Kann man auch mit kleineren Kindern klopfen?

Kindergartenkinder

Ein Gastbeitrag von Tina Husemann

"Hilft Klopfen auch bei Kindern?"

"Ja, natürlich ... "

"Und wie mache ich das? Wie alt muss mein Kind sein?"

Lauter Fragen und Unsicherheiten.

Das ist verständlich, wollen wir doch alle unseren Kindern die größtmögliche Kraft mit auf den Weg geben, die es Ihnen auch noch im Erwachsenenalter erlaubt, auf diese heilsame Ressource zurück zu greifen.

Das war meine Motivation, ein Kinderbuch zu schreiben, welches Kindern die Klopfakupressur vertraut macht.

Die Leser begleiten den kleinen Gorilla Jens bei seinem ersten Kindergartentag, der voller Freude, aber auch Angst und Unsicherheiten ist.

Gorilla Jens ist die Hauptfigur in einem Kinderbuch, das sich an die jüngeren Kinder im KiTa- und Kindergartenalter richtet... Er lernt von seiner Mutter, wie er durch das Klopfen auf der Brust, seine Angst vor dem ersten Kindergartentag verändern kann und es sogar schafft, etwas zu essen, obwohl er am Morgen einen sehr unruhigen Bauch hatte.

Im Kindergarten trifft er andere Kinder, die auch unsicher waren, ob der erste Tag wirklich so toll wird, wie sie es vorher gehofft haben und die Kinder tauschen sich aus, wie sie damit umgegangen sind.


Wir alle wissen, dass Kinder spielerisch lernen und es macht Spaß, das, was die Kinder im Buch erleben, auch mit den eigenen Kindern auszuprobieren.

Dabei kann man keine Fehler machen, denn das, was Kindern Angst macht blockiert ihren Energiefluss. Und wir wissen, dass „Klopfen" hilft, die Energie im Fluss zu halten und langfristigen Blockaden vorzubeugen. Damit ist eine gesunde Verknüpfung mit dem Angstmachenden Ereignis möglich. Die Kinder nehmen die Angst oder anderen negativen Gefühle nicht länger als Bedrohung wahr. Sie erfahren, dass sie mit ihren negativen Gefühlen willkommen sind und damit umgehen können.

Wichtig war mir auch, den Grundgedanken, den die Klopfakupressur transportiert, nämlich ein Gefühl zuallererst mal anzunehmen, auch den Kindern zu erlauben und zu ermöglichen. Das Gefühl darf da sein und gehört auch dazu. Das hilft den Kindern, sich gar nicht erst falsche Strategien anzueignen, um negative Gefühle zu unterdrücken.

Wie schnell sind wir als Erwachsene dabei und erklären unseren Kindern, „das geht nicht", „das kannst Du so nicht machen", „lass das sein, was sollen denn die anderen denken" usw. ...

Auch andere Methoden, wie z.B. aus Wut aufzustampfen lassen den Kindern den Raum, ihr Gefühl erst einmal „rauszulassen" und erlauben ihnen, ihr Gefühl als zunächst einmal anzuerkennen, dass es da ist. Wenn der erste „Dampf" dann verzogen ist, werden sie empfänglicher für die Möglichkeiten, sich mit den Anforderungen des gesellschaftlichen Miteinanders auseinander zu setzen.

Einen kleinen Auszug aus dem Buch findet ihr hier: 

(Download startet automatisch)

Dieses Buch habe ich ohne einen großen Verlag im Hintergrund aufgelegt. Meine Schwiegermutter, Annelie Husemann, die Künstlerin und Grafikerin ist, hat mich mit ihren bezaubernden Illustrationen unterstützt und ich würde mich freuen, wenn dieses Buch in vielen Familien, Kindergärten, KiTas und Horts ein schönes Zuhause findet.

Es kann über diesen Link bei BooksOnDemand erworben werden.
Aber natürlich auch über jede Buchhandlung vor Ort, über amazon und auch Thalia.

Es hat eine Lieferzeit von ca. 4 bis 7 Tagen, weil es bei Bedarf „druckfrisch" erstellt wird.

Über Rückmeldungen, Anregungen oder auch Bewertungen in den entsprechenden Portalen freue ich mich, denn so können andere Kaufinteressierte besser einschätzen, dass sie dieses Buch auch unbedingt brauchen.

Für alle, die im Raum Münster, Bonn, Aachen oder am Niederrhein sind...

Ich komme auch in Kindergärten und Kindertagesstätten und gebe Einführungsabende in die Klopfakupressur für Eltern und Mitarbeiter und stelle das Buch dabei persönlich vor.

Herzliche Grüße aus Münster,
Namasté
Tina






Tina Husemann

 Tina Husemann


Die Klopfakupressur verbinde ich immer auch mit meiner Fähigkeit energetische Felder fühlen und reinigen zu können.
Neben Einzelcoachings gebe ich auch Seminare zur Klopfakupressur.

Tina Husemann
Hoher Weezer Weg 8
47574 Goch
Tel: 02823 / 97 67 564

www.tina-husemann.de
post@tina-husemann.de


loslegen statt aufschieben – So lässt du deine Aufschieberitis los

loslegen statt aufschieben

Ein Gastbeitrag zum Thema "Aufschieberitis" von Louise Amazonia Fennel.

Stell dir jetzt vor, du könntest dich am Ende des Tages erfreut und beflügelt zurückzulehnen, mit dem befriedigenden Gefühl, alles was du dir für heute vorgenommen hast, erfolgreich erledigt zu haben

Schau dir das Video an 

...oder lies einfach weiter

In meiner früheren Existenz als Lehrerin war ich für meine Effizienz und „Anpackungsfähigkeit“ bekannt - die „Macherin“ schlechthin.
Aber als ich den Schritt in die Selbständigkeit wagte, lernte ich eine andere Seite von mir kennen.
Als ich alleine in meinem Heimbüro saß und schon wieder mit mir rang, weil ich noch immer nicht die wichtigen Dinge auf meiner immer länger werdenden To-Do-Liste geschafft hatte, stellte ich fest, dass die tatkräftige Anpackerin in mir auf permanentem Urlaub gegangen war!
Und an ihrer Stelle war – o Schreck! – eine trotzige Teenagerin mit dem Slogan „NULL BOCK“ in großen Buchstaben auf ihrem zerknitterten, löchrigen T-Shirt, die den ganzen Tag nur herumsitzen und rein gar nichts tun wollte, eingetreten!

Dir ist das Konzept des inneren Kindes sicher schon ein Begriff.
Aber in meiner Tätigkeit als Mindset-Mentorin und Mutmacherin bin ich darauf gekommen, dass jeder von uns noch dazu eine innere Teenagerin oder inneren Teenager hat. Und diese spielt auch eine wichtige Rolle in unserem Erwachsenenleben und zwar, uns von Arbeitsüberlastung oder Ausnützung zu beschützen.
Sie ist der Teil von uns, der den Stinkefinger zeigt, wenn uns was nicht passt.

Der Teil von uns, der zu Wort kommt und unsere Rechte vertritt, wenn wir unfair behandelt, ausgenützt oder übergangen werden.

Aber wenn wir diesen Anteil von uns nicht wahrnehmen und auf ihn hören, fängt er dann an, uns Schwierigkeiten zu machen, es einfach zu weit zu treiben.  Da wird die innere Teenagerin trotzig oder weigert sich komplett – sie will nur noch faulenzen und herumlümmeln und dich unbedingt von deinen wichtigen „Erwachsenen-Aufgaben“ abhalten.

null Bock

Wenn du den Kampf gegen deine innere trotzige Teenagerin (also diesen Anteil von dir, der null Bock hat) aufgibst und lernst, sie stattdessen als einen wichtigen Teil von dir zu akzeptieren und integrieren, wird sie anfangen, mit statt gegen dir zu arbeiten.
Eigentlich will sie dich ja nur von Überarbeitung beschützen, treibt es aber manchmal etwas zu weit!

Ich verspreche dir, das wird deine Motivation und Produktivität um 1000% steigern!

Einer Klientin von mir, einer selbständigen Grafikerin, machte die chronische Aufschieberitis das Arbeitsleben zur Qual. Als ich sie bat, sich ihre trotzige Teenagerin vorzustellen, entpuppte sich diese als eine fette, Chips fressende, komaglotzende Couchpotato!
Die Klientin war nicht gerade begeistert, als sie sich dann vorstellen sollte, wie sie dieses unappetitliche Wesen, das sie jahrelang in ihrem inneren „Keller“ weggesperrt hatte, rauf in ihr inneres „Wohnzimmer“ einlud!
Nach zwei kraftvollen Klopfrunden war sie aber dazu bereit und konnte sogar Mitleid für ihre innere Couchpotato aufbringen, die sich so lange von ihr vernachlässigt und missachtet fühlte. Ein paar Tage nach der Sitzung erhielt ich die fröhliche Nachricht von der Grafikerin, dass sie sich jetzt „beflügelt“ fühlte und mehr denn je zuvor schaffte.

Bist du schon neugierig zu wissen, wie das geht?
Wie deine innere Teenagerin aussieht?
Und wie du mit ihr Frieden schließen kannst?

Hier folgt eine kurze Anleitung.

Aber für alle, die lieber einfach mitschauen und mitklopfen, oder für diejenigen, die EFT noch nicht so gut kennen, habe ich das Mitmachvideo zusammengestellt.

Juhu! Auf geht’s zu mehr Tatkraft und Motivation!

Und hier ist die schriftliche Anleitung:

Klopfpunkte klassische KLopfakupressur
  • 1
    Schließe deine Augen, nimm ein paar tiefen Atemzüge und stelle dir deine innere trotzige Teenagerin vor. Wie sieht sie aus? Was trägt sie? Was macht sie? Was sagt sie dir?                                                                                                                                      
  • 2
    Dann bereite dich auf eine kraftvolle Klopfrunde vor. Wiederhole diese drei Sätze und klopfe währenddessen auf den Handkanten- oder Karateschlagpunkt:                     Auch wenn ich diese widerliche trotzige Teenagerin in mir habe, die mich von wichtigen Aufgaben abhält, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.                                      „Auch wenn ich oft „null Bock“ habe und ich mich dafür schäme, liebe und akzeptiere ich mich, so wie ich bin.“                                                                                                    „Auch wenn ich mir durch meine innere trotzige Teenagerin den eigenen Erfolg sabotiere, liebe und akzeptiere ich mich, so wie ich bin.“                                                                       
  • 3
    Dann klopfe die üblichen EFT-Punkte durch und beschreibe deinen inneren Teenager und deine Gefühle ihm gegenüber, z.B.                                                                          Da ist sie. Die trotzige Teenagerin in mir habe, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin“. Sie liegt auf der Couch und frisst sich voll. Tut gar nix. Das ist widerlich. Ich hasse sie. Sie ruiniert mir das Leben etc.… Ich werde sie niemals akzeptieren, niemals… Das ist unmöglich. Kommt gar nicht in Frage! ….. Ich wäre aber neugierig zu wissen, ob ich nicht doch mit ihr Frieden schließen könnte… Ich bin bereit, mich einen Spalt dafür zu öffnen… Was dann alles passieren würde…. Ich bin jetzt bereit, Frieden mit meiner inneren trotzigen Teenagerin zu schließen… ein bisschen mehr, jeden Tag…. Das fühlt sich gut an….“.                 
  • 4
    Mach weiter, bis du all deinen Ärger und deine Wut gegenüber deinem trotzigen Teenager rausgelassen hast! Dabei kannst du es ruhig übertreiben.                                  
  • 5
    Nimm einen tiefen Atemzug und stelle dir wieder deinen inneren trotzigen Teenager vor. Wie sieht sie jetzt aus? Hat sich da was geändert? Wie geht es dir, wenn du sie ansiehst? Sind deine Gefühle ihr Gegenüber neutraler geworden oder sogar positiver geworden?                                                                                                                           
  • 6
    Wiederhole die Klopfrunde, bis du eine positive Haltung zu deinem Teenager aufbringen kannst. Stelle dir dann anschließend vor, wie dein jetziges, erwachsenes Ich zu ihr geht und mit ihr freundlich und liebevoll spricht. Frag sie was sie von dir braucht und lass dich überraschen! Klasse Arbeit! Du hast es geschafft! 🙂 

Für noch mehr Tipps und Tricks, die deine Motivation und Tatkraft enorm steigern - klicke auf den Link, um mein kostenfreies PDF zu bekommen:
5 Schritte, um dich von Aufschieberitis zu befreien.


Also, wie schaut dein innerer trotziger Teenager aus?
Und wie ist es dir mit dem Klopfvideo ergangen?
Ich freue mich auf dein Feedback und deine Fragen!

Louise Fennel

Louise Amazonia Fennel


​​Louise Amazonia Fennel ist Mindset-Mentorin, Mutmacherin und Tapping into Wealth®-Coach.

Louise Amazonia Fennel 
Institut Weitblick
Schemerlhöhe 84
8076 Vasoldsberg
Austria

Tel: +43 (0)680/ 403 4306

office@louisefennel.com

www.louisefennel.com

Dieses Klopfvideo ist die eierlegende Wollmilchsau – Borrowing Benefit

eierlegende Wollmilchsau

Wenn du gerne klopfen würdest, dir aber oft „die“ Anleitung fehlt oder du nicht weißt, wo du anfangen sollst, dann habe ich hier die „eierlegende Wollmilchsau“ für dich.
Das Video, mit dem du alle Themen angehen kannst.
Ohne sie direkt anzusprechen.
Du nutzt quasi die Hintertür.

Kannst du dir vorstellen, dass es sowas gibt? Ein Video für alle Themen?
Ja, das gibt es.
Und „eigentlich“ trifft das auf jedes Klopf-Video zu.

Der Schlüssel dazu ist „Borrowing Benefit“.
Wenn du dafür eine schöne Übersetzung auf Deutsch kennst, dann lass es mich bitte wissen. 
Man kann es mit „den Nutzen borgen“ übersetzen, aber ich habe noch keinen Begriff gefunden, der „rund“ ist.

Im Prinzip geht es darum, dass du bei einem Video mitklopfst, dass überhaupt nichts (oder nur wenig) mit deinem Thema zu tun hat und trotzdem etwas an deinem Thema veränderst.

Das hört sich echt verrückt an - funktioniert aber!

Im Laufe der Jahre habe ich festgestellt, dass jeder Borrowing Benefit etwas anders anwendet.

Wie ich das mache erfährst du im Video.
Und natürlich hast du auch gleich die Möglichkeit, mitzumachen.

Hol dir schon mal mindestens 2 Blatt Papier, einen Stift und ein Glas Wasser.

Mach einfach mit und schreib mir im Kommentar, wie es dir gefällt und ob sich bei dir etwas verändert hat.


Wenn du lieber direkt an deinem Thema arbeiten möchtest - aber daran verzweifelst, die richtigen Worte für dein Thema zu finden, dann kann ich dir bestimmt mit der „Ideenschmiede für deine Klopfsätze“ weiterhelfen.

Jetzt bin ich neugierig:
Wie war es für dich?
Hat sich an deinem Thema etwas verändert?

Der Livestream vom Klopf-Kongress 2018

Hier findest du die Aufzeichnung vom Livestream.

Falls du nicht dabei sein konntest oder ihn dir noch mal anschauen möchtest, dann kannst du das gerne hier tun: 


Hier findest du die Zeitmarken und kannst direkt zu einer bestimmten Stelle springen, die dich besonders interessiert:

Begrüßung und Vorstellung der Referenten

9.55  Ronald Hindmarsh erzählt über den „Wächter der meine Lebensfreude sabotiert“.

https://www.youtube.com/watch?v=FmEoWjvvSas#t=09m55s.

12.49 Christine Riemer-Mathies antwortet auf: "sie sagte den Schmerzpunkt reiben. Wo ist der genau? Ich fand ich nicht."

https://www.youtube.com/watch?v=FmEoWjvvSas#t=12m49s.

14.55 "Welche Punkte werden geklopft?"

https://www.youtube.com/watch?v=FmEoWjvvSas#t=14m55s.

28.50 Weiterbildung zur Klopfakupressur. Was wird empfohlen? Bücher, Seminare, Blog lesen, Videos schauen…?

https://www.youtube.com/watch?v=FmEoWjvvSas#t=28m50s.

Der Link zur „Klopfpartnerbörse“ auf Facebook https://www.facebook.com/groups/1697654800545809/

Der Link zur Facebook Gruppe Klopf-Kongress Austausch https://www.facebook.com/groups/Klopf.Kongress.Gruppe/

46.30 Gibt es Seminare im Raum Köln-Bonn

https://www.youtube.com/watch?v=FmEoWjvvSas#t=46m30s.

https://klopfakupressur.org/

https://goe.ac/map#top

47.48 (bezieht sich auf das Interview zur Klopfhypnose mit Dr. Christiane Rauch)
Was tun, wenn ich einen Widerstand habe, etwas in die Kugel zu tun?

Die Antworten passen sowohl darauf, als auch zum Thema Widerstand allgemein

https://www.youtube.com/watch?v=FmEoWjvvSas#t=47m48s.

55.45 Zum Interview von Michaela Thiede: "positives Energietappen gefällt mir sehr gut. Was wenn ich beim Nachspüren, was ich brauche, dass ich mich besser fühle, herauskommt, dass ich genau hinsehen und die dahinter liegende Situation auflösen soll? Nehme ich dann die "klassische Klopftechnik", oder gibt es auch beim positiven Energietappen einen Weg damit umzugehen?"

https://www.youtube.com/watch?v=FmEoWjvvSas#t=55m45s.

122:48 "Wie bekomme ich meine Lymphe dazu, dass sie besser arbeiten? Ich habe keine negativen Gefühle, möchte aber, dass das Lipödem und Lipom sich auflöst. Ich habe mir selbst keine Schuldgefühle oder Wut gegenüber. Ich möchte gerne wissen, wie man körperliche Beschwerden beklopft, für die man keine Emotionen hat. Der Switch zwischen körperlichen und emotionalen Beschwerden ist mir noch nicht ganz klar."

https://www.youtube.com/watch?v=FmEoWjvvSas#t=122m48s.

Noch ein paar Klopfideen von Martina Becher:

Auch wenn sich die Fettzellen in meinen Armen und Beinen unkontrolliert vermehren, liebe und akzeptiere ich mich und meinen Körper (meinen Körper so, wie er ist.)
Auch wenn sich die Fettzellen unfreundlich verhalten, liebe und akzeptiere ich mich und meinen Körper.
Auch wenn die Fettzellen egoistisch sind liebe und akzeptiere ich meine Fettzellen, mich und meinen Körper.

141.22  "Mein 12jähriger Sohn ist (nach Robert Betz) mein Arschengel. Und er drückt mehrmals täglich die verfügbaren Knöpfe (nein, mit Pubertät hat das noch nichts zu tun - und wenn - er ist Meister seines Faches seit neun Jahren ... 😏 ... ). Es ist nur anstrengend! Ich komme einfach nicht weiter. Ich habe schon so so so viel unternommen (EFT, The Work, BSFF, Emotioncode, Familienaufstellung, Bodytalk, CQM, nur um mal einige zu nennen). EFT mache ich seit acht Jahren und für die „normalen" Gebrechen des Alltags ist es super! Ich wünsche mir bezüglich des Verhältnisses zu meinem Sohn und dem Knöpfe-Ding endlich den Durchbruch! Gibt es eine Idee dafür von den Experten? EFT zur Selbsthilfe ist wie gesagt super, ich sperre mich aber auch nicht gegen die Hilfe eines Coachs. Danke im Voraus für die Hilfe!"

https://www.youtube.com/watch?v=FmEoWjvvSas#t=1:41m22s


Ich wünsche dir viel Spaß beim Anschauen.

Du hast auch noch eine Frage zur Klopfakupressur?
Dann stell sie gerne im Kommentar oder in der Facebook-Gruppe


(wenn es anonym sein soll, dann schreib mir eine Email an info(at)klopf-kongress.de)

Klopfrunde: ich sollte, ich müsste

Klopfrunde ich sollte ich müsste

In der Facebook Gruppe Klopf-Kongress Austausch kam die Idee, dass eine Klopfrunde zum Thema "ich müsste" oder "ich sollte" schön wäre.

Wenn du magst, dann klopf gleich mit.


Diese Klopfpunkte klopfe ich und sag sie auch an.
Wenn du andere Punkte hast, die dir gut tun, dann kannst du sie auch nehmen.

Klopfpunkte Energy Tapping
      Klopfrunde: ich müsste, ich sollte - Michaela Thiede

Schreib mir gerne im Kommentar oder in der Facebook Gruppe wie du die Übung erlebt hast und was sich bei dir verändert hat.

Das kannst du selbst tun, um deine Eifersucht loszuwerden

Eifersucht loswerden

Es taucht immer wieder die Frage auf, wie man seine Eifersucht bekämpfen kann.
Ich mag das Wort bekämpfen nicht sonderlich. Aus meiner Sicht führt ein Kampf selten zu einem guten Ergebnis.

Daher geht es in diesem Beitrag darum, wie du deine Eifersucht loswerden oder auflösen kannst.

Darum, was du selbst gegen deine Eifersucht tun kannst. Was du tun kannst, um die Eifersucht loszulassen und frei zu werden.
Eine praktische Übung, mit der du sofort loslegen kannst.

Wenn du weißt, dass du krankhaft eifersüchtig bist und es über das „normale Maß“ hinausgeht, dann such dir bitte Hilfe. 
Es gibt Therapien, die helfen.


Im Wörterbuch wird Eifersucht so beschrieben:
die Angst, jmds. Liebe an einen anderen Menschen zu verlieren.


Eifersucht ist eine Mischung aus verschiedenen Gefühlen, Gedanken und Befürchtungen und sie fühlt sich für jeden Menschen anders an.

Darum ist es auch wichtig zu schauen:

  • Was bedeutet Eifersucht für dich?
  • Was fühlst du?
  • Was denkst du?
  • Was ist dein Worst-Case-Szenario?
  • Was malst du dir gedanklich aus?

Ich habe mir zwei Situationen überlegt, in denen du dich erkennen könntest.
„Er“ und „sie“ ist darin nur beispielhaft zu verstehen und kann beliebig getauscht und kombiniert werden.

Beispiel 1

Du siehst deinen Partner mit jemand anderem reden bzw. flirten.

Was in dir "automatisch" passieren könnte:


Dein Hals zieht sich zusammen, du spürst einen Druck auf der Brust und einen Stich in der Magengegend.

Du spürst Wut und Ärger in dir aufsteigen.
Und Angst. Angst, ihn zu verlieren. Angst, nicht gut genug zu sein.
Wut auf ihn, dass er mit jemand anderem flirtet.
Wut auf die andere Person, dass sie mit ihm flirtet. Du spürst, wie die Wut größer wird und möchtest ihm gerne die Augen auskratzen. Ihr auch.

Am Liebsten würdest du zu den beiden gehen und eine Szene machen, aber du traust dich nicht. Darüber wirst du noch wütender.
Und du bist enttäuscht von dir.  
Du könntest schreien vor Wort.

Du erinnerst dich daran, wie dein Ex dich betrogen hat. Und dass du nichts mitbekommen hast, weil du ihm vertraut hast. Die alte Wut kommt hoch. Zusammen mit all den anderen Gefühlen von damals.

Zur gleichen Zeit startet deine Gedankenspirale:

  • oh Gott… vielleicht mag er mag sie viel lieber als mich!
  • Was, wenn er sich in sie verliebt?
  • Warum guckt sie ihn so an?
  • Was, wenn er mich betrügt und fremdgeht?
  • Was, wenn er mich für sie verlässt?
  • Was findet er bloß an ihr?
  • Was hat sie was ich nicht habe?
  • Wehe, sie flirtet zurück!
  • Es macht mich rasend, ihn so zu sehen!
  • Ob er mich wegdrückt, wenn ich jetzt anrufe? Was sagt er wohl?
  • Tauschen die beiden ihre Telefonnummern aus?
  • Sie ist viel ____________ (schlanker, hübscher, schlauer,…) als ich.
  • Ich kratz ihm (ihr) die Augen aus!
  • Vielleicht betrügt er mich schon länger und ich habe es nicht mitbekommen!
  • Warum gerate ich immer an die Falschen?
  • Warum passiert mir das immer?
  • Warum werde ich immer betrogen?
  • Was mache ich nur falsch?
  • Was stimmt nicht mit mir?
  • Er hat mir doch versprochen, dass das ein einmaliger Ausrutscher war und nicht wieder passiert

Dein Worst-Case-Szenario ist, dass dein Partner ständig Affären hat und du ihm nie so wichtig wirst, wie er dir wichtig ist.


Wenn du dich in dem Beispiel wiederfindest, dann kannst du jetzt mit dem Klopfen loslegen.

Bewerte auf der Skala von 0 bis 10, wie sehr dich die Eifersucht belastet.

Am Besten ist es, wenn du ein Beispiel von dir durchgehst und dazu aufschreibst, was du gefühlt und gedacht hast, was deine schlimmste Befürchtung ist und was du dir gedanklich immer alles ausmalst.
Und dann bewertest du jeden einzelnen Punkt davon auf der Skala von 0-10, wie stark er dich belastet.

Leg dir Zettel und Stift parat, damit du dir Notizen machen kannst.
Es ist gut möglich, dass weitere Erinnerungen aufkommen und sie sind oft wieder „futsch“, wenn man sie nicht gleich aufschreibt.


Bei Mode nennt man das – glaub ich – Mix and Match.

Nimm die Bausteine und mach es so, wie es für dich stimmig ist

Klopfpunkte klassisch

Nimm eins der beiden aus dem ersten Teil, dann etwas aus dem 2. Segment und etwas aus dem 3. Block. Wenn du magst, dann häng noch etwas von Teil 4 hintendran.

Wirksamer wird es, wenn du deine eigenen Worte nimmst!

Auch wenn
Obwohl

ich Angst habe, ihn zu verlieren
ich wütend bin, dass er mit jemand anderem flirtet und beiden die Augen auskratzen könnte
ich den beiden gerne eine Szene machen würde
gerade die Erinnerung an _____________ (Name einsetzen) hochkommt, wie er (sie) mich betrogen hat und mich das soooooo wütend macht
ich den Druck auf der Brust spüre, wenn ich die beiden sehe
ich Angst habe, dass er (sie) mich betrügt
ich nicht verstehe, warum ich immer an den Falschen gerate
ich Angst habe, dass er (sie) sich in jemand anderen verliebt
ich Angst habe, dass ich nicht gut genug bin für ______________ (Name einsetzen)

liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin     oder
bin ich okay, wie ich bin                                      oder
akzeptiere ich mich und meine Gefühle             oder
bin ich ein guter Partner / eine gute Partnerin

und ich entscheide mich, ab jetzt gelassener zu sein
und ich entscheide mich jetzt, diese Gefühle loszulassen
und ich entscheide mich jetzt ______________ (Name) zu vertrauen.
und ich erlaube mir __________________ (Name) zu vertrauen.
und ich erlaube mir, ich zu sein.

Zum Beispiel:

Auch wenn ich Angst habe, dass Manfred mich betrügt, akzeptiere ich mich und meine Gefühle und ich entscheide mich, ab jetzt gelassener zu sein.

An den einzelnen Klopfpunkten sagst du dann z.B. meine Angst, dass Manfred mich betrügt.

Du kannst aber auch einfach deine Gedanken aussprechen.

Jetzt spür noch mal wieder nach: wie geht es dir jetzt?
Bewerte jeden einzelnen Punkt neu. Was hat sich verändert?

Wiederhole die Übung so oft, bis alle Punkte auf 0 sind und du gelassen bleibst.

Du tust dir etwas Gutes, wenn du zwischendurch immer wieder bewusst tief durchatmest, dich reckst und streckst und viel Wasser trinkst.

Eifersucht

Beispiel 2

Du rufst deine Partnerin 3x an und sie geht nicht ans Telefon.


In deinem Bauch macht sich ein mulmiges Gefühl breit. Dein Kopf fühlt sich komisch an, du nimmst einen Druck wahr.

Du spürst, dass sich Unsicherheit in dir ausbreitet.
Und Angst. Angst, dass sie bei jemand anderem ist. Angst, dass sie sich hinter deinem Rücken mit jemand anderem trifft.
Wut, dass sie nicht ans Telefon geht.
Unverständnis darüber, warum sie schon 3x nicht ans Telefon gegangen ist.
Und Ärger.
Warum macht sie das?
Will sie mich ärgern oder provozieren?

Zeitgleich startet die Gedankenspirale:

  • bomb
    Wo steckt sie bloß?
  • bomb
    Mit wem trifft sie sich?
  • bomb
    Warum geht sie nicht ans Telefon?
  • bomb
    Was verschweigt sie mir?
  • bomb
    Ist ihr etwas passiert?
  • bomb
    Trifft sie sich wieder mit _______?
  • bomb
    Neulich hat sie ___________ so komisch angeguckt. Vielleicht ist er bei ihm?
  • bomb
    Wer weiß, ob sie letzte Woche wirklich bei __________ war, wie sie mir erzählt hat!
  • bomb
    Warum tut sie mir das an?

Hinterher stellt sich raus, dass sie „einfach nur“ im Funkloch war…


Dir ist es total peinlich, dass du „sowas“ über sie gedacht hast.
Du schämst dich für deine Gedanken. Sie war immer treu und „eigentlich“ weißt du auch, dass sie dich nie betrügen würde.
Du bist wütend auf dich, weil du so überreagiert hast.
Du bist wütend auf den Netzbetreiber, dass es immer noch Funklöcher gibt.
Dir tut es leid, dass du so überreagiert hast und nimmst dir fest vor, beim nächsten Mal anders zu reagieren.

Dein Worst-Case-Szenario ist, dass sich deine Partnerin Hals über Kopf in jemand anderen verliebt, dich verlässt und mit ihm eine Familie gründet, die du dir schon lange sehnlich wünschst.

Hast du dich wiedererkannt?
Reagierst du auch manchmal so?
Dann klopf doch ein paar Runden.

Bewerte auf der Skala von 0 bis 10, wie sehr dich die Eifersucht belastet.

Schreib dir ein Beispiel von dir auf.
Was hast du gefühlt und gedacht?
Was ist deine schlimmste Befürchtung?
Was malst du dir gedanklich immer aus?

Bewerte jeden einzelnen Punkt davon auf der Skala von 0-10, wie stark er dich belastet.

Sollten zwischendurch Erinnerungen aufkommen, dann schreib sie dir sofort auf.
Das sind oft Dinge, die noch bearbeitet werden wollen.

Nimm eins der beiden aus dem ersten Teil, dann etwas aus dem 2. Segment und etwas aus dem 3. Block. Wenn du magst, dann häng noch etwas von Teil 4 hintendran.


Denk dran: wirksamer wird es, wenn du deine eigenen Worte nimmst!

Auch wenn
Obwohl

ich diesen Druck im Kopf spüre, weil ____________ (Name) immer noch nicht ans Telefon geht
ich Angst habe, dass __________(Name) bei jemand anderem ist
ich wütend bin, dass _____________ (Name) nicht ans Telefon geht und mich ignoriert
ich mir Sorgen mache, dass er (sie) sich mit _________________ (Name) trifft
ich ______________ (Name) nicht richtig vertraue
es mich traurig macht, dass ich ________________ (Name) nicht richtig vertraue
es mich total unsicher macht, dass ____________ (Name) nicht ans Telefon geht
ich mich ärgere, dass ich mir so viele Gedanken mache

es mir peinlich ist, dass ich so überreagiert habe
ich mich schäme, dass ich so reagiere, denn das will ich ja gar nicht,
ich mich ärgere, dass ich es nicht schaffe, meine Eifersucht auszuschalten
ich wütend bin, dass es noch so viele Funklöcher gibt
ich wütend bin, dass er (sie) wirklich im Funkloch war und ich mich unnötig aufgeregt habe
es mir total leid tut, dass ich so ausgeflippt bin
ich solche Angst habe, dass ____________ (Name) mit jemand anderem eine Familie gründet
es mich sooooo traurig macht, dass wir noch keine Familie gegründet haben, weil ich mir das sooooo sehr wünsche

liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin           oder
akzeptiere ich mich und meine Gefühle                   oder
bin ich okay, wie ich bin                                           oder
bin ich ein guter Partner / eine gute Partnerin

und ich entscheide mich, frei zu sein.
und ich entscheide mich jetzt, diese Gefühle loszulassen
und ich entscheide mich jetzt, gut für mich zu sorgen.
und erlaube mir, jetzt tief durchzuatmen.
und entscheide mich, mir Unterstützung zu holen.
und entscheide mich, ab sofort angemessener zu reagieren

Zum Beispiel:
Auch wen ich ich mich schäme, dass ich so reagiere, denn das will ich ja gar nicht, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.

An den Klopfpunkten: ich schäme mich so

Wie geht es dir jetzt?
Bewerte jeden einzelnen Punkt neu und beobachte, was sich verändert hat.
Wiederhole die Übung so oft, bis alle Punkte neutral sind und du gelassen bleibst.

Du tust dir etwas Gutes, wenn du zwischendurch immer wieder bewusst tief durchatmest, dich reckst und streckst und viel Wasser trinkst.

Übung


Zur Abwechslung habe ich heute noch eine andere Übung für dich, die sich Ask and Receive (A&R) nennt und von Sandi Radomski und Tom Altaffer entwickelt wurde.

Du brauchst die Sätze nur LAUT auszusprechen und nach jedem Satz tief durchzuatmen.

Den Rest erledigt dein Unterbewusstsein.
Wenn du magst, kannst du natürlich auch noch dabei klopfen, aber es funktioniert auch „pur“.

Los geht’s!

Spür bitte in deine Eifersucht hinein und bewerte die Intensität auf der Skala zwischen 0 und 10.
0 steht für nicht vorhanden und 10 für unerträglich. 

Es gibt einen Teil in mir der bereits weiß, wie ich meine Eifersucht samt allen dazugehörigen Symptomen, allem, was sie repräsentiert und all ihren Wurzeln vollständig heile und auflöse.

Dieser Teil ist bereit, den Rest von mir zu informieren.

Das geschieht gerade mit Gnade und Leichtigkeit.

Mein Körper, Geist und Seele erhalten diese Information.

Die Informationsübertragung ist nun abgeschlossen.

atmen

Es gibt einen Teil in mir, der auch jetzt schon weiß, dass es sicher für mich ist, meine Eifersucht vollständig zu heilen und aufzulösen.

Dieser Teil ist bereit, den Rest von mir zu informieren.

Das geschieht gerade mit Gnade und Leichtigkeit.

Mein Körper-, Geist- und Seelesystem erhält diese Information.

Die Informationsübertragung ist hiermit abgeschlossen.

atmen

Natürlich kannst du auch diese Sätze mit den Klopfbausteinen anpassen und dadurch noch effektiver machen.

Zum Beispiel:

Es gibt einen Teil in mir der bereits weiß, wie ich meine Angst, dass __________ mich verlässt, vollständig heile und auflöse.

Dieser Teil ist bereit, den Rest von mir zu informieren.

Das geschieht gerade mit Gnade und Leichtigkeit.

Mein Körper, Geist und Seele erhalten diese Information.

Die Informationsübertragung ist nun abgeschlossen.

atmen

Auch hier nach ein paar Blöcken wieder neu bewerten:
wie sehr belastet es dich jetzt?

Diese Übung kannst du so lange wiederholen, bis du entspannt bist.

Es gibt bei A&R noch mehrere Sätze, aber probiere doch mal, wie du überhaupt damit klarkommst.

Schreib mir bitte im Kommentar:
Was ist in dir los, wenn du eifersüchtig bist?
Hat dir die Übung weitergeholfen?

So machst du dir deinen Alltag als Mutter leichter

als Mutter in die eigene Kraft kommen

Wie dir Klopfakupressur hilft, den Alltag als Mutter selbstbestimmter zu gestalten.

Ein Gastbeitrag von Angela Schatta.

Geht es dir wie Luisa?

Ihr Name ist Luisa. Sie ist Mitte dreißig, Mutter von quirligen Zwillingen (knapp 2 Jahre alt). Noch ist sie Hausfrau, kümmert sich um die Kids.
In unserem ersten Gespräch sagte sie mir bereits, dass gerade alles so schwierig wäre. Das ständige Alleinsein, weil ihr Mann oft beruflich und für mehrere Tag unterwegs ist. Die dadurch fehlende Entlastung. Bei allem, vom Einkauf über Haushalt, Frisörbesuche, Arzttermin, sind ihre Kids dabei.
Nichts kann sie alleine erledigen. Das nervt sie so sehr.
Sie ist einfach nur noch müde, ausgelaugt, genervt.
Ist schnell gereizt und dann ungerecht zu den Kindern.

Alles, was sie sich wünsche, sei Ruhe, Zeit für sich.
Die Kinder mal NICHT um sich zu haben. Niemand, der MAMA schreit und was will. Mal alleine aufs Klo oder in Ruhe unter die Dusche… Bis sie abends endlich mal etwas Ruhe bekäme, wäre sie zu müde, um das bisschen Freizeit genießen zu können. Sie hat einfach keine Lust mehr Mama zu sein…..

Zeit für mich


Bei unserer ersten Session, es waren fast 6 Wochen seit dem ersten Kontakt vergangen, war Luisa dann völlig am Ende.
All ihre Versuche ihren Mann davon zu überzeugen, dass sie Unterstützung braucht liefen ins Leere.
Auch den erhofften Kigaplatz hat sie nicht bekommen. Sie war sehr weit weg von der ersehnten freien Zeit.
Sie fühlte sich fremdbestimmt, gegängelt und ihrer Freiheit beraubt.
Als hätte sie Fußfesseln an.
Und vor allem: Niemand sah ihre Not! KEINER half ihr!
Ihr Mann zeigte nicht das geringste Engagement und tat alles mit einem Achselzucken ab….. Keines der Großelternpaare bot Hilfe an.

So oder so ähnlich sind die Situationen der Mütter, die den Weg zu mir finden.
Sie alle fühlen sich überfordert, unfrei, gegängelt und fremdbestimmt.


Mindestens genauso oft fehlt es an Hilfsangeboten und Unterstützung.

Während der Gespräche und bei näherem Nachfragen, stellt sich meist heraus, dass sie einen hohen Anspruch an sich als Mutter haben.
Oder zumindest meinen, all diesen Anforderungen gerecht werden zu müssen.
UND angebotene Hilfe, vorallem Betreuung von den Großeltern, wurden oft zurückgewiesen!

Die meisten Mütter wollen IMMER für die Kinder da sein.
Es MUSS jeden Tag frisch gekocht werden, gefördert und gespielt.
Und ganz nebenbei wird ein perfekter Haushalt geführt, in dem es IMMER aufgeräumt, sauber und adrett ist.
Und wenn der Partner dann mal nach Hause kommt, sind sie die gut gelaunte, amüsante Ehefrau.

Dazu kommen Glaubenssätze wie:​

  • Ich muss alles alleine schaffen.
  • Nur ich kann gut für meine Kinder sorgen.          
  • Bei mir sind die Kinder am besten aufgehoben.

So auch bei Luisa!
Der hohe Anspruch an sich oder eben Luisas Meinung darüber, was eine gute Mutter tut/lässt etc. paarte sich mit ihrem Glaubenssatz:

Ich muss alles alleine schaffen. Ich muss meine Kinder alleine betreuen, fördern und sie zu den Kursen fahren. NIEMAND macht es wirklich richtig mit den Kids.


Ein absoluter Widerspruch zu ihrem Wunsch nach Freiraum, Eigenständigkeit und ein Spannungsfeld, das sie quälte und förmlich zerriss.

Die Lösung

Luisa begriff schnell, wie und warum sie sich da selbst auf den Füßen stand.
Sie wusste, nur wenn dieser Glaubenssatz gehen darf, kann sie ohne schlechtes Gewissen ihre Kinder fremdbetreuen lassen und so gut für sich und ihre Bedürfnisse sorgen.

Wir begannen, den Einstimmungssatz zu klopfen:

„Auch wenn ich im Moment noch glaube, ich müsse alles alleine schaffen und es mir ein schlechtes Gewissen macht, wenn ich Hilfe in Anspruch nehme, bin ich absolut ok, so wie ich bin und gestatte es mir ab sofort, auch meinen Bedürfnissen zu folgen.“
(die restliche Klopffolge kannst du dir übrigens über diesen Link holen)

Mit jeder Runde des Einstimmungssatzes sah ich, wie das Leuchten in Luisas Augen zurückkehrte. Wie ihre Gesichtszüge weicher wurden. Die Stimme sich veränderte.

Luisa war Feuer und Flamme. Sie fand sich schnell in den Klopfablauf ein und formulierte ihre Empfindungen, Ängste und Sorgen ganz selbstverständlich und frei.

Sie begann an der Augenbraue mit: Meine Überforderung, wenn ich alles alleine machen muss.
Neben dem Auge: Meine Sorge, dass meine Kinder Schaden nehmen, wenn ich mich nicht so intensiv kümmere.
Unter dem Auge: Meine Sorge, dass sie leiden, wenn sie nicht von mir versorgt werden
Unter der Nase:  mein Frust, dass ich NICHTS alleine machen kann und sie förmlich an mir kleben.
Kinn: Das macht mich so wütend, so stinkesauer.
Schlüsselbein: Immer sind sie da. IMMER.
Unter dem Arm: Nichts kann ich alleine machen.
Fingerabfolge: ich bin so wütend.
Handkante: so STINKSAUER.

Nach dieser ersten Runde war Luisa sehr überrascht, welche Gefühle und Gedanken sie da aussprach. Es folgten noch vier weitere Runden (Luisas komplette Klopfsequenz kannst du dir hier herunterladen), in denen Luisa sich Stück für Stück mit ihren Gedanken und Gefühlen beschäftigte

schlüssel zur Veränderung

Veränderungen

Luisa war sichtlich erleichtert und fühlte sich gut.
Wir beendeten unsere Session mit der Hausaufgabe dort weiter zu klopfen, wo wir aufgehört hatten und sich Notizen zu machen, falls sie irgendwo hängen bleibt.
Durch die Hausaufgabe entdeckte Luisa weiter Überzeugungen, die es ihr schwermachten um Hilfe zu bitten und zu ihrer Überlastung zu stehen.
Einige davon schaffte sie allein zu beklopfen. Die anderen bearbeitet wir in den folgenden Sessions.

Etwa vier Wochen nach Ende unserer gemeinsamen Zeit schrieb sie mir und berichtete, dass ihr Mann - nach einem eingehenden und sehr deutlichen Gespräch - dazu bereit sei eine Haushaltshilfe zu engagieren.
Sie hätte sich im Gegenzug dafür entschieden, diese gewonnene freie Zeit für sich selbst zu nutzen. Was zur Folge hat, dass Luisa ihre Kinder in „fremde Hände“ gibt. Das war der Anlass endlich mutig Großeltern um Hilfe zu bitten.

Ach, und als kleiner schöner Nebeneffekt: die Zusage für den Kigaplatz kam dann doch noch. Die Kids beginnen mit der Eingewöhnung nach den Sommerferien.

Die Neuregelung des Alltages verschafft Luisa einerseits die so sehr ersehnte Freiheit, andererseits schafft es für die Kinder einen weiten Lern- und Entwicklungsraum.

Und die Großeltern freuen sich auf Zeit mit ihren Enkeln.
Ein Gewinn für alle Beteiligten.

Mittlerweile denkt Luisa sogar über den beruflichen Wiedereinstieg nach.

Fazit:

Dass wir uns manchmal selbst auf den Füßen stehen, ist keine neue Erkenntnis. Welche Auswirkungen diese Selbstsabotage hat, erkennen die meisten erst, wenn die alten limitierenden Überzeugungen neuen, fördernden und unterstützenden Platz machen.

Ich möchte alle Frauen auffordern:
Sorgt gut für euch.
Lasst alte unnütze Überzeugungen los und wenn ihr das nicht alleine schafft, ist es ein Zeichen von MUT, sich Unterstützung zu holen.
Ein erster Schritt könnte zum Beispiel sein, Luisas Klopfsequenz selbst zu klopfen.

Erkennst du dich in Luisa wieder?
Kommen dir die Glaubenssätze bekannt vor?
Schreib es uns doch im Kommentar.






Angela Schatta

Angela Schatta


Ich bin Angela Schatta. Herzrebellin und Angstbefreierin und begleite Mütter auf ihrem Weg zu Selbstbestimmung und Freiheit.

Als alleinerziehende Mutter eines Teenagers weiß ich wie es ist, den Alltag als Mutter zu organisieren und sich selbst nicht aus den Augen zu verlieren. Mit Hilfe von EFT* konnte ich mich von einigen – zum Teil ziemlich weitreichenden – unnützen Überzeugungen lösen und mein Leben heute so gestalten, wie es für mich und meinen Sohn förderlich und gut ist.

Falls du mit den Vorlagen nicht so richtig klarkommst, lade ich dich zu einem kostenlosen 30-minütigen Gespräch ein. In dieser Zeit kannst du mit mir für dich passende Formulierungen finden und deine Fragen stellen.

Webseite: AngelaSchatta.de
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Afformationen und Klopfakupressur – der Turbo um deine Ziele zu erreichen

Afformationen und Klopfen - dein persönlicher Turbo

Nein, das ist kein Schreibfehler. ​Heute möchte ich dir Afformationen vorstellen oder dich daran erinnern, falls du sie schon kennst.

In diesem Artikel habe ich über Affirmationen geschrieben und dir gezeigt, wie du Affirmationen, die dir bisher nichts gebracht haben, in Klopfsätze umwandelst, damit sie dir doch noch nützen.

Auch Afformationen lassen sich wunderbar mit Klopfen verbinden.

Secret Wiki beschreibt Afformationen so:

Afformationen (mit "o") sind ein sehr kraftvolles Instrument, mit dem man es schaffen kann sein Denken in eine neue Richtung zu lenken.

Im Gegensatz zu Affirmationen werden Afformationen in Frageform gestellt.
Man stellt sich selbst eine positiv gestellte Frage in Warum-Form, zum Beispiel "Warum schaffe ich das jetzt?".
Mit dieser Warum-Frage fordert man seinen Verstand zu einer positiven lösungsorientierten Antwort auf.

Das Prinzip der Afformationen wurde vom Amerikaner Noah St. John entwickelt.

Bleiben wir bei dem Beispiel aus dem Affirmationen – ArtikelIch bin schlank“.

Wenn du dir diese Affirmation sagst und merkst, dass das für dich Bullshit ist und viele „aber‘s“ aufkommen, dann bringt es dir nichts, das mantraartig zu wiederholen.

Probiere es doch mal mit einer Afformation – zum Beispiel

Warum fällt es mir plötzlich so leicht, schlank zu sein?

Mach doch gleich den Test und sprich den Satz laut aus:

Ich bin schlank.

Und jetzt die Frage:

Warum fällt es mir plötzlich so leicht, schlank zu sein?

Was fühlt sich besser an?

Vermutlich die Frage.

Das heißt, sie fühlt sich nicht nur im Hier und Jetzt besser an, sondern sie sorgt auch dafür, dass sich dein Unterbewusstsein gleich auf die Suche nach Antworten macht, warum es dir plötzlich so leicht fällt.

Wenn du dazu jetzt auch noch klopfst, dann schaltest du den Turbo ein.

Sprich die Afformation aus und klopf dazu.
Ob du dich der Reihe nach durch die einzelnen Klopfpunkte klopfst oder „nur“ den Handkantenpunk, den Schlüsselbeinpunkt oder deinen Lieblingspunkt klopfst ist ganz egal.

Nimm einfach das, was sich FÜR DICH gut anfühlt.

Du kannst die Afformation auch im Takt klopfen oder sie in einem schönen Rhythmus aussprechen.
Vielleicht magst du sie zur Melodie deines Lieblingslieds aufsagen und dazu im Takt klopfen?

Probiere es einfach aus und spiel damit rum.
Es darf Spaß machen!

Gewicht und Abnehmen

Gewicht und Abnehmen

Warum fällt es mir leicht, mein Wunschgewicht zu erreichen?
Warum fällt es mir so leicht, mein Wunschgewicht zu halten?
Warum konnte ich meine alten Glaubenssätze zu meinem Körper und Gewicht so einfach loslassen und warum kommen sie nicht wieder?
Wo kommt mein Appetit auf gesunde Lebensmittel her?
Wo ist mein Heißhunger auf Süßigkeiten geblieben und warum kommt er nicht wieder?
Warum bin ich so dankbar für meinen Körper?
Warum fühle ich mich wohl in meiner Haut?
Warum nur bin ich so schön und fühle mich auch so?
Wie kommt es, dass ich mich so attraktiv fühle?
Warum nur fühle ich mich so sexy?

Bei resCUE (hier findest du mein [altes - ich sieze noch] Erklärvideo) arbeiten wir mit "was-wäre-wenn-Fragesätzen".


Wichtig ist, dass wir das Verb im Präsens, der Gegenwartsform schreiben und sagen.

Was wäre, wenn ich schlank bin?
(statt: was wäre, wenn ich schlank wäre? Was wäre, wenn ich schlank werde?)

Was wäre, wenn ich mein Wunschgewicht erreiche?
Was wäre, wenn ich mein Wunschgewicht auch halte?
Was wäre, wenn ich meine alten Glaubenssätze zu meinem Körper und meinem Gewicht einfach loslasse und sie auch nicht wiederkommen?
Was wäre, wenn ich Appetit auch gesunde Lebensmittel habe?
Was wäre, wenn mein Heißhunger auf Süßigkeiten verschwunden ist und auch nicht wiederkommt?
Was wäre, wenn ich mich wohl in meiner Haut fühle?
Was wäre, wenn ich schön bin und mich schön fühle?
Was wäre, wenn ich mich attraktiv fühle?
Was wäre, wenn ich mich sexy fühle?

Die Gegenwartsform ist wichtig.

Damit zeigst du, dass jetzt schon so ist und dein Unterbewusstsein macht sich auf die Suche nach Lösungen und Beweisen.

Bei resCUE wiederholen wir, während wir diese Fragen aussprechen, immer wieder unser Codewort, aber du kannst dabei auch wunderbar klopfen.
Den Karate- oder Schlüsselbeinpunkt oder eine Klopfrunde durch die Punkte, die du gewöhnlich nutzt.


Hier findest du noch ein paar Ideen und Beispiele zu anderen Themen.

Denk dran, dass sie nur eine Anregung sind!

Je besser die Fragen zu dir passen und je besser sie sich für dich anfühlen, desto wirksamer sind sie!

Probleme lösen

Probleme lösen

Warum gelingt es mir mühelos, das Problem zu lösen?
Wo sind all meine Probleme geblieben und warum kommen sie nicht zurück?
Wo kommen plötzlich die Freiheit und Freude her?
Warum hat sich der rote Faden so schnell gezeigt?
Wo kommen plötzlich all die Lösungen her?
Wo ist ___________________ (der Ärger, die Ängste, die Wut, das Genervt-sein, die Ohnmacht,…) hin und warum konnte ich ihn ganz leicht loslassen?
Wo ist all das geblieben, was mich bisher belastet hat?
Warum hat sich mein Problem aufgelöst?

oder mit was-wäre-wenn-Fragen

Was wäre, wenn ich mein Problem mühelos löse?
Was wäre, wenn all meine Probleme nicht mehr da sind?
Was wäre, wenn ich Freiheit und Freude spüre?
Was wäre, wenn ich plötzlich lauter Lösungen sehe?
Was wäre, wenn ich _____________ (den Ärger, die Ängste, die Wut, das Genervt-sein, die Ohnmacht,…) ganz leicht loslasse?
Was wäre, wenn all meine Belastungen weg sind?
Was wäre, wenn sich mein Problem aufgelöst hat?

Beziehung

Beziehung

Warum habe ich plötzlich den idealen Partner gefunden?
Warum verstehe ich mich plötzlich so gut mit meinem Partner?
Warum ist unsere Beziehung so harmonisch?
Wie kommt es, dass mein Partner plötzlich kompromissbereit ist?
Wie kommt es, dass ich plötzlich kompromissbereit bin?
Wie kommt es, dass wir unsere Liebe neu entfacht haben?
Wie kommt es, dass wir uns wieder mehr vertrauen?
Wo ist mein Ärger über _____________ geblieben und warum kommt er nicht wieder?
Warum sind wir uns wieder näher gekommen?
Warum können wir uns wieder gut riechen?
Warum streiten wir uns nicht mehr?
Warum können wir ganz normal miteinander sprechen?
Warum ist meine Beziehung zu ________ auf einmal geprägt von Urvertrauen?
Wieso ist die Beziehung zwischen __________und mir auf einmal vollkommen geklärt und geheilt?
Warum bin ich in Frieden mit________ ?

alternativ die was-wäre-wenn-Fragen

Was wäre, wenn ich den idealen Partner habe?
Was wäre, wenn ich mich gut mit meinem Partner verstehe?
Was wäre, wenn unsere Beziehung harmonisch ist?
Was wäre, wenn mein Partner kompromissbereit ist?
Was wäre, wenn ich kompromissbereit bin?
Was wäre, wenn unsere Liebe neu entfacht?
Was wäre, wenn wir uns wieder mehr vertrauen?
Was wäre, wenn ich meinen Ärger auf ______________ loslasse?
Was wäre, wenn wir uns wieder näher kommen?
Was wäre, wenn wir uns wieder gut riechen können?
Was wäre, wenn wir uns nicht mehr streiten?
Was wäre, wenn wir normal miteinander sprechen?
Was wäre, wenn meine Beziehung zu ___________ von Urvertrauen geprägt ist?
Was wäre, wenn die Beziehung zwischen ____________ und mir vollkommen geklärt und geheilt ist?
Was wäre, wenn ich in Frieden mit ___________ bin?

Gesundheit

Gesundheit

Warum nur bin ich plötzlich so gesund?
Wo sind meine ________________ (Beschwerden einsetzen, z.B. Kopfschmerzen) hin und warum kommen sie nicht wieder?
Warum spüre ich diese Leichtigkeit und Freude?
Wie komme ich plötzlich zu völliger Gesundheit?
Wie kommt es, dass mein ganzer Körper vollkommen gesund, in göttlicher Ordnung und voller Wohlgefühl ist? Und warum bleibt das so?
Warum wohnen in jeder Zelle meines Körpers plötzlich das göttliche Licht und Liebe?
Wieso strahlt jede Zelle meines Körpers in göttlichem Licht und göttlicher Liebe?
Warum geht es mir jeden Tag, in jeder Hinsicht, besser und besser?
Wie kommt es, dass ich mich so großartig fühle?
Wie kommt es, dass ich mich fit fühle?
Wie kommt es, dass ich so beweglich bin?

und als was-wäre-wenn-Fragen

Was wäre, wenn ich gesund bin?
Was wäre, wenn meine Beschwerden verschwunden sind und sich in Luft aufgelöst haben?
Was wäre, wenn ich Leichtigkeit und Freude spüre?
Was wäre, wenn ich völlig gesund bin?
Was wäre, wenn mein Körper gesund, in göttlicher Ordnung und voller Wohlgefühl ist?
Was wäre, wenn in jeder Zelle meines Körpers göttliches Licht und Liebe wohnen?
Was wäre, wenn jede Zelle meines Körpers in göttlichem Licht und Liebe strahlt?
Was wäre, wenn es mir jeden Tag in jeder Hinsicht besser und besser geht?
Was wäre, wenn ich mich großartig fühle?
Was wäre, wenn ich bin fit bin?
Was wäre, wenn ich beweglich bin?

Beruf

Beruf

Warum macht mir mein Job so viel Spaß?
Warum ist mein Chef so freundlich zu mir und meinen Kollegen?
Warum ist das Teamwork bei uns so super?
Warum nur bekomme ich das Gehalt, das meiner Leistung angemessen ist und das ich mir wünsche?
Warum nur freue ich mich jeden Tag, zur Arbeit zu gehen?
Warum füllt mich mein Beruf aus?
Warum nur bin ich so erfolgreich?
Wie kommt es, dass meine Ideen so gut ankommen?
Wie kommt es, dass meine Meinung plötzlich so wichtig ist?
Wie kommt es, dass ___________ so umgänglich ist?
Warum bin ich glücklich, dass ich arbeite?
Wie kommt es, dass mir plötzlich mein Traumjob angeboten wird und ich mit Freude zusage?
Warum eigentlich habe ich die besten Kollegen der Welt?
Warum habe ich all diese Kooperationsanfragen?
Warum verdiene ich richtig viel Geld mit dem, was ich liebe?
Warum denke ich mit Freude im Herzen an meine Arbeit?

die alternativen was-wäre-wenn-Fragen

Was wäre, wenn mir mein Job richtig Spaß macht?
Was wäre, wenn mein Chef freundlich zu mir und meinen Kollegen ist?
Was wäre, wenn wir ein super Team sind?
Was wäre, wenn ich mein Wunschgehalt bekomme?
Was wäre, wenn ich jeden Tag mit Freude zur Arbeit gehe?
Was wäre, wenn mich mein Beruf ausfüllt?
Was wäre, wenn ich erfolgreich bin?
Was wäre, wenn meine Ideen gut ankommen?
Was wäre, wenn meine Meinung ernst genommen wird und wichtig ist?
Was wäre, wenn __________ umgänglich ist?
Was wäre, wenn ich glücklich bin, dass ich arbeite?
Was wäre, wenn mir mein Traumjob angeboten wird und ich mit Freude zusage?
Was wäre, wenn ich die besten Kollegen der Welt habe?
Was wäre, wenn ich mit dem, was ich liebe, richtig viel Geld verdiene?
Was wäre, wenn ich mit Freude im Herzen an meine Arbeit denke?

Selbstwert

Selbstwert

Woher habe ich plötzlich dieses Selbstvertrauen?
Wie kommt es, dass ich so selbstbewusst bin?
Warum liebe und akzeptiere ich mich bedingungslos?
Warum bin ich auf einmal im meiner Mitte?
Warum bin ich im Frieden mit mir selbst?
Wieso befinde mich in harmonischer Beziehung zu mir selbst?
Warum geht es mir jeden Tag, in jeder Hinsicht, besser und besser?
Warum nur fällt mir plötzlich alles auf, was ich gut mache?
Warum wertschätze ich meine Stärken?
Warum stehe ich zu mir, so wie ich bin?
Warum liebe ich mich, was auch immer ich tue?
Warum traue ich mir zu, aus jeder Erfahrung sicher und reicher hervorzugehen?
Wie kommt es, dass ich mich jeden Tag selbst lobe?
Warum nur fühle ich mich erfüllt und glücklich?
Warum fühle ich mich plötzlich wohl mit mir?
Warum nur genieße ich es, dass ich ich bin?
Wie kommt es, dass ich mich in meinem Körper wohlfühle?
Wie kommt es, dass ich mehr und mehr positive Gedanken denke?
Wie kommt es, dass ich zufrieden bin?
Wie kommt es, dass ich mir selbst vertraue?
Wie kommt es, dass ich in Balance und ausgeglichen bin?
Warum akzeptiere ich meine Fehler?
Warum richte ich den Fokus auf das, was ich mag und gut kann?
Warum fühle ich mich sauwohl in meiner Haut?
Warum geht es mir mit jedem Atemzug in jeder Hinsicht besser und besser?
Warum bin ich bei mir angekommen?

und hier als was-wäre-wenn-Fragen

Was wäre, wenn ich Selbstvertrauen habe?
Was wäre, wenn ich selbstbewusst bin?
Was wäre, wenn ich mich bedingungslos liebe und akzeptiere?
Was wäre, wenn ich in meiner Mitte bin?
Was wäre, wenn ich mit mir selbst im Frieden?
Was wäre, wenn ich zu mir selbst eine harmonische Beziehung habe?
Was wäre, wenn es mir jeden Tag in jeder Hinsicht besser und besser geht?
Was wäre, wenn mir plötzlich alles auffällt, was ich gut mache?
Was wäre, wenn ich meine Stärken wertschätze?
Was wäre, wenn ich zu mir stehe, genauso, wie ich bin?
Was wäre, wenn ich mich liebe, was auch immer ich tue?
Was wäre, wenn ich aus jeder Erfahrung sicherer und reicher hervorgehe?
Was wäre, wenn ich mich täglich selbst lobe?
Was wäre, wenn ich mich erfüllt und glücklich fühle?
Was wäre, wenn ich mich wohl mit mir fühle?
Was wäre, wenn ich es genieße, ich zu sein?
Was wäre, wenn ich mich mit meinem Körper wohlfühle?
Was wäre, wenn mehr und mehr positive Gedanken denke?
Was wäre, wenn ich zufrieden bin?
Was wäre, wenn ich mir selbst vertraue?
Was wäre, wenn ich ausgeglichen und in Balance bin?
Was wäre, wenn ich meine Fehler akzeptiere?
Was wäre, wenn ich meinen Fokus auf das richte, was ich mag und kann?
Was wäre, wenn ich mich in meiner Haut wohlfühle?
Was wäre, wenn es mir mit jedem Atemzug in jeder Hinsicht besser und besser geht?
Was wäre, wenn ich bei mir angekommen bin?

Ich denke, du solltest jetzt genug Anregungen für deine persönlichen Fragesätze gefunden haben.

Denk immer dran zwischendurch tief durchzuatmen, ein Glas Wasser zu trinken und dich zu bewegen, wenn du den Impuls spürst.

Natürlich kannst du dir die Afformationen auch aufs Handy sprechen und sie dir immer wieder anhören.

Oder du spielst sie super leise und in Dauerschleife ab, während du schläfst.
Lass dich überraschen, wie sich deine Träume dadurch verändern.

Du bist experimentierfreudig?
Dann kannst du zu den Afformationen natürlich klopfen UND dein resCUE - Codewort sagen, wenn du sie aufgesprochen hast.
Probier es doch aus. Wenn es sich gut anfühlt, dann nutz es weiter. Wenn nicht, dann wechsel zu dem zurück, was für dich ideal ist.

Wie wäre es, wenn du die Afformationen jetzt sofort ausprobierst?
Wie wäre es, wenn dir die Afformationen super weiterhelfen?
Wie wäre es, wenn du mir jetzt einen Kommentar hinterlässt.
😉

Willst du enden wie die Titanic?

willst du wie die Titanic enden

Du hast vermutlich schon viel über Bewusstsein und Unterbewusstsein gelesen – hier und auch anderswo.

Ich möchte dir heute am Beispiel von einem Eisberg den Unterschied erklären.
Und ich habe eine Übung für dich - einen Eisberg-Test sozusagen.


Das Bewusstsein umfasst deine Gedanken, deine Glaubenssätze und deine Sichtweisen. Alles, wie du die Welt siehst und darauf reagierst.


Das Unterbewusstsein umfasst deine Erfahrungen, Erinnerungen und Erlebnisse. Und die Schlüsse, die du daraus gezogen hast.

Warum du glaubst, was du glaubst.
Warum du diese Sichtweisen hast.
Warum du die Welt siehst, wie du sie siehst.
Dort finden sich deine Gier, deine sexuellen Lüste, Unsicherheiten, Ärger, Ängste, Verletzungen, Beweggründe, irrationaler Drang, Wut, Trauer…
Alle Emotionen, die du bisher runtergeschluckt oder unterdrückt hast und nicht zulassen konntest oder wolltest.


Ich mag das Bild von einem Eisberg und möchte es anhand des Bildes noch deutlicher erklären.

Eisberg

Der sichtbare Teil vom Eisberg entspricht deinem Bewusstsein.

Der Teil, der unter der Wasseroberfläche verborgen ist, stellt dein Unterbewusstsein dar.


Ich sehe nur den Teil von dir, der über der Wasseroberfläche ist.
Ich sehe dich so, wie du dich durch deine Filter, Glaubenssätze und Sichtweisen präsentierst.

Den Teil unter der Wasseroberfläche sehe ich nicht. Und ich kann ihn auch nicht erahnen. Vielleicht hast du selbst nur eine lose Ahnung, was da alles „lauern“ könnte…

Wenn wir in einer Situation unangemessen reagieren, dann ist das oft eine Reaktion auf „etwas“, was in unserem Unterbewussten vor sich geht.


Ich erinnere mich noch gut an meine Schmerzen im Ellbogen, die immer wieder – für mich damals völlig unkontrollierbar und unvorhersehbar – auftraten.
Den Arm „einfach hängenlassen“ ging nicht, weil er dann sehr schnell sehr weh getan hat. Trotzdem hatte ich die Hand nicht immer in der Hosen- oder Jackentasche und eine Armschlinge wollte ich auch nicht tragen. Also hing er doch oft runter und tat bald höllisch weh.
Auf einer Veranstaltung sind dann kurz hintereinander mehrere Leute an meinen Arm gerempelt (was im Gedränge völlig normal war. Es war von keinem eine böse Absicht dabei) und ich musste mich sehr zusammenreißen, damit ich den Leuten nicht vor Schmerz eine gelangt habe.

Das wäre der Situation völlig unangemessen gewesen, aber für mich war es ein zusätzlicher Kraftakt, keine Ohrfeigen zu verteilen.


Du kennst das sicher auch, dass du schlechte Laune hast, weil du dich über jemanden oder etwas geärgert hast. Der Ärger „schmort“ in dir.
Dann sagt jemand etwas zu dir oder stellt dir eine harmlose Frage und du explodierst.

explodieren

Die „Explosion“ hat dann mit dem Ärger in dir und gar nichts mit der Person, die es gerade abbekommen hat, zu tun.
Vielleicht bist du dann zusätzlich auch noch wütend auf dich, dass du jemanden angebrüllt hast, der es nicht "verdient" hat... 

Das ist dann zusätzliche Wut, die im Unterbewusstsein weiter gärt… bis zur nächsten Explosion – zumindest, solange du nichts an der Wut änderst, sondern sie ignorierst oder runterschluckst.

Das ist es, was wir „Trigger“ nennen.

Bei dem Arm oder einem verletzten Körperteil wissen wir sofort, warum wir so reagieren. Haben wir uns gerade erst über jemanden oder etwas geärgert, dann wissen wir es auch.

Es kann aber auch gut sein, dass dieses „Etwas“ schon Wochen, Monate oder Jahre zurückliegt.
Und es gibt die verschiedensten Trigger:

  • ein Geräusch
  • eine Erinnerung
  • ein Gesichtsausdruck
  • eine Frage
  • eine Farbe
  • eine Berührung
  • ein Lied
  • ...

Das kann quasi alles sein.

Der Trigger ist dann sozusagen eine Zeitmaschine und katapultiert dich in Nullkommanichts zurück.

Ob du dich bewusst daran erinnerst oder nicht, aber du FÜHLST es.


Ich lade dich zu einer vierteiligen Übung ein, in der wir uns um das kümmern, was sich unter der Wasseroberfläche abspielt.


Teil 1:

Schreib dir doch mal auf, was die Menschen von dir sehen.
Wie zeigst du dich?
Welche Teile zeigst du?
Wie sieht „die Welt“ dich?

  • Bist du diejenige, die immer gut drauf ist?
  • Bist du derjenige, der immer mit einer helfenden Hand zur Seite steht?
  • Bist du jemand, der „anders“ ist?
  • Bist du jemand mit komischen Ideen?
  • Jemand, der immer wieder etwas Neues ausprobiert?
  • Jemand der schnell auf 180 ist?
  • Jemand, der mit „allem“ fertig wird?
  • Jemand, der faul ist?
  • Der, der an Allem etwas Positives findet?
  • Die, die nicht NEIN sagen kann?
  • Der Korinthenkacker?
  • Die Heulsuse?
  • Der Zweifler?
  • Jemand, dem Durchhaltevermögen fehlt?
  • Höflich oder unfreundlich?
  • Entspannt oder gestresst?
  • Systematisch oder chaotisch?
  • ...oder ganz anders?

Werde dir bewusst, welche Teile von dir du anderen Menschen zeigst und welche Teile du für dich behältst.

Schreib dir auf, was von deinen unbewussten Sachen andere Menschen sehen dürfen.
Was gibt es bei dir im Unbewussten, was du trotzdem anderen Menschen (vielleicht auch nur ein paar engen Freunden) zeigen kannst und auch zeigst?

Wenn du dir alles aufgeschrieben hast, dann geht es weiter mit Teil 2.

Teil 2

Schreib dir auf, was NIEMAND sieht.
Und was auch niemand sehen darf oder soll.

  • Was versteckst du unter der Oberfläche?
  • Welche Gefühle, Gedanken, Gelüste…?
  • Was gibt es da, was du NIEMANDEM erzählen magst?
  • Was darf NIEMAND über dich wissen?
  • Was ist dir zu peinlich, traurig, schmerzhaft,… ?
  • Welche Verletzungen schlummern da noch?
  • Welche Ängste unterdrückst du?
  • Welche Unsicherheiten verstecken sich da?
  • Gibt es noch Trauer, die du nicht gelebt hast?
  • Wut, die du unterdrückt hast?
  • Was hältst du bewusst zurück?

Nimm dir einen Moment und schreib alles auf.

  • Bist du immer noch wegen einer „Lappalie“ wütend auf deinen Partner?
  • Träumst du von ausgefallenem Sex mit einer/ einem Unbekannten, obwohl du glücklich in einer Beziehung bist und überhaupt nicht weißt, woher diese Träume und dieses Verlangen kommen?
  • Bist du todunglücklich im Job und ignorierst es?
  • Fühlst du dich deswegen hilflos?
  • ​Wirst du um dein Selbstbewusstsein beneidet und fühlst dich überhaupt nicht selbstbewusst?
  • Du trauerst über den Tod deines Haustiers mehr als über den Tod eines Angehörigen?
  • Du kannst dein Kind nicht lieben?
  • Du liebst ein Kind so viel mehr als das andere, obwohl du alle gleich gerne haben möchtest?
  • Bist du manchmal so wütend, dass du etwas kaputt schlagen könntest oder das auch (heimlich) machst?
  • Gibt es eine Situation, an die du nicht denken kannst, weil du dann schon ________________ (traurig, wütend, ängstlich, verzweifelt, ohnmächtig,…) wirst?
  • Du „musst“ immer noch mehr __________________ (Bücher, Handtaschen, Klamotten, Schuhe, Teddybären,…) kaufen?
  • Was „lebt“ in deinem Unterbewusstsein?
Achtung

Wichtig!

Bewahre diesen Zettel oder dieses Dokument so auf, dass es niemand anders sehen und finden kann.

Im Zweifel entsorge es sofort wieder - oder nachdem du einige Themen davon bearbeitet hast. Es ist nur für dich und deine Augen gedacht!


Wenn es dich schon stresst, diese Liste zu schreiben, dann bearbeite doch erst einmal den Stress. Hier findest du z.B. ein Video zum Mitklopfen!  

Teil 3:

Schreib dir jetzt auf, was du gerne möchtest, was die Menschen von dir sehen.
Wie möchtest du gerne gesehen und wahrgenommen werden?

Hier gibt es ausnahmsweise mal keine Beispiele, denn ich möchte nicht, dass du dich daran festhältst.
Wichtig ist, wie DU gerne gesehen werden möchtest.


Danach geht es zu Teil 4.

Schreib auf, welche Teile von dir zeigst du nicht (oder nur selten), obwohl du möchtest, dass andere Menschen dich so sehen?
Welche Teile von dir hältst du zurück?
Ahnst oder weißt du, warum das so ist?

Auch hier gibt es wieder keine Beispiele.

Wichtig ist, was DU gerne zeigen möchtest.

Wenn du die Fragen beantwortet hast, dann ist es jetzt an der Zeit, dass du dir auf die Schultern klopfst.
Du warst wirklich mutig und hast dich getraut, dir deinen Eisberg ganz genau anzuschauen.

Die Teile 1 und 2 kannst du jetzt natürlich beklopfen.

Mit der klassischen Klopfakupressur z.B. so:

Auch wenn nie jemand erfahren darf, dass ich _______________  (mein Kind nicht liebe, komische sexuelle Lüste habe, gar nicht so selbstbewusst bin wie ich wirke,…) liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn es mich ___________________ (wütend, ängstlich, unsicher, traurig, ohnmächtig,…) macht, dass ich _________________________ (mein Kind nicht liebe, komische sexuelle Lüste habe, gar nicht so selbstbewusst bin wie ich wirke,…) akzeptiere ich mich und meine Gefühle.

Auch wenn ich ________________________ (diesen Teil von mir) überhaupt nicht akzeptieren kann, liebe und akzeptiere ich mich dafür, dass es jetzt so ist. Und ich öffne mich für die Möglichkeit, dass ich es ein kleines Stück akzeptieren kann. Vielleicht zu 10%.

Beim Modernem Energietappen fragst du dich:

Was brauche ich jetzt  _____________ (damit ich mein Kind lieben kann, um meine sexuellen Lüste zu befriedigen, um selbstbewusst zu sein)?

Was brauche ich jetzt, um meine ________________________ (Wut, Angst, Unsicherheit, Traurigkeit, Ohnmacht,…) zu überwinden?

Wie möchte ich mich jetzt fühlen?

Was brauche ich jetzt, damit ich mich so fühle?

Das klopfen, was dir in den Sinn kommt (ohne zu zensieren!). Es muss nicht logisch sein.

Meine Anleitung dazu findest du hier die von Silvia Hartmann hier.


Die Teile 3 & 4 eignen sich besonders gut für Positiv Tapping bzw. Modernes Energietappen.

Was brauche ich jetzt, damit die Menschen das von mir sehen, was ich ihnen gerne zeigen möchte?

Was brauche ich jetzt, damit ich mehr von dem zeigen kann, was ich gerne zeigen möchte?

Was brauche ich jetzt, damit es mir leicht(er) fällt, mehr von der Seite zu zeigen, die ich gerne zeigen möchte?

Und das, was aufkommt, wird geklopft.

Diese Übung hilft dir dabei, bessere und authentischere Beziehungen aufzubauen.
Aber natürlich nur, wenn du sie auch MACHST und nicht nur liest. 😉


Und was hat das alles jetzt damit zu tun, ob du wie die Titanic enden möchtest?

Wäre der komplette Eisberg nicht größer gewesen als der sichtbare Teil, dann wäre sicher alles gut gegangen.
Es war der riesige Unterwasserteil, der unterschätzt wurde.
Das hat schlussendlich dazu geführt, dass die Titanic den Eisberg gerammt hat und gesunken ist.

Wenn du also unnötige Kollisionen im Leben vermeiden möchtest, dann kümmere dich um den nicht sichtbaren Teil deines Eisbergs.
Jetzt.


Du musst das auch nicht alleine machen.
Es gibt viele Klopffachleute, die dich dabei unterstützen können.

Hier findest du einige in der Übersicht (ich bin auch dabei)


Es kommt täglich neuer Stress dazu.
So ist das Leben und das geht uns allen so.
Aber es liegt an dir, wie du mit diesem Stress umgehst!

Verrätst du uns im Kommentar einen sichtbaren und / oder unsichtbaren Teil deines Eisbergs?

So helfen dir unwirksame Affirmationen beim Klopfen

so nutzt du falsche Affirmationen

Affirmationen sind toll und können dich wunderbar dabei unterstützen, deine Ziele zu erreichen.
Wenn sie für dich stimmig sind, aber auch, wenn sie für dich überhaupt nicht passen und nur störende Gedanken ans Licht holen.
Das „wie“ erkläre ich dir weiter unten.

Wie du Afformationen mit Klopfakupressur verbindest, erfährst du hier.

Aber zuerst einmal möchte ich erklären, was Affirmationen überhaupt sind.

Wikipedia erklärt es so: 

Die Affirmation (lateinisch affirmatiō für „Versicherung, Beteuerung“)[1] ist eine wertende Eigenschaft für prozedurale, kognitive oder logische Entitäten, die mit „Bejahung“, „Zustimmung“, „positiver Wertung“ oder „Zuordnung“ beschrieben werden kann.
Vereinfacht ausgedrückt bedeutet Affirmation, dass eine Aussage, Situation oder Handlung positiv bewertet wird.


Mir persönlich gefällt die Beschreibung auf Zeitzuleben deutlich besser:

"Eine Affirmation ist ein selbstbejahender Satz, den wir uns selbst wieder und wieder sagen, um unsere Gedanken umzuprogrammieren.

Das Ziel dabei ist, unser Verhalten und unsere Gefühle zu dauerhaft zu verändern.“
(Quelle: www.zeitzuleben.de/affirmationen-ein-praktischer-weg-zu-wachstum-veranderung-und-heilung/)


Du kannst dir direkt eine Affirmation "ziehen" bzw. auswählen. Stopp das Video oder mach einen Screenshot.
Wichtig ist, dass du dich mit der Affirmation gut fühlst.
Wenn nicht, dann lies unbedingt weiter und erfahre, wie du sie wirksam für dich nutzen kannst.

Nehmen wir an, du möchtest 10 kg abnehmen und hast dir die Affirmation „ich bin schlank“ ausgesucht.
Diese Affirmation kann für dich stimmig sein.
Sie kann dir aber auch dabei helfen, Widerstände und „abers“ an die Oberfläche zu bringen.

Es hängt davon ab, wie du dich fühlst, wenn du eine Affirmation sagst.


Betrifft die Affirmationen dein Äußeres, dann lege ich dir ans Herz, dich vor den Spiegel zu stellen und sie dann laut auszusprechen.

Spiegelbild

Es ist für alle Affirmationen ein guter Test, dir dabei in die Augen zu schauen und zu prüfen, ob du dir Quatsch erzählst oder ob du dich dabei angucken kannst und dich gut fühlst.

Für alles, was im weitesten Sinn mit deinem Aussehen zu tun hat, ist es aber noch viel wichtiger, weil du den „Makel“ dann sehen kannst, während du die Affirmation aussprichst. Besser kann man den Wahrheitsgehalt kaum testen.

Bleiben wir beim Beispiel, dass du vor dem Spiegel stehst, dir in die Augen schaust und sagst „ ich bin schlank“.

Wenn du dich dabei gut fühlst und dich schon mit 10 kg weniger im Bikini siehst, dann wiederhole diese Affirmation so oft wie möglich.

Wenn du aber merkst, dass – während du dir sagst „ich bin schlank“ – Gedanken auftauchen,  wie: 

  • Schön wär’s...
  • Ich glaub, ich brauch ne Brille, wo bitte bin ich schlank?
  • Boah…. bin ich eine dicke Sau!
  • Ich werde es nie schaffen, abzunehmen
  • Die Speckrolle ist ja noch größer geworden
  • Man.. bin ich FETT

dann wird es dich nicht weiterbringen, diese Affirmation zu wiederholen – egal, wie oft du sie vor dich hinbetest.

Die „abers“ sind stärker.
Und vielleicht werden sie im Laufe der Zeit sogar lauter.
Das führt dann eventuell sogar dazu, dass du dich hinterher noch schlechter, dicker und unwohler fühlst.
Das braucht natürlich kein Mensch.

Und das ist auch ein Grund, warum man immer mal wieder hört, dass Affirmationen nur „esoterischer Humbug“ sind und nichts bringen.

Richtig angewendet, also mit einem positiven Gefühl, unterstützen sie dich.

Mit einem negativen Gefühl, negativen Gedanken oder vielen „abers“ bringt es dich nicht weiter, sie zu wiederholen.

Die gute Nachricht ist: 

Du kannst Affirmationen wunderbar mit Klopfakupressur kombinieren – mit positiven und nicht so schönen Gefühlen.


Wenn du dich durch Affirmation gut, kraftvoll und gestärkt fühlst, dann klopf doch den Handkanten- oder Schlüsselbeinpunkt, während du sie laut aussprichst.
Ich habe schon oft gehört, dass sie dadurch noch wirksamer sind.

Je öfter du klopfst, desto besser.

Wie du dich täglich ans Klopfen erinnern kannst, habe ich hier zusammengefasst.


Beim Aussprechen der Affirmation kommen nur negative Gedanken und Glaubenssätze an die Oberfläche?
Super!
Das ist deine Chance, diese Glaubenssätze aufzustöbern und aufzulösen.

Nimm ein Blatt Papier und schreib dir alles auf, was dir in den Sinn kommt, wenn du diese Affirmation laut vor dem Spiegel aussprichst.

Alles.
Nicht zensieren.
Einfach alles runterschreiben.

Es geht auch nicht darum, ob etwas doof, kindisch, unlogisch oder peinlich ist.
Es schlummert ja sowieso schon in dir und jetzt hast du die Gelegenheit, es an die Oberfläche zu holen und zu verändern.

Es liegt an dir, ob du diese Chance nutzt oder verstreichen lässt.

Und denk dran: Nur weil du etwas denkst, muss es noch lange nicht wahr sein!
Wir erzählen und selbst ganz viele Fake News.

Sie sind für uns nur so lange real, bis wir sie aufstöbern und verändern!


Wenn du alles aufgeschrieben hast, dann stell dich noch einmal vor den Spiegel und sprich die Affirmation wieder aus.

Kommen neue Gedanken und „abers“?
Erinnerst du dich an eine bestimmte Situation?
Alles, was dir in den Sinn kommt – wie unpassend es dir auch vorkommen mag – ist wichtig. Schreib alles auf.

Wiederhole die Übung so oft, bis du alle Gedanken, Glaubenssätze und Erinnerungen notiert hast.


Extra Tipp:
Wenn es bei dir um ein „Schönheitsthema“ geht, dann stell dich doch auch noch mal nackt vor den Spiegel, schau dich in Ruhe an und sprich die Affirmation aus.

Tauchen dann keine neuen Gedanken mehr auf, dann hast du bisher gute Arbeit geleistet.

Mehr Ideen dazu, wie du dich selbst siehst (und wie verzerrt das womöglich ist) findest du hier.


Bewerte jetzt alle Punkte, die du dir aufgeschrieben hast, mit einer Zahl, die dafür steht,
wie sehr sie dich belasten.
0= belastet dich gar nicht (dann hast du es sicher auch gar nicht aufgeschrieben) und 10 steht dafür, dass es dich super stark belastet.

Wenn du es dir zutraust – wirklich nur dann! -, dann such dir den Punkt mit dem größten Wert aus und fang an, ihn zu beklopfen.
Ansonsten fang mit einem kleinen Wert an und arbeite dich zu den stärker belastenden Themen durch.
Es gibt kein richtig und falsch!
Und auch keine Abkürzung.

Für dieses Beispiel gehe ich davon aus, dass „Boah, bin ich eine dicke Sau“ der Punkt ist, den du mit einer 9 bewertet hast und der dich am stärksten belastet.

  • An wen oder was erinnert dich der Satz?
  • Wer in deiner Erinnerung hat ihn zu dir gesagt?
  • In welcher Situation hast du den Satz schon mal gehört?
  • Wie fühlst du dich mit dem Satz?
  • Bist du wütend, enttäuscht, verletzt,…, dass du so etwas über dich denkst?

Schreib auf, was dir spontan einfällt.
Und zwar wieder, ohne etwas zu zensieren oder zu bewerten.
Einfach aufschreiben.

Weil wir solche Sätze oft schon seit der frühen Kindheit in uns tragen, nehme ich für das Beispiel wieder eine Erinnerung, die lange zurück liegt.
Das kann bei dir aber ganz anders sein.

Wichtig ist, was FÜR DICH passt!

Dir fällt ein, wie Jens im Kindergarten zu Peter gesagt hat: „guck mal, da ist ____________ (dein Name), die dicke Sau.
Beide haben dich angeguckt, mit dem Finger auf dich gezeigt, gelacht und du wärst am liebsten im Boden versunken.

Bei der Erinnerung merkst du, wie dir das Wasser im Mund zusammen läuft und du Hunger auf einen Schokoriegel bekommst. Tierischen Heißhunger.
Und du merkst, wie dir Tränen in die Augen schießen.

Klopfpunkte klassisch

Du könntest jetzt klopfen:

Auch wenn mich die Erinnerung soooooo traurig macht, liebe und akzeptiere ich mich, wie ich bin.

Auch wenn ich Rotz und Wasser heulen könnte, liebe und akzeptiere ich mich und meine Gefühle.

Auch wenn ich aus Frust ne ganze Packung Schokoriegel (gern auch deine Lieblingsmarke einsetzen) fressen könnte, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich am liebsten vor Scham im Boden versinken möchte, weil mir das soooo peinlich war, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn es mir soooo wehgetan hat, dass die beiden auch noch über mich gelacht haben, akzeptiere ich mich und meine Gefühle.

Auch wenn ich immer noch vor Augen sehe, wie sie mit dem Finger auf mich zeigen, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich soooo wütend auf Jens und Peter bin, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich enttäuscht bin, dass mir niemand geholfen hat, liebe und akzeptiere ich mich und meine Gefühle.

Auch wenn ich wütend bin, dass mir diese Situation passiert ist und ich nicht beschützt wurde, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

An den Klopfpunkten wäre das dann z.B.

ich bin so traurig
ich könnte Rotz und Wasser heulen
das war so gemein
die Jungs waren so fies zu mir
Ich bin heute noch traurig
Ich fang an zu weinen
Ich könnte mir die Augen ausheulen
Ich bin so traurig

Diese Traurigkeit
Meine Traurigkeit
Unsere Traurigkeit
Alle Traurigkeit der Welt
ich könnte nur noch heulen
ich bin unendlich traurig
Traurig und enttäuscht
Das tut so weh

Und das nur wegen den 2 blöden Jungs
Wie doof ist das denn?
Jahre später heule ich mir wegen ihnen die Augen aus
Das ärgert mich noch mehr
So ein blöder Spruch
So fett war ich gar nicht
Nicht ganz schlank
Aber völlig okay

Wie wäre es, wenn ich das jetzt loslasse?
wenn ich den Spruch einen Spruch sein lasse
Ja, das war blöd
Aber wir waren Kinder
Ich habe anderen Kindern vermutlich auch wehgetan
Vielleicht haben sie es gar nicht so gemeint
Und wollten mich nur ärgern
Das hat geklappt

Ich bin bereit, den Spruch jetzt loszulassen
Und als das anzuerkennen, was er ist
Ein blöder Spruch
Keine Wahrheit
Einfach nur ein saublöder Spruch
und ich entscheide mich jetzt, ihn loszulassen
und alle Belastungen, die daran hängen
es ist okay, das loszulassen

ich lasse ihn los
und ich merke, wie gut sich das anfühlt
ich spüre, wie ich mich leichter fühle
ich mehr und mehr Ballast loslasse
ich lasse all das los
jetzt
das fühlt sich gut an
ich fühle mich gut und erleichtert

durchatmen

Spür noch mal wieder rein, wie sehr dich der Satz jetzt noch belastet.

Wichtig ist, dass du auf alle Aspekte eingehst:

  • angeguckt werden
  • mit dem Finger auf dich zeigen
  • ausgelacht werden
  • vor Scham im Boden versinken wollen
  • die Wut auf die beiden
  • deine Traurigkeit
  • dein Heißhunger auf Schokoriegel
  • Wut, dass dich niemand beschützt hat
  • Enttäuschung, dass dir keiner geholfen hat
  • Vielleicht ist es auch ein bestimmter Gesichtsausdruck oder Blick, den du in Erinnerung hast. Oder du erinnerst dich an bestimmte Geräusche, Gerüche, Berührungen, Bilder,…

Du merkst, dass du alle Aspekte erfolgreich bearbeitet hast, wenn du ganz neutral an diese Situation denken kannst.

Wichtig!

Hör bitte nicht schon auf, wenn die Situation oder Erinnerung „erträglich“ geworden ist. 

Mach so lange weiter, bis sie nur noch eine Erinnerung ist, die dich jetzt nicht mehr belastet.

Ja, das kann etwas länger dauern und Arbeit sein.
Vermutlich kommst du auch mit Erinnerungen und Gefühlen in Kontakt, die sich nicht schön anfühlen, aber das Ziel ist es ja, all das dauerhaft zu verändern.

Daran darfst du dich immer erinnern, wenn du merkst, dass dir die Lust und das Durchhaltevermögen ausgehen.

Nachdem du diesen Aspekt bearbeitet hast und er nur noch eine Erinnerung ist, bei der keine Emotionen und Gedanken aufkommen und du ganz normal weiteratmen kannst, ist ein guter Zeitpunkt, dir noch mal die anderen Punkte anzuschauen, die du dir vorhin aufgeschrieben hast.

Passen die Zahlen noch, mit denen du sie bewertet hast?
Wenn nicht, dann ändere sie und pass sie an.

Geh jetzt die anderen Punkte der Liste durch und arbeite sie einen nach dem anderen ab.
Lass dir die Zeit, die du brauchst.
Trink viel Wasser.
Gönn dir genug Schlaf.

Sobald du alle Punkte der Liste erfolgreich abgearbeitet hast, ist es Zeit für eine neue Affirmation.

Mit welchem Satz fühlst du dich gut?
Welcher Satz stärkt und unterstützt dich auf deinem Weg zum Ziel?
Welche Affirmation motiviert dich?

Das ist eine Affirmation, die dich weiterbringt und die es sich lohnt, zu wiederholen so oft es geht.

Jetzt schau dir ein Thema in deinem Leben an, das du gerne verändern oder verbessern möchtest.
Welche Affirmation kommt dir dazu in den Sinn?
Fühlt es sich gut an, wenn du sie sagst?
Oder hilft sie dir dabei, Glaubenssätze ans Licht zu bringen?

Pass diese Anleitung für dich an und leg los!

Sollten dir keine Affirmationen einfallen, dann findest du in den Büchern, CDs und Kartensets von Louise Hay bestimmt jede Menge Anregungen. *
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Du hast noch Fragen? Dann schreib mir gerne.


Hinterlass mir doch einen Kommentar, welche Erfahrungen du mit Affirmationen gemacht hast.
Und gerne auch, welches Thema du dir jetzt genauer anschaust.