dass du „es“ nicht früher gemacht hast, sagst du dir damit auch, dass deine Ängste, Unsicherheiten und Vorstellungen „falsch“ waren.
Dass du sie zu ernst genommen oder überbewertet hast.
Dass du nicht richtig gehandelt hast.

Was hält dich jetzt davon ab, dich darüber zu freuen, dass du es gemacht hast?

Den Schritt wertzuschätzen?
Dich zu akzeptieren, wie du bist?
Die Situation zu akzeptieren, wie sie ist?

Was hält dich ab?

  • Welche Gedanken sind da?
  • An wen oder was erinnert dich das?
  • Welche Stimme hast du im Ohr?
  • Was fühlst du?
  • Welche Körperreaktionen sind da?

Nimm dir einen Moment, hinzuspüren und klopf dabei den Schlüsselbeinpunkt.
Schreib dir auf, was dir in den Sinn kommt.

Wie sehr belastet dich das alles auf einer Skala von -10 – 0?
-10 steht für unerträglich, 0 für neutral

SUE Skala

Schreib dir diese Zahl auf.

Und mach die Übung mit, um das loszulassen, was dich belastet.
Du hast die Wahl zwischen dem Skript und dem Video.

Klopfpunkte Energy Tapping

Herzposition:
warum habe ich das nicht früher gemacht?
warum habe ich das so lange aufgeschoben?
warum habe ich das nicht früher gemacht?

Auf dem Kopf: warum?
Drittes Auge: warum?
Augenbraue: ich verstehe mich nicht
Seite vom Auge: es war doch gar nicht schlimm
unter dem Auge: warum habe ich es nicht früher gemacht?
unter der Nase: sooo viel Stress
unter dem Mund: wegen nichts
Schlüsselbein: das wäre nicht nötig gewesen
Daumen: warum habe ich so lange gewartet?
Zeigefinger: das macht gar keinen Sinn
Mittelfinger: ich verstehe es nicht
Ringfinger: ich verstehe mich nicht
kleiner Finger: das war doch ein Klacks
Karatepunkt: gar nicht schlimm

Auf dem Kopf: überhaupt nicht schlimm
Drittes Auge: aber das wusste ich vorher nicht
Augenbraue: ich hatte es mir anders vorgestellt
Seite vom Auge: was Schlimmes befürchtet
unter dem Auge: ich hatte Angst
unter der Nase: war unsicher
unter dem Mund: traute mich nicht
Schlüsselbein: traute es mir nicht zu
Daumen: hätte ich das vorher gewusst
Zeigefinger: dann hätte ich das schon früher gemacht
Mittelfinger: viel früher
Ringfinger: aber ich wusste es ja nicht
kleiner Finger: jetzt bin ich schlauer
Karatepunkt: trotzdem ärgerlich

Auf dem Kopf: um die vertane Zeit
Drittes Auge: das hätte ich früher machen können
Augenbraue: und sollen
Seite vom Auge: aber nein
unter dem Auge: ich konnte nicht
unter der Nase: ich wollte nicht
unter dem Mund: es ging nicht
Schlüsselbein: ganz lange Zeit
Daumen: aber jetzt ging es
Zeigefinger: zum Glück
Mittelfinger: endlich
Ringfinger: es wurde auch Zeit
kleiner Finger: trotzdem schade
Karatepunkt: um die vertane Zeit

Auf dem Kopf: aber ich wusste es nicht besser
Drittes Auge: hinterher ist man immer schlauer
Augenbraue: hätte, hätte, Fahrradkette
Seite vom Auge: trotzdem ist es gut
unter dem Auge: dass ich es jetzt gemacht habe
unter der Nase: und anstatt mich zu ärgern
unter dem Mund: über die Vergangenheit
Schlüsselbein: und vertane Chancen
Daumen: könnte ich mich auch freuen
Zeigefinger: über das Hier und Jetzt
Mittelfinger: über den Moment
Ringfinger: über das, was ich gemacht habe
kleiner Finger: was ich geschafft habe
Karatepunkt: was ich geleistet habe

Auf dem Kopf: was ich mich getraut habe
Drittes Auge: es wertschätzen
Augenbraue: einfach so
Seite vom Auge: weil es wichtig ist
unter dem Auge: das zu sehen
unter der Nase: zu erkennen
unter dem Mund: dass es nicht früher ging
Schlüsselbein: dass ich es nicht früher gekonnt hätte
Daumen: aber in dem Moment
Zeigefinger: wo es für mich ging
Mittelfinger: hab ich es gemacht
Ringfinger: und das ist toll
kleiner Finger: ich erkenne es an
Karatepunkt: besser spät als nie

Auf dem Kopf: ich entscheide mich
Drittes Auge: mir zu danken
Augenbraue: für den Mut
Seite vom Auge: dass ich es gemacht habe
unter dem Auge: zum richtigen Zeitpunkt
unter der Nase: dass ich die Kraft hatte
unter dem Mund: ich bin kraftvoll
Schlüsselbein: ich habe es umgesetzt
Daumen: ich bin stark
Zeigefinger: dafür wertschätze ich mich
Mittelfinger: und schenke mir Liebe
Ringfinger: und Dankbarkeit
kleiner Finger: für all meine Zellen
Karatepunkt: das habe ich gut gemacht

Auf dem Kopf: richtig gut gemacht
Drittes Auge: das war toll von mir
Augenbraue: eine gute Entscheidung
Seite vom Auge: ich fühle mich gut
unter dem Auge: das gute Gefühl
unter der Nase: fließt in all meine Zellen
unter dem Mund: sie tanzen vor Freude
Schlüsselbein: und Dankbarkeit
Daumen: ich liebe mich
Zeigefinger: ich danke mir
Mittelfinger: das war toll
Ringfinger: das habe ich gut gemacht
kleiner Finger: richtig gut gemacht
Karatepunkt: ich fühle mich gut

Nimm einen tiefen Atemzug und spür noch mal in dich hinein.

Wie fühlst du dich jetzt, wenn du an all das denkst, was du dir notiert hattest?
Stimmt davon überhaupt noch etwas?

Wie fühlst du dich jetzt?

Ordne es auf der Skala von -10 bis +10 ein.
-10 = unerträglich schlecht, 0 = neutral, +10 = ich könnte vor Freude die ganze Welt umarmen

Schreib dir diese Zahl auf und vergleiche sie mit der, die du vor der Übung aufgeschrieben hast.
Was hat sich verändert?

Schreib mir doch im Kommentar, was du gesehen hast und welche Veränderung eingetreten ist.

So kannst du deine Angst vor Corona beruhigen

Mir sind in den letzten Tagen viele Videos und Informationen rund um das Thema „Corona“ von Kollegen über den Weg gelaufen.

Daher habe ich mir überlegt, sie alle an einem Ort zu sammeln, damit du dir die Übung raussuchen kannst, die dir besonders liegt und gut tut.

Schau gerne öfter her.
Ich plane, diese Seite zu aktualisieren und neue Übungen hinzuzufügen.

Was du auf jeden Fall machen kannst, ist dir richtig die Hände zu waschen

Mir ist es wichtig, dass du aus der Ohnmacht rauskommst und dich besser fühlst.
Angst ist kein guter Ratgeber – und nicht gut für das Immunsystem.

Tu dir also einen Gefallen und werde aktiv. 

Tu etwas gegen deine Ängste und Unsicherheiten!

Auch (oder gerade) wenn heute niemand sagen kann, wie es weitergeht.
Auch wenn sich die Fachleute nicht einig sind, was uns erwartet. (das sind sie bei anderen Themen auch nicht)

Pass die Übungen bitte an.
Sprich aus, was du in dir wahrnimmst.
Sprich aus, was dir Angst macht.

Los geht's!


Post von Viktoria Glasmann - Fachärztin für Neurologie, Angst-und Traumatherapeutin 

(auch lesbar, wenn man nicht auf Facebook ist!)


Michaela Thiede  - Angst vor Corona Virus - So kannst du deine Angst davor reduzieren

Meditation zur Stärkung der Selbstheilungskräfte


Dr. Willem Lammers - umgehen mit Corona – weniger Angst und Stress in 30 Minuten


Angelika King - Energetisches Selbstmanagement in Zeiten von Corona & Co


Andrea​ Christiansen - Immunsystem und Resilenz stärken bei Stress, Corona-Angst, Klopftechnik


Christine Riemer-Mathies - Klopfen in Zeiten des Corona-Virus - Mentale und körperliche Stärkung mit der Klopfakupressur


Andreas Goldemann - Entlastung und Stärkung des Körperfelds und des Immunsystems


Irene Kaiblinger-Pech - Entspannt durch die CoronaZeit


Silvia Hartmann – die Macht der Positiven

und

Silvia Hartmann – Raus aus der globalen Panikpandemie! Von der Angst zur Liebe - Selbstbeschuetzung mit dem strahlenden Energieherz!

Man kann das Video auch sehen, selbst wenn man nicht auf Facebook angemeldet ist!


Dr. Susanne Marx - Meine Sichtweise zu Corona

Dr. Susanne Marx - Corona - Stärkung der Immunabwehr (Theta)


Carole Volkart - Coronavirus 🦠 EFT für weniger Stress & mehr innere Ruhe für die aktuelle Zeit | EFT-Klopftechnik


Tina Husemann - was Corona & Klopfakupressur dir jetzt schenken (Klopfrunde & Meditation)


Sabine König - Mit Depressionen durch die Corona-Krise (Teil 1)

Sabine König - Mit Depressionen durch die Corona-Krise (Teil 2): 10 Tipps für Betroffene


Heike Prevrhal - Stress lindern und Entspannung trotz Corona mit EFT Klopfakupressur


Frithjof Krepp und Eva Gerigk - Ich sag mir nicht ab: Der Positiv-Song in Corona-Zeiten (unplugged)


Da fällt mir direkt auch der Körperzellen-Rock ein. (sehr polarisierend 😉 )


Michaela Thiede - Was tun, wenn die Corona Krise deine Existenz bedroht? 
So bekommst du einen klaren Kopf und kannst bessere Entscheidungen treffen.

Michaela Thiede - Lagerkoller wegen Corona - ich will wieder raus


​Regina Herzog-Visscher - Der Corona Lemon Blues


Covid-19 Patienten und Lungenentzündung: ist Vermeidung und Prävention eine Möglichkeit, die Kurve der Verläufe zu flatten?

Corona Infos

Emotionale Selbsthilfe in beispiellosen Zeiten von Sabine Ebersberger und Dr. Michael Bohne


Michaela Thiede - Veränderungen durch Corona -  Krise als Chance


Margarete Herrig - ruhig und gelassen bleiben trotz Corona


Steve Wells - Intention Tapping (mit deutscher Übersetzung durch Detlev Tesch)



21 Tage kostenlose Meditation (auf Englisch) Finding hope in uncertain times
https://chopracentermeditation.com/


Das reicht dir noch nicht?

Mit dem Gutscheincode Corona gebe ich dir (bis Ende April) 30% Rabatt auf meine Energy Toolbox bei Ängsten und das Klopf-Kongress Paket 2020 Angst und Panik überwinden.

Mehr über die Inhalte der Energy Toolbox kannst du hier nachlesen.

Gutscheincode CORONA eingeben, wenn du zugreifen möchtest.

Klopf-Kongress 2020 Angst und Panik überwinden

​Was im Paket enthalten ist, erfährst du auf dieser Seite.

Gutscheincode CORONA eingeben, wenn du zugreifen möchtest.

Du möchtest gerne das Paket vom Klopf-Kongress 2020 oder die Energy Toolbox bei Ängsten - kannst es dir aber nicht leisten?
Dann beantworte mir die Fragen und ich melde mich schnellstmöglich bei dir.


Zum Abschluss noch der Bericht von einem Infizierten, der seine Corona - Symptome mit Klopfakupressur verbessert hat 

(Video auf Englisch –  Weiterleitung  zu YouTube - Untertitel auf Deutsch einstellbar)
und zwar so: Zahnrad (Einstellungen) -> Untertitel -> englisch (automatisch erzeugt) -> Untertitel -> automatisch übersetzen -> Sprache auswählen.


Bleib gesund bzw. werde schnell wieder gesund.


In unserer Facebook-Gruppe findest du übrigens auch immer wieder aktuelle Angebote.

Ruhig bleiben, wenn der Hund nicht auf dich und deine Kommandos hört

der Hund hört nicht

Hast du schon gemerkt, dass der Hund noch viel weniger auf dich und deine Kommandos hört, je mehr du dich darüber aufregst und je mehr dich das stresst?

Die Frage ist:

Wie schaffst du es, ruhig zu werden?

Diese Übung wirkt besonders gut, wenn du sie in Ruhe machst.
Wenn du dir etwas Zeit nimmst und in Ruhe mitarbeitest.

Wenn du schon mitten im Stress bist, dann fällt sie dir vermutlich nicht ein.

Und je mehr Stress du im Vorfeld schon abgebaut hast, desto weniger schnell verlierst du deine Geduld und Ruhe, wenn der Hund wieder mal nicht das macht, was du von ihm erwartest.

Es ist so leicht gesagt:

Du musst ruhig bleiben. Gelassenheit und Souveränität ausstrahlen.

Wenn der Hund aber gerade seinen Kopf durchsetzt und überhaupt nicht auf das reagiert, was du von ihm möchtest, dann ist es in der Praxis oft kaum zu schaffen.

Je ärgerlicher und wütender du wirst, desto weniger reagiert der Hund auf deine Kommandos.
Je weniger der Hund auf deine Ansagen hört, umso ärgerlicher und gestresster wirst du.
So schaukelt sich die Situation oft sehr schnell hoch.

Grafik Hund hört nicht

Du weißt bestimmt, dass der Hund deine Körpersprache lesen kann.

Du kannst ihm 10-mal laut sagen: SITZ!

Wenn du aber selbst nicht daran glaubst, dass er auf dich hört und sich hinsetzt, dann wird er das vermutlich auch nicht tun.
Er spürt deinen Zweifel.
Ganz egal, wie sehr du versuchst, sicher und überzeugend zu klingen.

Hast du schon mal mit Affirmationen gearbeitet?

Dir also „schöne Dinge“ gesagt, die du gerne haben oder erreichen möchtest?

Dann kennst du das vielleicht, dass du dir – in sehr bestimmtem Tonfall – gesagt hast:
ich bin rank und schlank.

Beim Blick in den Spiegel hattest du vielleicht sogar das Gefühl, dass dich deine Speckrollen auslachen.
Weil das, was du gesagt hast meilenweit von dem entfernt ist, was du fühlst.
Und was für dich „die Wahrheit“ ist.

Dieses Gespür hat dein Hund auch.

Immer.
Du kannst ihm nichts vormachen – egal, wie sehr du es versuchst.

Vielleicht merken deine Freunde oder deine Familie nicht, wenn du etwas fakst, aber dein Hund weiß es sofort.

Und er reagiert auf das, was echt ist.
Nicht auf die Worte.

Darum ist es auch so wichtig, dafür zu sorgen, dass du wirklich ruhig bleiben kannst und nicht versuchst, zu faken.
Die Mühe kannst du dir wirklich sparen.

Nimm dir jetzt einen Moment Zeit und denk an die letzte Situation, in der dein Hund deine Kommandos ignoriert oder zumindest nicht richtig befolgt hat.
Mach dir Notizen dazu.

Was genau stresst dich an der Situation besonders?

  • War es ein bestimmtes Verhalten des Hundes? (Gekläffe, Ziehen an der Leine, Anspringen, Weglaufen,…)
  • Waren andere Personen beteiligt und haben Kommentare dazu abgegeben? (blöde Sprüche, Erziehungstipps, belustigte Blicke,…)
  • Wie fühlst du dich jetzt, wenn du an die Situation zurückdenkst?
  • Ist es dir peinlich, dass du den Hund nicht im Griff hast?
  • Bist du wütend, weil der Hund dich und deine Kommandos ignoriert? 
  • Kratzt es an deiner Ehre, dass er dich nicht als „Chef“ ansieht?
  • Fühlst du dich ohnmächtig, weil du nicht weißt, wie du es schaffst, dass er jemals auf dich hört?
  • Hast du Angst davor, dass er wieder so reagieren könnte?
  • Hast du Angst, dass etwas Schlimmes passieren könnte? (abhauen, Beißvorfall,…)
  • Welche Gedanken hast du über dich und den Hund? Ich bin zu blöd, ihn zu erziehen / der Hund will mich ärgern / das macht der Hund absichtlich / warum hört der Hund bei xy, aber bei mir nicht,…
  • Welche Körperreaktionen nimmst du wahr? (Kloß im Hals, Druck im Bauch, schlecht Luft bekommen, innerliches Erstarren, Anspannung,…)

Schreib dir alles auf, was dir dazu einfällt.

Das kann eine Weile dauern, aber es lohnt sich.

Wie wäre es, wenn dein Hund deine Kommandos befolgt?
Oder wenn du ruhig bleibst, selbst wenn er es mal nicht tut?
Das sollte dich motivieren, dir die Zeit zu nehmen.

Nachdem du alles aufgeschrieben hast, bewerte den Stresswert jedes Aspekts auf einer Skala von 0-10. 

SUD Skala

Wie sehr stresst dich das, wenn du jetzt daran denkst?
Schreib dir je eine Zahl dazu auf.

Zum Beispiel:
Ziehen an der Leine – 8
Ärger auf den Hund – 8
ungefragte Erziehungstipps von anderen Personen – 9
Scham, dass der Hund nicht hört – 9
Innere Anspannung – 6
Befürchtung, dass der Hund beim nächsten Mal wieder nicht hört: 4
Usw.

Wenn du es dir zutraust (wenn nicht, dann lass dich bitte unterstützen!), dann fang mit dem Teil an, der den größten Stress in dir auslöst.
Von den Beispielen wären das die ungefragten Erziehungstipps oder die Scham, dass der Hund nicht hört.

In diesem Fall könnte dein Set-up-Satz lauten:

Auch wenn mich die ungefragten Erziehungstipps _______ (wie?) machen, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn es mir soooo peinlich ist, dass mein Hund (besser den Namen einsetzen) überhaupt nicht auf mich gehört hat, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich mich schäme, dass mein Hund (besser den Namen einsetzen) meine Kommandos ignoriert, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

An den Klopfpunkten sagst du dann z.B. meine Wut (oder wie es dich macht) über die Erziehungstipps / das ist mir sooo peinlich / meine Scham

Je genauer du die Sätze dem anpasst, was du in dir wahrnimmst, desto wirksamer ist es.

Falls du unsicher bist, dann klopf zuerst meine Vorschläge oder bei meinem Video mit.
Du merkst sehr schnell, dass du ruhiger wirst und Stress loslässt.

Klopfpunkte klassische Klopfakupressur

Handkante 3x

Auch wenn ich mich über______________ (Hundename) so ärgere, weil sie einfach nicht auf mich hört, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.
Auch wenn ich so wütend auf ____________ (Hundename) bin, weil sie meine Kommandos ignoriert, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.
Auch wenn es mich total stresst, dass _________ (Hundename) nicht auf mich hört, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin. Und ich entscheide mich, den Stress loszulassen

Augenbraue: mein Ärger
neben dem Auge: mein Ärger über ____________ (Hundename)
unter dem Auge: ich bin so wütend
unter der Nase: und gestresst
unter der Lippe: ________ (Hundename) hört einfach nicht
Schlüsselbein: ________ (Hundename) macht was er/sie will
auf dem Kopf: ich bin stocksauer

Augenbraue: und genervt
neben dem Auge: was mache ich falsch?
unter dem Auge: warum hört ________ (Hundename) nicht?
unter der Nase: ich bin so sauer
unter der Lippe: so wütend
Schlüsselbein: und es ist mir peinlich
auf dem Kopf: dass ________ (Hundename) mich und meine Kommandos ignoriert

Augenbraue: mir ist wichtig, dass ________ (Hundename) gut erzogen ist
neben dem Auge: dass sie abrufbar ist
unter dem Auge: aber es klappt nicht
unter der Nase: zumindest nicht immer
unter der Lippe: und das macht mich (was löst das in dir aus?)
Schlüsselbein: das macht mich
auf dem Kopf: ich fühle mich

Augenbraue: dieser Stress
neben dem Auge: mein Körper fühlt sich (wie genau? Füg ein, was du wahrnimmst!)
unter dem Auge: meine Körpersymptome
unter der Nase: meine Körperreaktion
unter der Lippe: meine Körperreaktion
Schlüsselbein: meine Gedanken (welche? Sprich sie aus!)
auf dem Kopf: meine Gedanken

Augenbraue: ich bin zu blöd
neben dem Auge: ________ (Hundename) ist zu blöd
unter dem Auge: das lernt ________ (Hundename) nie!
unter der Nase: ich lerne das nie
unter der Lippe: dieser Stress
Schlüsselbein: ich lasse all das los
auf dem Kopf: ich lasse es los

Augenbraue: ich spüre, wie es leichter wird
neben dem Auge: ich schaffe es, alles loszulassen
unter dem Auge: Stück für Stück
unter der Nase: ich werde ruhiger
unter der Lippe: entspanne mich
Schlüsselbein: komme bei mir an
auf dem Kopf: bin gelassen

Tief durchatmen

Wie fühlst du dich jetzt?
Merkst du, dass dir das Klopfen gut getan hat?

Wenn der Stress noch ziemlich groß ist, dann klopf weiter. Wiederhole die Klopfrunde – möglichst mit dem, was du aufgeschrieben hast. 

Jetzt schau noch mal wieder auf deine Notizen.
Spür in jeden einzelnen Aspekt hinein und bewerte den Stresspegel erneut.
Hat sich etwas verändert?

Erwarte nicht, dass alles nach einer Runde auf 1-2 oder sogar auf 0 ist!

Selbst wenn sich jeder 2. Aspekt nur um 2 Punkte auf der Skala verändert hat, ist das schon ein tolles Ergebnis.

Oder klopf doch beim Video mit.

Und ganz wichtig: spür nach, wie du dich jetzt fühlst.
Wie geht es dir?
Fühlst du dich entspannter und gelassener?
Genieße es!
Und sei stolz darauf, dass du es geschafft hast dich zu entspannen.

Falls dein Hund in der Nähe ist – beobachte, ob er sich gerade anders verhält.
Du wirst merken, dass sich dein Hund automatisch mit dir zusammen entspannt.

Wiederhole diese Übung, bis alle Teile bzw. Aspekte auf 0 sind.
Gib dir und deinem System Zeit für die Verarbeitung und erwarte nicht, alles an einem Tag lösen zu können.
Jede Veränderung auf der Skala ist ein Fortschritt – den dir dein Hund vielleicht sogar direkt im veränderten Verhalten spiegelt.

Gewöhne dir an, dich täglich zu entstressen.
Das wird sich nicht nur positiv auf das Verhalten deines Hundes auswirken, sondern du merkst selbst auch sehr schnell, wie gut dir das tut.

Schreib mir doch im Kommentar:

Welche Erfahrung hast du mit der Übung gemacht?
Wie hat dein Hund darauf reagiert? 

Deine Regeln der Kindererziehung werden ignoriert

Bei Oma durfte ich das aber.

Das ist ein Satz, der in Eltern immer wieder Ärger aufkommen lässt. Vielleicht kennst du das von dir auch.

Du hast den Eltern / Schwiegereltern / Freunden (oder wer auch immer das Kind beaufsichtigt) gesagt, wann Schlafenszeit ist und was das Kind nicht essen soll, aber sie halten sich einfach nicht daran.

Du möchtest das nicht vor dem Kind diskutieren, aber auch nicht übergehen – hast aber jetzt keine Zeit für ein ausführliches Gespräch und musst das erst einmal hinnehmen und den Ärger runterschlucken.

Oder du suchst das Gespräch und die Antwort „ist doch nicht schlimm“ macht dich noch wütender.

Was machst du in diesem Fall?

Erst einmal tief durchatmen!

Bevor du das Thema ansprichst ist es wichtig, dass du runtergekommen bist und Stress losgelassen hast. Andernfalls führt das vermutlich eher dazu, dass du Dinge sagst, die du nicht sagen wolltest. Oder zumindest nicht auf diese Art und Weise.

Nimm dir etwas Zeit für dich und klopf alles, was du in dir wahrnimmst.
Ärger, Frust, Ohnmacht, Hilflosigkeit, nicht gesehen werden, mangelnder Respekt, keine Wertschätzung,…
Alles, was es in dir auslöst, dass deine Regeln & Vorgaben nicht eingehalten wurden.

Wenn du dich wieder beruhigt hast, dann kannst du das Gespräch suchen – besser in Abwesenheit des Kindes.

Natürlich ist es wichtig, Grenze zu setzen.
Und diejenigen, die das Kind betreuen, sollten sich auch an die Vorgaben halten.

Trotzdem ist es sinnvoll, noch mal genau hinzuschauen:

Was genau ist für dich so schlimm daran, dass die Grenzen nicht eingehalten wurden?

Es geht übrigens nicht darum, dass es völlig okay ist, dass deine Grenzen überschritten wurden!

Es ist aber eine schöne Einladung, genau hinzuschauen, was dir wirklich Stress macht. Vielleicht liegt der Hase ganz woanders im Pfeffer, als du dachtest.

Welche Folgen hat es für das Kind, dass deine Vorgaben nicht eingehalten wurden?

Verträgt es diese Lebensmittel nicht (oder nicht gut) und leidet später an den Folgen, wie z.B. Bauchschmerzen?
Ist es total aufgedreht, wenn es zu viel Zucker gegessen oder getrunken hat?

Wurden die Gründe vorher deutlich kommuniziert oder hast du nur gesagt „das Kind soll xy nicht essen“?

Entspricht es vielleicht „nur“ nicht deiner Ernährungsform?

Was befürchtest du, könnte passieren, wenn deine Regeln nicht eingehalten werden und das Kind etwas zu essen bekommt, was es eigentlich nicht soll?

Schreib dir alles auf, was dir einfällt.

Wurden die Gründe vorher deutlich kommuniziert oder hast du nur gesagt „das Kind soll xy nicht essen“?

Hält das Kind immer die gleichen Schlafenszeiten ein oder schwankt das am Wochenende? Was befürchtest du, wird passieren, wenn es später ins Bett geht?
Nimm dir ruhig einen Moment und schreib dir alles auf.

Das ist dein „Klopffutter“.

Vielleicht ärgert dich auch einfach, dass deine Grenzen (wieder mal?) nicht eingehalten wurden.
Du hast den Eindruck, dass deine Meinung nichts zählt?
An wen oder was erinnert dich das?
Mach dir Notizen.

Was befürchtest du, könnte generell passieren, wenn deine Regeln nicht eingehalten werden?

Achte auch auf deine Gedanken.
Was denkst du – über dich und die Person(en)?

  • War ja klar, dass sie wieder machen, was sie wollen
  • Die wollen mich nur ärgern
  • Können sie sich nicht einmal an Absprachen halten?
  • Warum müssen sie meine Erziehung boykottieren?
  • Ich muss hinterher sehen, wie ich das wieder gradebiege
  • Wie soll ich mich da noch durchsetzen?
  • Immer bin ich diejenige, die alles verbietet.
  • Immer bin ich die Böse.
  • ...

Wenn du dein Kind oft von anderen betreuen lassen musst (beruflich, gesundheitlich, oder aus welchem Grund auch immer), dann schau dir auch an: was macht das mit dir?

Was macht es mit dir, dass du nicht immer für dein Kind da sein kannst?

Dass du andere Menschen brauchst, die dich unterstützen?

Lässt du z.B. den Eltern / Schwiegereltern mehr „durchgehen“, weil du auf ihre Unterstützung angewiesen bist und würdest gerne öfter sagen: so geht das nicht? Das „kannst“ du aber nicht machen, weil du nicht weißt, wie du es ohne ihre Hilfe überhaupt schaffen sollst?
Hast du ein schlechtes Gewissen gegenüber dem Kind? Den Aufpassern?

Schreib dir einfach mal alles auf, was dir dazu einfällt.

Vielleicht erinnerst du dich auch an bestimmte Situationen.
Oder an etwas aus deiner Kindheit.

Wie war das bei dir als Kind? 

Warst du immer zu Hause oder haben auch mal andere Personen auf dich aufgepasst?
Wie ging es dir damit?
Hast du dich dort wohlgefühlt oder warst du froh, wenn du wieder zu Hause warst?
Hast du Streit zwischen deinen Eltern und den Großeltern (oder anderen Aufpassern) mitbekommen, weil sie dir mehr durchgehen ließen?
Wie hast du dich in der Situation gefühlt?

All das kann (unbewusst) auch heute noch eine Rolle spielen!

Je mehr du von diesen alten Sachen auflösen kannst, desto unkomplizierter wird meist auch der Alltag.

Zum Einen triggert dich das Thema nicht mehr so und zum Anderen ändern die Personen sehr oft wie von Zauberhand ihre Verhaltensweisen, über die es vorher immer wieder Stress gab.
Einfach, weil du nicht mehr in Resonanz damit bist.
Du hast innerlich auf einen anderen Sender umgeschaltet.

Plötzlich halten sich Oma und Opa an die Vorgaben, das Kind wird zur verabredeten Zeit ins Bett gebracht und es gibt keine nicht erlaubten Süßigkeiten mehr. 

Erinnere dich auch: wie war es in deiner Kindheit? 

Wenn du bei Oma und Opa (oder anderen „Aufpassern“) warst, durftest du dort mehr als Zuhause bei den Eltern?
Wie hat sich das für dich angefühlt?
Hast du es genossen?
Hattest du Geheimnisse mit deinen Großeltern, weil du dort Dinge durftest, die Zuhause verboten waren und worüber nie gesprochen wurde?
Wie hast du dich damit gefühlt?
Wie hat sich das auf das Verhältnis zu den Großeltern ausgewirkt?

Schwelge ruhig in Erinnerungen.

Und wenn du feststellst, dass dir das richtig gut getan hat und dass du es super fandst, dass bei den Großeltern andere Regeln gegolten haben, dann denk noch mal drüber nach, ob du deinem Kind das nicht auch – in einem gewissen Rahmen - „gönnen“ möchtest.

Klopf doch erst einmal das Video mit und lass den ersten Stress über die Situation los. Dann fällt es dir bestimmt auch leichter mit deinen Notizen zu klopfen.

Du fühlst dich gerade ertappt?

Weil du zu denjenigen gehörst, die sich nicht an die Regeln halten?
Dann klopf das, was du in dir wahrnimmst.
Scham, Schuld, schlechtes Gewissen, etc.

Pass die Fragen an deine Situation an, beantworte sie und klopf mit deinen Antworten.

Wenn du möchtest, kannst du dann natürlich auch das Gespräch mit den Eltern des Kindes suchen und deine Sichtweise erklären.

Schreib mir doch im Kommentar: Kennst du das Problem (von welcher Seite aus?), wie bist du bisher damit umgegangen und was hast du aus dem Beitrag mitgenommen?

Fortschritte und Erfolge bei der EFT basierten Klopfakupressur messen

wie misst du den Erfolg bei EFT

Woran erkennst du, dass Klopfakupressur bei dir gewirkt hat?

Wenn du jetzt sofort denkst: ist doch klar! Wenn das Thema gelöst ist!, dann übersiehst du vielleicht, wo du mit Klopfakupressur schon etwas verändert hast, selbst wenn das Thema noch nicht komplett vom Tisch ist.

Diese Art hinzugucken hilft natürlich auch bei allen anderen Methoden, Tools und Techniken, Fortschritte besser zu erkennen!

Das Offensichtliche

Ich fange trotzdem mit dem Offensichtlichen an.
Nehmen wir an, du leidest unter Höhenangst, klopfst alle dazugehörigen Aspekte und fühlst dich gut und entspannt beim Gedanken an die Höhe.

Besonders effektiv kannst du den Erfolg natürlich testen, wenn du dich in eine Situation begibst, die dir vorher Angst gemacht hast und beobachtest: wie fühle ich mich jetzt?

Es kann auch sein, dass du „einfach“ in eine früher angstauslösende Situation gehst und Menschen auf einem Umfeld fragen dich erstaunt: Wie kommt es, dass du hier bist? Das hast du doch früher nicht gemacht!
Und dir fällt erst in diesem Moment auf, dass du dich anders als vorher verhältst und die Angst überwunden hast.

Es ist übrigens gar nicht unüblich, dass dir selbst die Veränderungen nicht - oder erst im Nachhinein - auffallen. (Apex-Effekt)

Darum ist es auch sinnvoll, Notizen zu machen, weil du deine Ergebnisse damit gut messen, immer mal wieder zurückblättern und auf das schauen kannst, was du schon bearbeitet hast.

Manchmal ist die Wirkung nicht so offensichtlich.

Besonders, wenn es um Themen geht, die einen Veränderungsprozess nach sich ziehen.

Wenn du wenig Selbstbewusstsein hast, dann ist es unwahrscheinlich, dass du dazu eine Runde klopfst oder dir eine Sitzung buchst und hinterher vor Selbstbewusstsein strotzt.
Meist gibt es mehrere Aspekte, die es zu lösen gilt.
Und du darfst Verhaltensweisen ändern, die du dir – vielleicht über Jahre hinweg – angeeignet hast.
Das geht selten von heute auf morgen.

Wie misst du in solchen Fällen deine Erfolge?

Frequenz oder Häufigkeit

Tritt das Problem noch genauso oft auf wie vorher? Oder z.B. nur noch in jeder 2. oder 3. Situation?

Natürlich ist es blöd, wenn du das Thema noch nicht ganz gelöst hast, aber es ist auch wichtig, die Fortschritte zu erkennen.

Wenn es nur noch jedes 2. Mal aufkommt, dann geht es dir in 50% der Fälle besser.

Das ist eine tolle Entwicklung!
Und das sollte dich motivieren, dran zu bleiben, dich dem Thema noch genauer zu widmen, weitere Aspekte zu finden und aufzulösen, damit es noch seltener vorkommt oder sich ganz auflöst.

Wenn dir das zu langsam geht, dann darfst du dir gerne auch deine Ungeduld anschauen.

Dauer

Wie lange halten die belastenden Emotionen an?
Wie lange fühlst du dich unwohl?
Wie lange nimmst du den Stress, die Angst, die Schmerzen, die Emotionen,… wahr?

Beobachte das genau.
Hier ist es auch gut, eine Art Tagebuch zu führen, damit es dir leichter fällt zu vergleichen: wie war es sonst? Wie ist es jetzt?

Häufig ist es nach dem Klopfen so, dass die Emotion aufkommt, du sie aber viel schneller loslassen kannst.
Früher hast du dich z.B. über etwas so sehr geärgert, dass du es gar nicht mehr aus dem Kopf bekommen und dir damit den Tag versaut hast.
Jetzt wirst du nach 20 Minuten ruhiger und kannst das Thema abhaken.

Da hat sich das Klopfen doch schon gelohnt!

Intensität

Ist die Belastung immer noch so hoch wie sie war, bevor du das Thema beklopft hast?
Spür genau rein.

Es kommt oft vor, dass jemand sagt „klopfen wirkt nicht“, weil das Thema noch nicht gelöst ist – dabei aber übersieht, dass sich die Intensität verändert hat.
Vorher war es eine 10 auf der Stressskala, jetzt ist es „nur noch“ eine 8.

Natürlich ist eine 8 noch sehr intensiv, aber wenn du den Stresswert schon um 2 Punkte verringern konntest, dann geh das Thema weiter an, damit du den Wert noch mehr senken und das Thema möglichst ganz auflösen kannst.
Es lohnt sich.

Je früher dir auffällt, dass du doch schon etwas verändern konntest, desto leichter fällt es dir, weiterzumachen.
Schließlich weißt du ja, dass es sich lohnt!

Achte auf deine Sinne

Was ist dein bevorzugter Sinneskanal?

Dich mit deinem (oder deinen – du kannst auch mehr als einen haben) bevorzugten Sinneskanal zu beschäftigen macht auch deshalb Sinn, weil es dir damit noch leichter fällt, Aspekte zu finden.

auditiv

Wenn du auditiv veranlagt bist, dann stehen Geräusche im Vordergrund.
Überlege zu deinen Themen:
was habe ich gehört?
Was wurde gesagt?
Welche Selbstgespräche führe ich?
Welche Geräusche sind damit verbunden?

Beobachte, ob sich die Stimmen zu der Situation durch das Klopfen verändert haben, z.B. in der Tonhöhe oder Lautstärke.

visuell

Wenn du visuell veranlagt bist, dann fällt es dir noch leichter zu sehen, was sich verändert hat.
Für dich hat das Thema oft eine bestimmte Form, Konsistenz, Farbe, usw.
Wenn du nach dem Klopfen reinspürst, dann fällt dir auf, dass sich die Form verändert hat. Das muss nicht zwingend die Größe sein, sondern es kann auch aus rund eckig werden.
Das gleiche gilt für die Konsistenz (zäh, dickflüssig, flüssig, weich, hart,…), die sich ändern kann.
Eine Farbe kann z.B. verblassen bis das Thema durchsichtig wird und sich aufgelöst hat. Es kann aber auch sein, dass sich die Farbe komplett ändert (z.B. von schwarz zu gelb).

Daran kannst du gut einen Fortschritt erkennen, selbst wenn du im Alltag noch keine große Veränderung bemerkst.

olfaktorisch

Wenn du eher olfaktorisch veranlagt bist, dann spielen Gerüche eine große Rolle und du reagierst besonders darauf.
Welche Veränderung kannst du hier feststellen?

gustatorisch

Wenn du eher gustatorisch veranlagt bist, dann ist der Geschmack ganz wichtig und dein Augenmerkt liegt darauf.
Merkst du hier eine Veränderung / Verbesserung? Wirst du nicht mehr so leicht von einem bestimmten Geschmack getriggert? Ist der Geschmack, der für dich mit dem Thema verbunden ist, weniger intensiv geworden oder hat er sich verändert?

kinästhetisch 

Wenn du eher kinästhetisch veranlagt bist, dann sind fühlen und spüren deine wichtigen Kanäle.
Fühlst du dich insgesamt anders?
Spürst du z.B. den Wind auf deiner Haut nicht mehr so intensiv, wenn du an die Situation denkst?

Beobachte und spüre nach:
Was hat sich für mich verändert?

Fange bei deinem bevorzugten Sinneskanal an und geh dann auch alle anderen Repräsentationssysteme durch.

Ich hoffe, dir sind durch diesen Beitrag Erfolge bewusst geworden, die du vorher nicht bemerkt hattest.

Schreib mir doch im Kommentar, woran du besonders gut eine Veränderung feststellen kannst!






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.