Schluss mit Heuschnupfen durch EFT*-basierte Klopfakupressur

Selbsthilfe bei Heuschnupfen EFT Klopfakupressur

Es hat den Anschein, dass die „Heuschnupfen Saison“ immer früher anfängt und dafür auch noch länger dauert…

Und es gibt so viele Menschen, die unter Heuschnupfen leiden, dass ich dir 2 Techniken vorstellen möchte, mit denen du die Symptome mildern oder sogar auflösen kannst.

Es gibt viele verschiedene Wege, Klopfakupressur anzuwenden, wenn du unter Heuschnupfen leidest.

Meine Empfehlung ist es, damit anzufangen, was der Heuschnupfen in dir auslöst, bzw. welche Emotionen du wahrnimmst, wenn du an deine Heuschnupfensymptome denkst.

Wie geht es dir mit dem Heuschnupfen?

  • Bist du genervt?
  • Sauer auf deinen Körper?
  • Fühlst dich von deinem Körper im Stich gelassen?
  • Bist du frustriert, weil bisher nichts so wirklich geholfen hat?
  • Traurig, dass du die Natur nicht mehr so richtig genießen kannst?
  • Wütend über den Heuschnupfen?
  • Enttäuscht, weil du auf viele Dinge verzichtest, um besser mit den Symptomen klarzukommen?
  • Bist du es leid, ständig Taschentücher mit dir rumzuschleppen?
  • Nervt es dich, dass deine Augen so jucken und ständig rot und geschwollen sind?
  • Nimmst du Medikamente, die du eigentlich gar nicht nehmen möchtest?
  • Fühlst du dich vom Leben (Gott,...) unfair behandelt?
  • Fühlst du dich dem Heuschnupfen ohnmächtig ausgeliefert?
  • ...

Spür einen Moment rein… welche Emotionen lösen deine Gedanken an den Heuschnupfen in dir aus?

Wie stark ist die emotionale Belastung?

Schreib dir zu jedem Punkt eine Zahl auf (nicht lange überlegen, spontan aufschreiben!  - Sollte dir keine Zahl einfallen, dann schreib eine 10 auf)

SUD Skala

Jetzt hast du einen super Anfang zum Klopfen.

Grafik der Klopfpunkte Klopf-Kongress

Zum Beispiel:

Auch wenn ich total von den Heuschnupfensymptomen genervt bin, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

oder

Auch wenn ich mich von meinem Körper im Stich gelassen fühle, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

oder

Auch wenn ich traurig bin, dass ich die Natur gar nicht mehr genießen kann und mich überhaupt nicht mehr auf den Frühling und Sommer freuen kann, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Klopf alle Punkte durch und klopf so lange, bis du keine emotionale Belastung mehr spüren kannst.

Jetzt kannst du dich direkt um den Heuschnupfen, bzw. die Symptome kümmern. 

Mach dir dazu eine Liste mit allen Heuschnupfenbeschwerden.

  • Augen jucken
  • Augen gerötet
  • Augen verklebt
  • Halskratzen
  • Halsschmerzen
  • Atembeschwerden
  • Husten
  • Niesen
  • Nase juckt
  • Nase läuft
  • Nase verstopft
  • Ohren „dicht“
  • Abgeschlagenheit
  • Schlafstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Konzentrationsprobleme
  • ...

Welche Symptome hast du?
Schreib sie auf und schätze die Intensität der Beschwerden auf der Skala von 0 bis 10 ein.
0= nicht vorhanden, 10= unerträglich

SUD Skala
Grafik der Klopfpunkte Klopf-Kongress

Fang dann mit dem stärksten Symptom an zu klopfen.

z.B.

Auch wenn meine Augen so fürchterlich jucken, dass ich immer kratzen muss, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Klopf jedes Symptom so lange, bis es sich deutlich verbessert hat.

Auf dem Klopf-Kongress 2019 hat Hedda Christine Lückemeier auch von einem Zusammenhang zwischen Sexualität und Allergien gesprochen. Hör dir das Interview gerne noch einmal an.

Beobachte auch deine Gedanken.

Taucht etwas auf wie z.B.

  • Den Heuschnupfen werde ich NIE los!
  • Heuschnupfen liegt bei uns in der Familie.
  • Bei mir hilft ja doch nichts.
  • Damit muss ich leben.
  • Gegen Heuschnupfen kann man nichts machen, außer einer Desensibilisierung.
  • ...

Das sind auch alles Dinge, die du beklopfen kannst.

Du kannst auch erst einmal hier im Video mitklopfen und danach spezifisch auf deine Symptome eingehen.

Wenn dir nicht nach Klopfakupressur ist...

Da es neben Klopfakupressur auch viele andere Selbsthilfetechniken gibt, möchte ich dir unbedingt zeigen, wie du Heuschnupfen mit Logosynthese angehen kannst.
Das Dokument habe ich vor einigen Jahren übersetzt.

Falls dir gerade nicht nach klopfen ist oder wenn du einen „Heuschnupfen-Nichtklopfer“ in deinem Umfeld hast, dann ist das eine super Alternative oder Ergänzung.

Wenn du deinen Heuschnupfen schon vorher mit Klopfakupressur oder einem anderen Tool losgeworden bist, dann berichte uns doch im Kommentar darüber.
Das macht anderen Mut, so was „Komisches“ auszuprobieren.

Schreib mir doch von deiner Erfahrung und welche Übung du ausprobiert hast.

SFT Spiritual Freedom Technique von Jen Ward

SFT Spiritual Freedom Technique

Du weißt vielleicht, dass es verschiedene Arten zu klopfen gibt und einige davon habe ich dir schon vorgestellt, wie z.B. RITT.

Heute möchte ich dir noch eine andere Klopftechnik vorstellen. SFT, Spiritual Freedom Technique.

Was heißt spirituell überhaupt? Bei Wikipedia steht zu Spiritualität u.A.:

Spiritualität (von lateinisch spiritus ,Geist, Hauch‘ bzw. spiro ,ich atme‘ – wie altgriechisch ψύχω bzw. ψυχή, siehe Psyche) ist die Suche, die Hinwendung, die unmittelbare Anschauung oder das subjektive Erleben einer sinnlich nicht fassbaren und rational nicht erklärbaren transzendenten Wirklichkeit, die der materiellen Welt zugrunde liegt. Spirituelle Einsichten können mit Sinn- und Wertfragen des Daseins, mit der Erfahrung der Ganzheit der Welt in ihrer Verbundenheit mit der eigenen Existenz, mit der „letzten Wahrheit“ und absoluter, höchster Wirklichkeit sowie mit der Integration des Heiligen, Unerklärlichen oder ethisch Wertvollen ins eigene Leben verbunden sein.

Der Name Spiritual Freedom Technique passt sehr gut, denn diese Technik ist wirklich… ungewöhnlich und spirituell.

Ich bin über Das Buch von Jen Ward „The SFT Lexicon“ *(Englisch) auf diese Technik aufmerksam geworden.

Aufgrund meiner META Health Ausbildung beschäftige ich mich mit den Hintergründen und der Entstehung von Beschwerden – interessiere mich aber auch für andere Erklärungen über META Health hinaus.

Das Buch (auf Englisch) ist im Format ziemlich groß und hat über 480 Seiten. Im Inhaltsverzeichnis kann man einzelnen Themen nachschlagen, z.B. Bluthochdruck, Fibromyalgie, Heimweh, Ziele, Ängste, Drogen, Krebs, Verdauungsbeschwerden, Scheidung, Dankbarkeit, Freiheit, das innere Kind, Hass,…

Zu einigen Themen gibt es eine kurze Erklärung, bei anderen findet man direkt eine Reihe von SFT-Taps, sozusagen eine Klopfanleitung von SFT zu diesem speziellen Thema.

Bei SFT ist Vieles anders.
Die Sätze und die Klopfreihenfolge.

Man spricht jeden Satz 3x klar und deutlich aus, während man oben auf dem Kopf klopft (Kronenchakra) und ein 4. Mal klar und deutlich, während man auf der Brust klopft (Herzchakra). Danach atmet man einmal tief durch.

Chakras / Chakren

Die Sätze an sich sind… speziell. Und ich fand es echt schwer, sie zu übersetzen.

Ich habe vor längerer Zeit einige der Arbeitsblätter auf Deutsch übersetzt. Eigentlich hätten die deutschsprachigen Versionen auf Jen‘s Webseite gestellt werden sollen, aber dort wurde seitdem einiges verändert, so dass es wohl nicht mehr passt...

Einen Auszug der einzelnen Klopfsätze bzw. SFT-Taps findest du direkt im Beitrag.
Die kompletten SFT-Taps stehen in den Arbeitsblättern.

Schau dir die Überbegriffe / Themen an. Lies dir die Sätze im Beitrag oder Arbeitsblätter durch und spür nach, ob diese Art zu klopfen etwas für dich ist.

Wenn ja, dann probiere es aus.
Wenn nein, dann lass es einfach. ?

Wenn dir diese Art zu klopfen gefällt, dann lad dir gerne die Arbeitsblätter runter.

Energetische Reinigung

Auszug aus dem Arbeitsblatt "Energetische Reinigung"

Denk an etwas, das dich ärgert oder über das du schon lange grübelst. Das kann eine Arbeit, Person, Aufgabe, Beziehung, ein globales Problem oder eine Gewohnheit sein.
Nachdem du dieses Problem benannt hast, sprich jeden Satz dreimal laut aus, während du auf deinem Kopf klopfst. Dann sprich ihn ein viertes Mal aus, während du dir auf die Brust klopfst.

„Alle fest verwurzelten Erinnerungen an ____________ sind entfernt; in allen Momenten.“
„Alles Energieziehen von ____________ ist entfernt; in allen Momenten.“
„Alle Tentakeln von ____________ sind entfernt; in allen Momenten.“
„All meine Energien werden von ______________ entzogen, in allen Momenten.“
„Alle Abhängigkeit von ______________ sind aufgelöst, in allen Momenten.“
„Sich ____________ verpflichtet zu fühlen wird beseitig; in allen Momenten.“
„Alle Gelübde, und Vereinbarungen mit ____________ sind widerrufen und rückgängig gemacht; in allen Momenten.“
„Alle Verträge mit ____________ sind aufgehoben; in allen Momenten.“
„Alle Flüche mit ____________ sind entfernt; in allen Momenten.“
„Alle Verwünschungen mit ____________ sind entfernt; in allen Momenten.“
„Alle Fäden und Bänder mit ____________ sind durchtrennt; in allen Momenten.“
„Alle kosmischen Verbindungen mit ____________ sind gelöst; in allen Momenten.“
„Alle Schmerzen, Belastungen, Einschränkungen und Engramme, die ____________ dir zugefügt hat, sind entfernt; in allen Momenten.“

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Mit deinem Erzfeind Frieden schließen

Auszug aus dem Arbeitsblatt "mit deinem Erzfeind Frieden schließen"

Das größte Problem, über das die Menschen zu klagen scheinen, ist, über eine Beziehung mit einer anderen Person hinwegzukommen. Das liegt daran, dass du, wenn du mit jemandem intim bist, die Energie frei austauschst. Aber wenn ihr euch trennt, habt ihr einen energetischen Aspekt von euch selbst bei ihnen gelassen. Du läufst herum und redest über ihn, weil du versuchst, deine Essenz von ihm zurückzubekommen. Hier ist das Protokoll, um genau das zu tun...

Sprich jede Aussage dreimal laut aus, während du ununterbrochen auf die Oberseite deines Kopfes auf dem Kronenchakra klopfst. Sprich sie ein viertes Mal aus, während du auf deiner Brust auf das Herzchakra klopfst.

„Ich löse mich davon, mit _______________ nur aus Gewohnheit zusammen zu sein, in allen Momenten.“
"Ich lasse das Gefühl los, von ________________ abhängig zu sein, in allen Momenten."
"Ich lasse das Gefühl los, mich ___________________ gegenüber verpflichtet zu fühlen, in allen Momenten."
"Ich löse mich davon, von _______________ versklavt zu werden, in allen Momenten."
"Ich entferne alles Energieziehen zwischen mir und ____________, in allen Momenten.“
"Ich entferne alle Tentakeln zwischen mir und ____________, in allen Momenten."
"Ich entferne die Klauen von _______________ aus meinem Sein, in allen Momenten."
"Ich entferne alle Programme und Konditionierungen, die ______________ auf mich ausgeübt hat, in allen Momenten."
"Ich entferne alle fest verwurzelten Erinnerungen von __________________ aus meinem Sein, in allen Momenten."
"Ich schicke alle Energiematrizen ins Licht und in den Ton, die meine Freiheit in Bezug auf ______________ einschränken; in allen Momenten."
"Ich befehle alle komplexen Energiematrizen, die meine Freiheit in Bezug auf ______________ einschränken, von meinen Guides ins Licht und in den Ton begleitet zu werden, in allen Momenten."
"Ich entziehe meiner Dynamik mit ______________ alle Illusionen, in allen Momenten."

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Geldmarathon

Auszug aus dem Arbeitsblatt "Geldmarathon"

Sprich jede Aussage dreimal laut aus, während du ununterbrochen auf die Oberseite deines Kopfes auf dem Kronenchakra klopfst. Sprich sie ein viertes Mal aus, während du auf deiner Brust auf das Herzchakra klopfst. Sag jedes Wort bewusst. Es sind nicht nur Worte, sondern eine Schwingung, die du anregst, um die Energie zu verändern.
Pausiere nach jedem Wort.
Sag es in einem befehlenden, aber gleichmäßigen Ton.

"Ich lasse los, meinen Wert davon abhängig zu machen, wie viel Geld ich verdiene, in allen Momenten."
"Ich löse mich davon, Geld zu verdienen, um meine Existenz zu beweisen, in allen Momenten."
"Ich lasse den Glauben los, dass Geld zu verdienen die Antwort auf alle Probleme ist, in allen Momenten."
"Ich lasse die Besessenheit los, Geld zu verdienen, in allen Momenten."
"Ich löse mich davon, dem Geld verdienen mit Selbstliebe auszuweichen, in allen Momenten."
"Ich löse mich davon, Geldverdienen als Möglichkeit der Selbstliebe zu benutzen, in allen Momenten."
" Ich löse mich davon, Geld zu verdienen, um dadurch meine Wichtigkeit zu beweisen, in allen Momenten."
"Ich löse mich davon, Geld durch mein Verlangen wegzustoßen, in allen Momenten."
"Ich löse mich davon, Geld wegzustoßen, indem ich versuche, es zu verdienen, in allen Momenten."
"Ich lasse den Glauben los, dass ich nicht in der Lage bin, Geld zu verdienen, in allen Momenten."
"Ich lasse los, dass ich vom Prozess des Geldverdienens niedergeschlagen werde, in allen Momenten."
„Ich löse mich davon, Geld verdienen mit Reichtum verwechselt zu haben, in allen Momenten.“
"Ich lasse den Glauben los, dass Geld verdienen ein natürlicher Prozess ist, in allen Momenten."
"Ich löse mich davon, nicht mehr in meiner Mitte zu sein, wenn ich Geld verdiene, in allen Momenten."
"Ich löse mich davon, meine Energie zu verschwenden um versuchen, Geld zu verdienen, in allen Momenten."
"Ich löse mich davon, Geld wegzustoßen, indem ich versuche, es zu generieren, in allen Momenten."
"Ich löse mich von dem Glaubenssatz, dass Geld die Antwort auf all meine Probleme ist, in allen Momenten."
"Ich löse mich davon, Geldreichtum durch Geldverdienen zu sabotieren, in allen Momenten."

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Positiv Protokoll

Auszug aus dem Arbeitsblatt "Positiv Protokoll"

Manifestiere deine höchsten Absichten
Denk an etwas, von dem du profitieren würdest, wenn es in deinem Leben wäre. Achte darauf, dass es positiv ist und nicht in die Freiheit anderer eingreift. Fülle alle Lücken mit dieser einen Sache.

Sprich jede der folgenden Aussagen 3x aus, während du auf dem Kopf klopfst und ein viertes Mal, während du auf deiner Brust klopfst.

„Ich mache Platz in dieser Welt für _______________________, in allen Momenten.“
„Ich entferne alle Blockaden zu _______________________, in allen Momenten.“
„Ich dehne meine Kapazität für _______________________ aus, in allen Momenten.“
„Ich bin wertvoll und verdiene _______________________, in allen Momenten.“
„Ich befreie mich davon zu glauben, dass _______________________ zu gut ist, um wahr zu sein, in allen Momenten.“

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Befreie dich von jedem Problem

Auszug aus dem Arbeitsblatt "Befreie dich von jedem Problem"

Sprich jede Aussage dreimal laut aus, während du ununterbrochen auf die Oberseite deines Kopfes auf dem Kronenchakra klopfst. Sprich sie ein viertes Mal aus, während du auf deiner Brust auf das Herzchakra klopfst. Sag jedes Wort bewusst. Es sind nicht nur Worte, sondern eine Schwingung, die du anregst, um die Energie zu verändern.
Pausiere nach jedem Wort.
Sag es in einem befehlenden, aber gleichmäßigen Ton.

Füge in die Lücke den gleichen Begriff für jede Aussage ein.

"Ich erkläre mich zum Stellvertreter der Menschheit, indem ich diese Taps mache, in allen Momenten."
Ich löse mich davon, mein Glück für _____________ zu verlieren.
"Ich lasse los, _____________________ vor mein Glück zu stellen, in allen Momenten."
"Ich lasse los, dass ich von _________________________ sabotiert werde, in allen Momenten."
"Ich lasse los, dass ich von _________________________ gehasst werde, in allen Momenten."
"Ich lasse den Hass los, in allen Momenten."
„Ich lasse los, von ________________ beeinflusst zu sein, zu allen Momenten.“
„Ich lösen mich davon, das Ziel von ______________ zu sein, in allen Momenten.“
„Ich löse mich davon, der Feind von _____________ zu sein, in allen Momenten.“
„Ich löse mich davon, der Sklave von _____________ zu sein, in allen Momenten.“
„Ich befreie die Versklavung anderer wegen __________, in allen Momenten.“
„Ich ziehe all meine Energie aus ______________ zurück, in allen Momenten.“
„Ich ziehe alles von __________________ aus meiner Aura, in allen Momenten.“
„Ich ziehe alles von __________________ aus meinem Körper, in allen Momenten.“

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Einschränkungen auflösen

Auszug aus dem Arbeitsblatt "Einschränkungen auflösen".

Denke an jemanden, etwas oder eine Gruppe, die dich in irgendeiner Weise eingeschränkt hat. Gib diesen Namen in jede Zeile ein. Nachdem du das Problem benannt hast, sprich jede Aussage dreimal laut aus, während du auf deinen Kopf klopfst, und ein viertes Mal, während du auf deine Brust klopfst.

„Ich lasse los, dass ich von _____________ eingeschränkt werde, in allen Momenten.“

"Ich lasse los, dass ich von ________________ angelogen werde, in allen Momenten."

"Ich entferne jede blinde Loyalität zu ________________; in allen Momenten."

"Ich lasse los, von ________________ versklavt zu werden, in allen Momenten."

"Ich lasse los, zu ________________ versklavt zu werden, in allen Momenten."

"Ich lasse los, von ________________ verflucht zu sein, in allen Momenten.“

„Ich lasse die Angst vor den Auswirkungen los _________ zu verlassen, in allen Momenten."

"Ich löse mich davon ___________ für die höchste Wahrheit zu verwirren, in allen Momenten."

"Ich entferne alles Energieziehen zwischen mir und _________, in allen Momenten.“

„Ich löse mich davon, _______________ die Vollmacht zu geben, in allen Momenten.“

„Ich löse mich davon, alle Hoffnungen auf _____________ zu setzen, in allen Momenten.“

„Ich entwirre alle unsere Energie von ____________, in allen Momenten.“

„Ich entferne alles von _________________ aus unserem Sein, in allen Momenten.“

„Ich entferne alle Tentakeln zwischen mir und ________, in allen Momenten.“

„Ich entferne die Krallen von ____________ aus unserem Sein, in allen Momenten.“

„Ich streife alle Illusionen von ________________ ab, in allen Momenten.“

„Ich entferne alle Masken, Mauern und Rüstungen von _____________, in allen Momenten.“

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Schmerzen loslassen

Auszug aus dem Arbeitsblatt "Schmerzen loslassen".

Sprich jede Aussage dreimal laut aus, während du ununterbrochen auf die Oberseite deines Kopfes auf dem Kronenchakra klopfst. Sprich sie ein viertes Mal aus, während du auf deiner Brust auf das Herzchakra klopfst. Sag jedes Wort bewusst. Es sind nicht nur Worte, sondern eine Schwingung, die du anregst, um die Energie zu verändern.
Pausiere nach jedem Wort.
Sag es in einem befehlenden, aber gleichmäßigen Ton.

"Ich löse mich davon, den Schmerzen ausgeliefert zu sein, in allen Momenten."
"Ich lasse los, dem Schmerz meine Kraft zu geben, in allen Momenten."
"Ich löse mich davon, den Schmerz zu benutzen, um mich selbst zu bewerten, in allen Momenten."
"Ich löse mich davon, den Schmerz als Krücke zu benutzen, in allen Momenten."
"Ich löse mich davon, der Sklave meiner Schmerzen zu sein, in allen Momenten."
"Ich löse mich davon, den Schmerz als Ausrede zu benutze, in allen Momenten."
"Ich löse mich davon, den Schmerz zu benutzen, um mich wichtig zu fühlen, in allen Momenten."
"Ich löse mich davon, mich mit den Schmerzen zu bestrafen; in allen Leben".
"Ich löse mich davon, mich selbst aufgrund der Schmerzen für unwürdig zu erklären, in allen Momenten."
"Ich lasse den Glauben los, dass Schmerz allwissend ist, in allen Momenten."
"Ich lasse den Glauben los, dass Schmerz allgegenwärtig ist, in allen Momenten."
"Ich lasse den Glauben los, dass Schmerz allmächtig ist, in allen Momenten."
"Ich lasse die Anbetung von Schmerzen los, in allen Momenten."
"Ich löse mich davon, in der Hölle gefangen zu sein, in allen Momenten."
"Ich löse mich davon, die Hölle in Schmerz zu verwandeln, in allen Momenten."
"Ich löse mich davon, den Schmerz zu benutzen, um in der Hölle zu sein, in allen Momenten."

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SFT für Kinder

Auszug aus dem Arbeitsblatt "SFT für Kinder".

Lass dein Kind jede dieser Aussagen 3x aussprechen, während du auf ihrem Kopf klopfst. Lass sie es ein 4. Mal sagen, während du auf ihre Brust klopfst. Achte darauf, dass sie es klar aussprechen. Je mehr sie den Taps ausweichen oder ihre Aufmerksamkeit verlieren, desto wichtiger ist es für sie, diese Taps zu machen. Tatsächlich kannst du erkennen, welche Themen bei deinem Kind am weitesten verbreitet sind, wie sehr sie sich weigern, sie zu sagen. Sorge dafür, dass sie jeden Satz langsam und mit Nachdruck aussprechen. Lass sie nicht durchhuschen. Kinder die älter als 12 Jahre sind, sollten „in allen Momenten“ am Ende jedes Taps anfügen.

„Ich passe hinein“ (bei Kindern über 12 Jahren an jedem Satzende „in allen Momenten“ hinzufügen)
„Ich akzeptiere mich“
„Ich lasse die Angst vor dem Erwachsenwerden los“.
„Ich lasse los, erpicht darauf zu sein, erwachsen zu werden.“
„Ich lasse das Bedürfnis los, gemocht zu werden.“
„Ich werde gemocht.“
„Ich löse alle Sorgen über die Welt auf.“
„Ich lasse die Angst, Mama und Papa zu verlieren, los.“
„Ich befreie mich davon, (Geschwister) wie einen Feind zu behandeln.“

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Ich bin wirklich gespannt, ob dir das zu abgefahren oder „esoterisch“ ist oder ob du eine besondere Wirkung der SFT Taps spürst.

Schreib mir bitte im Kommentar, wie du sie erlebst.

Ich muss mich mit der Entscheidung abfinden

schlechte Entscheidung Frieden schließen

Manchmal muss man sich mit einer Entscheidung abfinden, die man „so“ überhaupt nicht wollte, die man nicht nachvollziehen kann und von der man denkt, dass man mit ihr nicht leben kann.

Im Prinzip ist es nach jeder Wahl (z.B. Bundestagswahl) so, dass ein Großteil der Wähler hinterher sagt:
das habe ich weder gewählt noch gewollt.

Die Idee zu diesem Beitrag kam mir durch eine Abstimmung in der Gemeinde Hilgermissen, in der ich wohne. Vielleicht hast du den Namen tatsächlich schon mal gehört… er war ja oft genug in den Medien. (sogar bis in den Süden…)

Hintergrund ist, dass wir keine Straßennamen haben und es 3 Gruppen gibt:

Gruppe A möchte UNBEDINGT Straßennamen
Gruppe B setzt alles daran, dass KEINE Straßennamen eingeführt werden
Gruppe C ist es ziemlich wurscht

Wer nicht zur Gruppe C gehört, wird mit dem Ergebnis der Abstimmung entweder sehr zufrieden oder überhaupt nicht einverstanden sein – und damit leben müssen.
Zumindest für 2 Jahre, denn so lange hat diese Abstimmung offiziell ihre Gültigkeit.

Es gibt eine längere Vorgeschichte, weil es 2013 schon eine Abstimmung zu diesem Thema gab, bei der sich die Mehrheit der Bewohner gegen Straßennamen ausgesprochen hat.

Diejenigen, die damals gegen Straßennamen gestimmt haben, sind natürlich nicht davon begeistert, dass die Abstimmung wiederholt wird. Es besteht ja die Gefahr, dass es dieses Mal ein anderes Ergebnis gibt.

Auf dieses andere Ergebnis hoffen natürlich die Befürworter der Straßennamen.

Es rumort ziemlich und dieses Thema hat schon zu der ein oder anderen Auseinandersetzung geführt…

Mit welchem Ergebnis bzw. welcher Entscheidung oder Wahl bist du nicht einverstanden?

Erinnert dich meine Beschreibung an einen Situation, in der es dir auch so ging, dass du mit dem Ergebnis oder einer Entscheidung nicht zufrieden warst?

Vielleicht ja nach der letzten Bundestags- oder Landtagswahl.
Es kann auch eine Vorstandwahl im Verein oder in der Schule gewesen sein.
Vielleicht waren es auch die Entscheidungen der Regierung im Zuge von Corona, die für dich überhaupt nicht nachvollziehbar waren, denen du dich aber – zumindest ein stückweit - beugen musstest.
Oder etwas komplett anderes.

Vielleicht fällt dir auch eine Entscheidung ein, die du selbst getroffen und hinterher bereut hast. Auch da musstest du dich mit der Wahl (deiner Wahl) abfinden.

Was hast du gemacht, um mit der Entscheidung bzw. deiner Wahl besser klarzukommen?

Wenn du merkst, dass es immer noch in dir rumort,
dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt um die ganzen Emotionen loszulassen!

Nimm dir einen Augenblick Zeit und schreib dir alle Gedanken auf, die dir dazu in den Sinn kommen.
Und alle Gefühle, die du wahrnimmst.
Was spürst du im Körper?
Schreib alles auf.
Unzensiert!
In deinen Worten.

Hier ein paar Beispiele, wie das aussehen könnte – für die Hausnummerngeschichte,  zu Wahlen und Abstimmungen allgemein, für deine eigenen Entscheidungen und zum Schluss für die Corona-Einschränkungen.

  • Wir hatten doch schon mal abgestimmt – warum denn schon wieder?
  • Was kostet das für unnützes Geld!
  • Ich will keine Straßennamen.
  • Ich will mir keine neue Adresse merken müssen.
  • Ich will endlich Straßennamen.
  • Ich habe es satt, immer erklären zu müssen, wo ich wohne.
  • Wie kann man sich so über Straßennamen aufregen?
  • geht diese Debatte schon wieder los...
  • Nur weil die so abgestimmt haben, hab ich die Lauferei.
  • Das Ergebnis wird mir ______ ewig unter die Nase reiben.
  • Das ist so peinlich… darüber kommt schon wieder ein Fernsehbericht!
  • Reale Satire bei uns vor der Haustür.
  • Ich könnte __________ die Gurgel umdrehen.
  • Warum muss immer wieder was verändert werden?
  • Wie kann man so blöd sein und so abstimmen?
  • Haben die einen an der Waffel?
  • Es war ja klar, dass es so ausgeht.
  • Ich bin so wütend auf die Idioten, die so abgestimmt haben.
  • Was soll der Scheiß?
  • Was geht in deren Köpfen vor?
  • Kann nicht alles bleiben, wie es ist?
  • Mir schwillt der Kamm!
  • Die hatten doch gar keine Argumente.
  • Die sind mit ihren falschen Behauptungen durchgekommen.
  • Ich könnte platzen vor Wut!
  • Wie blöd muss man sein, um so gewählt zu haben?
  • Ich habe einen Kloß im Hals, wenn ich nur daran denke.
  • Nur weil die so gewählt haben ____________.
  • Was da jetzt alles auf mich zukommt…
  • Ich bin stinksauer.
  • Ich bin stinksauer auf _________.
  • Das ist wie ein Schlag in die Magengrube.
  • Wie konnten die nur!?!
  • Das ist doch manipuliert.
  • War ja klar, dass die am längeren Hebel sitzen.
  • Wer weiß, was jetzt alles passiert.
  • Nur weil die so abgestimmt haben, muss ich damit leben.
  • So WILL ich das nicht.
  • Wie soll das weitergehen?
  • Wäre ich bloß zur Wahl gegangen…
  • Die da oben sitzen immer am längeren Hebel.
  • War ja klar, dass der kleine Mann wieder den Kürzeren zieht.
  • Und das soll jetzt besser werden? Nie im Leben!
  • War ja klar, dass meine Meinung nicht zählt.
  • Gegen die kommt man nicht an.
  • Ob das mit rechten Dingen zugegangen ist?
  • Wer hat denn ausgezählt?
  • Wie konnte ich so blöd sein?
  • Das war ja klar, dass das schief geht!
  • Hätte ich das vorher gewusst…
  • Warum hat mir das niemand gesagt?
  • Warum habe ich mich nicht für ________ entschieden?
  • Immer wieder treffe ich falsche Entscheidungen…
  • Das hätte ich besser wissen müssen!
  • Warum fällt mir immer erst hinterher auf, was die richtige Entscheidung gewesen wäre?
  • NIE kann ich mich richtig entscheiden.
  • Damals habe ich mich auch schon für das Falsche entschieden.
  • Man… bin ich bescheuert!
  • Warum musste ich das überhaupt alleine entscheiden?
  • Hätte mir ______ nicht helfen können?
  • Ich bin so wütend!
  • Ich fasse es nicht, dass ich so bescheuert war.
  • Wie konnte ich glauben, dass das eine gute Entscheidung war?
  • Warum sind die Einschränkungen nicht bundesweit einheitlich?
  • Warum ändern die Experten so oft ihre Meinung?
  • Das kann doch nicht deren ernst sein…
  • Wollen die mich verarschen?
  • Was ist so schwer daran, sich an die Corona-Regeln zu halten?
  • Können die Leute nicht einfach zu Hause bleiben?
  • Ein Mundschutz ist doch nicht schlimm. Den kann man doch aufsetzen.
  • Warum haben sie die Maske nicht schon früher empfohlen?
  • Ich will keinen Maulkorb / Mundschutz aufsetzen!
  • Warum lassen wir das mit uns machen?
  • Und ich soll glauben, dass die Masken helfen?
  • Wer kommt auf so blöde Ideen?
  • Wie können die so blöde Entscheidungen treffen?
  • Ich will mir meine Freiheit nicht einschränken lassen!
  • Ein paar Leute bestimmen über uns alle.
  • Wie können sie damit durchkommen?
  • Der Lockdown ist totaler Schwachsinn.
  • Schützt unser Gesundheitssystem und haltet euch an die Regeln.
  • Ich bin stinksauer.

Ist dir aufgefallen, dass die Gedanken gar nicht so verschieden sind und zu vielen Themen passen würden?

An die Arbeit. ?

Schau dir deine Liste an und such dir 3 Punkte raus, die dich besonders stressen und belasten.
Mit denen fängst du an zu klopfen.
Bewerte zuerst, wie sehr sie dich auf einer Skala von 0-10 belasten.
0= gar nicht, 10 = kaum auszuhalten und schreib dir diese Zahl auf.

z.B. Wie kann man so blöd sein und so abstimmen?    8
Die da oben gewinnen immer.                                      7
Warum bin ich überhaupt zur Wahl gegangen?            9

Klopfpunkte klassische Klopfakupressur

(M)ein Klopfvorschlag:

Auch wenn ___________________, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich überhaupt nicht verstehe, wie man so blöd sein und DIE wählen kann, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.
Auch wenn ich keine Ahnung habe, wie man so bescheuert sein und SO abstimmen kann, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.
Auch wenn ich stinksauer bin, dass man so behämmert sein und DIE wählen kann, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Augenbraue: wie kann man so blöd sein
neben dem Auge: wie könnten die nur gewählt werden
unter dem Auge: wie kann man so blöd sein
unter der Nase: wie kann man so bescheuert sein
unter der Lippe: die sind doch bekloppt
Schlüsselbein: die haben keine Ahnung
Auf dem Kopf: wie kann man so blöd sein

Augenbraue: wer die wohl gewählt hat
neben dem Auge: Die Menschen sind aber auch dumm
unter dem Auge: wie kann man DIE wählen?
unter der Nase: ich bin stinksauer
unter der Lippe: das will nicht in meinen Kopf
Schlüsselbein: wie kann man so bekloppt sein?
Auf dem Kopf: ich fasse es nicht

Augenbraue: was für Idioten
neben dem Auge: ich bin wütend
unter dem Auge: wie kann man die bloß wählen?
unter der Nase: was haben sie sich dabei gedacht?
unter der Lippe: wahrscheinlich können die gar nicht denken
Schlüsselbein: Dummköpfe
Auf dem Kopf: wie kann man so blöd sein

Tief durchatmen und noch mal wieder reinspüren:
Wie fühlt sich der Punkt „wie kann man so blöd sein und so wählen“ jetzt an?
Wie sehr belastet es dich jetzt?

Nehmen wir an, die Belastung ist von 8 auf 5 gesunken.
(die da oben gewinnen immer ist auch nur noch auf 6 und warum bin ich überhaupt zur Wahl gegangen ist nur noch ne 7)

Du kennst jemanden, der “die“ gewählt hat und an den du die ganze Zeit über denken musstest.
Dann klopf jetzt ein, zwei Runden: Wie konnte __________ (Name einsetzen!) so blöd sein?

Augenbraue: wie konnte __________ so blöd sein?
neben dem Auge: warum hat ____________ die gewählt?
unter dem Auge: und das mag er auch noch erzählen
unter der Nase: _______ ist so bescheuert
unter der Lippe: ich fasse es nicht
Schlüsselbein: ____________ ist unglaublich blöd
Auf dem Kopf: wie konnte er nur

Augenbraue: so einen kenne ich auch noch
neben dem Auge: total peinlich
unter dem Auge: wie kommt _______ dazu, so zu wählen?
unter der Nase: merkt ________ gar nicht, was er damit anrichtet?
unter der Lippe: _________ macht mich wütend!
Schlüsselbein: wie konnte ___________ nur __________ (wen?) wählen?
Auf dem Kopf: so ein Hornochse

Noch mal wieder tief durchatmen.
Und reinspüren:
Wie geht es dir jetzt damit?
Klopf so lange weiter, bis dieser Aspekt „Wie kann man so blöd sein und so abstimmen?“ bei 0 ist. 

Danach schau dir an, ob und wie sich die anderen beiden Aspekte (Im Beispiel: die da oben gewinnen immer, warum bin ich überhaupt wählen gegangen) verändert haben.
Spür rein, wie die Intensität jetzt ist und schreib dir die Zahl auf.

Wenn du magst (und noch eine Belastung da ist) dann kümmere dich jetzt um einen der beiden anderen Aspekte. Klopf wieder so lange, bis dieser Punkt neutral ist.

Geh nach dem Klopfen noch mal alle Punkte durch, die du dir aufgeschrieben hast.
Was davon kannst du streichen, weil es dich gar nicht mehr belastet?

Jetzt denk noch mal wieder an das Wahlergebnis.
Wie geht es dir jetzt damit?
Welche Gedanken kommen dir in den Sinn?

Wiederhole den Prozess so lange, bis du dich neutral oder zuversichtlich fühlst, wenn du an das Ergebnis, die Entscheidung oder Wahl denkst, bzw. bis alle Gedanken, Gefühle und Körperreaktionen, die du dir aufgeschrieben hattest, neutral sind.

Im Video geht es um eine Entscheidung von dir, die du bereust.

Wenn wieder eine Entscheidung ansteht:

Erinnere dich bei der nächsten Entscheidung, die du selbst zu treffen hast, daran:
solange dein Kopf überlegt, welche Entscheidung die Richtige ist, hast du keinen Zugang zu deiner inneren Weisheit.
In diesem Zustand wirst du keine gute Entscheidung treffen können.

„Eigentlich“ weißt du nämlich ganz genau: ja, nein oder ich weiß es nicht.
Deine innere Weisheit weiß es. Oder du spürst es.
Die „richtige“ Antwort findest du nicht mit dem Intellekt.

Wenn du merkst, dass du bewusst nach einer Entscheidung suchst und alle möglichen Szenarien gedanklich durchspielst, erinnere dich daran, loszulassen.
Etwas anderes zu machen.
Und vertraue darauf, dass du die Antwort schon in dir trägst.
Sie wird sich dir zeigen.
Und in dem Moment bist du dir sicher. Du weißt es einfach.
Du spürst es und die Frage „wie entscheide ich mich bloß?“ stellt sich nicht mehr.

Schreib mir im Kommentar, was sich durch die Klopfrunde für dich verändert hat!

Frieden schließen mit dem inneren Kritiker

dem inneren Kritiker nicht glauben

Ich bin mir sicher, du kennst ihn sehr gut… deinen inneren Kritiker, den Nörgler, das Teufelchen auf der Schulter,… wie auch immer du es nennst.

der innere Kritiker

Die Stimme in dir, die dir immer all die Sachen aufzählt, die du nicht gut (genug) machst, die du nicht darfst, was du auf keinen Fall tun solltest, usw.
Die dir sagt:

  • dass du zu ______ (faul, fett, träge, dumm, naiv, nett, alt, unsportlich, ungebildet, unwichtig, …) bist.
  • dass deine Frisur und Figur überhaupt nicht gehen.
  • dass du schon viel weiter sein könntest (im Privaten, beruflich, spirituell,…).
  • dass du keine gute Mutter / Partnerin / Frau / Freundin,… (Vater / Partner / Mann / Freund,…) bist.
  • ...

Die nur damit beschäftigt ist dir zu sagen, dass du ein Fehler auf 2 Beinen bist.​​​​​

Das Blöde ist, dass du es dieser Stimme NIE recht machen kannst.

Sie wird immer wieder etwas Neues finden, was ihr an dir nicht passt.
Was nicht gut genug ist.

Bei Wikipedia habe ich nichts darüber gefunden, aber im Selbsterkenntnis-Wiki steht unter Anderem:
Der innere Kritiker ist ein typischer, bei vielen vorkommender Ausdruck des Verstandes, der v.a. gespeist ist aus Konditionierungen und Erinnerungen. Er mäkelt ständig an dem herum, was man tut, urteilt das eigene Verhalten ab und verlangt Änderungen.

Stell dir vor, du willst ein Essen für 20 Personen kochen.

Diese 20 Menschen bestehen aus absoluten Fleischliebhabern (Fleisch muss immer auf den Tisch, sonst schmeckt es nicht), Veganern, Rohkostlern, Menschen mit Laktoseintoleranz, Selleriesaft-Liebhabern, Menschen, die gerade fasten und Menschen, die alle möglichen Diäten machen.

Na, mit welchem Gericht stellst du alle zufrieden?

Außer einem Glas Wasser fällt mir gerade nichts ein – und selbst da ist die Frage:
still, mittel oder sprudelig?
Aus einer Glas- oder Plastikflasche?
Von welcher Marke?

Auch da wird es keine Einigkeit geben. Und es kann auch jemand dabei sein, der überhaupt kein Wasser trinkt.

Du merkst schon… das ist echt schwierig bis unmöglich.

Genauso ist es auch mit dem inneren Kritiker.

Je mehr du versuchst, es ihm recht zu machen, desto komplizierter wird es und es bringt dich nirgendwo hin.
Du entfernst dich nur immer mehr von dir.
Du KANNST es ihm nicht recht machen!

Was ist dann die Lösung?

Ignorieren

Das Beste wäre, wenn du ihn einfach ignorierst.

In der Theorie total einfach.
In der Praxis durchaus eine Herausforderung.

Schließlich arbeitet der innere Kritiker schon fast so lange, wie du zurückdenken kannst, oder?!
Und er ist sehr fleißig und nimmt selten oder nie Urlaub.

Was kannst du tun, um der Stimme aus dem Off nicht so viel Beachtung zu schenken?

Bewusst werden

Der erste Schritt ist, dir darüber bewusst zu werden, dass du dieser Stimme nicht zu glauben brauchst!
Und dich immer und immer wieder daran zu erinnern, dass sie „nur rumlabert“.

Namen geben

Eine Idee ist es, der Stimme einen Namen zu geben. Aha… da redet die Alma wieder… Lass sie schnacken.

Du hast sicher schon mal Radio oder Fernsehen laufen gehabt, ohne hinzuhören oder hinzuschauen, weil du mit etwas anderem beschäftigt warst. Du hast dich einfach nicht darauf konzentriert.
Genauso, wie du das Band mit den aktuellen Meldungen beim Nachrichtensender vermutlich nicht immer liest.

Probiere das auch mal mit dem Nörgler in dir. Ihn wahrzunehmen, ihm zu sagen (wenn du alleine bist, gerne auch laut) Hallo__________ (Name – mein Beispiel Alma), da bist du ja wieder… und dich dann wieder dem zuzuwenden, was du vorher gemacht hast.

Das wird nicht von jetzt auf gleich gut funktionieren, sondern das braucht Übung.
Aber da die Stimme so aktiv ist, hast du vermutlich viele Möglichkeiten, es zu üben.

Nach einiger Zeit wirst du merken, dass die Stimme sich verändert.
Vielleicht ist sie nicht mehr so laut. Vielleicht taucht sie nicht mehr so oft auf. Vielleicht auch etwas anders.
Und du wirst merken, dass es für dich immer leichter wird, sie nicht mehr so ernst zu nehmen.

Du wirst auch feststellen, dass es dir leichter fällt sie zu ignorieren, wenn du allgemein gut drauf bist.
An Tagen mit innerem Regenwetter fällt es dem inneren Kritiker wieder leichter, zu dir durchzudringen.

Das ist total normal.
Lass dich davon nicht irritieren.

Tonart ändern

Du kannst dir auch vorstellen, die Stimme in einer anderen Tonart sprechen zu lassen. Micky Mouse wird immer gerne genommen.
Wenn die Micky Mouse-Stimme sagt: meine Güte, wie du wieder rumläufst. Das ist total peinlich! dann fällt es dir leichter, den Inhalt nicht ernst zu nehmen oder du lachst direkt los.

      der innere Kritiker

Nicht Micky Mouse, aber so wirklich ernst nehmen kann man diese Stimme nicht, oder?!

Gibt es einen Dialekt, den du lustig findest? Dann Verpasse dieser inneren Stimme genau diesen Dialekt und probiere, wie es dir damit geht. Wieviel Macht hat der Nörgler damit noch?

Freunde-Check

Ein Freunde-Check ist auch hilfreich.
Frag dich: würde ich so mit jemandem sprechen, den ich gern habe? Würde ich das meiner Freundin / einem Familienmitglied / meinem Partner,… sagen?
In dem Tonfall und mit diesen Worten? Würde ich so mit jemand anderem sprechen?

Meist lautet die Antwort: eher nicht.

Nimm das als Bestätigung, dass es „nur Geschnacke“ dieser Stimme ist und nicht „die Wahrheit“.

Nur ein Gedanke

Auf dem Klopf-Kongress Angst & Panik überwinden habe ich mit Anne Rose Pretorius über die 3 Prinzipien nach Sydney Banks gesprochen.

Probiere mal, was mit dem Nörgler passiert, wenn du ihn wahrnimmst und feststellst: es ist nur ein Gedanke.

Nicht mal dein Gedanke, sondern nur ein Gedanke.
Beobachte, ob sich dadurch etwas verändert.
Und wenn ja, was.

Gedanken kommen und gehen. Sie springen von einem Thema zum nächsten.
Sie bleiben nur, wenn wir sie festhalten, indem wir sie für wahr halten und darüber nachdenken.
Ansonsten ziehen sie weiter.

Das gilt natürlich auch für schöne und angenehme Gedanken – nur halten wir uns an denen seltener fest. Und selbst wenn, dann stört es uns nicht.

das positive Ziel dahinter

Nehmen wir mal an, der innere Kritiker ist gar nicht so böse, wie wir ihn oft empfinden, sondern er meint es gut mit uns.
Immer.

Was könnte das positive Ziel des inneren Kritikers sein?
Was könnte er Positives damit bezwecken wollen?
Wovor will er dich beschützen?
Das ist manchmal nicht so leicht herauszufinden. Ich geb’s zu.

Bleiben wir beim Beispiel von oben.
meine Güte, wie du wieder rumläufst. Das ist total peinlich!
Was könnte die positive Botschaft dahinter sein? Wovor könnte es dich schützen?

Du kannst den Kritiker auch direkt fragen und ein „Gespräch“ mit ihm beginnen.
Vielleicht sagt dir dein Nörgler gerade: was ist das denn für eine blöde Idee? Wie soll das denn gehen? Ich mache mich doch hier nicht zum Affen!

Vielleicht bekommst du auch eine Antwort. Zum Beispiel:
Weißt du noch, wie der Peter damals den blöden Spruch über deine Frisur gemacht hat? Wie alle darüber gelacht haben?
(wenn dich das triggert, dann klopf den Handkanten- oder Schlüsselbeinpunkt!)
Wie weh dir das getan hat? Wie doll du dich geschämt hast? Wie viel du deswegen geweint hast?
Diese Schmerzen möchte ich dir ersparen. Darum achte ich darauf, dass du ordentlich aus dem Haus gehst.

Unter dem Aspekt sieht alles ganz anders aus, oder?!

Der innere Kritiker entstand oft in der Kindheit und nutzt daher auch „Lösungen“, die ebenfalls aus dieser Zeit stammen!

Mit dem heutigen Wissen würde man das anders regeln, aber diese Strategien wirken ja auch in vielen Fällen...

Daher lade ich dich ein, dir immer wieder die Frage zu stellen: welche positive Absicht könnte dahinter stecken?
Und dich von den Antworten überraschen zu lassen.

Klopfen

Es gibt viele Möglichkeiten, wie du mit dem inneren Kritiker klopfen kannst.

Ich stelle dir hier die „außer-wenn-Klopftechnik“ von Andy Hunt vor, weil sie so pragmatisch, einfach und hilfreich ist. 

Das Ziel dieser Übung ist nicht, das Thema aufzulösen.
Es geht darum, Glaubenssätze zu entmachten, ihnen die Kraft zu nehmen und zu erkennen, dass sie nicht wahr sein müssen.
Und diese Technik passt super zum inneren Kritiker.

Los geht’s.
Sprich den Satz:

Ich glaube meinem inneren Kritiker alles laut aus und bewerte den Wahrheitsgehalt auf einer Skala von 0 – 100%.
Wenn du ihn Nörgler, Teufelchen, Stimme aus dem Off,… nennst, dann tausche den Begriff „inneren Kritiker“ in der kompletten Übung gegen das Wort aus, das du nutzt!

Punkte klassische Klopfakupressur

Handkante 3x
Auch wenn ich meinem inneren Kritiker alles glaube, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.
Auch wenn ich meinem inneren Kritiker alles glaube, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.
Auch wenn ich meinem inneren Kritiker alles glaube, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Augenbraue: ich glaube meinem inneren Kritiker alles
neben dem Auge: außer, wenn ich ihm nicht glaube
unter dem Auge: ich glaube meinem inneren Kritiker alles
unter der Nase: außer, wenn ich ihm nicht glaube
unter der Lippe: ich glaube meinem inneren Kritiker alles
Schlüsselbein: außer, wenn ich ihm nicht glaube
unter dem Arm: ich glaube meinem inneren Kritiker alles
auf dem Kopf: außer, wenn ich ihm nicht glaube

Tief atmen.

Sprich den Satz Ich glaube meinem inneren Kritiker alles noch einmal laut aus und schau, ob sich der Wahrheitsgehalt verändert hat.

Meist reicht eine Runde noch nicht für eine deutliche Veränderung. Klopf gerne 3 oder 4 Runden und spür dann wieder nach, wie sehr du deinem inneren Kritiker noch glaubst.

Falls du dich wunderst, dass ich den Punkt unter dem Arm mitklopfe: bei dieser Technik hört man mit dem „außer wenn-Aspekt“ auf. Ich hätte auch den Punkt auf dem Kopf weglassen können, damit es aufgeht.

Du kannst die Übung natürlich auch auf spezielle Sätze des inneren Kritikers anpassen.
Zum Beispiel:

ich kann nicht mit Geld umgehen – außer, wenn ich es doch kann
ich bin total faul – außer ich bin es nicht (nicht faul)
ich finde nie meinen Traumpartner – außer, wenn ich ihn doch finde
ich bin total fett und hässlich – außer, ich bin es nicht
ich schaffe es nie, mit dem Rauchen aufzuhören – außer, wenn ich doch mit dem Rauchen aufhöre
ich bin unsportlich – außer, wenn ich es nicht bin
mir fällt es schwer, eine neue Sprache zu lernen - außer, wenn es mir leicht fällt

Und auf allgemeine Glaubenssätze:

Menschen mit viel Geld (reiche Menschen) sind Verbrecher – außer, sie sind es nicht
Es gibt keine freundlichen Menschen mehr – außer, es gibt sie doch
Jeder denkt nur noch an sich – außer die, die es nicht tun und auch an andere denken

Spür deine Glaubenssätze auf und bring sie damit ins Wanken.

mit dem Unterbewussten in Kontakt gehen

Es gibt auch ein tolles Tool, dass sich „Ask and Receive“ nennt.
Dabei geht man davon aus, dass ein Teil in uns die Lösung für das Problem kennt. Mit diesem Teil geht man direkt in Kontakt und bittet ihn um Mithilfe.

Sprich die Sätze laut aus und lass sie wirken. Dein Unterbewusstsein erledigt den Rest.

Wie immer – pass die Worte so an, dass Sie für dich passen.

Es gibt einen Teil in mir der bereits weiß, wie ich es schaffe _______________ (meinen inneren Kritiker, den Nörgler, das Teufelchen auf der Schulter, die Stimme aus dem Off,…) nicht mehr ernst zu nehmen.
Dieser Teil ist bereit, den Rest von mir zu informieren.
Das geschieht gerade mit Gnade und Leichtigkeit.
Mein Körper, Geist und Seele erhalten diese Information.
Die Informationsübertragung ist nun abgeschlossen.

Atmen

Es gibt einen Teil in mir der bereits weiß, dass ich es schaffe _______________ (meinen inneren Kritiker, den Nörgler, das Teufelchen auf der Schulter, die Stimme aus dem Off,…) nicht mehr ernst zu nehmen. Und ich bin überrascht, wie schnell mir das gelingt.
Dieser Teil ist bereit, den Rest von mir zu informieren.
Das geschieht gerade mit Gnade und Leichtigkeit.
Mein Körper, Geist und Seele erhalten diese Information.
Die Informationsübertragung ist nun abgeschlossen.

atmen

Spür rein.
Merkst du eine Veränderung?

Du kannst die Übung gerne 1 Woche (oder länger) täglich machen.
Und / oder immer dann, wenn dir der Nörgler auffällt.

Beobachte einfach, ob sich etwas verändert. Und wenn ja, was es ist.

Ich bin neugierig und freue mich auf deinen Kommentar.

Hast du etwas über deinen inneren Kritiker oder Nörgler gelernt oder ihn vielleicht sogar neu kennengelernt?
Was hast du aus diesem Beitrag mitgenommen?
Wie gehst du mit deinem inneren Kritiker um?
Wie schaffst du es, ihn im Zaum zu halten?

Erste Hilfe nach dem Scheitern – mit EFT Klopfakupressur direkt besser fühlen

erste Hilfe beim Scheitern

Gescheitert.
Was für ein scheiß Gefühl!
Was für ein blödes Wort.

Bisher war mir auch noch nicht aufgefallen, dass darin auch das Wort „Eiter“ steckt...
Wie passend.
Es fühlt sich für mich auch an, als wäre innerlich etwas aufgebrochen...

Du hast dir etwas vorgenommen.
Vielleicht sogar alles dafür gegeben.
Opfer gebracht.
Ganz viel Energie reingesteckt.
Und Liebe. Sooo viel Liebe.

Und es hat doch nicht gereicht, denn du bist gescheitert.
Hattest keinen Erfolg.
Hast es verkackt.
Es hat nicht geklappt.

Und jetzt fühlst du dich wie der letzte Depp.
Ein Versager.
Unfähig.
Zu blöd.
Gescheitert.

Vielleicht hatten dir Menschen aus deinem Umfeld schon vorher gesagt: lass die Finger davon, probiere es nicht, mach es besser nicht, das wird sowieso nichts,…

… und jetzt musst du ihnen auch noch Recht geben.
Zumindest lagen sie mit ihren Vorhersagen richtig.

Das tut doppelt weh.
Dir selbst eingestehen zu müssen, dass du gescheitert bist, ist schon schlimm genug.

Oft ist mit dem Scheitern auch ein Traum geplatzt.

Eine Vision.
Ein geplanter Lebensabschnitt.

Und jetzt magst du mit niemandem darüber reden, um blöde Kommentare zu vermeiden und machst alles alleine mit dir aus.

Hier ein Beispiel aus meinem Leben.

Du kannst mir glauben, dass ich viele aufzählen könnte, denn im Scheitern bin ich echt gut. (im Umgang damit noch nicht so sonderlich ? )

Wir wollten schon seit Jahren einen Hund haben, aber es gab 2 gute Gründe dagegen: unsere ältere Katze, die keine Hunde mag und die kleine Wohnung.

Im letzten Jahr verstarb unsere Katze Mira und wir wohnen seit einiger Zeit in einem Haus mit großem Garten.
Erst brauchten wir noch etwas Luft um uns vom Verlust von Mira zu erholen, aber dann wurde der Wunsch nach einem Hund immer größer.
Wir wussten genau, was wir haben wollten. Schließlich muss der Hund auch zu unseren „Gegebenheiten“ passen und wir müssen ihm gerecht werden können.

Wir suchten einen „Hofhund 2.0“ – einen (gerne älteren) Hund, der einfach nur dabei sein möchte, nicht auf längere Spaziergänge besteht, sondern dem der Garten reicht, der freundlich ist, andere Hunde mag, Katzen mag (eine Katze möchten wir irgendwann wieder dazu haben) und die Tiere im Garten (Rehe, Fasane & Vögel) in Ruhe lässt.

Ein Couch Potatoe-Hund sozusagen.
Oder ein „Hofhund“, der im Haus lebt, aber auch jederzeit nach draußen kann.

Soweit die Theorie.

Uns war klar, dass wir keinen Hund vom Züchter wollten, sondern aus dem Tierschutz.

Wir hatten schon einige ältere „Semester“ gesehen, aber der Passende war nicht dabei. Einen Opi hätten wir gerne genommen – haben auf Nachfrage aber erfahren, dass er Katzen zum Fressen gern hat. Ein No-go – zumal auch die Katzen der Nachbarn durch unseren Garten streifen…

Und dann kam Maila.

Maila Hund
Maila Krokodil

Wir haben sie im Tierschutz gesehen und uns sofort verliebt.
Ein großes, liebes, freundliches, verträgliches, verschmustes Mädchen. Zu toll, um wahr zu sein.

Sie hat uns zu Hause besucht, war noch schöner als auf den Fotos und ist wirklich ein Traumhund.

Und was hat das jetzt mit Scheitern zu tun?

Je mehr sie bei uns ankam, desto mehr hat sich ihr Wesen gezeigt.
Im Haus war sie ruhig und lieb – wenn sie nicht gerade ihre 5 Minuten hatte. Dann sprang sie uns an, knabberte ziemlich doll an uns rum (ich habe aufgehört, die blauen Flecke zu zählen…) und ließ sich überhaupt nicht bändigen.

„Aus“ oder „Nein“ scherten sie kein Stück.

Sie knabberte alles an. Sie hat mehrere ihrer Geschirre durchgeknabbert, ihr Hundebett, ein altes Sofa von meiner Oma, schließlich die Haustür,…

Im Wohnzimmer tickte sie völlig aus, wenn sie durch die Terrassentür in 30m Entfernung eine Katze sah. Sie war nicht zu halten und wäre am liebsten durch die geschlossene Tür gerannt.

Es schien auch, als fehlte ihr das „Rudel“ von der Pflegestelle. Und ihre Freiheit.

Spaziergänge waren ein Abenteuer. Sie schmiss sich immer mal wieder hin und blieb stumpf liegen. Dank Geschirr können wir sie „animieren“ aufzustehen. (okay, wir haben sie damit hochgehoben…)
Wenn sie ein Reh sah, dann war unsere Standfestigkeit gefragt, denn sie sprang volle Pulle ins Geschirr und wollte hinterher.
Soviel zum Thema: kein Hund mit Jagdtrieb.

Und dann war da noch die Sache mit Besuch.
Andere Menschen mochte sie nicht ins Haus lassen. Sie verbellte alle und fing auch an zu knurren. Zuerst wich sie dabei noch zurück, aber je mehr sie sich hier Zuhause fühlte, desto mehr meinte sie, uns beschützen zu müssen. Und desto mehr ging sie dabei bellend und knurrend auf die Menschen zu.
Wir konnten sie kaum noch halten und der Besuch durfte sich möglichst nicht bewegen.

Das ging einfach nicht.

Wir waren mit ihrem Beschützerinstinkt überfordert und wollten nicht das Risiko eingehen, dass sie jemanden biss, nur weil wir ihr nicht vermitteln konnten, dass sie uns nicht zu beschützen braucht…

Fazit:
Maila ist ein Traumhund. Lieb, schmusig und mit tollem Charakter.

Nur leider passt sie nicht zu uns, denn wir können ihr nicht gerecht werden.

Sie müsste auch mal ohne Leine auf dem Grundstück laufen können, sich hinlegen und den Wind um die Nase wehen lassen, aber das ging nicht. Dann wäre sie schnell abgezischt und würde wahlweise Rehe, Fasane, Vögel, Nachbars Katzen, Radfahrer oder sonstwas jagen.
Wir haben zwar einen Zaun, aber das Grundstück ist nicht gesichert wie Fort Knox.

Wir sind gescheitert.

Bei der Auswahl des Hundes (obwohl wir so genau wussten und gesagt haben, was wir suchen, brauchen und leisten können) und bei der „Erziehung“ des Hundes.

(bevor jetzt jemand sagt: dann hätten sie euch doch diesen Hund nicht geben dürfen – das stimmt. Aber Maila hat sich auf der Pflegestelle im Rudel anders verhalten. Sie lief frei im (gut gesicherten) Garten. Geknabbert hat sie vermutlich mit den Hundekumpels. Sie liebte es, einfach nur dabei zu sein, lag viel und genoss jede Kuscheleinheit. Sie war dort auch erst ein paar Tage, so dass man ihr Wesen noch nicht erkennen konnte und mit dieser Pflegestelle gab es insgesamt Probleme…)

Natürlich habe ich schon etliche Videos zum Thema geschaut und auch tolle Bücher gelesen, aber bis zu den einfachen Übungen kamen wir gar nicht.

Wir haben es auch mit Hundetrainern versucht, aber bei Maila hat sich herauskristallisiert, dass sie viel von einem Herdenschutzhund in sich trägt. Da ist es mit Kommandos nicht so einfach, denn diese Hunde sind es gewohnt, selbst Entscheidungen zu treffen. Das ist eigentlich auch ihr Job. Wie auch das Beschützen ihrer Herde.
Dazu kommt noch, dass sie jahrelang auf der Straße gelebt und diese Fähigkeiten ausgelebt hat.

So mussten wir schweren Herzens die Entscheidung treffen, sie wieder abzugeben ?– zum Wohle aller.
Auch wenn es sich total anders anfühlt.
Es hat uns das Herz gebrochen, weil wir sie schon sooooo liebgewonnen hatten.
Aber es ging nicht anders.

Jetzt lebt sie mit Hundekumpels zusammen, hat ein ausbruchssicheres Grundstück und ist viel ausgeglichener.
Die neuen Besitzer haben Erfahrung mit Herdenschutzhunden (ein Hundekumpel ist auch ein Herdenschutzhund) und sie ist in guten Händen.
So sehr uns das natürlich freut – so sehr fehlt sie uns auch.

Trotzdem sind wir gescheitert.

Aber Scheitern gehört auch dazu.

Zum Leben.

Oft stellen wir rückblickend fest, was wir daraus lernen konnten.

Wie wir daraus Stärke gewonnen haben.
Was es ohne das Scheitern gar nicht gegeben hätte.
Was ohne Scheitern nicht möglich gewesen wäre.

Denk zum Beispiel an Joanne K. Rowling *, die mit ihren Anfragen bei Verlagen x-mal gescheitert ist, bevor ein Verlag erkannt hat, welches Potential in diesen Manuskripten steckt.

Michael „Air“ Jordan sagte:
„Ich habe in meinem Leben immer und immer wieder versagt. Und deshalb bin ich erfolgreich.“

Oder wie es Thomas Alva Edison, der Erfinder der Glühbirne, ausgedrückt hat:
„Ich habe nicht versagt. Ich habe nur 10000 Wege gefunden, die nicht funktionieren.“

Gelingt es dir, dein Scheitern auch so positiv zu sehen?

Wie wäre es, wenn du dein Scheitern auch so betrachtest?
Was wäre, wenn du gar nicht gescheitert bist?
Was wäre, wenn du gar nicht scheitern kannst?
Was wäre, wenn „scheitern“ nur (d)ein Gedankenkonstrukt ist?
Wie wäre es, wenn du nur einen (weiteren?) Weg gefunden hast, der nicht funktioniert?

Spür nach.

Wie fühlt sich das für dich an?

Wenn sich in dir gerade alles sträubt, weil du dir überhaupt nicht vorstellen kannst, dass du dein Scheitern akzeptierst, dann klopf doch direkt mit.

Jetzt spür noch mal nach.
Was hat sich in dir verändert?
Ist deine Einstellung zum Thema Scheitern jetzt anders? Wenn ja – wie?

Schreib mir doch im Kommentar, wie du mit Scheitern umgehst und was du aus der Klopfrunde mitgenommen hast. 

Klopfakupressur löscht keine Erinnerungen, sondern Belastungen

EFT löscht keine Erinnerungen

Immer mal wieder schnappe ich auf, dass jemand nicht klopft, weil er Angst hat, dadurch die Erinnerung an das Ereignis zu verlieren.

Daher möchte ich noch mal genau darauf eingehen, was du mit Klopfakupressur bewirken kannst und was nicht.

EFT* basierte Klopfakupressur wirkt nicht so, wie du das vielleicht mit „geblitzdingst“  aus dem Film „Man in Black“ kennst!

Dort wird der Neuralisator eingesetzt, es blitzt und die Erinnerung ist gelöscht.
Komplett.
Das passiert bei der EFT* basierten Klopfakupressur NICHT!

Klopfakupressur löscht keine Erinnerungen!

Das ist auch überhaupt nicht das Ziel.

Das Ziel von Klopfakupressur ist, dass dich Dinge (Situationen, Erinnerungen,…), die dich früher belastet haben, nicht mehr berühren, stressen oder triggern.

Dass du weißt: ja, das war so, aber es belastet mich nicht mehr.
Ich kann daran denken, ohne dass ich darauf reagiere
(mit dem Körper, den Sinnen, Emotionen, Gedanken,…).

Du kannst dir Klopfakupressur auch wie einen seelischen Hausputz vorstellen.

Wenn du mit dem Staubsauger durch die Wohnung gehst, dann verschwendest du keinen Gedanken daran, dass er das Laminat, den Teppich oder die Fliesen mit aufsaugen könnte.
Der Bodenbelag bleibt unverändert – die Krümel, Fussel, Tierhaare und der Dreck verschwinden aber.

So wirkt die Klopfakupressur auch.

Du beklopfst den Stress in deinem Energiesystem, der mit der Emotion / Erinnerung / Situation / dem Körpergefühl,… zusammenhängt und löst den Stress bzw. die Belastung auf.
 
Danach hast du die belastende Emotionen oder das unangenehme Körpergefühl losgelassen – kannst dich aber trotzdem an die Situation erinnern.
Entweder neutral oder sogar positiv.

Nehmen wir an, du hast jemanden kennengelernt und aus Unsicherheit und Schüchternheit etwas gesagt oder getan, das dir total peinlich ist. Vielleicht hat die andere Person auch noch darüber gelacht und du fühltest dich ausgelacht.

Wenn du dieses Ereignis erfolgreich beklopfst, dann erinnerst du dich auch hinterher noch genau daran, was passiert ist.

Der Unterschied ist aber, dass dir das nichts mehr ausmacht und du vielleicht sogar darüber lächeln kannst, wenn du dir vorstellst, wie ungeschickt du dich damals angestellt hast.

Die Erinnerung verbindet mich...

Die Angst, dass die Erinnerungen nach dem Klopfen komplett verschwunden sind tritt oft im Zusammenhang mit einer Person auf, die man sehr geliebt hat und zu der es sehr schmerzhafte Erinnerungen gibt. 

Das können Situationen sein, die sehr lange zurückliegen.

Genauso können es auch Gegebenheiten aus den letzten Wochen oder Monaten im Leben dieser Person sein.
Oder der Schmerz über den Tod, in dem man sich völlig verliert.

In diesen Fällen sieht man den Schmerz bzw. die Belastung als Verbindung mit dieser Person, die man – verständlicherweise - auf keinen Fall verlieren möchte.

Das passiert aber durch Klopfakupressur auch nicht.

Man ist und bleibt mit dieser geliebten Person verbunden.

Mit dem Herzen.

Der Schmerz bzw. die Belastung sind eher wie ein Schleier, der es einem schwer macht, sich auch an die schönen Momente mit dieser Person zu erinnern und dafür dankbar sein zu können.
Oder sich überhaupt mit einem Lächeln im Herzen an die Person erinnern zu können, anstatt sofort in Tränen auszubrechen, auch wenn der Verlust schon 15 Jahre oder länger her ist.

Wenn wir wissen, dass wir durch das Klopfen „nur“ den Schleier lüften und einen viel intensiveren Zugang zu den liebenden Gefühlen dieser Person gegenüber haben, dann fällt es uns auch viel leichter, das Thema zu beklopfen und uns von dem emotionalen Ballast zu befreien.

EFT* ist die Abkürzung für „Emotional Freedom Technique“ – Technik der emotionalen Freiheit.

Das ist das Ziel von EFT* basierter Klopfakupressur: emotional frei zu sein.

Es geht bei der EFT* basierten Klopfakupressur auch nicht darum, alle Emotionen immer und sofort „wegklopfen“ zu wollen.

Emotionen gehören zum Leben dazu.
Es wäre doch total schade, wenn wir sie nicht erleben und wahrnehmen würden.
Sie machen das Leben bunt.

das Leben ist bunt

Wir können Freude auch viel intensiver wahrnehmen, wenn wir wissen, wie sich das Gegenteil anfühlt.

Wusstest du, dass Emotionen „eigentlich“ von kurzer Dauer sind?

Wenn wir sie nicht festhalten (bewusst oder unbewusst), dann „dauert“ eine Emotion ca. 90 Sekunden.

Das zählt natürlich sowohl für die Emotionen, die sich „gut“ anfühlen als auch für die Emotionen, die wir nicht gerne wahrnehmen.

In der Theorie sieht das so aus:
Wut – 90 Sekunden – Wut ist wieder weg
Glück – 90 Sekunden – Glück ist wieder weg
Angst – 90 Sekunden – Angst ist wieder weg
Liebe – 90 Sekunden – Liebe ist wieder weg

Kannst du dich erinnern, dass du mal „nur“ 90 Sekunden wütend warst?

Wenn du länger als diese 90 Sekunden wütend bist, dann liegt das z.B. daran, dass du immer wieder über das nachdenkst, was dich so wütend gemacht hat oder auf die Körperreaktionen reagierst.
Die Situation immer und immer wieder durchkaust.
Jeder neue Gedanke löst eine Emotion aus, die wieder ca. 90 Sekunden anhält.

Mit diesen Gedanken bzw. dem (innerlichen) Schimpfen verhinderst du, dass die Emotion „einfach“ weiterziehen kann, bzw. gießt immer wieder Öl ins „Emotionsfeuer“.

Du hältst sie damit unbewusst und sicher auch ungewollt fest.

Wenn du dich in der Wut „festgebissen“ hast und es nicht schaffst, sie loszulassen oder angemessen zu reagieren, dann ist ein guter Zeitpunkt, Klopfakupressur einzusetzen.

In diesem Beitrag findest du ein Video, mit dem du jedes deiner Themen bearbeiten kannst.

Falls du dich jetzt gerade ärgerst, weil dir durch den Beitrag Situationen eingefallen sind, in denen du nicht geklopft hast, weil du Angst hattest, du würdest sie damit auslöschen, dann klopf direkt den Frust, Ärger und all die anderen Emotionen.

Du wusstest es eben nicht besser und aus dem „alten“ Wissensstand heraus hast du genau richtig gehandelt.

Jetzt bin ich neugierig:
War dir klar, wie Klopfakupressur wirkt?
Welche Erfahrungen hast du gemacht?

Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Veränderungen durch Corona – Krise als Chance

Angst vor Veränderung Corona

Schon Wahnsinn, wie sich die Welt in den letzten Monaten verändert hat.

Erinnerst du dich noch daran, worüber du dir im Dezember Sorgen gemacht hast?

Was dir im Dezember total wichtig war?
Was davon kommt dir jetzt noch wichtig vor? (falls du dich noch erinnern kannst)

Haben sich deine Prioritäten verändert?

Das muss ja nicht schlecht sein.

Vielleicht hast du schon mal gehört, dass jemand eine schwere Krankheit hinterher als „größtes Geschenk“ bezeichnet.

Ganz sicher nicht deshalb, weil die Schmerzen oder Behandlungen so toll waren.

Aber weil sich der Fokus verändert hat.

Dinge, die früher wichtig waren, spielen plötzlich keine Rolle mehr.

Die Werte verändern sich oft.

Es geht nicht mehr darum zu zeigen, „was man hat“, sondern eher zu leben „wer oder wie man ist“.

Die fünfte Handtasche und das 33. Paar Schuhe sind nicht mehr wichtig.
Viel wichtiger ist der Moment, in dem man Vögel beim Fressen beobachtet oder sich über ein Lächeln einer fremden Person gefreut hat.

Die Zeit der faulen Kompromisse ist vorbei, weil man erfahren hat, dass das Leben endlich und die Zeit begrenzt ist. Gewusst hat man das schon lange, aber die Bedeutung hat man erst jetzt richtig verstanden.

Man merkt, dass man bisher eher überlebt hat anstatt gelebt zu haben.
Dass man in einem Hamsterrad gefangen war, ohne es zu bemerken. Und wenn man es bemerkt hat, dann konnte man es ignorieren.

Das geht dann aber nicht mehr.

Man nutzt die zweite Chance um das zu tun, was man „schon immer“ machen wollte.

So hört sich Veränderung doch gar nicht so schlecht an, oder?!

Es ist alles eine Frage der Perspektive.
Immer.

Wie wäre es, wenn du dir mal die Frage stellst:

Welche positive Veränderung könnte diese Krise für mich zur Folge haben?

Oft ist es so, dass wir vor großen Veränderungen zurückschrecken.
Sie aufschieben.
Davor zurückzucken.
Sie nicht wollen.
Uns winden, überlegen und schließlich doch für den – vermeintlich – einfachen Weg entscheiden und alles so lassen, wie es ist.

Wir bleiben in unserer Komfortzone – auch wenn sie gar nicht komfortabel ist, sondern wir uns dort eigentlich ziemlich beschissen fühlen.

Das Problem mit diesen Überlegungen ist, dass wir dazu immer Beispiele aus unserer Erinnerung heranziehen, die wir schon kennen.
Das heißt, wenn wir bisher eher unfreiwillig etwas verändert haben oder die Veränderungen nicht die gewünschten Ergebnisse hatten, dann erinnern wir uns auch nur an diese Beispiele.

Kein Wunder, dass wir dann lieber auf Veränderungen verzichten.

Wenn wir aber bei unseren Überlegungen und Abwägungen auch Zugriff auf die ganzen positiven Möglichkeiten hätten, die in Veränderungsprozessen stecken können, würde unsere Entscheidung sicher anders ausfallen!

Wir würden uns vielleicht sogar auf Neuerungen freuen, wenn wir das Potential sehen könnten.
Die Möglichkeiten, die darin stecken.

Wenn wir offen dafür sind, dass etwas Positives kommen kann.

Aktuell werden wir zur Veränderung gezwungen.

Nicht zur Veränderung in uns.
Dazu kann uns niemand zwingen.
Das muss aus uns heraus kommen.
Das müssen wir wollen.
Oder zumindest daran interessiert sein.

Aber an den Veränderungen im Außen kommen wir nicht vorbei.
Davor können wir die Augen nicht verschließen – selbst wenn wir wollen.

Wenn sich im Außen so viel wandelt, ist es eine gute Gelegenheit zu gucken, was in uns los ist.

Wie wir zu Veränderungen stehen.
Welche Ängste in uns schlummern.
Welche Erfahrungen wir gemacht haben.
Wie uns diese Erlebnisse und Erfahrungen heute noch begleiten.

Und uns davon zu befreien, um frei von Belastungen auf eine Veränderung zugehen zu können.

Wie wäre es, 

  • wenn du die Chancen siehst, die diese Krise mit sich bringt?
  • wenn du Lösungen für Probleme entwickelst?
  • wenn du neue Dinge lernst?
  • wenn du dich weiterentwickelst?
  • wenn du an dir arbeitest?
  • wenn du akzeptieren kannst, dass sich Dinge geändert haben?
  • Wenn du mehr zu dir findest?
  • Wenn du deine Werte (neu) entdeckst?
  • Wenn du feststellst, was dir WIRKLICH wichtig ist?
  • Wenn du zufriedener bist?
  • Wenn du glücklicher bist? (auch wenn du vielleicht weniger hast)
  • wenn du deine Zeit mehr zu schätzen weißt?
  • wenn du deinen Blick auf Veränderung wandelst und ihr positiv gegenüber stehst?

Klopf mit und lass deine Angst vor Veränderung los.

Mir geht es nicht darum zu sagen: ist doch alles gar nicht schlimm, was gerade passiert.

Es stehen so viele Existenzen auf dem Spiel.
Viele Menschen kommen an ihre Grenzen oder auch darüber hinaus.

Gerade dann ist es wichtig, einen klaren Kopf zu behalten.

Und das geht nicht, wenn du in Angst und Panik lebst.
Dann bist du im Überlebensmodus.
Das ist kein guter Zustand, um Entscheidungen zu treffen.

Lass deine Angst vor Veränderungen los, damit du wieder klar denken und gute Entscheidungen treffen kannst.

Schreib mir bitte im Kommentar, was dir die Klopfrunde gebracht hat und was dir aktuell hilft, um einen klaren Kopf zu bekommen.

Warum habe ich das nicht schon viel früher gemacht?

warum habe ich das nicht früher gemacht

Vielleicht kennst du das von dir auch, dass du etwas machst und dich hinterher fragst:

Warum habe ich das nicht schon viel früher gemacht?

Diese Frage kannst du dir zu allen möglichen Situationen stellen.

Das Blöde ist nur, dass sie dir nicht weiterhilft.

Im Gegenteil.

Damit lenkst du deine Aufmerksamkeit auf Dinge, die sich nicht gut anfühlen anstatt dich über das zu freuen, was du (jetzt endlich) gemacht hast.
Du beschäftigst dich wieder mit der Vergangenheit, anstatt dich im Hier und Jetzt gut zu fühlen.
Und du erzählst dir Geschichten über dich, die vermutlich nicht so freundlich sind.

Hätte, hätte, Fahrradkette!

Selbstvorwürfe bringen dich nicht weiter!

Oder hast du dich dadurch schon mal besser gefühlt?
Oder dich beim nächsten Mal anders verhalten?

Ganz davon abgesehen, dass es einen Grund dafür gab, dass du es nicht früher gemacht hast.
Warum?
Einfach, weil du es sonst schon früher gemacht hättest!

  • Vielleicht hattest du Angst.
  • Vielleicht warst du unsicher.
  • Vielleicht warst du faul.
  • Vielleicht hattest du falsche Erwartungen.
  • Vielleicht hast du es dir schlimmer vorgestellt.
  • Vielleicht war einfach noch nicht der richtige Zeitpunkt.
  • Vielleicht wusstest du keine Lösung.
  • Vielleicht war es auch etwas ganz anderes.

So oder so – du hast es nun mal nicht früher gemacht.

Indem du dich innerlich ausschimpfst, dass du „es“ nicht früher gemacht hast, sagst du dir damit auch, dass deine Ängste, Unsicherheiten und Vorstellungen „falsch“ waren.
Dass du sie zu ernst genommen oder überbewertet hast.
Dass du nicht richtig gehandelt hast.

Was hält dich jetzt davon ab, dich darüber zu freuen, dass du es gemacht hast?

Den Schritt wertzuschätzen?
Dich zu akzeptieren, wie du bist?
Die Situation zu akzeptieren, wie sie ist?

Was hält dich ab?

  • Welche Gedanken sind da?
  • An wen oder was erinnert dich das?
  • Welche Stimme hast du im Ohr?
  • Was fühlst du?
  • Welche Körperreaktionen sind da?

Nimm dir einen Moment, hinzuspüren und klopf dabei den Schlüsselbeinpunkt.
Schreib dir auf, was dir in den Sinn kommt.

Wie sehr belastet dich das alles auf einer Skala von -10 – 0?
-10 steht für unerträglich, 0 für neutral

SUE Skala

Schreib dir diese Zahl auf.

Und mach die Übung mit, um das loszulassen, was dich belastet.
Du hast die Wahl zwischen dem Skript und dem Video.

Klopfpunkte Energy Tapping

Herzposition:
warum habe ich das nicht früher gemacht?
warum habe ich das so lange aufgeschoben?
warum habe ich das nicht früher gemacht?

Auf dem Kopf: warum?
Drittes Auge: warum?
Augenbraue: ich verstehe mich nicht
Seite vom Auge: es war doch gar nicht schlimm
unter dem Auge: warum habe ich es nicht früher gemacht?
unter der Nase: sooo viel Stress
unter dem Mund: wegen nichts
Schlüsselbein: das wäre nicht nötig gewesen
Daumen: warum habe ich so lange gewartet?
Zeigefinger: das macht gar keinen Sinn
Mittelfinger: ich verstehe es nicht
Ringfinger: ich verstehe mich nicht
kleiner Finger: das war doch ein Klacks
Karatepunkt: gar nicht schlimm

Auf dem Kopf: überhaupt nicht schlimm
Drittes Auge: aber das wusste ich vorher nicht
Augenbraue: ich hatte es mir anders vorgestellt
Seite vom Auge: was Schlimmes befürchtet
unter dem Auge: ich hatte Angst
unter der Nase: war unsicher
unter dem Mund: traute mich nicht
Schlüsselbein: traute es mir nicht zu
Daumen: hätte ich das vorher gewusst
Zeigefinger: dann hätte ich das schon früher gemacht
Mittelfinger: viel früher
Ringfinger: aber ich wusste es ja nicht
kleiner Finger: jetzt bin ich schlauer
Karatepunkt: trotzdem ärgerlich

Auf dem Kopf: um die vertane Zeit
Drittes Auge: das hätte ich früher machen können
Augenbraue: und sollen
Seite vom Auge: aber nein
unter dem Auge: ich konnte nicht
unter der Nase: ich wollte nicht
unter dem Mund: es ging nicht
Schlüsselbein: ganz lange Zeit
Daumen: aber jetzt ging es
Zeigefinger: zum Glück
Mittelfinger: endlich
Ringfinger: es wurde auch Zeit
kleiner Finger: trotzdem schade
Karatepunkt: um die vertane Zeit

Auf dem Kopf: aber ich wusste es nicht besser
Drittes Auge: hinterher ist man immer schlauer
Augenbraue: hätte, hätte, Fahrradkette
Seite vom Auge: trotzdem ist es gut
unter dem Auge: dass ich es jetzt gemacht habe
unter der Nase: und anstatt mich zu ärgern
unter dem Mund: über die Vergangenheit
Schlüsselbein: und vertane Chancen
Daumen: könnte ich mich auch freuen
Zeigefinger: über das Hier und Jetzt
Mittelfinger: über den Moment
Ringfinger: über das, was ich gemacht habe
kleiner Finger: was ich geschafft habe
Karatepunkt: was ich geleistet habe

Auf dem Kopf: was ich mich getraut habe
Drittes Auge: es wertschätzen
Augenbraue: einfach so
Seite vom Auge: weil es wichtig ist
unter dem Auge: das zu sehen
unter der Nase: zu erkennen
unter dem Mund: dass es nicht früher ging
Schlüsselbein: dass ich es nicht früher gekonnt hätte
Daumen: aber in dem Moment
Zeigefinger: wo es für mich ging
Mittelfinger: hab ich es gemacht
Ringfinger: und das ist toll
kleiner Finger: ich erkenne es an
Karatepunkt: besser spät als nie

Auf dem Kopf: ich entscheide mich
Drittes Auge: mir zu danken
Augenbraue: für den Mut
Seite vom Auge: dass ich es gemacht habe
unter dem Auge: zum richtigen Zeitpunkt
unter der Nase: dass ich die Kraft hatte
unter dem Mund: ich bin kraftvoll
Schlüsselbein: ich habe es umgesetzt
Daumen: ich bin stark
Zeigefinger: dafür wertschätze ich mich
Mittelfinger: und schenke mir Liebe
Ringfinger: und Dankbarkeit
kleiner Finger: für all meine Zellen
Karatepunkt: das habe ich gut gemacht

Auf dem Kopf: richtig gut gemacht
Drittes Auge: das war toll von mir
Augenbraue: eine gute Entscheidung
Seite vom Auge: ich fühle mich gut
unter dem Auge: das gute Gefühl
unter der Nase: fließt in all meine Zellen
unter dem Mund: sie tanzen vor Freude
Schlüsselbein: und Dankbarkeit
Daumen: ich liebe mich
Zeigefinger: ich danke mir
Mittelfinger: das war toll
Ringfinger: das habe ich gut gemacht
kleiner Finger: richtig gut gemacht
Karatepunkt: ich fühle mich gut

Nimm einen tiefen Atemzug und spür noch mal in dich hinein.

Wie fühlst du dich jetzt, wenn du an all das denkst, was du dir notiert hattest?
Stimmt davon überhaupt noch etwas?

Wie fühlst du dich jetzt?

Ordne es auf der Skala von -10 bis +10 ein.
-10 = unerträglich schlecht, 0 = neutral, +10 = ich könnte vor Freude die ganze Welt umarmen

Schreib dir diese Zahl auf und vergleiche sie mit der, die du vor der Übung aufgeschrieben hast.
Was hat sich verändert?

Schreib mir doch im Kommentar, was du gesehen hast und welche Veränderung eingetreten ist.

So kannst du deine Angst vor Corona beruhigen

Mir sind in den letzten Tagen viele Videos und Informationen rund um das Thema „Corona“ von Kollegen über den Weg gelaufen.

Daher habe ich mir überlegt, sie alle an einem Ort zu sammeln, damit du dir die Übung raussuchen kannst, die dir besonders liegt und gut tut.

Schau gerne öfter her.
Ich plane, diese Seite zu aktualisieren und neue Übungen hinzuzufügen.

Was du auf jeden Fall machen kannst, ist dir richtig die Hände zu waschen

Mir ist es wichtig, dass du aus der Ohnmacht rauskommst und dich besser fühlst.
Angst ist kein guter Ratgeber – und nicht gut für das Immunsystem.

Tu dir also einen Gefallen und werde aktiv. 

Tu etwas gegen deine Ängste und Unsicherheiten!

Auch (oder gerade) wenn heute niemand sagen kann, wie es weitergeht.
Auch wenn sich die Fachleute nicht einig sind, was uns erwartet. (das sind sie bei anderen Themen auch nicht)

Pass die Übungen bitte an.
Sprich aus, was du in dir wahrnimmst.
Sprich aus, was dir Angst macht.

Los geht's!


Post von Viktoria Glasmann - Fachärztin für Neurologie, Angst-und Traumatherapeutin 

(auch lesbar, wenn man nicht auf Facebook ist!)


Michaela Thiede  - Angst vor Corona Virus - So kannst du deine Angst davor reduzieren

Meditation zur Stärkung der Selbstheilungskräfte


Dr. Willem Lammers - umgehen mit Corona – weniger Angst und Stress in 30 Minuten


Angelika King - Energetisches Selbstmanagement in Zeiten von Corona & Co


Andrea Christiansen - Immunsystem und Resilenz stärken bei Stress, Corona-Angst, Klopftechnik


Christine Riemer-Mathies - Klopfen in Zeiten des Corona-Virus - Mentale und körperliche Stärkung mit der Klopfakupressur


Andreas Goldemann - Entlastung und Stärkung des Körperfelds und des Immunsystems


Irene Kaiblinger-Pech - Entspannt durch die CoronaZeit


Silvia Hartmann – die Macht der Positiven

und

Silvia Hartmann – Raus aus der globalen Panikpandemie! Von der Angst zur Liebe - Selbstbeschuetzung mit dem strahlenden Energieherz!

Man kann das Video auch sehen, selbst wenn man nicht auf Facebook angemeldet ist!


Dr. Susanne Marx - Meine Sichtweise zu Corona

Dr. Susanne Marx - Corona - Stärkung der Immunabwehr (Theta)


Carole Volkart - Coronavirus ? EFT für weniger Stress & mehr innere Ruhe für die aktuelle Zeit | EFT-Klopftechnik


Tina Husemann - was Corona & Klopfakupressur dir jetzt schenken (Klopfrunde & Meditation)


Sabine König - Mit Depressionen durch die Corona-Krise (Teil 1)

Sabine König - Mit Depressionen durch die Corona-Krise (Teil 2): 10 Tipps für Betroffene


Heike Prevrhal - Stress lindern und Entspannung trotz Corona mit EFT Klopfakupressur


Frithjof Krepp und Eva Gerigk - Ich sag mir nicht ab: Der Positiv-Song in Corona-Zeiten (unplugged)


Da fällt mir direkt auch der Körperzellen-Rock ein. (sehr polarisierend 😉 )


Michaela Thiede - Was tun, wenn die Corona Krise deine Existenz bedroht? 
So bekommst du einen klaren Kopf und kannst bessere Entscheidungen treffen.

Michaela Thiede - Lagerkoller wegen Corona - ich will wieder raus


Regina Herzog-Visscher - Der Corona Lemon Blues


Corona Livestream vom Klopf-Kongress 2020 am 13.07.


Erfahrungsbericht David Abel : klopfen bei Corona hat geholfen


Covid-19 Patienten und Lungenentzündung: ist Vermeidung und Prävention eine Möglichkeit, die Kurve der Verläufe zu flatten?

Corona Infos

Emotionale Selbsthilfe in beispiellosen Zeiten von Sabine Ebersberger und Dr. Michael Bohne


Michaela Thiede - Veränderungen durch Corona -  Krise als Chance


Margarete Herrig - ruhig und gelassen bleiben trotz Corona


Steve Wells - Intention Tapping (mit deutscher Übersetzung durch Detlev Tesch)


Michael Neill im Interview mit David Glazer - Wie kann ich die Daten deuten, die mir zur Verfügung stehen?  (und viel mehr - du kannst den Untertitel auf Deutsch einstellen)



21 Tage kostenlose Meditation (auf Englisch) Finding hope in uncertain times
https://chopracentermeditation.com/


Das reicht dir noch nicht?

Mit dem Gutscheincode Corona gebe ich dir (bis Ende Juli) 30% Rabatt auf meine Energy Toolbox bei Ängsten und das Klopf-Kongress Paket 2020 Angst und Panik überwinden.

Mehr über die Inhalte der Energy Toolbox kannst du hier nachlesen.

Gutscheincode CORONA eingeben, wenn du zugreifen möchtest.

Klopf-Kongress 2020 Angst und Panik überwinden

Was im Paket enthalten ist, erfährst du auf dieser Seite.

Gutscheincode CORONA eingeben, wenn du zugreifen möchtest.

Du möchtest gerne das Paket vom Klopf-Kongress 2020 oder die Energy Toolbox bei Ängsten - kannst es dir aber nicht leisten?
Dann beantworte mir die Fragen und ich melde mich schnellstmöglich bei dir.


Zum Abschluss noch der Bericht von einem Infizierten, der seine Corona - Symptome mit Klopfakupressur verbessert hat 

(Video auf Englisch –  Weiterleitung  zu YouTube - Untertitel auf Deutsch einstellbar)
und zwar so: Zahnrad (Einstellungen) -> Untertitel -> englisch (automatisch erzeugt) -> Untertitel -> automatisch übersetzen -> Sprache auswählen.


Bleib gesund bzw. werde schnell wieder gesund.


In unserer Facebook-Gruppe findest du übrigens auch immer wieder aktuelle Angebote.

Ruhig bleiben, wenn der Hund nicht auf dich und deine Kommandos hört

der Hund hört nicht

Hast du schon gemerkt, dass der Hund noch viel weniger auf dich und deine Kommandos hört, je mehr du dich darüber aufregst und je mehr dich das stresst?

Die Frage ist:

Wie schaffst du es, ruhig zu werden?

Diese Übung wirkt besonders gut, wenn du sie in Ruhe machst.
Wenn du dir etwas Zeit nimmst und in Ruhe mitarbeitest.

Wenn du schon mitten im Stress bist, dann fällt sie dir vermutlich nicht ein.

Und je mehr Stress du im Vorfeld schon abgebaut hast, desto weniger schnell verlierst du deine Geduld und Ruhe, wenn der Hund wieder mal nicht das macht, was du von ihm erwartest.

Es ist so leicht gesagt:

Du musst ruhig bleiben. Gelassenheit und Souveränität ausstrahlen.

Wenn der Hund aber gerade seinen Kopf durchsetzt und überhaupt nicht auf das reagiert, was du von ihm möchtest, dann ist es in der Praxis oft kaum zu schaffen.

Je ärgerlicher und wütender du wirst, desto weniger reagiert der Hund auf deine Kommandos.
Je weniger der Hund auf deine Ansagen hört, umso ärgerlicher und gestresster wirst du.
So schaukelt sich die Situation oft sehr schnell hoch.

Grafik Hund hört nicht

Du weißt bestimmt, dass der Hund deine Körpersprache lesen kann.

Du kannst ihm 10-mal laut sagen: SITZ!

Wenn du aber selbst nicht daran glaubst, dass er auf dich hört und sich hinsetzt, dann wird er das vermutlich auch nicht tun.
Er spürt deinen Zweifel.
Ganz egal, wie sehr du versuchst, sicher und überzeugend zu klingen.

Hast du schon mal mit Affirmationen gearbeitet?

Dir also „schöne Dinge“ gesagt, die du gerne haben oder erreichen möchtest?

Dann kennst du das vielleicht, dass du dir – in sehr bestimmtem Tonfall – gesagt hast:
ich bin rank und schlank.

Beim Blick in den Spiegel hattest du vielleicht sogar das Gefühl, dass dich deine Speckrollen auslachen.
Weil das, was du gesagt hast meilenweit von dem entfernt ist, was du fühlst.
Und was für dich „die Wahrheit“ ist.

Dieses Gespür hat dein Hund auch.

Immer.
Du kannst ihm nichts vormachen – egal, wie sehr du es versuchst.

Vielleicht merken deine Freunde oder deine Familie nicht, wenn du etwas fakst, aber dein Hund weiß es sofort.

Und er reagiert auf das, was echt ist.
Nicht auf die Worte.

Darum ist es auch so wichtig, dafür zu sorgen, dass du wirklich ruhig bleiben kannst und nicht versuchst, zu faken.
Die Mühe kannst du dir wirklich sparen.

Nimm dir jetzt einen Moment Zeit und denk an die letzte Situation, in der dein Hund deine Kommandos ignoriert oder zumindest nicht richtig befolgt hat.
Mach dir Notizen dazu.

Was genau stresst dich an der Situation besonders?

  • War es ein bestimmtes Verhalten des Hundes? (Gekläffe, Ziehen an der Leine, Anspringen, Weglaufen,…)
  • Waren andere Personen beteiligt und haben Kommentare dazu abgegeben? (blöde Sprüche, Erziehungstipps, belustigte Blicke,…)
  • Wie fühlst du dich jetzt, wenn du an die Situation zurückdenkst?
  • Ist es dir peinlich, dass du den Hund nicht im Griff hast?
  • Bist du wütend, weil der Hund dich und deine Kommandos ignoriert? 
  • Kratzt es an deiner Ehre, dass er dich nicht als „Chef“ ansieht?
  • Fühlst du dich ohnmächtig, weil du nicht weißt, wie du es schaffst, dass er jemals auf dich hört?
  • Hast du Angst davor, dass er wieder so reagieren könnte?
  • Hast du Angst, dass etwas Schlimmes passieren könnte? (abhauen, Beißvorfall,…)
  • Welche Gedanken hast du über dich und den Hund? Ich bin zu blöd, ihn zu erziehen / der Hund will mich ärgern / das macht der Hund absichtlich / warum hört der Hund bei xy, aber bei mir nicht,…
  • Welche Körperreaktionen nimmst du wahr? (Kloß im Hals, Druck im Bauch, schlecht Luft bekommen, innerliches Erstarren, Anspannung,…)

Schreib dir alles auf, was dir dazu einfällt.

Das kann eine Weile dauern, aber es lohnt sich.

Wie wäre es, wenn dein Hund deine Kommandos befolgt?
Oder wenn du ruhig bleibst, selbst wenn er es mal nicht tut?
Das sollte dich motivieren, dir die Zeit zu nehmen.

Nachdem du alles aufgeschrieben hast, bewerte den Stresswert jedes Aspekts auf einer Skala von 0-10. 

SUD Skala

Wie sehr stresst dich das, wenn du jetzt daran denkst?
Schreib dir je eine Zahl dazu auf.

Zum Beispiel:
Ziehen an der Leine – 8
Ärger auf den Hund – 8
ungefragte Erziehungstipps von anderen Personen – 9
Scham, dass der Hund nicht hört – 9
Innere Anspannung – 6
Befürchtung, dass der Hund beim nächsten Mal wieder nicht hört: 4
Usw.

Wenn du es dir zutraust (wenn nicht, dann lass dich bitte unterstützen!), dann fang mit dem Teil an, der den größten Stress in dir auslöst.
Von den Beispielen wären das die ungefragten Erziehungstipps oder die Scham, dass der Hund nicht hört.

In diesem Fall könnte dein Set-up-Satz lauten:

Auch wenn mich die ungefragten Erziehungstipps _______ (wie?) machen, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn es mir soooo peinlich ist, dass mein Hund (besser den Namen einsetzen) überhaupt nicht auf mich gehört hat, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich mich schäme, dass mein Hund (besser den Namen einsetzen) meine Kommandos ignoriert, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

An den Klopfpunkten sagst du dann z.B. meine Wut (oder wie es dich macht) über die Erziehungstipps / das ist mir sooo peinlich / meine Scham

Je genauer du die Sätze dem anpasst, was du in dir wahrnimmst, desto wirksamer ist es.

Falls du unsicher bist, dann klopf zuerst meine Vorschläge oder bei meinem Video mit.
Du merkst sehr schnell, dass du ruhiger wirst und Stress loslässt.

Klopfpunkte klassische Klopfakupressur

Handkante 3x

Auch wenn ich mich über______________ (Hundename) so ärgere, weil sie einfach nicht auf mich hört, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.
Auch wenn ich so wütend auf ____________ (Hundename) bin, weil sie meine Kommandos ignoriert, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.
Auch wenn es mich total stresst, dass _________ (Hundename) nicht auf mich hört, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin. Und ich entscheide mich, den Stress loszulassen

Augenbraue: mein Ärger
neben dem Auge: mein Ärger über ____________ (Hundename)
unter dem Auge: ich bin so wütend
unter der Nase: und gestresst
unter der Lippe: ________ (Hundename) hört einfach nicht
Schlüsselbein: ________ (Hundename) macht was er/sie will
auf dem Kopf: ich bin stocksauer

Augenbraue: und genervt
neben dem Auge: was mache ich falsch?
unter dem Auge: warum hört ________ (Hundename) nicht?
unter der Nase: ich bin so sauer
unter der Lippe: so wütend
Schlüsselbein: und es ist mir peinlich
auf dem Kopf: dass ________ (Hundename) mich und meine Kommandos ignoriert

Augenbraue: mir ist wichtig, dass ________ (Hundename) gut erzogen ist
neben dem Auge: dass sie abrufbar ist
unter dem Auge: aber es klappt nicht
unter der Nase: zumindest nicht immer
unter der Lippe: und das macht mich (was löst das in dir aus?)
Schlüsselbein: das macht mich
auf dem Kopf: ich fühle mich

Augenbraue: dieser Stress
neben dem Auge: mein Körper fühlt sich (wie genau? Füg ein, was du wahrnimmst!)
unter dem Auge: meine Körpersymptome
unter der Nase: meine Körperreaktion
unter der Lippe: meine Körperreaktion
Schlüsselbein: meine Gedanken (welche? Sprich sie aus!)
auf dem Kopf: meine Gedanken

Augenbraue: ich bin zu blöd
neben dem Auge: ________ (Hundename) ist zu blöd
unter dem Auge: das lernt ________ (Hundename) nie!
unter der Nase: ich lerne das nie
unter der Lippe: dieser Stress
Schlüsselbein: ich lasse all das los
auf dem Kopf: ich lasse es los

Augenbraue: ich spüre, wie es leichter wird
neben dem Auge: ich schaffe es, alles loszulassen
unter dem Auge: Stück für Stück
unter der Nase: ich werde ruhiger
unter der Lippe: entspanne mich
Schlüsselbein: komme bei mir an
auf dem Kopf: bin gelassen

Tief durchatmen

Wie fühlst du dich jetzt?
Merkst du, dass dir das Klopfen gut getan hat?

Wenn der Stress noch ziemlich groß ist, dann klopf weiter. Wiederhole die Klopfrunde – möglichst mit dem, was du aufgeschrieben hast. 

Jetzt schau noch mal wieder auf deine Notizen.
Spür in jeden einzelnen Aspekt hinein und bewerte den Stresspegel erneut.
Hat sich etwas verändert?

Erwarte nicht, dass alles nach einer Runde auf 1-2 oder sogar auf 0 ist!

Selbst wenn sich jeder 2. Aspekt nur um 2 Punkte auf der Skala verändert hat, ist das schon ein tolles Ergebnis.

Oder klopf doch beim Video mit.

Und ganz wichtig: spür nach, wie du dich jetzt fühlst.
Wie geht es dir?
Fühlst du dich entspannter und gelassener?
Genieße es!
Und sei stolz darauf, dass du es geschafft hast dich zu entspannen.

Falls dein Hund in der Nähe ist – beobachte, ob er sich gerade anders verhält.
Du wirst merken, dass sich dein Hund automatisch mit dir zusammen entspannt.

Wiederhole diese Übung, bis alle Teile bzw. Aspekte auf 0 sind.
Gib dir und deinem System Zeit für die Verarbeitung und erwarte nicht, alles an einem Tag lösen zu können.
Jede Veränderung auf der Skala ist ein Fortschritt – den dir dein Hund vielleicht sogar direkt im veränderten Verhalten spiegelt.

Gewöhne dir an, dich täglich zu entstressen.
Das wird sich nicht nur positiv auf das Verhalten deines Hundes auswirken, sondern du merkst selbst auch sehr schnell, wie gut dir das tut.

Schreib mir doch im Kommentar:

Welche Erfahrung hast du mit der Übung gemacht?
Wie hat dein Hund darauf reagiert?