Was mache ich, damit ich nicht immer vergesse zu klopfen?

Kennst du das auch, dass dir erst hinterher einfällt: Mensch, das hätte ich echt klopfen können oder sollen?
Oder dass du einfach vergisst, dass du täglich klopfen wolltest?
Oder – dafür machst du dich vielleicht noch mehr fertig – du denkst ans Klopfen, machst es aber trotzdem nicht?
Glaub mir – damit bist du nicht alleine!
Die Frage: wie schaffe ich es, dass ich ans Klopfen denke? ist die Frage, die nach dem Klopf-Kongress besonders oft gestellt wurde.

Meine erste Frage an dich ist:

Du bist in einer Situation, in der es dir nicht gut geht.
Denkst du wirklich nicht ans Klopfen oder denkst du dran und machst es trotzdem nicht?

Achtung: es nützt dir nichts, wenn du bei der Antwort schummelst. Du weißt ja sowieso, was wahr ist!
Es geht auch nicht darum, es zu bewerten oder dich dafür fertig zu machen.
Es ist einfach eine „innere Inventur“. Eine Beobachtung. Eine Feststellung.

Also noch mal:
vergisst du, dass du klopfen könntest?
Oder fällt es dir ein, aber 😉 es hält dich ein „aber“ davon ab?

1. Ich denke nicht dran!

Je schlimmer die Situation ist, desto normaler ist es, dass du eben nicht daran denkst.

Wenn der fight, flight oder freeze – Modus aktiviert wird, dann geht es ums Überleben und alle Funktionen, die dafür nicht so wichtig sind, werden erst mal deaktiviert.
Dazu gehört auch das Nachdenken.

In einer Situation in der es um Leben und Tod geht ist nur wichtig, dass du fliehen, kämpfen oder – wenn beides nicht klappt - in die Schockstarre fallen kannst.
Wenn du erst lange überlegst, welche Option denn jetzt die Beste ist, dann bist du im Ernstfall vielleicht schon gestorben, bevor du dich entschieden hast...

Damit dir das nicht passiert, schaltet der Körper in den Notfallmodus und fokussiert sich auf das wirklich Wichtige. Darauf, schnell zu reagieren.

Falls du dich innerlich bisher dafür ausgeschimpft hast, dass dir das Klopfen nicht einfällt, wenn du es besonders nötig hättest, dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt, dir zu sagen:
Ich konnte gar nicht anders reagieren und ich verzeihe mir dafür, dass ich mich runtergemacht und ausgeschimpft habe.

Spür nach, was das mit dir macht.

Wenn du den Eindruck hast, dass das noch nicht reicht und du immer noch genervt bist, dann könntest du z.B. klopfen:

  • Auch wenn es mich ärgert (wütend macht / sauer macht / frustriert / nervt,…) , dass ich dann, wenn es wirklich wichtig ist, nicht daran denke zu klopfen, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.                                                                                                        
  • Auch wenn ich mich dafür verurteile, dass ich nicht ans Klopfen gedacht habe, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.                                                                                
  • Auch wenn es mich tierisch nervt, dass ich mich nicht ans Klopfen erinnere, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin. Ich verzeihe mir dafür, dass ich mich so fertig gemacht habe und ich danke dir, lieber Körper, dafür, dass du mit deiner Reaktion dafür gesorgt hast, dass ich überlebe.                                                                              

An den Klopfpunkten sagst du dann einfach das, was das Thema war: ich bin wütend / ich bin sauer / ich bin frustriert / ich bin genervt / ich bin so blöd / warum denke ich nicht dran? Sprich einfach deine Gedanken aus.

Das sind natürlich nur Beispiele. Pass sie so an, dass sie für dich stimmig sind. Nimm deine Worte und sag es in deinem Stil. Sei einfach du selbst.

In diesen beiden Artikeln HIER und HIER gibt es weitere Tipps, wie du die richtigen Worte für dich findest.

Wenn du mit einem „okay, war eben so“ daran denken kannst, dass du nicht geklopft hast und es für dich wirklich okay ist, dann kannst du überlegen, wie du das Klopfen mehr in deinen Alltag integrierst.

Je „normaler“ es für dich ist, desto eher denkst du auch in Notfallsituationen daran.

Wie wäre es, wenn du jeden Tag 5 Minuten klopfst?

Am Anfang haben es neue Gewohnheiten manchmal in sich. Selbst, wenn es nur um 5 Minuten geht.
Probier es aus und du wirst merken was dir plötzlich alles einfällt, damit du dir diese 5 Minuten Zeit nicht nimmst...

Am Einfachsten klappt es mit neuen Gewohnheiten, wenn wir sie mit etwas anderem verbinden und dann über einen längeren Zeitraum TÄGLICH machen.
Ohne Ausreden gelten zu lassen. Da brauchen wir schon ne gewisse Willenskraft.

Wann kannst du diese 5 Minuten am Besten in deinem Tag unterbringen?

  • Morgens nach dem Zähneputzen?
  • Direkt nach dem Aufstehen?
  • In der Mittagspause?
  • Wenn du deine Runde mit dem Hund drehst?
  • Vorm ins Bett gehen?

Überleg dir jetzt einfach, wann es für dich besonders gut passt.
Und dann zieh es durch
.

  • Mach dir eine Erinnerung ins Handy.
  • Arbeite mit Post it’s.
  • Kleb dir ne Erinnerung an die Zahnpastatube.
  • Kleb dir einen Zettel an die Nachttischlampe.

Ganz egal, wie blöd es dir auch vorkommen mag - mach es trotzdem.


Je nach Studie kursieren andere Zahlen, aber wenn du es 30 Tage nacheinander ständig gemacht hast (auch am Wochenende! 30 Tage am Stück!), dann sollte es für dich schon zur Gewohnheit geworden sein.

Du kannst dich beim Klopfen mit positiven Dingen beschäftigen, wie ich das hier im Kurs mache. Im Kurs bekommst sogar jeden Tag eine Email, die dich ans Klopfen erinnert.

Du kannst auch einfach nur „Stress“ klopfen, ohne weiter ins Detail zu gehen.

Wichtig ist für den Anfang, dass du es täglich machst und keine Ausreden gelten lässt!

keine Ausreden

Dir fehlt die Disziplin oder Willenskraft? Wie wäre es hiermit:

Auch wenn ich jetzt schon weiß, dass ich das sowieso nicht durchziehe, weil mir die Willenskraft fehlt, liebe und achte ich mich so wie ich bin.

Auch wenn ich Angst habe, dass mir die Disziplin fehlt liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin und entschiede mich, es dieses Mal durchzuziehen und dran zu bleiben.

Auch wenn mir ____________ immer gesagt hat, dass ich keine Disziplin habe, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin. Vielleicht war es damals wahr. Vielleicht war es auch damals schon nicht meine Wahrheit, sondern die Sache war mir einfach nicht wichtig. Heute ist es mir wichtig, dass ich die Disziplin aufbringe und darum entscheide ich mich dafür, dass es mir überraschend leicht fällt, die nötige Willenskraft aufzubringen und täglich zu klopfen. Ich schaffe das!

Jetzt spür wieder nach:
Wie reagierst du darauf, täglich zu klopfen?
Gibt es noch mehr störende Gedanken, Gefühle und Körperreaktionen?
Arbeite sie der Reihe nach ab, bis die Vorstellung für dich total okay ist.

Und dann überleg dir, wo du diese 5 Minuten in deinen Tag einplanst und zieh es durch!

In die Hausapotheke und den Verbandskasten im Auto kannst du dir ganz einfach einen Zettel „bitte klopfen“ legen. So erinnerst du dich daran, wenn du z.B. ein Pflaster brauchst, dass du zusätzlich auch noch klopfen kannst.


2. Ich denke dran, mache es aber trotzdem nicht!

Du hast schon dran gedacht, dass du klopfen könntest, aber… es kam dir immer ein „aber“ dazwischen? Und du weißt, dass es eigentlich nur Ausreden sind?

Was macht das mit dir?
Was geht in dir vor, wenn du drüber nachdenkst, dass du nicht klopfst, obwohl du weißt, dass es dir gut tut?
Was denkst du?
Was fühlst du?
Welche Körperreaktionen hast du?
Was sagst du innerlich zu dir selbst?

Nimm dir einen Moment und schreib all das auf.
Das sind alles Sachen, die du klopfen kannst.

Wie kann ich so blöd sein?
Auch wenn ich mich frage, wie ich so blöd sein kann und nicht klopfe, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.

Warum klopfe ich nicht? Will ich etwa nicht, dass es mir besser geht?
Auch wenn es so scheint, als will ein Teil von mir nicht, dass es mir besser geht, weil ich einfach nicht klopfe obwohl ich weiß, dass es mir gut tut, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.

Ich bin es leid, ständig diese Ausreden zu haben!
Auch wenn ich es leid bin, mir ständig diese Ausreden zu erzählen, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin und entscheide mich,...

Ich hab einfach keine Zeit zum Klopfen!
Auch wenn ich keine Zeit zum Klopfen habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin. Ich weiß, dass ich mir die Zeit nehmen müsste, aber ich tue es nicht. Vielleicht bin ich mir nicht wichtig genug. Ich entscheide mich, mich ab sofort wichtiger zu nehmen und mehr auf meine Bedürfnisse zu achten.

Wer weiß, was ich damit lostrete…
Auch wenn ich Angst davor habe, was ich mit dem Klopfen lostrete, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin. Ich traue mir nicht zu, die Sache alleine anzugehen und das ist völlig okay. Ich wertschätze, dass ich mich und meine Bedürfnisse ernst nehme und entscheide mich, mir Hilfe und Unterstützung zu holen, wenn es sich für mich richtig und wichtig anfühlt.

Ich hab nen Kloß im Magen
Auch wenn ich einen Kloß im Magen habe, nur weil ich daran denke, dass ich einfach nicht klopfe, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.

Du kannst auch eine Liste mit deinen „abers“ machen:

Ich würde ja gerne klopfen, aber ich habe keine Zeit.
Ich würde ja gerne klopfen, aber ich weiß nicht, was ich sagen soll.
Ich würde ja gerne klopfen, aber ich wüsste gar nicht, welche Klopftechnik ich nehmen sollte.
Ich würde ja gerne klopfen, aber in dieser Situation geht es wirklich nicht. Es soll ja keiner sehen. Ich mach das heute Abend in Ruhe.
Ich würde ja gerne klopfen, aber ich muss noch erst…
Ich würde ja gerne klopfen, aber...

Notizzettel mit aber - Ausflüchten

Auch hier gilt wieder: schreib alles auf. Egal wie peinlich oder doof es ist.
Manchmal reicht es auch schon, es aufgeschrieben und sich bewusst gemacht zu haben, damit man es verändern kann!

Ansonsten ist das wieder eine schöne Liste zum abarbeiten und durchklopfen.

Wenn dir das alles nicht hilft, um alleine weiterzukommen, dann hol dir Unterstützung!
Auf der Seite vom Verband für Klopfakupressur findest du sicher auch jemanden in deiner Nähe und / oder jemanden, der Online arbeitet.

Zusammenfassung:

Erkenne ehrlich, warum du nicht klopfst.
Trainier dir neue Angewohnheiten an.
Bearbeite deine „abers“.

Plane 5 Minuten am Tag ein.
Klopf „einfach“. Mach es!

Jetzt bin ich gespannt. Schreib mir doch im Kommentar:
Wo hast du dich wiedererkannt?
Wie erinnerst du dich ans Klopfen?
Was ist deine Routine?

Vom guten Umgang mit dir selbst

… oder di​ch in Form bringen - körperlich, geistig & seelisch

Ein Gastbeitrag von Margarete Deußen-Müller

Kennst du das auch -  die vielen, vielen Kleinigkeiten des alltäglichen Lebens, die dich aus dem Gleichgewicht bringen können?

Das eins zum anderen kommt und sich ein selbstverstärkender Prozess entwickelt, der sich auswachsen kann zu massiven Problemen?

Das Gefühl, von Glaubenssätzen und Gedankenströmen regelrecht „aufgefressen“ zu werden?

Eine Möglichkeit, dem zu begegnen, ist das tägliche, themenorientierte Klopfen.


Dich auf den Weg machen zu dir selbst

Durch ständiges achtsames Selbsterforschen und Wertschätzen in Verbindung mit Klopfen kannst du zu der Person werden, die du gerne sein möchtest. Du kannst dich annehmen, wie du jetzt gerade bist, weniger Vorurteile, Selbstvorwürfe und Geringschätzung zu dir und anderen zulassen, dich bestärken und dich schätzen (lernen).

Selbst festgefügte Glaubenssätze und langwierige Beschwernisse können durch fortwährendes in Kontakt kommen zu dir selbst und bewusst werden, wer du bist und wohin du möchtest - in Kombination mit Klopfen - zu einem authentischen, situationsadäquaten Handeln führen.

Diesen Weg zu dir selbst möchte ich dir am Beispiel von Claudia (Name geändert) aufzeigen.

auf dem Weg zu mir


Ich darf nur leben, wenn ich für andere da bin

Claudia kam zu mir, weil ihr Leben  aus dem Gleichgewicht geraten war und sie das dumpfe Gefühl hatte, dass in ihrem Leben grundsätzlich etwas schief läuft.

Im Gespräch während einer Sitzung entdeckt sie bei sich den folgenden Glaubenssatz:

“Ich darf nur leben, wenn ich für andere da bin.“

Sie war immer und jederzeit für andere da und konnte nicht NEIN sagen. Tief im Innersten meinte Sie, dass ihr das nicht zustehen würde, dass sie nicht berechtigt ist, auch für sich selbst und für ihre eigenen Belange zu sorgen. Dieses Verhalten hatte bereits Folgen …


Die Folgen auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene

Auf der körperlichen Ebene zeigte sich das durch ständiges Aufeinanderbeißen der Zähne, besonders in der Nacht. Ihre Backenzähne waren bereits stark abgeschliffen, die Kau- und Nackenmuskulatur stark verspannt. Claudia war deswegen bereits in ärztlicher Behandlung.

Auf der geistigen Ebene hatte Claudia Angst vor der Reaktion ihres Ehemannes, wenn sie ihn nicht mehr rund um die Uhr bedient. Und sie hatte ein schlechtes Gewissen nur bei dem Gedanken, ihre eigenen Interessen und sich selbst und die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen.

Auf der seelischen Ebene litt Claudia ebenfalls. Sie war ständig gereizt und fühlte sehr oft eine dumpfe verzweifelte Wut in sich. Sie hatte das Gefühl, dass ihr Leben so nicht stimmig ist.


Wohlwollen und Zuneigung der anderen

Ihr war bis zu diesem Moment nicht klar, wie sie mit sich selbst umging. Sie hatte Angst, ohne das zu wissen, den anderen zu verstimmen und sein Wohlwollen und auch seine Zuneigung zu verlieren.

Claudia erkannte, dass sie selbst dafür verantwortlich war, dass sie es über viele Jahre zugelassen hatte, jederzeit gestört und unterbrochen zu werden, um sich um Angelegenheiten anderer zu kümmern. Im Laufe der Jahre hatte sie sogar häufig in "vorauseilendem Gehorsam" gehandelt, weil sie die Bedürfnisse der anderen so gut kannte.


Der Wunsch nach Veränderung

Claudia möchte sich auf der körperlichen Ebene - Zähne knirschen -, geistigen Ebene - anders ihren Verstand einsetzen - und auf der seelischen Ebene - Gedanken, Gefühle & Verhaltensweisen - umstellen lernen.

Die Veränderung von Claudias Verhalten ist in diesem Fall etwas schwieriger, weil ihr Veränderungswunsch nicht nur sie selbst betrifft, sondern auch andere Menschen davon betroffen sind. Es wird für diese Menschen sehr ungewohnt und auch unbequem, wenn Claudia lernt, gut für sich selbst zu sorgen. Wenn sie lernt, NEIN zu sagen und konsequent ist. Daher muss sie mit ganz erheblichem Gegenwind rechnen. Ihr Umfeld wird es sicher nicht widerstandslos hinnehmen, wenn der "Service" sich ändert.

In solchen Fällen - wenn es nicht nur um dich geht – kann es angemessen sein, anfangs einen erfahrenen Coach hinzuzuziehen.


Gemeinsames Klopfen

Die Ausgangssituation war folgende:

Frühstück

Claudia, die oft für ihren Mann das Frühstück gemacht hat, blieb an einem Morgen ganz bewusst in ihrem Zimmer. Sie hörte ihren Mann mehrmals sagen: „Ich bin dann gleich weg!“ und fühlte einen Aufforderungscharakter in dieser Aussage:

Mach mir Frühstück! Wenn du dass nicht tust, gehe ich ohne Frühstück aus dem Haus!

Claudia blieb in ihrem Zimmer, sie machte ihrem Mann nicht das Frühstück, der deshalb ohne Frühstück zur Arbeit ging. Claudia fühlte sich sehr schlecht und elend, obwohl sie sich so verhalten hatte, wie sie es wollte.

Wie fühlte sich das für Claudia an, wenn sie im hier und jetzt zu der Szene mit ihrem Mann schaut und nicht im vorauseilenden Gehorsam zu Diensten gewesen ist?

Sie fühlte ein schlechtes Gewissen und einen Kloß im  Hals.

Wie beschwert fühlte sie sich ungefähr auf einer Skala von 0 - 10?

Die Null bedeutet, zu diesem Teil der Geschichte fühlt sie sich im Moment ausgeglichen, die Zehn stellt die maximale Belastung im Moment dar.

Claudia gab eine 7 an für das schlechte Gewissen, das Schuldgefühl und den Kloß im Hals.

Wir fingen mit dem Einstimmungssatz am Handkantenpunkt an. Der Satz stellt dar, was gerade mit ihr ist und wo sie mit sich hin will und nimmt auch schon einen Teil von Selbstakzeptanz mit hinein:

Auch wenn ich bei dieser Geschichte ein  schlechtes Gewissen habe und einen  Kloß im Hals spüre, wenn sich mein inneres NEIN meldet, ich will mich ok fühlen und mich ernst nehmen lernen.

Auch wenn ich mich so schwer tue mit meinem NEIN und alle anderen tieferen Gründe               dafür, bewusst oder nicht bewusst, bekannt oder nicht bekannt, irgendwie bin ich okay.

Auch wenn ich einen dicken Kloß in meinem Hals fühle bei dem Thema "mich leben lassen mit meinen Interessen“, ich bin auch okay, ich nehme mich selbst an und nehme mich ernst mit meinen Hemmungen und mit meinem schlechten Gewissen. Ich will das auflösen.

Jetzt weiter an allen Klopfpunkten: dieser dicke Kloß in meinem Hals, ich erlaube mir, dass er sich auflösen darf. 

Nach der ersten Klopfrunde fühlte Claudia in sich hinein. Wie fühlte sie sich, was sagte ihr Hals? Hatte sich etwas verändert? Und wenn ja, in welche Richtung? Hatte sich ihr Gefühl des schlechten Gewissens vielleicht in Wut gewandelt? Was ist mit dem dicken Kloß geschehen?

Wie beschwert fühlte sie sich auf einer Skala von 0 - 10?  Sie sollte nur ganz kurz hinschauen und eine Zahl nennen.

Mit dem, was sie gefühlt hat, fanden wir angepasste Einstimmungssätze, wie z.B.

Auch wenn ich jetzt gar kein schlechtes Gewissen fühle, stattdessen vor Wut platzen könnte, so lange schon da drin zu stecken, ich will diese Kraft der Wut einsetzen für mich zu sorgen, wie auch immer. Ich kann mir das erlauben. Gott bin ich froh, dass mein Hals sich freier anfühlt, ich scheine auf dem Weg zu sein, mich zu lassen und es geht mir gerade besser. Dieses bisschen Gefühl in meinen Hals, ich verabschiede das. Ich bin ok so, wie ich gerade bin.

Wir arbeiteten mit der Wut und mit dem Körpergefühl, was sich gerade gezeigt hat. Nach den Sequenzen schauten wir immer, was sich geändert hat und haben den Klopfsatz dementsprechend angepasst.

Bei Claudia kam nach einigen Klopfrunden das Thema Angst hoch und ihr Magen schnürte sich zusammen, als sie noch einmal in die Frühstückssituation hinein spürte. Auch hier konnte Claudia durch Klopfen ihr Energiesystem ausgleichen und sie erlebte das für sie ganz neue Gefühl, sich wohl mit dieser Lebensszene zu fühlen.

Am Anfang ihrer Klopfarbeit gelang es Claudia nur für einige Stunden, sich wirklich wohl und ausgeglichen zu fühlen. Für ihren Körper, ihren Geist und ihre Seele war das Gefühl des Sich-wohl-fühlens zu neu, ihr System konnte diese Ausgeglichenheit nicht lange "aushalten".


Stoppzeichen

Der Glaubenssatz "Ich darf nur leben, wenn ich für andere da bin"  hatte bei Claudia im Gehirn eine starke mehrspurige "Denkautobahn" geschaffen. Sie verstand jetzt aber immer mehr, wie sie diesen Gedanken, den jetzt unerwünschten Gedanken, geistig unterstützt hatte.

STOP

Wir klopften intensiv ein Stoppzeichen, Claudia malte dieses Stoppzeichen und sie übte mehrmals am Tag, ihre Gedanken und Gefühle wahrzunehmen, zu hinterfragen und zu stoppen. Sie lernte, sofort zu klopfen, wenn unerwünschte Gefühle hochkamen und  sie gewöhnte sich langsam an ausgeglichene Gefühle. Ihr Körper, ihr Geist und ihre Seele lernten, dieses Gefühl der Ausgeglichenheit auch auszuhalten.

Durch das regelmäßige Klopfen lernte Claudia, Vertrauen in sich und ihre Gefühle aufzubauen, sich selbst zu achten und im Kontakt mit anderen Menschen ihre eigenen Interessen ernst zu nehmen. Und sie lernte, sich anderen Menschen und ihren Anliegen zuzuwenden, ohne ihre eigenen Bedürfnisse aus den Augen zu verlieren.

Diesen immerfort währenden Prozess gilt es für Sie beizubehalten, um körperlich, geistig und seelisch in Form zu bleiben.

Aufräumen

Was kannst du nun tun, wenn du bei dir selbst ein ähnliches Verhalten wie bei Claudia entdeckst?

Wenn du dich auf den Weg machen möchtest, eine umfassend gesunde Lebensführung zu finden, die zu dir persönlich passt?

An dieser Stelle beginnt das "Aufräumen" in dir selbst:

  • Werde dir bewusst, während du in Kontakt zu anderen trittst, was du fühlst und denkst. Nimm auch deine Ängste und Hemmungen wahr und fühle, was sie dir sagen wollen. Auch der Körper meldet sich manchmal durch Druck oder Engegefühl in der Brust, Kloßgefühl im Hals, Schmerzen und/oder Unwohlsein im Magen-Darm-Bereich, Ohrgeräusche etc.                                                                                                                 
  • Entwickle die Fähigkeit, dich durch ein NEIN von Forderungen und Erwartungen abzugrenzen. Übe, NEIN zu sagen. Zuerst innerlich, dann leise zu dir selbst, etwas später zu Menschen, vor denen deine Angst nicht so groß ist.                                            
  • Mach dich auf den Weg auf den Gleichklang mit anderen zu „verzichten“, um dir selbst die Sicherheit und Stabilität zu geben, Achtung und Selbstliebe geben zu können.

Dich selbst in Form bringen

Betrachte eine einzelne Lebensszene, die typisch ist für ein bestimmtes Lebensthema (z.B. „Bedienen“).  Dann spüre in dich hinein: Wer bist du an dieser Stelle gewesen, wie hast du dich gefühlt und wie möchtest du dazu werden - mit Respekt und Wertschätzung dir selbst gegenüber.

Das, was dann hochkommt, klopfen, so wie oben im Beispiel beschrieben.

Wichtig ist, so lange dran zu bleiben, bis sich dieses Lebensthema aufgelöst hat und du der oder die sein kannst, die du sein möchtest. Dann erst mit dem nächsten Lebensthema (der nächsten Lebensszene) beginnen.


Und wenn die Zeit nicht reicht …

Auch wenn du dir wenig Zeit für dich nimmst, kannst du z.B. die Zeit auf dem „stillen Örtchen“ nutzen, eine Runde zu klopfen. Du kannst dich selbst bestärken, dich schätzen (lernen) und weniger Vorurteile, Selbstvorwürfe und Geringschätzung zu dir und anderen zulassen.

Ein Vorschlag:

Auch wenn ich immer noch sehr unzufrieden mit mir bin, nutze ich das stille Örtchen hier, um mir zu sagen, ich bin auf dem Weg, ich tu was ich kann und es geht nicht schneller und ich will mit mir einverstanden sein. Ich bin OK.

Ich wünsche dir viel Erfolg!

Schreib mir doch im Kommentar, wie du mit solchen Situationen umgehst und was du aus diesem Beitrag für dich mitgenommen hast.






 Margarete Deußen-Müller 


Ich bin Margarete Deußen-Müller und arbeite seit 2000 in meiner Praxis für körperliche & seelische Gesundheit im schönen Neuss am Rhein. Zu meinen Schwerpunkten gehören die Einzelarbeit, Ausbildungen und Analytische Selbsterfahrungsgruppen. Ich bin Gründungsmitglied im Verband für Klopfakupressur e.V. (ehemals EFT-D.A.CH.).

Mehr zu mir und meiner Arbeitsweise findest du auf meiner Website oder in meinen Infobriefen, die du unter https://eft-kurse.de/infobriefe/ abonnieren kannst.

Praxis für körperliche & seelische Gesundheit
Margarete Deußen-Müller
Lerchenstr. 18
41466 Neuss
Tel. 02131 369 3458

www.eft-kurse.de

Ausgebrannt und kraftlos? So lädst du deinen Akku wieder auf

Wenn du merkst, dass dein Akku leerer wird, dann warte nicht, bis du auf den Felgen gehst, sondern fang möglichst früh an, ihn wieder aufzuladen!

Je leerer er ist, desto mehr Zeit und „Aufwand“ brauchst du, um ihn wieder aufzufüllen.

Unser Körper schickt uns Warnsignale, wenn wir in Richtung des roten Bereichs kommen, aber wir haben oft verlernt, diese Signale wahrzunehmen oder wir ignorieren sie.
Obwohl wir „eigentlich“ wissen, dass wir das nicht tun sollten, ist etwas anderes oft wichtiger.

Beim Auto stört es uns, wenn die rote Warnlampe ständig blinkt.
Mein Handy gibt ein gruseliges Geräusch von sich, wenn der Akku fast leer ist.

Unser Körper fängt sanft an, uns darauf aufmerksam zu machen.
Wenn wir aber gar nicht darauf reagieren, dann wird er lauter und deutlicher, bis wir ihn nicht mehr überhören können…

Aber soweit muss es ja gar nicht kommen!

Lade deinen Akku regelmäßig – am besten täglich – auf, auch wenn es Zeit kostet, die du „eigentlich“ gar nicht hast.
Es lohnt sich.


Wenn du kraftvoller und energiegeladener bist, dann gehen dir auch die alltäglichen Arbeiten besser von der Hand und du holst die Zeit, die du in die Übungen investiert hast, von alleine wieder auf.


Das glaubst du nicht?

Dann probiere es doch aus und entscheide hinterher:
stimmt oder stimmt für mich nicht.

grübelnd

Du kannst z.B. jeden Tag mit einer Klopfroutine starten.
Mein Favorit dafür ist Positiv Tapping (demnächst heißt es Energietappen).
Nimm einfach die Klopfmethode deiner Wahl.

Stell dir eine Frage, wie z.B.:
Was brauche ich jetzt, damit dieser Tag noch besser wird?
Was brauche ich jetzt, damit dieser Tag noch schöner wird?
Was brauche ich jetzt, damit dieser Tag noch glücklicher wird?
Was brauche ich jetzt um mehr Energie haben?
Was brauche ich jetzt um in die Puschen zu kommen?
Was brauche ich jetzt, damit ich ____________ mühelos erreiche?

Nimm die Antwort, die dein Herz oder Bauch dir sagt und klopf genau das.
Ein paar Runden reichen schon und werden einen Unterschied machen.
Probier es einfach aus!

Mit Positiv Tapping kannst du auch spielen und dir aussuchen, wie du dich gerade fühlen oder welche Energie du spüren möchtest.

Im Buch “Das neue Positiv EFT” von Silvia Hartmann findest du viele Listen mit Ideen, die du klopfen kannst. Diese Listen kannst du mit allem ergänzen, was du gern magst.

Liebst du Einhörner?
Dann klopf doch mal „Einhorn – Energie“.

Dir ist es draußen zu dunkel?
Dann klopf z.B. „Sonnenstrahl – Energie“.

Dir ist es draußen zu kalt?
Wie wäre es mit „Kaminofen – Energie“ oder „Wärmflaschen – Energie“?

Du sehnst dich nach dem nächsten Urlaub?
Dann probier es mit „Palmen – Energie“, „Mauritius – Energie“, „Nordseeluft – Energie“, „Gebirgs – Energie“ oder „Urlaubs – Energie“.

Du liebst Giraffen?
Spür doch mal, wie sich „Giraffen – Energie“ für dich anfühlt!

Dein Traumauto ist ein VW Beatle?
Dann klopf „VW Beatle – Energie“.

Mondstein ist dein Lieblingsstein?
Hast du schon mal „Mondstein – Energie“ geklopft?

Dein Lieblingsschauspieler ist Jonny Depp?
Wie wäre es mit „Jonny Depp – Energie“?

Du bewunderst Gregg Braden?
Dann spür rein, wie sich „Gregg Braden – Energie“ anfühlt.

Es gibt nichts, was du nicht klopfen könntest!

Schreib dir doch eine Liste mit Dingen, die dir gefallen oder bastel dir eine Collage mit lauter Dingen, die du magst.

Schau dir die Liste an oder wirf einen Blick auf die Collage und das, was dir gerade besonders ins Auge sticht, wird geklopft.

Hast du ein Lieblingslied?
Dann schalte es an und klopf einfach durch die Punkte.
Alternativ kannst du auch „Lieblingslied – Energie“ klopfen.
Mehr Pepp hat es aber, wenn du den Namen des Lieds oder deiner Lieblingsband / des Lieblingsinterpreten nimmst.

Schau dir gerne das Video an und klopf mit!

Füll deinen Energiekörper mit einer nährenden Energie.

Natürlich gibt es auch noch unheimlich viele andere Dinge, mit denen du deinen Akku auffüllen kannst.

Du kannst z.B. jeden Tag etwas tun, was dich glücklich macht.
Es muss nicht zwingend etwas Großes sein. Wichtig ist, dass du dich gut dabei fühlst.

  • lies in einem Buch
  • schreib ein kleines Gedicht
  • hör dein Lieblingslied
  • tanz durchs Wohnzimmer
  • sing aus tiefem Herzen
  • kuschel mit deinem Kind / Partner / Tier
  • geh in die Natur 
  • trink mit Genuss eine Tasse Tee / Kaffee
  • leg dich in die Badewanne
  • spiel ein Spiel
  • koch dir dein Leibgericht
  • kauf dir Blumen
  • mach jemandem eine Freude
  • lächel einen Fremden an
  • schreib auf, wofür du dankbar bist
  • ruf einen Freund / eine Freundin an 
  • ...

Und wenn du wirklich absolut nichts von all dem machen kannst (was selten vorkommen sollte), dann erinnere dich, wie du es das letzte Mal gemacht hast.

Erinnere dich an die Situation.
Fühle, was du gefühlt hast, Rieche, was du gerochen hast, Spüre, was du gespürt hast, Höre, was du gehört hast. Schmecke, was du geschmeckt hast.
Tauche in diese schöne Erinnerung ein und genieße sie. Bade darin.
Selbst wenn du es nur 3-5 Minuten schaffst wirst du merken, wie gut sich das anfühlt und wie es dich nährt.

All diese „Kleinigkeiten“ laden deinen Akku auf.

Oder ist es Zeit für eine kurze Übung, die du ab heute in deinen Alltag einbaust?
Auch hier gibt es unheimlich viele.
Mir gefällt diese „5 Minute Energy Routine“ von Donna Eden richtig gut.
Dir auch?

Das Video ist auf Englisch, aber da Donna die Übungen vormacht, sollte es verständlich sein. Wenn etwas unklar ist, dann schreib mich bitte an.

Ich hoffe, diese Ideen helfen dir dabei, deine Kraftreserven wieder aufzufüllen.
Das waren nur einige Beispiele und ich würde mich freuen, wenn bei dir jetzt die Einfälle sprudeln, was du für dich tun kannst.

Woran merkst du, dass dein Akku leer wird und was machst du, um ihn wieder aufzufüllen?

Was sage ich an den Klopfpunkten?

In diesem Blogpost habe ich schon einmal über das Thema geschrieben, aber da die Frage immer wieder aufkommt, möchte ich sie noch einmal mit Beispielen beschreiben.

Wenn du kannst, dann sprich aus, was in dir los ist (Körperempfindungen, Gedanken, Gefühle,…) und klopf die Punkte der Reihe nach.

Wenn dir das schwer fällt und du lieber eine richtige Anleitung hättest, dann hoffe ich, dass dir die folgenden Beispiele weiterhelfen.

Hol dir bitte einen Zettel, einen Stift und eine Flasche Wasser.
Es ist gut, wenn du dir zwischendurch Notizen machst und deine Einfälle, Ideen und Erinnerungen aufschreibst.
Zwischendrin immer wieder ein Glas Wasser zu trinken hilft dir bei der Verarbeitung.

Wichtig ist, dass du während des Klopfens achtsam bist!

  • Welche Erinnerungen / Gedanken / Gefühle kommen auf?

Achtsam bedeutet, dass du bitte immer beobachtest, was in dir los ist.
OHNE Bewertung. EINFACH beobachten und wahrnehmen.

  • pencil
    Schreib es dir auf wenn es geht, denn oft sind es Gedankenblitze, die einmal kurz auf- und dann wieder abtauchen!

Es gibt sehr viele verschiedene Arten zu klopfen und zum Thema zu kommen. Ich erkläre dir eine davon:

1. Was genau ist das Problem oder das Thema? Beschreib es bitte so genau wie möglich!

Beispiele:

Mein Chef raunzt mich immer wieder vor den Kollegen an. Meist war ich gar nicht mit den Aufgaben beschäftigt, aber er hört mir nicht zu. Wenn er so aufgebracht ist, kann man nicht mit ihm sprechen.

Ständig habe ich Kopfschmerzen an der linken Schläfe. Der Arzt konnte nichts finden und hat gesagt, es könnte psychosomatisch sein, aber es ist auch eine Nahrungsmittelunverträglichkeit möglich. Ich brauche aber eine Lösung und will, dass es mir wieder gut geht. Ich bin mir nicht sicher, ob er mich ernst genommen hat.

Immer muss ich allen in der Familie ihre Sachen hinterherräumen. Ich habe ihnen schon x-mal gesagt, dass sie es selber wegräumen sollen, aber sie machen es einfach nicht. Irgendwann räume ich es dann doch weg, weil es mich so stört und ich es nicht mehr sehen kann. Mein Partner ist nicht besser als die Kinder und lässt auch immer alles liegen. Er ist kein gutes Vorbild.

Ich würde mir gerne ein neues Handy kaufen, da meins langsam den Geist aufgibt. Mir fällt es schwer mich zu entscheiden, was ich kaufen soll. Außerdem graut mir davor, die Daten und Kontakte vom alten Handy auf das neue zu bekommen. Ich bin einfach zu blöd für diese Technik und ich mag auch niemanden fragen.

2. Nachdem du dein Thema / Problem aufgeschrieben hast, frag dich bitte:
Was macht das mit mir?


Was macht es mit mir, dass mein Chef mich immer vor den Kollegen anranzt?
Was macht es mit mir, dass mein Chef mir dann gar nicht mehr zuhört?

Was machen diese ständigen Kopfschmerzen an der linken Schläfe mit mir? Was macht es mit mir, dass ich keine richtige Diagnose habe und der Arzt auch nicht genau sagen kann, was es wirklich ist?
Was macht es mit mir, dass ich mich nicht ernstgenommen fühle?

Was macht es mit mir, dass meine Familie meine Wünsche ignoriert? Was macht es mit mir, dass sich niemand dafür verantwortlich fühlt, seine Sachen wegzuräumen?

Was macht es mit mir, dass ich mich schlecht für ein neues Handy entscheiden kann? Was macht es mit mir, dass ich mir nicht zutraue, die Daten von einem auf das andere Handy zu übertragen?

Eine weitere Frage ist:

3. An wen oder was erinnert es mich?

Fällt mir eine Situation ein, in der ich fälschlicherweise für etwas beschuldigt wurde?
Fällt mir jemand ein, der mir gar nicht zuhört, wenn er in Rage ist?

Fällt mir eine Situation ein, in der ich nicht ernst genommen wurde?
Fällt mir eine Person ein, von der ich nicht ernst genommen wurde?

Kommt eine Erinnerung an eine Situation oder Person auf, in bzw. von der ich ignoriert wurde?

Fällt mir eine Situation ein, in der ich um Hilfe geben habe und mir nicht geholfen wurde? Oder in der ich sogar veralbert wurde?
Erinnere ich mich an eine Situation / Person in / von der mir gesagt wurde, ich wäre zu blöd?

Diese Fragen kannst du dann für dich beantworten.

Es macht mich _________________, dass mein Chef ___________

Ich fühle mich _____________________, weil ________________

Ich werde __________________, wenn __________________

Beim Gedanken an _________ fühle ich mich ______________

Beim Gedanken an ________________ reagiere ich (mit) ___________________

Das erinnert mich daran, wie ________________

Mir fällt gerade ein, wie _________________________

Es macht mich sauer, dass mein Chef mich für Sachen beschuldigt, die ich gar nicht gemacht habe. Und ich fühle mich ohnmächtig, weil ich nichts machen kann. Er ist ja mein Chef. Und natürlich ist es mir peinlich, dass er es auch noch vor den Kollegen macht.
Das erinnert mich auch an meinen früheren Klassenlehrer, der auch immer wahllos Klassenkameraden rausgesucht und angeraunzt hat. Wir hatten alle Angst vor ihm.

Jeden Punkt bewertest du jetzt auf einer Skala von 0-10.
O = belastet mich nicht, 10 = es ist kaum auszuhalten

Es macht mich sauer, dass mein Chef mich für Sachen beschuldigt, die ich gar nicht gemacht habe.  8

Ich fühle mich ohnmächtig, weil ich nichts machen kann. Er ist ja mein Chef.  7

Es ist mir peinlich, dass er es auch noch vor den Kollegen macht. 9

Angst vor unberechenbarem Klassenlehrer 5


Jetzt fängst du an zu klopfen:

3x Auch wenn es mich sauer macht, dass mein Chef mich für Sachen beschuldigt, die ich gar nicht gemacht habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.
an der Handkante
und an jedem Punkt: es macht mich sauer

3x Auch wenn es mich ohnmächtig (und hilflos?) macht, dass ich nichts machen kann, weil er schließlich der Chef ist, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.
an der Handkante
und an jedem Punkt: ich bin ohnmächtig / hilflos

3x Auch wenn es mir so peinlich ist, vor den Kollegen angeraunzt zu werden, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.
an der Handkante
und an jedem Punkt: das ist mir soooooooo peinlich

3x Auch wenn mir unser unberechenbarer Klassenlehrer Angst gemacht hat, die ich immer noch spüren kann, liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz.
an der Handkante
und an jedem Punkt: die Angst vor Herrn / Frau XY

Klopf 2-3 Runden, atme tief durch, trink einen großen Schluck Wasser, beweg dich ein bisschen (z.B. kurz aufstehen und schütteln) und spüre dann noch mal wieder in das Thema rein.
Bewerte die Intensität noch einmal. Wie ist es jetzt?

Wiederhole den Prozess so lange, bis das Thema bei 0 ist.


Solltest du dich dann „komisch“ fühlen oder eine Leere wahrnehmen, dann schau bitte hier.  

Da findest du mehr Informationen zu dieser Leere und auch Tipps was du dagegen tun kannst, wenn du sie nicht aushalten kannst.

Lass mich bitte wissen, wenn du für die 3 anderen Situationen auch noch eine genaue Anleitung brauchst. Dann ergänze ich diesen Beitrag.

Schreib mir doch im Kommentar, ob dir diese Beschreibung weiterhilft und / oder wie du deine Themen angehst  

Was mache ich mit dem Vakuum nach dem Klopfen?

Leere nach dem Klopfen

Vielleicht hast du es auch schon mal erlebt, dass du nach dem Klopfen eine Leere gespürt hast.
Das Thema war weg, aber stattdessen hast du dieses andere, komische Gefühl gespürt.
Eine Leere, die sich gar nicht gut und sicher anfühlt.

Leere

Diese Leere ist nicht ungewöhnlich – besonders, wenn wir das Thema schon lange mit uns rumgetragen haben.

Wir brauchen manchmal etwas Zeit um uns daran zu gewöhnen, dass das Thema „weg“ ist.

Wenn du z.B. immer einen Ring trägst, er zur Reparatur muss oder du ihn aus anderen Gründen abnimmst, dann fühlt sich die Stelle am Finger zuerst auch „komisch“ und leer an.
Kennst du das?

Es fehlt etwas, aber mit der Zeit wird auch dieses Gefühl wieder normal.

So ist es auch mit einer Uhr, Kette, Gürtel oder eben mit einem Gefühl, an das du dich gewöhnt hattest und das plötzlich nicht mehr da ist. Selbst, wenn es unangenehm war oder dich sogar ziemlich gestört hat.

Manchmal brauchen wir auch Zeit, uns neu zu sortieren und spüren einen verstärkten Energiefluss bzw. ein Kribbeln.

Wenn du nicht die Geduld hast um abzuwarten, bis du dich automatisch an das neue Gefühl gewöhnst oder es für dich sehr unangenehm ist, dann kannst du auch aktiv etwas tun. 

Eine einfache Möglichkeit ist es, eine Hand an die Stirn und die andere an den Hinterkopf (da, wo der Haaransatz ist) zu legen.

Bleib erst einmal 5 Minuten in dieser Handhaltung und atme tief durch.
Oft bewirkt das schon Wunder.
Diese Handhaltung hilft dir dabei, dich schneller an das neue Gefühl zu gewöhnen. Vielleicht merkst du auch, dass du insgesamt ruhiger wirst und dich ausbalancierter fühlst.

Wenn du lieber klopfen möchtest, dann kannst du das natürlich auch tun.

Dazu kannst du dich fragen: 

Wie würde ich mich jetzt gerne fühlen?

Und das, was dir zuerst in den Sinn kommt (möglichst nichts, was sehr logisch ist, denn das kommt oft aus dem Kopf. Besser ist es, eine Antwort aus dem Herz oder Bauch zu nehmen!) klopfst du.

Je mehr du spüren kannst, wie du dich jetzt gerne fühlen möchtest, desto besser.
Probiere, dieses Gefühl wahrzunehmen.
Wo spürst du es im Körper?
Wie fühlt es sich an?

Du gehst einfach die Punkte durch und sprichst an jedem Punkt dieses Gefühl aus.


Auf dem Klopf-Kongress ging es in einem Gespräch auch darum, wie man Ressourcen klopft.
Auch mit einer Ressource kannst du deine Lücke super füllen.


Du kannst dich auch fragen:

Was macht diese Leere mit mir?
Was macht es mit mir, dass ich jetzt diese Leere wahrnehme?

Und das klopfen, was aufkommt.

Das kann wirklich alles Mögliche sein. Von Unsicherheit über Angst und Irritation, Verwunderung,…
Auch hier gibt es kein richtig und falsch! 
Es fühlt sich für dich so an, wie es sich anfühlt und genau das kannst du klopfen.

Auch wenn es mich ______________ macht, dass ich diese Leere in mir spüre, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.

Auch wenn mich diese Leere __________________ macht, akzeptiere ich mich voll und ganz.

Auch wenn ich ________________ bin, weil ich mich nach der ganzen Klopferei jetzt ____________ anstatt ________________ fühle, liebe und akzeptiere ich mich von ganzem Herzen.

Auch wenn ich mir ein anderes / schöneres Ergebnis gewünscht / erhofft habe, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin und bin dankbar dafür, dass ich das Gefühl, was ich bearbeitet habe, auflösen konnte.

Du kannst dich auch an einen besonders schönen Moment erinnern und gedanklich darin eintauchen.
Spür alles, was du in diesem Moment wahrgenommen hast. 

Wenn du kannst, dann mach es noch stärker.
Stell dir vor, du hast eine Fernbedienung und kannst es – wie die Lautstärke – einfach verstärken.
Dieses Gefühl schickst du dann Gedanklich dorthin, wo du diese Leere spürst.
Du kannst nichts falsch machen und du weißt instinktiv, wann es genug ist.

Fernbedienung

Jetzt spüre noch einmal nach.
Ist die Leere noch da?
Wenn ja – wie hat sie sich verändert?

Vielleicht ist sie inzwischen auch verschwunden oder du hast sie mit einem für dich schönen Gefühl gefüllt.

Schreib mir doch im Kommentar, ob du diese Leere kennst und was dir damit hilft.

Dieses Video hilft dir dabei, deinen Heißhunger auf Schokolade loszulassen!

Sucht nach Schokolade

Ein Gastbeitrag von Inke Jochims.

Was bekommst Du in diesem Video?

Eine kurze Darstellung der aktuellen Wirkhypothese des EFT.
Wann wirkt EFT aus Sicht der westlichen Wissenschaft und wie oft soll ich klopfen?
Wann wirkt EFT (scheinbar) nicht und woran liegt das?

Die Sucht nach Schokolade vermindern in zwei Schritten:

  • Die Angst vor dem Aufgeben der Schokolade beklopfen.
  • Schokolade und die emotionale Verbindung zur Sehnsucht nach Romantik auflösen.
 

Die beiden Klopf-Meditationen sind in das Video integriert, Du findest sie aber auch als .mp3 zum KOSTENLOSEN Herunterladen hier:

Wenn du jetzt Lust auf "mehr" bekommen hast, dann habe ich 2 tolle Gutscheine für dich:

Gutscheincode:
thiede-1

Gutscheincode:
thiede-2

Um den Gutschein einzulösen klickst du im Warenkorb einfach auf das graue Feld "Gutscheindcod" (für das e fehlte der Platz 😉 ) und gibst da den entsprechenden Code - thiede-1 oder thiede-2 - ein.

Auf der Seite empathische-ernährung.net  gibt es auch einen Blog, auf welchem Du regelmäßig neue Videos, Audios und Artikel zum Thema Ernährung, Selbstwert, Stressmanagement findest.

Wer sich hier in unsere E-Mail-Liste einträgt, erhält ein Kochbuch mit leckeren und gesunden Rezepten sowie eine ca. 20-Minütige Herzmeditation, mit der man Zucker und Weißmehl loslassen kann.

Viel Spaß mit dem Video.

Schreib mir doch im Kommentar, was du für dich mitgenommen hast und welche Aha-Momente dabei waren.

UPDATE

Am Mittwoch, den 18.10.17 gibt Inke auf Edudip ein kostenloses Webinar zum Thema "Low Carb".
Warum Low Carb uns dick und krank macht - und was sind die Alternativen?
Es gibt nur 10 Plätze. Reserviere dir schnell deinen und melde dich hier kostenlos an:
https://www.edudip.com/w/264264

Inke Jochims

Inke Jochims arbeitete jahrelang als Therapeutin und Coach in freier Praxis in Berlin. Während dieser Zeit schrieb sie mehrere Bücher zum Thema Zucker und Essstörungen. Ein Bestseller wurde das Buch „Zucker und Bulimie“, welches in 15 Auflagen nachgedruckt wurde.
Sie lernte EFT bei Fred Gallo persönlich, sowie bei Dawson Church im Internet. Heute liegt ihr Arbeitsschwerpunkt auf dem Schreiben von Büchern und dem Entwickeln von Online-Kursen.

Auf ihrer Seite www.empathische-ernährung.net wird ein kostenloser hochwertiger Einführungskurs in das Klinische EFT angeboten.

Diese Übung verhilft dir zu einem geschmeidigen Rücken

Yoga mit H.E.R.Z.

In diesem Beitrag lernst Du Yoga mit H.E.R.Z. kennen - eine Kombination aus der Klopfakupressur und dem sanften Yin Yoga.
Beides wirkt auf die Meridiane, regt sie an, harmonisiert den Energiefluss und aktiviert die Selbstheilungskräfte.

Durch die unten im Video gezeigte Übung wird der Rücken beweglicher und ein Gefühl der Entspannung durchzieht den ganzen Körper.

Entspannung

Yin Yoga ist eine sehr sanfte, passive Yogavariante.
Im Yin Yoga werden die Positionen ohne Anspannung der Muskeln für einen längeren Zeitraum (3-5 Minuten) gehalten und der Atem fließt ganz tief und ruhig.

Während die Positionen gehalten werden, klopfst Du manuell oder mental die bekannten Punkte aus der Klopfakupressur.
Dadurch hat Dein Körper die Möglichkeit, noch tiefer in die Übung einzusinken.

Entstanden ist Yoga mit H.E.R.Z. durch mein Interesse an Yoga und Klopfakupressur.

Beides wirkt auf die Meridiane und ich fand es spannend, die Verbindung dieser beiden Methoden herzustellen. Da wir meiner Meinung nach unser Denken nicht komplett für längere Zeit abstellen können, “beschäftigt” das zeitgleiche Klopfen auch den Geist. Die den Energiebahnen zugeordneten Emotionen (positiv wie negativ) werden in den Klopfsätzen berücksichtigt.

Yoga mit H.E.R.Z. steht für

H = Hingabe

E = Einsatz

R = Regelmäßigkeit

Z = Zuversicht

Probiere es doch einfach einmal an diesem Übungsbeispiel für den Rücken

Setze dich auf den Boden oder ein Kissen und strecke die Beine lang nach vorne aus.
Halte Beine und Füße ganz locker. Nun entspanne deinen Rücken und lasse deinen Oberkörper ganz locker nach vorne fallen.
Wie schon gesagt, kein Leistungsanspruch, also bitte nicht nachziehen um an die Füße zu kommen. Beuge Deine Beine oder lege Dir eine Decke unter die Kniekehlen, eventuell auch eine Kissen unter Deinen Kopf, wenn Du ihn so lange nicht halten kannst und Du eine sanftere Variante wählen möchtest. Lass deine Hände dort liegen, wo sie ganz natürlich hinkommen.

Diese Übung ist auch auf einem Stuhl möglich, lass dich einfach nach vorne hängen.

Wenn Du lieber die Klopfpunkte fühlst, kannst du nun eine Hand nehmen und anfangen zu klopfen, alternativ kann auch jemand stellvertretend für dich klopfen.

Einstimmung

HK – Handkante:

„Auch wenn es sein könnte, dass ich frustriert, ruhelos oder ungeduldig bin, möglicherweise Angst habe, liebe ich mich und nehme mich an, so wie ich jetzt bin.“

„Auch wenn ich vielleicht leicht in Schrecken und Panik gerate, mir die innere Führung fehlt und Selbstdisziplin nicht meine Stärke ist, liebe und wertschätze ich mich, so wie ich bin und was mich ausmacht.“

„Es könnte auch sein, dass mir alles oft sinnlos vorkommt, mich innerlich und äußerlich friert, ich mich nicht sicher fühle, weder im Außen noch im Innen, ich liebe mich mit all meine Ängsten, mit all meinen körperlichen Symptomen, es ist völlig o.k..“

Klopfsequenz

AB (Anfang der Augenbraue): „meine Ungeduld“
SA (seitlich vom Auge): „meine Unruhe“
JB (Jochbein): „meine Angst“
UN (unter der Nase): „meine Empfindlichkeit“
UL (unter der Lippe): „dieses Ungleichgewicht in meinem Körper und meinem Geist“
SB (Schlüsselbein): „meine körperlichen Beschwerden“
UA (unter dem Arm): „mein Misstrauen“
K (auf dem Kopf): „meine negative Haltung im Leben und meinem Leben gegenüber“

AB: „ich entscheide mich, friedlich mit mir zu sein“
SA: „ich entschließe mich, ausgeglichen zu sein“
JB: „ich entscheide mich, alle Uneinigkeiten und Konflikte in meinem Innern zu klären“
UN: „ich will voller Zuversicht sein“
UL: „ich entscheide mich, Selbstverantwortung zu übernehmen“
SB: „ich entscheide mich, gesund, mutig und entschlossen zu sein“
UA: „ich habe die Absicht, mit Mut und Vertrauen in mich, vorwärts zu gehen“
K: „ich entscheide mich für Frieden, Freude und Fülle in meinem Leben“

Gamutfolge

Der Gamut-Punkt ist auf dem Handrücken in der Mitte zwischen Ringfinger und kleinem Finger
Dieser wird fortlaufend geklopft und dabei wird folgende Übung gemacht:
- Augen schließen
- Augen öffnen
- Ohne den Kopf zu bewegen in die rechte Armbeuge schauen
- …….. und in die linke Armbeuge schauen
- Augen rechtsrum kreisen (ohne den Kopf zu bewegen)
- …….. und die Augen links herum kreisen
- einige Takte summen
- ca. bis 10 zählen (immer ändern) 17-25 o.ä.
- einige Takte summen

Nun kommst Du wieder aus der Position heraus und atmest tief durch. Bitte entspanne dich kurz in der Rückenlage.

Ich hoffe, diese kurze Einführung hat dich schon entspannt und Dein Rücken fühlt sich weicher und beweglicher an.

Schreib mir doch im Kommentar, was es bei dir bewirkt hat!

Anke Sünger

Ich bin Anke Sünger - die Entwicklerin von Yoga mit H.E.R.Z. In meinem Raum für frische Lebensfreude in Neuss unterstütze ich Menschen, ihr Körperbewusstsein und ihr Selbstwertgefühl wiederzufinden und zu stärken. Zu meinen Angeboten gehören Einzelstunden, Workshops, fortlaufende Kurse und Reisen.

Anke Sünger
Raum für frische Lebensfreude
Karl-Goerdeler Str. 6b
41466 Neuss
Tel: 0157 72658515
Mail: info@frische-lebensfreude.de

www.frische-lebensfreude.de

Qi Gong und Klopfen

Qi Gong und Klopfen

Die Vorteile von Klopfakupressur und Qi Gong!

Kennen Sie das „Mühle Spiel“?
Dabei kommt es darauf an, die Steine so zu legen, dass man zwei „Mühlen“ nebeneinander liegen hat. Damit kann man „Mühle auf“ und „Mühle zu“ spielen, was einem einen großen Vorteil bringt.
Zwei Mühlen steigern also die Erfolgsaussichten immens.

Genauso ist es von Vorteil, wenn man neben der Klopftechnik auch Qi Gong praktiziert.

Mühle Spiel

Hierzu gebe ich gerne Erfahrungen meiner langjährigen Klopf- und Qi Gong Praxis weiter.

Klopfen unterstützt energetisches Qi Gong

Der Qi Gong Stil, den ich unterrichte, ist das Qi Gong der spontanen Bewegung, ein in Deutschland selten praktizierter Stil, bei dem es darauf ankommt, nach den festgelegten Qi Gong Übungen sich zu entspannen, loszulassen und dann, dem eigenen, inneren Qi Fluss folgend, in freie Bewegungsformen überzugehen.
Da dieses Qi Gong sehr energetisch ist, kann es auch vorkommen, dass sich bei Teilnehmern im Körper blockierte Energie als Emotion zeigt, z.B. Wut oder Trauer, die sich im Tränenfluss äußert. In diesem Falle kann man den Teilnehmern sehr gut mit dem Klopfen helfen und die Emotion rasch entladen.

Meiner Meinung nach sollte jeder Qi Gong Lehrer die Klopftechniken beherrschen, um ggf. Menschen in seiner Gruppe rasch unterstützen zu können.

Qi Gong unterstützt Klopfen

Oft kommen in die Praxis meiner Frau Eva Gerigk Menschen, die energetisch sehr schwach sind, das heißt Qi Mangel haben.
Es hat sich gezeigt, dass man bei diesen Menschen mit dem Klopfen viel schneller voran kommt, wenn man ihnen erst Qi Gong beibringt, damit sie ihre Lebensenergie wieder aufbauen können.

rote Ampel - Blockade

Ich hatte einmal eine Klientin, die eine massive Angststörung hatte.
Gegenüber meinen sonstigen Erfahrungen, kam ich hier mit dem Klopfen nur wenig voran.

Deshalb zeigte ich ihr das Qi Gong der spontanen Bewegung.
Nachdem sie dies einige Zeit praktiziert hatte, wurde ihr bei den spontanen Bewegungen so schlecht, dass sie brechen musste.
Danach waren ihre Ängste wie verflogen.
Anscheinend hatte eine Blockade im Magenmeridian die Angststörung ausgelöst.

. . . und bei einer Krebserkrankung ist die Kombination von Klopfen und Qi Gong geradezu notwendig:

Meist geht einer Krebserkrankung ein Trauma, z.B. eine Trennung, Schock, Unfall u.a. voraus, das möglicherweise Jahre zurückliegt.
Dieses Trauma, das die emotionale Ursache der Krebserkrankung sein kann, sollte mit Klopfen, idealerweise mit der Klopftechnik Matrix Reimprinting, aufgelöst werden, was ein wichtiger Baustein in der Krebsbehandlung sein kann.

Qi gong

Parallel dazu ist es dringend angeraten, dass die Patienten Guolin Qi Gong lernen und dies täglich praktizieren.
Das Guolin Qi Gong, benannt nach seiner Begründerin, die sich in den 80er Jahren damit von einer austherapierten Krebserkrankung heilte, ist mittlerweile von der WHO anerkannt.

Bei diesem Stil, den man im Freien mit einer speziellen Gehtechnik und der sogenannten Windatmung praktiziert, bekommt man ein Vielfaches an Sauerstoff in seine Zellen.

Mittlerweile ist es wissenschaftlich bewiesen, dass der Krebs keinen Sauerstoff mag, bzw. sich gern in Sauerstoff unterversorgten Zellen ausbreitet.

In China wird dieses Qi Gong mit großem Erfolg speziell zur Krebsbekämpfung, aber auch bei anderen schweren Erkrankungen, in den Kliniken praktiziert, manchmal auch in der Kombination mit Chemotherapie, wobei sich die Nebenwirkungen hierbei durch Guolin Qi Gong stark vermindern lassen.

Frithjof Krepp

Ich beschäftige mich seit 35 Jahren mit vielerlei Entspannungstechniken, Psychologie, Mentaltraining und alternativer Medizin.Nach einer langen Gesundheitskrise, die 1987 begann, führte mein Weg über Ärzte, Heilpraktiker, Heiler und viele Workshops zur Traditionellen Chinesischen Medizin, Energetischen Psychologie und Therapie.Ich praktiziere Qi Gong seit 1996 und erhielt 2001 die Lehrbefähigung für "Qi Gong for Life" durch Master Bai Yin.

Lebensenergie Coaching
Frithjof Krepp,
Kaiser Friedrich Promenade 112,
61352 Bad Homburg
Tel.: 06172-9458939,
Email: frithjofkrepp@web.de

www.lebensenergie-coaching.de

Chakra Arbeit und Klopfen – eine wirksame Verbindung

Chakra Arbeit und Klopfen

Warum ich gerne im Rahmen des Manifestierens von Herzenswünschen an den unteren Chakren mit Tapping arbeite!

Ein Gastartikel von Edith Müller

Einschränkende Überzeugungen, Glaubenssätze, negative Gefühle, Programme und daraus entstandene Gewohnheiten, sind in der Regel viel mächtiger, als unsere bewussten Wünsche und Ziele.

Da sich diese „Hürden“ vorwiegend im Unterbewusstsein befinden brauchen wir effektive Mittel (Techniken), um diese selbstsabotierenden Mechanismen in lebensunterstützende zu transformieren. Die darin gebundene Kraft, muss freigelegt werden. Genau diese „Lebenskraft“ ist es, die uns eine bessere Verbindung zu unserem „authentischen Selbst“ ermöglicht. Das „authentische Selbst“ ist es, welches uns die nächsten Schritte unseres Weges offenbart.

Wenn es um das Manifestieren von Herzenswünschen geht, wirken diese „Selbstsabotagen“ nicht nur unseren bewussten Wünschen entgegen, sondern sie bewirken auch, dass unsere energetische Schwingungsfrequenz auf Grund des „Resonanzgesetzes“ (Gleiches zieht Gleiches an) mehr von dem anzieht, was uns ohnehin blockiert!

Es gelingt uns dann nur mit enormer Willensanstrengung einige unserer Wünsche zu manifestieren. Allerdings bedarf es, wenn wir uns diesen erwünschten Zustand erhalten wollen, einer ziemlich großen Kraftanstrengung!

Tapping ist eine wunderbare, sehr effektive Methode, um an genau solchen Herausforderungen zu arbeiten!

Chakren

Gar nicht so verbreitet - speziell in unserem Raum - ist die Arbeit an den Chakren mit diesen Klopftechniken.

Wenn es um das Arbeiten mit und an den Chakren geht, dann kennen wir das vorwiegend als Chakra–Balancierung durch unterschiedliche Übungen und Techniken, die sich auf den Energiefluss auswirken. Wir kennen Affirmationen, Klangbehandlungen, Farbbehandlungen, Meditationen, Visualisierungen, Edelsteinbehandlungen, Atemtechniken, Reflexzonenarbeit und Ähnliches mehr. Die meisten dieser Techniken richten sich allerdings an die höheren Chakren.

Inspiriert durch die Arbeit von Margaret Lynch, arbeite ich immer wieder mit diesen Klopftechniken an diesen unbewussten Programmen, speziell dann, wenn ich bemerke, dass Klienten von Themen die im ersten, zweitem und/oder drittem Chakra sitzen, blockiert sind.

Wie bemerke ich das?

Nachdem ich weiß, welches die typischen „Themen“ von Chakra 1, 2 und 3 sind, kann ich das durch spezielle Fragen an die Klienten, durch Erzählungen von Klienten, durch Widerstände die beim Affirmieren bzw. Visualisieren auftreten, aber auch durch kinesiologische Muskeltests herausfinden.

Die Chakren sind ein Teil unseres energetischen Systems.

Was ist unser energetisches System?

Ein komplexes Energiesystem steht hinter der materiellen Erscheinungsform unseres Körpers und all seinen Funktionen und Fähigkeiten, ohnedem wir nicht existieren könnten.

Die wichtigsten Komponenten dieses Systems sind:

  1. Die Energiekörper (Ätherleib, emotionaler Körper, mentaler Körper, spiritueller Körper)
  2. Die Chakren (Energiezentren)
  3. Die Meridiane (Energiekanäle)

Über die Chakren sind die Meridiane des einen Energiekörpers mit den Meridianen des benachbarten Energiekörpers verbunden. Die Chakren dienen im Energiesystem des Menschen als Empfangsstationen, als Transformatoren und als Verteiler der verschiedenen Lebensenergiefrequenzen. Dabei schwingen die Frequenzen der unteren Chakren niedriger, als die Frequenzen der höheren Chakren.

In diesem hochkomplexen System kann nicht nur der Lebensenergiefluss in den Meridianen blockiert sein, sondern natürlich auch der Energiefluss in den Chakren.

Chakren

Auch die Chakren sind auf der körperlichen Ebene mit den unterschiedlichen Organen und Organsystemen, Drüsen, Knochen, dem Nervensystem, den Körperflüssigkeiten verbunden, um auch diese mit Energie zu versorgen. Sie sind natürlich auch mit unseren Energiekörpern verbunden. In der Literatur werden sie öfter als ein Tor zur Seele gesehen.

Auf der psychischen Ebene und der Bewusstseinsebene halten sie - wenn die Energie in den Chakren möglichst frei fließen kann - Geschenke für uns bereit!

Caroline Myss, Margaret Lynch, Roy Martina, wie auch Deprak Chopra (das sind zumindest die Personen, die mir bekannt sind), verstehen diese Energiezentren auch als unterschiedliche Bewusstseinsebenen des Menschen.

Die ersten 3 Chakren entsprechen dabei unserem „niedrigen“ Selbst. Das Herzchakra ist die Verbindung zum Chakra 5, 6 und 7, wobei diese Chakren unser „höheres“ Selbst repräsentieren. Alle sieben Chakren sind gleich wichtig und dadurch gleichwertig, denn die höheren Chakren können ihre Funktionen nur dann erfüllen, wenn die niedrigen möglichst gut funktionieren.

Eine Blockade in einem unteren Chakra setzt sich automatisch ins nächst höhere fort!

Die jeweiligen Chakren repräsentieren nicht nur diese Bewusstseinsebene, sondern sie rufen uns auch auf diesen jeweiligen Ebenen zu einer Entwicklungsarbeit auf:

1. Wurzel – Chakra:

(liegt zwischen dem Anus und den Genitalien und öffnet sich nach unten)

Ist mit der „Erdenergie“ verbunden und speist sich daraus. Umso freier die Energie im 1. Chakra fließen kann umso stärker fühlen wir uns in unserem Körper „Zuhause“. Wir erfahren uns darüber hinaus tief und persönlich mit der Erde und unseren Mitgeschöpfen verbunden. Unsere Handlungen werden vom Wunsch getragen das Leben hier auf dem Planeten schöpferisch mitzugestalten. Es fällt uns leicht unsere Ziele zu verwirklichen. Wir werden von einem Urvertrauen getragen. Wir erleben unsere Erde als einen sicheren Ort, an dem wir bekommen, was wir brauchen und was wir uns wünschen. Lebenskraft, Zufriedenheit, Sicherheit und innere Stärke sind ein Grundgefühl.

Hier können wir lernen (trotz immer wieder auftretender Überlebensängste) unseren eigenen Weg zu finden und uns nicht von anderen bestimmen lassen.

Kurz gesagt steht es für das Bewusstsein: I C H B I N

2. Sakral – Chakra:

(liegt oberhalb der Genitalien und öffnet sich nach vorne)

Das zweite Chakra ist das Zentrum ursprünglicher, ungefilterter Emotionen, sexueller Energien und schöpferischen Kräften. Mit einem unblockierten Sakralchakra können wir uns als Teil des Schöpfungsprozesses erleben, der sich durch uns und in uns in Form von Gefühlen und kreativen (schöpferischen) Handlungen ausdrückt. Wir können spüren, dass der Fluss des Lebens (Ur-Lebensenergie) auch durch unseren Körper und unseren Geist fließt.

Dieses Chakra wird in der Literatur oft als der Sitz der Schöpferurkraft angegeben, die einen weiblichen und männlichen Aspekt hat. (Shakti/Shiva)

Im Idealfall zeigt sich ein ausbalanciertes zweites Chakra in einem natürlichen Fließen mit dem Leben und unseren Gefühlen. Unsere Gefühle sind ursprünglich und unsere Handlungen kreativ. Sie befruchten unser Leben, aber auch das Leben anderer.

Hier geht es um Lust, Sinnlichkeit, Vergnügen und Freude und deren Ausdruck.

Kurz gesagt steht es für das Bewusstsein: I C H F Ü H L E

3. Solarplexus – Chakra:

(befindet sich ca. zwei Finger breit oberhalb des Nabels und öffnet sich nach vorne)

Das Solarplexus – Chakra stellt unser Kraftzentrum dar.

Hier treten wir in einen aktiven Kontakt mit der Welt und den anderen Menschen.

Wenn die Energie in diesem Chakra frei fließen kann, erleben wir ein Gefühl von Annahme, Akzeptanz und inneren Frieden mit uns selbst, dem Leben und unserer Stellung darin.

Wir können Lebenserfahrungen annehmen, ihre Aufgabe für unsere Entwicklung erkennen und sie so in uns intergrieren, dass sie uns zur Ganzheitlichkeit führen. Unser Handeln ist zunehmend mehr im Einklang mit den kosmischen Gesetzmäßigkeiten, die nicht nur im Universum, sondern auch in uns Menschen wirken. Dieses Chakra trägt von Natur aus dazu bei, dass wir für uns und unsere Mitmenschen, inneren und äußeren Reichtum und Fülle erschließen.

Es wird als Sitz der Persönlichkeit beschrieben. Hier versuchen wir durch unseren Willen, durch persönliche Kraft, durch Streben nach Leistung und Macht bzw. durch Anpassung an die gesellschaftlichen Normen, unsere gesellschaftliche Identität und Bestätigung zu finden.

Im dritten Chakra können wir idealerweise lernen, das alles, was uns wiederfährt (Lebenserfahrungen, Gefühle, Wünsche etc.), einen tieferen Sinn hat und unserer Entwicklung dient, will es uns doch die Möglichkeit geben, durch diese notwendigen Lernerfahrungen unseren Wachstumsprozess erfolgreich zu meistern. Hier geht es darum, zu erfahren, dass wir „Schöpferwesen“ sind und diese kreative Kraft für unser Leben nutzen dürfen.

Kurz gesagt steht es für das Bewusstsein: I C H M A C H E

4. Herz – Chakra:

(befindet sich in der Höhe des Herzens in der Mitte der Brust und öffnet sich nach vorne)

Es bildet den Mittelpunkt unseres Chakrensystems. In ihm sind die drei unteren physisch–emotionalen Zentren mit den drei oberen geistig–spirituellen Zentren verbunden. Es wirkt wie eine transformatorische Brücke vom Körper zum Geist. Über das Herzchakra sind wir mit unserer Seele und dadurch auch mit unserem Seelenplan (Lebenszweck) verbunden. Deshalb können wir über dieses Energiezentrum auch mit dem universellen Teil unserer Seele, mit dem „göttlichen“ Teil in uns, in Beziehung treten.

Es ist der Sitz unserer Liebe, der Liebe zu uns, der Liebe zu unseren Mitgeschöpfen und der Liebe zu unserem Planeten. Hier können wir lernen, das wir durch das Annehmen unseres ganzen Wesens (mit allem was wir an uns mögen und nicht mögen) tiefe Heilung erfahren können. Es ist ja auch die Voraussetzung für eine erfüllende Liebe zu anderen Menschen, zu Mitgefühl und Verständnis. In den darauffolgenden höheren Chakren können wir diese Liebe zur bedingungslosen Liebe heranreifen lassen.

Unser Herz ist auch das Zentrum der Vergebung. Durch „Vergeben“ öffnen wir unser Herz mehr und mehr.

Kurz gesagt steht es für das Bewusstsein: I C H L I E B E

Blockaden in unseren unteren Chakren schränken je nach dem Ausmaß der Blockierung natürlich genau diese oben beschriebenen Entwicklungen ein und können sich dementsprechend auf das Erreichen unserer Lebens- bzw. Herzenswünsche auswirken!

Wie schaut meine konkrete, praktische Arbeit aus?

Wie schon gesagt, in meinem Projekt „Manifestationscoaching“ begleite ich Menschen dabei, das in ihrem Leben zu manifestieren, was sie sich von Herzen wünschen.

Ein großer Teil dieser Arbeit ist das Aufspüren und Transformieren der inneren, meist unbewussten Blockaden, die dem bewussten Wünschen entgegenwirken.

Dabei ist es meiner Meinung nach egal, mit welchem Klopfablauf man arbeitet. Erfahrungsgemäß hat so jeder seine bevorzugte Art das zu tun.

Ich persönlich habe auf Grund unterschiedlicher Ausbildungen und Erfahrungen (Fred Gallo, Rainer Franke, Roy Martina, Margareth Lynch, Nick Ortner, Carol Look) inzwischen einen Stil entwickelt, mit dem ich gute Erfahrungen mache.

Wie ist mein Arbeitsablauf, wenn ich an den Chakren arbeite?

  • Ich richte meinen Fokus auf das Chakra, mit dem ich gerade arbeite. Ich adressiere es.
  • Die Klienten setzen die Intension, dass dort die größtmögliche Heilung und Transformation geschieht.
  • Ich bitte sie auch immer wieder einmal in ihr Chakra hinein zu spüren, damit sie ein Gefühl für diese Energie entwickeln können.
  • Ich forciere nichts, alles was sich zeigen möchte, darf sich zeigen.
  • Schmerzhafte Emotionen, einschränkende Glaubensätze, Erinnerungen, Bilder, Projektionen, was immer es ist, wird dann wie bei üblichen „Klopfrunden“ so weit es möglich ist, bearbeitet.
  • Sehr wichtig ist es mir dabei, dass ich mit allen Einsichten und Erkenntnissen, die Mitgefühl verlangen, den Klienten in sein Herz führe und ihn dort dabei begleite, sich mit all dem anzunehmen was sich zeigt, mit sich mitzufühlen, und sich zuerst einmal selbst und dann den anderen zu vergeben. Falls es notwendig ist, auch um Vergebung zu bitten. Das stärkt die Selbstliebe und öffnet das Herz. Das ist die Arbeit die ich am Herzchakra im Zuge eines solchen Prozesses durchführe!
  • Am Ende dieser Arbeit kommt es zu einer tiefen Entspannung und gleichzeitig zu einem enormen Zuwachs an Energie und Kraft, bejahender Überzeugungen, einem neuen Verständnis für die eigene Situation, Selbstannahme, Motivation und Zuversicht, was das Verwirklichen der Herzenswünsche betrifft.

Wenn die Energie im 1. Chakra blockiert ist sind oft Themen damit verbunden wie:

  • Den eigenen Körper abzulehnen
  • Sich im Körper nur schwer spüren zu können
  • Ihn nie wirklich in Besitz genommen zu haben
  • Die Überzeugung, dass der Körper im Vergleich zum Geist etwas Minderwertiges ist
  • Minderwertigkeit, Scham- und Schuldgefühle
  • Das Vertrauen ins Leben und das Gefühl von innerer Sicherheit ist eingeschränkt
  • Angst vor Veränderung und deshalb Angst vor dem bewusst, so gewünschten Erfolg
  • Angst vor möglicher Ablehnung durch andere bei Erfolg

Wenn die Energie im 2. Chakra blockiert ist sind oft Themen damit verbunden wie:

  • Angst davor sich zu zeigen und sichtbar zu werden
  • Die mehr oder weniger stark ausgeprägte Überzeugung, dass ich nicht gut genug bin, nicht ok bin, so wie ich bin
  • Angst vor der eigenen Kraft
  • Ich kann das was mir an mir nicht gefällt, nur schwer oder gar nicht annehmen und akzeptieren
  • Angst vor Sinnlichkeit, Genuss und Lebensfreuden
  • Immer lieb und nett sein müssen und so sein, wie es die anderen von mir erwarten
  • Beziehungs- und sexuelle Probleme
  • Selbstverurteilung und Selbstkritik die mit Scham- und Schuldgefühlen einhergeht
  • Schwer „nehmen“ können
  • Opferidentität

Wenn die Energie im 3. Chakra blockiert ist sind oft Themen damit verbunden wie:

  • Versuche das Leben in meinem Sinn zu beeinflussen, zu manipulieren und die innere sowie die äußere Welt zu kontrollieren.
  • Unerwünschte Gefühle zu unterdrücken und kontrollieren
  • Innere Ruhelosigkeit, Unzufriedenheit und Getriebenheit
  • Im Äußeren nach Bestätigung durch „Kompensationssymbole“ wie Macht, Einfluss, Reichtum zu suchen
  • Schwer „Nein sagen“ und gewollte Grenzen setzen können
  • Angst vor Autoritäten
  • Unsicherheit
  • Abhängig von der Meinung anderer

Es kommt auf die Ausprägung der beschriebenen Themen an, ob ich einen Therapeuten oder einen Coach aufsuche, bzw. ob ich selbst an mir arbeite.

Mit Tapping Selbstanwender – Erfahrung kann ich an den unteren Chakren auch an mir selber arbeiten.

Falls sich der Einstieg in diese Themen nicht klar zeigt, empfehlen ich mit positiven Affirmationen bzw. Visualisierungen zu arbeiten.

Dabei spreche ich die, welche mich ansprechen oder die ich besonders ablehne, laut aus bzw. visualisiere eine bestimmte Affirmation und achte genau darauf, welche Widerstände in Form von Emotionen, Überzeugungen, Gedanken, Bildern etc. in mir auftreten.

Mit dem, was sich da meldet, steige ich in die Arbeit ein und klopfe Schicht für Schicht frei!

Beispiele solcher Affirmationen/Visualisierungen:

1. Chakra

  • „Ich bin geerdet, sicher und geschützt“
  • „Ich tue was ich liebe und ich liebe was ich tue“
  • „Ich bin stabil, stark und gesund“
  • „Ich vertraue mir selbst“
  • „Ich fühle mich sicher, auch wenn ich abgelehnt werde“
  • „Ich kann mit jeder Herausforderung umgehen“

2. Chakra

  • „Ich bin kreativ und kann mich anpassen“
  • „Ich bin ein sinnliches, lustvolles, sexuelles Wesen“
  • „Ich bin in der Lage, das Vergnügen und die Freuden des Lebens zu genießen“
  • „Ich akzeptiere meine Schattenseiten“
  • „Ich zeige mich und zeige auch wie ich mich fühle“
  • „Ich drücke meine Wünsche und Bedürfnisse aus“

3. Chakra

  • „Ich kann alles erreichen was ich mir vornehme“
  • „Ich bin kraftvoll und nütze diese Kraft und Stärke weise“
  • „Ich habe einen guten Sinn für Humor und lache viel“
  • „Ich zeige meine Gefühle und übernehme dafür die Verantwortung“
  • „Ich nehme die Meinungen und Handlungen anderer Menschen nicht persönlich“
  • „Ich bin mitfühlend mit mir und anderen“

4. Chakra

  • „Ich bin in Ordnung, auch wenn ich Fehler mache“
  • „Ich liebe und ich bin liebenswert“
  • „Ich bin tief mitfühlend“
  • „Ich bin eine Quelle der Heilung in der Welt“
  • „ich verdiene was ich mir von Herzen wünsche“
  • „Ich verdiene das Beste“

Wo fühlst du dich besonders angesprochen?
Welche Affirmation spricht dich besonders an?
Welches Chakra darfst du besonders nähren?

Edith Müller

Seit 1997 betreibe ich eine Beratungspraxis in Wien.

Im Laufe der Jahre spezialisierte ich mich zunehmend auf Herausforderungen und Problemstellungen im berufsbezogenen Feld und auf Persönlichkeitsentwicklung. Dabei implementierte ich mehr und mehr Methoden der energetischen Psychologie in meine Arbeitsweise, wie auch Tapping.

Ich bin auch als Kommunikations- und Konfliktbewältigungstrainerin tätig. 

Meine Leidenschaft für alles was mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun hat, hat mich zu meinem neuen Projekt geführt, nämlich zum „Manifestationscoaching“.

Indem wir uns auf so einen Prozess einlassen, das in unserem Leben verwirklichen, was wir uns tief im Herzen wünschen – also einen Teil unseres Seelenplanes wahr werden lassen - passiert Persönlichkeits- und Bewusstseinsentwicklung ganz natürlich, auf allen Ebenen.

Diese Arbeit erfüllt mich zutiefst!

Kontakt:
www.edithmueller.com/

Wie und warum du Klopfakupressur auch bei Schmerzen anwenden kannst

Ein Gastartikel von Melanie Thormann.

Klopfen als Element des Fitura-Gesundheitskonzepts

Ganzheitliche Behandlungskonzepte liegen im Trend – immer mehr Menschen öffnen sich alternativen Therapieformen, um ihre Erkrankungen zu heilen.
Die Bedeutung des Klopfens als Gesundheitshelfer ist jedoch den wenigsten bewusst. Dies mag auch an der Vielzahl der verschiedenen Methodenbezeichnungen und ihren Abkürzungen liegen, die es dem Laien schwer machen, die Angebote als „Klopfen“ zu identifizieren.

Die gängigsten Arten des Klopfens

  • 1. EFT* = Emotional Freedom Techniques nach Gary Craig, abgewandelt von Patricia Carrington
  • 2. ESM = Emotionales Selbstmanagement nach George Pratt und Peter T. Lambrou
  • 3. TFT = Thought Field Therapy (Gedankenfeldtherapie) nach Roger J. Callahan
  • 4. MFT = Mentalfeldtherapie nach Dr. Dietrich Klinghardt
  • 5. MET = Meridian-Energie-Technik nach Rainer Franke
  • 6. NAEM = Negative Affect Erasing Method (Methode zur Auflösung von negativen Zuständen) nach Fred P. Gallo
  • 7. TAT = Tapas-Akupressur-Technik nach Elizabeth Tapas Fleming
  • 8. ROMPC = Relationship-oriented Meridian-based Psychotherapy, Counselling and Coachingnach Thomas Weil
  • 9. PEP = Prozessorientierte Energetische Psychologie nach Dr. Michael Bohne
  • 10. EDxTM = Energy Diagnostic and Treatment Method nach Fred P. Gallo

Wenn dir eine dieser vielen Abkürzungen begegnet, weißt du: Hier wird geklopft.

Klopftechniken kennst du vermutlich als wirksame Verfahren zur Behandlung von Traumen, mentalen Blockaden, belastenden Gefühlen oder störenden Verhaltensweisen.
Wer sich von Stress und Erschöpfungszuständen, Ängsten, Übergewicht, Selbstzweifeln oder inneren Erfolgssaboteuren befreien will, klopft diese Probleme gerne weg.
Doch Klopftechniken können sehr viel mehr: Auch bei körperlichen Erkrankungen ist das Klopfen als begleitende Therapie sinnvoll.

Klopfen als begleitende Therapie​

Die Einsatzmöglichkeiten beginnen schon vor dem Befund, denn wenn du Angst vor den ärztlichen Untersuchungsergebnissen hast, kann du dich davon durch Klopfen befreien. Auch wenn der Arzt eine entmutigende Botschaft überbringt, lässt sich die seelische Erschütterung durch das Klopfen lindern und Verzweiflung in Zuversicht verwandeln. Vor dem Hintergrund, dass unsere Psyche wesentlichen Einfluss auf unser Immunsystem hat, ist die systematische Arbeit an einer positiven Einstellung gerade bei Krebs und ähnlichen Erkrankungen ein nicht zu unterschätzender Erfolgsfaktor.

Auch bei Schmerzen wird erfolgreich geklopft; beispielsweise arbeitet Dr. Klinghardt gerne mit seiner Methode MFT an den psychischen Aspekten von Schmerzerkrankungen. Rainer Franke schildert in seinen Büchern Fälle, in denen Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten, Wechseljahresbeschwerden, Akne und Fibromyalgie mit MET erfolgreich behandelt wurden. Und Gary Craig empfiehlt EFT bei so gut wie allen – auch ernsthaften – Erkrankungen, weil er Störungen im Energiesystem des Körpers sowie ungelöste emotionale Themen für die primäre Ursache der meisten Krankheiten hält. Es lohnt sich also, das Klopfen als begleitende Therapie in jedem Falle in Betracht zu ziehen.

Achtung: Die Behandlung ernsthafter Erkrankungen gehört in die Hände eines Profis. Versuche bitte nicht, sie im Alleingang weg zu klopfen, sondern lasse dir von einem medizinisch qualifizierten Therapeuten helfen, der mit den möglichen relevanten Aspekten deiner Krankheit vertraut ist. Hier eine erste Orientierungshilfe, was alles bearbeitet werden könnte:

  • die verschiedenen Symptome deiner Krankheit
  • deine Gedanken und Gefühle in Bezug auf deine Krankheit oder die Symptome
  • Erlebnisse, die für die Entstehung deiner Krankheit mitverantwortlich sind
  • Symbole und Bilder, die deine Krankheit repräsentieren
  • deine Einstellung zu den Heilungsaussichten deiner Krankheit
  • deine unbewussten guten Gründe, die Krankheit behalten zu wollen
Detektiv

Du siehst – es gibt vieles, was bei deiner Krankheit eine Rolle spielen kann.
Deshalb sei nicht überrascht, wenn du und dein Therapeut etwas Zeit und detektivischen Spürsinn brauchen, um den verborgenen Hintergründen deines Problems auf die Spur zu kommen.

Hinzu kommt, dass Krankheiten in der Regel multikausal sind und dementsprechend von verschiedenen Seiten angegangen werden sollten; genau dies ist übrigens das Konzept vom FituraHealth Club: Fitura vereint Schulmedizin, Alternativmedizin, Energiemedizin und Geistmedizin,so dass wahre Ganzheitlichkeit zur Heilung entstehen kann.

Wenn du nun eine Krankheit hast, die unter anderem auf falsche Ernährung und Bewegungsmangel zurück zu führen ist, wäre es sinnlos, sie nur mit klassischer Medizin und Klopftherapie heilen zu wollen. Um an der Wurzel anzusetzen, benötigst du auch Tipps von einem Ernährungsberater, um dein Essverhalten zu ändern, und von einem Personal Trainer oder Sportmediziner, der dich „auf Trab“ bringt.
Allerdings kann dein Klopftherapeut dir helfen, mögliche innere Widerstände gegen eine Änderung deines Essverhaltens und mehr Sport aufzulösen und deine Einstellung so zu verändern, dass du Gemüse und Bewegung zu lieben beginnst.
Auf diese Weise macht er es dir erheblich einfacher, ergänzende Therapien konsequent umzusetzen.

Vorteile des Klopfens als begleitende Therapie

Das Klopfen ist unter anderem deshalb so wertvoll, weil es je nach Verfahren auf mindestens zwei verschiedenen Ebenen wirkt und damit eine Vielzahl krankheitsrelevanter Aspekte löst.

Die 2 Ebenen:
1. Energiesystem der Meridiane
2. Neuronale Netze im Hirn

1. Energiesystem der Meridiane:
In alten Heiltraditionen ist seit jeher von Energiekanälen bzw. –leitbahnen die Rede. In der traditionellen medizinischen Medizin werden sie als Meridiane bezeichnet. Mittlerweile haben koreanische Wissenschaftler das Primo-Gefäßsystem entdeckt, das mit dem Verlauf der Meridiane weitgehend identisch ist, und auch Injektionen radioaktiver Substanzen an Akupunkturpunkten haben den Verlauf der Meridiane bestätigt.
Wir haben also guten Grund zu der Annahme, dass es in unserem Körper tatsächlich ein System von elektrischen Feinströmen gibt, die für unsere Gesundheit von Bedeutung sind. Da unsere Zellen auch untereinander über Feinströme kommunizieren, ist dies nicht verwunderlich. Wir tun deshalb gut daran, den freien Fluss dieser wichtigen Energie zu fördern und energetische Blockaden zu beseitigen, weil sie möglicherweise zu Krankheiten führen könnten.
Genau dies passiert beim Beklopfen der Punkte, die du von EFT, MET & Co. kennst. Energetische Blockaden werden gelöst und die Feinströme können wieder frei fließen.
Auch ohne irgendwelche Behandlungssätze zu sagen, ist das reine Stimulieren der Akupunkturpunkte bereits eine gesundheitsförderliche Intervention.

2. Neuronale Netze im Hirn:
Nun klopfst Du bei den verschiedenen Verfahren nicht nur, sondern du arbeitest auch mit Behandlungssätzen. Vielleicht erinnerst du dich an eine alte belastende Erfahrung und sprichst entsprechende Sätze, während du die Akupressurpunkte beklopfst. Und im nächsten Schritt formulierst du Sätze, in denen du dir erlaubst, die emotionale Belastung loszulassen und dich beim Gedanken an das Erlebnis positiv und stark zu fühlen.
Diese Vorgehensweise verändert dein Hirn. Denn sobald du eine Erinnerung aufrufst, werden die neuronalen Verbindungen, die das Erlebte in deinem Gehirn materialisieren, destabilisiert und verformbar. Wenn du nun mit Positiv-Sätzen arbeitest, veränderst du diese Nervenverbindungen ganz gezielt, sodass sie sich nach der Intervention in neuer – dir zuträglicher – Form verfestigen.

Kurz gesagt:
Wenn du eine Klopftechnik anwendest, wirkst du gleichzeitig auf die elektrischen Feinströme deines Körpers und auf die Nervenverschaltungen in deinem Gehirn ein, was für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden förderlich ist.
Dabei ist egal, welches der vielen Klopfverfahren du und der Therapeut anwendet, für den durch dich entscheidest. Wichtiger sind seine Erfahrung und seine medizinischen Kenntnisse, wenn er dich auf dem Weg der Heilung einer ernsthaften Erkrankung unterstützen soll.

Die Grenzen des Klopfens

Auch wenn Gary Craig über EFT gesagt haben soll „Try it on everything“ (versuche es bei allem), macht er selbst Einschränkungen und erklärt, dass es nicht reicht, die Meridiane auszubalancieren, wenn es um Multiple Sklerose, rheumatische Arthritis, traumatische Hirnverletzungen und andere als unheilbar geltende Krankheiten geht.

Ausdrücklich gewarnt werden muss auch vor dem Einsatz des Klopfens bei psychiatrischen Erkrankungen.
Ronald Hindmarsh, Heilpraktiker für Psychotherapie und von Mai 2014 bis Ende 2016 1. Vorsitzender für den D.A.CH. Verband für Klopfakupressur e.V., hat hierzu explizit gesagt: „Insbesondere bei Krankheiten wie Wahn, Bewusstseinsstörungen, schwerer Depression oder Schizophrenie ist von einer Klopfakupressur-Selbstanwendung abzuraten. Solche Erkrankungen sollten zuvorderst psychiatrisch (medikamentös) von entsprechend ausgebildeten Fachärzten behandelt werden. Eine psychiatrische Behandlung fällt nicht in den Kompetenzbereich der Selbstanwendung, genauso wenig wie in den eines KlopfakupressurCoachs oder Heilpraktikers für Psychotherapie.“

Doch trotz dieser Einschränkungen gibt es noch ein riesengroßes Feld von Einsatzmöglichkeiten für das Klopfen im Dienst der Heilung von körperlichen Erkrankungen und Schmerzen. Versuche es einfach. Die Wahrscheinlichkeit einer positiven Veränderung ist hoch, im besten Fall und wenn du konsequent dranbleibst, verschwindet die Erkrankung sogar.

Hierzu zum Schluss ein Beispiel vom Klopfen bei Bandscheiben-Problemen:

Rückenschmerzen

Matthias hatte solche Rückenschmerzen, dass eine Bandscheiben-OP drohte. Im Gespräch mit einer Klopfexpertin offenbarte sich seine Neigung, die Verantwortung für das Leben, das Glück und die Gefühle anderer Menschen auf seine Schultern zu laden. Wir sprechen hier nicht davon, sich für Kinder oder hilflose Personen verantwortlich zu fühlen – das ist gut und angemessen. Nein, Matthias war darauf konditioniert, die Verantwortung für praktische alle Erwachsenen in seinem Umfeld zu übernehmen.
Mittlerweile war dies zu einer solch schweren Last geworden, dass sein Rücken sie nicht mehr tragen konnte und wollte. In den Klopfsitzungen lernte er, die Verantwortungs-päckchen konsequent denjenigen zurück zu geben, denen sie gehörten. Sein Rücken reagierte mit ungewohnter Schmerzfreiheit.
Leider ging Matthias diesen positiven Weg nicht weiter; statt konsequent zu klopfen und sich von fremder Verantwortung zu befreien, fiel er in alte Muster zurück. Am Ende stand dann doch die Bandscheiben-OP.
Wenn du möchtest, dass dir das Klopfen dauerhaft hilft, bedeutet das: Bleib konsequent dran!
Wie in vielen anderen Lebensbereichen, zahlt sich auch beim Klopfen Durchhaltevermögen aus.

Viel Erfolg und gute Besserung wünscht Dir
Melanie Thormann
Fitura Health Club

Melanie Thormann

Mein Konzept Fitura mit seinem ganzheitlichen Gesundheitsportal wurde zu einem echten Herzensprojekt, in dem ich all mein Wissen, mein Potential und meine Kompetenzen, sowie persönliche Überzeugungen und Erfahrungen des Lebens bündele. Ganz nach meiner persönlichen Lebensphilosophie, dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist wohnt (und anders herum) bringe ich die Medizin und Geisteswissenschaften zu einem großen Ganzen zusammen: „Es wächst zusammen, was zusammen gehört!“ Fitura bildet die Brücke zwischen Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft und gibt damit allen Sparten der Gesundheitslehre ihren Raum.

Melanie Thormann  Fitura

www.Fitura.de

Direkt zum E-Book "Fit for the future"