so stoppst du negatives Denken

Denkst du oft an das, was alles schief gehen könnte?
Hast du das Gefühl, dass du deine Ziele nie erreichst?
Hast du den Eindruck, dass du feststeckst und es einfach nicht schaffst, dein Leben so zu leben, wie du „eigentlich“ gerne würdest?


Dann stelle ich dir jetzt 2 Möglichkeiten vor, wie du das ändern kannst.
Bleib einfach dran & mach mit!

Hast du als Kind auch immer wieder gehört:

pass auf, dass du nicht…
das darfst du nicht, weil…
das geht nicht, weil…
wenn du das machst, dann… ?

Diese „Vorsicht“ haben wir uns früh antrainiert und sie hat sich bei Vielen von uns tief eingebrannt.

Wir gehen zur „Vorsorge“ zum Arzt – machen uns also schon mal vorher Sorgen und finden das nicht (mehr) ungewöhnlich.

Inzwischen ist es einfach normal geworden, uns das Schlimmste vorzustellen, was passieren könnte.

Wenn du weißt, dass sich das verstärkt, auf das du deine Aufmerksamkeit richtest, macht es das natürlich nicht besser, sondern bringt eine weitere negative Gedankenspirale in Schwung.

Die gute Nachricht ist:
Es ist möglich, deine Gedanken und Gedankenmuster zu verändern.

Egal, wie lange du die alten Gedanken schon denkst!


#1 Klassische Klopfakupressur:

  • denk an eine Situation, in der es dir echt schwer fällt, positiv zu denken
  • ​schreib dir deine Emotionen dazu auf
  • ​bewerte ​die Intensität von jedem einzelnen auf der Skala von 0 bis 10 (0 = macht mir nichts aus, 10 = schlimmer könnte es nicht sein) und schreib dir die Zahlen auf.

Handkante: (3x)
​Auch wenn mir nie etwas Gutes passiert und ich gar nichts gegen meine negativen Gedanken tun kann, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin. ​

Tief durchatmen.

Augenbraue:  es ist schwer, positiv zu denken
neben dem Auge: schwer vorzustellen, dass bei mir mal was klappt
unter dem Auge:  ich denke schon sooooo lange negativ
unter der Nase:  was kann ich nur machen?
unter der Lippe:  die negativen Gedanken fühlen sich nicht gut an
Schlüsselbein:  aber ich kann sie nicht ändern
unter dem Arm:  sie kommen automatisch
auf dem Kopf:  ob ich will oder nicht

AB: wenn ich vom schlimmsten Ergebnis ausgehe
SA: werde ich wenigstens nicht enttäuscht
UA: ich schütze mit vor Enttäuschungen
UN: eigentlich ist es Selbsterhaltung
UL: mir ist bewusst, dass sich das verstärkt
SB: auf das ich mich fokussiere
UA: Wenn ich also immer vom Schlimmsten ausgehe
Kopf: sorge ich damit für negative Situationen in meinem Leben


AB: ich stecke in der Falle
SA: das ist keine Selbsterhaltung
UA: das ist Selbstsabotage!
UN: wie komme ich da wieder raus?
UL: aus der negativen Gedankenspirale?
SB: es muss doch einen Ausweg geben
UA: auch für mich
Kopf: da bin ich mir sicher

tief durchatmen.

Wieder auf der Skala einschätzen: Wie hat sich der Wert verändert?
Wenn es noch nicht neutral ist, dann weitermachen.

Zum Beispiel so:

HK: Auch wenn ich mir angewöhnt hatte, immer negativ zu denken, liebe und akzeptiere ich mich und all meine Gedanken. Jetzt ist ein neuer Augenblick. Ich entscheide mich jetzt, mir gute Gedanken zu erlauben und mich immer mehr auf etwas Positives zu fokussieren (3x)

AB: ich lasse die alten Gedanken los
SA: es ist okay, die alten Gedanken loszulassen
UA: aus der negativen Gedankenspirale auszubrechen
UN: und das mache ich jetzt
UL: weil ich das entscheiden kann
SB: und ich habe mich entschieden
UA: lieber werde ich ab und zu enttäuscht
Kopf: als immer vom Schlimmsten auszugehen

AB: Ich öffne mich dafür, dass mir etwas Gutes passiert.
SA: Ich öffne mich dafür, dass es ganz einfach ist, positive Gedanken zu denken
UA: ich entscheide mich, die negativen Gedanken zu ignorieren
UN: und mich auf die positiven Gedanken zu konzentrieren
UL: was wäre, wenn es ganz leicht ist?
SB: positive Gedanken kommen in mein Energiefeld
UA: positive Gedanken fließen in all meinen Zellen
Kopf: und ich genieße dieses schöne Gefühl

durchatmen

… und wieder reinspüren.

Denk noch einmal an diese Situation.
Wie fühlt sie sich jetzt an?
Fällt es dir leichter, positiv darüber zu denken?

Wenn nicht, dann klopf noch ein paar Runden, bis es sich für dich leicht anfühlt.

#2 Modern Energy Tapping:

Da gerade das neue Buch „Modern Energy Tapping“ (bisher nur auf Englisch) von Silvia Hartmann erschienen ist, „muss“ ich dir unbedingt noch ein Beispiel geben, wie du deine Gedanken mit Modern Energy Tapping (die Technik wird auf Deutsch vermutlich Energietappen heißen) veränderst.

Modern Energy Tapping Buch

Bei Modern Energy Tapping kümmern wir uns NUR UM DEN ENERGIEKÖRPER!

Wir suchen und kramen nicht in der Vergangenheit, sondern schauen immer nur, was uns JETZT gut tut.
Probier es doch aus.

Wenn du skeptisch bist (was völlig okay ist) dann frag dich:

Was brauche ich jetzt um diese Skepsis zu überwinden?
Was brauche ich jetzt, um es trotz Skepsis auszuprobieren?

und fang gleich an, das zu klopfen.

Denk an die Situation, in der es dir schwer fällt, positiv zu denken

Bewerte die Intensität auf der Skala von -10 (nicht auszuhalten) über 0 (= neutral) bis +10 (besser könnte ich mich jetzt nicht fühlen) und schreib dir die Zahl auf.

​Frag dich:
Was brauche ich jetzt, um positiv zu denken?
​Was tut mir jetzt gut?

Wichtig ist, dass die Antwort nicht aus dem Kopf, sondern aus dem Bauch oder Herzen kommt!

Wonach sehnst du dich gerade?

Wenn es Leichtigkeit ist, dann klofpst du entweder "Leichtigkeit" oder "Leichtigkeits-Energie".
Nimm das, was sich für dich besser anfühlt!

Vielleicht ist es auch eine Umarmung (Umarmungs-Energie), ein leckerer Cocktail (Caipirinha-Energie), eine Wärmflasche (Wärmflaschen-Energie), eine Schneeflocke (Schneeflocken-Energie), Liebe, Glück, ...

Und genau das klopfst du dann wie auf dem Bild zu sehen.

Was brauchst du jetzt?

Herzheilungshaltung (3x):  

Auf dem Kopf:  
Drittes Auge:  
Augenbraue:
Seite vom Auge:
Unter dem Auge:
unter der Nase:  
Unter dem Mund:  
Schlüsselbein:
Daumen:
Zeigefinger:  
Mittelfinger:  
Ringfinger:
kleiner Finger:
Karatepunkt:  

tief durchatmen

Wieder auf der Skala einschätzen: Wie hat sich der Wert verändert?
So oft wiederholen, bis du auf der Skala deutlich im positiven Bereich bist.

Probier bitte, auf die +10 zu kommen.
Wenn du sie erreicht hast, dann weißt du ganz genau, warum.

Wenn du die +10 erreicht hast, dann ist die Wahrscheinlichkeit auch sehr groß, dass dir dieser Aspekt nicht mehr in die Quere kommt.

Schreib mir doch im Kommentar, wie du die Klopfrunde(n) erlebst.

Erzähl mir deine Erfahrungen mit Klopfakupressur

Es gibt sooo viele kleine und auch große, wunderbare Dinge, die durchs „Klopfen“ passiert sind, dass ich sie gerne sammeln möchte.

Für mich ist Klopfakupressur inzwischen „ein alter Hut“, aber in meinem Umfeld hat kaum jemand davon gehört.

Das finde ich sehr schade, denn so einfach anzuwendende und wirkungsvolle Tools sollte jeder kennen.

Wenn du länger mitliest oder beim Klopf-Kongress dabei warst, dann hast du sicher schon die ein oder andere persönliche Erfahrung mit „klopfen“ gemacht.

Heute brauche ich deine Hilfe!

Welche Erfahrungen hast du mit Klopfakupressur gemacht?
Was hat sich durchs Klopfen für dich geändert?
Wie ging es dir vorher und wie geht es dir jetzt?

Ich möchte die „Kleinigkeiten“ hören, die sich verändert haben.
Genauso natürlich auch die großen Dinge, die sich durch Klopfen für dich verbessert haben.

Wie hat Klopfen dein Leben verändert?

Ich möchte gerne mit dir über deine persönlichen Erfahrungen mit Klopfakupressur sprechen!

Ich plane 45 Minuten Zeit für unser Gespräch ein.

Sollte keiner der freien Termine passen, dann schreib mir bitte eine Email und wir schauen, dass sich ein Termin finden lässt.

All diese wahren Geschichten möchte ich sammeln und zu einem Buch zusammenfassen.

Natürlich kann ich deine persönlichen Daten so ändern, dass man dich nicht mehr erkennt.

Was möchte ich mit dem Buch bewirken?


Ich möchte zeigen, was mit Klopfakupressur möglich ist.
Dass es mehr ist als esoterischer Humbug. 
Dass es vielleicht bekloppt aussieht, aber hilft.
Dass es neben der Schulmedizin noch viele weitere Möglichkeiten gibt, Alltagsprobleme und andere Themen anzugehen.

Dieses Buch soll Lust machen.
Lust, Klopfen auszuprobieren.
Lust, mehr darüber erfahren zu wollen.
Lust, die eigenen Themen anzugehen.
Lust, Klopfen an Freunde und Bekannte weiterzugeben.

Es soll den Leser inspirieren, nach Lösungen zu schauen von denen er vorher noch gar nicht wusste, dass es sie überhaupt geben könnte…

Das Buch soll für „Otto Normalverbraucher“ neue Türen öffnen.


Wenn du online einkaufst, dann interessieren dich bestimmt auch die Bewertungen und Rezensionen für Artikel, oder?!
Ich muss gestehen, dass ich sie mir schon sehr oft durchlese, bevor ich etwas kaufe – auch wenn ich weiß, dass viele leider nur gefaked sind.
Sie helfen mir trotzdem dabei, mich zwischen verschiedenen Produkten zu entscheiden.

Das Buch soll wie eine Rezension oder Bewertung für Klopfakupressur sein.

Es soll die Leser überzeugen, dass es sich lohnt, sich mit diesem Thema zu beschäftigen.
Dass Klopfen leicht anwendbar und wirklich nützlich ist.
Es soll auch zeigen, für welche verschiedenen Themen und Probleme man es einsetzen kann.

Wenn du keine Idee hast, wie das aussehen könnte, dann schau dir dieses Buch an. 

Auf Englisch habe ich so ein Projekt schon umgesetzt und mit vielen Autoren zusammen das Buch „Touching your Heart – Inspirational Stories Of Transformation From Soul To Soul“ geschrieben.

Der Preis für das Printbuch ist auf Amazon unverschämt, aber man kann es auch direkt über Lulu bestellen.

Wenn du beruflich mit Klopfakupressur arbeitest und eine persönliche Geschichte beisteuerst, dann kommen deine Kontaktdaten natürlich unter deinen Erfahrungsbericht, damit der Leser sich bei Interesse & Fragen direkt bei dir melden kann.

Wichtig ist mir, dass es keine Fake-Geschichten sind!


Die braucht wirklich kein Mensch!
Es müssen echte und authentische Geschichten sein.
 
Es geht mir auch nicht so sehr um die One-Minute-Wonder, die immer mal wieder vorkommen.

Mir geht es darum zu zeigen, wie Klopfakupressur gewöhnlich funktioniert.
Welche Veränderungen und Erfolge möglich sind.
Dass es sich lohnt, sich mit dieser Technik zu beschäftigen.
Dass es sich lohnt, Ausdauer zu haben und dran zu bleiben.
Dass es so viele Variationen von Klopfakupressur gibt, dass quasi für jeden etwas dabei ist.

Wenn du mithelfen möchtest, „klopfen“ in die Welt zu bringen und Lust hast, mir deine Geschichte zu erzählen, dann buch doch gleich einen Termin.

Ich freue mich auf dich und deine Geschichte. 

Dawson Church – neueste Forschungen zu EFT – Interview mit Craig Weiner

Studien Forschung EFT

Hier habe ich noch einmal das Video (in 2 Varianten  - einmal die Originalversion auf Englisch und dann das Video mit "Untertiteln" auf Deutsch) an einem Ort zusammengefasst.
Du findest hier auch das deutschsprachige Transkript vom Originalvideo, falls die lieber liest als ein Video schaust. 

Originalvideo (auf Englisch)

Du findest hier auch das Transkript des Textes auf Deutsch.

Sinnvoller ist es sicher, wenn du dir das untere Video anschaust, falls du kein Englisch sprichst, da das Transkript sich alleine etwas "unrund" liest.

Transkript

Die neuesten Studien zu mit Dawson Church

Gefilmt auf dem siebten Jahrestreffen der NW –Tappers in Seattle

Er ist der Autor des preisgekrönten Buchs „Die neue Medizin des Bewusstseins: Wie Sie mit Gedanken und Gefühlen Ihre Gene positiv beeinflussen können“ (Original: The Genie in Your Genes: Epigenetic Medicine and the New Biology of Intention) in dem er Einblicke über die Zusammenhänge zwischen Emotionen und Epigenetik gibt.

Er ist der Gründer des National Institute for Integrative Healthcare, in dem evidenzbasierte psychologische und medizinische Techniken erforscht und implementiert werden.
Ich kann gar nicht mehr zählen wie viele wissenschaftliche Arbeiten und von Experten überprüfte Fachblätter er schon veröffentlicht hat, die mit EFT zu tun haben.
Er hat mit unzähligen Schülern und Studenten von Universitäten überall in der Welt über die Wirkung bei posttraumatischen Stresssyndrom (PTSD), Depressionen, Ängsten zusammengearbeitet.
Er ist Herausgeber der einzigen, wissenschaftlichen Zeitschrift über EFT  „Energy Psychology Research and Treatment“. Er ist der Prokurist von „Energy Psychology Press“, der Geschäftsführer von EFTuniverse.com, eine der meistbesuchten Webseiten zum Thema Alternative Medizin und ich könnte stundenlang so weiter machen.

Grundsätzlich könnte man sagen, dass es ohne Dawson keine Forschung zum Thema EFT geben würde.

Es ist mir eine Freude und Ehre ihn hier begrüßen zu dürfen. Willkommen Dawson Church.

Vielen Dank Craig. Es ist so schön, in diese Gesichter zu blicken. Viele von ihnen kenne ich persönlich. Es sind viele Freunde da. Schön dass ihr alle da seid.
Wusstet ihr, Craig und Alina jedes Jahr den größten Teil ihres Nettoeinkommens vom North-West-Tappers-Gathering für die EFT Forschung spenden? Vielen Dank Craig und Alina und an alle, die dort im Raum sind! Verschiedene Studien wurden als direktes Ergebnis vom North-West-Tappers-Gathering veröffentlicht. Ich bin so begeistert, dass ihr das macht. Und dass ihr so viel dafür tut, diese Vision wahr werden zu lassen.

Ich möchte über einige Dinge sprechen. Einige davon sind persönlich, andere sind wissenschaftlich.

Zuerst möchte ich, dass ihr etwas macht. Ich möchte dass sie eure Hände nehmt und damit über eure Wangen streicht. So, als wenn ihr einem Baby über die Wangen streichen würdet. Stellt euch vor, ihr streichelt ein kleines Baby. So wie ich es mache. Genau das was du auch machst, wenn du ein wunderbares Kind siehst, ihm über die Wange streichst und sagst: oh, was für ein wunderschönes Baby. Dann streichst du die Wange des Babys in etwa so.

Das ist ein kleines Experiment, das ich euch zeigen wollte.

Die Forschung an Gehirnwellen hat gezeigt, dass sich deine Deltawellen dadurch bis zum 80fachen ausbreiten, wenn du das machst. Deine Deltawellen steigern sich massiv.

Die Deltawellen sind die Hauptwellen deines Gefühls für die Verbindung mit dem Universum. Deinem Gefühl für Wohlbefinden.
Wenn Meditierende in ihrer Glückseligkeit sind, in die Alpha, Theta und Deltawellen gehen, diese langsamen Gehirnwellen, dann haben sie eine deutliche Steigerung von Deltawellen.

In einem Forschungsprojekt, das ich zusammen mit Dr. Joe Dispenza durchgeführt habe, haben wir Menschen beim Meditieren untersucht. Wir haben festgestellt, dass sie massive Steigerungen in ihren Deltawellen hatten. Ihr Verhältnis von hochfrequenten Gehirnwellen, hauptsächlich Betawellen, zu niederfrequenten Gehirnwellen, Deltawellen, hat sich drastisch während der Meditation verändert.

Es war so cool. Letzte Woche habe ich einen Workshop im New York Urban Center gegeben. Dort hatten wir Leute an EEG Geräte angeschlossen. Neurofeedback-Experten haben ihre Alpha-, Beta-, Theta-, Delta- und Gammawellen während des Klopfens beobachtet.
Es war toll, die Reaktionen der Neurowissenschaftler zu sehen.
Sie kamen schon nach der ersten Session zu mir und sagten: „Dawson, wir sehen hier Unglaubliches! Wir sehen einen enormen Anstieg in Delta“, den langsamen Wellen, den Wellen der Glückseligkeit. „Wir sehen einen Anstieg der Theta-Wellen.“
Thetawellen sind die charakteristischen Gehirnwellen von Heilern.

Der Pionier Dr. Robert Beck hat in den 1960er Jahren Meditierende, sehr kreative Menschen, Yogis und sehr fortschrittlichen ?? an EEG‘s angeschlossen.
Dabei hat er herausgefunden, dass ihre Gehirnwellen genau wie meine und deine waren, wenn die Personen im normalen Wachzustand waren und wie gewöhnliche, normale Gehirne funktionierten.

Wenn sie sich dann aber auf Heilung fokussierten, ins Mitgefühl kamen, in ihre Herzen gingen und damit begannen, Liebe zu andren Menschen zu senden, wenn sie ihre Hände zur Heilung einsetzen, dann stellte er eine riesengroße Steigerung an langsamen Wellen, insbesondere Thetawellen, fest. Thetawellen sind die großen Wellen der Heilung.
Das Interessante war, dass er sich viele Christen ausgesucht hatte.
Gläubige, die für Heilung beteten oder die wie in der Bibel beschrieben die Hände auflegten. Oder sie waren heilige Priester und beteten für Menschen. Einige von ihnen waren Chi-Meister. Manche von ihnen haben Qi Gong an ihre Klienten gegeben. Andere waren ein Medium.

Und er dachte, dass ihr philosophischer oder religiöser Hintergrund keinen Unterschied macht. Von Schamanischen Amerikanischen Ureinwohnern über  schamanische, australische Aborigines, moderne Gesundbeter, Healing Touch – Praktizierende, Priester, jeder von ihnen hatte – wenn er seiner Heilung nachging -  ein riesiges Aufflackern von Thetawellen. Thetawellen und Deltawellen.
Indem du einfach nur deine Wangen so anfasst, löst du einen enormen Anstieg an Deltawellen aus.
Als wir mit diesen Leuten im Zentrum meditierten, als wir mit ihren getappt / geklopft haben, hat sich das Verhältnis ihrer Wellen innerhalb kurzer Zeit dramatisch verändert.
Ihre hochfrequenten Gehirnwellen, Betawellen, das ist das denkende Gehirn und das handelnde Gehirn. Bei Leuten mit einer Panikattacke kommt es zum Aufflammen vieler hochfrequenter Betawellen.
Diese Wellen wurden sehr viel weniger, die heilenden Wellen und die glückseligen Deltawellen kamen auf, die du selbst auslösen kannst, indem du deine Wange berührst.
Wir wissen jetzt, dass verblüffende, spannende, kraftvolle Veränderungen im Körper passieren, wenn wir klopfen.

Anfangs war die Erforschung von EFT einfach – mit Stift und Papier.
Wir haben Zettel, Stift und einen Fragebogen verteilt, den die Teilnehmer vor und nach einem Workshop ausgefüllt haben.
Nachdem ich ungefähr 200 ausgefüllte Fragebögen von verschiedenen Workshops zurückbekommen habe, habe ich sie 2008 zur Universität von Arizona geschickt, um dort statistisch auswerten zu lassen, wie sich die Level von Angst, Depressionen, Feindseligkeit, Phobien und all die psychologischen Symptome verändert haben.
Sie haben festgestellt, dass es einen massiven Rückgang bei allen psychologischen Symptomen nach nur einem Tag mit EFT / Klopfakupressur gab.
Was wir in diesen eintägigen Workshops noch gemacht haben ist, dass wir das Suchtverhalten der Menschen gemessen haben. Verlangen nach Salz, Verlangen nach Zucker, Verlangen nach Schokolade, Verlangen nach Zigaretten, Verlangen nach Alkohol, nach Süßigkeiten, nach Backwaren und allen möglichen Sachen.

Wir haben herausgefunden, dass das Verlangen nach einer halben Stunde Klopfen um 83% gesunken ist.
Schmerzen gingen innerhalb einer halben Stunde klopfen um 68% zurück.

Es geschahen viele Veränderungen in ihrer Psyche und ihrer Wahrnehmung der Welt wenn sie klopften. Die alte Forschung ging in diese Richtung.
Wir schauten auf die psychologischen und die dazu gehörenden Symptome, damit wir sie messen konnten und sehen, was passiert. Das machte mich sehr zuversichtlich.
Von 2006 – 2008 führte ich diese psychologische Forschung durch.

Dann dachte ich:
wenn wir diese großen Verbesserungen bei Schmerzen, Süchten, Ängsten, Depressionen und Stress feststellen, dann muss sich auch in ihren Körpern etwas verändern.
Denn was unsere Psychologie verändert, verändert auch unsere Biologie!
Es gibt keine Trennung von Körper und Geist.
Die Trennung von Körper und Geist ist nur ein Konstrukt. Unser Körper und unser Geist arbeiten als Kontinuum zusammen.
Der erste Mensch, der sich selbst einen Psychologen nannte, war Wilhelm Wundt, der in den 1960er und 1970er Jahren ein Labor in Leipzig hatte. Er hat mit Primaten experimentiert und er sprach über das Köper-Geist-Kontinuum. Er sagte, dass es keine Trennung von Körper und Seele gibt und das Körper und Seele eins sind.
Das war erst vor 150 Jahren, das Psychologen feststellten… eigentlich erst kürzlich - im 20. Jahrhundert - kam diese Illusion auf, dass wir ihre Körper unabhängig von ihren Seelen behandeln. 

Letzte Woche kam eine Umfrage in Großbritannien raus, die zeigte, dass der durchschnittliche Rentner, der 65 Jahre und älter ist, ältere Menschen in Großbritannien, eine große Studie vom „International Health Service“. In Großbritannien ist es einfach, diese Daten zu erfassen, weil alle dem gleichen Gesundheitssystem angehören, von dem ich hoffe, dass es auch bald in Amerika so sein wird. So ist es einfach, diese Daten zu erfassen, weil es eine effektive Art ist, viele Menschen zusammenzubringen, ihre Daten zu erfassen und zu analysieren. Aber sie haben auch etwas Beunruhigendes rausgefunden.
Nämlich, dass die durchschnittliche, 65+ Jahre alte Person 5 Medikamente nimmt. Durchschnittlich 5 Medikamente. Manche Menschen bekamen über 20 Medikamente.
Das ist absolut die falsche Entwicklung.

Es kann gut sein, dass du Medikamente brauchst.
Ich bin nicht gegen Operationen,  Tabletten oder die Wunder moderner Medizin. Wir brauchen diese Dinge. Aber wir brauchen sie im Kontext.
Wir brauchen sie in einem Kontext auf einem gesundheitsbasierenden System.
Wenn du unter Ängsten oder Depressionen leidest, dann kann es sein, dass du Medikamente brauchst.
Aber warum machen wir nicht das, was diese über 200 Arbeiter in Gesundheitsberufen getan haben? Nämlich tappen / klopfen?
Ihre Angst- und Depressionslevel sind nach einem Tag klopfen um 54% gesunken.
Und diejenigen, die in den nächsten 3-6 Monaten mehr geklopft haben, hatten noch bessere Ergebnisse.
Schau nach alternativen Möglichkeiten, deine Probleme zu lösen.
Finde Wege, die Deltawellen zu triggern. Die heilenden Thetawellen zu triggern. Die Alphawellen in deinem Gehirn auszulösen und das Gedankenkarussell der Betawellen zu reduzieren.

Ich habe auf die physiologischen Phänomene geschaut.
Wie verarbeitet dein Gehirn Informationen?
Welche Hormone sind in deinem Körper vorherrschend?
Welche Neurotransmitter sind in deinem Gehirn vorherrschend?
In welchem Verhältnis stehen sie zueinander?
Daraus ergeben einige absolut faszinierenden Resultate.

Ich denke das Verblüffendste ist eine Studie, die von der Psychologin Marjorie E Maharaj durchgeführt und im letzten November im „Energy Psychology Journal“ veröffentlicht wurde.
Sie war Studentin im Aufbaustudium, eine sehr erfahren Psychotherapeutin, wendete auch Klopfakupressur / EFT an.
Sie hat sich gefragt was in den Körpern passiert, wenn Menschen klopfen.
Ihre Studie hat ungefähr 50.000 Dollar gekostet. Es war eine teure Studie, aber sie war eine engagierte Therapeutin und wollte herausfinden, was in den Körpern vor sich ging, wenn sie EFT anwendeten.
In ihrer Studie hat sie die Signale von Genen auf eine neue Art – nämlich im Speichel -gesammelt. Die Leute haben ihr kleine Speichelproben gegeben, die in ein Labor geschickt wurden. 6 Monate und 1000$ später hat sie die Ergebnisse bekommen. Dadurch konnte sie viel darüber sagen, was im Köper genetisch vor sich ging. Nicht so gut wie in einer Blutprobe. Blutproben sind noch besser als Speichelproben, um eine große Auswahl an Genexpressionen zu bekommen. Aber sie war in der Lage, Genexpressionen in den Speichelproben zu identifizieren.
Sie hat 4 Personen, die in der Vergangenheit keine psychologischen Probleme hatten, genommen, ihnen an einem Wochenende ein Placebo gegeben und die Genexpression vor und nach dem Placebo getestet.
Eine Woche später hat sie eine EFT Sitzung mit ihnen gemacht und vorher und nachher die Genexpression getestet. Die Art von Genen entscheidet, wie sie sich zeigen.

Gene zeigen sich so, wie du sie brauchst.
Zum Beispiel, zwei Hormone, die ich besonders studiere, sind DHEA, das Anti-Aging- Hormon. Und auch Cortisol – das Haupt-Stresshormon.

Sie hat nach Genen gesucht, die das codieren.
Wenn du in Stress gerätst, wenn du dich aufregst, wenn du dich ärgerst, genervt bist, dann steigt dein Cortisolspiegel an.
In dem Moment, in dem dein Cortisolspiegel steigt, sinkt dein DHEA Spiegel, dein wichtigstes  Verjüngungshormon.
Wenn du dich entstresst und entspannst, dann fällt dein Cortisolspiegel und dein DHEA Spiegel steigt.
Das wissen wir schon seit längerer Zeit.
Wir haben es erforscht und es gibt viele Studien die den Einfluss von Stress auf Cortisol zeigen.
Wir wissen, dass Krebspatienten oft einen hohen Cortisolspiegel haben.
Manche Studien haben gezeigt, dass Cortisol an den Rezeptoren auf der Oberfläche von Krebszellen andockt. Cortisol und Adrenalin füttern die Krebszellen in deinem Körper.
Und sie machen noch viel mehr.
Adrenalin schaltet ein Enzym, das FAK genannt wird, ab.
Und FAK markiert und zerstört die Krebszellen.
Wenn du einen hohen Adrenalinpegel und Cortisolpegel hast, dann schaltet sich das Enzym FAK ab und dein Körper kann die Krebszellen nicht mehr markieren und zerstören.

Krebszellen verklumpen oft zu einer Masse, einem Tumor und müssen miteinander kommunizieren. Dafür hat der Körper natürliche Unterbrecher, die die Signale zwischen den Krebszellen unterbrechen.
Diese Krebszellen versuchen, zu verklumpen und zu einem Tumor zu werden, aber dein Körper sendet Signale, die sagen: nein, das wird nichts. Nein, ihr könnt nicht verklumpen, nein, ihr werdet nicht verklumpen. Ihr werdet getrennt und einer nach dem anderen zerstört!

Der Körper hat also diese Mechanismen, um die Kommunikation der Krebszellen zu unterbrechen und sie davon abzuhalten, sich zu Tumorzellen zu formieren.

Wenn du einen hohen Cortisol- und Adrenalinspiegel hast, dann wird dieses natürliche Signal zur Unterbrechung abgeschaltet. Dieses natürliche Signal, das normalerweise dafür sorgt, zu sagen: nein ihr Krebszellen, ihr verklebt euch nicht, wird durch Adrenalin und Cortisol unterbrochen.
Wenn du großen Stress hast, dann werden plötzlich all diese natürlichen Krebsabwehrmechansimen, die dein Körper hat, durch den großen Stress abgeschaltet.

Hoher Cortisolspiegel, niedriger DHEA Spiegel.
Krebspatienten haben üblicherweise einen hohen Cortisolspiegel und durchschnittlich nur die Hälfte vom DHEA, dem zellreparierenden Hormon in ihren Körpern.

In den letzten paar Jahren habe ich angefangen, nicht nur auf die Hormone, sondern auch auf der Stufe der Gene zu schauen.
Denn um diese DHEA Moleküle und die Cortisol Moleküle zu füllen, braucht dein Körper ein Blueprint / einen Plan. Und dieser Plan liegt in den Genen.

Wenn du also unter Stress gerätst, dich ärgerst, sorgst, wütend oder aufgebracht bist, dann sendet der mentale Zustand, der emotionale Zustand ein Signal, ein Stresssignal zu diesen Genen, die Cortisol und Adrenalin codieren und sagt: anschalten!

Eine Freundin von mir hatte damit vor ein paar Monaten eine entsetzliche Erfahrung gemacht. Sie ging am Strand spazieren. Sie ging gerade dort spazieren, es waren einige Leute aus ihrer Nachbarschaft da und sie hörten plötzlich damit auf, die Schönheit der Klippen zu bewundern.
Einer von den Leuten, der mit ihr zusammen dort entlang gegangen war, hatte einen Hund und sie unterhielt sich mit dem Mann über den Hund. Andere Leute waren in der Nähe.

Und plötzlich, ohne jede Warnung, sprang dieser Hund, ein Pitbull, sie an, grub seine Zähne in ihren Oberschenkel und riss ein handgroßes Stück aus ihrem Oberschenkel heraus.
Dann gab es natürlich eine große Stressreaktion!

Wenn wir diese angemessene Stressreaktion haben, dann sind unsere Körper dafür ausgelegt, in solchen Situationen viel Adrenalin und Cortisol zu produzieren.
Danach passierte eine Reihe von Dingen und ihr geht es heute wieder gut. Die Wunden verheilten erstaunlich schnell.

Wir haben alle Energiearbeit für sie gemacht. Der Satz meiner Frau Christine für unsere Freundin war: unsere Freundin wird so schnell wieder gesund – und das haben wir auch geklopft – unsere Freundin wird so schnell wieder gesund, dass die Ärzte über ihre Fortschritte staunen.

3 Wochen später haben wir wieder mit ihr gesprochen und sie sagte: Mein Arzt sagte, er staunt über meine Fortschritte.

Energie ist ein starker Schub bei unserer Heilung, aber du hattest einen hohen Adrenalin- und Cortisolspiegel, als du dem Pitbull entkommen bist.
Wenn unsere Freundin uns die Geschichte einen Monat, ein Jahr oder 5 Jahre später erzählt und immer noch aufgebracht ist, schlecht Luft bekommt, die Schulterblätter eng zusammenzieht, ihr Blutdruck dabei steigt, dann ist das unangemessener Stress.

Und viele von euch leben mit unangemessen hohen Cortisolspiegeln.

Ihr lebt, als wärt ihr in einer Welt voll mit wilden Bären und würdet um begrenzte Ressourcen kämpfen. Das ist aber nicht so.

Wir neigen dazu, hohe Cortisolspiegel zu haben.
Um diese großen komplexen Cortisolmoleküle zu bauen braucht unser Körper Blueprints / Pläne. Diese Pläne und die unserer Gene werden von unseren Körpern genutzt.

Wenn wir uns an etwas Schlechtes – wie die Hundeattacke - erinnern, oder die reale Hundeattacke, jede von ihnen treibt unseren Cortisolspiegel in die Höhe, indem er Signale zu den Genen schickt: anschalten! Anschalten.

Und wenn diese Gene angeschaltet sind, dann steigen unsere Stresshormone.
Jetzt beobachten wir diese Gene und es ist erstaunlich, was wir herausfinden.

Marjorie E Maharaj analysierte ihre 4 Leute vor und nach der Gabe von einem Placebo und vor und nach einer Stunde EFT / Klopfakupressur.
Sie hat herausgefunden, dass nach einer Stunde EFT / Klopfakupressur 72 Gene angeschaltet und ausgeglichen wurden – nur durch eine Stunde tapping / klopfen.
Ihr habt heute schon geklopft. Vielleicht klopft ihr täglich.

Ich weiß manchmal gar nicht mehr, warum ich geklopft habe. Meine Frau fragt mich manchmal: Dawson, warum klopfst du?  …. Ich klopfe? Ich weiß nicht, warum ich klopfe.
Es fühlt sich einfach gut an. Klopfen ist wohltuend. Du klopfst und du schaltest damit diese Gene an.

Hier einiges über diese 72 Gene und ihre Funktionen von denen sie festgestellt hat, dass sie durch EFT / Klopfakupressur hochgeregelt werden.
Tumornekrosefaktoren, TNF, sind Gene, die unserem Körper dabei helfen, Krebszellen zu identifizieren und zu töten.
Tumornekrosefaktoren bedeuten den Tod von Krebs. Das ist so, als wenn unser Körper eine Krebszelle sieht und sofort dafür sorgt, sie zu beseitigen. Diese Tumornekrosefaktoren werden aufgebaut. Es werden verschiedene Tumornekrosefaktoren für verschiedene Arten von Krebszellen aufgebaut, um diese Krebszellen zu löschen.
Gene, die codiert sind, Zellen in unserem neuronalen Netzwerk zu bauen. Insbesondere solche, die mit dem Gedächtnis zu tun haben.

Ich halte hier einen Vortrag, bin offensichtlich über das Thema begeistert, aber ich habe keine Notizen. Ich muss nichts darüber lesen oder mir Notizen machen, weil ich mir all die Sachen einfach so merken kann. Ich kann mir Dinge einprägen. Ich kann mir komplexe Dinge merken. Zum Teil, weil ich klopfe.

Wir haben herausgefunden, dass die Gene, die codiert sind, um für ein gutes Gedächtnis zu sorgen, die dafür sorgen, etwas vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis zu übermitteln, durch tapping / klopfen angeschaltet werden.

Gene, die die Isolierung der Neuronen in der weißen Substanz des Gehirns produzieren. Diese Isolierung ist sehr wichtig. Es ist wie ein Kabel, hier ist ein Netzkabel, das ist ein weißes Kabel von meinem Apple Computer. In der Mitte ist ein Kabel. Das Kabel besteht aus Kupfer und das Kupferkabel ist beschichtet mit der weißen Isolierung.

Genauso ist es auch mit den Axonen in deinem Nervensystem.
Du brauchst eine Isolierung um den Kern des Axons, der die Daten führt. Wenn du eine undichte oder schlechte Isolierung hast, dann gibt es einen Kurzschluss und das Signal wird nicht richtig übertragen.
Eines der Gene das sie gefunden hat war besonders ausgeprägt und es hatte damit zu tun, diese Isolation um den Stamm, das Kabel der Neuronen in der weißen Substanz deines Gehirns, zu verstärken.
Sie hat Gene gefunden, die mit dem Metabolismus zu tun haben, die angeregt wurden.
Dein Metabolismus wird durch EFT / Klopfakupressur angekurbelt.

Sie hat Gene gefunden, die für die Produktion von roten Blutzellen verantwortlich sind und sie anwählen. Rote Blutkörperchen befördern Nährstoffe und Sauerstoff. Mit jeder einzelnen Zelle deines Körpers. Sie hat herausgefunden, dass diese Gene durch die eine Stunde EFT / Klopfakupressur verstärkt angesprochen wurden.

Gene, die die weißen Blutkörperchen codieren, die in der Lage sind, eindringende Bakterien und Viren zu erkennen und zu töten. Diese Gene werden verstärkt angesprochen.
Gene, die codiert sind für Substanzen in der Haut, die deine Haut vor der Sonne und den UV-Strahlen schützen, das Epithelgewebe. Diese Gene werden verstärkt angesprochen. 72 Gene werden verstärkt angesprochen.
Diesen Genen wurde ein tiefgreifender Effekt auf den ganzen Körper nachgewiesen.

In diese Richtung geht die Forschung jetzt.
Es wird mehr und mehr geforscht, was in deinem Körper passiert und es ist wahnsinnig aufregend!

Video mit "Untertiteln" auf Deutsch

Was tun bei Erkältung? Mit Klopfakupressur geht es dir schnell(er) wieder besser.

Hilfe bei Erkältung

Wusstest du, dass du auch klopfen kannst, wenn du erkältet bist?
Oder besser gesagt: denkst du dran?

In diesem Video gebe ich dir ein paar Ideen, was du klopfen kannst, wenn du erkältet oder krank bist, damit du schnell wieder auf die Beine kommst.

Hier geht es zu den Videos über die EFT-Studien, die ich erwähne.


​Hier findest du ein paar Beispiele, wie deine Klopfrunden aussehen könnten.
Denk bitte daran, dass es wichtig ist, dass du "deins" nimmst.
Deine Symptome, Emotionen und deine Worte!

Klassische Klopfakupressur:

  • ​schreib dir deine Symptome auf
  • ​schreib dir deine Emotionen dazu auf
  • ​bewerte ​die Intensität von jedem einzelnen auf der Skala von 0 bis 10 (0 = macht mir nichts aus, 10 = schlimmer könnte es nicht sein) und schreib dir die Zahlen auf.

Handkante: (3x)
Auch wenn meine Nase dicht ist, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.
Auch wenn ich schlecht Luft bekomme, liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz
Auch wenn ich die Nase voll habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Tief durchatmen.

​Augenbraue:  meine Nase ist dicht
​neben dem Auge: ich bekomme kaum Luft
unter dem Auge:  ich hab die Nase voll
​unter der Nase:  meine Nase ist zu​​​​
unter der Lippe:  Luftholen geht so schwer
Schlüsselbein:  meine Nase ist zugeschwollen
unter dem Arm:  diese blöde Erkältung
​auf dem Kopf:  ich hab die Nase voll

tief durchatmen.

Wieder auf der Skala einschätzen: Wie hat sich der Wert verändert?

​So oft wiederholen, bis der Wert neutral ist. Dann mit dem nächsten Symptom bzw. der nächsten Emotion weitermachen.

Keine Bange, wenn du eine sehr lange Liste hast. 
Oft werden andere Punkte auf der Liste "nebenbei" mit besser, wenn du einen anderen Punkt bearbeitest.

Energy Tapping:

  • ​schreib dir deine Symptome auf
  • ​schreib dir deine Emotionen dazu auf
  • ​bewerte ​die Intensität von jedem einzelnen auf der Skala von -10 (nicht auszuhalten) über 0 (= neutral) bis +10 (​besser könnte ich mich jetzt nicht fühlen) und schreib dir die Zahlen auf.

Herzheilungshaltung (3x):  meine Nase ist zu

Auf dem Kopf:  meine Nase
Drittes Auge:  meine Nase
Augenbraue: meine Nase
Seite vom Auge:  meine Nase
Unter dem Auge: meine Nase
unter der Nase:  meine Nase
Unter dem Mund:  meine Nase
Schlüsselbein: meine Nase
Daumen: meine Nase
Zeigefinger:  meine Nase
Mittelfinger:  meine Nase
Ringfinger: meine Nase
kleiner Finger: meine Nase
Karatepunkt:  meine Nase

Wieder auf der Skala einschätzen: Wie hat sich der Wert verändert?
So oft wiederholen, bis der Wert neutral ist.

Dann frag dich: Wie möchte ich mich jetzt fühlen?
Was brauche ich jetzt, um mich so zu fühlen?

Und das, was dir in den Sinn kommt, klopfst du einfach an den Punkten.

​Positiv Tapping:

Bewerte die Intensität von deinem "Problem" auf der Skala von -10 (nicht auszuhalten) über 0 (= neutral) bis +10 (besser könnte ich mich jetzt nicht fühlen) und schreib dir die Zahl auf.

​Frag dich:
Was brauche ich jetzt, um mich besser zu fühlen?
​Was tut mir jetzt gut?

​​​​Wichtig ist, dass die Antwort nicht aus dem Kopf, sondern aus dem Bauch oder Herzen kommt!

Wenn du Leichtigkeit brauchst, dann klofpst du entweder "Leichtigkeit" oder "Leichtigkeits-Energie".
Nimm das, was sich für dich besser anfühlt!
Vielleicht ist es auch eine Umarmung (Umarmungs-Energie), eine warme Milch (warme-Milch-Energie), ein Kaminofenfeuer (Kaminofenfeuer-Energie), ein Sonnenstrahl (Sonnen-strahl-Energie), Liebe,...

Herzheilungshaltung (3x):  ​Sonnenstrahlenergie

Auf dem Kopf:  ​ich wähle ​Sonnenstrahlenergie
Drittes Auge:  ​​Sonnenstrahlenergie für mich
Augenbraue: ​ich entscheide mich für ​Sonnenstrahlenergie
Seite vom Auge:  ​​Sonnenstrahlenergie für all meine Zellen
Unter dem Auge: ​ich wähle ​Sonnenstrahlenergie
unter der Nase:  ​​Sonnenstrahlenergie für mich
Unter dem Mund:  ​​Sonnenstrahlenergie
Schlüsselbein: ​​Sonnenstrahlenergie für mich
Daumen: ​ich entscheide mich für ​Sonnenstrahlenergie
Zeigefinger:  ​​Sonnenstrahlenergie
Mittelfinger:  ​​Sonnenstrahlenergie für meinen Körper
Ringfinger: ​​Sonnenstrahlenergie für mein Immunsystem
kleiner Finger: ​​Sonnenstrahlenergie
Karatepunkt:  ​ich wähle ​Sonnenstrahlenergie

tief durchatmen

Wieder auf der Skala einschätzen: Wie hat sich der Wert verändert?
So oft wiederholen, bis ​du auf der Skala deutlich im positiven Bereich bist. Probier doch mal, auf die +10 zu kommen.

​Ich hoffe, die Beispiele helfen dir und motivieren dich, es gleich auszuprobieren.
GUTE BESSERUNG und ​werd schnell wieder gesund.

Erfüll dir selbst den Wunsch, der dir nie erfüllt wurde

Erfülle dir selbst deinen sehnlichen Wunsch

Erinnerst du dich an ein Geschenk, dass du dir als Kind soooo sehr gewünscht, aber nie bekommen hast?
Dem du heute immer noch ein bisschen hinterher trauerst, auch wenn du heute gar nichts mehr damit anfangen könntest?

Vielleicht ist es bei dir auch etwas, was gar nichts mit deiner Kindheit zu tun hat, sondern du wünschst es dir immer noch von Herzen, wie z.B. einen Heiratsantrag von deinem Partner oder ein Kind?

Dann lade ich dich jetzt ein, dir dieses Geschenk selbst zu machen.

dein Geschenk an dich

Nicht materiell, sondern energetisch!

Bei mir ist es z.B. ein Geschenk aus Kindertagen, das ich mir über Jahre gewünscht, aber nie bekommen habe.

Es gibt viele Sachen, die ich mir gewünscht und dann „anders“ oder „ähnlich“ bekommen habe, wie z.B. ein ferngesteuertes Auto.
Mein Wunsch war eins ohne Kabel.
Bekommen habe ich eins mit Kabel, das aber schon am ersten Weihnachtstag (ohne meine Fremdeinwirkung!) kaputt war.
Da durfte ich dann auch offiziell enttäuscht sein. 😉

Das, was ich mir wirklich sehnlichst gewünscht habe war… magst du raten?
Ich bin mir ziemlich sicher, dass du es nicht errätst…
Es war ein Agentenkoffer.
Ich weiß nicht mehr genau, was alles darin war, aber auf jeden Fall Handschellen, eine Pistole und verschiedene Ausweise.

Mein Cousin hatte einen Agentenkoffer und ich habe es geliebt, mit ihm damit zu spielen – auch, wenn ich immer von ihm gejagt wurde.

Immer, wenn es Richtung Weihnachten geht, denke ich etwas wehmütig an den Agentenkoffer, den ich mir soooo gewünscht habe.

Bevor mein Mann dann doch noch irgendwo einen auftreibt und mir schenkt (mein Interesse, jetzt damit zu spielen, ist nicht mehr soooo groß 😉 ), wird es langsam Zeit, ihn mir selbst zu schenken.
Und zwar energetisch.

Kommt dir auch sofort etwas in den Sinn, was du dir sehnsüchtig wünschst oder gewünscht hast?
Etwas, dem du heute noch hinterhertrauerst?
Selbst, wenn du jetzt nichts mehr damit anfangen könntest?
Oder ist es etwas, was soooo unwahrscheinlich ist, dass du dir gar nicht erlaubst, darüber zu träumen?
Dann klopf doch das Video mit!

Spür noch einmal kurz rein:
wie fühlst du dich in diesem Augenblick?

Wenn du enttäuscht / wütend / traurig,… bist, weil du das Geschenk nicht bekommen hast, dann bewerte die Intensität auf einer Skala von -10 (enttäuschter / wütender / trauriger,… kann ich nicht sein) über 0 = neutral zu +10 (ist mir sowas von egal, mir geht’s gut und ich springe vor Freude, wenn ich daran denke).

Überleg es dir in Ruhe.
Es sollte wirklich etwas sein, an dem dein Herz hängt oder hing.
Etwas, was dir wirklich weh getan hat, dass du es nicht bekommen hast.

Und diesen Schmerz, diese Sehnsucht stillen wir jetzt.

Du nimmst einfach das, was du dir sehnlichst wünschst und hängst „Energie“ hintendran.
Ist es bei dir der Heiratsantrag?
Dann ist es Heiratsantrags-Energie.
Du wünschst die sehnlichst, schwanger zu werden?
Dann probier es mit Schwangerschafts-Energie oder Baby-Energie (was davon sich für dich besser anfühlt)

Bei mir ist es die Agentenkoffer-Energie.

Und mit dieser Energie füllen wir jetzt unseren Energiekörper und geben ihm (endlich) das, nachdem er sich schon so lange sehnt.

Wenn du Positiv Tapping noch gar nicht kennst, dann findest du unter dem Video noch den Link zu einem anderen Video, in dem ich es erkläre.

Wenn du ungern Videos schaust, dann findest du hier eine Übersicht der Klopfpunkte und das Transkript von der Klofprunde.

Tief durchatmen

3 x Herzheilungshaltung:  ___________ - Energie

Auf dem Kopf:       ___________ - Energie
Drittes Auge:         ___________ - Energie
Augenbraue:           ich wähle ___________ - Energie
Seite vom Auge:     ___________ - Energie für mich
Unter dem Auge:    ich entscheide mich für ___________ - Energie
unter der Nase:      ___________ - Energie für mich
Unter dem Mund:    ich wähle ___________ - Energie
Schlüsselbein:        ___________ - Energie für mich
Daumen:                ich wähle ___________ - Energie
Zeigefinger:           noch mehr ___________ - Energie für mich
Mittelfinger:           ich nehme noch Nachschlag
Ringfinger:             noch mehr ___________ - Energie für mich
kleiner Finger:        noch mehr ___________ - Energie für mich
Karatepunkt:           ich wähle ___________ - Energie

Tief atmen

Auf dem Kopf:       ich wähle ___________ - Energie
Drittes Auge:         noch mehr ___________ - Energie für mich
Augenbraue:          ich entscheide mich für noch mehr ___________ - Energie
Seite vom Auge:     ___________ - Energie fließt in all meine Zellen
Unter dem Auge:    noch mehr ___________ - Energie für mich
unter der Nase:      ich entscheide mich für noch mehr ___________ - Energie
Unter dem Mund:    ich wähle ___________ - Energie
Schlüsselbein:        noch mehr ___________ - Energie
Daumen:                ich entscheide mich für noch mehr ___________ - Energie
Zeigefinger:           wohltuende ___________ - Energie für mich
Mittelfinger:          noch mehr ___________ - Energie für mich
Ringfinger:             ich genieße das Gefühl von ___________ - Energie
kleiner Finger:       ich entscheide mich für noch mehr ___________ - Energie
Karatepunkt:          noch mehr ___________ - Energie

Tief durchatmen

Auf dem Kopf:       noch mehr ___________ - Energie für mich
Drittes Auge:         ich wähle noch viel mehr ___________ - Energie
Augenbraue:           ich flute meinen Energiekörper mit ___________ - Energie
Seite vom Auge:     mein Energiekörper ist durchtränkt mit ___________ - Energie
Unter dem Auge:    ich spüre diese ___________ - Energie in all meinen Zellen
unter der Nase:      ___________ - Energie für mich
Unter dem Mund:    noch viel mehr ___________ - Energie für mich
Schlüsselbein:        ich bade in einem Meer aus ___________ - Energie
Daumen:                ein Meer aus ___________ - Energie für mich
Zeigefinger:           davon nehme ich noch Nachschlag
Mittelfinger:          wohlfühlende ___________ - Energie für mich und meine Zellen
Ringfinger:             ich nehme noch mehr von dieser wundervollen ___________ - Energie
kleiner Finger:        noch mehr ___________ - Energie für mich und meine Zellen
Karatepunkt:           ___________ - Energie für mich und meine Zellen

Die Hände wieder auf die Brust in die Herzheilungshaltung. ___________ - Energie

Tief durchatmen

Wie geht es dir jetzt?
Wie geht es dir jetzt mit dem Verlangen und mit der Sehnsucht?

Schreib mir doch bitte im Kommentar, welche Erfahrung du gemacht hast.

Hilfe! Ich kann mich nicht entscheiden!

Entscheidungen treffen

Wenn es dir oft schwer fällt, Entscheidungen zu treffen, dann habe ich diesen Beitrag genau für dich geschrieben.

Du findest hier 4 Tipps, wie du zu einer Entscheidung kommst.
Da ist garantiert auch einer für dich dabei.

Außerdem schauen wir, warum du mit Entscheidungen ein Problem hast.

Wenn du jetzt gerade keine Zeit oder Lust hast, dich um das „warum“ zu kümmern, dann geht es hier direkt zu den Entscheidungen.


Die wichtige Frage dahinter ist:

Warum fällt es dir überhaupt so schwer, dich zu entscheiden?

  • Was ist dein persönliches Worst-Case Scenario?
  • Was könnte passieren, wenn du dich entscheidest?
  • Kannst und darfst du wirklich etwas in deinem Leben verändern?
  • Hast du Angst, dass du diese Entscheidung nie wieder rückgängig machen kannst?
  • Malst du dir ein Horrorscenario aus für den Fall, dass du dich falsch entscheidest?
  • Hängt „zu viel“ von der Entscheidung ab?
  • Kommt es dir vor, als müsstest du dich zwischen Pest und Cholera entscheiden?
  • Gefällt dir keine der Wahlmöglichkeiten?
  • Erinnert es dich an eine Entscheidung, für die du gehänselt, bestraft oder ausgelacht wurdest?
  • Sind es zu viele Sachen zwischen denen du dich entscheiden musst?

Spür bitte nach.
Warum fällt es dir so schwer, dich zu entscheiden?

Wenn du das nicht so einfach beantworten kannst, dann unterstützt dich diese Übung dabei!

Nimm dir einen Zettel und einen Stift und schreib oben auf den Zettel:

Ich kann mich nicht entscheiden, weil…


Und dann schreib darunter einfach alles auf, was dir einfällt.
Egal, wie komisch, unwichtig, unlogisch oder peinlich es ist.
Einfach schreiben, ohne zu bewerten.
Lass dir mindestens 5 Minuten Zeit!


Der nächste Satz ist:

Wenn ich mich falsch entscheide, dann…


Und dann schreib wieder alles auf, was dir einfällt.
Egal, wie komisch, „sinnfrei“, verquer oder peinlich es ist. Keine Zensur bitte! Alles aufschreiben!
Auch hier gib dir mindestens 5 Minuten Zeit!


Bist du überrascht von dem, was du aufgeschrieben hast?


Falls nicht, dann mach die Übung bitte gleich noch einmal.
Dieses Mal schreibst du die Frage mit deiner dominanten Hand (die, mit der du gewöhnlich schreibst und am Geschicktesten bist) und schreib die Antworten mit der anderen Hand.

Ja, das ist ungewöhnlich und vielleicht schwer zu lesen. 😉
Probier es aber trotzdem aus, denn die Antworten werden dich hinterher echt überraschen.


Oft hilft es schon wenn man rausfindet, warum man sich nicht entscheiden kann. Denn wenn man die Gründe schwarz auf weiß stehen hat, merkt man schon beim Lesen, dass einige davon einfach Quatsch sind.

Und die, die kein Quatsch sind, die darfst du dir genauer angucken.

Okay, das ist vielleicht unbequem, aber wenn du diese Gründe aufgelöst hast, dann brauchst du nicht wieder damit rumschlagen, dass du dich nicht entscheiden kannst.
Dafür lohnt es sich doch, oder?!

Was machst du jetzt mit deinen „weils“ und „danns“?


Du kannst sie ganz klassisch mit der Klopfakupressurmethode deiner Wahl durcharbeiten.

Entweder der Reihe nach, in der du sie aufgeschrieben hast oder du bewertest sie nach Intensität und fängst mit der stärksten oder leichtesten Intensität an – je nach dem, was sich für dich besser anfühlt.

Du kannst dich nicht entscheiden? Dann klopf sie der Reihe nach!

Zum Beispiel so:

Handkante

Auch wenn ich mich nicht entscheiden kann, weil ich Angst habe, dass ich mich falsch entscheide und dann _______ (setz ein, was dann für dich Schlimmes passiert) liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.

Auch wenn ich mich nicht entscheiden kann, weil ich die Wahl zwischen Pest und Cholera habe und beides Scheiße ist, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn es mir soooooo schwer fällt, mich zu entscheiden, weil die Entscheidung so wichtig ist und ich mich auf jeden Fall richtig entscheiden will, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin und entscheide mich, jetzt etwas von diesem Druck loszulassen.

Auch wenn ich Angst habe, mich falsch zu entscheiden, weil dann _____________ (setz ein, was du aufgeschrieben hast), liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

An den Klopfpunkten sprichst du dann deine Gedanken aus oder sagst einfach:
 „ich habe Angst“, „ich kann mich nicht entscheiden“, „es fällt mir so schwer“, ich will mich nicht entscheiden“, „ich kann mich nicht entscheiden“,…


Mit Positiv Tapping / Energietappen fragst du dich:
Was brauche ich jetzt, um eine Entscheidung treffen zu können?

Wichtig ist, dass du auf das hörst, was dein Herz oder Bauch sagen und nicht das, was der Kopf plappert!
Wenn die Antwort zu logisch ist, dann war es oft der Kopf!
Geh dann unbedingt noch mal in ein schönes Gefühl.
Stell dir z.B. vor, du hast einen Hunde- oder Katzenwelpen auf dem Arm oder du liegst am Strand und die Sonne scheint dir auf den Bauch. Tauch tief in dieses Gefühl ein – und frag dich dann noch mal:

Was brauche ich jetzt, um eine Entscheidung treffen zu können?

Das, was dir in den Sinn kommt, das klopfst du einfach.
Wenn es ein Gegenstand ist, dann häng einfach „Energie“ dran.
In diesem Video erkläre ich es dir genauer

Du brauchst Hilfe bei der Entscheidung?

In diesem Artikel geht es z.B. um 12 Dinge, die du über Entscheidungen noch nicht wusstest.
Da erfährst du auch, wie deine volle Blase oder die Beleuchtung bzw. Lichtverhältnisse deine Entscheidung beeinflussen kann.

So entscheidest du dich ganz einfach!

Würfel

1. Würfeln

Um eine Entscheidung „auszuwürfeln“ ist es wichtig, dass die Zahl deiner Auswahlmöglichkeiten zum Würfel passt.

Wenn du dich nur zwischen A und B entscheiden musst, dann legst du vorher fest, dass die geraden Zahlen für A und die ungeraden Zahlen für B stehen.
Würfeln. Entscheidung gefallen.

Bei 3 Auswahlmöglichkeiten stehen 1 und 2 für die Variante A, 3 und 4 für Variante B und 5 und 6 für Variante C.
Würfen. Entscheidung gefallen.

Du hast 6 Sachen, zwischen denen du dich entscheiden willst?
Schreib vor jede Möglichkeit eine Zahl von 1 bis 6.
Würfeln. Entscheidung gefallen.

Bei anderen Wahlmöglichkeiten wird es mit dem Würfel schon komplizierter.
Da passt das „Zettel ziehen“ besser.

2. Zettel ziehen

Du schreibst alle Wahlmöglichkeiten auf kleine, einzelne Zettel, legst sie auf einen Haufen, mischt sie gut durch, schließt deine Augen und ziehst einen.
Entscheidung gefallen.

3. Das Körperpendel

Das Körperpendel ist ein kinesiologischer Selbsttest und aus meiner Erfahrung funktioniert er sehr sicher.

Dabei stellst du dich gerade hin, die Beine ungefähr schulterbreit auseinander.
Wenn du magst, dann legst du noch die Hände übereinander auf die Brust und sagst:
Körper, gib mir ein JA.
Normalerweise bewegt sich dein Körper dann in eine Richtung.
Danach sagst du: 
Körper, gib mir ein NEIN

Und du merkst dir, wie sich ein ja und ein nein anfühlen.

Du kannst auch statt „ja / nein“ testen mit
„mein Name ist ____ (deinen Vornamen einfügen) / mein Name ist ___________ (einen anderen Namen einfügen).

Hier wird er in einem kurzen Video erklärt.

Das Körperpendel eignet sich auch gut bei Unverträglichkeiten.

Du nimmst einfach das „Ding“ in die Hand von dem du nicht weißt, ob es dir bekommt, machst den Test und weißt dann, ob du es verträgst oder nicht.

Wenn du es noch nicht in die Hand nehmen kannst, dann stell dir innerlich die Frage: Bekommt es mir, wenn ich _________ esse?
Die Reaktion deines Körpers gibt dir die Antwort!
Entscheidung gefallen.

4. Mich für nichts entscheiden

Es ist auch eine Möglichkeit, die Frage auszusitzen und dich für keine Variante zu entscheiden.
Das fühlt sich oft an, als hätte man sich nicht entschieden, aber das stimmt ja nicht.
Ich habe mich dann entschieden, mich nicht zu entscheiden.
Auch das ist eine Entscheidung.
Sie fühlt sich aber selten nach einer Entscheidung an und hinterlässt oft einen schalen Nachgeschmack.
Außerdem ist sie ziemlich passiv.

Schau dir also besser noch mal die anderen Möglichkeiten an und nimm eine davon.
Wenn du nicht weißt welche, dann zieh doch einen Zettel oder frag dein Körperpendel.

Falsch entschieden?


Du hast eine Entscheidung getroffen und merkst plötzlich:
Mensch… ich hätte mich doch anders entscheiden sollen. Ich würfel besser noch mal oder ziehe noch einen Zettel!

STOP!

Wenn du dir JETZT sicher bist, dann entscheide dich neu, OHNE neu zu würfeln oder noch einen Zettel zu ziehen.

Wenn du dir jetzt sicher bist, dass die Entscheidung falsch war, dann weißt du auch ganz genau was du stattdessen hättest entscheiden sollen.
Dann nimm das.
Fertig. Entscheidung gefallen.

Wenn du das Gefühl hast, die Entscheidung war falsch, aber du weißt trotzdem nicht, welche der anderen Möglichkeiten die Richtige ist, dann bleib bei dem, was du vorher entschieden hast.


Wenn du noch mehr Tipps zu diesem Thema lesen möchtest, dann schau doch mal, ob dir dieses Buch zusagt:

Buchtipp Warum ich losging um Milch zu kaufen und mit einem Fahrrad zurück kam.

Und denk immer dran:

Hellseher

Du bist kein Hellseher und hinterher ist man immer schlauer.

Du kannst die Entscheidung nur im Hier und Jetzt treffen. Mit den Fakten, die dir jetzt zur Verfügung stehen.

Du triffst in jedem Moment immer die beste Entscheidung, die du treffen kannst.
So gesehen kannst du dich also gar nicht falsch entscheiden.

Jede Entscheidung ist in dem Augenblick, indem du sie fällst, immer richtig.

Was hilft dir, dich zu entscheiden?
Welchen Tipp probierst du aus?

Was mache ich, damit ich nicht immer vergesse zu klopfen?

Kennst du das auch, dass dir erst hinterher einfällt: Mensch, das hätte ich echt klopfen können oder sollen?
Oder dass du einfach vergisst, dass du täglich klopfen wolltest?
Oder – dafür machst du dich vielleicht noch mehr fertig – du denkst ans Klopfen, machst es aber trotzdem nicht?
Glaub mir – damit bist du nicht alleine!
Die Frage: wie schaffe ich es, dass ich ans Klopfen denke? ist die Frage, die nach dem Klopf-Kongress besonders oft gestellt wurde.

Meine erste Frage an dich ist:

Du bist in einer Situation, in der es dir nicht gut geht.
Denkst du wirklich nicht ans Klopfen oder denkst du dran und machst es trotzdem nicht?

Achtung: es nützt dir nichts, wenn du bei der Antwort schummelst. Du weißt ja sowieso, was wahr ist!
Es geht auch nicht darum, es zu bewerten oder dich dafür fertig zu machen.
Es ist einfach eine „innere Inventur“. Eine Beobachtung. Eine Feststellung.

Also noch mal:
vergisst du, dass du klopfen könntest?
Oder fällt es dir ein, aber 😉 es hält dich ein „aber“ davon ab?

1. Ich denke nicht dran!

Je schlimmer die Situation ist, desto normaler ist es, dass du eben nicht daran denkst.

Wenn der fight, flight oder freeze – Modus aktiviert wird, dann geht es ums Überleben und alle Funktionen, die dafür nicht so wichtig sind, werden erst mal deaktiviert.
Dazu gehört auch das Nachdenken.

In einer Situation in der es um Leben und Tod geht ist nur wichtig, dass du fliehen, kämpfen oder – wenn beides nicht klappt - in die Schockstarre fallen kannst.
Wenn du erst lange überlegst, welche Option denn jetzt die Beste ist, dann bist du im Ernstfall vielleicht schon gestorben, bevor du dich entschieden hast...

Damit dir das nicht passiert, schaltet der Körper in den Notfallmodus und fokussiert sich auf das wirklich Wichtige. Darauf, schnell zu reagieren.

Falls du dich innerlich bisher dafür ausgeschimpft hast, dass dir das Klopfen nicht einfällt, wenn du es besonders nötig hättest, dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt, dir zu sagen:
Ich konnte gar nicht anders reagieren und ich verzeihe mir dafür, dass ich mich runtergemacht und ausgeschimpft habe.

Spür nach, was das mit dir macht.

Wenn du den Eindruck hast, dass das noch nicht reicht und du immer noch genervt bist, dann könntest du z.B. klopfen:

  • Auch wenn es mich ärgert (wütend macht / sauer macht / frustriert / nervt,…) , dass ich dann, wenn es wirklich wichtig ist, nicht daran denke zu klopfen, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.                                                                                                        
  • Auch wenn ich mich dafür verurteile, dass ich nicht ans Klopfen gedacht habe, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.                                                                                
  • Auch wenn es mich tierisch nervt, dass ich mich nicht ans Klopfen erinnere, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin. Ich verzeihe mir dafür, dass ich mich so fertig gemacht habe und ich danke dir, lieber Körper, dafür, dass du mit deiner Reaktion dafür gesorgt hast, dass ich überlebe.                                                                              

An den Klopfpunkten sagst du dann einfach das, was das Thema war: ich bin wütend / ich bin sauer / ich bin frustriert / ich bin genervt / ich bin so blöd / warum denke ich nicht dran? Sprich einfach deine Gedanken aus.

Das sind natürlich nur Beispiele. Pass sie so an, dass sie für dich stimmig sind. Nimm deine Worte und sag es in deinem Stil. Sei einfach du selbst.

In diesen beiden Artikeln HIER und HIER gibt es weitere Tipps, wie du die richtigen Worte für dich findest.

Wenn du mit einem „okay, war eben so“ daran denken kannst, dass du nicht geklopft hast und es für dich wirklich okay ist, dann kannst du überlegen, wie du das Klopfen mehr in deinen Alltag integrierst.

Je „normaler“ es für dich ist, desto eher denkst du auch in Notfallsituationen daran.

Wie wäre es, wenn du jeden Tag 5 Minuten klopfst?

Am Anfang haben es neue Gewohnheiten manchmal in sich. Selbst, wenn es nur um 5 Minuten geht.
Probier es aus und du wirst merken was dir plötzlich alles einfällt, damit du dir diese 5 Minuten Zeit nicht nimmst...

Am Einfachsten klappt es mit neuen Gewohnheiten, wenn wir sie mit etwas anderem verbinden und dann über einen längeren Zeitraum TÄGLICH machen.
Ohne Ausreden gelten zu lassen. Da brauchen wir schon ne gewisse Willenskraft.

Wann kannst du diese 5 Minuten am Besten in deinem Tag unterbringen?

  • Morgens nach dem Zähneputzen?
  • Direkt nach dem Aufstehen?
  • In der Mittagspause?
  • Wenn du deine Runde mit dem Hund drehst?
  • Vorm ins Bett gehen?

Überleg dir jetzt einfach, wann es für dich besonders gut passt.
Und dann zieh es durch
.

  • Mach dir eine Erinnerung ins Handy.
  • Arbeite mit Post it’s.
  • Kleb dir ne Erinnerung an die Zahnpastatube.
  • Kleb dir einen Zettel an die Nachttischlampe.

Ganz egal, wie blöd es dir auch vorkommen mag - mach es trotzdem.


Je nach Studie kursieren andere Zahlen, aber wenn du es 30 Tage nacheinander ständig gemacht hast (auch am Wochenende! 30 Tage am Stück!), dann sollte es für dich schon zur Gewohnheit geworden sein.

Du kannst dich beim Klopfen mit positiven Dingen beschäftigen, wie ich das hier im Kurs mache. Im Kurs bekommst sogar jeden Tag eine Email, die dich ans Klopfen erinnert.

Du kannst auch einfach nur „Stress“ klopfen, ohne weiter ins Detail zu gehen.

Wichtig ist für den Anfang, dass du es täglich machst und keine Ausreden gelten lässt!

keine Ausreden

Dir fehlt die Disziplin oder Willenskraft? Wie wäre es hiermit:

Auch wenn ich jetzt schon weiß, dass ich das sowieso nicht durchziehe, weil mir die Willenskraft fehlt, liebe und achte ich mich so wie ich bin.

Auch wenn ich Angst habe, dass mir die Disziplin fehlt liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin und entschiede mich, es dieses Mal durchzuziehen und dran zu bleiben.

Auch wenn mir ____________ immer gesagt hat, dass ich keine Disziplin habe, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin. Vielleicht war es damals wahr. Vielleicht war es auch damals schon nicht meine Wahrheit, sondern die Sache war mir einfach nicht wichtig. Heute ist es mir wichtig, dass ich die Disziplin aufbringe und darum entscheide ich mich dafür, dass es mir überraschend leicht fällt, die nötige Willenskraft aufzubringen und täglich zu klopfen. Ich schaffe das!

Jetzt spür wieder nach:
Wie reagierst du darauf, täglich zu klopfen?
Gibt es noch mehr störende Gedanken, Gefühle und Körperreaktionen?
Arbeite sie der Reihe nach ab, bis die Vorstellung für dich total okay ist.

Und dann überleg dir, wo du diese 5 Minuten in deinen Tag einplanst und zieh es durch!

In die Hausapotheke und den Verbandskasten im Auto kannst du dir ganz einfach einen Zettel „bitte klopfen“ legen. So erinnerst du dich daran, wenn du z.B. ein Pflaster brauchst, dass du zusätzlich auch noch klopfen kannst.


2. Ich denke dran, mache es aber trotzdem nicht!

Du hast schon dran gedacht, dass du klopfen könntest, aber… es kam dir immer ein „aber“ dazwischen? Und du weißt, dass es eigentlich nur Ausreden sind?

Was macht das mit dir?
Was geht in dir vor, wenn du drüber nachdenkst, dass du nicht klopfst, obwohl du weißt, dass es dir gut tut?
Was denkst du?
Was fühlst du?
Welche Körperreaktionen hast du?
Was sagst du innerlich zu dir selbst?

Nimm dir einen Moment und schreib all das auf.
Das sind alles Sachen, die du klopfen kannst.

Wie kann ich so blöd sein?
Auch wenn ich mich frage, wie ich so blöd sein kann und nicht klopfe, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.

Warum klopfe ich nicht? Will ich etwa nicht, dass es mir besser geht?
Auch wenn es so scheint, als will ein Teil von mir nicht, dass es mir besser geht, weil ich einfach nicht klopfe obwohl ich weiß, dass es mir gut tut, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.

Ich bin es leid, ständig diese Ausreden zu haben!
Auch wenn ich es leid bin, mir ständig diese Ausreden zu erzählen, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin und entscheide mich,...

Ich hab einfach keine Zeit zum Klopfen!
Auch wenn ich keine Zeit zum Klopfen habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin. Ich weiß, dass ich mir die Zeit nehmen müsste, aber ich tue es nicht. Vielleicht bin ich mir nicht wichtig genug. Ich entscheide mich, mich ab sofort wichtiger zu nehmen und mehr auf meine Bedürfnisse zu achten.

Wer weiß, was ich damit lostrete…
Auch wenn ich Angst davor habe, was ich mit dem Klopfen lostrete, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin. Ich traue mir nicht zu, die Sache alleine anzugehen und das ist völlig okay. Ich wertschätze, dass ich mich und meine Bedürfnisse ernst nehme und entscheide mich, mir Hilfe und Unterstützung zu holen, wenn es sich für mich richtig und wichtig anfühlt.

Ich hab nen Kloß im Magen
Auch wenn ich einen Kloß im Magen habe, nur weil ich daran denke, dass ich einfach nicht klopfe, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.

Du kannst auch eine Liste mit deinen „abers“ machen:

Ich würde ja gerne klopfen, aber ich habe keine Zeit.
Ich würde ja gerne klopfen, aber ich weiß nicht, was ich sagen soll.
Ich würde ja gerne klopfen, aber ich wüsste gar nicht, welche Klopftechnik ich nehmen sollte.
Ich würde ja gerne klopfen, aber in dieser Situation geht es wirklich nicht. Es soll ja keiner sehen. Ich mach das heute Abend in Ruhe.
Ich würde ja gerne klopfen, aber ich muss noch erst…
Ich würde ja gerne klopfen, aber...

Notizzettel mit aber - Ausflüchten

Auch hier gilt wieder: schreib alles auf. Egal wie peinlich oder doof es ist.
Manchmal reicht es auch schon, es aufgeschrieben und sich bewusst gemacht zu haben, damit man es verändern kann!

Ansonsten ist das wieder eine schöne Liste zum abarbeiten und durchklopfen.

Wenn dir das alles nicht hilft, um alleine weiterzukommen, dann hol dir Unterstützung!
Auf der Seite vom Verband für Klopfakupressur findest du sicher auch jemanden in deiner Nähe und / oder jemanden, der Online arbeitet.

Zusammenfassung:

Erkenne ehrlich, warum du nicht klopfst.
Trainier dir neue Angewohnheiten an.
Bearbeite deine „abers“.

Plane 5 Minuten am Tag ein.
Klopf „einfach“. Mach es!

Jetzt bin ich gespannt. Schreib mir doch im Kommentar:
Wo hast du dich wiedererkannt?
Wie erinnerst du dich ans Klopfen?
Was ist deine Routine?

Vom guten Umgang mit dir selbst

… oder di​ch in Form bringen - körperlich, geistig & seelisch

Ein Gastbeitrag von Margarete Deußen-Müller

Kennst du das auch -  die vielen, vielen Kleinigkeiten des alltäglichen Lebens, die dich aus dem Gleichgewicht bringen können?

Das eins zum anderen kommt und sich ein selbstverstärkender Prozess entwickelt, der sich auswachsen kann zu massiven Problemen?

Das Gefühl, von Glaubenssätzen und Gedankenströmen regelrecht „aufgefressen“ zu werden?

Eine Möglichkeit, dem zu begegnen, ist das tägliche, themenorientierte Klopfen.


Dich auf den Weg machen zu dir selbst

Durch ständiges achtsames Selbsterforschen und Wertschätzen in Verbindung mit Klopfen kannst du zu der Person werden, die du gerne sein möchtest. Du kannst dich annehmen, wie du jetzt gerade bist, weniger Vorurteile, Selbstvorwürfe und Geringschätzung zu dir und anderen zulassen, dich bestärken und dich schätzen (lernen).

Selbst festgefügte Glaubenssätze und langwierige Beschwernisse können durch fortwährendes in Kontakt kommen zu dir selbst und bewusst werden, wer du bist und wohin du möchtest - in Kombination mit Klopfen - zu einem authentischen, situationsadäquaten Handeln führen.

Diesen Weg zu dir selbst möchte ich dir am Beispiel von Claudia (Name geändert) aufzeigen.

auf dem Weg zu mir


Ich darf nur leben, wenn ich für andere da bin

Claudia kam zu mir, weil ihr Leben  aus dem Gleichgewicht geraten war und sie das dumpfe Gefühl hatte, dass in ihrem Leben grundsätzlich etwas schief läuft.

Im Gespräch während einer Sitzung entdeckt sie bei sich den folgenden Glaubenssatz:

“Ich darf nur leben, wenn ich für andere da bin.“

Sie war immer und jederzeit für andere da und konnte nicht NEIN sagen. Tief im Innersten meinte Sie, dass ihr das nicht zustehen würde, dass sie nicht berechtigt ist, auch für sich selbst und für ihre eigenen Belange zu sorgen. Dieses Verhalten hatte bereits Folgen …


Die Folgen auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene

Auf der körperlichen Ebene zeigte sich das durch ständiges Aufeinanderbeißen der Zähne, besonders in der Nacht. Ihre Backenzähne waren bereits stark abgeschliffen, die Kau- und Nackenmuskulatur stark verspannt. Claudia war deswegen bereits in ärztlicher Behandlung.

Auf der geistigen Ebene hatte Claudia Angst vor der Reaktion ihres Ehemannes, wenn sie ihn nicht mehr rund um die Uhr bedient. Und sie hatte ein schlechtes Gewissen nur bei dem Gedanken, ihre eigenen Interessen und sich selbst und die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen.

Auf der seelischen Ebene litt Claudia ebenfalls. Sie war ständig gereizt und fühlte sehr oft eine dumpfe verzweifelte Wut in sich. Sie hatte das Gefühl, dass ihr Leben so nicht stimmig ist.


Wohlwollen und Zuneigung der anderen

Ihr war bis zu diesem Moment nicht klar, wie sie mit sich selbst umging. Sie hatte Angst, ohne das zu wissen, den anderen zu verstimmen und sein Wohlwollen und auch seine Zuneigung zu verlieren.

Claudia erkannte, dass sie selbst dafür verantwortlich war, dass sie es über viele Jahre zugelassen hatte, jederzeit gestört und unterbrochen zu werden, um sich um Angelegenheiten anderer zu kümmern. Im Laufe der Jahre hatte sie sogar häufig in "vorauseilendem Gehorsam" gehandelt, weil sie die Bedürfnisse der anderen so gut kannte.


Der Wunsch nach Veränderung

Claudia möchte sich auf der körperlichen Ebene - Zähne knirschen -, geistigen Ebene - anders ihren Verstand einsetzen - und auf der seelischen Ebene - Gedanken, Gefühle & Verhaltensweisen - umstellen lernen.

Die Veränderung von Claudias Verhalten ist in diesem Fall etwas schwieriger, weil ihr Veränderungswunsch nicht nur sie selbst betrifft, sondern auch andere Menschen davon betroffen sind. Es wird für diese Menschen sehr ungewohnt und auch unbequem, wenn Claudia lernt, gut für sich selbst zu sorgen. Wenn sie lernt, NEIN zu sagen und konsequent ist. Daher muss sie mit ganz erheblichem Gegenwind rechnen. Ihr Umfeld wird es sicher nicht widerstandslos hinnehmen, wenn der "Service" sich ändert.

In solchen Fällen - wenn es nicht nur um dich geht – kann es angemessen sein, anfangs einen erfahrenen Coach hinzuzuziehen.


Gemeinsames Klopfen

Die Ausgangssituation war folgende:

Frühstück

Claudia, die oft für ihren Mann das Frühstück gemacht hat, blieb an einem Morgen ganz bewusst in ihrem Zimmer. Sie hörte ihren Mann mehrmals sagen: „Ich bin dann gleich weg!“ und fühlte einen Aufforderungscharakter in dieser Aussage:

Mach mir Frühstück! Wenn du dass nicht tust, gehe ich ohne Frühstück aus dem Haus!

Claudia blieb in ihrem Zimmer, sie machte ihrem Mann nicht das Frühstück, der deshalb ohne Frühstück zur Arbeit ging. Claudia fühlte sich sehr schlecht und elend, obwohl sie sich so verhalten hatte, wie sie es wollte.

Wie fühlte sich das für Claudia an, wenn sie im hier und jetzt zu der Szene mit ihrem Mann schaut und nicht im vorauseilenden Gehorsam zu Diensten gewesen ist?

Sie fühlte ein schlechtes Gewissen und einen Kloß im  Hals.

Wie beschwert fühlte sie sich ungefähr auf einer Skala von 0 - 10?

Die Null bedeutet, zu diesem Teil der Geschichte fühlt sie sich im Moment ausgeglichen, die Zehn stellt die maximale Belastung im Moment dar.

Claudia gab eine 7 an für das schlechte Gewissen, das Schuldgefühl und den Kloß im Hals.

Wir fingen mit dem Einstimmungssatz am Handkantenpunkt an. Der Satz stellt dar, was gerade mit ihr ist und wo sie mit sich hin will und nimmt auch schon einen Teil von Selbstakzeptanz mit hinein:

Auch wenn ich bei dieser Geschichte ein  schlechtes Gewissen habe und einen  Kloß im Hals spüre, wenn sich mein inneres NEIN meldet, ich will mich ok fühlen und mich ernst nehmen lernen.

Auch wenn ich mich so schwer tue mit meinem NEIN und alle anderen tieferen Gründe               dafür, bewusst oder nicht bewusst, bekannt oder nicht bekannt, irgendwie bin ich okay.

Auch wenn ich einen dicken Kloß in meinem Hals fühle bei dem Thema "mich leben lassen mit meinen Interessen“, ich bin auch okay, ich nehme mich selbst an und nehme mich ernst mit meinen Hemmungen und mit meinem schlechten Gewissen. Ich will das auflösen.

Jetzt weiter an allen Klopfpunkten: dieser dicke Kloß in meinem Hals, ich erlaube mir, dass er sich auflösen darf. 

Nach der ersten Klopfrunde fühlte Claudia in sich hinein. Wie fühlte sie sich, was sagte ihr Hals? Hatte sich etwas verändert? Und wenn ja, in welche Richtung? Hatte sich ihr Gefühl des schlechten Gewissens vielleicht in Wut gewandelt? Was ist mit dem dicken Kloß geschehen?

Wie beschwert fühlte sie sich auf einer Skala von 0 - 10?  Sie sollte nur ganz kurz hinschauen und eine Zahl nennen.

Mit dem, was sie gefühlt hat, fanden wir angepasste Einstimmungssätze, wie z.B.

Auch wenn ich jetzt gar kein schlechtes Gewissen fühle, stattdessen vor Wut platzen könnte, so lange schon da drin zu stecken, ich will diese Kraft der Wut einsetzen für mich zu sorgen, wie auch immer. Ich kann mir das erlauben. Gott bin ich froh, dass mein Hals sich freier anfühlt, ich scheine auf dem Weg zu sein, mich zu lassen und es geht mir gerade besser. Dieses bisschen Gefühl in meinen Hals, ich verabschiede das. Ich bin ok so, wie ich gerade bin.

Wir arbeiteten mit der Wut und mit dem Körpergefühl, was sich gerade gezeigt hat. Nach den Sequenzen schauten wir immer, was sich geändert hat und haben den Klopfsatz dementsprechend angepasst.

Bei Claudia kam nach einigen Klopfrunden das Thema Angst hoch und ihr Magen schnürte sich zusammen, als sie noch einmal in die Frühstückssituation hinein spürte. Auch hier konnte Claudia durch Klopfen ihr Energiesystem ausgleichen und sie erlebte das für sie ganz neue Gefühl, sich wohl mit dieser Lebensszene zu fühlen.

Am Anfang ihrer Klopfarbeit gelang es Claudia nur für einige Stunden, sich wirklich wohl und ausgeglichen zu fühlen. Für ihren Körper, ihren Geist und ihre Seele war das Gefühl des Sich-wohl-fühlens zu neu, ihr System konnte diese Ausgeglichenheit nicht lange "aushalten".


Stoppzeichen

Der Glaubenssatz "Ich darf nur leben, wenn ich für andere da bin"  hatte bei Claudia im Gehirn eine starke mehrspurige "Denkautobahn" geschaffen. Sie verstand jetzt aber immer mehr, wie sie diesen Gedanken, den jetzt unerwünschten Gedanken, geistig unterstützt hatte.

STOP

Wir klopften intensiv ein Stoppzeichen, Claudia malte dieses Stoppzeichen und sie übte mehrmals am Tag, ihre Gedanken und Gefühle wahrzunehmen, zu hinterfragen und zu stoppen. Sie lernte, sofort zu klopfen, wenn unerwünschte Gefühle hochkamen und  sie gewöhnte sich langsam an ausgeglichene Gefühle. Ihr Körper, ihr Geist und ihre Seele lernten, dieses Gefühl der Ausgeglichenheit auch auszuhalten.

Durch das regelmäßige Klopfen lernte Claudia, Vertrauen in sich und ihre Gefühle aufzubauen, sich selbst zu achten und im Kontakt mit anderen Menschen ihre eigenen Interessen ernst zu nehmen. Und sie lernte, sich anderen Menschen und ihren Anliegen zuzuwenden, ohne ihre eigenen Bedürfnisse aus den Augen zu verlieren.

Diesen immerfort währenden Prozess gilt es für Sie beizubehalten, um körperlich, geistig und seelisch in Form zu bleiben.

Aufräumen

Was kannst du nun tun, wenn du bei dir selbst ein ähnliches Verhalten wie bei Claudia entdeckst?

Wenn du dich auf den Weg machen möchtest, eine umfassend gesunde Lebensführung zu finden, die zu dir persönlich passt?

An dieser Stelle beginnt das "Aufräumen" in dir selbst:

  • Werde dir bewusst, während du in Kontakt zu anderen trittst, was du fühlst und denkst. Nimm auch deine Ängste und Hemmungen wahr und fühle, was sie dir sagen wollen. Auch der Körper meldet sich manchmal durch Druck oder Engegefühl in der Brust, Kloßgefühl im Hals, Schmerzen und/oder Unwohlsein im Magen-Darm-Bereich, Ohrgeräusche etc.                                                                                                                 
  • Entwickle die Fähigkeit, dich durch ein NEIN von Forderungen und Erwartungen abzugrenzen. Übe, NEIN zu sagen. Zuerst innerlich, dann leise zu dir selbst, etwas später zu Menschen, vor denen deine Angst nicht so groß ist.                                            
  • Mach dich auf den Weg auf den Gleichklang mit anderen zu „verzichten“, um dir selbst die Sicherheit und Stabilität zu geben, Achtung und Selbstliebe geben zu können.

Dich selbst in Form bringen

Betrachte eine einzelne Lebensszene, die typisch ist für ein bestimmtes Lebensthema (z.B. „Bedienen“).  Dann spüre in dich hinein: Wer bist du an dieser Stelle gewesen, wie hast du dich gefühlt und wie möchtest du dazu werden - mit Respekt und Wertschätzung dir selbst gegenüber.

Das, was dann hochkommt, klopfen, so wie oben im Beispiel beschrieben.

Wichtig ist, so lange dran zu bleiben, bis sich dieses Lebensthema aufgelöst hat und du der oder die sein kannst, die du sein möchtest. Dann erst mit dem nächsten Lebensthema (der nächsten Lebensszene) beginnen.


Und wenn die Zeit nicht reicht …

Auch wenn du dir wenig Zeit für dich nimmst, kannst du z.B. die Zeit auf dem „stillen Örtchen“ nutzen, eine Runde zu klopfen. Du kannst dich selbst bestärken, dich schätzen (lernen) und weniger Vorurteile, Selbstvorwürfe und Geringschätzung zu dir und anderen zulassen.

Ein Vorschlag:

Auch wenn ich immer noch sehr unzufrieden mit mir bin, nutze ich das stille Örtchen hier, um mir zu sagen, ich bin auf dem Weg, ich tu was ich kann und es geht nicht schneller und ich will mit mir einverstanden sein. Ich bin OK.

Ich wünsche dir viel Erfolg!

Schreib mir doch im Kommentar, wie du mit solchen Situationen umgehst und was du aus diesem Beitrag für dich mitgenommen hast.






 Margarete Deußen-Müller 


Ich bin Margarete Deußen-Müller und arbeite seit 2000 in meiner Praxis für körperliche & seelische Gesundheit im schönen Neuss am Rhein. Zu meinen Schwerpunkten gehören die Einzelarbeit, Ausbildungen und Analytische Selbsterfahrungsgruppen. Ich bin Gründungsmitglied im Verband für Klopfakupressur e.V. (ehemals EFT-D.A.CH.).

Mehr zu mir und meiner Arbeitsweise findest du auf meiner Website oder in meinen Infobriefen, die du unter https://eft-kurse.de/infobriefe/ abonnieren kannst.

Praxis für körperliche & seelische Gesundheit
Margarete Deußen-Müller
Lerchenstr. 18
41466 Neuss
Tel. 02131 369 3458

www.eft-kurse.de

Ausgebrannt und kraftlos? So lädst du deinen Akku wieder auf

Wenn du merkst, dass dein Akku leerer wird, dann warte nicht, bis du auf den Felgen gehst, sondern fang möglichst früh an, ihn wieder aufzuladen!

Je leerer er ist, desto mehr Zeit und „Aufwand“ brauchst du, um ihn wieder aufzufüllen.

Unser Körper schickt uns Warnsignale, wenn wir in Richtung des roten Bereichs kommen, aber wir haben oft verlernt, diese Signale wahrzunehmen oder wir ignorieren sie.
Obwohl wir „eigentlich“ wissen, dass wir das nicht tun sollten, ist etwas anderes oft wichtiger.

Beim Auto stört es uns, wenn die rote Warnlampe ständig blinkt.
Mein Handy gibt ein gruseliges Geräusch von sich, wenn der Akku fast leer ist.

Unser Körper fängt sanft an, uns darauf aufmerksam zu machen.
Wenn wir aber gar nicht darauf reagieren, dann wird er lauter und deutlicher, bis wir ihn nicht mehr überhören können…

Aber soweit muss es ja gar nicht kommen!

Lade deinen Akku regelmäßig – am besten täglich – auf, auch wenn es Zeit kostet, die du „eigentlich“ gar nicht hast.
Es lohnt sich.


Wenn du kraftvoller und energiegeladener bist, dann gehen dir auch die alltäglichen Arbeiten besser von der Hand und du holst die Zeit, die du in die Übungen investiert hast, von alleine wieder auf.


Das glaubst du nicht?

Dann probiere es doch aus und entscheide hinterher:
stimmt oder stimmt für mich nicht.

grübelnd

Du kannst z.B. jeden Tag mit einer Klopfroutine starten.
Mein Favorit dafür ist Positiv Tapping (demnächst heißt es Energietappen).
Nimm einfach die Klopfmethode deiner Wahl.

Stell dir eine Frage, wie z.B.:
Was brauche ich jetzt, damit dieser Tag noch besser wird?
Was brauche ich jetzt, damit dieser Tag noch schöner wird?
Was brauche ich jetzt, damit dieser Tag noch glücklicher wird?
Was brauche ich jetzt um mehr Energie haben?
Was brauche ich jetzt um in die Puschen zu kommen?
Was brauche ich jetzt, damit ich ____________ mühelos erreiche?

Nimm die Antwort, die dein Herz oder Bauch dir sagt und klopf genau das.
Ein paar Runden reichen schon und werden einen Unterschied machen.
Probier es einfach aus!

Mit Positiv Tapping kannst du auch spielen und dir aussuchen, wie du dich gerade fühlen oder welche Energie du spüren möchtest.

Im Buch “Das neue Positiv EFT” von Silvia Hartmann findest du viele Listen mit Ideen, die du klopfen kannst. Diese Listen kannst du mit allem ergänzen, was du gern magst.

Liebst du Einhörner?
Dann klopf doch mal „Einhorn – Energie“.

Dir ist es draußen zu dunkel?
Dann klopf z.B. „Sonnenstrahl – Energie“.

Dir ist es draußen zu kalt?
Wie wäre es mit „Kaminofen – Energie“ oder „Wärmflaschen – Energie“?

Du sehnst dich nach dem nächsten Urlaub?
Dann probier es mit „Palmen – Energie“, „Mauritius – Energie“, „Nordseeluft – Energie“, „Gebirgs – Energie“ oder „Urlaubs – Energie“.

Du liebst Giraffen?
Spür doch mal, wie sich „Giraffen – Energie“ für dich anfühlt!

Dein Traumauto ist ein VW Beatle?
Dann klopf „VW Beatle – Energie“.

Mondstein ist dein Lieblingsstein?
Hast du schon mal „Mondstein – Energie“ geklopft?

Dein Lieblingsschauspieler ist Jonny Depp?
Wie wäre es mit „Jonny Depp – Energie“?

Du bewunderst Gregg Braden?
Dann spür rein, wie sich „Gregg Braden – Energie“ anfühlt.

Es gibt nichts, was du nicht klopfen könntest!

Schreib dir doch eine Liste mit Dingen, die dir gefallen oder bastel dir eine Collage mit lauter Dingen, die du magst.

Schau dir die Liste an oder wirf einen Blick auf die Collage und das, was dir gerade besonders ins Auge sticht, wird geklopft.

Hast du ein Lieblingslied?
Dann schalte es an und klopf einfach durch die Punkte.
Alternativ kannst du auch „Lieblingslied – Energie“ klopfen.
Mehr Pepp hat es aber, wenn du den Namen des Lieds oder deiner Lieblingsband / des Lieblingsinterpreten nimmst.

Schau dir gerne das Video an und klopf mit!

Füll deinen Energiekörper mit einer nährenden Energie.

Natürlich gibt es auch noch unheimlich viele andere Dinge, mit denen du deinen Akku auffüllen kannst.

Du kannst z.B. jeden Tag etwas tun, was dich glücklich macht.
Es muss nicht zwingend etwas Großes sein. Wichtig ist, dass du dich gut dabei fühlst.

  • lies in einem Buch
  • schreib ein kleines Gedicht
  • hör dein Lieblingslied
  • tanz durchs Wohnzimmer
  • sing aus tiefem Herzen
  • kuschel mit deinem Kind / Partner / Tier
  • geh in die Natur 
  • trink mit Genuss eine Tasse Tee / Kaffee
  • leg dich in die Badewanne
  • spiel ein Spiel
  • koch dir dein Leibgericht
  • kauf dir Blumen
  • mach jemandem eine Freude
  • lächel einen Fremden an
  • schreib auf, wofür du dankbar bist
  • ruf einen Freund / eine Freundin an 
  • ...

Und wenn du wirklich absolut nichts von all dem machen kannst (was selten vorkommen sollte), dann erinnere dich, wie du es das letzte Mal gemacht hast.

Erinnere dich an die Situation.
Fühle, was du gefühlt hast, Rieche, was du gerochen hast, Spüre, was du gespürt hast, Höre, was du gehört hast. Schmecke, was du geschmeckt hast.
Tauche in diese schöne Erinnerung ein und genieße sie. Bade darin.
Selbst wenn du es nur 3-5 Minuten schaffst wirst du merken, wie gut sich das anfühlt und wie es dich nährt.

All diese „Kleinigkeiten“ laden deinen Akku auf.

Oder ist es Zeit für eine kurze Übung, die du ab heute in deinen Alltag einbaust?
Auch hier gibt es unheimlich viele.
Mir gefällt diese „5 Minute Energy Routine“ von Donna Eden richtig gut.
Dir auch?

Das Video ist auf Englisch, aber da Donna die Übungen vormacht, sollte es verständlich sein. Wenn etwas unklar ist, dann schreib mich bitte an.

Ich hoffe, diese Ideen helfen dir dabei, deine Kraftreserven wieder aufzufüllen.
Das waren nur einige Beispiele und ich würde mich freuen, wenn bei dir jetzt die Einfälle sprudeln, was du für dich tun kannst.

Woran merkst du, dass dein Akku leer wird und was machst du, um ihn wieder aufzufüllen?

Was sage ich an den Klopfpunkten?

In diesem Blogpost habe ich schon einmal über das Thema geschrieben, aber da die Frage immer wieder aufkommt, möchte ich sie noch einmal mit Beispielen beschreiben.

Wenn du kannst, dann sprich aus, was in dir los ist (Körperempfindungen, Gedanken, Gefühle,…) und klopf die Punkte der Reihe nach.

Wenn dir das schwer fällt und du lieber eine richtige Anleitung hättest, dann hoffe ich, dass dir die folgenden Beispiele weiterhelfen.

Hol dir bitte einen Zettel, einen Stift und eine Flasche Wasser.
Es ist gut, wenn du dir zwischendurch Notizen machst und deine Einfälle, Ideen und Erinnerungen aufschreibst.
Zwischendrin immer wieder ein Glas Wasser zu trinken hilft dir bei der Verarbeitung.

Wichtig ist, dass du während des Klopfens achtsam bist!

  • Welche Erinnerungen / Gedanken / Gefühle kommen auf?

Achtsam bedeutet, dass du bitte immer beobachtest, was in dir los ist.
OHNE Bewertung. EINFACH beobachten und wahrnehmen.

  • pencil
    Schreib es dir auf wenn es geht, denn oft sind es Gedankenblitze, die einmal kurz auf- und dann wieder abtauchen!

Es gibt sehr viele verschiedene Arten zu klopfen und zum Thema zu kommen. Ich erkläre dir eine davon:

1. Was genau ist das Problem oder das Thema? Beschreib es bitte so genau wie möglich!

Beispiele:

Mein Chef raunzt mich immer wieder vor den Kollegen an. Meist war ich gar nicht mit den Aufgaben beschäftigt, aber er hört mir nicht zu. Wenn er so aufgebracht ist, kann man nicht mit ihm sprechen.

Ständig habe ich Kopfschmerzen an der linken Schläfe. Der Arzt konnte nichts finden und hat gesagt, es könnte psychosomatisch sein, aber es ist auch eine Nahrungsmittelunverträglichkeit möglich. Ich brauche aber eine Lösung und will, dass es mir wieder gut geht. Ich bin mir nicht sicher, ob er mich ernst genommen hat.

Immer muss ich allen in der Familie ihre Sachen hinterherräumen. Ich habe ihnen schon x-mal gesagt, dass sie es selber wegräumen sollen, aber sie machen es einfach nicht. Irgendwann räume ich es dann doch weg, weil es mich so stört und ich es nicht mehr sehen kann. Mein Partner ist nicht besser als die Kinder und lässt auch immer alles liegen. Er ist kein gutes Vorbild.

Ich würde mir gerne ein neues Handy kaufen, da meins langsam den Geist aufgibt. Mir fällt es schwer mich zu entscheiden, was ich kaufen soll. Außerdem graut mir davor, die Daten und Kontakte vom alten Handy auf das neue zu bekommen. Ich bin einfach zu blöd für diese Technik und ich mag auch niemanden fragen.

2. Nachdem du dein Thema / Problem aufgeschrieben hast, frag dich bitte:
Was macht das mit mir?


Was macht es mit mir, dass mein Chef mich immer vor den Kollegen anranzt?
Was macht es mit mir, dass mein Chef mir dann gar nicht mehr zuhört?

Was machen diese ständigen Kopfschmerzen an der linken Schläfe mit mir? Was macht es mit mir, dass ich keine richtige Diagnose habe und der Arzt auch nicht genau sagen kann, was es wirklich ist?
Was macht es mit mir, dass ich mich nicht ernstgenommen fühle?

Was macht es mit mir, dass meine Familie meine Wünsche ignoriert? Was macht es mit mir, dass sich niemand dafür verantwortlich fühlt, seine Sachen wegzuräumen?

Was macht es mit mir, dass ich mich schlecht für ein neues Handy entscheiden kann? Was macht es mit mir, dass ich mir nicht zutraue, die Daten von einem auf das andere Handy zu übertragen?

Eine weitere Frage ist:

3. An wen oder was erinnert es mich?

Fällt mir eine Situation ein, in der ich fälschlicherweise für etwas beschuldigt wurde?
Fällt mir jemand ein, der mir gar nicht zuhört, wenn er in Rage ist?

Fällt mir eine Situation ein, in der ich nicht ernst genommen wurde?
Fällt mir eine Person ein, von der ich nicht ernst genommen wurde?

Kommt eine Erinnerung an eine Situation oder Person auf, in bzw. von der ich ignoriert wurde?

Fällt mir eine Situation ein, in der ich um Hilfe geben habe und mir nicht geholfen wurde? Oder in der ich sogar veralbert wurde?
Erinnere ich mich an eine Situation / Person in / von der mir gesagt wurde, ich wäre zu blöd?

Diese Fragen kannst du dann für dich beantworten.

Es macht mich _________________, dass mein Chef ___________

Ich fühle mich _____________________, weil ________________

Ich werde __________________, wenn __________________

Beim Gedanken an _________ fühle ich mich ______________

Beim Gedanken an ________________ reagiere ich (mit) ___________________

Das erinnert mich daran, wie ________________

Mir fällt gerade ein, wie _________________________

Es macht mich sauer, dass mein Chef mich für Sachen beschuldigt, die ich gar nicht gemacht habe. Und ich fühle mich ohnmächtig, weil ich nichts machen kann. Er ist ja mein Chef. Und natürlich ist es mir peinlich, dass er es auch noch vor den Kollegen macht.
Das erinnert mich auch an meinen früheren Klassenlehrer, der auch immer wahllos Klassenkameraden rausgesucht und angeraunzt hat. Wir hatten alle Angst vor ihm.

Jeden Punkt bewertest du jetzt auf einer Skala von 0-10.
O = belastet mich nicht, 10 = es ist kaum auszuhalten

Es macht mich sauer, dass mein Chef mich für Sachen beschuldigt, die ich gar nicht gemacht habe.  8

Ich fühle mich ohnmächtig, weil ich nichts machen kann. Er ist ja mein Chef.  7

Es ist mir peinlich, dass er es auch noch vor den Kollegen macht. 9

Angst vor unberechenbarem Klassenlehrer 5


Jetzt fängst du an zu klopfen:

3x Auch wenn es mich sauer macht, dass mein Chef mich für Sachen beschuldigt, die ich gar nicht gemacht habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.
an der Handkante
und an jedem Punkt: es macht mich sauer

3x Auch wenn es mich ohnmächtig (und hilflos?) macht, dass ich nichts machen kann, weil er schließlich der Chef ist, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.
an der Handkante
und an jedem Punkt: ich bin ohnmächtig / hilflos

3x Auch wenn es mir so peinlich ist, vor den Kollegen angeraunzt zu werden, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.
an der Handkante
und an jedem Punkt: das ist mir soooooooo peinlich

3x Auch wenn mir unser unberechenbarer Klassenlehrer Angst gemacht hat, die ich immer noch spüren kann, liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz.
an der Handkante
und an jedem Punkt: die Angst vor Herrn / Frau XY

Klopf 2-3 Runden, atme tief durch, trink einen großen Schluck Wasser, beweg dich ein bisschen (z.B. kurz aufstehen und schütteln) und spüre dann noch mal wieder in das Thema rein.
Bewerte die Intensität noch einmal. Wie ist es jetzt?

Wiederhole den Prozess so lange, bis das Thema bei 0 ist.


Solltest du dich dann „komisch“ fühlen oder eine Leere wahrnehmen, dann schau bitte hier.  

Da findest du mehr Informationen zu dieser Leere und auch Tipps was du dagegen tun kannst, wenn du sie nicht aushalten kannst.

Lass mich bitte wissen, wenn du für die 3 anderen Situationen auch noch eine genaue Anleitung brauchst. Dann ergänze ich diesen Beitrag.

Schreib mir doch im Kommentar, ob dir diese Beschreibung weiterhilft und / oder wie du deine Themen angehst