Wenn Klopfakupressur nicht wirkt – Ursachen und Lösungen

wenn Klopfakupressur bei dir nicht funktioniert

In diesem Beitrag sammle ich die, Ursachen, Gründe und Erklärungen dafür, woran es liegen kann, wenn Klopfakupressur (Klopfen, Tapping, EFT *², MET®, KnB, EDxTM,… welche Variante auch immer) bei dir nicht wirkt.

Die Reihenfolge ist – bis auf die Nummer 1 – willkürlich.
Wenn du weitere Gründe kennst, dann schreib sie mir gerne im Kommentar und ich ergänze den Artikel.

Am Ende findest du noch mal eine Übersicht über alle hier aufgeführten Gründe.

Wenn du merkst, dass du dich ertappt fühlst oder dich einer der Gründe triggert, dann klopf schon gleich beim Lesen z.B. den Karatepunkt oder Schlüsselbeinpunkt.

# 1 – du klopfst nicht

Klopfakupressur wirkt nicht - nicht klopfen

Es ist sehr offensichtlich, dass klopfen nicht wirken kann, wenn du es nicht tust.
Für das „nicht klopfen“ gibt es viele Gründe.
Einer davon ist, dass man es in Situationen, in denen man es gut brauchen könnte, einfach „vergisst“.
In diesen beiden Artikeln
ich vergesse immer zu klopfen und Das Patentrezept um ans Klopfen zu denken findest du Tipps, damit du zukünftig leichter daran denkst und wirklich klopfst.

Wenn du nicht klopfst, weil du nicht weißt, wie und wo du anfangen sollst, dann schau bitte hier: Der Artikel "Was sage ich an den Klopfpunkten"? beschreibt dir Schritt für Schritt, wie du rausfindest, was du an den Klopfpunkten sagst.

Hier geht es zu einer Anleitung für den Set-up-Satz im Baukastenformat.

Eine andere Möglichkeit, wenn dir die Worte fehlen, ist es natürlich, die Punkte zu klopfen, ohne etwas dabei zu sagen. Einfach das wahrzunehmen, was in dir los ist und von einem Punkt zum nächsten zu wechseln, bis du merkst, dass du dich leichter fühlst und es dir besser geht.
Dann fällt es dir bestimmt auch leichter, die richtigen Worte zu finden.

Etwas, was „immer“ geht – darum habe ich es auch „die eierlegende Wollmilchsau“ genannt – ist Borrowing Benefit. Das heißt du klopfst bei einem Video mit (das kann ein total anderes Thema sein) und lässt „nebenbei“ dein Thema – zumindest ein Stück weit – mit los.
Wie das geht erkläre ich dir in diesem Beitrag mit Video.

# 2 – du hörst zu früh auf

Klopfakupressur hilft nicht zu früh aufhören

Mir kommt immer wieder zu Ohren, dass jemand ein Thema, dass ihn schon seit Jahren oder Jahrzehnten beschäftigt und das er bisher nicht hat lösen können, mit einem 15-minütigen YouTube-Video mitklopft und hinterher – wenn das Thema noch nicht komplett verschwunden ist – sagt: Klopfen funktioniert für mich nicht.

Das ist dem Klopfen gegenüber echt unfair!

Das wäre vergleichbar damit, wenn du 20kg Übergewicht hast, 3 Tage weniger isst und dann sagst: „sorry, aber Abnehmen funktionieren bei mir nicht“, weil die 20kg zu viel immer noch da sind.

Auf die Idee käme aber kaum jemand.

Es ist total demotivierend, wenn du mit einem riesigen Thema anfängst zu klopfen, zu dem gefühlt 100 verschiedene Aspekte gehören. (Auf die Aspekte gehe ich in den letzten Punkten noch mal ein) Da sind die Veränderungen am Anfang vielleicht so klein, dass sie dir gar nicht auffallen.

Meine Empfehlung:

Fang mit einem kleineren Thema an, bei dem der Stresswert auf der Skala um die 5-6 ist und das nur einen Lebensbereich betrifft. Etwas, das du gut im Auge behalten kannst.
Dann merkst du viel einfacher, wenn sich etwas verändert und die Zahl kleiner wird. Diese Veränderung motiviert dich dann auch, am Ball zu bleiben und weiterzumachen.

Auf „chronische Probleme“ gehe ich gegen Ende des Beitrag noch einmal im Detail ein.

# 3 – du bist nicht spezifisch genug

Klopfakupressur taugt nichts - nicht spezifisch genug

Das ist auch etwas, was sehr gerne „übersehen“ wird.  
Nehmen wir an, du hast Höhenangst.

Dann kannst du klopfen:
Auch wenn ich diese Höhenangst habe, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin“ „diese Höhenangst, meine Höhenangst,… usw.

Und vielleicht kannst du deinen Stresswert damit auch verändern.

Wirksamer ist es aber, wenn du hin spürst:
Wie genau nehme ich die Höhenangst wahr?
Was fühle ich im Körper, wenn ich nur an die Höhe denke?
Welche Gedanken kommen auf?

Dann kann dein Klopfsatz z.B. lauten:
Auch wenn ich wackelige Knie bekomme, sobald ich auf eine Leiter steige und Angst habe, runterzufallen und mir das Genick zu brechen, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn mir schwindelig wird, wenn oben bin…
Auch wenn mir flau im Magen wird, wenn ich aus dem Fenster gucke…
Auch wenn ich Angst habe, nach unten gezogen zu werden…
Auch wenn es sich wie ein Erdbeben anfühlt, sobald ich auf eine Leiter steige…

Merkst du den Unterschied?

Diese Klopfrunden sind viel spezifischer und viel mehr auf dich und deine Situation zugeschnitten. Je spezifischer etwas ist, desto hilfreicher ist es. Dazu gehören auch deine Worte, aber darum geht es bei Punkt 4.

# 4 – du nimmst nicht deine Worte

nicht deine Sprache - Klopfakupressur hilft nicht

Das ähnelt Grund 3 – ist aber doch anders.
Mit „du nimmst nicht deine Worte“ meine ich, dass du sagst: „Auch wenn ich es schade finde, dass…“ , aber denkst und in dir spürst „auch wenn ich vor Wut platzen könnte, weil…

Merkst du den Unterschied zwischen „finde ich schade“ und „könnte vor Wut platzen“?

Beim Klopfen ist die Grammatik echt nicht wichtig… oder denkst du in ganzen, grammatikalisch richtigen Sätzen? 😉
Die Sätze sollen sich nicht toll oder salonfähig anhören.
Es geht darum, dass sie das ausdrücken, was in dir vorgeht.

Wenn du etwas Scheiße oder zum Kotzen findest, dann sag das auch beim Klopfen. Hier ist kein Platz für Verniedlichungen.

Bleiben wir beim Beispiel Höhenangst.

Wenn du sagst: „Auch wenn ich mich unwohl fühle, wenn ich auf der Leiter stehe“ wird der Teil von dir hysterisch lachen, der gerade Angst hat, von der Leiter zu fallen und zu sterben.
Wenn du den Teil erreichen willst (und darum geht es ja), dann brauchst du ihm nicht mit „fühle mich unwohl“ zu kommen.
Dann wäre „Auch wenn ich Panik habe, dass ich gleich von der scheiß Leiter falle und verrecke“ deutlich besser.

Klopf in deinem „Slang“.

Das ist besonders wichtig, wenn du gerne in Videos mitklopfst oder Tappingskripte (schriftliche Klopfanleitungen) nutzt.

Wandle Klopfanleitungen so um, dass sie zu dir und deiner Situation passen.

Du sprichst einen Dialekt? Dann klopf auch im Dialekt!
Probiere es zumindest mal aus. Oft sind es nur einzelne Worte, die den Unterschied machen.
In diesem Video hörst du mich übrigens Klopfakupressur auf Plattdeutsch erklären.

# 5 – du bist nicht im Hier und Jetzt

nicht im Hier und Jetzt sein - Klopfakupressur bringt nichts

Es oft so, dass die Gefühle quasi eine Zeitmaschine sind uns sofort in die Situation von damals katapultieren.
Wichtig beim Klopfen ist aber, dass wir das klopfen und bearbeiten, was wir JETZT spüren. Wie es uns JETZT belastet.
Dazu habe ich auch dieses Video gefunden.

Darum frag dich:

Was macht die Situation von damals JETZT mit mir?
Wie fühle ich mich JETZT, wenn ich daran denke?
Was nehme ich JETZT wahr, wenn ich daran denke?

Klopf das und schau, ob das einen Unterschied macht.

# 6 du machst dir keine Notizen

du schreibst dir nichts auf - Klopfakupressur ist Humbug

Hey, nicht die Augen verdrehen!
Ja, das ist manchmal lästig, aber 😉 es macht oft einen Unterschied.

Dazu gehört es auch, dir den Stresswert vor dem Klopfen aufzuschreiben.

Dabei nicht lange zu überlegen, sondern das aufschreiben, was dir spontan in den Sinn kommt.
Dir fällt keine Zahl ein, aber das Thema belastet dich?
Dann schreib dir eine 10 (oder -10, je nachdem, welche Skala du nutzt) auf.

Die Zahl an sich ist relativ unwichtig.
Wir brauchen sie nur um hinterher feststellen und „messen“ zu können:
Hat sich was verändert? Wenn ja – in welchem Ausmaß?

Natürlich glauben wir immer, dass wir uns das merken können, aber… das ist leider oft nicht der Fall. Außerdem gibt es noch den Apex-Effekt, aber das wird ein extra Punkt.

Knöpf dir also noch einmal dein Thema vor, bewerte deinen Stresslevel, klopf ein paar Runden (denk an Grund #2!) und bewerte den Stresswert dann noch mal.

Hat sich der Wert verändert?

Es lohnt sich wirklich, die Erinnerungen und Gedanken aufzuschreiben, die dir während der Klopfrunde einfallen. Das sind oft Aspekte (Grund #18), die zu dem Thema gehören und auch gelöst werden dürfen.

Manchmal sind es auch nur Gedankenblitze, die kurz aufflackern und dann wieder verschwinden.

Außerdem willst du dich beim Klopfen ja auch auf dein Thema konzentrieren und nicht darauf, dass du dir diesen Punkt später noch anschauen willst.
Multitasking ist hier nicht angebracht!

# 7 der Apex Effekt (Apex effect)

der Apex Effekt apex effect

Der Apex-Effekt zeigt sich, wenn ein Klient (oder du, wenn du mit dir alleine klopfst) nach einer erfolgreichen Klopfsitzung gar nicht mehr weiß, welches Thema er beklopft hat.

Oder er sagt: Dass das Problem jetzt weg ist, kommt davon, dass ________ (füge alle möglichen Gründe ein, die dir grad in den Sinn kommen.)

Darum ist Grund #6 (Notizen machen) auch so wichtig.

Wenn du zu Anfang der Session aufgeschrieben hast: Höhenangst – Stresswert 8, und nach dem Klopfen kannst du dir überhaupt nicht mehr vorstellen, dass du mal Höhenangst hattest, dann hast du zumindest einen schriftlichen „Beweis“ dafür, dass die Angst doch da war und sich das klopfen gelohnt hat.

Wenn du das noch nicht erlebt hast, dann hört sich das total strange und vielleicht sogar unmöglich an, dass man sich an ein Thema, das einen vorher stark belastet hat, nicht mehr erinnern kann.
Es ist aber nicht ungewöhnlich und kommt immer wieder vor.

Generell ist der Apex-Effekt ja auch nicht schlecht oder schlimm.

Es ist nur schade, dass du damit nicht die Arbeit würdigst, die dir bei der Problemlösung geholfen hat.
Und schlimmstenfalls sagst du: „klopfen funktioniert bei mir nicht“, obwohl es in Wahrheit super gewirkt hat.

#8 – du erwartest / willst zu viel auf einmal

zu viel auf einmal - Klopfakupressur bringt nüscht

Klopfakupressur ist toll und man kann damit viel verändern. Auch in der Arbeit mit sich selbst.
Und ja, es gibt auch immer mal wieder „one-Minute-Wonder“, wo du wirklich kurz an einem Thema klopfst und es damit komplett auflöst. Das ist aber nicht die Regel!

Grundsätzlich gehören viele Puzzlestücke dazu, um dauerhaft und nachhaltig erfolgreich zu sein. Über die Erwartungen habe ich hier schon mal geschrieben.

Wenn du dir ein großes Ziel vornimmst (spricht ja nichts dagegen), dann bau auch Zwischenschritte ein.
Schreib dir die Aspekte auf, die zu dem Thema gehören und bewerte von jedem einzelnen Puzzleteil den Stresswert.

Bei Höhenangst könnte das z.B. so aussehen (obwohl es bestimmt deutlich mehr Aspekte gibt – das sind nur ein paar Beispiele!)

wackelige Knie bekommen, sobald ich auf eine Leiter steige        8
die Angst, runterzufallen und mir das Genick zu brechen              5
schwindelig wenn oben bin                                                            4
flau im Magen, wenn ich aus dem Fenster gucke                           3
Angst, nach unten gezogen zu werden                                           9
fühlt sich wie ein Erdbeben an auf der Leiter                                 7
damals die Treppe runtergefallen                                                   4


Dann such dir EINEN Aspekt aus und bearbeite ihn.

Mit welchem du anfängst, hängt von dir ab. Wenn du es dir zutraust (und NUR DANN!) dann fang mit dem Aspekt an, der dich am meisten stresst und bei dem der Stresswert die größte Zahl hat.
Ansonsten nimm den, der dich aktuell am Wenigsten belastet. Oder den, der dich „anspringt“.
Darüber, wie du eine Entscheidung treffen kannst, habe ich hier schon mal geschrieben.

Welche Aspekt auch immer du dir ausgesucht hast – klopf ihn so lange, bis er komplett aufgelöst (sprich auf der Skala auf 0) ist oder bring ihn so weit wie möglich auf die positive Seite der Skala (wenn du mit der SUE Skala arbeitest), wie du kannst.

Nichts ist mehr demotivierend als ein Ziel von dem man das Gefühl hat, es NIE zu erreichen!

Wenn du dir dein Thema in Teile aufdröselst, dann hast du nach jedem Aspekt, den du erfolgreich beklopft hast, ein Erfolgserlebnis.
Das motiviert dich dann, dran zu bleiben und dich auch um die anderen Aspekte zu kümmern.
Dazu kommt natürlich noch, dass du „im Außen“ auch schon die ersten Veränderungen bemerkst.

Noch ein Extra-Tipp:

Du kennst bestimmt schöne, große Bügelgläser*, die man zum Einmachen verwenden kann.
Gestalte dir ein solches Glas so, dass du es richtig schön findest (du kannst es bemalen, bekleben, mit einem chicen Etikett versehen,…) und schreib alle Aspekte oder Themen, die du jetzt nicht bearbeiten kannst auf einen Notizzettel. Diesen Zettel faltest du zusammen und steckst ihn in dein Bügelglas.
Wann immer du Zeit hast und klopfen möchtest, dir aber kein Thema unter den Nägeln brennt, ziehst du dir einen Zettel aus dem Glas und klopfst es.

Toll ist es auch, wenn man verschiedene solcher Gläser hat.
Z.B. eins mit Dingen, für die man dankbar ist und eins, auf dem man jeden schönen Augenblick in Stichworten festhält.

Wenn du mal nicht gut drauf bist, dann ziehst du einen „schönen Augenblick“ oder etwas „Dankbarkeit“ und merkst sofort, wie es dir gut tut.

#9 – du wertschätzt kleine Erfolge nicht

wichtig - auch kleine Erfolge wertschätzen und anerkennen

Wenn du einen Marathon laufen möchtest, dann bereitest du dich bestimmt mit einem gezielten Training darauf vor und kämst nicht auf die Idee, 2x 5km laufen zu gehen und dann zu sagen: „boah… ich war nach 5km so kaputt, ich brauche gar nicht weiter zu trainieren. Das bringt ja sowieso nichts. Ich werde nicht fitter.

Dir ist klar, dass die Fitness sich mit der Zeit steigert und es dir immer leichter fallen wird, zu laufen.

Beim Klopfen ist das irgendwie anders. Da gibt es oft nur schwarz und weiß, alles oder nichts.
Entweder eine Klopfrunde (oder eine Session) bringt mir den gewünschten Erfolg – die Lösung meines Problems - oder nicht.
Kleine Erfolge, sanfte Veränderungen oder erste Verbesserungen zählen nicht, denn ich will ja alles auf einmal.

(na, ertappt? Ich kenne das von mir selbst auch!)

Bleiben wir beim Beispiel Höhenangst. Du hast geklopft (mit Begleitung oder ohne) und kannst inzwischen 5 Stufen auf der Leiter stehen und dich dabei wohlfühlen. Dein Ziel ist es aber, dein Haus zu streichen und dafür musst du auch ganz weit oben auf der Leiter stehen können. Es hilft dir nicht weiter, auf Stufe 5 stehen zu können.


Oder vielleicht doch?

Wie wäre es, wenn du das wertschätzt, was du schon geschafft hast?
Was konntest du vorher nicht, was jetzt aber doch geht?
Wenn du auf der 5. Stufe der Leiter stehst, dann kannst du z.B. im Altbau die oberen Fenster putzen oder eine Birne wechseln.

Vielleicht haben sich auch andere Dinge verändert, die du noch nicht bemerkt hast, weil du nur auf dieses Thema fokussiert bist und für dich festgelegt hast: klopfen funktioniert erst dann, wenn ich die Höhenangst (füg (d)ein Problem ein) nicht mehr habe und komplett los bin.

#10 du bist nur auf ein bestimmtes Ergebnis fokussiert

nur ein Ergebnis im Blick

Das ist etwas, was ich immer wieder erlebe – und auch von mir selbst kenne.

Wir bemerken Veränderungen oft nicht, wenn sie nicht genau das sind, was wir uns wünschen bzw. worauf wir unseren Fokus legen.

Bei der Höhenangst kann das z.B. sein, dass wir jetzt kein Problem mehr mit dem Fahrstuhlfahren haben, obwohl wir vorher immer ein mulmiges Gefühl hatten.
Das fällt uns nicht auf.
Und wenn es uns doch auffällt, dann hat das nichts mit dem Klopfen zu tun (Grund #7 – Apex Effekt), sondern…  du weißt, worauf ich hinaus will, oder?!

In welcher Situation warst du gelassener / ruhiger,… ohne dass du es dir erklären kannst?

Vielleicht entdeckst du – nachdem du bewusst darauf schaust – auch einen Zusammenhang zwischen dem, was sich verändert hat und dem, was du geklopft hast.

#11 du bist nicht bei der Sache

mit den Gedanken woanders sein

Du hast dir vorgenommen, deinen Stress um deine finanzielle Situation zu beklopfen (gut so!), setzt dich bewusst hin und klopfst.
In Gedanken bist du aber bei dem Streit mit deinem Mann von gestern Abend, weil dir die Worte, die er dir an den Kopf geworfen hat, nicht aus dem Sinn gehen.

Sorry, aber so bringt das nichts.

Konzentriere dich auf ein Thema.Wenn der Streit jetzt noch so präsent ist, dann macht es Sinn, ihn jetzt zu klopfen und aufzulösen. Sonst ist das nichts Halbes und nichts Ganzes und du verschwendest deine Zeit.
Vermutlich bist du frustriert und wütend auf dich selbst, weil du so unkonzentriert bist. Dadurch bist du noch mehr auf deinen Mann sauer, denn schließlich ist er der Grund dafür, dass du dich jetzt nicht um die Finanzen kümmern kannst,…

STOP!

Klopf den Stress mit deinem Mann, bzw. das, was seine Worte in dir ausgelöst haben. JETZT!
Mach es ganz und in Ruhe. Wenn du damit fertig bist und noch Zeit hast, dann kümmer dich um deine finanzielle Situation und klopf das. Wenn nicht, dann mach dir einen neuen Termin mit dir aus, schreib ihn in den Kalender / Planer und kümmer dich dann drum (aber auch wirklich tun! Siehe Grund #1)

Du kannst dir auch angewöhnen beim Klopfen IMMER zuerst eine Runde „Stress“ zu klopfen. Unabhängig davon, um welches Thema es geht.
Silvia Hartmann hat das mit „Energy EFT*²“ (der Name hat sich geändert – es gehört jetzt zum Modernen Energietappen) quasi eingeführt.

Probiere das doch mal aus. Du bist bestimmt überrascht, wie gut dir diese Runde tut – auch (oder gerade) wenn dir gar nicht bewusst war, dass du gestresst bist.

Wenn du dir einen großen Gefallen tun willst, dann klopf doch jeden Abend, bevor du ins Bett gehst, eine Runde „Stress“. Lass den ganzen „Quatsch“ vom Alltag los und mach den Kopf frei, damit du auch gut schlafen kannst.

In diesem Video klopfe ich „Stress“ und nutze dabei die Energy-EFT*² Klopfroutine.

#12 eigentlich soll sich gar nichts ändern

bloß keine Veränderung

Hört sich im ersten Moment vielleicht komisch an, denn wer klopft, der will auch eine Veränderung.
Bist du dir sicher?

Nehmen wir an, deine Frau möchte gerne mit dir in die Berge oder in den Kletterpark und da steht euch deine Höhenangst total im Weg.

Du fängst an zu klopfen und stellst dann fest: „nee… hilft mir nicht.“

Ein Teil von dir jubelt vor Freude, weil du „eigentlich“ überhaupt keine Lust hast, in die Berge zu fahren oder in den Kletterpark zu gehen. Du freust dich schon die ganze Zeit darauf, deinen Urlaub im Garten zu verbringen und hast schon Pläne gemacht.

Darüber hast du mit deiner Frau aber noch nicht gesprochen und das wäre dir auch unangenehm (wenn du klopfst, dann such dir ein Wort, was besser zu deinem Vokabular und Gefühlen passt als unangenehm!) gewesen, weil sie schon so lange von den paar Tagen in den Bergen erzählt.

Du hast ja wirklich alles versucht und sogar geklopft, um deine Höhenangst loszulassen, aber es hat ja nicht geholfen (STRIKE!!)

So nimmt dir die Angst das unangenehme Gespräch mit deiner Frau ab.

Schau genau hin:
Willst DU das Thema ändern?
Für wen willst du dich ändern?
Wer hofft / wünscht / erwartet diese Änderung? (sehr beliebt z.B. beim Thema Rauchen)

#13 du hast chronische Beschwerden

chronische Themen brauchen oft Geduld

Bei chronischen Beschwerden führt oft Grund#2 dazu, dass man sagt: bei mir hilft klopfen nicht.

Du tust dir selbst einen Gefallen, wenn du davon ausgehst, dass chronische Geschichten einfach mehr Zeit brauchen, um sie aufzulösen.

Das muss nicht so sein, aber du nimmst dir selbst viel Druck (was es dir dann insgesamt leichter macht), wenn du das einfach einplanst.

Wenn du ein Problem oder Thema schon lange mit dir rumschleppst, dann brauchst du oftmals mehr Zeit, um zum Problem „durchzudringen“ oder überhaupt erste Veränderungen zu erreichen.

Du kennst das von deiner Haut – wenn du Stellen besonders beanspruchst, dann bildet sich dort eine Hornhaut; du bekommst ein „dickeres Fell“ wie man umgangssprachlich sagt.

Wenn ein Thema lange in deinem Energiefeld verwurzelt ist und immer wieder neue Energie dazu kommt (immer, wenn du dich daran erinnerst und die „ollen Kamellen“ spürst), dann könnte man auch sagen, dass sich das Energiefeld an diesen Stellen staut und dadurch „dicker“ wird.

Energie ist aber eigentlich dazu ausgelegt, zu fließen und in Bewegung zu sein.

Darum ist es gut möglich, dass du Ausdauer brauchst, bis du diese dickeren, gestauten Energiefeldstellen aufgeweicht hast und zur „eigentlichen“ ersten Schicht vom Energiefeld durchgedrungen bist.

Manchmal gibt es auf dem Weg dahin noch etwas zu lernen.​

Vielleicht läuft dir ein TV Bericht über den Weg oder dir fällt ein Buch in die Hände, in dem für dich wichtige Informationen stecken. Und die du wissen musst, damit du dieses Thema auflösen kannst.

Gerade, wenn du schon viel ausprobiert hast und kurz davor bist, die Hoffnung aufzugeben, sollte dir das Mut machen.

Denk dran - das kennst du auch von deiner Haut!
Und zwar dann, wenn du dich verletzt hast.
Dann bildet sich eine Kruste, die oft – im Verhältnis zur Haut und der „kleinen“ Verletzung – ziemlich dick und hart ist.
Es kann eine Weile dauern, bis sie abfällt.

Von großen Wunden bleibt oft eine Narbe übrig, die auch dick und hart sein kann.
Wenn du selbst eine dickere oder härtere Narbe am Körper hast, dann weißt du, wie pflegeintensiv sie ist, wenn du sie geschmeidig(er) machen möchtest. Das ist ein ziemlicher Aufwand.

Das kann – muss nicht – auch bei chronischen Beschwerden so sein.

Du kennst sicher den Spruch: Einsicht ist der erste Weg zur Besserung.

Bei der Klopfakupressur oder Arbeit mit Selbsthilfemethoden könnte man sagen:
Annahme ist der erste Schritt zur Besserung.


Wenn du (d)ein Thema annehmen kannst, dir selbst eingestehen: „ja, das ist so. Es gefällt mir nicht. Ich finde es Scheiße und es macht mich wahnsinnig, aber es ist so“, dann ist das ein wichtiger, erster Schritt.

Darum ist eine mögliche Herangehensweise bei chronischen Beschwerden auch, diesen Satz immer und immer wieder klopfend zu wiederholen – so lange, bis er sich wirklich wahr anfühlt.

Auch wenn ich _____________________ (dein Problem einfügen) habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich diese Höhenangst habe (ggf. und mich das _______________ macht) liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Du kannst dabei an der Handkante klopfen oder den „wunden Punkt“ reiben.
Den „wunden Punkt“ findest du ungefähr auf Höhe des Schlüsselbeins, wenn du die Hand in Richtung der Schulter bewegst (rechte Hand, linke Schulter). Wenn du leicht drückst, dann findest du dort einen Punkt, der sich wie ein blauer Fleck anfühlt und ein bisschen weh tut. Den kannst du mit 2 Fingern reiben und dabei den oberen Satz sprechen.

Probiere es aus.
Leg dir einen Zeitrahmen fest, über den du das „einfach“ machst.
2 Wochen, 4 Wochen.

Und dann mach es 2x täglich für jeweils 5-10 Minuten.
Einfach nur

Auch wenn ich _____________________ (dein Problem einfügen) habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Nach den 2 oder 4 Wochen spürst du noch mal wieder nach:
Was hat sich verändert?
Wo reagiere ich anders?
Wo fühle ich mich anders?

Vielleicht (hoffentlich) hilft dir das weiter und weicht deine „Narbe“ oder deinen „Energiestau“ auf.
Und dann kannst du dich „richtig“ deinem Thema widmen.

Wenn du neben diesen chronischen Beschwerden noch andere Themen hast, die du klopfen könntest, dann erinnere dich an meine Empfehlung aus Grund #2.

Kleine Themen.

Erfolge sind für die Motivation sehr wichtig.
Tu dir den Gefallen und gönn dir die Erfolge.

Vielleicht möchtest du auch deine „Ungeduld“ beklopfen.
Oder dich fragen: was brauche ich jetzt, um geduldig(er) zu sein?

Ich hoffe, das Beispiel mit der Haut ergibt für dich Sinn und motiviert dich, dran zu bleiben.

#14 Das Gefühl ist nicht „deins“

das Gefühl gehört dir nicht

Klingt komisch, oder?
Wie soll ein Gefühl, dass du wahrnimmst, gar nicht deins sein?
Wem soll es denn dann gehören?
Und warum kannst du es wahrnehmen?

Vielleicht hast du schon mal erlebt, dass du etwas gesagt hast und dein Partner oder deine Freundin mit „hab ich auch grad gedacht“ reagiert haben.

Oder umgekehrt.
Also hattet ihr beide den gleichen Gedanken – nur einer hat ihn eher ausgesprochen.

Soooo fremd ist das also gar nicht für uns.
Nur ist es uns oft nicht bewusst, bzw. wir machen uns keine Gedanken drüber.

Mit den Gefühlen kann es auch so sein, dass wir einfach das spüren oder wahrnehmen, was Menschen in unserem Umfeld gerade erleben.
Wenn jemand sehr niedergeschlagen ist, dann kann es sein, dass wir uns auch niedergeschlagen oder traurig fühlen, wenn wir mit ihnen zusammen sind. Ohne, dass uns der Zusammenhang auffällt.

Je empathischer wir sind – oder vielleicht sogar Hochsensibel – desto „leichter“ fällt es uns, auf der Stimmung der Leute in unserer Umgebung „mitzuschwingen“.

Viel öfter aber liegt es daran, dass wir diese Gefühle transgenerational übernommen haben. Das im Detail zu erklären würde hier den Rahmen sprengen und es gibt Menschen, die das deutlich besser erklären können, aber ich möchte kurz darauf eingehen:

Nehmen wir an, du hattest diese Höhenangst (um beim Thema zu bleiben) schon immer. Du kannst dich nicht daran erinnern, jemals angstfrei auf Leitern geklettert zu sein. Es stört dich zwar, ist aber für dich total normal und du bist „schon immer“ so gewesen.

Diese Angst ist quasi ein Teil von dir. Ein Grundrauschen, das schon immer da war. Du hast keine Vorstellung, wie es sich ohne diese Angst anfühlen könnte.

Transgenerational bedeutet, dass jemand (oder mehrere) deiner Vorfahren auch diese Angst hatte und du sie von ihm oder ihnen übernommen hast. Du wurdest mit deren Angst geboren.
Sie ist da – aber nicht deine.

Da ist es auch nicht verwunderlich, dass sich wenig ändert, wenn du klopfst: Auch wenn ICH diese Höhenangst habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Für dieses Problem gibt es in der Systemischen Klopfakupressur tolle Lösungen.

Du klopfst:
Auch wenn WIR diese Höhenangst haben (dazu musst du nicht zwingend wissen, wer das war. Du kannst in Gedanken alle Vorfahren mit Höhenangst einladen, mit dir mitzuklopfen) sind wir okay, wie wir sind. Und unsere Verbundenheit bleibt so oder so bestehen.

Aber auch beim wir-klopfen ist es besser, wenn du spezifisch bist. Tipps findest du bei Grund #3. Direkt ausprobieren kannst du das wir-klopfen mit dem Systemischen Friedensprozess, den du hier findest.

Das Klopf-Tutorial von Ronald Hindmarsh und Regine Kroll ist auch – neben der Klopf-Kongress Facebook-Gruppe (d)eine Anlaufstelle für Fragen zu transgenerativen Belastungen und der Systemischen Klopfakupressur.

#15 ein Teil von dir fühlt sich nicht sicher

das ist nicht sicher

Beim Klopfen geht es oft ans Eingemachte. Darum ist es auch sehr wichtig, dass wir uns sicher fühlen.
Nicht nur „geht so“, sondern wirklich sicher.
Sicher in unserer Umgebung (kommt auch niemand rein und stört mich?)
Sicher in der Anwendung (mache ich das richtig?)
Sicher mit den Folgen (komme ich mit dem „Ergebnis“ vom Klopfen klar?)

Gerade, wenn wir etwas beklopfen wollen, was uns sehr belastet und / oder schon lange begleitet, dann ist es wichtig, dass wir uns sicher fühlen, uns wirklich fallen lassen und auf den Prozess einlassen können.

Wenn wir uns nicht sicher fühlen, dann können wir uns gar nicht richtig für das Thema öffnen und nur an der Oberfläche kratzen.
Das ist (mehr oder weniger) verschwendetet Zeit und Energie und führt zu unnötigem Frust.

Wenn du merkst, dass du es nicht schaffst, eine für dich sichere Umgebung zu schaffen, dann such dir bitte Unterstützung.

Vielleicht reicht es ja schon, die ersten Sessions begleitet zu werden, damit du dich sicher fühlst und weißt, dass du alleine weitermachen kannst.

Und denk immer dran: dir Unterstützung zu holen ist ein Zeichen von Stärke

#16 du möchtest die unangenehmen Gefühle nicht spüren

das will ich nicht fühlen

Es ist total verständlich, dass wir vermeiden, unangenehme Gefühle wahrzunehmen. Wer fühlt sich schon gerne schlecht?
Beim Klopfen ist es aber wichtig, diese Gefühle zu spüren, um sie auch loslassen zu können.

Und je besser du sie spürst, desto besser kannst du die Veränderungen im Prozess einschätzen.

Louise Hay hat es mit dem Hausputz verglichen. Je besser du den Staub und Schmutz siehst, desto leichter kannst du ihn wegputzen.

So ähnlich ist es beim Klopfen auch.

Je besser wir das wahrnehmen, was sich jetzt nicht gut anfühlt, desto leichter fällt es uns meist, es zu bearbeiten und zu verändern.

Es geht ja auch nicht darum, diese Gefühle aufzuwühlen und dann… nichts mehr zu machen und sie „nur“ deutlicher fühlen zu können.
Wir spüren diese Gefühle und lösen sie dann klopfend auf, oder lindern sie zumindest. Das unangenehme Gefühl ist also kein Dauerzustand.

Wenn dir das bewusst ist, dann kannst du dich eher darauf einlassen.

Sobald du einen Widerstand in dir spürst und es sich nicht sicher anfühlt zu klopfen:
LASS ES! (siehe Grund #15)
Zumindest alleine.

Safety first! Es ist total wichtig, dass du deine Bedürfnisse ernst nimmst.

Es ist auch gut möglich, dass du ein Trauma erlebst hast. Wenn du danach vermeidest, unangenehme Gefühle zu spüren, ist das Schutzmechanismus. Dein Körper schützt dich davor, solch traumatische Gefühle noch mal durchmachen zu müssen.
Es ist wichtig, das zu akzeptieren und dir Hilfe zu holen.

Ein Video zu der Frage "Woran erkenne ich ein Trauma" findest du hier.

#17 das Thema ist für dich “unaussprechlich“  - z.B. weil es zu peinlich ist

das ist peinlich. Ich schäme mich dafür

Es ist gar nicht so selten, dass man ein Problem hat und nicht darüber sprechen will und kann.
Es kann sein, dass dir das Thema total peinlich ist. Das kommt besonders bei körperlichen Beschwerden oder Beziehungsthemen immer wieder vor.
Aber auch wenn es um etwas geht, das es ungesetzlich war, wie z.B. wenn du als Teenager (oder letzte Woche) etwas geklaut hast.
Vielleicht hast du auch ein Verhältnis und niemand soll es wissen.
Bei Ängsten ist es oft so, dass man die Angst nicht aussprechen mag, weil man Angst hat, das – vor dem man solche Angst hat – damit heraufzubeschwören. „Wenn ich das Wort ‚Grippevirus‘ ausspreche, stecke ich mich direkt damit an.“
Da kann viel Aberglaube im Spiel sein.

Wenn es dir so geht, dann wird es natürlich schwer, dir Hilfe zu holen – denn dann müsstest du ja damit rausrücken…
Zumindest, wenn man glaubt, dass es absolut nötig ist, direkt über das Thema zu sprechen. Ist es aber nicht.

Du kannst sogar mit einem Klopf-Profi bzw. Practitioner erfolgreich arbeiten, ohne dass er oder sie dein eigentliches Problem kennt!

Dazu ist es aber wichtig, dass du gleich von Anfang an mit offenen Karten spielst und sagst: ich habe ein Problem, dass mir aber so unangenehm (peinlich / beängstigend,…) ist, dass ich es nicht aussprechen kann.

Wenn du selbst klopfst und merkst, dass Klopfakupressur für dich besser funktioniert, wenn du die Worte laut aussprichst – das aber aus welchem Grund auch immer bei diesem Thema nicht kannst – dann überleg dir z.B. ein Symbol für dein Thema.

Oder einen Überbegriff. Es kann auch ein Geräusch / ein Ton sein.

Ein Wort, das es FÜR DICH erklärt.

Und dann gehst du mit diesem Wort, Begriff, Geräusch, Ton oder Symbol wie gewohnt durch den Klopfprozess.

#18 du hast nicht alle Aspekte erwischt

du hast nicht alle Aspekte erwischt

Dieser Grund trifft eher dann zu, wenn du mit Klopfakupressur etwas verändern kannst, aber das Thema scheinbar wiederkommt oder du es nicht ganz aufgelöst bekommst.

Das liegt dann oft daran, dass du nicht alle Aspekte gefunden und bearbeitet hast.

Bei dem Beispiel mit der Höhenangst kann es sein, dass es viele Aspekte gibt, wie z.B. diese hier:

  • Schwindel, wenn du auf die Leiter steigst
  • Angst, zu fallen
  • Angst, nach unten gezogen zu werden
  • Angst, zu sterben
  • das Gefühl eines Erdbebens unter dir
  • Erinnerung an eine Situation als Kind, in der du 2 Stufen auf der Treppe runtergefallen bist
  • Herzrasen und Atemnot
  • Schweißausbrüche
  • Scham – es ist dir peinlich, dass du das Problem hast
  • Schwindel, wenn du nach oben guckst
  • Schwindel, wenn du nach unten guckst
  • Erinnerung an eine Situation als Kind, wo du mit deinen Freunden irgendwo hochklettern wolltest, dich nicht getraut hast und ausgelacht wurdest
  • fiese Sprüche damals in der Ausbildung
  • Druck, es geheimhalten zu müssen
  • ...

Wenn du jetzt 2-3 Aspekte nicht bearbeitet hast, die aber sehr wichtig sind, dann bleibt die Höhenangst bestehen oder kann sich zumindest nicht ganz auflösen.

Dein Körper produziert diese Angst ja nicht „einfach so“, sondern um dich vor Gefahr zu schützen. Diese Aspekte hat dein Körper irgendwann mit „Gefahr“ verknüpft, als gefährlich abgespeichert und tut daher alles, damit du diese Gefahrensituationen nicht noch einmal erlebst.

Nachdem du alle Aspekte gefunden und bearbeitet hast, kannst du diese Angst (oder welches Thema auch immer) loslassen, denn der Körper hat jetzt keinen Grund mehr, dich schützen zu müssen.

Lass dich nicht demotivieren, wenn du das Gefühl hast, dass es soooo viele Aspekte sind, die du NIE alle durcharbeiten kannst. Viele davon werden miteinander verbunden sein und es ist fast immer so, dass sich andere Aspekte automatisch mit verändern, wenn du einen „großen“ (wichtigen) Aspekt beklopfst.

Wenn dich das aber lähmt und davon abhält, überhaupt zu klopfen, dann kümmere dich zuerst um den Stress, den dir die ganzen Aspekte machen:

Auch wenn es überhaupt keinen Sinn macht, das Thema zu bearbeiten, weil ich es NIE schaffe, alle Aspekte zu bearbeiten, das würde Jahrzehnte dauern und die Vorstellung macht mich ________ (wie macht es dich?) liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich keine Ahnung habe, wie ich das Thema jemals fertig bearbeitet kriegen soll, weil kein Ende in Sicht ist und ich Jahre klopfen müsste, um es komplett aufzulösen, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin. Und ich entscheide mich, trotzdem anzufangen. Jetzt. Mit einem Aspekt. Und danach zu schauen, wie es mir damit geht. Einen Versuch ist es wert.

Oder was immer für dich passend ist. (denk an Grund #4)

Es ist wirklich wichtig, ein Thema von allen Seiten zu beleuchten und möglichst alle Aspekte zu finden.

Ja, das ist alleine gerne mal herausfordernd.
Und dann macht es Sinn, dir Unterstützung zu holen.

Warum?

Es geht schneller.
Für ein Gegenüber - das kann auch eine Freundin oder jemand sein, der sich mit Klopfakupressur auskennt - sind Aspekte, die dir nicht auffallen, oft offensichtlich (der Wald, den man vor lauter Bäumen nicht sehen kann…).
Du hast die Sicherheit, mit den (möglicherweise) aufkommenden Emotionen nicht alleine zu sein.

Hier findest du eine Übersicht von deutschsprachigen Klopf-Profis.


Wenn du mit Gleichgesinnten „Swap Sessions“ machen möchtest – also miteinander klopfen, wobei jeder einmal Klient und einmal Begleiter ist und keinen Gleichgesinnten in deiner Nähe hast, dann such gerne in der Klopfpartnerbörse auf Facebook.

Wichtig: dort darf man sich NUR für KOSTENLOSEN Austausch verabreden.

Mit welchem Aspekt fängst du jetzt an?

#19 – ein Aspekt hat sich verändert (und dir ist es nicht aufgefallen)

etwas ist anders und hat sich verändert

Es ist total normal, dass sich der Aspekt während des Klopfens ändert. Du fängst an, eine Wut zu klopfen, die dann irgendwann zu Ärger, Ohnmacht oder Angst wird.

Wenn du aber (wir bleiben beim Thema Höhenangst) nur mechanisch klopfst und sagst: „meine Angst zu fallen“, ohne zu SPÜREN und BEOBACHTEN, was in dir los ist, dann kann es sein, dass du nicht merkst, dass die Angst zu fallen gar nicht mehr präsent ist.
Stattdessen kam eine Erinnerung hoch, wie deine beste Freundin dich damals ausgelacht hat und das macht dich total wütend.

In dir brodelt diese Wut auf die Freundin und du klopfst die Angst zu fallen.

Das macht wenig Sinn, oder?!

Darum ist es wichtig, dich beim Klopfen immer zu beobachten.

Es geht nicht darum, ein Ergebnis zu erwarten und „herspüren“ zu wollen.
Es geht darum, wahrzunehmen, was in dir lost ist.

Du kannst dir auch immer wieder die Frage stellen:
Was macht das jetzt mit mir?
Alle Antworten darauf sind neues Futter für die nächste Klopfrunde.

#20 bei manchen Menschen hilft es nicht

sehr selten wirkt Klopfakupressur gar nicht

Dieser Grund wird kontrovers diskutiert und ich weiß, dass viele Kollegen das anders sehen. Meiner Erfahrung nach ist es aber so, dass es immer mal wieder jemanden gibt, bei dem es schlicht nicht funktioniert.
Egal, wie man klopft und welche „Tricks“ man nutzt. 

Ein Großteil der Leute die von sich glauben, dass Klopfakupressur nicht hilft, finden sich allerdings in einem der oberen Gründe wieder (gerne auch bei chronischen Problemen), aber für wenige Ausnahmen funktioniert es auch dann nicht, wenn alles beachtet wurde.

Das ist schade, aber das ist leider so.

Ich habe noch keine Methode gefunden, die für alle Themen und alle Menschen IMMER hilft.

Wenn du so ein Tool kennst, dann schreib mir UNBEDINGT eine Email mit mehr Infos darüber!

Mir fällt es aber auch auf anderen Gebieten schwer etwas zu finden, was IMMER und ÜBERALL FÜR JEDEN passt.

Oder kennst du z.B. ein Medikament, das immer bei jedem wirkt?
Musik, die jedem gefällt?
Etwas zu essen oder trinken, das jedem schmeckt?

Das Gute ist, dass es noch unzählige andere Selbsthilfemethoden und Tools gibt und da ist bestimmt etwas dabei, was dir weiterhilft.
In meiner Selbsthilfe-Toolbox (früher: Neues Jahr, neue Wege) findest du eine Auswahl an Methoden, die nichts mit klopfen zu tun haben.

Aber das ist nur ein kleines Krümelchen vom großen Kuchen mit all den Methoden und Tools, die es (sogar im deutschsprachigen Raum) gibt.


Zum Schluss habe ich noch ein paar allgemeine Tipps für dich, die sich nicht nur auf Klopfakupressur beziehen:

  • trink ausreichend Wasser – Manchmal reicht es schon, 1-2 Glas Wasser zu trinken, damit sich etwas verändert. Vielleicht kennst du das schon aus der Kinesiologie. Probiere es auch gerne bei der Klopfakupressur aus
  • bring dich in Balance – Wenn dein Energiesystem generell nicht gut funktioniert, dann empfehle ich dir, Übungen zu machen, die es wieder in Balance bringen. Das ist nicht nur fürs Klopfen wichtig, sondern du wirst auch merken, wie viel besser du dich im Alltag fühlst, wenn dein Energiesystem gut funktioniert und die Energie gut fließt. Diese „Daily Energy Routine“ von Donna Eden kann ich nur empfehlen.

Das Video ist auf Englisch, aber sie macht alle Übungen vor, so dass du auch mitmachen kannst, wenn du kein Englisch sprichst.
Gibt dir einen Monat Zeit und mache diese Übung TÄGLICH.
Du wirst merken, wie gut dir das tut und welche „Kleinigkeiten“ sich verbessern.

  • erde dichDafür ist es gut, wenn du in der Natur barfuß läufst oder Gartenarbeit machst. Generell trägt der Aufenthalt in der Natur dazu bei, dass du mehr bei dir bist.
    Wenn du magst, dann umarme auch gerne einen Baum.
    Das liest sich vielleicht komisch, aber du kannst das natürlich machen, wenn dich niemand dabei sieht.
  • beweg dichGerade, wenn du den Tag über viel sitzt ist es wichtig, dich zu bewegen. Nimm dir immer mal wieder eine Minute um aufzustehen, dich zu recken und zu strecken. Du kannst auch gerne den „Hampelmann“ machen oder die Arme und Beine ausschütteln.
  • Alternate Arrow Circle Right
    synchronisiere deine Gehirnhälften – Die Synchronisierung ist auch etwas, was dir nicht nur beim Klopfen, sondern auch im Alltag viele Vorteile bringt. Oft hilft diese Übung schon, um das Gedächtnis etwas zu verbessern.
    Den Homolateral Crossover Donna Eden erklärt von Monika Richrath in diesem Video.

Mach doch gleich mit.

Du kannst auch die Suchmaschine deiner Wahl (oder YouTube) bemühen und nach „Übung Gehirnhälften synchronisieren“ oder „Übung Gehirnhälften verbinden“ suchen. Es gibt sehr viele Informationen dazu.

Du tust dir auch einen Gefallen, wenn du täglich bewusst etwas mit der linken Hand machst, was du normalerweise mit der rechten Hand machst – und umgekehrt.


Übersicht aller Gründe


Weitere Tipps:
- trink ausreichend Wasser
- bring dich in Balance
- erde dich
- beweg dich
- synchronisiere deine Gehirnhälften


Ich hoffe, du hast in dieser Aufzählung Gründe gefunden, warum klopfen bisher bei dir nicht (so gut) funktioniert hat und bist jetzt motiviert, es direkt noch einmal zu probieren.

Welches Thema nervt dich im Alltag?

Schreib dir die Aspekte dazu auf, die dir jetzt schon klar sind und fang an zu klopfen!
Jetzt!
Oder mach dir JETZT einen Termin mit dir aus. Notier ihn dir im Kalender und nimm ihn wahr.

Das solltest du dir wert sein.

Schreib mir gleich im Kommentar, wo du dich "ertappt" gefühlt hast und welches Thema du jetzt angehst.






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

www.michaela-thiede.de/   
info@Klopf-Kongress.de

Trauer überwinden mit Klopfakupressur

Trauer überwinden mit EFT Klopfakupressur

Am 28. September jährt sich der Todestag meines Vaters, der 1996 gestorben ist.
Das habe ich zum Anlass genommen, einen Artikel zum Thema Trauer zu schreiben.
Es wird ein sehr persönlicher Beitrag mit dem ich dir Anregungen geben möchte, wo du bei „deinem“ Trauerprozess hingucken und ggf. noch dran arbeiten darfst.

Ich möchte dir damit zeigen, dass es vielleicht mehr Momente anzuschauen gibt, als dir bewusst ist. Und dass es sich lohnt, auch die Umstände, die zum Tod geführt haben, im Auge zu behalten.

Zuerst nehme ich dich mit, wie ich die Situation erlebt habe und am Ende gehe ich auf einige Punkte ein, die man sich genau(er) anschauen darf.

Wenn du weißt, dass jemand bald sterben wird, dann fängt der Trauerprozess schon früher oder „anders“ an, als wenn jemand plötzlich aus deinem Leben geht. Auch das muss verarbeitet werden.

Es kann gut sein bzw. ist sehr wahrscheinlich, dass meine Mutter und meine Brüder vieles total anders erlebt haben. Das ist auch okay.

Wichtig ist, wie du die Situation wahrgenommen hast. 

Wie du es erlebt hast. Was du gefühlt hast.
Und noch viel mehr das, was du heute noch fühlst.

Außerdem verändern wir unsere Erinnerungen, wenn wir sie wieder abrufen. 
Das muss man wissen.

Je öfter du also über etwas nachdenkst, desto häufiger veränderst du deine Erinnerung.
Hier findest du die Erklärung einer Hirnforscherin dazu.

Natürlich war es bei dir anders, aber ich bin mir sicher, dass du Parallelen finden wirst. Und darum geht es ja.

Ich möchte dir Ideen geben, wo du noch Klopfpotential findest. In deiner Geschichte. In deiner Trauer.

Für mich ist das Ziel oder das bestmögliche Ergebnis eines „fertig durchlaufenen Trauerprozesses“ übrigens folgendes:

Mit Freude im Herzen an die Person denken zu können, ohne dass es weh tut.

Wenn du jemanden verloren hast, dann ist es gut möglich, dass du von meiner Erzählung getriggert wirst.
Achte gut auf dich!
Wenn du jetzt schon weißt, dass es dir zu viel wird, dann lies bitte nicht weiter, sondern such dir Unterstützung und bearbeite das Thema erst einmal.


Und wenn der Verlust noch ganz frisch ist, dann gib dir Zeit, ihn zu verarbeiten.
Das ist sehr wichtig.

Trauer ist ein Prozess mit verschiedenen Phasen.

Es gibt unterschiedliche Konzepte zum Thema Trauer - z.B. diese beiden:

Das von Verena Kast besteht aus 4 Trauerphasen:
1. Trauerphase: Nicht-Wahrhaben-Wollen
2. Trauerphase: Aufbrechende Emotionen
3. Trauerphase: Suchen und Sich-Trennen
4. Trauerphase: Neuer Selbst- und Weltbezug

Elisabeth Kübler Ross beschreibt 5 Phasen der Trauer:
Phase 1: Das Leugnen
Phase 2: Der Zorn
Phase 3: Das Verhandeln
Phase 4: Die Depression
Phase 5: Die Akzeptanz

Ich kann mit den Begriffen von Elisabeth Kübler Ross mehr anfangen und man findet sie in meiner Erzählung sehr gut wieder.

Da wir vermutlich alle schon mal jemanden verloren haben, der uns am Herzen lag, 
bitte ich dich, zumindest den Schlüsselbeinpunkt oder Karatepunkt zu klopfen, während du liest.


Jetzt geht es los mit meiner Geschichte.

Rückblickend war mein Vater gar nicht so lange schwer krank, aber damals in der Situation fühlte es sich elendig lang an.

Er hatte schon jahrelang gesundheitliche Probleme – ging aber wegen diesen „neuen“ Beschwerden im Ende Juni 1996 zum Arzt.

Dann ging es ganz schnell – und dauerte doch so lange...

Nach der Untersuchung sagte sein Arzt „da ist etwas, was da nicht hingehört“ und er bekam direkt eine Krankenhauseinweisung in die Hand gedrückt. Weitere Untersuchungen folgten, dann die Diagnose Lungenkrebs, Verlegung in eine andere Klinik, eine OP und danach konnte man ihm dabei zugucken, wie es ihm von Tag zu Tag schlechter ging.

Allerdings hatte ich immer die Hoffnung, dass er es überstehen und die Krankheit besiegen würde. So kannte ich meinen Vater. Er hatte chronische Beschwerden, aber er kämpfte und macht das Beste draus. Und irgendwie würde es schon gut gehen.

Mein Vater hatte die Hoffnung allerdings schon aufgegeben und ich konnte das absolut nicht verstehen.
Ich war wütend auf ihn. Wütend, dass er scheinbar nicht kämpfen wollte.

Vermutlich konnte er genauso wenig verstehen, dass ich immer noch Hoffnung hatte...

Wir haben aber gar nicht direkt darüber gesprochen. Jeder hing seiner Vorstellung nach. Für ihn war klar, dass das Ende nah ist.
Für mich war klar, dass er es schaffen wird. Und ich konnte mich damals auch gar nicht darauf einlassen, dass es anders sein könnte. Das lag außerhalb meiner Vorstellungskraft.

Leider haben wir es nicht geschafft, offen darüber zu reden. Das hätte uns beiden sicher gut getan.

Schweigen

So hat jeder von uns dem Anderen Vorschläge gemacht, die er überhaupt nicht annehmen konnte.
Wie auch, wenn man von unterschiedlichen Dingen ausgeht?!
Wir haben uns unabsichtlich weh getan und das hätte nicht sein müssen. 

Ich glaube, so richtig verstanden habe ich es erst zwei oder drei Wochen vor seinem Tod…


Wir hatten uns darauf eingestellt, dass er starke Schmerzen haben würde. Er hatte das bei seiner Ziehmutter so erlebt, die – obwohl sie im Krankenhaus lag – unter höllischen Schmerzen litt.

Auch wenn ihm sein Arzt versichert hat, dass er keine Angst vor den Schmerzen zu haben bräuchte und immer genug Schmerzmittel bekommen würde. Er hat dem Braten nicht getraut und nur so viel genommen, bis er die Schmerzen einigermaßen aushalten konnte. So hatte er noch eine Reserve.

Er hat aber nicht vor Schmerzen geschrien oder gejammert. Er hat sie ertragen, ohne ein Wort darüber zu verlieren. Vielleicht habe auch nur ich nichts davon mitbekommen, aber das glaube ich eher nicht.

Mein Vater war schon immer schlank, aber jetzt wurde er richtig mager. Allein schon deshalb sah er schlecht aus.

Irgendwann wurde es für ihn problematisch, Luft zu bekommen und wir bekamen ein mobiles Sauerstoffgerät nach Hause geliefert.

Damals wusste ich wenig über diese Krankheit und die möglichen Nebenwirkungen der Medikamente (er bekam Morphium).

Genauso wenig wusste ich was passiert, wenn zu wenig Sauerstoff im Gehirn ankommt. Zumindest habe ich mir darüber keine Gedanken gemacht.

Soweit ich mich erinnere hat das Morphium seine Verdauung quasi lahmgelegt, aber dafür gab es dann wieder andere Medikamente.

Der Sauerstoffmangel im Gehirn sorgte dafür, dass er tüddelig wurde.
Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet.

tüddelig

Ich hatte mir gedanklich die schlimmsten Schmerzensschreie ausgemalt und mir überlegt, wie ich ihm dann helfen könnte, aber dass er uns nicht erkennen könnte oder tüddelig wurde, darauf war ich nicht eingestellt. Das hat mich schockiert.

Ich erinnere mich noch, wie er mit der Schere dabei war, den Schlauch vom Sauerstoffgerät zu durchschneiden… In letzter Sekunde konnte ich ihn davon abhalten.

Seine letzte Woche hat er schließlich im Bett verbracht. Er wollte nicht im Krankenhaus sterben und zum Glück konnten wir ihm diesen Wunsch erfüllen.

Zu der Zeit gab es noch keine Palliativbetreuung, aber wir hatten glücklicherweise einen Hausarzt, der uns jederzeit mit Rat und Tat unterstützt und auch Hausbesuche gemacht hat.


Nach Papas Tod war ich total überrascht, dass es „nur“ eine Woche war, die er im Bett lag. Dann habe ich auch gemerkt, was der Satz „Zeit ist relativ“ bedeutet, denn in der Situation kam es uns allen sehr viel länger vor.

Eher wie Monate, als wie eine Woche.

Wir waren alle überfordert 

Mit seiner Pflege. Mit der Betreuung. Mit unseren Gefühlen. Mit der Situation an sich.

Aber wir haben es durchgezogen, so gut wir konnten.
In dem Wissen: für ihn wäre es das Schlimmste, ins Krankenhaus zu kommen.

Rückblickend hätten wir Vieles besser machen können. Und sollen.

Aber hinterher ist man immer schlauer.

Ich bin sehr froh, dass mein Vater gestorben ist, als meine Mutter, mein Bruder und ich bei ihm im Zimmer waren.
Wir wollten ihn gerade wieder richtig ins Bett legen. In seinen letzten Tagen war es sehr unruhig und wäre ein paar Mal fast aus dem Bett gefallen. Obwohl er so abgemagert war, habe ich es nicht alleine geschafft, ihn wieder richtig ins Bett zu legen und musste mir Verstärkung holen.

Vielleicht wollte er auch, dass wir bei ihm sind und hat auf diese Situation gewartet...

Und dann war er da.

Der Moment, von dem wir alle wussten, dass er bald kommen würde.
Und den wir auch – mit mehr oder weniger schlechtem Gewissen – herbeigewünscht hatten.

Wir wollten ihn nicht mehr so leiden sehen.
Wir wollten selbst nicht mehr so leiden. Ohnmächtig daneben stehen. Das Elend sehen. Nichts machen können. Folter…

Der Tod war eine Erlösung für ihn und eine Erleichterung für uns.

Auch der Gedanke hat mir ein schlechtes Gewissen gemacht. Wie können wir erleichtert sein, dass er gestorben ist?

Dann lernte ich, dass ich mir zwar vorgestellt hatte, wie es ohne ihn sein würde – diese Vorstellung aber nichts mit dem zu tun hatte, wie es sich dann für mich anfühlte.

Diese Endlichkeit… ihn wirklich nie wieder sehen zu können. Nie mehr in den Arm nehmen zu können… seine Stimme nie mehr hören zu können. Ihn nie mehr riechen zu können. Werde ich mich noch erinnern, wie er aussah?

Das wurde nach und nach immer mehr Realität. Und trotzdem nicht greifbar.

Glücklicherweise hatten meine Eltern über den Tod gesprochen und alles geklärt, was es zu klären gab. Wie er beerdigt werden wollte, wie die Beerdigung aussehen sollte, wer eingeladen wird, usw.
Er wusste sogar, wo genau auf dem Friedhof er liegen würde. Zumindest glaubte er, das zu wissen, aber aus irgendwelchen Gründen bekamen wir die Grabstelle dann doch nicht und er liegt jetzt auf einer anderen Ecke des Friedhofs.

Direkt nach dem Tod gibt es viel zu erledigen und mir hat es geholfen, abgelenkt zu sein und mich um andere Sachen kümmern zu müssen.
Die Gespräche mit dem Bestatter, die Planung der Beerdigung, die Einladungen, Zeitungsannonce, wer braucht die Sterbeurkunde (Versicherungen, etc.), einen Grabstein aussuchen,…
Meine Mutter traf natürlich die Entscheidungen, aber sie wollte ja auch meine / unsere Meinung hören.

Beerdigung

Die Beerdigung war für mich sehr schlimm. Ich hätte lieber in Ruhe und alleine Abschied genommen und auf den ganzen Trubel verzichtet, aber sowohl mein Vater als auch meine Mutter wollten eine „ordentliche“ Beerdigung.

Wie in Trance nahm ich teil, konnte aber vor lauter Tränen kaum sehen, wohin ich ging.
Es waren sehr viele Leute da.
Einerseits war es schön zu sehen, dass so viele Menschen Abschied nehmen wollten, aber ich hätte sie am Liebsten weggeschickt.
Ich kam mir vor wie auf dem roten Teppich in einem Horrorfilm oder auf dem Präsentierteller.
In meiner Trauer wäre ich gerne allein gewesen – allein mit der engsten Familie.

Um meine Mutter konnte ich mich nicht so kümmern, wie ich mir das vorgestellt hatte, denn ich hatte genug mit mir selbst zu tun.

Ein paar Wochen später gab es noch eine Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.
Da konnte ich dann wirklich Abschied nehmen.

Und dann begann die neue Zeitrechnung

Die Zeit nach dem Tod meines Vaters.

Die Welt drehte sich ganz normal weiter und ich brauchte lange, um damit meinen Frieden zu schließen.

Für mich (oder uns) drehte sie sich nicht mehr normal weiter.
Es fehlte etwas Entscheidendes. Eine wichtige Person in meinem Leben.

Und danach fing der Trauerprozess dann erst richtig an.

Ich durfte lernen was es bedeutet, dass mein Vater nicht mehr da war.

Da habe ich festgestellt, wie wichtig er mir war und wo er mir überall fehlt.

Auch – oder vielleicht gerade? – weil es nicht immer so einfach mit ihm war.
Zumindest dann nicht, wenn man nicht seiner Meinung war.

Inzwischen sind viele Jahre vergangen und er fehlt mir immer noch.

Ja, ich bin auch manchmal noch traurig und fange an zu weinen.
Das finde ich okay.
Es gibt viele Sachen, die ich gerne mit ihm zusammen erlebt hätte, wie z.B. meine Hochzeit. 

Aber ich kann mich auch an die schönen Momente erinnern, ohne dass es weh tut.
Wie er Späße gemacht hat.

Wie wir zusammen Tennis geguckt haben, er „Martina Navratilova“ nicht aussprechen konnte und ich ihn immer und immer wieder gebeten habe, es noch mal zu sagen.
Seine Wortschöpfungen dazu waren einfach zum kringelig Lachen.

Wie ich dabei war, wenn er mit der Sense Gras gemäht hat. Oder im Blick hatte, was er sonst so gemacht hat.
Hier siehst du ein Foto vom "Brenntag".

Papa Trauer

Ich kann mich fragen: watt har vaddern woll seggt? (was hätte mein Vater wohl gesagt?) und mir mit einem Grinsen selbst die Antwort darauf geben.

Er war nicht der erste Todesfall in der Familie und nach ihm sind aus meinem engsten Umfeld auch noch einer meiner Brüder und meine Mutter gestorben.
Aber jeder Trauerprozess war anders.

Ich habe diesen ausgesucht, weil er für mich der Intensivste war.

Und weil ich glaube, dass es hier viele Punkte zu finden gibt, die man gerne übersieht… und dann in der Trauer steckenbleibt.


Zum Thema Trauer verarbeiten gibt es viele Bücher, aber ich möchte dir das Buch von Martina Becher ganz besonders ans Herz legen:
The Wisdom Of Love
In diesem Buch geht es zwar darum, den richtigen Zeitpunkt zu finden, um sich von seinem Hund zu verabschieden, aber Martina beschreibt die Trauerphasen, durch die man geht, ganz wunderbar.
Du wirst Taschentücher brauchen! 
Das Buch ist auf Englisch, aber eine deutschsprachige Ausgabe ist in Planung.

Der Trauerprozess an sich ist sehr ähnlich – unabhängig davon, ob du um einen geliebten Menschen oder ein geliebtes Tier trauerst.

Wo du noch mal nachforschen kannst


Jetzt möchte ich – wie angekündigt – nacheinander auf Punkte eingehen, die du dir noch einmal konkret anschauen kannst.

  • Bist du mit dem Moment, als derjenige die Diagnose bekam oder du die Diagnose gehört hast im Reinen?
  • Ist es inzwischen okay für dich, dass dir die Sterbephase viel länger vorkam, als sie wirklich war oder gehst du deswegen hart mit dir ins Gericht?
  • Bist du im Frieden mit den Ärzten, Untersuchungen und Behandlungen? Oder ist da jemand, dem du die Schuld daran gibst?
  • Warst du wütend auf denjenigen, der gegangen ist, weil er dich alleingelassen hat? Ist die Wut immer noch da?
  • Hättest du mehr Informationen gebraucht? Wie geht es dir jetzt damit, dass du sie nicht hattest?
  • Ist etwas anders passiert, als du es dir vorgestellt hast? Gab es etwas, was dich erschreckt, geschockt oder irritiert hat? Wie ist es jetzt für dich?
  • Überfordert zu sein ist in solchen Ausnahmesituationen normal, aber wie geht es dir heute damit, wenn du an die Situation damals zurückdenkst? Machst du dir Vorwürfe? Hast du ein schlechtes Gewissen? Schämst du dich? Oder ist alles okay?
  • Ärgerst du dich über dein Verhalten von damals? Siehst du rückblickend Dinge, die du anders und besser hättest machen können und sollen? Wie geht es dir jetzt damit?
  • Der Moment, als derjenige verstarb oder du die Nachricht bekommen hast – bist du damit im Reinen?
  • Falls du dir gewünscht hast, dass das Leiden ein Ende hat und derjenige „endlich“ stirbt – macht dir der Wunsch ein schlechtes Gewissen? Fühlst du dich schuldig, weil du mit dem Wunsch auch an dich und deine Bedürfnisse gedacht hast?
  • Wie war die Betreuung durch den Bestatter? Fühltest du dich gut begleitet? Ist er auf deine Wünsche eingegangen?
  • Wie verlief die Planung der Beerdigung? Die Gespräche mit dem Pastor oder Trauerredner?
  • Wenn du nicht alleine entscheiden konntest – habt ihr für alles eine Einigung gefunden, die für dich in Ordnung war?
  • Gab es Kommentare oder Sprüche von Menschen, die vielleicht sogar gut gemeint waren – dir aber wehgetan haben?
  • Kam von Menschen gar keine Reaktion auf den Tod, von denen du dir Unterstützung, ein tröstendes Wort oder eine Umarmung gewünscht hättest? Wie geht es dir damit jetzt?
  • Ist auf der Beerdigung etwas vorgefallen, was dich besonders belastet hat?
    Bei der Kaffeetafel bzw. dem Kaffeeklatsch nach der Beerdigung meiner Oma (da war ich 13) wurden sich z.B. Witze erzählt. Ich war fassungslos.
  • War eine Trauerkarte dabei, die dich besonders aufgewühlt hat?
    Gab es eine Trauerbekundung, an die du dich heute noch mit einem unguten Gefühl erinnerst?
  • Hat jemand „Krokodilstränen“ geweint, dem du gerne die Meinung gegeigt hättest?
  • Fühlst du dich schuldig, weil du noch lebst?
  • Wie hast du die Endlichkeit verarbeitet?
  • Gibt es jemanden, um den du dich in der Zeit weniger gekümmert hast als du "eigentlich" wolltest?
  • Was blieb ungesagt und belastet dich noch?

Set-up Sätze könnten sein:

Auch wenn ich solche Wut auf Dr. XY habe, weil er nicht alles getan hat, um ___________ zu retten, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich mich schäme, weil ich mir gewünscht habe, dass ___________ stirbt, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich mir nie verzeihen kann, dass ich mir gewünscht habe, dass ___________ stirbt, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn es mich tief getroffen hat, was ______________ gesagt hat, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich immer noch nicht fassen kann, dass ___________ nicht mehr da ist, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich mich schuldig fühle, dass ___________ gestorben ist, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich mich schuldig fühle, weil ich noch lebe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Wenn es dir schwer fällt, die passenden Sätze zu finden, dann schau gerne beim Baukasten.
Oder nutz "Borrowing Benefit" und klopf z.B. hier mit.

Du bist zufällig auf diese Seite gekommen und weißt gar nicht, was mit "klopfen" gemeint ist? Dann schau hier.

Geh diese Zeit noch einmal in Gedanken durch und schreib alles auf.


Auch die Zeit vor dem Tod. Die Planung der Beerdigung. Die Beerdigung an sich. Die Zeit danach.

Gibt es da noch etwas, was ganz besonders weh tut?
Dann schau es dir noch mal an und klopf.
Oder bearbeite es mit einer anderen Technik.

Wichtig ist, dass es dir gut tut und dadurch besser geht.

Dass es dir dabei hilft, die Trauer zu überwinden.
Und dass du wieder an denjenigen denken kannst, ohne dass es dir das Herz bricht.

Jeder Verlust ist anders.
Jeder Trauerprozess ist anders.

Gemeinsam zu trauern scheitert oft daran, dass jeder anders trauert und andere Bedürfnisse hat.
Auch deine Gefühle darüber (Traurigkeit, Unverständnis, Verzweiflung, Ohnmacht,...) kannst du beklopfen.

Trauere so, wie es für dich richtig ist. Sag, was du nicht brauchst. Sag, was du brauchst. 
Es gibt kein richtig und falsch. 
Und akzeptiere (so gut es geht), dass andere auch auf ihre Art trauern. 
Du musst sie nicht nachvollziehen können.
Aber es ist gut, wenn du es akzeptieren kannst.

Ich hoffe, du hast Ansatzpunkte gefunden, wo du noch etwas nacharbeiten kannst.

Oder – noch besser – du konntest feststellen:
Ich habe den Trauerprozess komplett durchlaufen und kann mit Freude im Herzen an diese Person denken.

Schreib mir gerne im Kommentar, was du mitgenommen hast.






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

www.michaela-thiede.de/   
info@Klopf-Kongress.de

Kann man auch mit kleineren Kindern klopfen?

Kindergartenkinder

Ein Gastbeitrag von Tina Husemann

"Hilft Klopfen auch bei Kindern?"

"Ja, natürlich ... "

"Und wie mache ich das? Wie alt muss mein Kind sein?"

Lauter Fragen und Unsicherheiten.

Das ist verständlich, wollen wir doch alle unseren Kindern die größtmögliche Kraft mit auf den Weg geben, die es Ihnen auch noch im Erwachsenenalter erlaubt, auf diese heilsame Ressource zurück zu greifen.

Das war meine Motivation, ein Kinderbuch zu schreiben, welches Kindern die Klopfakupressur vertraut macht.

Die Leser begleiten den kleinen Gorilla Jens bei seinem ersten Kindergartentag, der voller Freude, aber auch Angst und Unsicherheiten ist.

Gorilla Jens ist die Hauptfigur in einem Kinderbuch, das sich an die jüngeren Kinder im KiTa- und Kindergartenalter richtet... Er lernt von seiner Mutter, wie er durch das Klopfen auf der Brust, seine Angst vor dem ersten Kindergartentag verändern kann und es sogar schafft, etwas zu essen, obwohl er am Morgen einen sehr unruhigen Bauch hatte.

Im Kindergarten trifft er andere Kinder, die auch unsicher waren, ob der erste Tag wirklich so toll wird, wie sie es vorher gehofft haben und die Kinder tauschen sich aus, wie sie damit umgegangen sind.


Wir alle wissen, dass Kinder spielerisch lernen und es macht Spaß, das, was die Kinder im Buch erleben, auch mit den eigenen Kindern auszuprobieren.

Dabei kann man keine Fehler machen, denn das, was Kindern Angst macht blockiert ihren Energiefluss. Und wir wissen, dass „Klopfen" hilft, die Energie im Fluss zu halten und langfristigen Blockaden vorzubeugen. Damit ist eine gesunde Verknüpfung mit dem Angstmachenden Ereignis möglich. Die Kinder nehmen die Angst oder anderen negativen Gefühle nicht länger als Bedrohung wahr. Sie erfahren, dass sie mit ihren negativen Gefühlen willkommen sind und damit umgehen können.

Wichtig war mir auch, den Grundgedanken, den die Klopfakupressur transportiert, nämlich ein Gefühl zuallererst mal anzunehmen, auch den Kindern zu erlauben und zu ermöglichen. Das Gefühl darf da sein und gehört auch dazu. Das hilft den Kindern, sich gar nicht erst falsche Strategien anzueignen, um negative Gefühle zu unterdrücken.

Wie schnell sind wir als Erwachsene dabei und erklären unseren Kindern, „das geht nicht", „das kannst Du so nicht machen", „lass das sein, was sollen denn die anderen denken" usw. ...

Auch andere Methoden, wie z.B. aus Wut aufzustampfen lassen den Kindern den Raum, ihr Gefühl erst einmal „rauszulassen" und erlauben ihnen, ihr Gefühl als zunächst einmal anzuerkennen, dass es da ist. Wenn der erste „Dampf" dann verzogen ist, werden sie empfänglicher für die Möglichkeiten, sich mit den Anforderungen des gesellschaftlichen Miteinanders auseinander zu setzen.

Einen kleinen Auszug aus dem Buch findet ihr hier: 

(Download startet automatisch)

Dieses Buch habe ich ohne einen großen Verlag im Hintergrund aufgelegt. Meine Schwiegermutter, Annelie Husemann, die Künstlerin und Grafikerin ist, hat mich mit ihren bezaubernden Illustrationen unterstützt und ich würde mich freuen, wenn dieses Buch in vielen Familien, Kindergärten, KiTas und Horts ein schönes Zuhause findet.

Es kann über diesen Link bei BooksOnDemand erworben werden.
Aber natürlich auch über jede Buchhandlung vor Ort, über amazon und auch Thalia.

Es hat eine Lieferzeit von ca. 4 bis 7 Tagen, weil es bei Bedarf „druckfrisch" erstellt wird.

Über Rückmeldungen, Anregungen oder auch Bewertungen in den entsprechenden Portalen freue ich mich, denn so können andere Kaufinteressierte besser einschätzen, dass sie dieses Buch auch unbedingt brauchen.

Für alle, die im Raum Münster, Bonn, Aachen oder am Niederrhein sind...

Ich komme auch in Kindergärten und Kindertagesstätten und gebe Einführungsabende in die Klopfakupressur für Eltern und Mitarbeiter und stelle das Buch dabei persönlich vor.

Herzliche Grüße aus Münster,
Namasté
Tina






Tina Husemann

 Tina Husemann


Die Klopfakupressur verbinde ich immer auch mit meiner Fähigkeit energetische Felder fühlen und reinigen zu können.
Neben Einzelcoachings gebe ich auch Seminare zur Klopfakupressur.

Tina Husemann
Hoher Weezer Weg 8
47574 Goch
Tel: 02823 / 97 67 564

www.tina-husemann.de
post@tina-husemann.de


loslegen statt aufschieben – So lässt du deine Aufschieberitis los

loslegen statt aufschieben

Ein Gastbeitrag zum Thema "Aufschieberitis" von Louise Amazonia Fennel.

Stell dir jetzt vor, du könntest dich am Ende des Tages erfreut und beflügelt zurückzulehnen, mit dem befriedigenden Gefühl, alles was du dir für heute vorgenommen hast, erfolgreich erledigt zu haben

Schau dir das Video an 

...oder lies einfach weiter

In meiner früheren Existenz als Lehrerin war ich für meine Effizienz und „Anpackungsfähigkeit“ bekannt - die „Macherin“ schlechthin.
Aber als ich den Schritt in die Selbständigkeit wagte, lernte ich eine andere Seite von mir kennen.
Als ich alleine in meinem Heimbüro saß und schon wieder mit mir rang, weil ich noch immer nicht die wichtigen Dinge auf meiner immer länger werdenden To-Do-Liste geschafft hatte, stellte ich fest, dass die tatkräftige Anpackerin in mir auf permanentem Urlaub gegangen war!
Und an ihrer Stelle war – o Schreck! – eine trotzige Teenagerin mit dem Slogan „NULL BOCK“ in großen Buchstaben auf ihrem zerknitterten, löchrigen T-Shirt, die den ganzen Tag nur herumsitzen und rein gar nichts tun wollte, eingetreten!

Dir ist das Konzept des inneren Kindes sicher schon ein Begriff.
Aber in meiner Tätigkeit als Mindset-Mentorin und Mutmacherin bin ich darauf gekommen, dass jeder von uns noch dazu eine innere Teenagerin oder inneren Teenager hat. Und diese spielt auch eine wichtige Rolle in unserem Erwachsenenleben und zwar, uns von Arbeitsüberlastung oder Ausnützung zu beschützen.
Sie ist der Teil von uns, der den Stinkefinger zeigt, wenn uns was nicht passt.

Der Teil von uns, der zu Wort kommt und unsere Rechte vertritt, wenn wir unfair behandelt, ausgenützt oder übergangen werden.

Aber wenn wir diesen Anteil von uns nicht wahrnehmen und auf ihn hören, fängt er dann an, uns Schwierigkeiten zu machen, es einfach zu weit zu treiben.  Da wird die innere Teenagerin trotzig oder weigert sich komplett – sie will nur noch faulenzen und herumlümmeln und dich unbedingt von deinen wichtigen „Erwachsenen-Aufgaben“ abhalten.

null Bock

Wenn du den Kampf gegen deine innere trotzige Teenagerin (also diesen Anteil von dir, der null Bock hat) aufgibst und lernst, sie stattdessen als einen wichtigen Teil von dir zu akzeptieren und integrieren, wird sie anfangen, mit statt gegen dir zu arbeiten.
Eigentlich will sie dich ja nur von Überarbeitung beschützen, treibt es aber manchmal etwas zu weit!

Ich verspreche dir, das wird deine Motivation und Produktivität um 1000% steigern!

Einer Klientin von mir, einer selbständigen Grafikerin, machte die chronische Aufschieberitis das Arbeitsleben zur Qual. Als ich sie bat, sich ihre trotzige Teenagerin vorzustellen, entpuppte sich diese als eine fette, Chips fressende, komaglotzende Couchpotato!
Die Klientin war nicht gerade begeistert, als sie sich dann vorstellen sollte, wie sie dieses unappetitliche Wesen, das sie jahrelang in ihrem inneren „Keller“ weggesperrt hatte, rauf in ihr inneres „Wohnzimmer“ einlud!
Nach zwei kraftvollen Klopfrunden war sie aber dazu bereit und konnte sogar Mitleid für ihre innere Couchpotato aufbringen, die sich so lange von ihr vernachlässigt und missachtet fühlte. Ein paar Tage nach der Sitzung erhielt ich die fröhliche Nachricht von der Grafikerin, dass sie sich jetzt „beflügelt“ fühlte und mehr denn je zuvor schaffte.

Bist du schon neugierig zu wissen, wie das geht?
Wie deine innere Teenagerin aussieht?
Und wie du mit ihr Frieden schließen kannst?

Hier folgt eine kurze Anleitung.

Aber für alle, die lieber einfach mitschauen und mitklopfen, oder für diejenigen, die EFT noch nicht so gut kennen, habe ich das Mitmachvideo zusammengestellt.

Juhu! Auf geht’s zu mehr Tatkraft und Motivation!

Und hier ist die schriftliche Anleitung:

Klopfpunkte klassische KLopfakupressur
  • 1
    Schließe deine Augen, nimm ein paar tiefen Atemzüge und stelle dir deine innere trotzige Teenagerin vor. Wie sieht sie aus? Was trägt sie? Was macht sie? Was sagt sie dir?                                                                                                                                      
  • 2
    Dann bereite dich auf eine kraftvolle Klopfrunde vor. Wiederhole diese drei Sätze und klopfe währenddessen auf den Handkanten- oder Karateschlagpunkt:                     Auch wenn ich diese widerliche trotzige Teenagerin in mir habe, die mich von wichtigen Aufgaben abhält, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.                                      „Auch wenn ich oft „null Bock“ habe und ich mich dafür schäme, liebe und akzeptiere ich mich, so wie ich bin.“                                                                                                    „Auch wenn ich mir durch meine innere trotzige Teenagerin den eigenen Erfolg sabotiere, liebe und akzeptiere ich mich, so wie ich bin.“                                                                       
  • 3
    Dann klopfe die üblichen EFT-Punkte durch und beschreibe deinen inneren Teenager und deine Gefühle ihm gegenüber, z.B.                                                                          Da ist sie. Die trotzige Teenagerin in mir habe, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin“. Sie liegt auf der Couch und frisst sich voll. Tut gar nix. Das ist widerlich. Ich hasse sie. Sie ruiniert mir das Leben etc.… Ich werde sie niemals akzeptieren, niemals… Das ist unmöglich. Kommt gar nicht in Frage! ….. Ich wäre aber neugierig zu wissen, ob ich nicht doch mit ihr Frieden schließen könnte… Ich bin bereit, mich einen Spalt dafür zu öffnen… Was dann alles passieren würde…. Ich bin jetzt bereit, Frieden mit meiner inneren trotzigen Teenagerin zu schließen… ein bisschen mehr, jeden Tag…. Das fühlt sich gut an….“.                 
  • 4
    Mach weiter, bis du all deinen Ärger und deine Wut gegenüber deinem trotzigen Teenager rausgelassen hast! Dabei kannst du es ruhig übertreiben.                                  
  • 5
    Nimm einen tiefen Atemzug und stelle dir wieder deinen inneren trotzigen Teenager vor. Wie sieht sie jetzt aus? Hat sich da was geändert? Wie geht es dir, wenn du sie ansiehst? Sind deine Gefühle ihr Gegenüber neutraler geworden oder sogar positiver geworden?                                                                                                                           
  • 6
    Wiederhole die Klopfrunde, bis du eine positive Haltung zu deinem Teenager aufbringen kannst. Stelle dir dann anschließend vor, wie dein jetziges, erwachsenes Ich zu ihr geht und mit ihr freundlich und liebevoll spricht. Frag sie was sie von dir braucht und lass dich überraschen! Klasse Arbeit! Du hast es geschafft! 🙂 

Für noch mehr Tipps und Tricks, die deine Motivation und Tatkraft enorm steigern - klicke auf den Link, um mein kostenfreies PDF zu bekommen:
5 Schritte, um dich von Aufschieberitis zu befreien.


Also, wie schaut dein innerer trotziger Teenager aus?
Und wie ist es dir mit dem Klopfvideo ergangen?
Ich freue mich auf dein Feedback und deine Fragen!

Louise Fennel

Louise Amazonia Fennel


​​Louise Amazonia Fennel ist Mindset-Mentorin, Mutmacherin und Tapping into Wealth®-Coach.

Louise Amazonia Fennel 
Institut Weitblick
Schemerlhöhe 84
8076 Vasoldsberg
Austria

Tel: +43 (0)680/ 403 4306

office@louisefennel.com

www.louisefennel.com

Dieses Klopfvideo ist die eierlegende Wollmilchsau – Borrowing Benefit

eierlegende Wollmilchsau

Wenn du gerne klopfen würdest, dir aber oft „die“ Anleitung fehlt oder du nicht weißt, wo du anfangen sollst, dann habe ich hier die „eierlegende Wollmilchsau“ für dich.
Das Video, mit dem du alle Themen angehen kannst.
Ohne sie direkt anzusprechen.
Du nutzt quasi die Hintertür.

Kannst du dir vorstellen, dass es sowas gibt? Ein Video für alle Themen?
Ja, das gibt es.
Und „eigentlich“ trifft das auf jedes Klopf-Video zu.

Der Schlüssel dazu ist „Borrowing Benefit“.
Wenn du dafür eine schöne Übersetzung auf Deutsch kennst, dann lass es mich bitte wissen. 
Man kann es mit „den Nutzen borgen“ übersetzen, aber ich habe noch keinen Begriff gefunden, der „rund“ ist.

Im Prinzip geht es darum, dass du bei einem Video mitklopfst, dass überhaupt nichts (oder nur wenig) mit deinem Thema zu tun hat und trotzdem etwas an deinem Thema veränderst.

Das hört sich echt verrückt an - funktioniert aber!

Im Laufe der Jahre habe ich festgestellt, dass jeder Borrowing Benefit etwas anders anwendet.

Wie ich das mache erfährst du im Video.
Und natürlich hast du auch gleich die Möglichkeit, mitzumachen.

Hol dir schon mal mindestens 2 Blatt Papier, einen Stift und ein Glas Wasser.

Mach einfach mit und schreib mir im Kommentar, wie es dir gefällt und ob sich bei dir etwas verändert hat.


Wenn du lieber direkt an deinem Thema arbeiten möchtest - aber daran verzweifelst, die richtigen Worte für dein Thema zu finden, dann kann ich dir bestimmt mit der „Ideenschmiede für deine Klopfsätze“ weiterhelfen.

Jetzt bin ich neugierig:
Wie war es für dich?
Hat sich an deinem Thema etwas verändert?

Der Livestream vom Klopf-Kongress 2018

Hier findest du die Aufzeichnung vom Livestream.

Falls du nicht dabei sein konntest oder ihn dir noch mal anschauen möchtest, dann kannst du das gerne hier tun: 


Hier findest du die Zeitmarken und kannst direkt zu einer bestimmten Stelle springen, die dich besonders interessiert:

Begrüßung und Vorstellung der Referenten

9.55  Ronald Hindmarsh erzählt über den „Wächter der meine Lebensfreude sabotiert“.

https://www.youtube.com/watch?v=FmEoWjvvSas#t=09m55s.

12.49 Christine Riemer-Mathies antwortet auf: "sie sagte den Schmerzpunkt reiben. Wo ist der genau? Ich fand ich nicht."

https://www.youtube.com/watch?v=FmEoWjvvSas#t=12m49s.

14.55 "Welche Punkte werden geklopft?"

https://www.youtube.com/watch?v=FmEoWjvvSas#t=14m55s.

28.50 Weiterbildung zur Klopfakupressur. Was wird empfohlen? Bücher, Seminare, Blog lesen, Videos schauen…?

https://www.youtube.com/watch?v=FmEoWjvvSas#t=28m50s.

Der Link zur „Klopfpartnerbörse“ auf Facebook https://www.facebook.com/groups/1697654800545809/

Der Link zur Facebook Gruppe Klopf-Kongress Austausch https://www.facebook.com/groups/Klopf.Kongress.Gruppe/

46.30 Gibt es Seminare im Raum Köln-Bonn

https://www.youtube.com/watch?v=FmEoWjvvSas#t=46m30s.

https://klopfakupressur.org/

https://goe.ac/map#top

47.48 (bezieht sich auf das Interview zur Klopfhypnose mit Dr. Christiane Rauch)
Was tun, wenn ich einen Widerstand habe, etwas in die Kugel zu tun?

Die Antworten passen sowohl darauf, als auch zum Thema Widerstand allgemein

https://www.youtube.com/watch?v=FmEoWjvvSas#t=47m48s.

55.45 Zum Interview von Michaela Thiede: "positives Energietappen gefällt mir sehr gut. Was wenn ich beim Nachspüren, was ich brauche, dass ich mich besser fühle, herauskommt, dass ich genau hinsehen und die dahinter liegende Situation auflösen soll? Nehme ich dann die "klassische Klopftechnik", oder gibt es auch beim positiven Energietappen einen Weg damit umzugehen?"

https://www.youtube.com/watch?v=FmEoWjvvSas#t=55m45s.

122:48 "Wie bekomme ich meine Lymphe dazu, dass sie besser arbeiten? Ich habe keine negativen Gefühle, möchte aber, dass das Lipödem und Lipom sich auflöst. Ich habe mir selbst keine Schuldgefühle oder Wut gegenüber. Ich möchte gerne wissen, wie man körperliche Beschwerden beklopft, für die man keine Emotionen hat. Der Switch zwischen körperlichen und emotionalen Beschwerden ist mir noch nicht ganz klar."

https://www.youtube.com/watch?v=FmEoWjvvSas#t=122m48s.

Noch ein paar Klopfideen von Martina Becher:

Auch wenn sich die Fettzellen in meinen Armen und Beinen unkontrolliert vermehren, liebe und akzeptiere ich mich und meinen Körper (meinen Körper so, wie er ist.)
Auch wenn sich die Fettzellen unfreundlich verhalten, liebe und akzeptiere ich mich und meinen Körper.
Auch wenn die Fettzellen egoistisch sind liebe und akzeptiere ich meine Fettzellen, mich und meinen Körper.

141.22  "Mein 12jähriger Sohn ist (nach Robert Betz) mein Arschengel. Und er drückt mehrmals täglich die verfügbaren Knöpfe (nein, mit Pubertät hat das noch nichts zu tun - und wenn - er ist Meister seines Faches seit neun Jahren ... 😏 ... ). Es ist nur anstrengend! Ich komme einfach nicht weiter. Ich habe schon so so so viel unternommen (EFT, The Work, BSFF, Emotioncode, Familienaufstellung, Bodytalk, CQM, nur um mal einige zu nennen). EFT mache ich seit acht Jahren und für die „normalen" Gebrechen des Alltags ist es super! Ich wünsche mir bezüglich des Verhältnisses zu meinem Sohn und dem Knöpfe-Ding endlich den Durchbruch! Gibt es eine Idee dafür von den Experten? EFT zur Selbsthilfe ist wie gesagt super, ich sperre mich aber auch nicht gegen die Hilfe eines Coachs. Danke im Voraus für die Hilfe!"

https://www.youtube.com/watch?v=FmEoWjvvSas#t=1:41m22s


Ich wünsche dir viel Spaß beim Anschauen.

Du hast auch noch eine Frage zur Klopfakupressur?
Dann stell sie gerne im Kommentar oder in der Facebook-Gruppe


(wenn es anonym sein soll, dann schreib mir eine Email an info(at)klopf-kongress.de)

Klopfrunde: ich sollte, ich müsste

Klopfrunde ich sollte ich müsste

In der Facebook Gruppe Klopf-Kongress Austausch kam die Idee, dass eine Klopfrunde zum Thema "ich müsste" oder "ich sollte" schön wäre.

Wenn du magst, dann klopf gleich mit.


Diese Klopfpunkte klopfe ich und sag sie auch an.
Wenn du andere Punkte hast, die dir gut tun, dann kannst du sie auch nehmen.

Klopfpunkte Energy Tapping
      Klopfrunde: ich müsste, ich sollte - Michaela Thiede

Schreib mir gerne im Kommentar oder in der Facebook Gruppe wie du die Übung erlebt hast und was sich bei dir verändert hat.

Das kannst du selbst tun, um deine Eifersucht loszuwerden

Eifersucht loswerden

Es taucht immer wieder die Frage auf, wie man seine Eifersucht bekämpfen kann.
Ich mag das Wort bekämpfen nicht sonderlich. Aus meiner Sicht führt ein Kampf selten zu einem guten Ergebnis.

Daher geht es in diesem Beitrag darum, wie du deine Eifersucht loswerden oder auflösen kannst.

Darum, was du selbst gegen deine Eifersucht tun kannst. Was du tun kannst, um die Eifersucht loszulassen und frei zu werden.
Eine praktische Übung, mit der du sofort loslegen kannst.

Wenn du weißt, dass du krankhaft eifersüchtig bist und es über das „normale Maß“ hinausgeht, dann such dir bitte Hilfe. 
Es gibt Therapien, die helfen.


Im Wörterbuch wird Eifersucht so beschrieben:
die Angst, jmds. Liebe an einen anderen Menschen zu verlieren.


Eifersucht ist eine Mischung aus verschiedenen Gefühlen, Gedanken und Befürchtungen und sie fühlt sich für jeden Menschen anders an.

Darum ist es auch wichtig zu schauen:

  • Was bedeutet Eifersucht für dich?
  • Was fühlst du?
  • Was denkst du?
  • Was ist dein Worst-Case-Szenario?
  • Was malst du dir gedanklich aus?

Ich habe mir zwei Situationen überlegt, in denen du dich erkennen könntest.
„Er“ und „sie“ ist darin nur beispielhaft zu verstehen und kann beliebig getauscht und kombiniert werden.

Du siehst deinen Partner mit jemand anderem reden bzw. flirten.

Was in dir "automatisch" passieren könnte:


Dein Hals zieht sich zusammen, du spürst einen Druck auf der Brust und einen Stich in der Magengegend.

Du spürst Wut und Ärger in dir aufsteigen.
Und Angst. Angst, ihn zu verlieren. Angst, nicht gut genug zu sein.
Wut auf ihn, dass er mit jemand anderem flirtet.
Wut auf die andere Person, dass sie mit ihm flirtet. Du spürst, wie die Wut größer wird und möchtest ihm gerne die Augen auskratzen. Ihr auch.

Am Liebsten würdest du zu den beiden gehen und eine Szene machen, aber du traust dich nicht. Darüber wirst du noch wütender.
Und du bist enttäuscht von dir.  
Du könntest schreien vor Wort.

Du erinnerst dich daran, wie dein Ex dich betrogen hat. Und dass du nichts mitbekommen hast, weil du ihm vertraut hast. Die alte Wut kommt hoch. Zusammen mit all den anderen Gefühlen von damals.

Zur gleichen Zeit startet deine Gedankenspirale:

  • oh Gott… vielleicht mag er mag sie viel lieber als mich!
  • Was, wenn er sich in sie verliebt?
  • Warum guckt sie ihn so an?
  • Was, wenn er mich betrügt und fremdgeht?
  • Was, wenn er mich für sie verlässt?
  • Was findet er bloß an ihr?
  • Was hat sie was ich nicht habe?
  • Wehe, sie flirtet zurück!
  • Es macht mich rasend, ihn so zu sehen!
  • Ob er mich wegdrückt, wenn ich jetzt anrufe? Was sagt er wohl?
  • Tauschen die beiden ihre Telefonnummern aus?
  • Sie ist viel ____________ (schlanker, hübscher, schlauer,…) als ich.
  • Ich kratz ihm (ihr) die Augen aus!
  • Vielleicht betrügt er mich schon länger und ich habe es nicht mitbekommen!
  • Warum gerate ich immer an die Falschen?
  • Warum passiert mir das immer?
  • Warum werde ich immer betrogen?
  • Was mache ich nur falsch?
  • Was stimmt nicht mit mir?
  • Er hat mir doch versprochen, dass das ein einmaliger Ausrutscher war und nicht wieder passiert

Dein Worst-Case-Szenario ist, dass dein Partner ständig Affären hat und du ihm nie so wichtig wirst, wie er dir wichtig ist.


Wenn du dich in dem Beispiel wiederfindest, dann kannst du jetzt mit dem Klopfen loslegen.

Bewerte auf der Skala von 0 bis 10, wie sehr dich die Eifersucht belastet.

Am Besten ist es, wenn du ein Beispiel von dir durchgehst und dazu aufschreibst, was du gefühlt und gedacht hast, was deine schlimmste Befürchtung ist und was du dir gedanklich immer alles ausmalst.
Und dann bewertest du jeden einzelnen Punkt davon auf der Skala von 0-10, wie stark er dich belastet.

Leg dir Zettel und Stift parat, damit du dir Notizen machen kannst.
Es ist gut möglich, dass weitere Erinnerungen aufkommen und sie sind oft wieder „futsch“, wenn man sie nicht gleich aufschreibt.


Bei Mode nennt man das – glaub ich – Mix and Match.

Nimm die Bausteine und mach es so, wie es für dich stimmig ist

Klopfpunkte klassisch

Nimm eins der beiden aus dem ersten Teil, dann etwas aus dem 2. Segment und etwas aus dem 3. Block. Wenn du magst, dann häng noch etwas von Teil 4 hintendran.

Wirksamer wird es, wenn du deine eigenen Worte nimmst!

Auch wenn
Obwohl

ich Angst habe, ihn zu verlieren
ich wütend bin, dass er mit jemand anderem flirtet und beiden die Augen auskratzen könnte
ich den beiden gerne eine Szene machen würde
gerade die Erinnerung an _____________ (Name einsetzen) hochkommt, wie er (sie) mich betrogen hat und mich das soooooo wütend macht
ich den Druck auf der Brust spüre, wenn ich die beiden sehe
ich Angst habe, dass er (sie) mich betrügt
ich nicht verstehe, warum ich immer an den Falschen gerate
ich Angst habe, dass er (sie) sich in jemand anderen verliebt
ich Angst habe, dass ich nicht gut genug bin für ______________ (Name einsetzen)

liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin     oder
bin ich okay, wie ich bin                                      oder
akzeptiere ich mich und meine Gefühle             oder
bin ich ein guter Partner / eine gute Partnerin

und ich entscheide mich, ab jetzt gelassener zu sein
und ich entscheide mich jetzt, diese Gefühle loszulassen
und ich entscheide mich jetzt ______________ (Name) zu vertrauen.
und ich erlaube mir __________________ (Name) zu vertrauen.
und ich erlaube mir, ich zu sein.

Zum Beispiel:

Auch wenn ich Angst habe, dass Manfred mich betrügt, akzeptiere ich mich und meine Gefühle und ich entscheide mich, ab jetzt gelassener zu sein.

An den einzelnen Klopfpunkten sagst du dann z.B. meine Angst, dass Manfred mich betrügt.

Du kannst aber auch einfach deine Gedanken aussprechen.

Jetzt spür noch mal wieder nach: wie geht es dir jetzt?
Bewerte jeden einzelnen Punkt neu. Was hat sich verändert?

Wiederhole die Übung so oft, bis alle Punkte auf 0 sind und du gelassen bleibst.

Du tust dir etwas Gutes, wenn du zwischendurch immer wieder bewusst tief durchatmest, dich reckst und streckst und viel Wasser trinkst.

Eifersucht

Du rufst deine Partnerin 3x an und sie geht nicht ans Telefon.


In deinem Bauch macht sich ein mulmiges Gefühl breit. Dein Kopf fühlt sich komisch an, du nimmst einen Druck wahr.

Du spürst, dass sich Unsicherheit in dir ausbreitet.
Und Angst. Angst, dass sie bei jemand anderem ist. Angst, dass sie sich hinter deinem Rücken mit jemand anderem trifft.
Wut, dass sie nicht ans Telefon geht.
Unverständnis darüber, warum sie schon 3x nicht ans Telefon gegangen ist.
Und Ärger.
Warum macht sie das?
Will sie mich ärgern oder provozieren?

Zeitgleich startet die Gedankenspirale:

  • bomb
    Wo steckt sie bloß?
  • bomb
    Mit wem trifft sie sich?
  • bomb
    Warum geht sie nicht ans Telefon?
  • bomb
    Was verschweigt sie mir?
  • bomb
    Ist ihr etwas passiert?
  • bomb
    Trifft sie sich wieder mit _______?
  • bomb
    Neulich hat sie ___________ so komisch angeguckt. Vielleicht ist er bei ihm?
  • bomb
    Wer weiß, ob sie letzte Woche wirklich bei __________ war, wie sie mir erzählt hat!
  • bomb
    Warum tut sie mir das an?

Hinterher stellt sich raus, dass sie „einfach nur“ im Funkloch war…


Dir ist es total peinlich, dass du „sowas“ über sie gedacht hast.
Du schämst dich für deine Gedanken. Sie war immer treu und „eigentlich“ weißt du auch, dass sie dich nie betrügen würde.
Du bist wütend auf dich, weil du so überreagiert hast.
Du bist wütend auf den Netzbetreiber, dass es immer noch Funklöcher gibt.
Dir tut es leid, dass du so überreagiert hast und nimmst dir fest vor, beim nächsten Mal anders zu reagieren.

Dein Worst-Case-Szenario ist, dass sich deine Partnerin Hals über Kopf in jemand anderen verliebt, dich verlässt und mit ihm eine Familie gründet, die du dir schon lange sehnlich wünschst.

Hast du dich wiedererkannt?
Reagierst du auch manchmal so?
Dann klopf doch ein paar Runden.

Bewerte auf der Skala von 0 bis 10, wie sehr dich die Eifersucht belastet.

Schreib dir ein Beispiel von dir auf.
Was hast du gefühlt und gedacht?
Was ist deine schlimmste Befürchtung?
Was malst du dir gedanklich immer aus?

Bewerte jeden einzelnen Punkt davon auf der Skala von 0-10, wie stark er dich belastet.

Sollten zwischendurch Erinnerungen aufkommen, dann schreib sie dir sofort auf.
Das sind oft Dinge, die noch bearbeitet werden wollen.

Nimm eins der beiden aus dem ersten Teil, dann etwas aus dem 2. Segment und etwas aus dem 3. Block. Wenn du magst, dann häng noch etwas von Teil 4 hintendran.


Denk dran: wirksamer wird es, wenn du deine eigenen Worte nimmst!

Auch wenn
Obwohl

ich diesen Druck im Kopf spüre, weil ____________ (Name) immer noch nicht ans Telefon geht
ich Angst habe, dass __________(Name) bei jemand anderem ist
ich wütend bin, dass _____________ (Name) nicht ans Telefon geht und mich ignoriert
ich mir Sorgen mache, dass er (sie) sich mit _________________ (Name) trifft
ich ______________ (Name) nicht richtig vertraue
es mich traurig macht, dass ich ________________ (Name) nicht richtig vertraue
es mich total unsicher macht, dass ____________ (Name) nicht ans Telefon geht
ich mich ärgere, dass ich mir so viele Gedanken mache

es mir peinlich ist, dass ich so überreagiert habe
ich mich schäme, dass ich so reagiere, denn das will ich ja gar nicht,
ich mich ärgere, dass ich es nicht schaffe, meine Eifersucht auszuschalten
ich wütend bin, dass es noch so viele Funklöcher gibt
ich wütend bin, dass er (sie) wirklich im Funkloch war und ich mich unnötig aufgeregt habe
es mir total leid tut, dass ich so ausgeflippt bin
ich solche Angst habe, dass ____________ (Name) mit jemand anderem eine Familie gründet
es mich sooooo traurig macht, dass wir noch keine Familie gegründet haben, weil ich mir das sooooo sehr wünsche

liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin           oder
akzeptiere ich mich und meine Gefühle                   oder
bin ich okay, wie ich bin                                           oder
bin ich ein guter Partner / eine gute Partnerin

und ich entscheide mich, frei zu sein.
und ich entscheide mich jetzt, diese Gefühle loszulassen
und ich entscheide mich jetzt, gut für mich zu sorgen.
und erlaube mir, jetzt tief durchzuatmen.
und entscheide mich, mir Unterstützung zu holen.
und entscheide mich, ab sofort angemessener zu reagieren

Zum Beispiel:
Auch wen ich ich mich schäme, dass ich so reagiere, denn das will ich ja gar nicht, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.

An den Klopfpunkten: ich schäme mich so

Wie geht es dir jetzt?
Bewerte jeden einzelnen Punkt neu und beobachte, was sich verändert hat.
Wiederhole die Übung so oft, bis alle Punkte neutral sind und du gelassen bleibst.

Du tust dir etwas Gutes, wenn du zwischendurch immer wieder bewusst tief durchatmest, dich reckst und streckst und viel Wasser trinkst.

Übung


Zur Abwechslung habe ich heute noch eine andere Übung für dich, die sich Ask and Receive (A&R) nennt und von Sandi Radomski und Tom Altaffer entwickelt wurde.

Du brauchst die Sätze nur LAUT auszusprechen und nach jedem Satz tief durchzuatmen.

Den Rest erledigt dein Unterbewusstsein.
Wenn du magst, kannst du natürlich auch noch dabei klopfen, aber es funktioniert auch „pur“.

Los geht’s!

Spür bitte in deine Eifersucht hinein und bewerte die Intensität auf der Skala zwischen 0 und 10.
0 steht für nicht vorhanden und 10 für unerträglich. 

Es gibt einen Teil in mir der bereits weiß, wie ich meine Eifersucht samt allen dazugehörigen Symptomen, allem, was sie repräsentiert und all ihren Wurzeln vollständig heile und auflöse.

Dieser Teil ist bereit, den Rest von mir zu informieren.

Das geschieht gerade mit Gnade und Leichtigkeit.

Mein Körper, Geist und Seele erhalten diese Information.

Die Informationsübertragung ist nun abgeschlossen.

atmen

Es gibt einen Teil in mir, der auch jetzt schon weiß, dass es sicher für mich ist, meine Eifersucht vollständig zu heilen und aufzulösen.

Dieser Teil ist bereit, den Rest von mir zu informieren.

Das geschieht gerade mit Gnade und Leichtigkeit.

Mein Körper-, Geist- und Seelesystem erhält diese Information.

Die Informationsübertragung ist hiermit abgeschlossen.

atmen

Natürlich kannst du auch diese Sätze mit den Klopfbausteinen anpassen und dadurch noch effektiver machen.

Zum Beispiel:

Es gibt einen Teil in mir der bereits weiß, wie ich meine Angst, dass __________ mich verlässt, vollständig heile und auflöse.

Dieser Teil ist bereit, den Rest von mir zu informieren.

Das geschieht gerade mit Gnade und Leichtigkeit.

Mein Körper, Geist und Seele erhalten diese Information.

Die Informationsübertragung ist nun abgeschlossen.

atmen

Auch hier nach ein paar Blöcken wieder neu bewerten:
wie sehr belastet es dich jetzt?

Diese Übung kannst du so lange wiederholen, bis du entspannt bist.

Es gibt bei A&R noch mehrere Sätze, aber probiere doch mal, wie du überhaupt damit klarkommst.

Schreib mir bitte im Kommentar:
Was ist in dir los, wenn du eifersüchtig bist?
Hat dir die Übung weitergeholfen?

So machst du dir deinen Alltag als Mutter leichter

als Mutter in die eigene Kraft kommen

Wie dir Klopfakupressur hilft, den Alltag als Mutter selbstbestimmter zu gestalten.

Ein Gastbeitrag von Angela Schatta.

Geht es dir wie Luisa?

Ihr Name ist Luisa. Sie ist Mitte dreißig, Mutter von quirligen Zwillingen (knapp 2 Jahre alt). Noch ist sie Hausfrau, kümmert sich um die Kids.
In unserem ersten Gespräch sagte sie mir bereits, dass gerade alles so schwierig wäre. Das ständige Alleinsein, weil ihr Mann oft beruflich und für mehrere Tag unterwegs ist. Die dadurch fehlende Entlastung. Bei allem, vom Einkauf über Haushalt, Frisörbesuche, Arzttermin, sind ihre Kids dabei.
Nichts kann sie alleine erledigen. Das nervt sie so sehr.
Sie ist einfach nur noch müde, ausgelaugt, genervt.
Ist schnell gereizt und dann ungerecht zu den Kindern.

Alles, was sie sich wünsche, sei Ruhe, Zeit für sich.
Die Kinder mal NICHT um sich zu haben. Niemand, der MAMA schreit und was will. Mal alleine aufs Klo oder in Ruhe unter die Dusche… Bis sie abends endlich mal etwas Ruhe bekäme, wäre sie zu müde, um das bisschen Freizeit genießen zu können. Sie hat einfach keine Lust mehr Mama zu sein…..

Zeit für mich


Bei unserer ersten Session, es waren fast 6 Wochen seit dem ersten Kontakt vergangen, war Luisa dann völlig am Ende.
All ihre Versuche ihren Mann davon zu überzeugen, dass sie Unterstützung braucht liefen ins Leere.
Auch den erhofften Kigaplatz hat sie nicht bekommen. Sie war sehr weit weg von der ersehnten freien Zeit.
Sie fühlte sich fremdbestimmt, gegängelt und ihrer Freiheit beraubt.
Als hätte sie Fußfesseln an.
Und vor allem: Niemand sah ihre Not! KEINER half ihr!
Ihr Mann zeigte nicht das geringste Engagement und tat alles mit einem Achselzucken ab….. Keines der Großelternpaare bot Hilfe an.

So oder so ähnlich sind die Situationen der Mütter, die den Weg zu mir finden.
Sie alle fühlen sich überfordert, unfrei, gegängelt und fremdbestimmt.


Mindestens genauso oft fehlt es an Hilfsangeboten und Unterstützung.

Während der Gespräche und bei näherem Nachfragen, stellt sich meist heraus, dass sie einen hohen Anspruch an sich als Mutter haben.
Oder zumindest meinen, all diesen Anforderungen gerecht werden zu müssen.
UND angebotene Hilfe, vorallem Betreuung von den Großeltern, wurden oft zurückgewiesen!

Die meisten Mütter wollen IMMER für die Kinder da sein.
Es MUSS jeden Tag frisch gekocht werden, gefördert und gespielt.
Und ganz nebenbei wird ein perfekter Haushalt geführt, in dem es IMMER aufgeräumt, sauber und adrett ist.
Und wenn der Partner dann mal nach Hause kommt, sind sie die gut gelaunte, amüsante Ehefrau.

Dazu kommen Glaubenssätze wie:​

  • Ich muss alles alleine schaffen.
  • Nur ich kann gut für meine Kinder sorgen.          
  • Bei mir sind die Kinder am besten aufgehoben.

So auch bei Luisa!
Der hohe Anspruch an sich oder eben Luisas Meinung darüber, was eine gute Mutter tut/lässt etc. paarte sich mit ihrem Glaubenssatz:

Ich muss alles alleine schaffen. Ich muss meine Kinder alleine betreuen, fördern und sie zu den Kursen fahren. NIEMAND macht es wirklich richtig mit den Kids.


Ein absoluter Widerspruch zu ihrem Wunsch nach Freiraum, Eigenständigkeit und ein Spannungsfeld, das sie quälte und förmlich zerriss.

Die Lösung

Luisa begriff schnell, wie und warum sie sich da selbst auf den Füßen stand.
Sie wusste, nur wenn dieser Glaubenssatz gehen darf, kann sie ohne schlechtes Gewissen ihre Kinder fremdbetreuen lassen und so gut für sich und ihre Bedürfnisse sorgen.

Wir begannen, den Einstimmungssatz zu klopfen:

„Auch wenn ich im Moment noch glaube, ich müsse alles alleine schaffen und es mir ein schlechtes Gewissen macht, wenn ich Hilfe in Anspruch nehme, bin ich absolut ok, so wie ich bin und gestatte es mir ab sofort, auch meinen Bedürfnissen zu folgen.“
(die restliche Klopffolge kannst du dir übrigens über diesen Link holen)

Mit jeder Runde des Einstimmungssatzes sah ich, wie das Leuchten in Luisas Augen zurückkehrte. Wie ihre Gesichtszüge weicher wurden. Die Stimme sich veränderte.

Luisa war Feuer und Flamme. Sie fand sich schnell in den Klopfablauf ein und formulierte ihre Empfindungen, Ängste und Sorgen ganz selbstverständlich und frei.

Sie begann an der Augenbraue mit: Meine Überforderung, wenn ich alles alleine machen muss.
Neben dem Auge: Meine Sorge, dass meine Kinder Schaden nehmen, wenn ich mich nicht so intensiv kümmere.
Unter dem Auge: Meine Sorge, dass sie leiden, wenn sie nicht von mir versorgt werden
Unter der Nase:  mein Frust, dass ich NICHTS alleine machen kann und sie förmlich an mir kleben.
Kinn: Das macht mich so wütend, so stinkesauer.
Schlüsselbein: Immer sind sie da. IMMER.
Unter dem Arm: Nichts kann ich alleine machen.
Fingerabfolge: ich bin so wütend.
Handkante: so STINKSAUER.

Nach dieser ersten Runde war Luisa sehr überrascht, welche Gefühle und Gedanken sie da aussprach. Es folgten noch vier weitere Runden (Luisas komplette Klopfsequenz kannst du dir hier herunterladen), in denen Luisa sich Stück für Stück mit ihren Gedanken und Gefühlen beschäftigte

schlüssel zur Veränderung

Veränderungen

Luisa war sichtlich erleichtert und fühlte sich gut.
Wir beendeten unsere Session mit der Hausaufgabe dort weiter zu klopfen, wo wir aufgehört hatten und sich Notizen zu machen, falls sie irgendwo hängen bleibt.
Durch die Hausaufgabe entdeckte Luisa weiter Überzeugungen, die es ihr schwermachten um Hilfe zu bitten und zu ihrer Überlastung zu stehen.
Einige davon schaffte sie allein zu beklopfen. Die anderen bearbeitet wir in den folgenden Sessions.

Etwa vier Wochen nach Ende unserer gemeinsamen Zeit schrieb sie mir und berichtete, dass ihr Mann - nach einem eingehenden und sehr deutlichen Gespräch - dazu bereit sei eine Haushaltshilfe zu engagieren.
Sie hätte sich im Gegenzug dafür entschieden, diese gewonnene freie Zeit für sich selbst zu nutzen. Was zur Folge hat, dass Luisa ihre Kinder in „fremde Hände“ gibt. Das war der Anlass endlich mutig Großeltern um Hilfe zu bitten.

Ach, und als kleiner schöner Nebeneffekt: die Zusage für den Kigaplatz kam dann doch noch. Die Kids beginnen mit der Eingewöhnung nach den Sommerferien.

Die Neuregelung des Alltages verschafft Luisa einerseits die so sehr ersehnte Freiheit, andererseits schafft es für die Kinder einen weiten Lern- und Entwicklungsraum.

Und die Großeltern freuen sich auf Zeit mit ihren Enkeln.
Ein Gewinn für alle Beteiligten.

Mittlerweile denkt Luisa sogar über den beruflichen Wiedereinstieg nach.

Fazit:

Dass wir uns manchmal selbst auf den Füßen stehen, ist keine neue Erkenntnis. Welche Auswirkungen diese Selbstsabotage hat, erkennen die meisten erst, wenn die alten limitierenden Überzeugungen neuen, fördernden und unterstützenden Platz machen.

Ich möchte alle Frauen auffordern:
Sorgt gut für euch.
Lasst alte unnütze Überzeugungen los und wenn ihr das nicht alleine schafft, ist es ein Zeichen von MUT, sich Unterstützung zu holen.
Ein erster Schritt könnte zum Beispiel sein, Luisas Klopfsequenz selbst zu klopfen.

Erkennst du dich in Luisa wieder?
Kommen dir die Glaubenssätze bekannt vor?
Schreib es uns doch im Kommentar.






Angela Schatta

Angela Schatta


Ich bin Angela Schatta. Herzrebellin und Angstbefreierin und begleite Mütter auf ihrem Weg zu Selbstbestimmung und Freiheit.

Als alleinerziehende Mutter eines Teenagers weiß ich wie es ist, den Alltag als Mutter zu organisieren und sich selbst nicht aus den Augen zu verlieren. Mit Hilfe von EFT* konnte ich mich von einigen – zum Teil ziemlich weitreichenden – unnützen Überzeugungen lösen und mein Leben heute so gestalten, wie es für mich und meinen Sohn förderlich und gut ist.

Falls du mit den Vorlagen nicht so richtig klarkommst, lade ich dich zu einem kostenlosen 30-minütigen Gespräch ein. In dieser Zeit kannst du mit mir für dich passende Formulierungen finden und deine Fragen stellen.

Webseite: AngelaSchatta.de
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Afformationen und Klopfakupressur – der Turbo um deine Ziele zu erreichen

Afformationen und Klopfen - dein persönlicher Turbo

Nein, das ist kein Schreibfehler. ​Heute möchte ich dir Afformationen vorstellen oder dich daran erinnern, falls du sie schon kennst.

In diesem Artikel habe ich über Affirmationen geschrieben und dir gezeigt, wie du Affirmationen, die dir bisher nichts gebracht haben, in Klopfsätze umwandelst, damit sie dir doch noch nützen.

Auch Afformationen lassen sich wunderbar mit Klopfen verbinden.

Secret Wiki beschreibt Afformationen so:

Afformationen (mit "o") sind ein sehr kraftvolles Instrument, mit dem man es schaffen kann sein Denken in eine neue Richtung zu lenken.

Im Gegensatz zu Affirmationen werden Afformationen in Frageform gestellt.
Man stellt sich selbst eine positiv gestellte Frage in Warum-Form, zum Beispiel "Warum schaffe ich das jetzt?".
Mit dieser Warum-Frage fordert man seinen Verstand zu einer positiven lösungsorientierten Antwort auf.

Das Prinzip der Afformationen wurde vom Amerikaner Noah St. John entwickelt.

Bleiben wir bei dem Beispiel aus dem Affirmationen – ArtikelIch bin schlank“.

Wenn du dir diese Affirmation sagst und merkst, dass das für dich Bullshit ist und viele „aber‘s“ aufkommen, dann bringt es dir nichts, das mantraartig zu wiederholen.

Probiere es doch mal mit einer Afformation – zum Beispiel

Warum fällt es mir plötzlich so leicht, schlank zu sein?

Mach doch gleich den Test und sprich den Satz laut aus:

Ich bin schlank.

Und jetzt die Frage:

Warum fällt es mir plötzlich so leicht, schlank zu sein?

Was fühlt sich besser an?

Vermutlich die Frage.

Das heißt, sie fühlt sich nicht nur im Hier und Jetzt besser an, sondern sie sorgt auch dafür, dass sich dein Unterbewusstsein gleich auf die Suche nach Antworten macht, warum es dir plötzlich so leicht fällt.

Wenn du dazu jetzt auch noch klopfst, dann schaltest du den Turbo ein.

Sprich die Afformation aus und klopf dazu.
Ob du dich der Reihe nach durch die einzelnen Klopfpunkte klopfst oder „nur“ den Handkantenpunk, den Schlüsselbeinpunkt oder deinen Lieblingspunkt klopfst ist ganz egal.

Nimm einfach das, was sich FÜR DICH gut anfühlt.

Du kannst die Afformation auch im Takt klopfen oder sie in einem schönen Rhythmus aussprechen.
Vielleicht magst du sie zur Melodie deines Lieblingslieds aufsagen und dazu im Takt klopfen?

Probiere es einfach aus und spiel damit rum.
Es darf Spaß machen!

Gewicht und Abnehmen

Gewicht und Abnehmen

Warum fällt es mir leicht, mein Wunschgewicht zu erreichen?
Warum fällt es mir so leicht, mein Wunschgewicht zu halten?
Warum konnte ich meine alten Glaubenssätze zu meinem Körper und Gewicht so einfach loslassen und warum kommen sie nicht wieder?
Wo kommt mein Appetit auf gesunde Lebensmittel her?
Wo ist mein Heißhunger auf Süßigkeiten geblieben und warum kommt er nicht wieder?
Warum bin ich so dankbar für meinen Körper?
Warum fühle ich mich wohl in meiner Haut?
Warum nur bin ich so schön und fühle mich auch so?
Wie kommt es, dass ich mich so attraktiv fühle?
Warum nur fühle ich mich so sexy?

Bei resCUE (hier findest du mein [altes - ich sieze noch] Erklärvideo) arbeiten wir mit "was-wäre-wenn-Fragesätzen".


Wichtig ist, dass wir das Verb im Präsens, der Gegenwartsform schreiben und sagen.

Was wäre, wenn ich schlank bin?
(statt: was wäre, wenn ich schlank wäre? Was wäre, wenn ich schlank werde?)

Was wäre, wenn ich mein Wunschgewicht erreiche?
Was wäre, wenn ich mein Wunschgewicht auch halte?
Was wäre, wenn ich meine alten Glaubenssätze zu meinem Körper und meinem Gewicht einfach loslasse und sie auch nicht wiederkommen?
Was wäre, wenn ich Appetit auch gesunde Lebensmittel habe?
Was wäre, wenn mein Heißhunger auf Süßigkeiten verschwunden ist und auch nicht wiederkommt?
Was wäre, wenn ich mich wohl in meiner Haut fühle?
Was wäre, wenn ich schön bin und mich schön fühle?
Was wäre, wenn ich mich attraktiv fühle?
Was wäre, wenn ich mich sexy fühle?

Die Gegenwartsform ist wichtig.

Damit zeigst du, dass jetzt schon so ist und dein Unterbewusstsein macht sich auf die Suche nach Lösungen und Beweisen.

Bei resCUE wiederholen wir, während wir diese Fragen aussprechen, immer wieder unser Codewort, aber du kannst dabei auch wunderbar klopfen.
Den Karate- oder Schlüsselbeinpunkt oder eine Klopfrunde durch die Punkte, die du gewöhnlich nutzt.


Hier findest du noch ein paar Ideen und Beispiele zu anderen Themen.

Denk dran, dass sie nur eine Anregung sind!

Je besser die Fragen zu dir passen und je besser sie sich für dich anfühlen, desto wirksamer sind sie!

Probleme lösen

Probleme lösen

Warum gelingt es mir mühelos, das Problem zu lösen?
Wo sind all meine Probleme geblieben und warum kommen sie nicht zurück?
Wo kommen plötzlich die Freiheit und Freude her?
Warum hat sich der rote Faden so schnell gezeigt?
Wo kommen plötzlich all die Lösungen her?
Wo ist ___________________ (der Ärger, die Ängste, die Wut, das Genervt-sein, die Ohnmacht,…) hin und warum konnte ich ihn ganz leicht loslassen?
Wo ist all das geblieben, was mich bisher belastet hat?
Warum hat sich mein Problem aufgelöst?

oder mit was-wäre-wenn-Fragen

Was wäre, wenn ich mein Problem mühelos löse?
Was wäre, wenn all meine Probleme nicht mehr da sind?
Was wäre, wenn ich Freiheit und Freude spüre?
Was wäre, wenn ich plötzlich lauter Lösungen sehe?
Was wäre, wenn ich _____________ (den Ärger, die Ängste, die Wut, das Genervt-sein, die Ohnmacht,…) ganz leicht loslasse?
Was wäre, wenn all meine Belastungen weg sind?
Was wäre, wenn sich mein Problem aufgelöst hat?

Beziehung

Beziehung

Warum habe ich plötzlich den idealen Partner gefunden?
Warum verstehe ich mich plötzlich so gut mit meinem Partner?
Warum ist unsere Beziehung so harmonisch?
Wie kommt es, dass mein Partner plötzlich kompromissbereit ist?
Wie kommt es, dass ich plötzlich kompromissbereit bin?
Wie kommt es, dass wir unsere Liebe neu entfacht haben?
Wie kommt es, dass wir uns wieder mehr vertrauen?
Wo ist mein Ärger über _____________ geblieben und warum kommt er nicht wieder?
Warum sind wir uns wieder näher gekommen?
Warum können wir uns wieder gut riechen?
Warum streiten wir uns nicht mehr?
Warum können wir ganz normal miteinander sprechen?
Warum ist meine Beziehung zu ________ auf einmal geprägt von Urvertrauen?
Wieso ist die Beziehung zwischen __________und mir auf einmal vollkommen geklärt und geheilt?
Warum bin ich in Frieden mit________ ?

alternativ die was-wäre-wenn-Fragen

Was wäre, wenn ich den idealen Partner habe?
Was wäre, wenn ich mich gut mit meinem Partner verstehe?
Was wäre, wenn unsere Beziehung harmonisch ist?
Was wäre, wenn mein Partner kompromissbereit ist?
Was wäre, wenn ich kompromissbereit bin?
Was wäre, wenn unsere Liebe neu entfacht?
Was wäre, wenn wir uns wieder mehr vertrauen?
Was wäre, wenn ich meinen Ärger auf ______________ loslasse?
Was wäre, wenn wir uns wieder näher kommen?
Was wäre, wenn wir uns wieder gut riechen können?
Was wäre, wenn wir uns nicht mehr streiten?
Was wäre, wenn wir normal miteinander sprechen?
Was wäre, wenn meine Beziehung zu ___________ von Urvertrauen geprägt ist?
Was wäre, wenn die Beziehung zwischen ____________ und mir vollkommen geklärt und geheilt ist?
Was wäre, wenn ich in Frieden mit ___________ bin?

Gesundheit

Gesundheit

Warum nur bin ich plötzlich so gesund?
Wo sind meine ________________ (Beschwerden einsetzen, z.B. Kopfschmerzen) hin und warum kommen sie nicht wieder?
Warum spüre ich diese Leichtigkeit und Freude?
Wie komme ich plötzlich zu völliger Gesundheit?
Wie kommt es, dass mein ganzer Körper vollkommen gesund, in göttlicher Ordnung und voller Wohlgefühl ist? Und warum bleibt das so?
Warum wohnen in jeder Zelle meines Körpers plötzlich das göttliche Licht und Liebe?
Wieso strahlt jede Zelle meines Körpers in göttlichem Licht und göttlicher Liebe?
Warum geht es mir jeden Tag, in jeder Hinsicht, besser und besser?
Wie kommt es, dass ich mich so großartig fühle?
Wie kommt es, dass ich mich fit fühle?
Wie kommt es, dass ich so beweglich bin?

und als was-wäre-wenn-Fragen

Was wäre, wenn ich gesund bin?
Was wäre, wenn meine Beschwerden verschwunden sind und sich in Luft aufgelöst haben?
Was wäre, wenn ich Leichtigkeit und Freude spüre?
Was wäre, wenn ich völlig gesund bin?
Was wäre, wenn mein Körper gesund, in göttlicher Ordnung und voller Wohlgefühl ist?
Was wäre, wenn in jeder Zelle meines Körpers göttliches Licht und Liebe wohnen?
Was wäre, wenn jede Zelle meines Körpers in göttlichem Licht und Liebe strahlt?
Was wäre, wenn es mir jeden Tag in jeder Hinsicht besser und besser geht?
Was wäre, wenn ich mich großartig fühle?
Was wäre, wenn ich bin fit bin?
Was wäre, wenn ich beweglich bin?

Beruf

Beruf

Warum macht mir mein Job so viel Spaß?
Warum ist mein Chef so freundlich zu mir und meinen Kollegen?
Warum ist das Teamwork bei uns so super?
Warum nur bekomme ich das Gehalt, das meiner Leistung angemessen ist und das ich mir wünsche?
Warum nur freue ich mich jeden Tag, zur Arbeit zu gehen?
Warum füllt mich mein Beruf aus?
Warum nur bin ich so erfolgreich?
Wie kommt es, dass meine Ideen so gut ankommen?
Wie kommt es, dass meine Meinung plötzlich so wichtig ist?
Wie kommt es, dass ___________ so umgänglich ist?
Warum bin ich glücklich, dass ich arbeite?
Wie kommt es, dass mir plötzlich mein Traumjob angeboten wird und ich mit Freude zusage?
Warum eigentlich habe ich die besten Kollegen der Welt?
Warum habe ich all diese Kooperationsanfragen?
Warum verdiene ich richtig viel Geld mit dem, was ich liebe?
Warum denke ich mit Freude im Herzen an meine Arbeit?

die alternativen was-wäre-wenn-Fragen

Was wäre, wenn mir mein Job richtig Spaß macht?
Was wäre, wenn mein Chef freundlich zu mir und meinen Kollegen ist?
Was wäre, wenn wir ein super Team sind?
Was wäre, wenn ich mein Wunschgehalt bekomme?
Was wäre, wenn ich jeden Tag mit Freude zur Arbeit gehe?
Was wäre, wenn mich mein Beruf ausfüllt?
Was wäre, wenn ich erfolgreich bin?
Was wäre, wenn meine Ideen gut ankommen?
Was wäre, wenn meine Meinung ernst genommen wird und wichtig ist?
Was wäre, wenn __________ umgänglich ist?
Was wäre, wenn ich glücklich bin, dass ich arbeite?
Was wäre, wenn mir mein Traumjob angeboten wird und ich mit Freude zusage?
Was wäre, wenn ich die besten Kollegen der Welt habe?
Was wäre, wenn ich mit dem, was ich liebe, richtig viel Geld verdiene?
Was wäre, wenn ich mit Freude im Herzen an meine Arbeit denke?

Selbstwert

Selbstwert

Woher habe ich plötzlich dieses Selbstvertrauen?
Wie kommt es, dass ich so selbstbewusst bin?
Warum liebe und akzeptiere ich mich bedingungslos?
Warum bin ich auf einmal im meiner Mitte?
Warum bin ich im Frieden mit mir selbst?
Wieso befinde mich in harmonischer Beziehung zu mir selbst?
Warum geht es mir jeden Tag, in jeder Hinsicht, besser und besser?
Warum nur fällt mir plötzlich alles auf, was ich gut mache?
Warum wertschätze ich meine Stärken?
Warum stehe ich zu mir, so wie ich bin?
Warum liebe ich mich, was auch immer ich tue?
Warum traue ich mir zu, aus jeder Erfahrung sicher und reicher hervorzugehen?
Wie kommt es, dass ich mich jeden Tag selbst lobe?
Warum nur fühle ich mich erfüllt und glücklich?
Warum fühle ich mich plötzlich wohl mit mir?
Warum nur genieße ich es, dass ich ich bin?
Wie kommt es, dass ich mich in meinem Körper wohlfühle?
Wie kommt es, dass ich mehr und mehr positive Gedanken denke?
Wie kommt es, dass ich zufrieden bin?
Wie kommt es, dass ich mir selbst vertraue?
Wie kommt es, dass ich in Balance und ausgeglichen bin?
Warum akzeptiere ich meine Fehler?
Warum richte ich den Fokus auf das, was ich mag und gut kann?
Warum fühle ich mich sauwohl in meiner Haut?
Warum geht es mir mit jedem Atemzug in jeder Hinsicht besser und besser?
Warum bin ich bei mir angekommen?

und hier als was-wäre-wenn-Fragen

Was wäre, wenn ich Selbstvertrauen habe?
Was wäre, wenn ich selbstbewusst bin?
Was wäre, wenn ich mich bedingungslos liebe und akzeptiere?
Was wäre, wenn ich in meiner Mitte bin?
Was wäre, wenn ich mit mir selbst im Frieden?
Was wäre, wenn ich zu mir selbst eine harmonische Beziehung habe?
Was wäre, wenn es mir jeden Tag in jeder Hinsicht besser und besser geht?
Was wäre, wenn mir plötzlich alles auffällt, was ich gut mache?
Was wäre, wenn ich meine Stärken wertschätze?
Was wäre, wenn ich zu mir stehe, genauso, wie ich bin?
Was wäre, wenn ich mich liebe, was auch immer ich tue?
Was wäre, wenn ich aus jeder Erfahrung sicherer und reicher hervorgehe?
Was wäre, wenn ich mich täglich selbst lobe?
Was wäre, wenn ich mich erfüllt und glücklich fühle?
Was wäre, wenn ich mich wohl mit mir fühle?
Was wäre, wenn ich es genieße, ich zu sein?
Was wäre, wenn ich mich mit meinem Körper wohlfühle?
Was wäre, wenn mehr und mehr positive Gedanken denke?
Was wäre, wenn ich zufrieden bin?
Was wäre, wenn ich mir selbst vertraue?
Was wäre, wenn ich ausgeglichen und in Balance bin?
Was wäre, wenn ich meine Fehler akzeptiere?
Was wäre, wenn ich meinen Fokus auf das richte, was ich mag und kann?
Was wäre, wenn ich mich in meiner Haut wohlfühle?
Was wäre, wenn es mir mit jedem Atemzug in jeder Hinsicht besser und besser geht?
Was wäre, wenn ich bei mir angekommen bin?

Ich denke, du solltest jetzt genug Anregungen für deine persönlichen Fragesätze gefunden haben.

Denk immer dran zwischendurch tief durchzuatmen, ein Glas Wasser zu trinken und dich zu bewegen, wenn du den Impuls spürst.

Natürlich kannst du dir die Afformationen auch aufs Handy sprechen und sie dir immer wieder anhören.

Oder du spielst sie super leise und in Dauerschleife ab, während du schläfst.
Lass dich überraschen, wie sich deine Träume dadurch verändern.

Du bist experimentierfreudig?
Dann kannst du zu den Afformationen natürlich klopfen UND dein resCUE - Codewort sagen, wenn du sie aufgesprochen hast.
Probier es doch aus. Wenn es sich gut anfühlt, dann nutz es weiter. Wenn nicht, dann wechsel zu dem zurück, was für dich ideal ist.

Wie wäre es, wenn du die Afformationen jetzt sofort ausprobierst?
Wie wäre es, wenn dir die Afformationen super weiterhelfen?
Wie wäre es, wenn du mir jetzt einen Kommentar hinterlässt.
😉