Klopfakupressur mit Lemurischen Heilzeichen kombinieren – ein Interview mit Silke Kitzmann

Lemurische Heilzeichen und EFT Klopfakupressur

Ich finde es immer wieder spannend, verschiedene Tools und Techniken miteinander zu verbinden und damit die Wirkung zu verstärken und intensivieren.

Klar, Klopfakupressur wirkt schon sehr schnell, aber wenn es noch schneller und noch effektiver geht – warum sollten wir das nicht nutzen?

Heute spreche ich mit meiner lieben Kollegin, dem Seelen-Coach Silke Kitzmann von „Lebe lieber leicht und frei“ * darüber, wie du ihre Lemurischen Heilzeichen mit Klopfakupressur kombinieren kannst.

Darüber sprechen wir:

1.04 Was ist ein Seelen-Coach?
2.30 Was sind Lemurische Heilzeichen und wie sind sie entstanden?
9:30 Was ist der Unterschied zu Symbolen?
13.00 Wie arbeitet man mit den LHZ (Abkürzung für Lemurische Heilzeichen), wenn man sie alleine nutzt?
22.27 Erklärung der LHZ für die Ahnen
34.42 Ideen, wie man die LHZ mit Klopfakupressur verbinden kann
45.20 Gibt es Nebenwirkungen bzw. Erstverschlimmerungen?
47.00 Welche Ideen & Erfahrungen hast du gesammelt?
47.40 So kannst du das LHZ in deinen Set-Up bzw. Einstimmungssatz integrieren
50.00 Warum du es wie ein Experiment darangehen solltest
52.00 In die Wirkung der Lemurischen Heilzeichen reinschnuppern

Dich interessiert die Wirkung der Lemurischen Heilzeichen, aber du möchtest nicht die Katze im Sack kaufen?
Hier kannst du in die Wirkung der LHZ reinspüren.
Die Übertragung beginnt bei Minute 18, aber schau dir das Video doch komplett an.

Natürlich freuen wir uns über dein Feedback.

Wenn du die LHZ kennst und schon damit experimentiert hast, dann schreib uns unbedingt im Kommentar, wie die Wirkung für dich war.

Vielleicht hast du Klopfakupressur auch schon mit anderen Symbolen und Heilzeichen kombiniert. Welche Erfahrungen hast du damit gemacht?

über uns

Silke Kitzmann

Silke Kitzmann

ist Seelen-Coach und geistige Heilerin von „Lebe lieber leicht und frei“. *
Sie ist die Schöpferin von
Einweihungen in Pfanzen Spirits
und der Lemurischen Heilzeichen.

Sie nutzt ihre Fähigkeiten, ihr Wissen und ihre Erfahrung dazu, dir in medialen Coachings den Weg durch deine Blockaden und Stromschnellen zu erleichtern.
Sie bietet Gespräche, mediales Coaching und die Unterstützung mit Radionik an.

Michaela Thiede

ist energetischer Coach und seit 2015
die Organisatorin vom Online Kongress Klopf-Kongress
In ihrer Online-Praxis begleitet sie Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit ihren Klienten fokussiert sie sich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.
Ihre Vision ist es, dass alle Menschen mindestens 2 Selbsthilfetechniken kennenlernen und ihre Emotionen selbst zum Positiven beeinflussen können.

Was kann ich klopfen, wenn mein Tier krank ist?

hilfe mein Tier ist krank

Je wichtiger dir dein Tier ist und je inniger ihr miteinander verbunden seid, desto mehr belastet es dich auch, wenn es deinem Tier nicht gut geht oder es sogar ernsthaft krank ist.

Und jeder, der Klopfakupressur kennt, fragt sich dann:

Kann ich für mein Tier klopfen?

Ich möchte ihm sooooo gerne helfen.

Meine Antwortet lautet:
ja, du kannst für dein Tier klopfen.

Auf dem Klopf-Kongress 2018 hat Martina Becher im Interview eindrucksvoll geschildert, wie du das machen kannst.

Allerdings gibt es etwas, du unbedingt machen solltest, bevor du an deinem Tier, mit deinem Tier oder für dein Tier klopfst!

Für dich klopfen!

Du kennst es – je nach Tierart – vermutlich, dass dein Tier sehr genau spürt, wie es dir geht. Dass es zu dir kommt, wenn es dir nicht gut geht.

Tiere haben generell ein ganz anderes Gespür und nehmen die Umwelt anders auf als wir.
 
(D)Einem Tier kannst du nichts vormachen.
Dem kannst du zwar erzählen, dass es dir gut geht, aber sie merken, wenn du ihnen Märchen erzählt.

Märchen erzählen

Sie hören nicht, was du sagst, sondern nehmen wahr, was du ausstrahlst.

Wir leben in einem Frequenzuniversum und Tiere nehmen diese Frequenzen viel deutlicher wahr als wir Menschen.
Daher wissen sie auch, wie es dir geht.
Sie spüren es einfach.

Wenn du mit dem Tier emotional stark verbunden bist, dann kennen sie dich und deine Stimmungen noch genauer und bemerken diese Veränderungen noch schneller.

Sobald du dir Angst um dein Tier machst, spüren sie diese Angst.
Oftmals übernehmen sie sie auch und bringen sich sozusagen auf die gleiche Frequenz.

Sie werden selbst ängstlicher und nervöser, weil es ja bestimmt einen Grund gibt, besonders aufmerksam zu sein, wenn Herrchen oder Frauchen so aufgeregt und unruhig sind.
Dann muss ja etwas Schlimmes passiert sein oder bevorstehen.

So oder so – deine Unruhe und deine Stimmung überträgt sich auf dein Tier.

Du machst dir Sorgen, wie sich dein Tier beim Tierarzt verhalten wird, weil es so ungern dahin geht?
Dann wundere dich nicht, wenn es schon unruhig wird, sobald es nur die Transportbox sieht.

Es kann deine Energien wahrnehmen.

Das erklärt auch, warum sich ein Hund an der Leine z.B. so unterschiedlich anderen Hunden gegenüber verhalten kann – je nachdem, wer mit dem Hund unterwegs ist.

Person A ist einmal einem pöbelnden Hund begegnet und hat jetzt bei jeder Gassi-Runde Angst, dass dieser Hund wieder auftaucht und den eigenen Hund beißt.
Der Hund verhält sich an der Leine wie ein Rambo, obwohl gar keine anderen Hunde zu sehen sind.

Person B macht sich überhaupt keine Gedanken, dass etwas passieren könnte, sondern genießt die Gassi-Runden und der Hund läuft friedlich an der Leine.

Das ist natürlich mit all deinen Emotionen so und nicht nur mit denen, die dich stressen.

Wenn du gut drauf bist, dann bekommt dein Tier das genauso mit und ist auch ausgeglichener und vielleicht sogar lebhafter.

Anstatt dir jetzt zu überlegen: wie und wo klopfe ich für mein Tier? ist es sinnvoll, erst einmal dafür zu sorgen, dass es dir besser geht.
Dass du ruhiger wirst.
Dass du dich entspannst.

Ganz davon abgesehen, dass du keine guten Entscheidungen treffen kannst, wenn du ängstlich oder gestresst bist, überträgt sich diese Ruhe auch auf dein Tier.
Eine win-win-Situation.

Los geht’s.
Du kannst die schriftliche Klopfrunde als Idee nehmen, was du an den Klopfpunkten sagst oder du klopfst im Video mit.

Bewerte zuerst: wie sehr belastet es mich in diesem Moment, dass mein Tier krank ist?
-10 = unerträglich, 0 = neutral, (+10 ich könnte vor Freude die ganze Welt umarmen - was hier wohl nicht zutreffen wird)

Wie sehr belastet dich die Sorge um dein Tier? Schreib dir die Zahl auf, die dir spontan in den Sinn kommt. Sollte dir nichts einfallen, du aber totale Angst haben, dann schreib -10 auf.

Wichtig:
Setz unbedingt den Namen deines Tieres ein!
Je mehr du darauf eingehst, was IN DIR los ist, desto effektiver ist die Klopfrunde! (wie bei jedem Thema)

Klopfpunkte Energy Tapping

Das Bild wird größer, wenn du draufklickst.

Herzposition:

mein Tier ist krank
Hilfe, mein Tier ist krank
das macht mich fertig

Auf dem Kopf: mein Tier ist krank
Drittes Auge: das macht mich fertig
Augenbraue: ich weiß nicht, was passiert
Seite vom Auge: ich habe solche Angst
unter dem Auge: wir müssen zum Tierarzt
unter der Nase: ich habe Angst vor dem Ergebnis
unter dem Mund: vielleicht ist es was Schlimmes?
Schlüsselbein: was soll ich bloß machen?
Daumen: ich bin fertig
Zeigefinger: ich sterbe vor Sorge
Mittelfinger: ich habe solche Angst
Ringfinger: Angst, mein Tier zu verlieren
kleiner Finger: Angst, dass es nicht wieder gesund wird
Karatepunkt: Angst vor dem, was der Tierarzt sagt

Auf dem Kopf: ich bin so unruhig
Drittes Auge: ich zittere am ganzen Körper
Augenbraue: ich kann nicht klar denken
Seite vom Auge: solche Angst
unter dem Auge: riesige Angst
unter der Nase: hab ich was falsch gemacht?
unter dem Mund: warum ist mein Tier krank?
Schlüsselbein: hätte ich das verhindern können?
Daumen: das wäre schrecklich!
Zeigefinger: ich hab solche Angst
Mittelfinger: mache mir solche Sorgen
Ringfinger: bin aufgewühlt
kleiner Finger: ich zittere
Karatepunkt: ich bin fertig

Auf dem Kopf: und muss warten
Drittes Auge: auf ein Ergebnis
Augenbraue: wie lange dauert das?
Seite vom Auge: ich werde irre!
unter dem Auge: hoffentlich geht alles gut
unter der Nase: meine Angst
unter dem Mund: meine Unruhe
Schlüsselbein: ich fühle mich ohnmächtig
Daumen: ich kann nichts machen
Zeigefinger: gar nichts machen
Mittelfinger: nur daneben stehen
Ringfinger: und bei meinem Tier sein
kleiner Finger: immerhin
Karatepunkt: besser als nichts

Auf dem Kopf: das macht mich fertig
Drittes Auge: was kann ich tun?
Augenbraue: ich bin für mein Tier da
Seite vom Auge: ich lasse meinen Stress los
unter dem Auge: meine Ängste
unter der Nase: meine Sorgen
unter dem Mund: meine Befürchtungen
Schlüsselbein: für mein Tier
Daumen: und für mich
Zeigefinger: damit es uns besser geht
Mittelfinger: ich lasse all das los
Ringfinger: den ganzen Stress
kleiner Finger: die ganzen Sorgen
Karatepunkt: meine Befürchtungen

Auf dem Kopf: ich lasse all das los
Drittes Auge: ich merke, wie ich ruhiger werde
Augenbraue: loslassen kann
Seite vom Auge: besser atmen kann
unter dem Auge: wie es leichter wird
unter der Nase: wie ich klarer denken kann
unter dem Mund: mehr Luft bekomme
Schlüsselbein: mich besser bewegen kann
Daumen: ruhiger werde
Zeigefinger: der Puls wird langsamer
Mittelfinger: ich atme tief durch
Ringfinger: das tut gut
kleiner Finger: ich lasse den Stress los
Karatepunkt: jetzt

Tief durchatmen.

Wie geht es dir jetzt? Bist du ruhiger geworden?
Falls du noch sehr unruhig bist, dann klopf noch ein paar Runden.

Frag dich: was brauche ich jetzt, damit ich mich entspannen und ruhiger werden kann?
Klopf das, was dir als Erstes in den Sinn kommt.
Zum Beispiel: gute Nachrichten.

Herzposition:
ich brauche gute Nachrichten
gute Nachrichten für mich
Ich brauche gute Nachrichten

Auf dem Kopf: gute Nachrichten
Drittes Auge: ich brauche gute Nachrichten
Augenbraue: jetzt auf der Stelle
Seite vom Auge: gute Nachrichten für mich
unter dem Auge: ich möchte gute Nachrichten
unter der Nase: ich will gute Nachrichten
unter dem Mund: ich brauche gute Nachrichten
Schlüsselbein: gute Nachrichten für mich
Daumen: jede Menge gut Nachrichten
Zeigefinger: gute Nachrichten für mein Energiesystem
Mittelfinger: lauter gute Nachrichten
Ringfinger: noch mehr gute Nachrichten
kleiner Finger: gute Nachrichten für mich
Karatepunkt: viele gute Nachrichten

Wieder tief durchatmen.

Und reinspüren: wie geht es dir jetzt?
Was brauchst du, damit es dir noch besser geht?

Das kann wirklich alles sein.
Vertrauen, Glück, Liebe, ein Wunder, Dankbarkeit, Verbundenheit, einen Sonnenstrahl,
einen Bergkristall, …

Herzposition:
Mitgefühl
ich brauche Mitgefühl
Mitgefühl für mich und mein Tier

Auf dem Kopf: ich brauche Mitgefühl
Drittes Auge: Mitgefühl für mich
Augenbraue: noch mehr Mitgefühl
Seite vom Auge: ich möchte Mitgefühl
unter dem Auge: ich will Mitgefühl
unter der Nase: jetzt sofort
unter dem Mund: jede Menge Mitgefühl
Schlüsselbein: alles Mitgefühl der Welt
Daumen: Mitgefühl für mich
Zeigefinger: Mitgefühl für mein Tier
Mittelfinger: Mitgefühl für uns
Ringfinger: ich brauche Mitgefühl
kleiner Finger: Mitgefühl für mich
Karatepunkt: ich brauche Mitgefühl

Wie geht es dir jetzt? Bist du ruhig und gelassen?
Falls nicht, dann wiederhole diese Übung so oft, bis du wirklich gelassen bist.

Und schau dir auch dein Tier an.
Merkst du, dass es deinem Tier auch schon besser geht? Dass sich die Atmung verändert hat?

In diesem Video zeige ich dir, wie du jemand anderem „Heilung und Regeneration“ schenken kannst.
Jetzt – wo du ruhig und gelassen bist - ist ein guter Zeitpunkt, deinem Tier „Heilung und Regeneration“ zukommen zu lassen.

Was machst du, wenn dein Tier krank ist?
Hat dir die Klopfrunde geholfen, dich besser zu fühlen?
Hast du gemerkt, dass dein Tier von deiner Klopfübung positiv beeinflusst wurde?
Schreib es mir doch im Kommentar.






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

Was schreibe ich nur in mein Dankbarkeits Tagebuch?

dankbarkeits Tagebuch

Vielleicht hast du schon mal angefangen, ein Dankbarkeits-Tagebuch* zu führen und jeden Tag 3-5 Dinge aufzuschreiben, für die du dankbar bist.

Und es ist dir soooo schwer gefallen, dass du nach einer Woche hingeschmissen hast.

Dabei liest und hörst du immer wieder, wie wichtig es ist, dankbar zu sein für das, was schon in deinem Leben ist.
Dieses Wissen macht es nicht besser, denn mit jeder Erinnerung, dass du nicht das machst, was du „eigentlich“ solltest, fügst du eine neue Zwiebelschale dazu.

Was ist so besonders an Dankbarkeit?

Wikipedia schreibt über Dankbarkeit:

Dankbarkeit ist ein positives Gefühl oder eine Haltung in Anerkennung einer materiellen oder immateriellen Zuwendung, die man erhalten hat oder erhalten wird. Man kann dem Göttlichen, den Menschen oder sogar dem Sein gegenüber dankbar sein, oder allen zugleich. Geschichtlich gesehen stand und steht die Erfahrung der Dankbarkeit im Blickpunkt einiger Weltreligionen. Sie wurde intensiv diskutiert von Moralphilosophen wie etwa Adam Smith in seiner Theorie der ethischen Gefühle (1759). Das systematische Studium der Dankbarkeit begann innerhalb der Psychologie erst um das Jahr 2000, vielleicht weil sich die Psychologie traditionell eher mit dem Verständnis negativer als mit dem positiver Emotionen befasst. Aber seit der Entstehung der positiven Psychologie befindet sich Dankbarkeit im Mainstream psychologischer Forschung.

Generell sagen wir „bitte“, wenn wir etwas haben möchten, wenn wir uns etwas wünschen und „danke“, wenn wir etwas bekommen haben, wenn der Wunsch wahrgeworden ist.

Wenn du für etwas dankbar bist, dann sagst du damit DANKE an das Universum für etwas, was du schon (bekommen) hast.
Das kann eine Eigenschaft aber auch genauso gut etwas Materielles sein. Du kannst für alles dankbar sein.
Wenn wir dankbar sind und Dankbarkeit spüren, dann fühlen wir uns erfüllt.
Uns wurde etwas erfüllt, was wir uns gewünscht haben.
Und dafür sind wir dankbar.

Das bedeutet auch, dass wir in einer ganz anderen Frequenz oder Schwingung sind, wenn wir uns dankbar fühlen (danke, dass es da ist), als wenn wir uns etwas wünschen (das hätte ich so gerne).

Wenn wir uns etwas wünschen, dann tun wir das oft, weil wir mit dem, was wir haben, nicht zufrieden sind.
Weil wir nicht dankbar für die Dinge in unserem Leben sind.

​Du wünschst dir viel Geld auf dem Konto, wenn es überzogen ist.
Du wünschst dir Liebe, wenn du dich allein und nicht geliebt fühlst.
Du wünschst dir eine Lösung, wenn du ein Problem hast.

Die Krux dabei ist, dass wir immer mehr von dem bekommen, was wir fühlen.

Du kannst dir ganz arg mehr Geld wünschen. So lange du dich innerlich arm fühlst, wirst du noch mehr „ich fühle mich arm“ in dein Leben ziehen.
Gleiches zieht Gleiches an.

Wie schaffst du es dann, Geld oder etwas anderes zu manifestieren?

Da kommt die Dankbarkeit ins Spiel.

Zuerst einmal macht es natürlich Sinn, den Stress rund um deine Finanzen loszulassen.
Dazu eignet sich Klopfakupressur prima.
Klopf ein paar Runden, werde ruhiger, komme bei dir an und fühle dich besser.

Um mehr Geld zu generieren ist es wichtig, das Geld wertzuschätzen, das da ist.
Die Fülle zu sehen und zu spüren, die du in deinem Leben hast.

Anstatt dich also z.B. über dein Gehalt oder Hartz IV zu beschweren (unabhängig davon, wie schwer ist es, damit über die Runden zu kommen!), darfst du in die Dankbarkeit kommen.
Dankbar sein für das, was da ist.
Dankbar für jeden Cent, den du überwiesen bekommst.

Wichtig ist, diese Dankbarkeit zu FÜHLEN.

Nicht einfach nur ein paar Sachen aufzuschreiben, damit du gedanklich einen Haken dran machen kannst, sondern es zu spüren.
Mit dem Herzen.
Wirklich dankbar dafür zu sein.

Fake Dankbarkeit

Fake-Dankbarkeit wirkt nicht!

Das wäre ja ein „ich tu mal so, als ob ich dankbar bin, damit ich das bekomme, was ich wirklich möchte“.

Wie fühlst du dich dann eigentlich?
Genau!
Nicht dankbar, sondern als wenn dir etwas fehlt.
Und genau davon bekommst du dann noch mehr. (also von dem „mir fehlt was – Gefühl“)

Vielleicht fällt es dir leichter, wenn du dir überlegst, was du machen würdest, wenn du gar kein Einkommen hättest.
Im Gegensatz dazu ist das, was monatlich auf dein Konto überwiesen wird, doch gar nicht schlecht, oder?!

Wenn du täglich 3 (oder 5 oder mehr) Dinge aufschreibst*, für die du dankbar bist, weil du sie mit deinem Einkommen bezahlen kannst und das wirklich spürst, dann steigt dadurch deine Wertschätzung für das Geld, das schon in deinem Leben ist.

Du fühlst dich dankbar für das, was da ist und öffnest damit die Türen zu mehr von diesem Gefühl.
Du wirst insgesamt zufriedener mit deiner Situation. So, wie sie jetzt ist.

Je zufriedener und dankbarer du bist, desto leichter wird es für dich, mehr Geld zu bekommen.
Gleiches zieht Gleiches an.

Vielleicht hast du neue Ideen, die du umsetzt oder bekommst einen (besseren) Job.

Genauso ist es auch, wenn du dir Liebe oder eine neue Partnerschaft wünschst.
Wenn du gedanklich noch anderen Partnern hinterherhängst und dich z.B. „verlassen“ fühlst, dann ziehst du damit sehr wahrscheinlich Menschen in dein Leben, die dich später verlassen. Das führt dann dazu, dass du dich noch weniger geliebt fühlst…

Wie zufrieden bist du mit dir?
Liebst du dich mit allen Macken, Ecken und Kanten?
Siehst du, dass du ein toller Mensch bist?
Wenn dir das schwer fällt, dann kommen vermutlich Menschen in dein Leben, die dich und deine Werte auch nicht richtig wertschätzen und lieben.

Erkennst du das Muster?

Wenn du täglich 3 Dinge aufschreibst*, für die du an dir dankbar bist, die du an dir magst und das wirklich spürst, dann steigt dadurch deine Wertschätzung für dich.

Je mehr du dich wertschätzt, desto mehr tun andere das auch.
Je mehr du dich liebst, desto mehr tun andere das auch.

Bei der klassischen Klopfakupressur sagen wir ja immer „auch wenn __________, ich liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Die Frage ist:
Fühlst du das „ich liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“ oder brabbelst du es nur so dahin?

Was mache ich, wenn es mir schwer fällt, für etwas dankbar zu sein?

Vermutlich hatte jeder schon mal eine Phase im Leben, die sich anfühlte, als gäbe es nichts, für das man dankbar sein könnte.
Zumindest gab es die bei mir.

Wo ich total unzufrieden war mit mir und der Welt.
Wo (anscheinend) nichts so war, wie ich es gern gehabt hätte.
Wie bitte soll ich da dankbar sein?
Und wofür?
Wenn doch alles ganz schrecklich ist und ich es mir total anders wünsche?

Wenn du es nicht schaffst oder es dir total schwer fällt, dankbar zu sein, dann lade ich dich jetzt ein, mitzuklopfen und dafür zu sorgen, dass es dir zukünftig leicht(er) fällt.

Klopf mit der schriftlichen Anleitung mit, zusammen mit mir im Video oder beides.

SUD Skala

Auf eine Skala von 0-10 – wie schwer fällt es dir, etwas zu finden, für das du dankbar bist?
0 =überhaupt nicht und 10=mit fällt nichts ein

Klopfpunkte klassische Klopfakupressur

Schreib dir diese Zahl auf.

Handkante:
Auch wenn ich überhaupt nicht weiß, wofür ich dankbar sein soll, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn es in meinem Leben nichts gibt, für das ich dankbar sein könnte, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn es mir soooo schwer fällt, Sachen zu finden, für die ich dankbar sein könnte, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin. Und ich entscheide mich dafür, jetzt das Gute in meinem Leben sehen zu können. Auch wenn ich mir schwer vorstellen kann, dass es etwas gibt.

Augenbraue: wofür soll ich dankbar sein?
neben dem Auge: mir fällt nichts ein
unter dem Auge: alles ist Scheiße
unter der Nase: und dann soll ich das auch noch fühlen
unter der Lippe: wie soll das gehen?
Schlüsselbein: ich hab keine Ahnung!
auf dem Kopf: es gibt nichts zum dankbar sein!

Augenbraue: was ist schon gut?
neben dem Auge: wofür soll ich dankbar sein?
unter dem Auge: mir fällt nichts ein
unter der Nase: und schon gar nicht 3 Dinge
unter der Lippe: was sollte das auch sein?
Schlüsselbein: ich weiß es nicht
auf dem Kopf: ich habe keine Idee

Augenbraue: es fällt mir so schwer
neben dem Auge: etwas zu finden, wofür ich dankbar sein kann
unter dem Auge: vielleicht gibt es etwas
unter der Nase: aber ich sehe es nicht
unter der Lippe: ich merke es nicht
Schlüsselbein: es fühlt sich an, was gäbe es nichts
auf dem Kopf: traurig eigentlich

Augenbraue: ich bin traurig
neben dem Auge: und ich fühle mich ______ (wie?)
unter dem Auge: und ich fühle mich ______ (wie?)
unter der Nase: und ich fühle mich ______ (wie?)
unter der Lippe: und ich fühle mich ______ (wie?)
Schlüsselbein: und ich fühle mich ______ (wie?)
auf dem Kopf: und ich fühle mich ______ (wie?)

Augenbraue: all meine Körperreaktionen
neben dem Auge: all meine Körperreaktionen
unter dem Auge: meine Körperreaktionen
unter der Nase: all meine Körperreaktionen
unter der Lippe: all meine Körperreaktionen
Schlüsselbein: meine Körperreaktionen
auf dem Kopf: all meine Körperreaktionen

Augenbraue: ich öffne mich für die Möglichkeit
neben dem Auge: dass es etwas gibt, für dass ich dankbar bin
unter dem Auge: dass es mir bewusst wird
unter der Nase: dass ich es fühle
unter der Lippe: dass ich die Dankbarkeit fühle
Schlüsselbein: jetzt
auf dem Kopf: erst ganz leicht

Augenbraue: und dann immer mehr
neben dem Auge: die Dankbarkeit strömt durch all meine Zellen
unter dem Auge: ich spüre Dankbarkeit
unter der Nase: überall in meinem Körper
unter der Lippe: ich bin durchflutet von Dankbarkeit
Schlüsselbein: ein schönes Gefühl
auf dem Kopf: ungewohnt, aber schön

Augenbraue: ich erkenne Dinge, für die ich dankbar bin
neben dem Auge: es werden immer mehr
unter dem Auge: plötzlich kann ich sie sehen
unter der Nase: es fällt mir leicht sie zu sehen
unter der Lippe: und ich genieße dieses Gefühl
Schlüsselbein: der Dankbarkeit
auf dem Kopf: in all meinen Zellen.

Spür noch mal wieder rein.

Wie schwer fällt es dir jetzt, etwas zu finden, für das du dankbar bist?
0 =überhaupt nicht und 10=mit fällt nichts ein

Schreib dir diese Zahl auf.

Klopf so lange, bis es sich richtig gut anfühlt. Bis du ganz viele Dinge erkennst, für die du dankbar bist.
Spüre diese Dankbarkeit.

Wenn du noch kein Dankbarkeits-Journal führst, dann leg dir jetzt eins an.*

Schreib jeden Tag Dinge auf, für die du dankbar bist und FÜHLE sie.
Das ist der Schlüssel!

Oft kommt dann das, was du dir wünschst, auf eine Art und Weise in dein Leben, die du nie so hättest planen können.

Schreib mir im Kommentar, ob du schon ein Dankbarkeits–Tagebuch führst und was sich für dich durch die Klopfrunde verändert hat.






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

Der Kommentar der deine Idee oder deinen Traum platzen ließ

wenn ein Kommentar deine Idee crasht

Vielleicht kennst du das auch.
Du hast eine Idee, von der du total begeistert bist, du sprühst vor Energie, hast sie gedanklich schon fast umgesetzt, erzählst jemandem davon – und BOOM… ein Kommentar löscht dein inneres Feuer auf einen Schlag aus.
Er bringt dich ins Zweifeln.
Er bringt dich dazu, alles zu überdenken.
Zu grübeln.
Abzuwägen.
Rational an die Sache ranzugehen.

Bis du dich schließlich fragst:

wie bin ich überhaupt auf diese Idee gekommen?

Und was war daran eigentlich so toll?

Das Feuer ist erloschen.
Die Idee begraben.

das Feuer ist erloschen

Und das „nur“, weil jemand einen Kommentar dazu abgegeben oder etwas darüber gesagt hat, was dich aus dem Konzept gebracht hat.

Vielleicht hat dieser Jemand überhaupt keine Ahnung von der Materie.
Oder er sieht das Potential gar nicht, was darin steckt.
Oder beides

Aber das ist jetzt auch egal, denn diese Idee wird nie das Licht der Welt erblicken.
Du hast sie abgehakt.
Die Meinung des anderen war wichtiger als deine Begeisterung.
Deine Vision.
Als das, was du mit dieser Idee hättest erreichen und bewirken können…

Nimm dir einen Augenblick und überlege:
Kenne ich das von mir?

Habe ich schon ein Projekt oder eine Idee aufgegeben, nur weil mir jemand dazwischen gegrätscht ist?

Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich mir vorgenommen hatte, eine Typisierungsaktion zu organisieren.
In meinem erweiterten Umfeld war ein Kind an Leukämie erkrankt und auf eine Stammzellspende angewiesen.
Falls du dich schon mal mit dem Thema befasst hast, weißt du, dass es die Suche nach einer Nadel im Heuhaufen ist, weil sehr viele Gewebemerkmale übereinstimmen müssen…

Ich hatte jedenfalls im TV gesehen, dass man eine Typisierungsaktion starten kann und war total motiviert, das hier auch durchzuziehen.

Obwohl ich keine Ahnung hatte, was damit an Arbeit auf mich zukommt.

Zu der Zeit hatte ich auch noch kein Internet und es war aufwändig, überhaupt an Informationen zu kommen.

​In meiner grenzenlosen Begeisterung erzähle ich auf einem Geburtstag von meiner Idee und ein Kumpel sagte sowas wie:

Davon lass mal besser die Finger. Wer weiß, was das hinterher kostet. Außerdem hast du mit der Familie doch gar nichts zu tun. Das würde ich auf keinen Fall machen.

Andere nickten zustimmend.

Wow. Das hatte gesessen.

Auf die Idee, dass jemand so reagieren könnte, war ich in meiner grenzenlosen Begeisterung gar nicht gekommen!

Wie konnte man das nicht als eine grandiose Idee ansehen?

Das war eine ziemliche Böe, die mein inneres Feuer ordentlich zum Flackern gebracht hat…
Aber nur zum Flackern. Aus ging die Flamme – zum Glück – nicht.

Nachdem ich mich gesammelt hatte, wuchs in mir ein „jetzt erst Recht“, was dann immer stärker wurde.
Die Idee war einfach zu wichtig, um sie mir von so einem (blöden) Kommentar kaputtmachen zu lassen.
Mein Trotz und mein Wille ihm zu zeigen, dass das super wird, waren sehr groß.

Aber ich weiß, dass es auch anders hätte ausgehen können und ich diese Idee einfach eingestampft hätte…

Dieses Mal aber nicht.
Ich war fest davon überzeugt, es durchzuziehen.
Und das habe ich auch gemacht, obwohl ich anfangs kaum Unterstützer hatte.

Schlussendlich war die Typisierungsaktion ein großer Erfolg, es waren sehr viele Spender da und sogar genug Geld für die Blutuntersuchungen (damals ging es noch nicht mit einem Wattestäbchen) Wenn du auch Lebensspender werden möchtest, dann findest du hier weitere Infos.

Das Leben dieses Kindes konnte leider nicht gerettet werden, aber es wurden in dieser Aktion Lebensspender für mehrere Menschen gefunden.

Vielleicht (hoffentlich) hat diese Aktion dazu beitragen, ein Leben zu retten.
Oder mehrere.

Dieser Kommentar hätte dazu führen können, dass ich die Typisierungsaktion nicht organisiert hätte und kein Spender gefunden worden wäre…

Nicht auszudenken.

Nur wegen eines Kommentars, der mich verunsichert, meine Idee in Frage gestellt und mir Angst gemacht hat.

Ich muss dazu sagen, dass mich mein Mann bei diesem Vorhaben immer unterstützt hat.
Ob ich es ganz alleine durchgezogen hätte, wenn er auch nicht dran geglaubt hätte, weiß ich ehrlich gesagt nicht.

​Oder stellst du dir selbst ein Bein?

Es kann auch sein, dass du dir selbst deine Idee "kaputtdenkst".
Dass du so lange über alles nachgrübelst, was schief gehen könnte und dir 1000 Dinge einfallen, warum du doch besser die Finger davon lässt.
Dass du dich selbst davon überzeugst, dass das eine Schnapsidee war.

Vielleicht "nur" aus Angst vor dem Unbekannten.
Oder aus Angst, zu scheitern.

Ist deine Idee so wertvoll, dass du dafür kämpfen solltest?

Denk noch mal an deine Idee oder dein Projekt.

Ist es wirklich richtig, dass du es dir so einfach kaputt reden lässt?

Welche Folgen hätte das?
Spiel das einfach mal in Gedanken durch.

Was könnte passieren, wenn du es „einfach“ machst? Welchen Einfluss hat das auf dein Leben, dein Umfeld, deine Kunden oder die Welt?

Was könnte passieren, wenn du diese Idee begräbst?
Was würde dir, deinem Umfeld, deinen Kunden oder der Welt entgehen?
Möchtest du das?

Ich weiß nicht, wie viele tolle Kurse bei Kollegen in den Schubladen verschwunden sind, weil jemand eine abfällige Bemerkung gemacht, Zweifel geäußert oder eine „blöde“ Frage gestellt hat... aber es sind sehr viele!

Was entgeht dadurch den Menschen, für die genau diese Kurse ideal gewesen wären?
Was entgeht den Kollegen, weil sie nicht an der Kurserstellung gewachsen sind?
Weil sie nicht die tollen Feedbacks der Kunden bekommen haben, die ihrem Selbstbewusstsein so gut getan hätten?

Welche Idee oder welchen Traum hast du begraben?

Was entgeht dir, wenn du es nicht machst und erlebst?
Was entgeht deinem Umfeld, wenn du diesen Weg nicht gehst?

Vielleicht wolltest du schon immer eine Fremdsprache sprechen, tanzen gehen, studieren, eine andere Ausbildung machen, fotografieren, malen, ein Buch schreiben,…

​Was hält dich davon ab, damit jetzt anzufangen?

Wenn es dieser eine Kommentar ist, der sich in dein Gehirn eingebrannt hat, dann klopf jetzt und lass ihn ein für alle Mal los!

Was genau hast du in Erinnerung?
Ist es die Stimme?
Der Tonfall?
Das, was gesagt wurde?
Ein Gesichtsausdruck dazu?
Das Gefühl, was du hattest?
Deine Enttäuschung, dein Entsetzen, dein Zweifel, deine Angst,…?
Das, was du im Körper wahrgenommen hast?

Mach dir dazu Notizen.

Klopf direkt im Video mit oder nimm die schriftliche Anleitung als Idee, was du klopfen kannst.

SUD Skala

Spür rein und bewerte die Intensität von jedem Punkt auf einer Skala zwischen 0 und 10.
0 steht für = belastet mich überhaupt nicht und 10 steht für = die Belastung ist kaum zu ertragen

Schreib dir die Zahl auf.

Klopfpunkte klassische Klopfakupressur

(M)ein Klopfvorschlag

Handkante

Auch wenn ich diesen Kommentar ________________ (was genau war es) von _______________ (wem?) nicht aus dem Kopf bekomme, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich sauer auf mich bin, weil mich der Kommentar _________________ (was genau?) von ______________ (von wem?) so aus dem Konzept gebracht hat, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn diesen Kloß im Hals habe, wenn ich an die Frage ______________ (welche?) von _______________ (wem?) denke, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin

Augenbraue: der Kommentar hat sich eingebrannt
neben dem Auge: ich krieg ihn nicht aus dem Kopf
unter dem Auge: dabei war meine Idee so gut
unter der Nase: und ist es immer noch
unter der Lippe: ich weiß gar nicht, warum ich mich so verunsichern lasse
Schlüsselbein: aber das hat gesessen
Auf dem Kopf: wie eine Faust im Magen

Augenbraue: wie konnte ich mich so aus dem Konzept bringen lassen?
neben dem Auge: die Idee ist richtig gut!
unter dem Auge: warum bin ich so blöd
unter der Nase: und lass mir das kaputt machen
unter der Lippe: nur wegen diesem Spruch?!
Schlüsselbein: ich bin so bescheuert!
Auf dem Kopf: ich fass es nicht

Augenbraue: dieser Spruch
neben dem Auge: dieser blöde Kommentar
unter dem Auge: der macht mir alles kaputt
unter der Nase: Scheiße!
unter der Lippe: der Kloß im Hals
Schlüsselbein: die Faust im Magen
Auf dem Kopf: nur wegen diesem Spruch

Augenbraue: da habe ich schon mal ne gute Idee
neben dem Auge: und lass sie mir kaputt machen
unter dem Auge: typisch
unter der Nase: ich bin so doof
unter der Lippe: unfassbar
Schlüsselbein: dabei ist die Idee gut
Auf dem Kopf: richtig gut

Augenbraue: aber ich pack sie einfach in die Schublade
neben dem Auge: nur wegen diesem Spruch
unter dem Auge: und wenn ich sie einfach wieder öffne?
unter der Nase: die Schublade, in der die Idee verschwunden ist?
unter der Lippe: und die Idee wiederbelebe?
Schlüsselbein: ihr Leben einhauche
Auf dem Kopf: die Idee ist richtig gut

Augenbraue: auch heute noch
neben dem Auge: wie wäre es, wenn ich den Kommentar einfach abhake
unter dem Auge: jetzt
unter der Nase: ich lasse diesen Kommentar gehen
unter der Lippe: mit allem, was dazu gehört
Schlüsselbein: ich lasse alles los
Auf dem Kopf: und gebe der Idee noch eine Chance

Augenbraue: das gefällt mir
neben dem Auge: ich gebe der Idee noch eine Chance
unter dem Auge: sie ist zu gut, um sie aufzugeben
unter der Nase: eine neue Chance für diese Idee
unter der Lippe: ich lasse sie wachsen und gedeihen
Schlüsselbein: und setze sie dann um
Auf dem Kopf: diese tolle Idee

Und noch einmal wieder durchatmen.
Wie fühlst du dich jetzt, wenn du an den Kommentar oder Spruch denkst? Daran, dass du die Idee einfach eingestampft hast?

Klopf so lange, bis das Thema für dich wirklich durch ist.
Nicht nur „geht so“ oder „ganz okay“.
Es soll wirklich okay sein.
Abgehakt.
Gegessen.

Und für das nächste Mal:

Was kannst du machen um deine Ideen zu beschützen?

Damit es gar nicht erst soweit kommt, dass du dich aus dem Tritt bringen lässt?

Behalte die Idee erst einmal für dich. 

Du hast bestimmt schon „das ist noch nicht spruchreif“ gehört.
Ich glaube, dass genau das damit gemeint ist.

Spinn deine Idee weiter.
Für dich alleine.
Schreib dir alles auf, was dir dazu einfällt.
Träume groß.

Was ist so toll daran?
Was passiert, wenn du sie umgesetzt hast?
Wie fühlst du dich, wenn die Idee in der Welt ist?
Wie profitiert dein Umfeld davon?

Eine frische Idee ist sehr zerbrechlich. ​​​​​​

Gib ihr die Zeit, zu reifen und zu wachsen.
Je mehr du darüber nachdenkst, desto klarer wird dir auch: ist es nur eine fixe Idee oder ist das mehr?

Und erst, wenn du dich selbst davon überzeugt hast und felsenfest sicher bist:
ja, das ist eine super Idee, die ich umsetzen MUSS, erzähl anderen davon!

Überleg dir trotzdem genau, wem du von deinen Ideen erzählst!

Eine Kollegin, die sich schnell für etwas begeistern lässt ist passender als die Schwester, die sowieso über alles meckert.

Und sei dir bewusst, dass die komischen Kommentare und Fragen meist nicht böse gemeint sind.

Die andere Person hat keine Idee davon, wie wichtig dir das ist und welches Potential du in dieser Idee siehst.
Außerdem hat sie vielleicht Angst, dass es nicht klappt und möchte dich vor einer Enttäuschung beschützen.
Das ist ihre Angst, nicht deine! 

Wenn die Person offen dafür ist, das zu erkennen und die Angst loslassen möchte, dann kann sie das zum Beispiel mit diesem Video machen.

Jetzt denk noch mal an deine Idee.

Welchen ersten Schritt kannst du jetzt machen, um sie umzusetzen?

Mach ihn.
Jetzt!

Schreib mir doch im Kommentar, welche Idee(n) noch bei dir in den Schubladen liegen, was dich bisher davon abgehalten hat, sie umzusetzen, wie du dich nach der Klopfrunde fühlst und welchen ersten Schritt du JETZT machst.






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

Liebe und akzeptiere dich so, wie du bist – mit deinen Macken, Ecken und Kanten

ich liebe und akzeptiere mich so wie ich bin

Jeder von uns hat seine Ecken und Kanten. Und seine „Macken“. Das, was ihn ausmacht.
Das was DICH ausmacht.

Deine Einstellung.
Deine Werte.
Deine Sicht auf die Welt.
Deine Eigenheiten.
Deine Vorstellungen.
Deine Ideen.
Deine Wünsche.

All das passt nicht, wenn du nicht DU bist.
Genauso, wie du bist.
MIT deinen Ecken.

MIT deinen Kanten.
MIT deinen Eigenheiten.
MIT deinen „Fehlern“.
MIT deinen „Macken“.

Ohne das wärst du nicht du!

seid du selbst alle anderen sind schon vergeben

Darum gefällt mir der Spruch „Sei du selbst! Alle anderen sind schon vergeben“ so gut.
Weil er so wahr ist.

Wenn du dich verbiegst, um anderen zu gefallen, dann...

  • bist du nicht mehr du.
  • kannst du nicht mehr DEINE Einzigartigkeit zum Strahlen bringen.
  • kannst du nicht DEIN Leben leben.
  • kannst du DEINE Ideen nicht umsetzen.
  • kannst du nicht DU SELBST sein.

Beim Klopfen sagen wir diesen Satz immer wieder „Auch wenn _________ („Problem“) liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.“

Darum geht es.
Das ist die Essenz.
Dich zu lieben und zu akzeptieren, wie du bist.
MIT deinen Macken.
MIT deinen Ecken.
Die machen dich aus!

Denk an ein Puzzle.

Puzzle

Stell dir vor, ein Puzzleteil vergleicht sich mit den anderen Teilen und möchte gerne „anders“ sein, zum Beispiel so wie das Puzzleteil links von ihm.

Was wird dann aus dem ganzen Puzzle?

Vielleicht ist dir das schon mal passiert, dass du ein Puzzleteil an die falsche Stelle gepackt und noch mal ordentlich gedrückt hast, damit es in die Lücke reingeht.
Genützt hat es aber nichts, denn so richtig hat es trotzdem nicht gepasst.
So ist es mit dir auch.

Du kannst dich zwar verbiegen und versuchen in eine Lücke zu passen, die gar nicht deine ist, aber das kostet dich sehr viel Kraft, tut oft weh und am Ende merkst du:
trotz des ganzen Aufwands stimmt irgendwas nicht.

Was machst du dann?

Vielleicht strengst du dich noch mehr an.
Bringst noch mehr Kraft auf.
Erträgst noch mehr Schmerzen.

Hauptsache, es passt.
Hauptsache DU passt.

Und wofür?
Um dich an eine Stelle im Puzzle zu pressen, an die du nicht gehörst?
Um dich weiterhin mit anderen zu vergleichen?
Um unglücklich zu sein?

Wie wäre es, wenn du „einfach“ DU bist?

Wenn du erkennst: wenn ich mich verbiege, DANN passe ich nicht mehr.

Ich bin richtig.
Und zwar genauso, wie ich bin!
Ich bin das perfekte Puzzleteil.
So wie ich bin mache ich das Puzzle komplett.

du bist das perfekte Puzzleteil

Ich bin ich selbst, denn alle anderen sind schon vergeben!

Ich brauche mich nicht zu verbiegen.
Ich brauche nichts zu ändern.

Ich brauche mich nicht mit anderen zu vergleichen. Zumindest nicht, um mir „abzugucken“, wie ich besser wäre.
Ich kann beobachten, wie sich andere verhalten oder was andere machen und dann entscheiden: was davon passt zu mir? Was davon bin ich?  
Ich kann es als Inspiration nehmen.
Und wenn etwas „klickt“, dann überlege ich: möchte ich das auch so machen?

Mir fällt das oft nicht so leicht.

Dann ertappe ich mich dabei, wie ich versuche, mein „anders sein“ zu verändern bzw. mich anzupassen.
Oder einfach für mich festzustellen: so wie ich bin, bin ich nicht richtig.
Ich müsste _______________ und dann _____________.
Die wenn-dann-Falle.

Was für ein Quatsch!

Ich habe oft eine andere Einstellung.
Über meinen Humor kann längst nicht jeder lachen.
Es gibt viele Dinge, die ich (noch) nicht machen kann.
Mir sind Sachen wichtig, die anderen wurscht sind.
Ich freue mir ein Loch in den Bauch über Dinge, die anderen nicht mal auffallen.

So what? That’s me!
Das bin ich.
So bin ich.

Und je mehr ich das akzeptiere, desto besser kann ich damit leben.
Desto besser kann ich MICH leben.
Desto leichter fällt es mir, ICH zu sein.

Wo bist DU anders?

Wo wärst du gerne „anders“?

Wo fällt es dir schwer, dich zu akzeptieren – mit deinen Ecken, Kanten, „Fehlern“ und Macken?

Wie wäre es, wenn du richtig bist, wie du bist?
Jetzt.
In diesem Moment.
Genauso, wie du bist!

Wie wäre es, wenn es nichts an dir zu verändern gäbe?

Wie fühlt sich das an?
Wie fühlst du dich damit?

Spür rein.
Wenn es nichts zu ändern gäbe und alles richtig ist.

Wenn du nur die Vorstellung hast, du müsstest anders sein – die Vorstellung aber falsch wäre.
Fake News.

Was wäre, wenn du das perfekte Puzzleteil bist?
Jetzt.
Schon immer.
Ganz einfach, weil du nicht anders kannst, als perfekt zu sein!
Du bist perfekt – no matter what!
Egal, was passiert.

Nimm dir einen Moment, schließ die Augen und frag dich:

Was wäre, wenn ich richtig bin, genauso, wie ich bin?
Mit allen Fehlern, Ecken und Macken. Mit allem, was ich falsch an mir finde.
Weil ich genau so in das „große Puzzle“ passe. Was wäre dann?

Sprich den Satz: ich bin goldrichtig, so wie ich bin laut aus.

Wie fühlt sich das an?
Wie fühlst DU dich?

Wie wahr fühlt er sich für dich an?
Zu wieviel Prozent stimmt der Satz jetzt schon?

Bei weniger als 90% klopf direkt mit.
Entweder mit der schriftlichen Anleitung oder dem Video.

Klopfpunkte klassische Klopfakupressur

Handkante:

Auch wenn ich noch Zweifel habe, dass ich richtig bin, denn ich fühle mich ziemlich falsch, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich mir schwer vorstellen kann, dass ich mit all den Fehlern und Macken richtig sein soll, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich überhaupt nicht erkennen kann, wie ich richtig sein soll. Es gibt so viel an mir, das nicht stimmt. Wo ich anders und besser sein müsste. Wie soll ich mich jemals akzeptieren? Trotz allem liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin. Zumindest so gut, wie ich es jetzt schaffe

Augenbraue: meine Zweifel
neben dem Auge: so soll ich richtig sein?
unter dem Auge: schwer vorstellbar
unter der Nase: es ist so viel falsch an mir
unter der Lippe: ich habe so viele Fehler
Schlüsselbein: und Macken
auf dem Kopf: Ecken und Kanten

Augenbraue: wie soll das richtig sein?
neben dem Auge: wäre ich ein Möbelstück
unter dem Auge: käme ich zum Sperrmüll
unter der Nase: das will keiner mehr haben
unter der Lippe: mich will keiner mehr haben
Schlüsselbein: zumindest nicht so
auf dem Kopf: wie ich jetzt bin

Augenbraue: wie soll ich Fehler akzeptieren
neben dem Auge: und sagen: das ist okay?
unter dem Auge: schwer vorstellbar
unter der Nase: wie soll das gehen?
unter der Lippe: ich weiß es nicht
Schlüsselbein: ich akzeptiere
auf dem Kopf: dass ich es kaum akzeptieren kann

Augenbraue: immerhin das
neben dem Auge: und ich akzeptiere meine Zweifel
unter dem Auge: sie sind da
unter der Nase: und das ist okay
unter der Lippe: auch die Gedanken
Schlüsselbein: dass ich nicht okay bin
auf dem Kopf: sind okay

Augenbraue: irgendwie zumindest
neben dem Auge: auch wenn ich es gerne anders hätte
unter dem Auge: gerne anders wäre
unter der Nase: angepasster
unter der Lippe: nicht so anders
Schlüsselbein: wenn ich „normaler“ wäre
auf dem Kopf: was auch immer das ist

Augenbraue: ich bin okay, wie ich bin
neben dem Auge: das fühlt sich noch komisch an
unter dem Auge: die Stimme in mir sieht das anders
unter der Nase: ich bin okay, wie ich bin
unter der Lippe: mein Körper reagiert
Schlüsselbein: und auch das ist okay
auf dem Kopf: alles was ist, ist okay

Augenbraue: so wie ich auch okay bin
neben dem Auge: so wie ich bin
unter dem Auge: jetzt
unter der Nase: ich öffne mich für die Möglichkeit
unter der Lippe: dass ich das erkennen kann
Schlüsselbein: dass ich mein wahres ICH erkennen kann
auf dem Kopf: dass ich mich erkenne

Augenbraue: meine Essenz
neben dem Auge: meine Brillanz
unter dem Auge: mein Funkeln
unter der Nase: dass ich erkenne, dass ich okay bin, wie ich bin
unter der Lippe: wie ich JETZT bin
Schlüsselbein: sogar mehr als okay
auf dem Kopf: ich bin perfekt

Augenbraue: genauso, wie ich bin
neben dem Auge: ich fange an, es zu spüren
unter dem Auge: in meinem Körper
unter der Nase: in meinen Gedanken
unter der Lippe: eine Welle erfasst meinen Körper
Schlüsselbein: und bringt diese Erkenntnis mit
auf dem Kopf: ich bin perfekt, wie ich bin

Augenbraue: ich spüre es in meinem Körper
neben dem Auge: in jeder meiner Zellen
unter dem Auge: in meinen Gedanken
unter der Nase: das fühlt sich grandios an
unter der Lippe: ich liebe dieses Gefühl
Schlüsselbein: es gibt mir Sicherheit
auf dem Kopf: ich bin endlich ich

Augenbraue: ich bin ich
neben dem Auge: ich genieße es, ich zu sein
unter dem Auge: es fühlt sich gut an, ich zu sein
unter der Nase: es fühlt sich wunderbar an, perfekt zu sein
unter der Lippe: ich bin perfekt
Schlüsselbein: so wie ich bin
auf dem Kopf: in jedem Moment

Tief durchatmen.
Genieß das Gefühl.
Lass es ganz tief einsinken.

Sprich den Satz: ich bin goldrichtig, so wie ich bin noch einmal laut aus.

Wie fühlst du dich jetzt?
Zu wieviel Prozent stimmt der Satz jetzt für dich?

Klopf so lange weiter, bis du bei mindestens 90% bist – 100% wäre natürlich noch besser.
Das muss nicht an einem Tag klappen.
Besonders wenn du mit einem Wert unter 20% startest, dann sei gnädig mit dir.
Klopf die Sequenz täglich und freue dich auch über kleine Veränderungen.

Selbst wenn du täglich „nur“ 5% Verbesserung schaffst – nach 10 Tagen sind es 50%.
Bleib bitte dran!

Sobald du bei über 90% bist, wiederhole die letzten 5 Klopfrunden mindestens eine Woche täglich. 
Denk den Tag über immer wieder daran und SPÜRE dieses Gefühl.
Genieß es.
Bade darin.
Durchflute dich damit.

Lege dir einen Zettel ans Bett, der dich daran erinnert, direkt nach dem Aufwachen „Ich liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.“ laut auszusprechen.

… und dann genieß dein Leben und sei DU SELBST.

Schreib mir im Kommentar, was du mitgenommen hast und wie du dich nach der Klopfrunde fühlst.






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

Die Ursache für dein Problem / Thema finden

dem Problem auf den Grund gehen - Übung

Ich werde immer wieder gefragt:

Wie schaffe ich es, die Ursache für mein Thema zu finden und die Aspekte aufzudecken, die mir nicht bewusst sind?

​Wie immer gibt es viele Wege dahin.
Der Einfachste und Schnellste ist meist die Unterstützung durch einen Practitioner, weil für Außenstehende oft total offensichtlich ist, was wir selbst nicht sehen können… (der Wald vor lauter Bäumen… du weißt schon)

Aber ich möchte dir heute eine Übung von Lori Lamont vorstellen, die sie „Getting to the bottom of it“ (dem Ganzen auf den Grund gehen) nennt.

Das Schöne an dieser Technik ist es, dass du dir nicht vorher zu überlegen brauchst:
was sage ich bloß an den Klopfpunkten?
Das passiert im Prozess automatisch.

Es ist wirklich einfach – WENN du dir die nötige Zeit für diese Arbeit gibst.

​Das ist einer der wichtigsten Faktoren!

Mach diesen Prozess bitte nicht zwischen Tür und Angel.
Das ist vertane Zeit, die du anders besser nutzen kannst.

Wenn du keine Zeit hast, dann klopf so, wie du es gewohnt bist.

​Aber der Reihe nach.

​Was brauchst du, damit dieser Prozess für dich besonders effektiv ist?

- ausreichend Zeit

Plane mindestens eine Stunde ein. Wenn noch ein Puffer hintendran ist – perfekt!

- Ruhe

Sorge dafür, dass du nicht gestört wirst.
Schalte Handy, Telefon, Emailprogramm, Facebook, Fernseher, Radio,… aus und sei mit allen Sinnen bei diesem Prozess dabei.

- (im Idealfall) eine Möglichkeit, deine Stimme aufzunehmen UND auch als Text festzuhalten

Es ist gut, wenn du die Technik für beide „Kanäle“ am Start hast, weil du den Text hinterher schneller „durchscannen“ bzw. überfliegen kannst, als du bei einer Audiodatei hin- und herspulst. (mehr Tipps dazu weiter unten)

- ein Problem / Thema, für das du gerne den Grund herausfinden möchtest

Das versteht sich von selbst und wird sicher kein Problem für dich sein.

- Geduld

​Es kann sein, dass dir diese Art zu klopfen anfangs schwer fällt. Geh freundlich mit dir um und gib dir die Zeit, die du brauchst
Bei zu viel Ungeduld macht es Sinn, dass du dich zuerst um die Ungeduld kümmerst.

- ggf. Zettel und Stift

Um die Intensität zu bestimmen und aufzuschreiben (wobei du das natürlich auch „auf Band“ und „schriftlich“ hast, wenn beide Aufnahmegeräte laufen

- Motivation

Wenn du nicht motiviert bist, an deinem Thema etwas zu ändern, dann hilft dir auch dieser kraftvolle Prozess nicht sonderlich weiter

- ​Wasser

Du unterstützt dein System, wenn du während des Klopfens und in der Zeit danach
ausreichend Wasser trinkst.

Hier vorab noch einige Techniktipps, wie du ganz einfach deine Stimme aufnehmen und in Schrift umwandeln kannst.

Solltest du sie nicht brauchen, kannst du hier weiterlesen.

Falls du gerade die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen hast, weil Technik überhaupt nicht deins ist oder du kein Geld investieren willst oder kannst – tief durchatmen.

​Es darf ganz einfach sein.
Dein Smartphone hat bestimmt eine Möglichkeit, Sprache aufzuzeichnen. Schau dir einfach mal die Apps an, die darauf vorinstalliert sind.
Im Zweifel hilft es auch, die Suchmaschine deiner Wahl zu befragen.
Nimm etwas, was einfach ist! Du möchtest "nur" den Ton aufnehmen und kein Podcaster
werden. Dafür brauchst du keinen extra Schnickschnack!

Du nutzt Google Docs? Perfekt!
Darin hast du die Möglichkeit, deinen Text einzusprechen. ​

Hinweis: die Spracherkennung ist nicht perfekt, aber

a) du wirst über die Autokorrektur lachen können
b) du bist viel mehr im eigentlichen Prozess, wenn du die Notizen „machen lässt“, als wenn du dir nebenbei selbst etwas aufschreibst und dich damit vielleicht sogar rausbringst.

Außerdem kannst du vermutlich nicht so schnell schreiben, wie du Dinge aussprichst.

Mit Zencastr kannst du die Stimme direkt über deinen Browser aufnehmen und für diese Zwecke reicht die kostenfreie Version „Hobbyist“ Version.

Mit diesen Tools kannst also beides – Stimme als Audio UND Text - zeitgleich aufzeichnen.
Das ist kein Muss – macht den Prozess aber seeehr viel effektiver.

Jetzt legen wir los.

Sorge dafür, dass du ungestört bist und gibt dir ausreichend Zeit.

Schalte die Sprachaufnahme ​und die Texterkennung an.

​Was ist das Thema, dem du auf den Grund gehen möchtest?

Das kann ein Ziel sein, das du bisher nicht erreicht hast oder ein „Problem“, für das du gerne den Grund kennen möchtest.
Etwas, bei dem du bisher nicht weitergekommen bist und feststeckst.

Werde dir ganz klar darüber, was du mit der Übung entdecken bzw. aufdecken möchtest.

Spüre es.
Tauche darin ein.
Fühle es.
Mach es so greifbar und nah wie möglich.

​(falls du es noch nicht gemacht hast - Sprachaufnahme und Texterkennung anschalten)

Klopfpunkte klassische Klopfakupressur

​Jetzt halten wir den Handkantenpunkt (nicht klopfen, sondern sanft halten oder drücken)

Bei einem Problem:

Auch wenn ich ______________ (dein Problem) gerne loslassen möchte – ein Teil von mir hat Angst, dass…

Bei einem Ziel:

Auch wenn ich ______________ (dein Thema / Ziel einfügen) gerne erleben / erreichen möchte – ein Teil von mir hat Angst, dass…

Alles, was dir dazu in den Sinn kommt, sprichst du einfach aus.

Du kannst nichts falsch machen.  
Egal, was du gerade spürst und wahrnimmst ist richtig.

Sprich es einfach aus und halte den Handkantenpunkt.
​Lass es einfach aus dir raussprudeln.
Halte den Punkt so lange, bis du „leer“ bist und du nichts mehr wahrnimmst.
Bis keine Gedanken, Widerstände, Körperreaktionen, Erinnerungen, Emotionen,… mehr aufkommen.

Noch ein wichtiger Hinweis:

Es ist gut, wenn dir viele Dinge einfallen bzw. du viele Emotionen spürst.
​Je mehr sich jetzt zeigt, desto mehr kannst du entkoppeln und auflösen!

Dann sagst du wieder den Satz:

Auch wenn ich ______________ (dein Problem / Thema / Ziel einfügen) gerne erleben möchte – ein Teil von mir hat Angst, dass…

Und du sprichst wieder alles aus, was da ist.
Wenn nichts mehr aufkommt, dann wiederholst du den Satz ein drittes Mal

Auch wenn ich ______________ (dein Problem / Thema / Ziel einfügen) gerne erleben möchte – ein Teil von mir hat Angst, dass…

Und sprichst ein letztes Mal alles aus, was sich in dir zeigt, was du wahrnimmst, was du spürst.

Jetzt gehen wir durch die einzelnen Körperpunkte.

Erinnere dich kurz daran, dass du Zeit genug eingeplant hast und nicht zu hetzten brauchst.

Anstatt zu klopfen hältst du einfach den Punkt und sprichst aus, was dir in den Sinn kommt bzw. was du wahrnimmst.

Wie du es an der Handkante auch gemacht hast.

Wenn die Stille einsetzt, gehst du zum nächsten Punkt.

Das wiederholst du so lange, bis du deine üblichen Klopfpunkte der Reihe nach einmal durchgegangen bist.

​Schau dir jetzt an, was du an während der Session gesagt hast.
Du wirst dich bestimmt über einige Punkte wundern, an die du dich gar nicht bewusst
erinnern kannst.

​Es ist wichtig, dass du dir die einzelnen Punkte der Liste genau anschaust.
Dazu kannst du dir entweder die Audioaufnahme anhören oder den Text durchlesen.

​Frag dich zu jedem einzelnen Punkt:

​Wie wahr fühlt es sich jetzt an?
Wie stark ist die Emotion bzw. Belastung?

Mach dir dazu Notizen! (außer, du zeichnest Ton und Text ​schon wieder auf)

Ja, das ist aufwändig, aber du möchtest den Grund doch immer noch finden, oder nicht?
Mit Unterstützung wird es einfacher, aber es geht auch alleine.

Mit dieser Liste hast du jetzt jede Menge „Klopffutter“ für die weiteren Klopfrunden. Jeder Punkt bringt dich näher zu deinem Ziel – nämlich den Dingen auf den Grund zu gehen und die Ursache zu finden.

Du brauchst die ganzen Punkte dieser Liste natürlich nicht an einem Tag abzuarbeiten!

Das Gute ist, dass du dir die Belastung und den Wahrheitsgrad aufgeschrieben hast und
jederzeit direkt wieder einsteigen kannst. (Achtung! Aber auch nicht zu lange aufschieben und dann „vergessen“!)

Was von der Liste kannst du alleine abarbeiten?

Mach es jetzt!
Fang zumindest mit den ersten Punkten an.

​Such dir Unterstützung für alles, was du dir nicht alleine zutraust.

Das kann (je nach Thema!) neben einem Practitioner auch eine Freund oder eine Freundin sein oder ein Klopfpartner (hier findest du Gleichgesinnte).

Die Liste kann es ziemlich in sich haben, denn dieser Prozess ist sehr persönlich.
Und genau aus diesem Grund ist er auch so wirksam.

Natürlich interessiert mich:

Wie hast du diesen Prozess erlebt?
Konntest du „deinem Ding“ auf den Grund gehen?
Wie war es für dich, die Punkte nur zu halten anstatt zu klopfen?
Ich freue mich auf deinen Kommentar!






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

So lässt du deine Ungeduld los

Geduld lernen

​Vor Jahren bin ich in einem Forum über den Satz: Das Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht“ gestolpert.
Ich gehöre zu denen, die sagen: das kann ich erst hinterher wissen, also probiere ich es aus.

​Fazit: bisher hat es nie etwas gebracht.

​Geduld ist nie da, wenn man sie braucht.

Ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber ich kann sehr geduldig sein.
Besonders dann, wenn mir Dinge nicht so wichtig sind.

​Je wichtiger mir aber etwas ist, desto ungeduldiger werde ich.

​Dann scharre ich innerlich mit den Hufen und kann es nur schwer ertragen, wenn ich warten muss.
Sei es auf die Entscheidung von jemand anderem, auf einen bestimmten Tag, eine
bestimmte Uhrzeit, bis jemand anders eine Aufgabe erledigt hat,…

Auch der Klopf-Kongress ist für mich immer wieder ein tolles „Lernfeld“ was die Geduld
angeht.
Das fängt mit den Antworten der angefragten Referenten an und hört mit dem Fragebogen zum Klopf-Kongress auf.

Richtig schlimm ist die Zeit, wenn hinter den Kulissen alles fertig ist und ich darauf warte, die ersten Links zu den Interviews zu verschicken. Dann stehe ich quasi in den Starblöcken und warte auf den Startschuss.
Das ist meist ein sehr kurzer Zeitpunkt, der mir deutlich länger vorkommt.

​Das Kuriose bei der Ungeduld​ ist das Zeitempfinden.

Erinnere dich an eine Situation zurück, in der du ungeduldig warst.

Wie lange hast du gewartet?
Und wie lang hat es sich angefühlt?

Da kann sich eine Stunde schon mal wie eine Woche anfühlen.

Vor einigen Jahren habe ich für unsere Nachbarin den Notruf gewählt. Der Krankenwagen war wirklich ruckzuck da – vermutlich innerhalb von 5 Minuten.
Diese 5 Minuten haben sich aber wie mehrere Stunden angefühlt.

​Was „passiert“ eigentlich, wenn du ungeduldig bist?

Woran merkst du diese Ungeduld?
Woraus „besteht“ Ungeduld eigentlich?

Spür mal rein.

Wenn du bisher noch keinen Gedanken daran verschwendet hast, dann mach das jetzt bitte.
Nimm dir einen Moment und spür nach oder überleg.

Was ist Ungeduld?

Laut Wikipedia ist Ungeduld das Gegenteil von Geduld. 😖
Geduld wird dann so beschrieben:

Das Wort Geduld (auch altertümlich: Langmut) bezeichnet die Fähigkeit zu warten oder etwas zu ertragen. Oft gilt Geduld als eine Tugend; ihr Gegenteil ist die Ungeduld.

Als geduldig erweist sich, wer bereit ist, mit ungestillten Sehnsüchten und unerfüllten Wünschen zu leben oder diese zeitweilig bewusst zurückzustellen. Diese Fähigkeit ist eng mit der Fähigkeit zur Hoffnung verbunden. Geduldig ist auch, wer Schwierigkeiten, Leiden oder lästige Situationen mit Gelassenheit und Standhaftigkeit erträgt.

​Warum bin ich manchmal geduldig und dann wieder gar nicht?

Woran liegt es jetzt, dass ich bei manchen Sachen echt geduldig bin, bei anderen aber
überhaupt nicht?
Was „passiert“ in mir, wenn ich Ungeduldig bin?

Ich sehe es so, dass Ungeduld mit meinem Denken zu tun hat.

Mit meiner Vorstellung davon, wie etwas zu sein hat. Wie schnell etwas erledigt werden muss. Bis wann ich eine Antwort haben muss. Das etwas dringend ist.

Jemand anders kann das völlig anders empfinden und etwas, was für mich sehr wichtig ist, als unwichtig einstufen.
Diese Einstufung findet mit unserem Denken statt.

Nehmen wir das Beispiel mit dem Notruf.
Mein Denken spielte sich (vermutlich) so ähnlich ab:

Wann kommt der Krankenwagen endlich?
Ob sie ihr helfen können?
Lebt sie so lange, bis der Krankenwagen da ist?
Was hat sie wohl?
Ist es ein Herzinfarkt?
Es ist bestimmt etwas Lebensbedrohliches!
Wann kommen die denn endlich?
Was kann ich tun?
Warum kann ich nichts machen?
Wie lange ist es her, dass ich angerufen habe?
Ob ein Notarzt mitkommt?
Hoffentlich ist kein Stau!
Höre ich schon das Martinshorn?
Es geht ihr wirklich schlecht

Sie sieht richtig fahl aus
Habe ich auch die richtige Hausnummer angegeben?
Müssen wir jemanden für sie anrufen?
Was muss sie mit ins Krankenhaus nehmen?
Ist der Krankenwagen immer noch nicht da?
Soll ich noch mal anrufen?

​...

Vielleicht merkst du schon, dass das bloße Lesen Stress in dir auslöst.
Dann klopf direkt den Schlüsselbeinpunkt oder Handkantenpunkt.

​Mit diesem Denken mache ich mir Stress und erzeuge eine Dringlichkeit.

In diesem Fall – wenn man wirklich den Notruf gewählt hat – hilft das zwar auch nicht weiter, aber du kannst es bestimmt nachvollziehen.

Wie sieht es in anderen Situationen aus?

Ist mein Denken anders, wenn Dinge mir wichtig sind, als wenn sie mir relativ egal sind?

Nehmen wir das Beispiel mit der Anfrage eines Referenten für den Klopf-Kongress.

Je „prominenter und bekannter“ ein Referent ist oder je mehr ich mir wünsche, dass er dabei ist, desto mehr dreht sich mein Denken darum ob und wann derjenige antwortet.
Je mehr Dringlichkeit und Wichtigkeit erzeuge ich mit meinen Gedanken.

​Warum hat er sich noch nicht gemeldet?
Kennt er den Klopf-Kongress noch nicht?
Habe ich ihn nicht gut genug erklärt?
Das wäre sooo toll, wenn er mitmachen würde.
Mag er den Klopf-Kongress nicht?
Findet er meine Arbeit schlecht?
Ist meine Email überhaupt angekommen?
Wen kann ich stattdessen einladen, wenn er sich nicht meldet?
War ein Fehler in der Emailadresse?
Ist die Email im Spam gelandet?
Sollte ich noch mal nachhaken?
Ich will auf keinen Fall nerven!
Wann kann ich wohl noch mal nachhaken?
Meine Güte, jetzt hätte aber schon ne Antwort da sein können.
Was braucht der denn so lange?
Oder mag er den Klopf-Kongress nicht?
Ober er krank ist?
Für so einen kleinen Kongress hat er sicher keine Zeit. Oder keine Lust.
Will er nicht beim Klopf-Kongress dabei sein?
So langsam brauche ich eine Antwort, sonst muss ich weitere Leute anfragen.
Wie lange kann ich auf eine Antwort warten?
Bis xy muss ich die Interviews im Kasten haben.
Es gibt noch so viele andere Dinge zu erledigen
Bevor ich die Zusage nicht habe, kann ich mich nicht um die Anmeldeseite kümmern.
Findet er es doof, dass es nur Audios sind?
Es wäre echt super, wenn er dabei wäre!
Ist der vielleicht im Urlaub?
Braucht er noch um sich entscheiden zu können?
Stimmt mit meinem Emailpostfach etwas nicht?
Streiche ich einfach einen Referenten?
Ob die Email doch nicht angekommen oder im Spam-Ordner gelandet ist?

​...

​Natürlich gibt es zwischendrin auch vielen andere Gedanken, die ich dann meist gut
ignorieren oder „überhören“ kann.

Aber alle Gedanken, die irgendwie mit der Anfrage zu tun haben, bleiben „kleben“ wie am Klettband oder an einem Fliegenfänger.

Fliegenfänger

Die werde ich nicht (so schnell) wieder los.
Zumindest fühlt es sich so an.

Und je mehr mir bewusst wird, dass ich mich mit meinen Gedanken gerade wieder im Kreis drehe und davon ausgehe, dass „es nicht okay ist, noch keine Antwort bekommen zu haben“, desto schneller werde ich wieder ruhiger und es steigt eine innere Ruhe und Geduld auf.

Manchmal nur für einen kurzen Augenblick.
Manchmal für etwas länger – bis sich die Gedanken wieder weiter im Kreis drehen.

Je öfter mir bewusst wird, dass ich den Stress und die Ungeduld mit meinen Gedanken erzeuge, desto leichter fällt es mir, das Hamsterrad zum Stehen zu bringen.

Wann bist du ungeduldig?
Mit welchen Gedanken befeuerst du deine Ungeduld?
Schreib dir ruhig mal zu einem Thema auf, was dir durch den Kopf geht.

Und beobachte beim nächsten Mal, wenn du innerlich mit den Hufen scharrst:
Welche Gedanken habe ich gerade?

Wie stark belastet dich deine Ungeduld jetzt auf einer Skala von 0-10.
0 = ich spüre keine Ungeduld und 10 steht für = die Ungeduld ist unerträglich.

SUD Skala

​Schreib dir die Zahl auf!

​Und jetzt klopf mit - entweder klassisch wie bei der schriftlichen Übung oder Energy Tapping wie im Video.
Natürlich kannst du auch beides klopfen.

Klopfpunkte klassische Klopfakupressur

​Die Grafik wird größer, wenn du drauf klickst.

Handkante:

Auch wenn es mich selbst total nervt, dass ich nicht mehr Geduld habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich es kaum aushalten kann zu warten und innerlich mit den Hufen scharre, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin. Ich war schon immer ungeduldig. Aber ich öffne mich für die Möglichkeit, dass ich Geduld lernen kann.

Auch wenn ich mir noch nicht vorstellen kann wie ich es schaffen soll geduldiger zu sein, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin. Und ich öffne mich für die Möglichkeit, dass ich mich ändern kann. Dass ich geduldig sein kann. Das wäre wirklich toll. 

Augenbraue: warum dauert das so lange?
neben dem Auge: kann das nicht schneller gehen?
unter dem Auge: das nervt
unter der Nase: ich bin genervt
unter der Lippe: ich habe nun mal keine Geduld
Schlüsselbein: hatte ich noch nie
auf dem Kopf: zu warten macht mich rasend

Augenbraue: ich hasse es zu warten
neben dem Auge: die Zeit zu verplempern
unter dem Auge: dieses doofe Warten
unter der Nase: die scheiß Ungeduld
unter der Lippe: diese Ungeduld
Schlüsselbein: meine Ungeduld
auf dem Kopf: die Ungeduld macht mich…

Augenbraue: warum habe ich nicht mehr Geduld
neben dem Auge: meine Geduldsfänden sind einfach zu kurz
unter dem Auge: das macht ___________-
unter der Nase: manchmal ist es auch peinlich
unter der Lippe: dann bin ich mir peinlich
Schlüsselbein: wenn ich ungeduldig bin wie ein kleines Kind
auf dem Kopf: unangenehm

Augenbraue: was soll ich machen?
neben dem Auge: ich habe keine Geduld
unter dem Auge: die kann ich ja nicht einfach kaufen
unter der Nase: oder online bestellen
unter der Lippe: obwohl das echt schön wäre
Schlüsselbein: das geht aber nicht
auf dem Kopf: diese Ungeduld

Augenbraue: wie wäre es, wenn ich sie loslasse
neben dem Auge: Stück für Stück
unter dem Auge: wenn mir bewusst wird
unter der Nase: dass ich sie mit meinem Denken erschaffe
unter der Lippe: wenn ich weiß, wie das geht
Schlüsselbein: und dass ich das selbst verursache
auf dem Kopf: dann kann ich das auch ändern

Augenbraue: vielleicht sogar leichter
neben dem Auge: als ich dachte
unter dem Auge: die Ungeduld
unter der Nase: ich lasse sie los
unter der Lippe: alle Gedanken
Schlüsselbein: alle Gefühle
auf dem Kopf: alle Erinnerungen

Augenbraue: ich lasse es jetzt los
neben dem Auge: aus all meinen Zellen
unter dem Auge: und entdecke
unter der Nase: wie darunter Geduld zum Vorschein kommt
unter der Lippe: es ist noch ein zartes Pflänzchen
Schlüsselbein: aber ich kann es hegen und pflegen
auf dem Kopf: und meine Geduldsfäden stärken

Augenbraue: ich merke, wie ich gelassener werde
neben dem Auge: alte Gedanken ziehen lasse
unter dem Auge: Erinnerungen ziehen lasse
unter der Nase: und Geduld spüre
unter der Lippe: in all meinen Zellen
Schlüsselbein: mit jedem Atemzug mehr
auf dem Kopf: und mehr

Atme noch mal wieder tief durch.

Spür nach:
Wie stark belastet dich deine Ungeduld jetzt?
Schreib die Zahl auf und vergleiche sie mit der Zahl vor der Klopfrunde.

Was hat sich verändert?

​Stärke deine Geduld.

Pflege sie wie eine junge Pflanze.
Klopf jeden Tag eine Runde „Geduld“.

Und achte darauf, wie du im Alltag anders reagierst.

Schreib mir doch im Kommentar, ob du auch einen Zusammenhang zwischen den Gedanken und deiner Ungeduld entdeckt hast und was sich bei dir durch die Klopfrunde verändert hat.

Tinnitus – Was hilft gegen das ständige Pfeifen und Piepen im Ohr?

Hilfe bei Tinnitus

Wenn du ein ständiges Geräusch im Ohr hast, dann weißt du selbst, wie sehr es dich nerven und einschränken kann.
Ganz egal, ob es ein Piepen, Pfeifen, Knistern oder Brummen ist – vermutlich gibt es Situationen, in denen du ausflippen könntest oder es dir total schwer fällt (oder unmöglich ist), dich auf etwas anderes als dieses Geräusch zu konzentrieren.

Es bestimmt einen Alltag.
Es bestimmt dein Leben.

Und je mehr du daran denkst, desto stärker fällt es dir auf und desto weniger kannst du es überhören.

Vielleicht steht der Tinnitus sogar so im Vordergrund, dass du insgesamt schlecht hören kannst.

​Nach meinem Verständnis werden wir nicht „einfach so“ krank

​sondern der Körper hat einen Grund dafür, diese Beschwerden zu erschaffen.
Immer.

Es ist die Lösung unseres Körpers für ein „Problem“ – auch wenn es auf den ersten Blick oft kontraproduktiv erscheint und du dir schwer vorstellen kannst, wie oder wofür so ein Dauergeräusch einen Lösung sein soll…

die Lösung

​Wann fing der Tinnitus bei dir an?

Geh bitte gedanklich in die Zeit zurück - bis zu einem Jahr bevor der Tinnitus anfing.

Was war da in deinem Leben los?

Denk bitte an besondere Ereignisse – egal, ob sie schön oder nicht so schön waren. (Trennung, Jobverlust, Hochzeit, Unfall,…)
Erinnerst du dich, an etwas, was du nicht hören wolltest (eine Meinung, schlechte Nachricht, Gerüchte,…)?
Gab es eine Situation, wo du gedacht hast: Es darf nicht wahr sein, was ich da höre!
Etwas, was dich schockiert hat oder worüber du entsetzt warst?
War die Zeit ungewöhnlich stressig und du standst unter großem Leistungsdruck?
Wo hast du nicht auf deine innere Stimme gehört?
Ist eine wichtige Person weggezogen?
Fühlst du dich verpflichtet jemandem zuzuhören, den du aufgrund seines Verhaltens gar nicht mehr respektierst?
Gibt es eine Situation, die du „einfach hinnehmen“ musst?

Lass das einen Moment wirken.
Vielleicht kommt schon die passende Erinnerung.

So oder so weiß dein Unterbewusstsein jetzt, worum es geht und wonach es suchen soll.
Es ist wahrscheinlich, dass du dich in der Klopfrunde an Dinge erinnerst, an die du schon lange nicht mehr gedacht hast, die mit dem Tinnitus in Verbindung stehen.

Ich lade dich ein, die Übung mitzuklopfen und zu hinterher zu prüfen:
Wie ist es jetzt?
Konnte ich mit der Übung etwas verändern?

​Hol dir Zettel und Stift, damit du dir Notizen machen und dir die Erinnerungen hinterher
genau(er) anschauen kannst.

Im Video nutze ich die klassische Klopfakupressur, hier in der schriftlichen Version „Energy Tapping“ von Silvia Hartmann.

Wie immer haben die Klopfrunden das gleiche Thema, sind aber doch verschieden.

Es lohnt sich, beide Varianten mitzumachen.

Spür rein:
Wie stark sind die Ohrgeräusche jetzt?
Wie sehr belasten sie dich jetzt

Klopfpunkte Energy Tapping

​(Die Grafik wird durch einen "Klick" größer)

Herzposition:
diese Ohrgeräusche
der Tinnitus
mein Tinnitus

Auf dem Kopf: dieser scheiß Tinnitus
Drittes Auge: macht mich wahnsinnig
Augenbraue: es ist nicht auszuhalten
Seite vom Auge: immer dieser Lärm im Ohr
unter dem Auge: ich kann mich auf nichts anderes konzentrieren
unter der Nase: zumindest nicht richtig
unter dem Mund: dieses ständige Pfeiffen
Schlüsselbein: brummen
Daumen: knistern
Zeigefinger: piepen
Mittelfinger: da werde ich wahnsinnig
Ringfinger: ich bin immer gereizt
kleiner Finger: stehe nur unter Stress
Karatepunkt: und ich kann nichts machen

Auf dem Kopf: das ist das Schlimmste
Drittes Auge: ich kann nichts machen
Augenbraue: die Ärzte können nichts machen
Seite vom Auge: ich muss damit leben
unter dem Auge: wie soll man damit auf Dauer leben?
unter der Nase: da wird man doch verrückt!
unter dem Mund: ich habe Angst, auszurasten
Schlüsselbein: verrückt zu werden
Daumen: es nicht mehr aushalten zu können
Zeigefinger: wahnsinnig zu werden
Mittelfinger: wegen dem Ohrgeräusch
Ringfinger: immer ist es da
kleiner Finger: egal, was ich mache
Karatepunkt: ich werde es nicht los

Auf dem Kopf: was, wenn das für immer bleibt?
Drittes Auge: wenn ich wirklich damit leben muss?
Augenbraue: für immer?
Seite vom Auge: wie soll das gehen?
unter dem Auge: wie soll ich das aushalten?
unter der Nase: ich kann mich kaum noch konzentrieren
unter dem Mund: dabei ist so viel zu tun
Schlüsselbein: ich habe Angst, zu versagen
Daumen: das macht mir Stress
Zeigefinger: und der Stress tut mir nicht gut
Mittelfinger: und macht die Ohrgeräusche noch schlimmer
Ringfinger: ich kann keine Ruhe mehr ertragen
kleiner Finger: weil ich das Geräusch dann noch mehr höre
Karatepunkt: wie soll ich mich da entspannen?

Auf dem Kopf: ich weiß es nicht
Drittes Auge: wie soll ich mich entspannen
Augenbraue: wenn mich diese Geräusche im Ohr zur Weißglut treiben?
Seite vom Auge: ich bin fertig
unter dem Auge: ich bin gestresst
unter der Nase: ich weiß nicht weiter
unter dem Mund: was soll ich nur machen?
Schlüsselbein: was kann mir helfen?
Daumen: wer kann mir helfen?
Zeigefinger: wie werde ich diese Ohrgeräusche los?
Mittelfinger: was will mein Körper mir sagen?
Ringfinger: wo habe ich nicht auf mich gehört?
kleiner Finger: meine innere Stimme ignoriert?
Karatepunkt: was wollte ich nicht hören?

Auf dem Kopf: was muss ich hinnehmen?
Drittes Auge: dieser Tinnitus
Augenbraue: diese Geräusche
Seite vom Auge: das Pfeiffen
unter dem Auge: das Piepen
unter der Nase: das Brummen
unter dem Mund: das Knistern
Schlüsselbein: ich halte das nicht aus
Daumen: aber ich öffne mich für die Möglichkeit
Zeigefinger: dass es eine Ursache dafür gibt
Mittelfinger: dass mein Körper einen Grund hat
Ringfinger: für den Tinnitus
kleiner Finger: auch wenn ich ihn noch nicht sehen kann
Karatepunkt: vielleicht gibt es einen Grund

Auf dem Kopf: den ich noch nicht erkennen kann
Drittes Auge: was will mir der Tinnitus sagen?
Augenbraue: wo darf ich besser hinhören?
Seite vom Auge: ich entscheide mich jetzt
unter dem Auge: ab sofort besser auf meine innere Stimme zu hören
unter der Nase: mehr darauf zu achten, was mir gut tut
unter dem Mund: meinen inneren Ohren wertzuschätzen
Schlüsselbein: Frieden zu finden
Daumen: in mir
Zeigefinger: trotz der Geräusche
Mittelfinger: wenn ich den Grund erkenne
Ringfinger: kann ich das Geräusch auch loslassen
kleiner Finger: das klingt soooo gut
Karatepunkt: endlich wieder Stille im Kopf zu haben

Auf dem Kopf: und diese Stille zu genießen
Drittes Auge: Ruhe zu haben
Augenbraue: ruhig zu sein
Seite vom Auge: den Stress loszulassen
unter dem Auge: die Geräusche loszulassen
unter der Nase: aus meinem Ohr
unter dem Mund: aus meinem Körper
Schlüsselbein: aus meinen Gedanken
Daumen: aus meinem Energiekörper
Zeigefinger: aus meiner Erinnerung
Mittelfinger: und wieder Stille zu finden
Ringfinger: in mir
kleiner Finger: mit mir
Karatepunkt: das wäre zauberhaft

Herzposition:
diese Ohrgeräusche

Und noch mal tief durchatmen.

Spür noch mal wieder rein:
Wie stark sind die Ohrgeräusche jetzt?
Wie sehr belasten sie dich jetzt

​Wiederhole die Klopfrunde in den nächsten Tagen noch mal und bearbeite auch deine Erinnerungen.
Sie sind der Schlüssel.

​Du möchtest, dass wir gemeinsam die Ursachen erforschen, warum du den Tinnitus hast? Dann buch ein kostenloses Erstgespräch und wir beschnacken, wie und ob ich dir
weiterhelfen kann.

Schreib mir im Kommentar, was sich für dich durch die Klopfrunde(n) verändert hat.






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

Steckst du in der „wenn-dann-Falle“?

die wenn, dann - Falle

​Ich bin mir ziemlich sicher, dass du das auch von dir kennst:

​Erst muss sich xy ändern und DANN…

​oder

Wenn ​XY, DANN… wäre alles besser / leichter / schöner.

  • ​Wenn ich 15kg abnehme, dann fühle ich mich wohl in meiner Haut.
  • ​Wenn mein Boss nicht so ein Arsch wäre, dann hätte ich Spaß an der Arbeit.
  • ​Wenn nicht so viele Mücken im Schlafzimmer wären, dann könnte ich schlafen.
  • ​Wenn ich meine Ängste los wäre, dann hätte ich mehr Lebensfreude.
  • ​​Wenn ich meine Schulden los wäre, könnte ich besser schlafen.
  • ​​Wenn ich nicht so dick wäre, würde ich mehr Sport machen.
  • ​​Wenn ich diese noch Ausbildung mache, dann fühle ich mich kompetent.
  • ​​Wenn ich mir einen Porsche 911 leisten kann, dann fühle ich mich reich.
  • ​​Wenn ich eine Weltreise mache, dann fühle ich mich frei.
  • ​Wenn ich dieses Paar Schuhe kaufe, dann fühle ich mich selbstbewusst.
  • ​Wenn ​xy, dann ​...

​Ich bin fest davon überzeugt, dass dieses xy mein Leben verbessert.

​Dass alles besser wäre, wenn…

Ich halte mir quasi die ganze Zeit eine Karotte vor die Nase, der ich hinterherrenne und die ich versuche zu ergattern.

Ich suche im Außen, was ich in mir drinnen nicht finde.

Wenn ich mein Ziel erreicht habe, stelle ich verwundert (enttäuscht, traurig, verärgert, entsetzt,…) fest: nein, ich fühle mich immer noch nicht so.

Oder nur für 10 Minuten und dann taucht das nächste XY auf, dem ich hinterher jage.

Dabei hören wir immer wieder von Beispielen, wie jemand, der „alles hat“ (mein Haus, mein Auto, mein Boot, meine Familie,…) total unglücklich ist.

Oder jemand, der todkrank ist und im Sterben liegt glücklich und zufrieden ist.

Was ist also wirklich dran am wenn, dann?

Was wäre, wenn das nur eine Illusion ist?
Wenn es mit dem XY gar nichts zu tun hätte, wie ich mich fühle?
Wenn ich aufhöre, mir die Karotte vor die Nase zu halten und zu erzählen, wie schön alles wäre, wenn XY?

Pferd Karotte vor Nase

Diese Art von Tagträumen kostet mich nur Energie.
Sie bringt mich weg von dem, was wirklich wichtig ist.
Sie führt mich auf die falsche Fährte.

Sie verleitet mich dazu, im Außen auf die Suche zu gehen nach etwas, was ich nur in mir finden kann.

Hier ein Beispiel von mir.

Bei den Vorbereitungen für den Klopf-Kongress gab es technische Probleme mit der
Anmeldeseite.
Ich wollte unbedingt ein Tool nutzen, über das die Teilnehmer etwas geschenkt bekommen, wenn sich ​eine bestimmte Anzahl ihrer Freunde für den Klopf-Kongress anmelden und bei dem sie außerdem noch die Chance haben, etwas zu gewinnen.

Dafür hätten mehrere Programme fehlerfrei miteinander zusammenarbeiten müssen, was sie aber nicht getan haben.
Zumindest nicht so, wie ich es gerne gehabt hätte.
Und jeder Support hat gesagt: sorry, wir sind nicht zuständig. Wende dich bitte an den Support einer der anderen Firmen.

Ich war total genervt und gestresst, denn ich hatte schon sehr viele Stunden daran
gearbeitet, um die Anmeldung hinzubekommen, in Facebook Gruppen recherchiert und nach Tipps gefragt, usw.
Außerdem wollte ich die Türen für die Anmeldung zum Klopf-Kongress endlich öffnen und mir lief die Zeit davon.

Ich war total angepisst und sauer, dass es nicht klappte und dass sich kein Support zuständig fühlt.
Oder um es mit wenn, dann auszudrücken:

Wenn der Support das Problem endlich lösen würde, dann könnte ich meine Arbeit
erledigen, die Anmeldeseite fertigstellen und käme endlich voran.

Am nächsten Tag habe ich mich dann entschieden: ich nutze dieses Tool nicht. Basta.
Schade drum, aber ich kann und will meine Zeit nicht mehr damit verplempern.

Ich hatte mich wieder abgeregt.
An der Situation hatte sich nichts geändert.

Im Gegenteil - der Support hatte noch mal bestätigt, dass er nicht zuständig ist (oder sich nicht zuständig fühlt 😉 ) und ich mich an die andere Firma wenden soll.

Trotzdem war ich entspannt und die Email hat mich ziemlich kalt gelassen, während ich am Tag davor vermutlich explodiert wäre.

Die Situation war unverändert (es konnte sich immer noch niemand anmelden) aber meine Reaktion darauf war eine völlig andere.

​Schau dir doch deine „wenn, dann…‘s“ oder „erst wenn xy sich ändert, dann“ genauer an.

Welche Beispiele siehst du bei dir, dass wenn, dann überhaupt nicht stimmt?

​Erinnerst du dich an Situationen, in denen:

  • ​du dich in deiner Hat wohlgefühlt hast – trotz Übergewicht?
  • ​​du Spaß auf der Arbeit hattest, obwohl der Chef sich unter aller Sau verhalten hat?.
  • ​​du wie ein Murmeltier geschlafen hast – trotz Mücken im Zimmer?
  • ​​du trotz der Ängsten oder Einschränkungen total viel Lebensfreude hattest?
  • ​​​du entspannt auf das Konto geschaut hast, obwohl der Kontostand „eigentlich“ besorgniserregend war? 
  • ​​​du mehr Sport gemacht hast – unabhängig vom Gewicht – einfach, weil es dir Spaß gemacht hat und dir ganz leicht gefallen ist?
  • ​​​du dich kompetent gefühlt hast und mir dir total zufrieden warst?
  • ​​​du dich reich gefühlt hast, unabhängig vom Kontostand?
  • ​​​du dich in deiner normalen Umgebung richtig frei gefühlt hast?
  • ​​du dich in ausgelatschten Sneakern selbstbewusst gefühlt hast?
  • ​​ ​...

Wenn dir eine solche Situation einfällt – wie wäre es, wenn du das mal im Auge behältst und dafür offen bist, dass es mit dem „wenn“ überhaupt nichts zu tun hat, wie du dich fühlst?!

​Wie wäre es, mit dem „Hier und Jetzt“ Frieden zu schließen?

Denk an eine Situation, in der du auch dieses wenn, dann hast. Wo sich erst etwas ändern muss, damit du dich besser fühlst.
Wenn du an dieses wenn denkst – wie sehr belastet es dich auf der Skala von 0-10?
Dass du auf das „wenn“ warten musst, bis das „dann“ passiert?

SUD Skala

Schreib dir diese Zahl auf.
Und jetzt klopf mit!

Entweder nach der Klopfvorlage oder im Video

​Beide haben das gleiche Thema, sind aber nicht total gleich, da ich immer spontan das sage ​bzw. schreibe, was mir gerade einfällt.

Grafik der Klopfpunkte Klopf-Kongress

Handkante:

Auch wenn ich glaube, dass alles besser wird, wenn sich meine Situation geändert hat, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich mir immer erzähle, dass alles besser wird, wenn ____________________ liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich soooo darauf hoffe und mir wünsche, dass alles besser wird, wenn ____________________ liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Augenbraue: ich wünsche mir, dass alles besser wird
neben dem Auge: wenn sich meine Situation ändert
unter dem Auge: wenn ich XY habe
unter der Nase: wenn ich XY erreicht habe
unter der Lippe: wenn mein Problem aus der Welt ist
Schlüsselbein: dann fange ich richtig an zu Leben
auf dem Kopf: dann wird alles leichter

Augenbraue: wenn ich doch bloß endlich
neben dem Auge: wenn
unter dem Auge: dann
unter der Nase: wenn
unter der Lippe: dann
Schlüsselbein: dann wird alles leichter
auf dem Kopf: dann geht es mir besser

Augenbraue: dann fühle ich mich wohl
neben dem Auge: dann geht es mir gut
unter dem Auge: so geht das nicht
unter der Nase: es muss sich erst etwas ändern
unter der Lippe: damit es mir gut geht
Schlüsselbein: ich mich wohlfühle
auf dem Kopf: ich meine Ziele erreiche

Augenbraue: es muss sich etwas ändern
neben dem Auge: unbedingt
unter dem Auge: dann wird alles besser
unter der Nase: dann wird alles leichter
unter der Lippe: vorher wird das nichts
Schlüsselbein: es muss sich endlich etwas ändern
auf dem Kopf: DANN wird alles besser

Augenbraue: oder ist das nur eine Illusion?
neben dem Auge: und es muss sich gar nichts ändern?
unter dem Auge: zumindest nicht im Außen?
unter der Nase: sondern nur in mir?
unter der Lippe: das wäre ja ein Ding
Schlüsselbein: es fällt mir schwer, mir das vorzustellen
auf dem Kopf: aber ich kann es auch nicht ausschließen

Augenbraue: und ich öffne mich für die Möglichkeit
neben dem Auge: dass sich nichts ändern muss
unter dem Auge: außer meiner Einstellung
unter der Nase: meiner Sicht auf die Dinge
unter der Lippe: meinen Gedanken darüber
Schlüsselbein: was für eine Erleichterung
auf dem Kopf: ich brauche nicht zu warten

Augenbraue: dass sich im Außen etwas ändert
neben dem Auge: es ist okay, wie es ist
unter dem Auge: ich bin noch nicht ganz überzeugt
unter der Nase: aber ich bin offen dafür, dass es so sein könnte
unter der Lippe: was für eine Erleichterung
Schlüsselbein: da fällt viel Druck ab
auf dem Kopf: ich fühle mich leichter

tief durchatmen

​Hier ist das Video

​Und spür noch mal rein:
Wie fühlst du dich jetzt, wenn du an diese „wenn, dann“ Situation denkst?
Wie geht es dir jetzt mit dem wenn?
Fühlt sich das noch genauso an?
 Oder hat es sich verändert?

Schreib mir im Kommentar, was du bei dir gesehen hast.






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

Du fühlst dich fett? Abnehmen und dauerhaft schlank bleiben

ich fühle mich dick und fett

Wenn du mit deinem Körpergewicht nicht zufrieden bist und sagst: „ich bin zu fett“, dann hilft dir die Übung in diesem Beitrag, dich sofort besser zu fühlen.

Ist dir bewusst, dass es gar nichts mit deinem Gewicht zu tun hat, ob du dich zu fett fühlst oder nicht?

​Klingt komisch, aber auch Menschen mit Magersucht, die wirklich spindeldürr sind, können das Gefühl haben und felsenfest davon überzeugt sein: ich bin zu fett.

Das kommt daher, weil wir das Leben immer durch unsere Brille sehen.

Diese „Brille“ entsteht z.B. aus unserer Prägung, unseren Glaubenssätzen, unseren Lebenserfahrungen und den Schlussfolgerungen, die wir daraus ziehen – meist als Kind.

Und diese Brille bestimmt dann, wie wir unser Leben sehen.
Jeder Mensch hat „seine persönliche Brille“.

deine persönliche Brille

So kann es sein, dass jemand sehr viel Übergewicht durchs Leben trägt und sich trotzdem pudelwohl und überhaupt nicht fett fühlt.

Jemand anders, der in den Augen der anderen die ideale Figur hat, fühlt sich total fett.

Dass es „eigentlich“ gar nicht an der Anzahl der Kilos liegt, ob du dich fett fühlst

​oder nicht merkst du daran, dass es sicher auch bei dir Tage gibt, an denen du dich innerlich sagen hörst:
„Mensch… ich sehe ja richtig gut aus. So dick bin ich ja gar nicht.“

Während du an anderen Tagen beim Blick in den Spiegel zusammenzuckst und denkst:
„Meine Güte! Ich bin sooo fett. Das ist ja ekelig!“

Wären wirklich die Kilos Schuld, dann müsstest du dich ja immer fett (oder eben nicht fett) fühlen.
Oder?!
Das Gewicht ändert sich ja nicht von heute auf morgen.
Zumindest nicht so extrem, wie deine Einstellung dazu.

Die Schwerkraft sorgt dafür, dass  Sachen – wenn wir nicht gerade in der Schwerelosigkeit sind  ?– die uns runterfallen, nach unten fallen.
Immer.
Da gibt es keine Ausnahme.
Die Schwerkraft ist der Grund dafür.

​Wenn dein Gewicht für dein Gefühl „ich bin zu fett“ verantwortlich wäre, dann musstest du dich immer so fühlen.

​Tust du aber nicht - wenn es auch nur für einen kurzen Augenblick anders ist.

Auch hier spielt „deine Brille“ wieder eine große Rolle.
Aber auch deine Stimmung, deine Gedanken und Gefühle.

Wenn du insgesamt weniger gestresst und besser drauf bist, fühlst du dich wohler in deiner Haut.

War der Tag sowieso schon blöd, dann gehst du insgesamt unfreundlicher mit dir um, hast kaum förderliche Gedanken und die Gefühle sind auch eher bei „nicht sonderlich angenehm“ auf der Skala.

Wenn du dich fett fühlst – unabhängig von deinem Gewicht – dann hilft dir diese Klopfübung dabei, dich sofort besser zu fühlen.

Denk mal kurz daran, dass du dich fett fühlst.

Was passiert in dir, wenn du das denkst?
Welche Gedanken, Erinnerungen, Gefühle, Körperreaktionen etc. kommen auf?

Nimm dir einen Moment Zeit und mach dir Notizen. Schreib dir Stichpunkte dazu auf.
Und dann bewerte auf einer Skala von 0-10, wie sehr es dich belastet, dass du dich so dick oder fett fühlst.

SUD Skala

​Schreib dir die Zahl auch auf.

​Klopf hier mit und pass die Sätze so an, dass sie für dich stimmen.
Oder klopf das Video mit.
Die Übungen sind ähnlich, aber nicht gleich.

Klopfpunkte klassische Klopfakupressur

Handkante:
Auch wenn ich mich so fett fühle, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich soooo fett bin und mich überhaupt nicht mehr im Spiegel anschauen kann, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich keine Ahnung habe, wie ich so dick werden konnte und das erst viel zu spät bemerkt habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin. Ich fühle mich überhaupt nicht wohl in meiner Haut. Und ich öffne mich trotzdem für die Möglichkeit, dass ich auch wieder schlank(er) werden kann.

Augenbraue: ich bin so fett
neben dem Auge: meine Güte bin ich dick
unter dem Auge: ich fühle mich so unwohl in meiner Haut
unter der Nase: wie konnte ich so dick werden
unter der Lippe: ich bin so fett
Schlüsselbein: alle starren mich an
auf dem Kopf: und ich mag mich nicht anschauen

Augenbraue: schon gar nicht im Spiegel
neben dem Auge: mein Gewicht ist mir peinlich
unter dem Auge: ich schäme mich für meine Kilos
unter der Nase: ich bin soooo fett
unter der Lippe: das ist eklig
Schlüsselbein: ich bin eklig
auf dem Kopf: das macht mich traurig

Augenbraue: und ich bin frustriert
neben dem Auge: warum bin ich so dick?
unter dem Auge: funktioniert mein Stoffwechsel nicht richtig?
unter der Nase: esse ich falsch?
unter der Lippe: bewege ich mich zu wenig?
Schlüsselbein: oder von allem etwas?
auf dem Kopf: ich weiß es nicht

Augenbraue: vielleicht will ich es auch nicht wissen
neben dem Auge: ich bin einfach zu dick
unter dem Auge: viel zu dick
unter der Nase: wie sehe ich aus?
unter der Lippe: meine Arme sind dick
Schlüsselbein: ich habe Winkarme
auf dem Kopf: und mein Bauch erst

Augenbraue: da könnte man zwei draus machen
neben dem Auge: der Hintern ist fett
unter dem Auge: und die Beine…
unter der Nase: total dicke Beine
unter der Lippe: mit ganz vielen Dellen
Schlüsselbein: die Brust ist riesig
auf dem Kopf: eklig, einfach nur eklig

Augenbraue: ich schäme mich, dass ich so dick bin
neben dem Auge: boah… was bin ich fett
unter dem Auge: so kann ich mich nicht zeigen
unter der Nase: ich schäme mich so
unter der Lippe: für mein Übergewicht
Schlüsselbein: ich bin soooo fett
auf dem Kopf: das soll niemand sehen

Augenbraue: aber es gibt auch Tage
neben dem Auge: da bin ich zufrieden mit mir und meinem Gewicht
unter dem Auge: zumindest einigermaßen
unter der Nase: dann fühle ich mich besser
unter der Lippe: wohler in meiner Haut
Schlüsselbein: und alles sieht nicht mehr so bedrohlich aus
auf dem Kopf: und so hoffnungslos

Augenbraue: ich mag es, wenn ich mich gut fühle
neben dem Auge: wenn ich auf das schaue, was ich an mir mag
unter dem Auge: das, was schön an mir ist
unter der Nase: womit ich mich wohlfühle
unter der Lippe: unabhängig vom Gewicht
Schlüsselbein: ich bin ja viel mehr als meine Kilos
auf dem Kopf: auch, wenn ich das manchmal vergesse

Augenbraue: ich öffne mich für die Möglichkeit
neben dem Auge: zu erkennen, dass ich wertvoll bin
unter dem Auge: dass ich genau richtig bin
unter der Nase: dass mein Gewicht nicht alles ist
unter der Lippe: es sind ja nur Zahlen auf einer Waage
Schlüsselbein: und dass ich mich trotzdem wohlfühlen kann
auf dem Kopf: auch mit mehr Kilos auf den Rippen

Augenbraue: ich lasse den Stress um mein Gewicht los
neben dem Auge: alle unangenehmen Gefühle
unter dem Auge: alle Körperreaktionen
unter der Nase: alle unfreundlichen Gedanken
unter der Lippe: und entscheide mich jetzt
Schlüsselbein: mich wohl in meiner Haut zu fühlen
auf dem Kopf: ich bin okay, wie ich bin

Augenbraue: ich fühle mich wohl in meiner Haut
neben dem Auge: das fühlt sich richtig gut an
unter dem Auge: ich hätte nicht gedacht, dass das geht
unter der Nase: aber es fühlt sich echt gut an
unter der Lippe: ich fühle mich wohl in meiner Haut
Schlüsselbein: egal, was die Waage zeigt
auf dem Kopf: ich fühle mich wohl

Und jetzt wieder tief durchatmen.

Wie fühlst du dich jetzt, wenn du an dein Gewicht denkst?
Wie sehr belastet es dich auf der Skala von 0-10.
Schreib dir die Zahl wieder auf

SUD Skala

und vergleiche sie mit der Zahl, die du dir vor der Übung aufgeschrieben hast.
Ist sie kleiner geworden?

​Das Video

​Wenn du dich noch nicht deutlich besser fühlst, dann klopf noch ein paar Runden.

Sprich aus, was in dir los ist (Gedanken, Gefühle, Körperreaktionen) und klopf abwechselnd die Punkte.

Die Klopfrunde kannst du auch leicht anpassen, wenn du dich zu dünn fühlst.

Sag das Gegenteil von dem, was du hier liest.
Bzw. das, was FÜR DICH das Gegenteil davon ist.
Das, was du denkst, fühlst und wahrnimmst.

Schreib mir im Kommentar, was du aus der Klopfrunde mitgenommen hast und w​as sich für dich verändert hat.






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.