5 Ideen für einen guten Abschluss deiner Klopf Sitzung

5 Ideen um deine Klopfsession gut abzuschließen

Gleich vorweg möchte ich dir sagen: eine Klopf-Session braucht nicht zwingend etwas „hintendran“, um sie gut abzuschließen.

Es gibt aber auch gute Gründe für einen separaten Abschluss:

  • Vielleicht hattest du schon mal das Gefühl, dass du das Erlebnis der Session noch vertiefen oder konservieren möchtest.
  • Oder du brauchst einen „ordentlichen“ Abschluss oder ein Ende, weil du mit deinem Thema noch nicht fertig geworden bist, aber keine Zeit mehr zum weiterklopfen hast.
  • Auch wenn es für dich eine ganz besondere Session war, in der du einen Durchbruch hattest oder ein Knoten geplatzt ist, tust du dir mit einem Abschlussritual einen Gefallen. Es ist noch mal eine besondere Wertschätzung für dich, deine Arbeit und die Veränderung.
  • Solltest du ein Thema öfter nicht innerhalb einer Klopf-Session beenden können, dann weiß dann Unterbewusstsein: wir unterbrechen die Bearbeitung erst einmal, sobald du eine Abschlussübung machst.

Was kannst du jetzt für einen guten Abschluss tun?

Es gibt unzählige Möglichkeiten, von denen ich dir jetzt 5 vorstelle.

Such dir EINE der Ideen aus und mach die Übung.

1. 
Du schließt die Augen, legst die Hände über die Brust in die Herzheilungshaltung und atmest bewusst durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus.
Beim Einatmen denkst du INTEGRIEREN und beim Ausatmen denkst du LOSLASSEN

Mein Vorschlag wäre, dass du 10 x ein- und ausatmest und dann spürst, ob du jetzt schon das Gefühl hast, alle Learnings aus der Session gut integriert zu haben.
Wenn du dir nicht sicher bist, dann wiederhole die Übung noch einmal.
Danach atmest du noch einmal wieder tief ein und aus und öffnest die Augen.

2.
Du schließt die Augen, klopfst den Handkantenpunt oder den Schlüsselbeinpunkt und gehst gedanklich noch einmal das durch, was du erfolgreich geklopft und wo du eine Veränderung gespürt hast.
Spüre noch mal rein, wie „anders“ sich das jetzt anfühlt und gewöhne dich an dieses Gefühl.
Das „anders“ ist ja ab sofort dein „normal“. 🙂 
Mit dem Gedanken an das schöne Gefühl der Veränderung atmest du noch 3x tief ein und aus und öffnest wieder die Augen.

3.
Du schließt die Augen, atmest 3x tief durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus. Dann klopfst du den Schlüsselbeinpunkt oder reibst den Wunden Punkt (was dir mehr liegt) und sagst 3 Minuten lang abwechselnd:
Ich bin in Sicherheit
Ich begrüße die Veränderung
Alles ist integriert
Es geht mir gut
Dann atme noch einmal wieder tief durch und öffne die Augen.

4.
Du sprichst diese Worte laut aus.
Wenn du magst, dann klopfst du dazu den Schlüsselbeinpunkt oder reibst den Wunden Punkt.

Es gibt einen Teil in mir der bereits weiß, wie ich neue Denkmuster und Gefühle ganz selbstverständlich in mein Sein integriere und mich damit wohl fühle.
Dieser Teil von mir ist bereit, den Rest von mir zu informieren.
Das geschieht gerade mit Gnade und Leichtigkeit.
Mein Körper-, Geist- und Seelesystem erhält diese Information.
Die Informationsübertragung ist hiermit abgeschlossen.

durchatmen

Es gibt einen Teil in mir der bereits weiß, wie ich in meine Realität wechsle, in der diese Veränderungen für mich schon zur Normalität geworden sind.
Dieser Teil von mir ist bereit, den Rest von mir zu informieren.
Das geschieht gerade mit Gnade und Leichtigkeit.
Mein Körper-, Geist- und Seelesystem erhält diese Information.
Die Informationsübertragung ist nun abgeschlossen.

5.
Du klopfst diese Abschluss-Sequenz, die aus 2 Klopfrunden besteht.

Ich habe sie bei Tessa Cason entdeckt.
Weil sie mir so gut gefällt, habe ich sie übersetzt und hoffe, du magst sie auch.
Klopf doch gleich das Video mit.


Ich habe das Ende noch um 2 Varianten ergänzt, da nicht jeder den Begriff „Gott“ nutzen möchte.
Wenn weder Gott, das Universum oder die Quelle für dich stimmig ist, dann nimm auf jeden Fall das, was für dich passt.
Ob es das höhere Selbst, die Intuition, die innere Stimme, dein innerer Lehrer, die innere Weisheit,… ist - pass es dir so an, wie es sich für dich gut anfühlt.

Du kannst aber auch einfach alle 3 Versionen hintereinander klopfen, so wie ich das im Video gemacht habe.

Klopfpunke klassische Klopfakupressur mit unter Arm Punkt

AB: Alles in meinem Leben ist in Ordnung.
SA: Es geht mir in jeder Hinsicht von Tag zu Tag besser.
UA: Ich bin jeden Tag auf jede Weise erfüllt.
UN: Meine Segenswünsche treten in einer vielfältigen, angemessenen Form mit göttlichem Timing auf.
UL: Ich bin ein ausgezeichneter Verwalter des Wohlstands und bin mit großem Reichtum gesegnet.
SB: Ich trage die volle Verantwortung für alles in meinem Leben.
UA: Ich habe alle Tools, Fähigkeiten und Talente um mich in meinem Leben auszuzeichnen.
Kopf: Ich weiß, dass ich alles in meinem Leben bewältigen kann.

AB: All meine Träume, Hoffnungen, Wünsche und Ziele werden an jedem Tag erfüllt.
SA: Die göttliche Liebe, die sich durch mich ausdrückt, bringt jetzt neue Ideen zu mir.
UA: Ich fühle mich wohl damit, dass sich mein Leben verändert
UN: Ich bin in der Lage, alles zu erschaffen, was ich mir wünsche.
UL: Ich weiß, was zu tun ist und ziehe es durch, bis ich fertig bin.
SB: Meine Gesundheit ist in jeder Hinsicht perfekt, körperlich, geistig, emotional und spirituell.
UA: Ich lade Erzengel Raphael in mein Unterbewusstsein ein, um alles zu heilen, was vergeben, befreit und erlöst werden muss. Reinige mich und befreie mich jetzt davon.
Kopf: Das Licht Gottes umgibt mich. Die Liebe Gottes umhüllt mich. Die Macht Gottes beschützt mich. Die Gegenwart Gottes wacht über mich und fließt durch mich hindurch.

Kopf: Das Licht des Universums umgibt mich. Die Liebe des Universums umhüllt mich. Die Macht des Universums beschützt mich. Die Gegenwart des Universums wacht über mich und fließt durch mich hindurch.

Kopf: Das Licht der Quelle umgibt mich. Die Liebe der Quelle umhüllt mich. Die Macht der Quelle beschützt mich. Die Gegenwart der Quelle wacht über mich und fließt durch mich hindurch.

Wenn du beim Klopf-Kongress 2018 dabei warst, dann hast du auch noch den Integrationsprozess von Jessica Ortner kennengelernt.
Das ist eine geführte Klopf-Meditation, mit der du das, was du beklopft hast, noch gezielt integrieren kannst.

In der Klopf-Kongress Facebook-Gruppe kam die (sehr gute) Idee auf, dass man auch die 9-Gammut-Serie zum Abschluss klopfen kann. Hier kannst du direkt mitklopfen.


Jetzt bist du gefragt:
Welche Variante spricht dich besonders an?
Probiere es bitte aus.
Spiele damit.
Beobachte, was dir besonders gut tut.
Was sich besonders gut anfühlt.

Schreib mir doch im Kommentar, wie du eine Session abschließt und welche dieser Ideen dir besonders gut gefällt.






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

www.michaela-thiede.de/   
info@Klopf-Kongress.de

Die Arbeit mit Anteilen bei der systemischen Klopfakupressur

klopfen mit Anteilen

Es gibt zwei Grundannahmen in der menschlichen Psyche:
Es gibt nichts Schlechtes / Böses in unserem System, auch der unangenehmste Anteil hat eine positive Absicht im Sinne der Selbsterhaltung.
Die Zugehörigkeit zu anderen Menschen ( Familie, Kirche, Dorf, Freundesgruppe) ist im biologischen Sinn überlebenswichtig.


Hinzu kommt noch unsere Prägung im Familiensystem, wenn wir erfahren haben, dass Mutti immer traurig war, dann werden wir nur schwer unbeschwert fröhlich sein.

In der systemischen Klopfakupressur haben wir bisher mit sogenannten „ Wächtern“ gearbeitet, also Anteile in uns, die dafür sorgen, dass der Status Quo erhalten bleibt, weil es ja für den gute Gründe gab.

Wächter

Aber der Begriff Wächter assoziiert häufig eher negative Bilder, so dass wir dazu übergegangen sind, diese als ausgleichend/ schützende Anteile zu bezeichnen und zu sehen.

Wir unterscheiden dabei die Anteile nach dem, welches Verhalten / Befinden sie auslösen.

Zum Beispiel finden wir häufig den ablenkenden Anteil, der dafür sorgt, dass wir uns mit Dingen beschäftigen, die uns nicht fühlen / wahrnehmen lassen, welche Belastung wir sonst wohl empfinden würden.
Je nach Stärke der Belastung geht das bis zur Selbstschädigung.

Die Gründe sind oft ganz tief im Unterbewusstsein vergraben und von unseren Verstand nicht zu erfassen.
Hier dürfen wir uns darauf verlassen, dass unser Unterbewusstsein weiß, worum es geht.

Wenn wir also einen schützenden Anteil entdecken, dann ist es von entscheidender Bedeutung, diesen anzuerkennen und seine Intention zu achten, ja, ihm zu danken.
Das bringt in der praktischen Arbeit oft Widerstände hervor.
„Meine Angst lässt mich nicht am Leben teilnehmen - der kann ich für diesen Mist nicht danken“ - verständlich.

Aber wenn wir uns hier vor Augen halten, dass es keine böse Absicht in unserem seelischen Ökosystem gibt, dann wird es leichter, die Angst als einen Anteil anzunehmen, den unser Unterbewusstsein als nötig und wichtig erachtet.

Ich habe häufig in der Arbeit erleben können, dass allein diese Anerkennung den Weg zur weiteren Lösung frei macht.
Christian Armerding (Praxispartner von Ronald Hindmarsh) hat mal gesagt: ein Wächteranteil, der nicht gewürdigt wird, macht „ dicke Backen“ – die Würdigung macht also wirklich einen wichtigen Aspekt bei der Arbeit mit den ausgleichenden Anteilen (Wächtern) aus.

Häufig kommen dann Gedanken oder Bilder, dass schon Opa ähnliche Verhaltensweisen zeigte oder ähnliche Ängste hatte.
Dann laden wir in der systemischen Klopfakupressur auch diese Anteile von Opa und Opa und wer auch immer dazu gehört, zum Klopfen ein und können so sicherstellen, dass unsere Verbindung erhalten bleibt.

Es ist nicht so einfach, die Arbeit mit den ausgleichenden, schützenden Anteilen in druckreife Wörter zu fassen, da diese Arbeit sehr individuell ist.

Daher biete ich an, wenn es weitere Fragen und Interesse gibt, diese im Rahmen eines Webinars zu beantworten.

Das Webinar hast du verpasst, aber du kannst deine Frage auch als Kommentar posten.



Kerstin Bachmeier

 Kerstin Bachmeier


Ich bin Kerstin Bachmeier, geboren 1964, verheiratet und habe eine große Familie, mit der  ich in Detmold lebe. Schon lange beschäftige ich mich mit Klopfakupressur und arbeite mit meinen Klienten mit systemischer Klopfakupressur. Mein Spezialgebiet sind transgenerative Belastungen.
Ich habe eine Praxis hier vor Ort, arbeite aber auch online via Skype oder Zoom.

Weitere Infos unter:​
www.hypnose-tapping-detmold.de

den lästigen Haushalt mit dieser Übung schnell erledigen

den Haushalt schneller auf Vordermann bringen

Wenn es dir auch so geht, dass du überhaupt keine Lust darauf hast, die Wohnung auf Vordermann zu bringen und dich nicht (oder nur schwer) dazu aufraffen kannst, dann lies unbedingt weiter und mach mit!

Obwohl ich es toll finde, wenn alles sauber ist und man wieder gut durch die Fenster gucken kann, ist es jedes Mal wieder ein innerer Kampf.

Dabei gibt es unzählige Putztipps im Internet.

Zum Beispiel, dass man sich einen Putzplan erstellt und jeden Tag eine Aufgabe davon erledigt, damit man nicht am Wochenende vor dem großen Chaos steht und noch weniger motiviert ist, überhaupt anzufangen.

Natürlich gibt es viele Dinge, die uns die Arbeit an sich erleichtern können:

  • gute Putzlappen (offiziell heißt es übrigens Reinigungstücher)
  • insgesamt gutes & zu mir passendes Putzequipment (Staubsauger, Wischer, Putzmittel, Saugroboter, etc.)
  • die richtige Technik (von oben nach unten, von innen nach außen)
  • dabei Musik hören (es muss ja nicht gerade „das bisschen Haushalt“ sein)
  • Putzmittel nehmen, deren Duft ich mag

Blöd nur, wenn ich gar nicht so weit komme, diese Dinge überhaupt zu benutzen, weil ein Teil von mir (oder vielleicht sogar mehrere) mich konsequent davon abhalten, mit dem Saubermachen anzufangen…

unordentliche Wohnung

In diesem Artikel gehe ich der Ursache dafür auf den Grund.

Es ist gut möglich, dass diese Ursache dich auch auf anderen Gebieten davon abhält, deine Ziele zu erreichen. Noch. 😉

Weiter unten findest du auch ein Video mit Mitklopfen, in dem ich das Thema allgemein anspreche.

Effektiver ist es natürlich, wenn du klopfst, was genau zu dir passt.


Mach dir eine Liste mit allen Aufgaben im Haushalt, die es zu erledigen gibt

wie z.B.:

  • Fenster putzen
  • staubsaugen
  • Boden wischen
  • Staub wischen
  • Bad putzen
  • abwaschen
  • aufräumen
  • Wäsche machen
  • Blumen gießen
  • Bett beziehen
  • Kühlschrank auswischen
  • Schränke auswischen (Küche, Schlafzimmer, Wohnzimmer, Bad, Büro, Kinderzimmer,…)
  • Backofen sauber machen
  • Dunstabzugshaube sauber machen
  • Türen abwischen
  • auf den Schränken wischen
  • Waschmaschine sauber machen
  • Gefrierschrank abtauen
  • Heizkörper reinigen
  • ...

Dann bewerte jede Aufgabe mit einer Schwierigkeitsnote von 0 bis 10.
0 bedeutet, dass dir die Aufgabe total leicht fällt und du es immer machst ohne drüber nachzudenken.
10 bedeutet, dass du es nie machst oder dass es dich total viel Energie kostet und du es auch nur mit Widerwillen machst.

Ist eine Aufgabe dabei, die dir besonders schwer fällt?

Wenn ja, dann mach die Übungen 1 und 2 erst einmal mit dieser Aufgabe.
Wenn nicht, dann mach die Übungen für „Arbeiten im Haushalt“ allgemein.

Mann mit Glatze - Mr Propper

Ich mache nicht gerne sauber, weil…  - Übung 1

Nimm dir einen Stift und ein paar Zettel. Schreib dir oben auf den Zettel:
ich mache nicht gerne sauber, weil
und dann schreib darunter alle „weils“, die dir einfallen.
Das kann z.B. sein:

  • mir nicht so wichtig ist, wie es um mich rum aussieht
  • es sowieso schnell wieder dreckig wird
  • ich die Zeit lieber mit meinem Partner / Kind / Hund / Freunden / vor dem TV… verbringe
  • es mir überhaupt keinen Spaß macht
  • es öde ist
  • ich nie damit fertig bin
  • ich nicht weiß, wo ich anfangen soll
  • ich froh bin, wenn ich zu Hause meine Ruhe habe und mich keiner besucht
  • meine Mutter den ganzen Tag geputzt hat und für mich keine Zeit hatte

Wenn der Satz „ich mache nicht gerne sauber, weil…“ für dich nicht genau passt, dann ändere ihn.

Es fällt mir schwer, Ordnung zu halten, weil…
Den Haushalt zu erledigen ist ätzend, weil…
Es ist total anstrengend, den Haushalt in Schuss zu halten, weil…
Ich kann mich nicht zum Saubermachen aufraffen, weil…

Bei dir ist es eine Sache, die dir so schwer fällt und zu der du dich gar nicht (oder nur mit großer Anstrengung) aufraffen kannst?

Dann wandel die Übungen um:
ich mache _______________ nicht, weil…

Ich putze das Bad nicht gerne weil…
Ich hasse es, Staub zu wischen, weil…
Es kostet mich total viel Kraft und Energie, den Kühlschrank auszuwischen, weil…

Wichtig ist, dass der Satz genau „deins“ ist.
Nimm deine Worte.

Sollte dir tatsächlich nichts einfallen, dann kannst du dich auch für 5 Minuten hinsetzen, deine Augen schließen, den Satz denken und dabei den Handkantenpunkt oder Schlüsselbeinpunkt klopfen oder den Wunden Punkt reiben.

Dann steigen dir bestimmt „weils“ ins Bewusstsein.

Schreib es mit der nicht-dominanten Hand auf  - Übung 2

Wiederhole die Übung #1 noch mal – mit einer „kleinen“ Änderung.

Dieses Mal schreibst du die Frage mit der dominanten Hand oben auf das Blatt – also als Rechtshänder mit der rechten Hand und umgekehrt.

Die Antworten, also alle „weils“ schreibst du dann mit der nichtdominanten Hand – als Rechtshänder also mit der linken Hand.

Das ist ungewohnt und die Schrift ist vermutlich krakelig und kritzelig. Lass dich davon nicht abhalten oder irritieren.
Schreib einfach alle „weils“ auf.
Ohne noch mal zu lesen, was du geschrieben hast.
Ohne auf mögliche Rechtschreibfehler zu gucken.
Es geht nur darum, es „einfach“ in einer Rohfassung aufzuschreiben.
Stell dir den Timer auf 15 Minuten und schreib.
Die ganze Zeit über.

Wenn dir nichts einfällt, dann schreib

  • mir fällt nichts ein
  • ich weiß nicht, was ich schreiben soll
  • so eine blöde Übung.. was soll der Scheiß?
  • ich habe keine Ahnung, was ich aufschreiben soll
  • das kann ich hinterher sowieso nicht lesen

Wichtig ist, dass du wirklich 15 Minuten lang schreibst.
Egal, wie bescheuert du diese Übung findest.
Egal, wie wenig dir einfällt.
Schreib!

Wecker stellen 15 Minuten

Die nichtdominante Hand ist sowas wie ein Schlüssel zur Tür deines Unterbewusstseins

Ich habe mich hinterher oft gefragt, wer das geschrieben hat. Nicht wegen der Sauklaue, sondern weil sich das so gar nicht nach mir las.
Genau darum geht es ja auch.

Mit dieser Übung holst du Dinge aus dem Unterbewusstsein an die Oberfläche und kannst sie dann beklopfen und auflösen.

Das, was uns davon abhält, unsere Ziele zu erreichen, findet sich meist im Unterbewusstsein. Darum hilft uns grübeln und nachdenken auch nur bedingt weiter.

Die Gründe, Hindernisse oder Blockaden – wie auch immer du es nennen möchtest - laufen automatisch im Unterbewusstsein ab.

Das ist also nichts, an was du bewusst denkst, sondern dein Unterbewusstsein hat „damals“ etwas miteinander verknüpft und spielt diese alte Platte immer und immer wieder automatisch ab, wenn z.B. das Thema saubermachen oder aufräumen ansteht. 

In Sekundenbruchteilen fühlst du dich nicht gut und es taucht ein innerer Widerstand auf. Du kannst ihn dir oft nicht erklären. 
Diese Verknüpfungen funktionieren. 
Immer. 

Damit schützt dich ein Teil von dir davor, diese Gefühle aus der damaligen Situation jetzt noch einmal zu erleben.

Dich wieder so __________________ (wie auch immer du dich da gefühlt hast) fühlen zu müssen.

Du fühlst dich jetzt „so“, dass du die Aufgabe gar nicht erst anfängst und damit nicht Gefahr läufst, wieder so verletzt zu werden.

Die Strategie funktioniert zuverlässig – ist aber meist nicht mehr so günstig für dich, denn heute hättest du die Möglichkeit, anderes zu reagieren, weil du jetzt erwachsen bist.
Zum Glück können wir diese Verknüpfung auflösen.

Das Thema „saubermachen“ ist also ein Trigger

Quasi wie ein Schalter, mit dem dein Unterbewusstsein direkt eine Verknüpfung mit der Zeit herstellt, in der du etwas „Unschönes“ erlebt hast.

Du sitzt also in deinem Wohnzimmer und denkst „ich müsste unbedingt mal wieder saugen“.
Dieser Gedanke ist ein Trigger / Schalter, der sofort schlechte Gefühle in dir auslöst (wegen der Verknüpfung) – in der Hoffnung, dass du im Hier und Jetzt nicht saugst um nicht noch einmal solche Gefühle wie „damals“ erleben zu müssen.

Gedanken triggern Gefühle - unbedingt wieder saugen

Hier sind einige Beispiele, was „damals“ gewesen sein könnte und wie du dich gefühlt haben könntest:
(wenn du merkst, dass dich die Beispiele belasten, dann klopf direkt beim Lesen den Schlüsselbeinpunkt oder Karatepunkt – oder lies nicht weiter, wenn es dir zu viel wird und kümmer dich zuerst um dich!)

  • du hast dich in der Schule gemeldet, der Lehrer nimmt dich dran und bevor du überhaupt etwas sagen konntest, unterbricht dich ein Mitschüler mit einem blöden Kommentar und die ganze Klasse lacht. (peinlich, Scham)
  • du hast im Kunstunterricht etwas gemalt (findest es selber vielleicht sogar gut gelungen) und dein Lehrer (oder Mitschüler) gibt abfällige Kommentare darüber ab. (Enttäuschung, Frust, Wut, Ohnmacht)
  • du hast einen Fotoapparat geschenkt bekommen und freust dich schon total darauf, die tollsten Bilder zu schießen. Dann hörst deinen Vater zu deiner Mutter sagen: für das Geld hätten wir besser etwas anderes gekauft. Das mit den Fotos wird doch nie was. Dafür hat sie (er) überhaupt kein Talent. (Traurigkeit, Enttäuschung, Ärger)
  • dein Bruder hat Geburtstag und du schreibst ihm ein Gedicht. Er macht sich darüber vor seinen Freunden lustig. (Ärger, Enttäuschung, Frust)
  • in deiner Kindheit oder Jugend durftest du immer erst dann mit deinen Freunden spielen oder dich mit ihnen treffen, wenn du deine Arbeiten im Haushalt erledigt hattest. Während du noch mit Staubtuch und Staubsauger durch die Wohnung gewirbelt bist, hast du deine Freunde schon draußen spielen gehört. (Ärger, Ungerechtigkeit, Neid, Angst, etwas zu verpassen)
  • du musstest deinen Freunden oft absagen, weil du auf deine kleineren Geschwister aufpassen musstest und keine Zeit zum Spielen hattest (Ärger, Enttäuschung, Neid)
  • du hättest gerne mit deinen Freunden gespielt und deine kleineren Geschwister mitgenommen, aber deine Freunde hatten keine Lust auf die Kleinen und wollten euch nicht dabei haben (Neid, Ohnmacht, Ärger)
  • du hast sauber gemacht, aber deine Mutter hat dir immer gesagt, dass du es nicht richtig oder ordentlich genug gemacht hast und hatte immer etwas zu meckern. (Frust, Ärger, Enttäuschung)
  • du hast für deine Eltern gekocht und wolltest ihnen damit eine Freude machen und dein Vater hatte an allem etwas auszusetzen, obwohl es „eigentlich“ gut war. (Enttäuschung, Ärger, Frust)
  • deine Eltern haben dich mit einer Liste einkaufen geschickt. Du hast lange gesucht, bis du alles gefunden hast. Statt einem Danke wurde vor sich hin gemurmelt, dass es nicht die Marken sind, die sie normalerweise kaufen. (Ärger, Wut, Enttäuschung)
  • du passt einen Nachmittag in den Ferien auf deinen kleinen Bruder auf, fütterst und wickelst ihn, spielst und kuschelst mit ihm. Als deine Mutter wieder nach Hause kommt fragt sie vorwurfsvoll, warum noch nicht gestaubsaugt ist. (Wut, Enttäuschung, Ärger)
  • du hast das Badezimmer sauber gemacht, dir richtig Mühe gegeben und ordentlich geschrubbt. Deine Mutter meint, dass man das nicht so schnell sauber bekommt und sucht so lange an den unmöglichsten Ecken, bis sie etwas findet, was du beim Putzen vergessen hast. (Wut, Ärger, Frust)
  • du musstest im Haushalt vieles erledigen, während deine Geschwister fast nichts zu tun brauchten (vielleicht, weil du das Mädchen warst) (Neid, Ungerechtigkeit, Wut)

Das waren jetzt Beispiele, die verschiedene Emotionen und Gefühle angesprochen haben.

Eins haben sie aber alle gemeinsam: 

Sie halten dich im Hier und Jetzt davon ab, deine Ziele zu erreichen und deine Dinge zu erledigen

Auch den Haushalt.

Jetzt geht es ans Klopfen.

Dazu brauchst du das, was du dir in Übung 1 und 2 aufgeschrieben hast.
Vielleicht hast du dich auch in dem ein oder anderen Beispiel erkannt. Dann schreib dir das auch noch auf.

Such dir jetzt 3 „weils“ raus, die dich besonders ansprechen oder bei denen du besonders zustimmend nickst und unterstreiche sie.
Das sind deine 3 größten Bremsen.

Und dein Anfang für die Klopfrunde!

Auch wenn es mir überhaupt keinen Spaß macht, den Haushalt zu machen und total öde ist, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich es hasse den Haushalt zu machen, weil es so frustrierend ist und man nie fertig wird, liebe und akzeptiere ich mich und meine Gefühle.

Auch wenn ich froh bin, dass ich zu Hause meine Ruhe habe und mich niemand wegen dem Chaos hier besucht, akzeptiere ich mich und meine Gefühle.

Dir ist es peinlich, wie es bei dir aussieht?

Dann klopf das natürlich auch!

Auch wenn es mir total peinlich ist, wie es bei mir aussieht, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn es bei uns aussieht wie bei Hempels unterm Sofa und ich es einfach nicht schaffe, Ordnung zu halten, bin ich trotzdem liebenswert.

Auch wenn ich mich dafür schäme, wie es bei uns aussieht, liebe und akzeptiere ich mich und meine Gefühle.

Auch wenn __________ (wer?) sich darüber lustig macht, dass es bei uns so chaotisch (dreckig, unordentlich, wüst,…) aussieht, bin ich okay, wie ich bin.

Auch wenn es mir peinlich ist, dass ich so eine schlechte Hausfrau bin, akzeptiere ich mich und meine Gefühle so gut ich kann und öffne mich für die Möglichkeit, dass ich trotzdem wertvoll bin.

Bau dir deinen Satz so, wie er für dich stimmig ist.

Eine Bauanleitung bzw. den Set-Up-Baukasten findest du hier.


Du bist ganz zufällig auf diese Seite gekommen und weißt überhaupt nicht, worüber ich schreibe? Auf der Seite "neu hier" findest du eine Anleitung.
Klopf doch die Übung im Video einfach mit.
Das klopfen sieht komisch aus – wird dich aber überzeugen!

Falls du nicht schon direkt losgelegt hast, denk noch einmal an die Hausarbeit bzw. daran, deinen Haushalt erledigen zu müssen.

Wie fühlt sich das jetzt für dich an?
Welche Veränderung hast du bemerkt?
Sind dir Muster bewusst geworden?

Schreib doch im Kommentar, was du wahrgenommen hast.






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

www.michaela-thiede.de/   
info@Klopf-Kongress.de


Gute Gründe, warum Klopfakupressur für dich nicht funktioniert

wenn Klopfakupressur bei dir nicht funktioniert

In diesem Beitrag sammle ich die, Ursachen, Gründe und Erklärungen dafür, woran es liegen kann, wenn Klopfakupressur (Klopfen, Tapping, EFT *², MET®, KnB, EDxTM,… welche Variante auch immer) bei dir nicht wirkt.

Die Reihenfolge ist – bis auf die Nummer 1 – willkürlich.
Wenn du weitere Gründe kennst, dann schreib sie mir gerne im Kommentar und ich ergänze den Artikel.

Am Ende findest du noch mal eine Übersicht über alle hier aufgeführten Gründe.

Wenn du merkst, dass du dich ertappt fühlst oder dich einer der Gründe triggert, dann klopf schon gleich beim Lesen z.B. den Karatepunkt oder Schlüsselbeinpunkt.

# 1 – du klopfst nicht

Klopfakupressur wirkt nicht - nicht klopfen

Es ist sehr offensichtlich, dass klopfen nicht wirken kann, wenn du es nicht tust.
Für das „nicht klopfen“ gibt es viele Gründe.
Einer davon ist, dass man es in Situationen, in denen man es gut brauchen könnte, einfach „vergisst“.
In diesen beiden Artikeln
ich vergesse immer zu klopfen und Das Patentrezept um ans Klopfen zu denken findest du Tipps, damit du zukünftig leichter daran denkst und wirklich klopfst.

Wenn du nicht klopfst, weil du nicht weißt, wie und wo du anfangen sollst, dann schau bitte hier: Der Artikel "Was sage ich an den Klopfpunkten"? beschreibt dir Schritt für Schritt, wie du rausfindest, was du an den Klopfpunkten sagst.

Hier geht es zu einer Anleitung für den Set-up-Satz im Baukastenformat.

Eine andere Möglichkeit, wenn dir die Worte fehlen, ist es natürlich, die Punkte zu klopfen, ohne etwas dabei zu sagen. Einfach das wahrzunehmen, was in dir los ist und von einem Punkt zum nächsten zu wechseln, bis du merkst, dass du dich leichter fühlst und es dir besser geht.
Dann fällt es dir bestimmt auch leichter, die richtigen Worte zu finden.

Etwas, was „immer“ geht – darum habe ich es auch „die eierlegende Wollmilchsau“ genannt – ist Borrowing Benefit. Das heißt du klopfst bei einem Video mit (das kann ein total anderes Thema sein) und lässt „nebenbei“ dein Thema – zumindest ein Stück weit – mit los.
Wie das geht erkläre ich dir in diesem Beitrag mit Video.

# 2 – du hörst zu früh auf

Klopfakupressur hilft nicht zu früh aufhören

Mir kommt immer wieder zu Ohren, dass jemand ein Thema, dass ihn schon seit Jahren oder Jahrzehnten beschäftigt und das er bisher nicht hat lösen können, mit einem 15-minütigen YouTube-Video mitklopft und hinterher – wenn das Thema noch nicht komplett verschwunden ist – sagt: Klopfen funktioniert für mich nicht.

Das ist dem Klopfen gegenüber echt unfair!

Das wäre vergleichbar damit, wenn du 20kg Übergewicht hast, 3 Tage weniger isst und dann sagst: „sorry, aber Abnehmen funktionieren bei mir nicht“, weil die 20kg zu viel immer noch da sind.

Auf die Idee käme aber kaum jemand.

Es ist total demotivierend, wenn du mit einem riesigen Thema anfängst zu klopfen, zu dem gefühlt 100 verschiedene Aspekte gehören. (Auf die Aspekte gehe ich in den letzten Punkten noch mal ein) Da sind die Veränderungen am Anfang vielleicht so klein, dass sie dir gar nicht auffallen.

Meine Empfehlung:

Fang mit einem kleineren Thema an, bei dem der Stresswert auf der Skala um die 5-6 ist und das nur einen Lebensbereich betrifft. Etwas, das du gut im Auge behalten kannst.
Dann merkst du viel einfacher, wenn sich etwas verändert und die Zahl kleiner wird. Diese Veränderung motiviert dich dann auch, am Ball zu bleiben und weiterzumachen.

Auf „chronische Probleme“ gehe ich gegen Ende des Beitrag noch einmal im Detail ein.

# 3 – du bist nicht spezifisch genug

Klopfakupressur taugt nichts - nicht spezifisch genug

Das ist auch etwas, was sehr gerne „übersehen“ wird.  
Nehmen wir an, du hast Höhenangst.

Dann kannst du klopfen:
Auch wenn ich diese Höhenangst habe, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin“ „diese Höhenangst, meine Höhenangst,… usw.

Und vielleicht kannst du deinen Stresswert damit auch verändern.

Wirksamer ist es aber, wenn du hin spürst:
Wie genau nehme ich die Höhenangst wahr?
Was fühle ich im Körper, wenn ich nur an die Höhe denke?
Welche Gedanken kommen auf?

Dann kann dein Klopfsatz z.B. lauten:
Auch wenn ich wackelige Knie bekomme, sobald ich auf eine Leiter steige und Angst habe, runterzufallen und mir das Genick zu brechen, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn mir schwindelig wird, wenn oben bin…
Auch wenn mir flau im Magen wird, wenn ich aus dem Fenster gucke…
Auch wenn ich Angst habe, nach unten gezogen zu werden…
Auch wenn es sich wie ein Erdbeben anfühlt, sobald ich auf eine Leiter steige…

Merkst du den Unterschied?

Diese Klopfrunden sind viel spezifischer und viel mehr auf dich und deine Situation zugeschnitten. Je spezifischer etwas ist, desto hilfreicher ist es. Dazu gehören auch deine Worte, aber darum geht es bei Punkt 4.

# 4 – du nimmst nicht deine Worte

nicht deine Sprache - Klopfakupressur hilft nicht

Das ähnelt Grund 3 – ist aber doch anders.
Mit „du nimmst nicht deine Worte“ meine ich, dass du sagst: „Auch wenn ich es schade finde, dass…“ , aber denkst und in dir spürst „auch wenn ich vor Wut platzen könnte, weil…

Merkst du den Unterschied zwischen „finde ich schade“ und „könnte vor Wut platzen“?

Beim Klopfen ist die Grammatik echt nicht wichtig… oder denkst du in ganzen, grammatikalisch richtigen Sätzen? 😉
Die Sätze sollen sich nicht toll oder salonfähig anhören.
Es geht darum, dass sie das ausdrücken, was in dir vorgeht.

Wenn du etwas Scheiße oder zum Kotzen findest, dann sag das auch beim Klopfen. Hier ist kein Platz für Verniedlichungen.

Bleiben wir beim Beispiel Höhenangst.

Wenn du sagst: „Auch wenn ich mich unwohl fühle, wenn ich auf der Leiter stehe“ wird der Teil von dir hysterisch lachen, der gerade Angst hat, von der Leiter zu fallen und zu sterben.
Wenn du den Teil erreichen willst (und darum geht es ja), dann brauchst du ihm nicht mit „fühle mich unwohl“ zu kommen.
Dann wäre „Auch wenn ich Panik habe, dass ich gleich von der scheiß Leiter falle und verrecke“ deutlich besser.

Klopf in deinem „Slang“.

Das ist besonders wichtig, wenn du gerne in Videos mitklopfst oder Tappingskripte (schriftliche Klopfanleitungen) nutzt.

Wandle Klopfanleitungen so um, dass sie zu dir und deiner Situation passen.

Du sprichst einen Dialekt? Dann klopf auch im Dialekt!
Probiere es zumindest mal aus. Oft sind es nur einzelne Worte, die den Unterschied machen.
In diesem Video hörst du mich übrigens Klopfakupressur auf Plattdeutsch erklären.

# 5 – du bist nicht im Hier und Jetzt

nicht im Hier und Jetzt sein - Klopfakupressur bringt nichts

Es oft so, dass die Gefühle quasi eine Zeitmaschine sind uns sofort in die Situation von damals katapultieren.
Wichtig beim Klopfen ist aber, dass wir das klopfen und bearbeiten, was wir JETZT spüren. Wie es uns JETZT belastet.
Dazu habe ich auch dieses Video gefunden.

Darum frag dich:

Was macht die Situation von damals JETZT mit mir?
Wie fühle ich mich JETZT, wenn ich daran denke?
Was nehme ich JETZT wahr, wenn ich daran denke?

Klopf das und schau, ob das einen Unterschied macht.

# 6 du machst dir keine Notizen

du schreibst dir nichts auf - Klopfakupressur ist Humbug

Hey, nicht die Augen verdrehen!
Ja, das ist manchmal lästig, aber 😉 es macht oft einen Unterschied.

Dazu gehört es auch, dir den Stresswert vor dem Klopfen aufzuschreiben.

Dabei nicht lange zu überlegen, sondern das aufschreiben, was dir spontan in den Sinn kommt.
Dir fällt keine Zahl ein, aber das Thema belastet dich?
Dann schreib dir eine 10 (oder -10, je nachdem, welche Skala du nutzt) auf.

Die Zahl an sich ist relativ unwichtig.
Wir brauchen sie nur um hinterher feststellen und „messen“ zu können:
Hat sich was verändert? Wenn ja – in welchem Ausmaß?

Natürlich glauben wir immer, dass wir uns das merken können, aber… das ist leider oft nicht der Fall. Außerdem gibt es noch den Apex-Effekt, aber das wird ein extra Punkt.

Knöpf dir also noch einmal dein Thema vor, bewerte deinen Stresslevel, klopf ein paar Runden (denk an Grund #2!) und bewerte den Stresswert dann noch mal.

Hat sich der Wert verändert?

Es lohnt sich wirklich, die Erinnerungen und Gedanken aufzuschreiben, die dir während der Klopfrunde einfallen. Das sind oft Aspekte (Grund #18), die zu dem Thema gehören und auch gelöst werden dürfen.

Manchmal sind es auch nur Gedankenblitze, die kurz aufflackern und dann wieder verschwinden.

Außerdem willst du dich beim Klopfen ja auch auf dein Thema konzentrieren und nicht darauf, dass du dir diesen Punkt später noch anschauen willst.
Multitasking ist hier nicht angebracht!

# 7 der Apex Effekt (Apex effect)

der Apex Effekt apex effect

Der Apex-Effekt zeigt sich, wenn ein Klient (oder du, wenn du mit dir alleine klopfst) nach einer erfolgreichen Klopfsitzung gar nicht mehr weiß, welches Thema er beklopft hat.

Oder er sagt: Dass das Problem jetzt weg ist, kommt davon, dass ________ (füge alle möglichen Gründe ein, die dir grad in den Sinn kommen.)

Darum ist Grund #6 (Notizen machen) auch so wichtig.

Wenn du zu Anfang der Session aufgeschrieben hast: Höhenangst – Stresswert 8, und nach dem Klopfen kannst du dir überhaupt nicht mehr vorstellen, dass du mal Höhenangst hattest, dann hast du zumindest einen schriftlichen „Beweis“ dafür, dass die Angst doch da war und sich das klopfen gelohnt hat.

Wenn du das noch nicht erlebt hast, dann hört sich das total strange und vielleicht sogar unmöglich an, dass man sich an ein Thema, das einen vorher stark belastet hat, nicht mehr erinnern kann.
Es ist aber nicht ungewöhnlich und kommt immer wieder vor.

Generell ist der Apex-Effekt ja auch nicht schlecht oder schlimm.

Es ist nur schade, dass du damit nicht die Arbeit würdigst, die dir bei der Problemlösung geholfen hat.
Und schlimmstenfalls sagst du: „klopfen funktioniert bei mir nicht“, obwohl es in Wahrheit super gewirkt hat.

#8 – du erwartest / willst zu viel auf einmal

zu viel auf einmal - Klopfakupressur bringt nüscht

Klopfakupressur ist toll und man kann damit viel verändern. Auch in der Arbeit mit sich selbst.
Und ja, es gibt auch immer mal wieder „one-Minute-Wonder“, wo du wirklich kurz an einem Thema klopfst und es damit komplett auflöst. Das ist aber nicht die Regel!

Grundsätzlich gehören viele Puzzlestücke dazu, um dauerhaft und nachhaltig erfolgreich zu sein. Über die Erwartungen habe ich hier schon mal geschrieben.

Wenn du dir ein großes Ziel vornimmst (spricht ja nichts dagegen), dann bau auch Zwischenschritte ein.
Schreib dir die Aspekte auf, die zu dem Thema gehören und bewerte von jedem einzelnen Puzzleteil den Stresswert.

Bei Höhenangst könnte das z.B. so aussehen (obwohl es bestimmt deutlich mehr Aspekte gibt – das sind nur ein paar Beispiele!)

wackelige Knie bekommen, sobald ich auf eine Leiter steige        8
die Angst, runterzufallen und mir das Genick zu brechen              5
schwindelig wenn oben bin                                                            4
flau im Magen, wenn ich aus dem Fenster gucke                           3
Angst, nach unten gezogen zu werden                                           9
fühlt sich wie ein Erdbeben an auf der Leiter                                 7
damals die Treppe runtergefallen                                                   4


Dann such dir EINEN Aspekt aus und bearbeite ihn.

Mit welchem du anfängst, hängt von dir ab. Wenn du es dir zutraust (und NUR DANN!) dann fang mit dem Aspekt an, der dich am meisten stresst und bei dem der Stresswert die größte Zahl hat.
Ansonsten nimm den, der dich aktuell am Wenigsten belastet. Oder den, der dich „anspringt“.
Darüber, wie du eine Entscheidung treffen kannst, habe ich hier schon mal geschrieben.

Welche Aspekt auch immer du dir ausgesucht hast – klopf ihn so lange, bis er komplett aufgelöst (sprich auf der Skala auf 0) ist oder bring ihn so weit wie möglich auf die positive Seite der Skala (wenn du mit der SUE Skala arbeitest), wie du kannst.

Nichts ist mehr demotivierend als ein Ziel von dem man das Gefühl hat, es NIE zu erreichen!

Wenn du dir dein Thema in Teile aufdröselst, dann hast du nach jedem Aspekt, den du erfolgreich beklopft hast, ein Erfolgserlebnis.
Das motiviert dich dann, dran zu bleiben und dich auch um die anderen Aspekte zu kümmern.
Dazu kommt natürlich noch, dass du „im Außen“ auch schon die ersten Veränderungen bemerkst.

Noch ein Extra-Tipp:

Du kennst bestimmt schöne, große Bügelgläser*, die man zum Einmachen verwenden kann.
Gestalte dir ein solches Glas so, dass du es richtig schön findest (du kannst es bemalen, bekleben, mit einem chicen Etikett versehen,…) und schreib alle Aspekte oder Themen, die du jetzt nicht bearbeiten kannst auf einen Notizzettel. Diesen Zettel faltest du zusammen und steckst ihn in dein Bügelglas.
Wann immer du Zeit hast und klopfen möchtest, dir aber kein Thema unter den Nägeln brennt, ziehst du dir einen Zettel aus dem Glas und klopfst es.

Toll ist es auch, wenn man verschiedene solcher Gläser hat.
Z.B. eins mit Dingen, für die man dankbar ist und eins, auf dem man jeden schönen Augenblick in Stichworten festhält.

Wenn du mal nicht gut drauf bist, dann ziehst du einen „schönen Augenblick“ oder etwas „Dankbarkeit“ und merkst sofort, wie es dir gut tut.

#9 – du wertschätzt kleine Erfolge nicht

wichtig - auch kleine Erfolge wertschätzen und anerkennen

Wenn du einen Marathon laufen möchtest, dann bereitest du dich bestimmt mit einem gezielten Training darauf vor und kämst nicht auf die Idee, 2x 5km laufen zu gehen und dann zu sagen: „boah… ich war nach 5km so kaputt, ich brauche gar nicht weiter zu trainieren. Das bringt ja sowieso nichts. Ich werde nicht fitter.

Dir ist klar, dass die Fitness sich mit der Zeit steigert und es dir immer leichter fallen wird, zu laufen.

Beim Klopfen ist das irgendwie anders. Da gibt es oft nur schwarz und weiß, alles oder nichts.
Entweder eine Klopfrunde (oder eine Session) bringt mir den gewünschten Erfolg – die Lösung meines Problems - oder nicht.
Kleine Erfolge, sanfte Veränderungen oder erste Verbesserungen zählen nicht, denn ich will ja alles auf einmal.

(na, ertappt? Ich kenne das von mir selbst auch!)

Bleiben wir beim Beispiel Höhenangst. Du hast geklopft (mit Begleitung oder ohne) und kannst inzwischen 5 Stufen auf der Leiter stehen und dich dabei wohlfühlen. Dein Ziel ist es aber, dein Haus zu streichen und dafür musst du auch ganz weit oben auf der Leiter stehen können. Es hilft dir nicht weiter, auf Stufe 5 stehen zu können.


Oder vielleicht doch?

Wie wäre es, wenn du das wertschätzt, was du schon geschafft hast?
Was konntest du vorher nicht, was jetzt aber doch geht?
Wenn du auf der 5. Stufe der Leiter stehst, dann kannst du z.B. im Altbau die oberen Fenster putzen oder eine Birne wechseln.

Vielleicht haben sich auch andere Dinge verändert, die du noch nicht bemerkt hast, weil du nur auf dieses Thema fokussiert bist und für dich festgelegt hast: klopfen funktioniert erst dann, wenn ich die Höhenangst (füg (d)ein Problem ein) nicht mehr habe und komplett los bin.

#10 du bist nur auf ein bestimmtes Ergebnis fokussiert

nur ein Ergebnis im Blick

Das ist etwas, was ich immer wieder erlebe – und auch von mir selbst kenne.

Wir bemerken Veränderungen oft nicht, wenn sie nicht genau das sind, was wir uns wünschen bzw. worauf wir unseren Fokus legen.

Bei der Höhenangst kann das z.B. sein, dass wir jetzt kein Problem mehr mit dem Fahrstuhlfahren haben, obwohl wir vorher immer ein mulmiges Gefühl hatten.
Das fällt uns nicht auf.
Und wenn es uns doch auffällt, dann hat das nichts mit dem Klopfen zu tun (Grund #7 – Apex Effekt), sondern…  du weißt, worauf ich hinaus will, oder?!

In welcher Situation warst du gelassener / ruhiger,… ohne dass du es dir erklären kannst?

Vielleicht entdeckst du – nachdem du bewusst darauf schaust – auch einen Zusammenhang zwischen dem, was sich verändert hat und dem, was du geklopft hast.

#11 du bist nicht bei der Sache

mit den Gedanken woanders sein

Du hast dir vorgenommen, deinen Stress um deine finanzielle Situation zu beklopfen (gut so!), setzt dich bewusst hin und klopfst.
In Gedanken bist du aber bei dem Streit mit deinem Mann von gestern Abend, weil dir die Worte, die er dir an den Kopf geworfen hat, nicht aus dem Sinn gehen.

Sorry, aber so bringt das nichts.

Konzentriere dich auf ein Thema.Wenn der Streit jetzt noch so präsent ist, dann macht es Sinn, ihn jetzt zu klopfen und aufzulösen. Sonst ist das nichts Halbes und nichts Ganzes und du verschwendest deine Zeit.
Vermutlich bist du frustriert und wütend auf dich selbst, weil du so unkonzentriert bist. Dadurch bist du noch mehr auf deinen Mann sauer, denn schließlich ist er der Grund dafür, dass du dich jetzt nicht um die Finanzen kümmern kannst,…

STOP!

Klopf den Stress mit deinem Mann, bzw. das, was seine Worte in dir ausgelöst haben. JETZT!
Mach es ganz und in Ruhe. Wenn du damit fertig bist und noch Zeit hast, dann kümmer dich um deine finanzielle Situation und klopf das. Wenn nicht, dann mach dir einen neuen Termin mit dir aus, schreib ihn in den Kalender / Planer und kümmer dich dann drum (aber auch wirklich tun! Siehe Grund #1)

Du kannst dir auch angewöhnen beim Klopfen IMMER zuerst eine Runde „Stress“ zu klopfen. Unabhängig davon, um welches Thema es geht.
Silvia Hartmann hat das mit „Energy EFT*²“ (der Name hat sich geändert – es gehört jetzt zum Modernen Energietappen) quasi eingeführt.

Probiere das doch mal aus. Du bist bestimmt überrascht, wie gut dir diese Runde tut – auch (oder gerade) wenn dir gar nicht bewusst war, dass du gestresst bist.

Wenn du dir einen großen Gefallen tun willst, dann klopf doch jeden Abend, bevor du ins Bett gehst, eine Runde Stress“. Lass den ganzen „Quatsch“ vom Alltag los und mach den Kopf frei, damit du auch gut schlafen kannst.

In diesem Video klopfe ich „Stress“ und nutze dabei die Energy-EFT*² Klopfroutine.

#12 eigentlich soll sich gar nichts ändern

bloß keine Veränderung

Hört sich im ersten Moment vielleicht komisch an, denn wer klopft, der will auch eine Veränderung.
Bist du dir sicher?

Nehmen wir an, deine Frau möchte gerne mit dir in die Berge oder in den Kletterpark und da steht euch deine Höhenangst total im Weg.

Du fängst an zu klopfen und stellst dann fest: „nee… hilft mir nicht.“

Ein Teil von dir jubelt vor Freude, weil du „eigentlich“ überhaupt keine Lust hast, in die Berge zu fahren oder in den Kletterpark zu gehen. Du freust dich schon die ganze Zeit darauf, deinen Urlaub im Garten zu verbringen und hast schon Pläne gemacht.

Darüber hast du mit deiner Frau aber noch nicht gesprochen und das wäre dir auch unangenehm (wenn du klopfst, dann such dir ein Wort, was besser zu deinem Vokabular und Gefühlen passt als unangenehm!) gewesen, weil sie schon so lange von den paar Tagen in den Bergen erzählt.

Du hast ja wirklich alles versucht und sogar geklopft, um deine Höhenangst loszulassen, aber es hat ja nicht geholfen (STRIKE!!)

So nimmt dir die Angst das unangenehme Gespräch mit deiner Frau ab.

Schau genau hin:
Willst DU das Thema ändern?
Für wen willst du dich ändern?
Wer hofft / wünscht / erwartet diese Änderung? (sehr beliebt z.B. beim Thema Rauchen)

#13 du hast chronische Beschwerden

chronische Themen brauchen oft Geduld

Bei chronischen Beschwerden führt oft Grund#2 dazu, dass man sagt: bei mir hilft klopfen nicht.

Du tust dir selbst einen Gefallen, wenn du davon ausgehst, dass chronische Geschichten einfach mehr Zeit brauchen, um sie aufzulösen.

Das muss nicht so sein, aber du nimmst dir selbst viel Druck (was es dir dann insgesamt leichter macht), wenn du das einfach einplanst.

Wenn du ein Problem oder Thema schon lange mit dir rumschleppst, dann brauchst du oftmals mehr Zeit, um zum Problem „durchzudringen“ oder überhaupt erste Veränderungen zu erreichen.

Du kennst das von deiner Haut – wenn du Stellen besonders beanspruchst, dann bildet sich dort eine Hornhaut; du bekommst ein „dickeres Fell“ wie man umgangssprachlich sagt.

Wenn ein Thema lange in deinem Energiefeld verwurzelt ist und immer wieder neue Energie dazu kommt (immer, wenn du dich daran erinnerst und die „ollen Kamellen“ spürst), dann könnte man auch sagen, dass sich das Energiefeld an diesen Stellen staut und dadurch „dicker“ wird.

Energie ist aber eigentlich dazu ausgelegt, zu fließen und in Bewegung zu sein.

Darum ist es gut möglich, dass du Ausdauer brauchst, bis du diese dickeren, gestauten Energiefeldstellen aufgeweicht hast und zur „eigentlichen“ ersten Schicht vom Energiefeld durchgedrungen bist.

Manchmal gibt es auf dem Weg dahin noch etwas zu lernen.​

Vielleicht läuft dir ein TV Bericht über den Weg oder dir fällt ein Buch in die Hände, in dem für dich wichtige Informationen stecken. Und die du wissen musst, damit du dieses Thema auflösen kannst.

Gerade, wenn du schon viel ausprobiert hast und kurz davor bist, die Hoffnung aufzugeben, sollte dir das Mut machen.

Denk dran - das kennst du auch von deiner Haut!
Und zwar dann, wenn du dich verletzt hast.
Dann bildet sich eine Kruste, die oft – im Verhältnis zur Haut und der „kleinen“ Verletzung – ziemlich dick und hart ist.
Es kann eine Weile dauern, bis sie abfällt.

Von großen Wunden bleibt oft eine Narbe übrig, die auch dick und hart sein kann.
Wenn du selbst eine dickere oder härtere Narbe am Körper hast, dann weißt du, wie pflegeintensiv sie ist, wenn du sie geschmeidig(er) machen möchtest. Das ist ein ziemlicher Aufwand.

Das kann – muss nicht – auch bei chronischen Beschwerden so sein.

Du kennst sicher den Spruch: Einsicht ist der erste Weg zur Besserung.

Bei der Klopfakupressur oder Arbeit mit Selbsthilfemethoden könnte man sagen:
Annahme ist der erste Schritt zur Besserung.


Wenn du (d)ein Thema annehmen kannst, dir selbst eingestehen: „ja, das ist so. Es gefällt mir nicht. Ich finde es Scheiße und es macht mich wahnsinnig, aber es ist so“, dann ist das ein wichtiger, erster Schritt.

Darum ist eine mögliche Herangehensweise bei chronischen Beschwerden auch, diesen Satz immer und immer wieder klopfend zu wiederholen – so lange, bis er sich wirklich wahr anfühlt.

Auch wenn ich _____________________ (dein Problem einfügen) habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich diese Höhenangst habe (ggf. und mich das _______________ macht) liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Du kannst dabei an der Handkante klopfen oder den „wunden Punkt“ reiben.
Den „wunden Punkt“ findest du ungefähr auf Höhe des Schlüsselbeins, wenn du die Hand in Richtung der Schulter bewegst (rechte Hand, linke Schulter). Wenn du leicht drückst, dann findest du dort einen Punkt, der sich wie ein blauer Fleck anfühlt und ein bisschen weh tut. Den kannst du mit 2 Fingern reiben und dabei den oberen Satz sprechen.

Probiere es aus.
Leg dir einen Zeitrahmen fest, über den du das „einfach“ machst.
2 Wochen, 4 Wochen.

Und dann mach es 2x täglich für jeweils 5-10 Minuten.
Einfach nur

Auch wenn ich _____________________ (dein Problem einfügen) habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Nach den 2 oder 4 Wochen spürst du noch mal wieder nach:
Was hat sich verändert?
Wo reagiere ich anders?
Wo fühle ich mich anders?

Vielleicht (hoffentlich) hilft dir das weiter und weicht deine „Narbe“ oder deinen „Energiestau“ auf.
Und dann kannst du dich „richtig“ deinem Thema widmen.

Wenn du neben diesen chronischen Beschwerden noch andere Themen hast, die du klopfen könntest, dann erinnere dich an meine Empfehlung aus Grund #2.

Kleine Themen.

Erfolge sind für die Motivation sehr wichtig.
Tu dir den Gefallen und gönn dir die Erfolge.

Vielleicht möchtest du auch deine „Ungeduld“ beklopfen.
Oder dich fragen: was brauche ich jetzt, um geduldig(er) zu sein?

Ich hoffe, das Beispiel mit der Haut ergibt für dich Sinn und motiviert dich, dran zu bleiben.

#14 Das Gefühl ist nicht „deins“

das Gefühl gehört dir nicht

Klingt komisch, oder?
Wie soll ein Gefühl, dass du wahrnimmst, gar nicht deins sein?
Wem soll es denn dann gehören?
Und warum kannst du es wahrnehmen?

Vielleicht hast du schon mal erlebt, dass du etwas gesagt hast und dein Partner oder deine Freundin mit „hab ich auch grad gedacht“ reagiert haben.

Oder umgekehrt.
Also hattet ihr beide den gleichen Gedanken – nur einer hat ihn eher ausgesprochen.

Soooo fremd ist das also gar nicht für uns.
Nur ist es uns oft nicht bewusst, bzw. wir machen uns keine Gedanken drüber.

Mit den Gefühlen kann es auch so sein, dass wir einfach das spüren oder wahrnehmen, was Menschen in unserem Umfeld gerade erleben.
Wenn jemand sehr niedergeschlagen ist, dann kann es sein, dass wir uns auch niedergeschlagen oder traurig fühlen, wenn wir mit ihnen zusammen sind. Ohne, dass uns der Zusammenhang auffällt.

Je empathischer wir sind – oder vielleicht sogar Hochsensibel – desto „leichter“ fällt es uns, auf der Stimmung der Leute in unserer Umgebung „mitzuschwingen“.

Viel öfter aber liegt es daran, dass wir diese Gefühle transgenerational übernommen haben. Das im Detail zu erklären würde hier den Rahmen sprengen und es gibt Menschen, die das deutlich besser erklären können, aber ich möchte kurz darauf eingehen:

Nehmen wir an, du hattest diese Höhenangst (um beim Thema zu bleiben) schon immer. Du kannst dich nicht daran erinnern, jemals angstfrei auf Leitern geklettert zu sein. Es stört dich zwar, ist aber für dich total normal und du bist „schon immer“ so gewesen.

Diese Angst ist quasi ein Teil von dir. Ein Grundrauschen, das schon immer da war. Du hast keine Vorstellung, wie es sich ohne diese Angst anfühlen könnte.

Transgenerational bedeutet, dass jemand (oder mehrere) deiner Vorfahren auch diese Angst hatte und du sie von ihm oder ihnen übernommen hast. Du wurdest mit deren Angst geboren.
Sie ist da – aber nicht deine.

Da ist es auch nicht verwunderlich, dass sich wenig ändert, wenn du klopfst: Auch wenn ICH diese Höhenangst habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Für dieses Problem gibt es in der Systemischen Klopfakupressur tolle Lösungen.

Du klopfst:
Auch wenn WIR diese Höhenangst haben (dazu musst du nicht zwingend wissen, wer das war. Du kannst in Gedanken alle Vorfahren mit Höhenangst einladen, mit dir mitzuklopfen) sind wir okay, wie wir sind. Und unsere Verbundenheit bleibt so oder so bestehen.

Aber auch beim wir-klopfen ist es besser, wenn du spezifisch bist. Tipps findest du bei Grund #3. Direkt ausprobieren kannst du das wir-klopfen mit dem Systemischen Friedensprozess, den du hier findest.

Das Klopf-Tutorial von Ronald Hindmarsh und Regine Kroll ist auch – neben der Klopf-Kongress Facebook-Gruppe (d)eine Anlaufstelle für Fragen zu transgenerativen Belastungen und der Systemischen Klopfakupressur.

#15 ein Teil von dir fühlt sich nicht sicher

das ist nicht sicher

Beim Klopfen geht es oft ans Eingemachte. Darum ist es auch sehr wichtig, dass wir uns sicher fühlen.
Nicht nur „geht so“, sondern wirklich sicher.
Sicher in unserer Umgebung (kommt auch niemand rein und stört mich?)
Sicher in der Anwendung (mache ich das richtig?)
Sicher mit den Folgen (komme ich mit dem „Ergebnis“ vom Klopfen klar?)

Gerade, wenn wir etwas beklopfen wollen, was uns sehr belastet und / oder schon lange begleitet, dann ist es wichtig, dass wir uns sicher fühlen, uns wirklich fallen lassen und auf den Prozess einlassen können.

Wenn wir uns nicht sicher fühlen, dann können wir uns gar nicht richtig für das Thema öffnen und nur an der Oberfläche kratzen.
Das ist (mehr oder weniger) verschwendetet Zeit und Energie und führt zu unnötigem Frust.

Wenn du merkst, dass du es nicht schaffst, eine für dich sichere Umgebung zu schaffen, dann such dir bitte Unterstützung.

Vielleicht reicht es ja schon, die ersten Sessions begleitet zu werden, damit du dich sicher fühlst und weißt, dass du alleine weitermachen kannst.

Und denk immer dran: dir Unterstützung zu holen ist ein Zeichen von Stärke

#16 du möchtest die unangenehmen Gefühle nicht spüren

das will ich nicht fühlen

Es ist total verständlich, dass wir vermeiden, unangenehme Gefühle wahrzunehmen. Wer fühlt sich schon gerne schlecht?
Beim Klopfen ist es aber wichtig, diese Gefühle zu spüren, um sie auch loslassen zu können.

Und je besser du sie spürst, desto besser kannst du die Veränderungen im Prozess einschätzen.

Louise Hay hat es mit dem Hausputz verglichen. Je besser du den Staub und Schmutz siehst, desto leichter kannst du ihn wegputzen.

So ähnlich ist es beim Klopfen auch.

Je besser wir das wahrnehmen, was sich jetzt nicht gut anfühlt, desto leichter fällt es uns meist, es zu bearbeiten und zu verändern.

Es geht ja auch nicht darum, diese Gefühle aufzuwühlen und dann… nichts mehr zu machen und sie „nur“ deutlicher fühlen zu können.
Wir spüren diese Gefühle und lösen sie dann klopfend auf, oder lindern sie zumindest. Das unangenehme Gefühl ist also kein Dauerzustand.

Wenn dir das bewusst ist, dann kannst du dich eher darauf einlassen.

Sobald du einen Widerstand in dir spürst und es sich nicht sicher anfühlt zu klopfen:
LASS ES! (siehe Grund #15)
Zumindest alleine.

Safety first! Es ist total wichtig, dass du deine Bedürfnisse ernst nimmst.

Es ist auch gut möglich, dass du ein Trauma erlebst hast. Wenn du danach vermeidest, unangenehme Gefühle zu spüren, ist das Schutzmechanismus. Dein Körper schützt dich davor, solch traumatische Gefühle noch mal durchmachen zu müssen.
Es ist wichtig, das zu akzeptieren und dir Hilfe zu holen.

Ein Video zu der Frage "Woran erkenne ich ein Trauma" findest du hier.

#17 das Thema ist für dich “unaussprechlich“  - z.B. weil es zu peinlich ist

das ist peinlich. Ich schäme mich dafür

Es ist gar nicht so selten, dass man ein Problem hat und nicht darüber sprechen will und kann.
Es kann sein, dass dir das Thema total peinlich ist. Das kommt besonders bei körperlichen Beschwerden oder Beziehungsthemen immer wieder vor.
Aber auch wenn es um etwas geht, das es ungesetzlich war, wie z.B. wenn du als Teenager (oder letzte Woche) etwas geklaut hast.
Vielleicht hast du auch ein Verhältnis und niemand soll es wissen.
Bei Ängsten ist es oft so, dass man die Angst nicht aussprechen mag, weil man Angst hat, das – vor dem man solche Angst hat – damit heraufzubeschwören. „Wenn ich das Wort ‚Grippevirus‘ ausspreche, stecke ich mich direkt damit an.“
Da kann viel Aberglaube im Spiel sein.

Wenn es dir so geht, dann wird es natürlich schwer, dir Hilfe zu holen – denn dann müsstest du ja damit rausrücken…
Zumindest, wenn man glaubt, dass es absolut nötig ist, direkt über das Thema zu sprechen. Ist es aber nicht.

Du kannst sogar mit einem Klopf-Profi bzw. Practitioner erfolgreich arbeiten, ohne dass er oder sie dein eigentliches Problem kennt!

Dazu ist es aber wichtig, dass du gleich von Anfang an mit offenen Karten spielst und sagst: ich habe ein Problem, dass mir aber so unangenehm (peinlich / beängstigend,…) ist, dass ich es nicht aussprechen kann.

Wenn du selbst klopfst und merkst, dass Klopfakupressur für dich besser funktioniert, wenn du die Worte laut aussprichst – das aber aus welchem Grund auch immer bei diesem Thema nicht kannst – dann überleg dir z.B. ein Symbol für dein Thema.

Oder einen Überbegriff. Es kann auch ein Geräusch / ein Ton sein.

Ein Wort, das es FÜR DICH erklärt.

Und dann gehst du mit diesem Wort, Begriff, Geräusch, Ton oder Symbol wie gewohnt durch den Klopfprozess.

#18 du hast nicht alle Aspekte erwischt

du hast nicht alle Aspekte erwischt

Dieser Grund trifft eher dann zu, wenn du mit Klopfakupressur etwas verändern kannst, aber das Thema scheinbar wiederkommt oder du es nicht ganz aufgelöst bekommst.

Das liegt dann oft daran, dass du nicht alle Aspekte gefunden und bearbeitet hast.

Bei dem Beispiel mit der Höhenangst kann es sein, dass es viele Aspekte gibt, wie z.B. diese hier:

  • Schwindel, wenn du auf die Leiter steigst
  • Angst, zu fallen
  • Angst, nach unten gezogen zu werden
  • Angst, zu sterben
  • das Gefühl eines Erdbebens unter dir
  • Erinnerung an eine Situation als Kind, in der du 2 Stufen auf der Treppe runtergefallen bist
  • Herzrasen und Atemnot
  • Schweißausbrüche
  • Scham – es ist dir peinlich, dass du das Problem hast
  • Schwindel, wenn du nach oben guckst
  • Schwindel, wenn du nach unten guckst
  • Erinnerung an eine Situation als Kind, wo du mit deinen Freunden irgendwo hochklettern wolltest, dich nicht getraut hast und ausgelacht wurdest
  • fiese Sprüche damals in der Ausbildung
  • Druck, es geheimhalten zu müssen
  • ...

Wenn du jetzt 2-3 Aspekte nicht bearbeitet hast, die aber sehr wichtig sind, dann bleibt die Höhenangst bestehen oder kann sich zumindest nicht ganz auflösen.

Dein Körper produziert diese Angst ja nicht „einfach so“, sondern um dich vor Gefahr zu schützen. Diese Aspekte hat dein Körper irgendwann mit „Gefahr“ verknüpft, als gefährlich abgespeichert und tut daher alles, damit du diese Gefahrensituationen nicht noch einmal erlebst.

Nachdem du alle Aspekte gefunden und bearbeitet hast, kannst du diese Angst (oder welches Thema auch immer) loslassen, denn der Körper hat jetzt keinen Grund mehr, dich schützen zu müssen.

Lass dich nicht demotivieren, wenn du das Gefühl hast, dass es soooo viele Aspekte sind, die du NIE alle durcharbeiten kannst. Viele davon werden miteinander verbunden sein und es ist fast immer so, dass sich andere Aspekte automatisch mit verändern, wenn du einen „großen“ (wichtigen) Aspekt beklopfst.

Wenn dich das aber lähmt und davon abhält, überhaupt zu klopfen, dann kümmere dich zuerst um den Stress, den dir die ganzen Aspekte machen:

Auch wenn es überhaupt keinen Sinn macht, das Thema zu bearbeiten, weil ich es NIE schaffe, alle Aspekte zu bearbeiten, das würde Jahrzehnte dauern und die Vorstellung macht mich ________ (wie macht es dich?) liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich keine Ahnung habe, wie ich das Thema jemals fertig bearbeitet kriegen soll, weil kein Ende in Sicht ist und ich Jahre klopfen müsste, um es komplett aufzulösen, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin. Und ich entscheide mich, trotzdem anzufangen. Jetzt. Mit einem Aspekt. Und danach zu schauen, wie es mir damit geht. Einen Versuch ist es wert.

Oder was immer für dich passend ist. (denk an Grund #4)

Es ist wirklich wichtig, ein Thema von allen Seiten zu beleuchten und möglichst alle Aspekte zu finden.

Ja, das ist alleine gerne mal herausfordernd.
Und dann macht es Sinn, dir Unterstützung zu holen.

Warum?

Es geht schneller.
Für ein Gegenüber - das kann auch eine Freundin oder jemand sein, der sich mit Klopfakupressur auskennt - sind Aspekte, die dir nicht auffallen, oft offensichtlich (der Wald, den man vor lauter Bäumen nicht sehen kann…).
Du hast die Sicherheit, mit den (möglicherweise) aufkommenden Emotionen nicht alleine zu sein.

Hier findest du eine Übersicht von deutschsprachigen Klopf-Profis.


Wenn du mit Gleichgesinnten „Swap Sessions“ machen möchtest – also miteinander klopfen, wobei jeder einmal Klient und einmal Begleiter ist und keinen Gleichgesinnten in deiner Nähe hast, dann such gerne in der Klopfpartnerbörse auf Facebook.

Wichtig: dort darf man sich NUR für KOSTENLOSEN Austausch verabreden.

Mit welchem Aspekt fängst du jetzt an?

#19 – ein Aspekt hat sich verändert (und dir ist es nicht aufgefallen)

etwas ist anders und hat sich verändert

Es ist total normal, dass sich der Aspekt während des Klopfens ändert. Du fängst an, eine Wut zu klopfen, die dann irgendwann zu Ärger, Ohnmacht oder Angst wird.

Wenn du aber (wir bleiben beim Thema Höhenangst) nur mechanisch klopfst und sagst: „meine Angst zu fallen“, ohne zu SPÜREN und BEOBACHTEN, was in dir los ist, dann kann es sein, dass du nicht merkst, dass die Angst zu fallen gar nicht mehr präsent ist.
Stattdessen kam eine Erinnerung hoch, wie deine beste Freundin dich damals ausgelacht hat und das macht dich total wütend.

In dir brodelt diese Wut auf die Freundin und du klopfst die Angst zu fallen.

Das macht wenig Sinn, oder?!

Darum ist es wichtig, dich beim Klopfen immer zu beobachten.

Es geht nicht darum, ein Ergebnis zu erwarten und „herspüren“ zu wollen.
Es geht darum, wahrzunehmen, was in dir lost ist.

Du kannst dir auch immer wieder die Frage stellen:
Was macht das jetzt mit mir?
Alle Antworten darauf sind neues Futter für die nächste Klopfrunde.

#20 bei manchen Menschen hilft es nicht

sehr selten wirkt Klopfakupressur gar nicht

Dieser Grund wird kontrovers diskutiert und ich weiß, dass viele Kollegen das anders sehen. Meiner Erfahrung nach ist es aber so, dass es immer mal wieder jemanden gibt, bei dem es schlicht nicht funktioniert.
Egal, wie man klopft und welche „Tricks“ man nutzt. 

Ein Großteil der Leute die von sich glauben, dass Klopfakupressur nicht hilft, finden sich allerdings in einem der oberen Gründe wieder (gerne auch bei chronischen Problemen), aber für wenige Ausnahmen funktioniert es auch dann nicht, wenn alles beachtet wurde.

Das ist schade, aber das ist leider so.

Ich habe noch keine Methode gefunden, die für alle Themen und alle Menschen IMMER hilft.

Wenn du so ein Tool kennst, dann schreib mir UNBEDINGT eine Email mit mehr Infos darüber!

Mir fällt es aber auch auf anderen Gebieten schwer etwas zu finden, was IMMER und ÜBERALL FÜR JEDEN passt.

Oder kennst du z.B. ein Medikament, das immer bei jedem wirkt?
Musik, die jedem gefällt?
Etwas zu essen oder trinken, das jedem schmeckt?

Das Gute ist, dass es noch unzählige andere Selbsthilfemethoden und Tools gibt und da ist bestimmt etwas dabei, was dir weiterhilft.
In meiner Selbsthilfe-Toolbox (früher: Neues Jahr, neue Wege) findest du eine Auswahl an Methoden, die nichts mit klopfen zu tun haben.

Aber das ist nur ein kleines Krümelchen vom großen Kuchen mit all den Methoden und Tools, die es (sogar im deutschsprachigen Raum) gibt.


Zum Schluss habe ich noch ein paar allgemeine Tipps für dich, die sich nicht nur auf Klopfakupressur beziehen:

  • trink ausreichend Wasser – Manchmal reicht es schon, 1-2 Glas Wasser zu trinken, damit sich etwas verändert. Vielleicht kennst du das schon aus der Kinesiologie. Probiere es auch gerne bei der Klopfakupressur aus
  • bring dich in Balance – Wenn dein Energiesystem generell nicht gut funktioniert, dann empfehle ich dir, Übungen zu machen, die es wieder in Balance bringen. Das ist nicht nur fürs Klopfen wichtig, sondern du wirst auch merken, wie viel besser du dich im Alltag fühlst, wenn dein Energiesystem gut funktioniert und die Energie gut fließt. Diese „Daily Energy Routine“ von Donna Eden kann ich nur empfehlen.

Das Video ist auf Englisch, aber sie macht alle Übungen vor, so dass du auch mitmachen kannst, wenn du kein Englisch sprichst.
Gibt dir einen Monat Zeit und mache diese Übung TÄGLICH.
Du wirst merken, wie gut dir das tut und welche „Kleinigkeiten“ sich verbessern.

  • erde dichDafür ist es gut, wenn du in der Natur barfuß läufst oder Gartenarbeit machst. Generell trägt der Aufenthalt in der Natur dazu bei, dass du mehr bei dir bist.
    Wenn du magst, dann umarme auch gerne einen Baum.
    Das liest sich vielleicht komisch, aber du kannst das natürlich machen, wenn dich niemand dabei sieht.
  • beweg dichGerade, wenn du den Tag über viel sitzt ist es wichtig, dich zu bewegen. Nimm dir immer mal wieder eine Minute um aufzustehen, dich zu recken und zu strecken. Du kannst auch gerne den „Hampelmann“ machen oder die Arme und Beine ausschütteln.
  • Alternate Arrow Circle Right
    synchronisiere deine Gehirnhälften – Die Synchronisierung ist auch etwas, was dir nicht nur beim Klopfen, sondern auch im Alltag viele Vorteile bringt. Oft hilft diese Übung schon, um das Gedächtnis etwas zu verbessern.
    Den Homolateral Crossover Donna Eden erklärt von Monika Richrath in diesem Video.

Mach doch gleich mit.

Du kannst auch die Suchmaschine deiner Wahl (oder YouTube) bemühen und nach „Übung Gehirnhälften synchronisieren“ oder „Übung Gehirnhälften verbinden“ suchen. Es gibt sehr viele Informationen dazu.

Du tust dir auch einen Gefallen, wenn du täglich bewusst etwas mit der linken Hand machst, was du normalerweise mit der rechten Hand machst – und umgekehrt.


Übersicht aller Gründe


Weitere Tipps:
- trink ausreichend Wasser
- bring dich in Balance
- erde dich
- beweg dich
- synchronisiere deine Gehirnhälften


Ich hoffe, du hast in dieser Aufzählung Gründe gefunden, warum klopfen bisher bei dir nicht (so gut) funktioniert hat und bist jetzt motiviert, es direkt noch einmal zu probieren.

Welches Thema nervt dich im Alltag?

Schreib dir die Aspekte dazu auf, die dir jetzt schon klar sind und fang an zu klopfen!
Jetzt!
Oder mach dir JETZT einen Termin mit dir aus. Notier ihn dir im Kalender und nimm ihn wahr.

Das solltest du dir wert sein.

Schreib mir gleich im Kommentar, wo du dich "ertappt" gefühlt hast und welches Thema du jetzt angehst.






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

www.michaela-thiede.de/   
info@Klopf-Kongress.de

Trauer überwinden mit Klopfakupressur

Trauer überwinden mit EFT Klopfakupressur

Am 28. September jährt sich der Todestag meines Vaters, der 1996 gestorben ist.
Das habe ich zum Anlass genommen, einen Artikel zum Thema Trauer zu schreiben.
Es wird ein sehr persönlicher Beitrag mit dem ich dir Anregungen geben möchte, wo du bei „deinem“ Trauerprozess hingucken und ggf. noch dran arbeiten darfst.

Ich möchte dir damit zeigen, dass es vielleicht mehr Momente anzuschauen gibt, als dir bewusst ist. Und dass es sich lohnt, auch die Umstände, die zum Tod geführt haben, im Auge zu behalten.

Zuerst nehme ich dich mit, wie ich die Situation erlebt habe und am Ende gehe ich auf einige Punkte ein, die man sich genau(er) anschauen darf.

Wenn du weißt, dass jemand bald sterben wird, dann fängt der Trauerprozess schon früher oder „anders“ an, als wenn jemand plötzlich aus deinem Leben geht. Auch das muss verarbeitet werden.

Es kann gut sein bzw. ist sehr wahrscheinlich, dass meine Mutter und meine Brüder vieles total anders erlebt haben. Das ist auch okay.

Wichtig ist, wie du die Situation wahrgenommen hast. 

Wie du es erlebt hast. Was du gefühlt hast.
Und noch viel mehr das, was du heute noch fühlst.

Außerdem verändern wir unsere Erinnerungen, wenn wir sie wieder abrufen. 
Das muss man wissen.

Je öfter du also über etwas nachdenkst, desto häufiger veränderst du deine Erinnerung.
Hier findest du die Erklärung einer Hirnforscherin dazu.

Natürlich war es bei dir anders, aber ich bin mir sicher, dass du Parallelen finden wirst. Und darum geht es ja.

Ich möchte dir Ideen geben, wo du noch Klopfpotential findest. In deiner Geschichte. In deiner Trauer.

Für mich ist das Ziel oder das bestmögliche Ergebnis eines „fertig durchlaufenen Trauerprozesses“ übrigens folgendes:

Mit Freude im Herzen an die Person denken zu können, ohne dass es weh tut.

Wenn du jemanden verloren hast, dann ist es gut möglich, dass du von meiner Erzählung getriggert wirst.
Achte gut auf dich!
Wenn du jetzt schon weißt, dass es dir zu viel wird, dann lies bitte nicht weiter, sondern such dir Unterstützung und bearbeite das Thema erst einmal.


Und wenn der Verlust noch ganz frisch ist, dann gib dir Zeit, ihn zu verarbeiten.
Das ist sehr wichtig.

Trauer ist ein Prozess mit verschiedenen Phasen.

Es gibt unterschiedliche Konzepte zum Thema Trauer - z.B. diese beiden:

Das von Verena Kast besteht aus 4 Trauerphasen:
1. Trauerphase: Nicht-Wahrhaben-Wollen
2. Trauerphase: Aufbrechende Emotionen
3. Trauerphase: Suchen und Sich-Trennen
4. Trauerphase: Neuer Selbst- und Weltbezug

Elisabeth Kübler Ross beschreibt 5 Phasen der Trauer:
Phase 1: Das Leugnen
Phase 2: Der Zorn
Phase 3: Das Verhandeln
Phase 4: Die Depression
Phase 5: Die Akzeptanz

Ich kann mit den Begriffen von Elisabeth Kübler Ross mehr anfangen und man findet sie in meiner Erzählung sehr gut wieder.

Da wir vermutlich alle schon mal jemanden verloren haben, der uns am Herzen lag, 
bitte ich dich, zumindest den Schlüsselbeinpunkt oder Karatepunkt zu klopfen, während du liest.


Jetzt geht es los mit meiner Geschichte.

Rückblickend war mein Vater gar nicht so lange schwer krank, aber damals in der Situation fühlte es sich elendig lang an.

Er hatte schon jahrelang gesundheitliche Probleme – ging aber wegen diesen „neuen“ Beschwerden im Ende Juni 1996 zum Arzt.

Dann ging es ganz schnell – und dauerte doch so lange...

Nach der Untersuchung sagte sein Arzt „da ist etwas, was da nicht hingehört“ und er bekam direkt eine Krankenhauseinweisung in die Hand gedrückt. Weitere Untersuchungen folgten, dann die Diagnose Lungenkrebs, Verlegung in eine andere Klinik, eine OP und danach konnte man ihm dabei zugucken, wie es ihm von Tag zu Tag schlechter ging.

Allerdings hatte ich immer die Hoffnung, dass er es überstehen und die Krankheit besiegen würde. So kannte ich meinen Vater. Er hatte chronische Beschwerden, aber er kämpfte und macht das Beste draus. Und irgendwie würde es schon gut gehen.

Mein Vater hatte die Hoffnung allerdings schon aufgegeben und ich konnte das absolut nicht verstehen.
Ich war wütend auf ihn. Wütend, dass er scheinbar nicht kämpfen wollte.

Vermutlich konnte er genauso wenig verstehen, dass ich immer noch Hoffnung hatte...

Wir haben aber gar nicht direkt darüber gesprochen. Jeder hing seiner Vorstellung nach. Für ihn war klar, dass das Ende nah ist.
Für mich war klar, dass er es schaffen wird. Und ich konnte mich damals auch gar nicht darauf einlassen, dass es anders sein könnte. Das lag außerhalb meiner Vorstellungskraft.

Leider haben wir es nicht geschafft, offen darüber zu reden. Das hätte uns beiden sicher gut getan.

Schweigen

So hat jeder von uns dem Anderen Vorschläge gemacht, die er überhaupt nicht annehmen konnte.
Wie auch, wenn man von unterschiedlichen Dingen ausgeht?!
Wir haben uns unabsichtlich weh getan und das hätte nicht sein müssen. 

Ich glaube, so richtig verstanden habe ich es erst zwei oder drei Wochen vor seinem Tod…


Wir hatten uns darauf eingestellt, dass er starke Schmerzen haben würde. Er hatte das bei seiner Ziehmutter so erlebt, die – obwohl sie im Krankenhaus lag – unter höllischen Schmerzen litt.

Auch wenn ihm sein Arzt versichert hat, dass er keine Angst vor den Schmerzen zu haben bräuchte und immer genug Schmerzmittel bekommen würde. Er hat dem Braten nicht getraut und nur so viel genommen, bis er die Schmerzen einigermaßen aushalten konnte. So hatte er noch eine Reserve.

Er hat aber nicht vor Schmerzen geschrien oder gejammert. Er hat sie ertragen, ohne ein Wort darüber zu verlieren. Vielleicht habe auch nur ich nichts davon mitbekommen, aber das glaube ich eher nicht.

Mein Vater war schon immer schlank, aber jetzt wurde er richtig mager. Allein schon deshalb sah er schlecht aus.

Irgendwann wurde es für ihn problematisch, Luft zu bekommen und wir bekamen ein mobiles Sauerstoffgerät nach Hause geliefert.

Damals wusste ich wenig über diese Krankheit und die möglichen Nebenwirkungen der Medikamente (er bekam Morphium).

Genauso wenig wusste ich was passiert, wenn zu wenig Sauerstoff im Gehirn ankommt. Zumindest habe ich mir darüber keine Gedanken gemacht.

Soweit ich mich erinnere hat das Morphium seine Verdauung quasi lahmgelegt, aber dafür gab es dann wieder andere Medikamente.

Der Sauerstoffmangel im Gehirn sorgte dafür, dass er tüddelig wurde.
Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet.

tüddelig

Ich hatte mir gedanklich die schlimmsten Schmerzensschreie ausgemalt und mir überlegt, wie ich ihm dann helfen könnte, aber dass er uns nicht erkennen könnte oder tüddelig wurde, darauf war ich nicht eingestellt. Das hat mich schockiert.

Ich erinnere mich noch, wie er mit der Schere dabei war, den Schlauch vom Sauerstoffgerät zu durchschneiden… In letzter Sekunde konnte ich ihn davon abhalten.

Seine letzte Woche hat er schließlich im Bett verbracht. Er wollte nicht im Krankenhaus sterben und zum Glück konnten wir ihm diesen Wunsch erfüllen.

Zu der Zeit gab es noch keine Palliativbetreuung, aber wir hatten glücklicherweise einen Hausarzt, der uns jederzeit mit Rat und Tat unterstützt und auch Hausbesuche gemacht hat.


Nach Papas Tod war ich total überrascht, dass es „nur“ eine Woche war, die er im Bett lag. Dann habe ich auch gemerkt, was der Satz „Zeit ist relativ“ bedeutet, denn in der Situation kam es uns allen sehr viel länger vor.

Eher wie Monate, als wie eine Woche.

Wir waren alle überfordert 

Mit seiner Pflege. Mit der Betreuung. Mit unseren Gefühlen. Mit der Situation an sich.

Aber wir haben es durchgezogen, so gut wir konnten.
In dem Wissen: für ihn wäre es das Schlimmste, ins Krankenhaus zu kommen.

Rückblickend hätten wir Vieles besser machen können. Und sollen.

Aber hinterher ist man immer schlauer.

Ich bin sehr froh, dass mein Vater gestorben ist, als meine Mutter, mein Bruder und ich bei ihm im Zimmer waren.
Wir wollten ihn gerade wieder richtig ins Bett legen. In seinen letzten Tagen war es sehr unruhig und wäre ein paar Mal fast aus dem Bett gefallen. Obwohl er so abgemagert war, habe ich es nicht alleine geschafft, ihn wieder richtig ins Bett zu legen und musste mir Verstärkung holen.

Vielleicht wollte er auch, dass wir bei ihm sind und hat auf diese Situation gewartet...

Und dann war er da.

Der Moment, von dem wir alle wussten, dass er bald kommen würde.
Und den wir auch – mit mehr oder weniger schlechtem Gewissen – herbeigewünscht hatten.

Wir wollten ihn nicht mehr so leiden sehen.
Wir wollten selbst nicht mehr so leiden. Ohnmächtig daneben stehen. Das Elend sehen. Nichts machen können. Folter…

Der Tod war eine Erlösung für ihn und eine Erleichterung für uns.

Auch der Gedanke hat mir ein schlechtes Gewissen gemacht. Wie können wir erleichtert sein, dass er gestorben ist?

Dann lernte ich, dass ich mir zwar vorgestellt hatte, wie es ohne ihn sein würde – diese Vorstellung aber nichts mit dem zu tun hatte, wie es sich dann für mich anfühlte.

Diese Endlichkeit… ihn wirklich nie wieder sehen zu können. Nie mehr in den Arm nehmen zu können… seine Stimme nie mehr hören zu können. Ihn nie mehr riechen zu können. Werde ich mich noch erinnern, wie er aussah?

Das wurde nach und nach immer mehr Realität. Und trotzdem nicht greifbar.

Glücklicherweise hatten meine Eltern über den Tod gesprochen und alles geklärt, was es zu klären gab. Wie er beerdigt werden wollte, wie die Beerdigung aussehen sollte, wer eingeladen wird, usw.
Er wusste sogar, wo genau auf dem Friedhof er liegen würde. Zumindest glaubte er, das zu wissen, aber aus irgendwelchen Gründen bekamen wir die Grabstelle dann doch nicht und er liegt jetzt auf einer anderen Ecke des Friedhofs.

Direkt nach dem Tod gibt es viel zu erledigen und mir hat es geholfen, abgelenkt zu sein und mich um andere Sachen kümmern zu müssen.
Die Gespräche mit dem Bestatter, die Planung der Beerdigung, die Einladungen, Zeitungsannonce, wer braucht die Sterbeurkunde (Versicherungen, etc.), einen Grabstein aussuchen,…
Meine Mutter traf natürlich die Entscheidungen, aber sie wollte ja auch meine / unsere Meinung hören.

Beerdigung

Die Beerdigung war für mich sehr schlimm. Ich hätte lieber in Ruhe und alleine Abschied genommen und auf den ganzen Trubel verzichtet, aber sowohl mein Vater als auch meine Mutter wollten eine „ordentliche“ Beerdigung.

Wie in Trance nahm ich teil, konnte aber vor lauter Tränen kaum sehen, wohin ich ging.
Es waren sehr viele Leute da.
Einerseits war es schön zu sehen, dass so viele Menschen Abschied nehmen wollten, aber ich hätte sie am Liebsten weggeschickt.
Ich kam mir vor wie auf dem roten Teppich in einem Horrorfilm oder auf dem Präsentierteller.
In meiner Trauer wäre ich gerne allein gewesen – allein mit der engsten Familie.

Um meine Mutter konnte ich mich nicht so kümmern, wie ich mir das vorgestellt hatte, denn ich hatte genug mit mir selbst zu tun.

Ein paar Wochen später gab es noch eine Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.
Da konnte ich dann wirklich Abschied nehmen.

Und dann begann die neue Zeitrechnung

Die Zeit nach dem Tod meines Vaters.

Die Welt drehte sich ganz normal weiter und ich brauchte lange, um damit meinen Frieden zu schließen.

Für mich (oder uns) drehte sie sich nicht mehr normal weiter.
Es fehlte etwas Entscheidendes. Eine wichtige Person in meinem Leben.

Und danach fing der Trauerprozess dann erst richtig an.

Ich durfte lernen was es bedeutet, dass mein Vater nicht mehr da war.

Da habe ich festgestellt, wie wichtig er mir war und wo er mir überall fehlt.

Auch – oder vielleicht gerade? – weil es nicht immer so einfach mit ihm war.
Zumindest dann nicht, wenn man nicht seiner Meinung war.

Inzwischen sind viele Jahre vergangen und er fehlt mir immer noch.

Ja, ich bin auch manchmal noch traurig und fange an zu weinen.
Das finde ich okay.
Es gibt viele Sachen, die ich gerne mit ihm zusammen erlebt hätte, wie z.B. meine Hochzeit. 

Aber ich kann mich auch an die schönen Momente erinnern, ohne dass es weh tut.
Wie er Späße gemacht hat.

Wie wir zusammen Tennis geguckt haben, er „Martina Navratilova“ nicht aussprechen konnte und ich ihn immer und immer wieder gebeten habe, es noch mal zu sagen.
Seine Wortschöpfungen dazu waren einfach zum kringelig Lachen.

Wie ich dabei war, wenn er mit der Sense Gras gemäht hat. Oder im Blick hatte, was er sonst so gemacht hat.
Hier siehst du ein Foto vom "Brenntag".

Papa Trauer

Ich kann mich fragen: watt har vaddern woll seggt? (was hätte mein Vater wohl gesagt?) und mir mit einem Grinsen selbst die Antwort darauf geben.

Er war nicht der erste Todesfall in der Familie und nach ihm sind aus meinem engsten Umfeld auch noch einer meiner Brüder und meine Mutter gestorben.
Aber jeder Trauerprozess war anders.

Ich habe diesen ausgesucht, weil er für mich der Intensivste war.

Und weil ich glaube, dass es hier viele Punkte zu finden gibt, die man gerne übersieht… und dann in der Trauer steckenbleibt.


Zum Thema Trauer verarbeiten gibt es viele Bücher, aber ich möchte dir das Buch von Martina Becher ganz besonders ans Herz legen:
The Wisdom Of Love
In diesem Buch geht es zwar darum, den richtigen Zeitpunkt zu finden, um sich von seinem Hund zu verabschieden, aber Martina beschreibt die Trauerphasen, durch die man geht, ganz wunderbar.
Du wirst Taschentücher brauchen! 
Das Buch ist auf Englisch, aber eine deutschsprachige Ausgabe ist in Planung.

Der Trauerprozess an sich ist sehr ähnlich – unabhängig davon, ob du um einen geliebten Menschen oder ein geliebtes Tier trauerst.

Wo du noch mal nachforschen kannst


Jetzt möchte ich – wie angekündigt – nacheinander auf Punkte eingehen, die du dir noch einmal konkret anschauen kannst.

  • Bist du mit dem Moment, als derjenige die Diagnose bekam oder du die Diagnose gehört hast im Reinen?
  • Ist es inzwischen okay für dich, dass dir die Sterbephase viel länger vorkam, als sie wirklich war oder gehst du deswegen hart mit dir ins Gericht?
  • Bist du im Frieden mit den Ärzten, Untersuchungen und Behandlungen? Oder ist da jemand, dem du die Schuld daran gibst?
  • Warst du wütend auf denjenigen, der gegangen ist, weil er dich alleingelassen hat? Ist die Wut immer noch da?
  • Hättest du mehr Informationen gebraucht? Wie geht es dir jetzt damit, dass du sie nicht hattest?
  • Ist etwas anders passiert, als du es dir vorgestellt hast? Gab es etwas, was dich erschreckt, geschockt oder irritiert hat? Wie ist es jetzt für dich?
  • Überfordert zu sein ist in solchen Ausnahmesituationen normal, aber wie geht es dir heute damit, wenn du an die Situation damals zurückdenkst? Machst du dir Vorwürfe? Hast du ein schlechtes Gewissen? Schämst du dich? Oder ist alles okay?
  • Ärgerst du dich über dein Verhalten von damals? Siehst du rückblickend Dinge, die du anders und besser hättest machen können und sollen? Wie geht es dir jetzt damit?
  • Der Moment, als derjenige verstarb oder du die Nachricht bekommen hast – bist du damit im Reinen?
  • Falls du dir gewünscht hast, dass das Leiden ein Ende hat und derjenige „endlich“ stirbt – macht dir der Wunsch ein schlechtes Gewissen? Fühlst du dich schuldig, weil du mit dem Wunsch auch an dich und deine Bedürfnisse gedacht hast?
  • Wie war die Betreuung durch den Bestatter? Fühltest du dich gut begleitet? Ist er auf deine Wünsche eingegangen?
  • Wie verlief die Planung der Beerdigung? Die Gespräche mit dem Pastor oder Trauerredner?
  • Wenn du nicht alleine entscheiden konntest – habt ihr für alles eine Einigung gefunden, die für dich in Ordnung war?
  • Gab es Kommentare oder Sprüche von Menschen, die vielleicht sogar gut gemeint waren – dir aber wehgetan haben?
  • Kam von Menschen gar keine Reaktion auf den Tod, von denen du dir Unterstützung, ein tröstendes Wort oder eine Umarmung gewünscht hättest? Wie geht es dir damit jetzt?
  • Ist auf der Beerdigung etwas vorgefallen, was dich besonders belastet hat?
    Bei der Kaffeetafel bzw. dem Kaffeeklatsch nach der Beerdigung meiner Oma (da war ich 13) wurden sich z.B. Witze erzählt. Ich war fassungslos.
  • War eine Trauerkarte dabei, die dich besonders aufgewühlt hat?
    Gab es eine Trauerbekundung, an die du dich heute noch mit einem unguten Gefühl erinnerst?
  • Hat jemand „Krokodilstränen“ geweint, dem du gerne die Meinung gegeigt hättest?
  • Fühlst du dich schuldig, weil du noch lebst?
  • Wie hast du die Endlichkeit verarbeitet?
  • Gibt es jemanden, um den du dich in der Zeit weniger gekümmert hast als du "eigentlich" wolltest?
  • Was blieb ungesagt und belastet dich noch?

Set-up Sätze könnten sein:

Auch wenn ich solche Wut auf Dr. XY habe, weil er nicht alles getan hat, um ___________ zu retten, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich mich schäme, weil ich mir gewünscht habe, dass ___________ stirbt, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich mir nie verzeihen kann, dass ich mir gewünscht habe, dass ___________ stirbt, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn es mich tief getroffen hat, was ______________ gesagt hat, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich immer noch nicht fassen kann, dass ___________ nicht mehr da ist, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich mich schuldig fühle, dass ___________ gestorben ist, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich mich schuldig fühle, weil ich noch lebe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Wenn es dir schwer fällt, die passenden Sätze zu finden, dann schau gerne beim Baukasten.
Oder nutz "Borrowing Benefit" und klopf z.B. hier mit.

Du bist zufällig auf diese Seite gekommen und weißt gar nicht, was mit "klopfen" gemeint ist? Dann schau hier.

Geh diese Zeit noch einmal in Gedanken durch und schreib alles auf.


Auch die Zeit vor dem Tod. Die Planung der Beerdigung. Die Beerdigung an sich. Die Zeit danach.

Gibt es da noch etwas, was ganz besonders weh tut?
Dann schau es dir noch mal an und klopf.
Oder bearbeite es mit einer anderen Technik.

Wichtig ist, dass es dir gut tut und dadurch besser geht.

Dass es dir dabei hilft, die Trauer zu überwinden.
Und dass du wieder an denjenigen denken kannst, ohne dass es dir das Herz bricht.

Jeder Verlust ist anders.
Jeder Trauerprozess ist anders.

Gemeinsam zu trauern scheitert oft daran, dass jeder anders trauert und andere Bedürfnisse hat.
Auch deine Gefühle darüber (Traurigkeit, Unverständnis, Verzweiflung, Ohnmacht,...) kannst du beklopfen.

Trauere so, wie es für dich richtig ist. Sag, was du nicht brauchst. Sag, was du brauchst. 
Es gibt kein richtig und falsch. 
Und akzeptiere (so gut es geht), dass andere auch auf ihre Art trauern. 
Du musst sie nicht nachvollziehen können.
Aber es ist gut, wenn du es akzeptieren kannst.

Ich hoffe, du hast Ansatzpunkte gefunden, wo du noch etwas nacharbeiten kannst.

Oder – noch besser – du konntest feststellen:
Ich habe den Trauerprozess komplett durchlaufen und kann mit Freude im Herzen an diese Person denken.

Schreib mir gerne im Kommentar, was du mitgenommen hast.






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

www.michaela-thiede.de/   
info@Klopf-Kongress.de

Kann man auch mit kleineren Kindern klopfen?

Kindergartenkinder

Ein Gastbeitrag von Tina Husemann

"Hilft Klopfen auch bei Kindern?"

"Ja, natürlich ... "

"Und wie mache ich das? Wie alt muss mein Kind sein?"

Lauter Fragen und Unsicherheiten.

Das ist verständlich, wollen wir doch alle unseren Kindern die größtmögliche Kraft mit auf den Weg geben, die es Ihnen auch noch im Erwachsenenalter erlaubt, auf diese heilsame Ressource zurück zu greifen.

Das war meine Motivation, ein Kinderbuch zu schreiben, welches Kindern die Klopfakupressur vertraut macht.

Die Leser begleiten den kleinen Gorilla Jens bei seinem ersten Kindergartentag, der voller Freude, aber auch Angst und Unsicherheiten ist.

Gorilla Jens ist die Hauptfigur in einem Kinderbuch, das sich an die jüngeren Kinder im KiTa- und Kindergartenalter richtet... Er lernt von seiner Mutter, wie er durch das Klopfen auf der Brust, seine Angst vor dem ersten Kindergartentag verändern kann und es sogar schafft, etwas zu essen, obwohl er am Morgen einen sehr unruhigen Bauch hatte.

Im Kindergarten trifft er andere Kinder, die auch unsicher waren, ob der erste Tag wirklich so toll wird, wie sie es vorher gehofft haben und die Kinder tauschen sich aus, wie sie damit umgegangen sind.


Wir alle wissen, dass Kinder spielerisch lernen und es macht Spaß, das, was die Kinder im Buch erleben, auch mit den eigenen Kindern auszuprobieren.

Dabei kann man keine Fehler machen, denn das, was Kindern Angst macht blockiert ihren Energiefluss. Und wir wissen, dass „Klopfen" hilft, die Energie im Fluss zu halten und langfristigen Blockaden vorzubeugen. Damit ist eine gesunde Verknüpfung mit dem Angstmachenden Ereignis möglich. Die Kinder nehmen die Angst oder anderen negativen Gefühle nicht länger als Bedrohung wahr. Sie erfahren, dass sie mit ihren negativen Gefühlen willkommen sind und damit umgehen können.

Wichtig war mir auch, den Grundgedanken, den die Klopfakupressur transportiert, nämlich ein Gefühl zuallererst mal anzunehmen, auch den Kindern zu erlauben und zu ermöglichen. Das Gefühl darf da sein und gehört auch dazu. Das hilft den Kindern, sich gar nicht erst falsche Strategien anzueignen, um negative Gefühle zu unterdrücken.

Wie schnell sind wir als Erwachsene dabei und erklären unseren Kindern, „das geht nicht", „das kannst Du so nicht machen", „lass das sein, was sollen denn die anderen denken" usw. ...

Auch andere Methoden, wie z.B. aus Wut aufzustampfen lassen den Kindern den Raum, ihr Gefühl erst einmal „rauszulassen" und erlauben ihnen, ihr Gefühl als zunächst einmal anzuerkennen, dass es da ist. Wenn der erste „Dampf" dann verzogen ist, werden sie empfänglicher für die Möglichkeiten, sich mit den Anforderungen des gesellschaftlichen Miteinanders auseinander zu setzen.

Einen kleinen Auszug aus dem Buch findet ihr hier: 

(Download startet automatisch)

Dieses Buch habe ich ohne einen großen Verlag im Hintergrund aufgelegt. Meine Schwiegermutter, Annelie Husemann, die Künstlerin und Grafikerin ist, hat mich mit ihren bezaubernden Illustrationen unterstützt und ich würde mich freuen, wenn dieses Buch in vielen Familien, Kindergärten, KiTas und Horts ein schönes Zuhause findet.

Es kann über diesen Link bei BooksOnDemand erworben werden.
Aber natürlich auch über jede Buchhandlung vor Ort, über amazon und auch Thalia.

Es hat eine Lieferzeit von ca. 4 bis 7 Tagen, weil es bei Bedarf „druckfrisch" erstellt wird.

Über Rückmeldungen, Anregungen oder auch Bewertungen in den entsprechenden Portalen freue ich mich, denn so können andere Kaufinteressierte besser einschätzen, dass sie dieses Buch auch unbedingt brauchen.

Für alle, die im Raum Münster, Bonn, Aachen oder am Niederrhein sind...

Ich komme auch in Kindergärten und Kindertagesstätten und gebe Einführungsabende in die Klopfakupressur für Eltern und Mitarbeiter und stelle das Buch dabei persönlich vor.

Herzliche Grüße aus Münster,
Namasté
Tina






Tina Husemann

 Tina Husemann


Die Klopfakupressur verbinde ich immer auch mit meiner Fähigkeit energetische Felder fühlen und reinigen zu können.
Neben Einzelcoachings gebe ich auch Seminare zur Klopfakupressur.

Tina Husemann
Hoher Weezer Weg 8
47574 Goch
Tel: 02823 / 97 67 564

www.tina-husemann.de
post@tina-husemann.de


loslegen statt aufschieben – So lässt du deine Aufschieberitis los

loslegen statt aufschieben

Ein Gastbeitrag zum Thema "Aufschieberitis" von Louise Amazonia Fennel.

Stell dir jetzt vor, du könntest dich am Ende des Tages erfreut und beflügelt zurückzulehnen, mit dem befriedigenden Gefühl, alles was du dir für heute vorgenommen hast, erfolgreich erledigt zu haben

Schau dir das Video an 

...oder lies einfach weiter

In meiner früheren Existenz als Lehrerin war ich für meine Effizienz und „Anpackungsfähigkeit“ bekannt - die „Macherin“ schlechthin.
Aber als ich den Schritt in die Selbständigkeit wagte, lernte ich eine andere Seite von mir kennen.
Als ich alleine in meinem Heimbüro saß und schon wieder mit mir rang, weil ich noch immer nicht die wichtigen Dinge auf meiner immer länger werdenden To-Do-Liste geschafft hatte, stellte ich fest, dass die tatkräftige Anpackerin in mir auf permanentem Urlaub gegangen war!
Und an ihrer Stelle war – o Schreck! – eine trotzige Teenagerin mit dem Slogan „NULL BOCK“ in großen Buchstaben auf ihrem zerknitterten, löchrigen T-Shirt, die den ganzen Tag nur herumsitzen und rein gar nichts tun wollte, eingetreten!

Dir ist das Konzept des inneren Kindes sicher schon ein Begriff.
Aber in meiner Tätigkeit als Mindset-Mentorin und Mutmacherin bin ich darauf gekommen, dass jeder von uns noch dazu eine innere Teenagerin oder inneren Teenager hat. Und diese spielt auch eine wichtige Rolle in unserem Erwachsenenleben und zwar, uns von Arbeitsüberlastung oder Ausnützung zu beschützen.
Sie ist der Teil von uns, der den Stinkefinger zeigt, wenn uns was nicht passt.

Der Teil von uns, der zu Wort kommt und unsere Rechte vertritt, wenn wir unfair behandelt, ausgenützt oder übergangen werden.

Aber wenn wir diesen Anteil von uns nicht wahrnehmen und auf ihn hören, fängt er dann an, uns Schwierigkeiten zu machen, es einfach zu weit zu treiben.  Da wird die innere Teenagerin trotzig oder weigert sich komplett – sie will nur noch faulenzen und herumlümmeln und dich unbedingt von deinen wichtigen „Erwachsenen-Aufgaben“ abhalten.

null Bock

Wenn du den Kampf gegen deine innere trotzige Teenagerin (also diesen Anteil von dir, der null Bock hat) aufgibst und lernst, sie stattdessen als einen wichtigen Teil von dir zu akzeptieren und integrieren, wird sie anfangen, mit statt gegen dir zu arbeiten.
Eigentlich will sie dich ja nur von Überarbeitung beschützen, treibt es aber manchmal etwas zu weit!

Ich verspreche dir, das wird deine Motivation und Produktivität um 1000% steigern!

Einer Klientin von mir, einer selbständigen Grafikerin, machte die chronische Aufschieberitis das Arbeitsleben zur Qual. Als ich sie bat, sich ihre trotzige Teenagerin vorzustellen, entpuppte sich diese als eine fette, Chips fressende, komaglotzende Couchpotato!
Die Klientin war nicht gerade begeistert, als sie sich dann vorstellen sollte, wie sie dieses unappetitliche Wesen, das sie jahrelang in ihrem inneren „Keller“ weggesperrt hatte, rauf in ihr inneres „Wohnzimmer“ einlud!
Nach zwei kraftvollen Klopfrunden war sie aber dazu bereit und konnte sogar Mitleid für ihre innere Couchpotato aufbringen, die sich so lange von ihr vernachlässigt und missachtet fühlte. Ein paar Tage nach der Sitzung erhielt ich die fröhliche Nachricht von der Grafikerin, dass sie sich jetzt „beflügelt“ fühlte und mehr denn je zuvor schaffte.

Bist du schon neugierig zu wissen, wie das geht?
Wie deine innere Teenagerin aussieht?
Und wie du mit ihr Frieden schließen kannst?

Hier folgt eine kurze Anleitung.

Aber für alle, die lieber einfach mitschauen und mitklopfen, oder für diejenigen, die EFT noch nicht so gut kennen, habe ich das Mitmachvideo zusammengestellt.

Juhu! Auf geht’s zu mehr Tatkraft und Motivation!

Und hier ist die schriftliche Anleitung:

Klopfpunkte klassische KLopfakupressur
  • 1
    Schließe deine Augen, nimm ein paar tiefen Atemzüge und stelle dir deine innere trotzige Teenagerin vor. Wie sieht sie aus? Was trägt sie? Was macht sie? Was sagt sie dir?                                                                                                                                      
  • 2
    Dann bereite dich auf eine kraftvolle Klopfrunde vor. Wiederhole diese drei Sätze und klopfe währenddessen auf den Handkanten- oder Karateschlagpunkt:                     Auch wenn ich diese widerliche trotzige Teenagerin in mir habe, die mich von wichtigen Aufgaben abhält, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.                                      „Auch wenn ich oft „null Bock“ habe und ich mich dafür schäme, liebe und akzeptiere ich mich, so wie ich bin.“                                                                                                    „Auch wenn ich mir durch meine innere trotzige Teenagerin den eigenen Erfolg sabotiere, liebe und akzeptiere ich mich, so wie ich bin.“                                                                       
  • 3
    Dann klopfe die üblichen EFT-Punkte durch und beschreibe deinen inneren Teenager und deine Gefühle ihm gegenüber, z.B.                                                                          Da ist sie. Die trotzige Teenagerin in mir habe, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin“. Sie liegt auf der Couch und frisst sich voll. Tut gar nix. Das ist widerlich. Ich hasse sie. Sie ruiniert mir das Leben etc.… Ich werde sie niemals akzeptieren, niemals… Das ist unmöglich. Kommt gar nicht in Frage! ….. Ich wäre aber neugierig zu wissen, ob ich nicht doch mit ihr Frieden schließen könnte… Ich bin bereit, mich einen Spalt dafür zu öffnen… Was dann alles passieren würde…. Ich bin jetzt bereit, Frieden mit meiner inneren trotzigen Teenagerin zu schließen… ein bisschen mehr, jeden Tag…. Das fühlt sich gut an….“.                 
  • 4
    Mach weiter, bis du all deinen Ärger und deine Wut gegenüber deinem trotzigen Teenager rausgelassen hast! Dabei kannst du es ruhig übertreiben.                                  
  • 5
    Nimm einen tiefen Atemzug und stelle dir wieder deinen inneren trotzigen Teenager vor. Wie sieht sie jetzt aus? Hat sich da was geändert? Wie geht es dir, wenn du sie ansiehst? Sind deine Gefühle ihr Gegenüber neutraler geworden oder sogar positiver geworden?                                                                                                                           
  • 6
    Wiederhole die Klopfrunde, bis du eine positive Haltung zu deinem Teenager aufbringen kannst. Stelle dir dann anschließend vor, wie dein jetziges, erwachsenes Ich zu ihr geht und mit ihr freundlich und liebevoll spricht. Frag sie was sie von dir braucht und lass dich überraschen! Klasse Arbeit! Du hast es geschafft! 🙂 

Für noch mehr Tipps und Tricks, die deine Motivation und Tatkraft enorm steigern - klicke auf den Link, um mein kostenfreies PDF zu bekommen:
5 Schritte, um dich von Aufschieberitis zu befreien.


Also, wie schaut dein innerer trotziger Teenager aus?
Und wie ist es dir mit dem Klopfvideo ergangen?
Ich freue mich auf dein Feedback und deine Fragen!

Louise Fennel

Louise Amazonia Fennel


​​Louise Amazonia Fennel ist Mindset-Mentorin, Mutmacherin und Tapping into Wealth®-Coach.

Louise Amazonia Fennel 
Institut Weitblick
Schemerlhöhe 84
8076 Vasoldsberg
Austria

Tel: +43 (0)680/ 403 4306

office@louisefennel.com

www.louisefennel.com

Dieses Klopfvideo ist die eierlegende Wollmilchsau – Borrowing Benefit

eierlegende Wollmilchsau

Wenn du gerne klopfen würdest, dir aber oft „die“ Anleitung fehlt oder du nicht weißt, wo du anfangen sollst, dann habe ich hier die „eierlegende Wollmilchsau“ für dich.
Das Video, mit dem du alle Themen angehen kannst.
Ohne sie direkt anzusprechen.
Du nutzt quasi die Hintertür.

Kannst du dir vorstellen, dass es sowas gibt? Ein Video für alle Themen?
Ja, das gibt es.
Und „eigentlich“ trifft das auf jedes Klopf-Video zu.

Der Schlüssel dazu ist „Borrowing Benefit“.
Wenn du dafür eine schöne Übersetzung auf Deutsch kennst, dann lass es mich bitte wissen. 
Man kann es mit „den Nutzen borgen“ übersetzen, aber ich habe noch keinen Begriff gefunden, der „rund“ ist.

Im Prinzip geht es darum, dass du bei einem Video mitklopfst, dass überhaupt nichts (oder nur wenig) mit deinem Thema zu tun hat und trotzdem etwas an deinem Thema veränderst.

Das hört sich echt verrückt an - funktioniert aber!

Im Laufe der Jahre habe ich festgestellt, dass jeder Borrowing Benefit etwas anders anwendet.

Wie ich das mache erfährst du im Video.
Und natürlich hast du auch gleich die Möglichkeit, mitzumachen.

Hol dir schon mal mindestens 2 Blatt Papier, einen Stift und ein Glas Wasser.

Mach einfach mit und schreib mir im Kommentar, wie es dir gefällt und ob sich bei dir etwas verändert hat.


Wenn du lieber direkt an deinem Thema arbeiten möchtest - aber daran verzweifelst, die richtigen Worte für dein Thema zu finden, dann kann ich dir bestimmt mit der „Ideenschmiede für deine Klopfsätze“ weiterhelfen.

Jetzt bin ich neugierig:
Wie war es für dich?
Hat sich an deinem Thema etwas verändert?

Der Livestream vom Klopf-Kongress 2018

Hier findest du die Aufzeichnung vom Livestream.

Falls du nicht dabei sein konntest oder ihn dir noch mal anschauen möchtest, dann kannst du das gerne hier tun: 


Hier findest du die Zeitmarken und kannst direkt zu einer bestimmten Stelle springen, die dich besonders interessiert:

Begrüßung und Vorstellung der Referenten

9.55  Ronald Hindmarsh erzählt über den „Wächter der meine Lebensfreude sabotiert“.

https://www.youtube.com/watch?v=FmEoWjvvSas#t=09m55s.

12.49 Christine Riemer-Mathies antwortet auf: "sie sagte den Schmerzpunkt reiben. Wo ist der genau? Ich fand ich nicht."

https://www.youtube.com/watch?v=FmEoWjvvSas#t=12m49s.

14.55 "Welche Punkte werden geklopft?"

https://www.youtube.com/watch?v=FmEoWjvvSas#t=14m55s.

28.50 Weiterbildung zur Klopfakupressur. Was wird empfohlen? Bücher, Seminare, Blog lesen, Videos schauen…?

https://www.youtube.com/watch?v=FmEoWjvvSas#t=28m50s.

Der Link zur „Klopfpartnerbörse“ auf Facebook https://www.facebook.com/groups/1697654800545809/

Der Link zur Facebook Gruppe Klopf-Kongress Austausch https://www.facebook.com/groups/Klopf.Kongress.Gruppe/

46.30 Gibt es Seminare im Raum Köln-Bonn

https://www.youtube.com/watch?v=FmEoWjvvSas#t=46m30s.

https://klopfakupressur.org/

https://goe.ac/map#top

47.48 (bezieht sich auf das Interview zur Klopfhypnose mit Dr. Christiane Rauch)
Was tun, wenn ich einen Widerstand habe, etwas in die Kugel zu tun?

Die Antworten passen sowohl darauf, als auch zum Thema Widerstand allgemein

https://www.youtube.com/watch?v=FmEoWjvvSas#t=47m48s.

55.45 Zum Interview von Michaela Thiede: "positives Energietappen gefällt mir sehr gut. Was wenn ich beim Nachspüren, was ich brauche, dass ich mich besser fühle, herauskommt, dass ich genau hinsehen und die dahinter liegende Situation auflösen soll? Nehme ich dann die "klassische Klopftechnik", oder gibt es auch beim positiven Energietappen einen Weg damit umzugehen?"

https://www.youtube.com/watch?v=FmEoWjvvSas#t=55m45s.

122:48 "Wie bekomme ich meine Lymphe dazu, dass sie besser arbeiten? Ich habe keine negativen Gefühle, möchte aber, dass das Lipödem und Lipom sich auflöst. Ich habe mir selbst keine Schuldgefühle oder Wut gegenüber. Ich möchte gerne wissen, wie man körperliche Beschwerden beklopft, für die man keine Emotionen hat. Der Switch zwischen körperlichen und emotionalen Beschwerden ist mir noch nicht ganz klar."

https://www.youtube.com/watch?v=FmEoWjvvSas#t=122m48s.

Noch ein paar Klopfideen von Martina Becher:

Auch wenn sich die Fettzellen in meinen Armen und Beinen unkontrolliert vermehren, liebe und akzeptiere ich mich und meinen Körper (meinen Körper so, wie er ist.)
Auch wenn sich die Fettzellen unfreundlich verhalten, liebe und akzeptiere ich mich und meinen Körper.
Auch wenn die Fettzellen egoistisch sind liebe und akzeptiere ich meine Fettzellen, mich und meinen Körper.

141.22  "Mein 12jähriger Sohn ist (nach Robert Betz) mein Arschengel. Und er drückt mehrmals täglich die verfügbaren Knöpfe (nein, mit Pubertät hat das noch nichts zu tun - und wenn - er ist Meister seines Faches seit neun Jahren ... ? ... ). Es ist nur anstrengend! Ich komme einfach nicht weiter. Ich habe schon so so so viel unternommen (EFT, The Work, BSFF, Emotioncode, Familienaufstellung, Bodytalk, CQM, nur um mal einige zu nennen). EFT mache ich seit acht Jahren und für die „normalen" Gebrechen des Alltags ist es super! Ich wünsche mir bezüglich des Verhältnisses zu meinem Sohn und dem Knöpfe-Ding endlich den Durchbruch! Gibt es eine Idee dafür von den Experten? EFT zur Selbsthilfe ist wie gesagt super, ich sperre mich aber auch nicht gegen die Hilfe eines Coachs. Danke im Voraus für die Hilfe!"

https://www.youtube.com/watch?v=FmEoWjvvSas#t=1:41m22s


Ich wünsche dir viel Spaß beim Anschauen.

Du hast auch noch eine Frage zur Klopfakupressur?
Dann stell sie gerne im Kommentar oder in der Facebook-Gruppe


(wenn es anonym sein soll, dann schreib mir eine Email an info(at)klopf-kongress.de)

Klopfrunde: ich sollte, ich müsste

Klopfrunde ich sollte ich müsste

In der Facebook Gruppe Klopf-Kongress Austausch kam die Idee, dass eine Klopfrunde zum Thema "ich müsste" oder "ich sollte" schön wäre.

Wenn du magst, dann klopf gleich mit.


Diese Klopfpunkte klopfe ich und sag sie auch an.
Wenn du andere Punkte hast, die dir gut tun, dann kannst du sie auch nehmen.

Klopfpunkte Energy Tapping
      Klopfrunde: ich müsste, ich sollte - Michaela Thiede

Schreib mir gerne im Kommentar oder in der Facebook Gruppe wie du die Übung erlebt hast und was sich bei dir verändert hat.