Was tun bei Mobbing? Mit dieser Klopfakupressur Übung fühlst du dich sofort besser

was kann ich tun wenn ich gemobbt werde

Bevor ich näher darauf eingehe, was du tun kannst, schauen wir uns erst einmal an, was man genau unter Mobbing versteht.
Bei Wikipedia wird es so beschrieben:

Mobbing oder Mobben steht im engeren Sinn für „Psychoterror am Arbeitsplatz mit dem Ziel, Betroffene aus dem Betrieb hinauszuekeln.“ Im weiteren Sinn bedeutet Mobbing, andere Menschen, in der Regel ständig bzw. wiederholt und regelmäßig, zu schikanieren, zu quälen und seelisch zu verletzen, beispielsweise in der Schule, am Arbeitsplatz, in der Familie, im Sportverein, im Altersheim, im Gefängnis und im Internet (Cyber-Mobbing). Typische Mobbinghandlungen sind Hänseleien, die Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen, die Zuweisung sinnloser Arbeitsaufgaben, Gewaltandrohung, soziale Isolation oder ständige Kritik an der Arbeit.

Wenn ich an meine Schulzeit zurückdenke, dann wurde da auch gehänselt und gemobbt.

Bei mir gab es etliche „Angriffspunkte“, wie z.B. meine Größe, die roten Haare, mein Nachname, mein Bruder (der mal im Gefängnis war),…

Dadurch, dass ich mit 2 deutlich älteren Brüdern aufgewachsen und nicht auf den Mund gefallen bin, konnte ich mich wehren.

Ich hatte ne große Klappe, war frech und bin meist offensiv und mit grimmigem Gesicht auf die Leute zugegangen.
Das hat gewirkt und Eindruck hinterlassen.
Meistens zumindest.

Aber weh getan hat es natürlich trotzdem.
Und es hat Spuren hinterlassen.

In der 5. und 6. Klasse wurde es noch schlimmer mit den Hänseleien und ich war - zu meinem Glück - nicht diejenige, die gemobbt wurde.

Aber ich habe auch mal mitgemacht und den Klassenkameraden, die getriezt wurden, nicht geholfen. 😞
Wie eigentlich niemand von uns.

Ich weiß nicht, was bei den anderen der Grund war, „einfach“ zuzugucken (oder wegzugucken), denn „einfach“ war es für mich nicht.
Es war schlimm, was mit den Jungs passiert ist.
Sie taten mir leid.
Ich fand die Aktionen oft scheiße. Manchmal fand ich es aber auch lustig.
Und ich war echt froh, dass nicht auf mir rumgehackt wurde.

Die Angst, dass sie diejenigen nicht mehr piesacken, sondern dass ich dran bin, wenn ich mich einmische, war wohl der Hauptgrund dafür, dass ich nichts unternommen habe...
Schöne Scheiße. 

Sollte sich gerade bei dir ein schlechtes Gewissen melden, weil du auch „nur zugeguckt“ hast, dann lass doch dein schlechtes Gewissen direkt los – mit der Übung weiter unten oder mit dieser Übung.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es vielen Klassenkameraden auch so ging.
Dass sie gerne etwas gemacht hätten, aber Schiss hatten, dass sie dann das nächste Opfer werden.

Hätten wir uns zusammen getan, dann hätten wir helfen und das Mobbing beenden können.

Haben wir aber nicht.
Leider.

das alles ist Mobbing

Auch ein Lehrer wurde geärgert, veräppelt und gemobbt…

Zum unserem Glück gab es damals noch keine Handys, so dass die Hänseleien und Schikanen nicht für alle Welt sichtbar im Internet kursieren.

Schwer vorstellbar, wie es sich anfühlt, wenn „alle“ (auch deine Eltern, Geschwister, die Person, in die du heimlich verliebt bist,…) sehen können, wie du erniedrigt wirst.
Wie alle darüber lachen.
Mit dem Finger auf dich zeigen.

Dann noch die bösen und verletzenden Kommentare dazu.
Von Menschen, die dich ÜBERHAUPT nicht kennen und ihren Frust über Gott und die Welt ungefiltert als Kommentar im Internet rauslassen.
Bei dir und über dich.
Ohne zu überlegen, was sie damit anrichten.

Wenn du in einer solchen Situation bist und gerade nicht weißt, was du machen und wie du das überstehen sollst, dann hol dir bitte Hilfe.

JETZT!
Du musst das nicht alleine durchstehen!

Ruf beim Kinder-und Jugendtelefon unter 116 111 an oder schau dich auf der Webseite NummergegenKummer.de um.

Telefonnummer Kinder und Jugendtelefon
so erreichst du die Telefonseelsorge
ruf die Telefonseelsorge an

Ruf bei der Telefonseelsorge an und sprich darüber.
Du erreichst sie kostenlos unter 0800/111 0 111  oder 0800/111 0 222  oder 116 123.

Wende dich an den sozialpsychiatrischen Dienst in deinem Landkreis.

Es gibt viele Organisationen, die dir weiterhelfen

Wo du ernst genommen wirst.
Wo man dir zuhört.
Und wo du Tipps bekommst, wie es weitergeht.
Jetzt.

Natürlich kannst du auch die Übung hier auf der Seite mitmachen, aber manchmal tut es einfach gut, mit jemandem zu reden.
Die Übung kannst du auch danach noch machen.

Mobbing ist wie eine ätzende Säure

Mobbing ist wie eine ätzende Säure

Es frisst sich in dich hinein.
Immer tiefer.
Es tut höllisch weh.

Es ätzt dein Selbstvertrauen Stück für Stück weg – bis schließlich nichts mehr da ist.

Es geht tief bis in deine Seele...

Aber auch diese Wunden können heilen.
Diese Schmerzen können besser werden.

Wichtig ist, dass du den ersten Schritt gehst und „etwas“ machst.
Etwas, um aus dieser Situation zu kommen.
Um nicht mehr alleine damit zu sein.

Um aus der Hilflosigkeit und Ohnmacht wieder Kraft in dir zu finden und aktiv zu werden.

Ein erster Schritt kann z.B. diese Klopfrunde sein.

Wenn du bisher noch nie etwas von Klopfakupressur gehört hast, dann schau dich gerne auf dieser Seite um, auf der du grundlegende Informationen darüber findest.

Ansonsten klopf direkt mit.

Je schlechter es dir gerade geht, desto mehr lege ich dir ans Herz, eine positiv Tapping Übung zu machen, wenn du das Thema alleine angehst.
So ist die Wahrscheinlichkeit sehr klein, dass während der Klopfübung noch mehr negative Emotionen aufkommen, von denen du gerade schon mehr als genug wahrnimmst.

(M)ein Klopfvorschlag für positiv Tapping

Nimm dir einen Augenblick und spür in deine Situation rein. Wie sehr belastet dich das Mobbing jetzt?
Bewerte die Intensität auf einer Skala von -10 bis +10.
-10 = nicht auszuhalten
0 = neutral
+10 = ich fühle mich so gut, dass ich die ganze Welt umarmen könnte

Schreib dir diese Zahl auf.
Vermutlich liegt sie im Minusbereich.

Du kannst direkt das Video mitklopfen oder dir die Beschreibung darunter als Anregung nehmen.

Jetzt frag dich:
Was brauche ich jetzt, damit ich mich besser fühle?
Was brauche ich jetzt, damit es mir besser geht?
Was brauche ich jetzt, damit ich mit dieser Situation besser umgehen kann?

Dann nimm das, was dir zuerst in den Sinn kommt und klopf das.

Für das Beispiel nehme ich jetzt „jemanden, der zu mir hält“

Klopfpunkte Energy Tapping

Herzheilungshaltung:
ich brauche jemanden, der zu mir hält
Ich brauche jemanden, der hinter mir steht
Ich brauche jemanden, der zu mir hält

Auf dem Kopf: jemanden, der zu mir hält
Drittes Auge: jemanden, der zu mir hält
Augenbraue: der mich unterstützt
Seite vom Auge: der auf meiner Seite ist
unter dem Auge: und zu mir hält
unter der Nase: der hinter mir steht
unter dem Mund: für mich da ist
Schlüsselbein: mich unterstützt
Daumen: jemanden, der zu mir hält
Zeigefinger: ich brauche jemanden, der zu mir hält
Mittelfinger: der auf meiner Seite ist
Ringfinger: der hinter mir steht
kleiner Finger: der mir Halt gibt
Karatepunkt: und Zuversicht

Auf dem Kopf: dem ich vertraue
Drittes Auge: jemanden, der zu mir hält
Augenbraue: jemanden, der hinter mir steht
Seite vom Auge: Rückendeckung
unter dem Auge: Rückendeckung für mich
unter der Nase: Rückendeckung für meine Situation
unter dem Mund: Rückendeckung
Schlüsselbein: jede Menge Rückendeckung
Daumen: jemanden, der zu mir hält
Zeigefinger: an meiner Seite ist
Mittelfinger: der zu mir hält
Ringfinger: der mich unterstützt
kleiner Finger: der hinter mir steht
Karatepunkt: und zu mir hält

Tief durchatmen und noch mal nachspüren:
Wie geht es dir jetzt?
Hat sich die Zahl verändert?
Schreib dir die Zahl auf, die jetzt da ist.

Und dann frag dich wieder:
Was brauche ich jetzt?
Was brauche ich jetzt, damit es mir besser geht?

Klopf das, an das du spontan gedacht hast. Ohne es zu zensieren. Klopf einfach!

Herzheilungshaltung:
ich brauche ein Wunder
ein Wunder für mich
ich brauche ein Wunder

Auf dem Kopf: ein Wunder
Drittes Auge: ich brauche ein Wunder
Augenbraue: ein Wunder für mich
Seite vom Auge: ein Wunder für diese Situation
unter dem Auge: ein Wunder für mich
unter der Nase: ich brauche ein Wunder
unter dem Mund: jetzt auf der Stelle
Schlüsselbein: ein Wunder für mich
Daumen: das kann ich gut gebrauchen
Zeigefinger: das hilft mir weiter
Mittelfinger: ein Wunder
Ringfinger: ein Wunder für mich
kleiner Finger: ich brauche ein Wunder
Karatepunkt: ich nehme jetzt ein Wunder

Auf dem Kopf: ein Wunder
Drittes Auge: oder auch zwei oder drei
Augenbraue: ein Wunder
Seite vom Auge: ich brauche ein Wunder
unter dem Auge: jetzt auf der Stelle
unter der Nase: ein Wunder für mich
unter dem Mund: ich möchte ein Wunder
Schlüsselbein: ich verdiene ein Wunder
Daumen: ein Wunder für mich
Zeigefinger: oder auch mehrere
Mittelfinger: mehrere Wunder für mich
Ringfinger: aber bitte sofort
kleiner Finger: Wunder für mich
Karatepunkt: wundervolle Wunder für mich

Und wieder durchatmen und reinspüren.
Wie geht es dir jetzt? Wie fühlst du dich?

Spür nach ein paar Runden immer wieder nach:
Wie fühle ich mich jetzt?
Was brauche ich jetzt?
Und dann klopf das, was dir gerade in den Sinn gekommen ist. Ohne es zu hinterfragen. Klopf einfach.

Und genieße, dass du dich so viel besser fühlst.

Du musst das natürlich nicht alles an einem Tag klopfen.
Wenn du den Eindruck hast: „es reicht für heute“, dann hör auf und klopf morgen weiter.
Aber mach es wirklich.
Trag es dir direkt in den Kalender ein.

Wenn du merkst, dass du es alleine vergisst und eine tägliche Erinnerung ans Klopfen gut wäre, dann kann dir kann dir diese Möglichkeit dabei helfen, täglich dran zu bleiben.

Dir liegt die klassische Klopfakupressur mehr?

Dann findest du hier meine Idee, was du klopfen kannst.

(M)ein Klopfvorschlag für klassische Klopfakupressur

Klopfpunkte klassische Klopfakupressur

Nimm dir einen Augenblick und spür in deine Situation rein.
Wie sehr belastet dich das Mobbing jetzt? Bewerte die Intensität auf einer Skala von 0 – 10. 0 = „belastet mich gar nicht“ und 10 steht für „nicht auszuhalten“.

SUD Skala

Schreib dir diese Zahl auf.
Mach dir auch gerne ein paar Notizen, was genau in dir vorgeht, wie du dich fühlst, welche Gedanken im Kopf schwirren, was du im Körper spürst, usw.

Nimm unbedingt deine Worte und das, was in dir los ist.
Wenn dir das noch schwer fällt, dann klopf erst meinen Vorschlag und mach dann mit dem weiter, was dich bewegt.
Warum das soooo wichtig ist, erfährst du hier bei Grund #4.

Handkante 3x

Auch wenn ich überhaupt nicht weiß, was ich machen soll, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn es mir soooo weh tut, was ___________ (Name) mit mir macht, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn es so unfair und gemein ist, wie ________ (Name) mich behandelt, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Augenbraue: ich weiß gar nicht, was ich machen soll
neben dem Auge: das ist so gemein
unter dem Auge: das ist so unfair
unter der Nase: _________ (Name) ist so unfair zu mir
unter der Lippe: warum macht er das mit mir?
Schlüsselbein: was habe ich getan?
auf dem Kopf: ich verstehe es nicht

Augenbraue: das tut soooooo weh
neben dem Auge: und es ist so gemein
unter dem Auge: womit habe ich das verdient?
unter der Nase: warum macht er das?
unter der Lippe: was habe ich ihm getan?
Schlüsselbein: warum gerade ich?
auf dem Kopf: das ist so unfair

Augenbraue: das ist so unfair
neben dem Auge: das ist so gemein
unter dem Auge: ich fühle mich so alleine
unter der Nase: niemand hilft mir
unter der Lippe: alle machen mit
Schlüsselbein: oder gucken nur zu
auf dem Kopf: aber keiner hilft mir

Augenbraue: das ist sooo fies
neben dem Auge: das ist so gemein
unter dem Auge: das ist so unfair
unter der Nase: und das tut so weh
unter der Lippe: so fürchterlich weh
Schlüsselbein: das tut so weh
auf dem Kopf: ich weiß nicht weiter

Augenbraue: ich weiß echt nicht weiter
neben dem Auge: was soll ich nur machen?
unter dem Auge: das ist so ungerecht
unter der Nase: und ich verstehe es nicht
unter der Lippe: ich weiß nicht, wer mir helfen kann
Schlüsselbein: mit wem ich reden kann
auf dem Kopf: mir geht’s beschissen

Augenbraue: das ist so gemein
neben dem Auge: so widerlich
unter dem Auge: wie können die das machen?
unter der Nase: warum hilft mir niemand?
unter der Lippe: warum gucken alle nur zu?
Schlüsselbein: warum lachen sie auch noch
auf dem Kopf: anstatt mir zu helfen?

Augenbraue: was habe ich nur verbrochen
neben dem Auge: um so behandelt zu werden?
unter dem Auge: das ist so fies
unter der Nase: so unfair
unter der Lippe: so gemein
Schlüsselbein: und es tut soooo weh
auf dem Kopf: es tut so weh

Augenbraue: ich halte das nicht mehr aus
neben dem Auge: ich weiß nicht, was ich machen soll
unter dem Auge: ich brauche Hilfe
unter der Nase: jemanden, der mir zuhört
unter der Lippe: der mir sagt, wie es weitergeht
Schlüsselbein: was ich machen kann
auf dem Kopf: wie ich damit klarkomme

Augenbraue: wie es mir besser geht
neben dem Auge: alleine schaffe ich das nicht
unter dem Auge: ich weiß einfach nicht, wie
unter der Nase: ich brauche Unterstützung
unter der Lippe: ich brauche Hilfe
Schlüsselbein: auch wenn ich nicht weiß, wo
auf dem Kopf: und wer mir da helfen kann

Augenbraue: wem ich erzählen kann
neben dem Auge: was mit mir passiert
unter dem Auge: ohne blöde Kommentare
unter der Nase: ohne ausgelacht zu werden
unter der Lippe: wo ich verstanden werde
Schlüsselbein: wo man mir zuhört
auf dem Kopf: sowas brauche ich jetzt

Augenbraue: vielleicht sollte ich da einfach anrufen
neben dem Auge: bei der Telefonseelsorge
unter dem Auge: oder beim Kinder- und Jugendtelefon
unter der Nase: oder mit jemandem darüber sprechen
unter der Lippe: dem ich vertraue
Schlüsselbein: der mir zuhört
auf dem Kopf: und der mir Kraft geben kann

Augenbraue: der weiß, was ich machen kann
neben dem Auge: damit es mir wieder besser geht
unter dem Auge: wie ich damit umgehe
unter der Nase: wie ich mich besser fühle
unter der Lippe: ich suche mir Unterstützung
Schlüsselbein: das mache ich jetzt
auf dem Kopf: ich hole mir Hilfe

Und wieder tief durchatmen und reinspüren:
Wie geht es dir jetzt?
Wie sehr belastet dich die Situation jetzt? Schreib dir die Zahl auf.

… und dann geh zu jemandem (oder ruf jemanden an) und sprich über das, was dir passiert ist.

Egal, ob es die Telefonseelsorge oder jemand aus deinem Umfeld ist, dem du vertraust.
Du bist jetzt schon etwas ruhiger und darum wird es dir leichter fallen, darüber zu sprechen.

Wenn du merkst, dass die Unruhe in dir wieder größer wird (auch während des Telefonats oder Gesprächs), dann klopf weiter durch die Punkte, während du erzählst.
Du merkst sehr schnell, dass es dir gut tut und du wieder ruhiger wirst.

Vielleicht dauert es eine Weile, bis es dir im Alltag besser geht, aber das ist ganz natürlich.

Wie bei deiner Haut

Stell dir vor, du hast eine tiefe Wunde in der Haut.
Die heilt auch nicht über Nacht.
Dein Körper braucht Zeit, um sie von innen heraus ganz zu heilen.

Die Oberfläche ist schnell wieder verschlossen, es entsteht eine Kruste, aber wenn du dagegen stößt, dann reißt es auf und blutet wieder.
Bis die Wunde ganz geheilt ist, dauert es ne Weile.

So ist es bei emotionalen Verletzungen auch.
Wenn die Ursache dafür (die in dir liegt) nicht richtig behandelt wurde, heilt die Wunde nicht ganz oder nur langsam und jede kleine Erinnerung reißt die „Kruste“ wieder auf.
Die Emotionen sind sofort wieder da.

Sei gnädig mit dir.
Gib die die Zeit.
Zeit zum Heilen.
Zeit zum Wachsen.
Zeit zum besser fühlen.

Und auch wenn es sich vielleicht gerade so anfühlt: du bist nicht allein bzw. du musst nicht alleine damit sein.
Hol dir Unterstützung!

Jetzt noch eine Idee, was du klopfen kannst, wenn du Mittäter beim Mobbing warst oder immer noch ein schlechtes Gewissen hast, weil du nichts unternommen, sondern nur zugeguckt hast.

(M)ein Klopfvorschlag für klassische Klopfakupressur, wenn du bei Mobbing mitgemacht oder nicht geholfen hast.

Auch hier gilt wieder:
Nimm dir einen Augenblick und spür rein. Wie sehr belastet dich dein schlechtes Gewissen? Bewerte die Intensität auf einer Skala von 0 – 10. 0 = „belastet mich gar nicht“ und 10 steht für „nicht auszuhalten“.

SUD Skala

Schreib dir diese Zahl auf.
Mach dir auch gerne ein paar Notizen, was genau in dir vorgeht, wie du dich fühlst, welche Gedanken im Kopf schwirren, was du im Körper spürst, usw.

Handkante 3x
Auch wenn es mir total leid tut, dass ich _______ (Name) nicht geholfen, sondern nur zugeguckt habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich ein schlechtes Gewissen habe, weil ich nichts gegen das Mobbing unternommen habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn es mir wirklich leid tut, dass ich beim Mobbing mitgemacht habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Augenbraue: es tut mir total leid
neben dem Auge: ich habe ein schlechtes Gewissen
unter dem Auge: ich hätte was machen sollen
unter der Nase: aber ich habe nur zugeguckt
unter der Lippe: oder sogar mitgemacht
Schlüsselbein: _________ (Name) ausgelacht
auf dem Kopf: nicht geholfen

Augenbraue: und das tut mir wirklich leid
neben dem Auge: heute weiß ich, dass es falsch war
unter dem Auge: und das ich etwas hätte machen müssen
unter der Nase: dass ich helfen hätte müssen
unter der Lippe: aber ich habe es nicht gemacht
Schlüsselbein: und verstehe selbst nicht genau, warum
auf dem Kopf: es tut mir total leid

Augenbraue: ich habe ein schlechtes Gewissen
neben dem Auge: und schäme mich dafür
unter dem Auge: dass ich nichts gemacht habe
unter der Nase: ich habe nicht geholfen
unter der Lippe: aus Angst, dass das nächste Opfer werde
Schlüsselbein: ich war feige
auf dem Kopf: und hatte zu viel Angst

Augenbraue: ich habe ____________(Name) nicht geholfen
neben dem Auge: wir haben alle nur zugeguckt
unter dem Auge: das tut mir total leid
unter der Nase: ich wünschte, ich könnte es ändern
unter der Lippe: aber das kann ich leider nicht
Schlüsselbein: ich hab ein schlechtes Gewissen
auf dem Kopf: und wollte ______ (Name) nicht weh tut

Augenbraue: auch wenn ich es gemacht habe
neben dem Auge: das tut mir wirklich leid
unter dem Auge: das hätte ich nicht machen dürfen
unter der Nase: einfach nur zugucken
unter der Lippe: niemanden aufhalten
Schlüsselbein: mitmachen
auf dem Kopf: auslachen

Augenbraue: das war fies und gemein
neben dem Auge: ich war feige
unter dem Auge: und habe nicht geholfen
unter der Nase: das quält mich noch heute
unter der Lippe: es tut mir wirklich leid
Schlüsselbein: ich wünschte, ich hätte mich anders verhalten
auf dem Kopf: und geholfen

Augenbraue: ich kann es nicht rückgängig machen
neben dem Auge: aber ich kann verzeihen
unter dem Auge: mir verzeihen
unter der Nase: dass ich nicht geholfen habe
unter der Lippe: den Tätern verzeihen,
Schlüsselbein: dass sie gemobbt haben
auf dem Kopf: und ich hoffe sehr

Augenbraue: dass mir ___________ (Name) auch verzeihen kann
neben dem Auge: für das, was ihm passiert ist
unter dem Auge: was wir gemacht haben
unter der Nase: es tut mir wirklich leid
unter der Lippe: und ich entschuldige mich dafür
Schlüsselbein: von ganzem Herzen
auf dem Kopf: es tut mir wirklich leid

Noch einmal tief durchatmen und reinspüren:
Wie fühlst du dich jetzt?
Hat sich an deinem schlechten Gewissen etwas verändert?

Um noch genauer zu testen, wie es dir damit geht, kannst du dir auch alte Klassenfotos angucken.

Wie fühlst du dich, wenn du die Person siehst, die gemobbt wurde?
Wie geht es dir, wenn du „die Mobber“ siehst?
Wie fühlst du dich, wenn du dich selbst darauf siehst?

Klopf so lange, bis nichts mehr in dir rumort.

Hast du noch Kontakt zu deinen Klassenkameraden?
Vielleicht machst du dich auch auf die Suche nach demjenigen, der gehänselt wurde und entschuldigst dich bei ihm.

Schreib mir doch im Kommentar, welche Mobbingerfahrungen du hast und ob dir die Klopfideen geholfen haben.






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

Ich bin zu blond für Technik – was tun bei Technikfrust?

ich bin zu bloed fuer technik

Ich bin zu blond für Technik – hast du das auch schon mal von dir behauptet?

Die Blogparade von Sara Menzel-Berger habe ich zum Anlass genommen, das Thema noch einmal genauer zu beleuchten.

In diesem Artikel habe ich schon über Techniklust oder Technikfrust und technische Pannen, die mir passiert sind, geschrieben.

Heute geht es mir darum, dass du „einfach“ mal genauer hinguckst.

Was meine ich wirklich, wenn ich sage: ich bin zu blond (blöd) für Technik?

Damit ​dir klar wird:
Was erzähle ich mir damit?
Jedes Mal wieder?

Vielleicht ist dir das gar nicht so bewusst, weil es nur ein lockerer Spruch ist.

Darum denk bitte einen Augenblick darüber nach:

Was will ich damit wirklich sagen?
Was meine ich, wenn ich sage: ich bin zu blond für Technik?

  • Ich habe keine Lust, mich mit dem Thema zu befassen
  • Mein Partner oder Person XY kann das besser als ich
  • Ich möchte nicht lernen, wie das funktioniert
  • Ich traue mir das nicht zu
  • Ich bin mit _____________ (womit?) gescheitert und probiere es nicht noch einmal
  • ___________ (wer?) hat mir erzählt, dass ich kein technisches Verständnis habe
  • Das sieht zu kompliziert aus
  • Dafür ist mir meine Zeit zu kostbar
  • Ich habe nicht die Geduld, das zu lernen

Merkst du, welchen Unterschied das macht?
Merkst du, wie anders sich das anfühlt, wenn du den wirklichen Grund aussprichst?

Was dir vielleicht nicht bewusst war, ist, dass du dir damit ständig erzählt hast:
ich bin zu blöd dafür.

Damit hast du dir selbst einen Glaubenssatz an Bord geholt, der dich nicht gerade unterstützt.
Und der nicht dazu führt, dass dein Selbstbewusstsein und dein Vertrauen in dich steigern. Im Gegenteil.

Vielleicht hast du schon gemerkt,

  • dass es dir allgemein schwerer fällt, etwas Neues zu lernen
  • dass du dir selbst gar nicht mehr zutraust, etwas Neues auszuprobieren
  • dass du unsicherer wirst
  • dass du nicht mehr so selbstbewusst bist
  • dass da eine Stimme in deinem Kopf sagt: ach was… das brauchst du gar nicht zu probieren, das wird sowieso nichts! 
  • dass diese Stimme immer lauter wird...

Mit einem blöden Spruch wie „ich bin zu blond dafür“ machst du diese Stimme noch lauter und hartnäckiger.

Deine Glaubenssätze bestimmen deine Welt.

So wie meine Glaubenssätze meine Welt bestimmen.

Du kannst dir Glaubenssätze auch wie Filter vorstellen.

Glaubenssätze sind Filter

Du erlebst deine Welt durch deine Filter und das, was nicht durch diese Filter passt, ist für dich nicht da.

Und es sind viele Filter!
Sehr viele.

Wenn du den Glaubenssatz: ich bin zu blond (blöd) für Technik hast, hast du das Thema Technik für dich innerlich abgehakt.
Das kann ich nicht.
Dafür bin ich zu blöd.
Darüber brauche ich mir keine Gedanken zu machen.
Darum muss ich mich nicht kümmern.

Und wenn du dann doch mal etwas Technisches erledigen musst, weil niemand da ist, der dir die Arbeit abnehmen könnte, dann gehst du mir einem Widerwillen und einer inneren Distanz an das Thema ran.
Du rechnest mit Schwierigkeiten.
Damit, dass es lange dauert, bis du es verstehst – falls überhaupt.
Dass es schwierig wird.

Hättest du zum Beispiel den Glaubenssatz: ich freue mich auf neue Techniken und Geräte, dann wären ganz andere Filter aktiv.
Du wärst neugierig auf die Tools und Techniken, die neu auf den Markt kommen.
Du könntest es kaum erwarten, dich da reinzufummeln.
Du wüsstest, dass du vielleicht einen Moment brauchst, um dich einzuarbeiten, aber du hättest Spaß daran, es zu lernen.

Mit dem Glaubenssatz: Ich kann alles lernen, was ich möchte stehen dir alle Türen auf.
Mit diesem Filter kommst du gar nicht auf die Idee, dass du etwas nicht lernen könntest.
Es gibt keine Zweifel.
Du weißt einfach, dass du alles lernen kannst, was du möchtest.
Du ärgerst dich nicht, wenn mal etwas nicht sofort klappt, sondern suchst nach Lösungen. Schließlich kannst du alles lernen.
Du suchst nach dem „wie“.

Wie geht es dir jetzt, wenn du „ich bin zu blond für Technik“ sagst?
Probiere es aus.

Sprich den Satz laut aus:
Ich bin zu blond für Technik!

Fühlt sich das noch lässig, locker und ein bisschen witzig an?
Oder merkst du, dass du dir damit jedes Mal ein Stück Selbstvertrauen klaust?

Wie wäre es, diesen Glaubenssatz jetzt zu verändern?
Dafür habe ich mir eine Klopfübung überlegt.

Du bist neu hier und weißt gar nicht, was mit einer Klopfübung gemeint ist?
Auf dieser Seite erkläre ich dir einige Basics.

Wichtig!
Ich nehme für diese Klopfrunde allgemeine Aussagen.
Setz du ein, was für dich passt.
Was du in dir wahrnimmst.
Deine Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen.

Klopf das Video mit oder nimm die schriftliche Klopfrunde.

(M)ein Klopfvorschlag

Atme tief durch und denk an daran, wie oft du schon „ich bin zu blond dafür“ gesagt oder gedacht hast.
Wie fühlst du dich jetzt, wenn du daran denkst? Jetzt, wo dir bewusst ist, was du dir mit diesem Satz wirklich erzählst?
Bewerte die Intensität auf einer Skala von 0 bis 10. 

0 bedeutet: es belastet mich überhaupt nicht
10 steht für: die Belastung ist kaum auszuhalten.
Schreib dir diese Zahl auf!
Gerne auch deine Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen.

Klopfpunkte klassische Klopfakupressur

Handkante​:

Auch wenn ich mir immer gesagt habe, dass ich zu blond und blöd für Technik bin, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich das gar nicht so ernst gemeint habe und mir nicht klar war, was ich mir damit wirklich sage, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin und entscheide mich für einen Glaubenssatz, der mich unterstützt.

Auch wenn ich mich ärgere, dass ich mich selbst damit so klein gemacht habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin

Augenbraue: ich bin zu blond für Technik
neben dem Auge: hab ich mir immer wieder gesagt
unter dem Auge: und ein bisschen lustig gemeint
unter der Nase: zumindest habe ich das nicht so ernst genommen
unter der Lippe: und ich bin ja auch gar nicht blond
Schlüsselbein: das war ja nur ein Spruch
auf dem Kopf: und gar nicht so gemeint

Augenbraue: mir war nicht klar
neben dem Auge: was ich mir damit wirklich sage
unter dem Auge: immer und immer wieder
unter der Nase: sonst hätte ich das nicht gesagt
unter der Lippe: es war ja nur ein Spruch
Schlüsselbein: ich wollte mir damit nicht schaden
auf dem Kopf: und mir das Leben schwer machen

Augenbraue: das war mir überhaupt nicht klar
neben dem Auge: darüber habe ich nicht nachgedacht
unter dem Auge: sondern es so dahin gesagt
unter der Nase: das ärgert mich
unter der Lippe: das ärgert mich total
Schlüsselbein: dass ich daran nicht gedacht habe
auf dem Kopf: ich ärgere mich über mich

Augenbraue: aber nun weiß ich es besser
neben dem Auge: und lasse diesen Glaubenssatz los
unter dem Auge: ich bin nicht zu blöd für Technik
unter der Nase: ich kann lernen, mit Technik umzugehen
unter der Lippe: wenn ich will
Schlüsselbein: dafür gibt es viele Beispiele (zähle auf, was du alles gelernt hast, z.B. Waschmaschine, Spülmaschine, Kaffeevollautomat, Fernseher, Computer, Drucker, Scanner, Handy, Auto,…)
auf dem Kopf: es gibt viele Beispiele

Augenbraue: und damit beweise ich mir, dass der Glaubenssatz überhaupt nicht stimmt
neben dem Auge: denn ich kann mit der Technik umgehen
unter dem Auge: immer wieder
unter der Nase: das weiß ich
unter der Lippe: ich habe Beweise dafür
Schlüsselbein: ich komme damit klar (zähle wieder auf, was du alles gelernt hast, z.B. Waschmaschine, Spülmaschine, Kaffeevollautomat, Fernseher, Computer, Drucker, Scanner, Handy, Auto,…)
auf dem Kopf: ich kann mit der Technik umgehen

Augenbraue: zumindest dann, wenn ich es will
neben dem Auge: manchmal war das ne faule Ausrede
unter dem Auge: ich hatte keine Lust dazu
unter der Nase: es war mir zu anstrengend
unter der Lippe: ich habe es mir nicht zugetraut
Schlüsselbein: ich wollte meine Zeit nicht damit verplempern
auf dem Kopf: ich bin so ungeduldig

Augenbraue: ich wollte es nicht lernen
neben dem Auge: _________ (Name) kann das viel besser
unter dem Auge: es war nur neu faule Ausrede
unter der Nase: ich hätte es gekonnt
unter der Lippe: ich wollte nur nicht
Schlüsselbein: und es war leichter zu sagen,
auf dem Kopf: dass ich es nicht kann

Augenbraue: aber das ist Quatsch
neben dem Auge: ich kann es lernen, wenn ich will
unter dem Auge: das weiß ich genau
unter der Nase: es gibt viele Dinge, mit denen ich umgehen kann
unter der Lippe: die ich schon gelernt habe
Schlüsselbein: obwohl ich keine große Lust darauf hatte
auf dem Kopf: aber ich kann das

Und jetzt noch einmal wieder tief durchatmen.
Beweg dich auch, wenn dir danach ist, reck und streck dich.

Jetzt sag noch mal wieder:  ich bin zu blond für Technik.

Wie fühlt sich das jetzt an?
Wie fühlst du dich jetzt?
Bewerte die Intensität der Belastung wieder auf der Skala von 0 bis 10 und schreib die Zahl auf.
Wie hat sie sich verändert?
Wie haben sich deine Gefühle, Gedanken und Körperempfindungen verändert?

Wiederhole diese Übung so oft, bis sich der Satz für dich total fremd und falsch anfühlt.

Überleg dir, welchen Glaubenssatz du stattdessen gerne als Filter hättest und klopf ihn für einen Monat täglich.
Wichtig ist, dass du fühlst, was du sagst.

Wenn sich der Satz nach einem Monat schon ganz gut und echt anfühlt, dann wiederhole ihn vor dem Spiegel und guck dir dabei in die Augen.
Mach das auch für einen Monat.

Du wirst merken, was sich dadurch alles bei dir verändert.

Dieses Zitat von Barbara Sher möchte ich dir noch mit auf den Weg geben:

Du kannst zu jeder Zeit in deinem Leben neue Dinge lernen, wenn du bereit bist, ein Anfänger zu sein. Wenn du wirklich lernst, wie man ein Anfänger ist, öffnet sich dir die ganze Welt.

Gibt es etwas, was du schon lange vor dir herschiebst, weil du es dir nicht zugetraut hast? Weil du zu blöd / blond dafür warst?

Welchen ersten Schritt kannst du JETZT machen?

Schreib mir im Kommentar, was sich für dich beim klopfen verändert hat und was du jetzt in Angriff nimmst.






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

Emotionale Abhängigkeit mit Klopfakupressur loslassen

deine emotionale Abhängigkeit loslassen

Bevor ich dir zeige, wir du es schaffst, eine emotionale Abhängigkeit loszulassen möchte ich dir kurz erklären, was man darunter versteht.

Was ist ü​​​​berhaupt eine emotionale Abhängigkeit?

Im Lexikon der Psychologe wird sie so beschrieben:

Unter emotionaler Abhängigkeit (emotional dependency) wird die einseitige, übertriebene Abhängigkeit von einem anderen Menschen verstanden, die sich in großer Angst vor dem Verlassenwerden und der Vernachlässigung der eigenen Interessen bis hin zur völligen Selbstaufgabe äußert. Emotionale Abhängigkeit hat ihre Ursachen häufig in einer tiefergehenden Persönlichkeitsstörung und einem stark verminderten Selbstwertgefühl.

Das heißt, entweder fühlst du, dass du diese Person in deinem Leben „brauchst“ oder diese Person „braucht“ dich in seinem Leben.

Hier einige Beispiele, wie das im Alltag aussehen kann.

Wichtig!
Die Beispiele gelten nicht nur für Paare, sondern auch für Freundschaften, die Mutter-Kind-Beziehung und alle anderen Beziehungen!

  • du richtest dein Leben so aus, dass dein Partner sich gut fühlt
  • du machst Dinge, die du überhaupt nicht magst, weil du weißt, dass sie deinem Partner gefallen
  • der Partner ist wichtiger als deine Interessen und das, was du magst
  • der Kontakt zu deinen Freunden bricht ab
  • du möchtest deinen Partner immer und überall dabei haben und es geht dir nicht gut, wenn er nicht dabei sein kann
  • Angst, verlassen zu werden (darum machst du auch „alles“, damit das nicht passiert)
  • du bist (meist grundlos) eifersüchtig
  • du kontrollierst deinen Partner (hinterher telefonieren, Handy kontrollieren, heimlich hinterherfahren,…)
  • du hast ein Problem damit, wenn er ohne dich etwas unternimmt
  • du kochst nur das, was der Partner mag
  • du würdest deine Frisur gerne ändern, aber dein Partner mag sie lieber so
  • du erträgst verletzende Kommentare, Lügen, anklagende Blicke, usw.
  • du kannst dir ein Leben ohne ihn gar nicht vorstellen
  • all deine Gedanken drehen sich nur um dein Partner und darum, dass es ihm gut geht
  • allein zu sein ist schwer bis unmöglich
  • du hast das Gefühl, nichts wert zu sein
  • du hast das Gefühl, dir fehlt eine Berechtigung, hier zu sein, zu leben
  • du ziehst nur Klamotten an, die deinem Partner gefallen
  • du hast Probleme, dich zu konzentrieren (weil deine Gedanken immer um den Partner kreisen)
  • du kannst ohne die Liebe deines Partners nicht mehr existieren, bzw. bist darauf angewiesen
  • du bist nicht mehr du selbst
  • du bist nicht glücklich und leidest – „kannst“ es aber nicht ändern
  • bei einer Trennung hast du das Gefühl „alles“ zu verlieren. Deinen Lebensmittelpunkt, deinen Halt, usw.
  • du verstehst überhaupt nicht, was dein Umfeld gegen diese Beziehung hat

Wenn du bei 4 oder mehr Punkten genickt und dich wiedererkannt hast, dann schau dir diese Beziehung noch mal genau an.
Es scheint so, als gibt es da eine ziemliche Schräglage.

Eine der Klopfübungen weiter unten ist ein guter Anfang, um deine Sicht darauf verändern zu können.

Dieses Gefühl, ohne die andere Person nichts wert zu sein und kein „richtiges“ Leben zu haben, kann übrigens auch Jahre nach der Trennung noch da sein!
Es kann sein, dass du dieser Person immer noch hinterhertrauerst und dir vorstellst, was geworden wäre, wenn ihr immer noch zusammen wärt.

Viele Menschen flüchten (oder stürzen) sich auch direkt nach einer Trennung in die nächste Beziehung, weil sie es nicht aushalten, alleine zu sein.
Sie brauchen das Gefühl, geliebt zu werden und die Bestätigung, etwas wert zu sein.

Ein Fazit nach vielen gescheiterten Beziehungen kann auch sein:
Ich gerate immer an den Falschen…

Wenn das bei dir auch so ist, dann schau dir die Beispiele aus dem Alltag noch mal genau an. Kommt dir davon was bekannt vor?

Was erwartest du von (d)einem Partner?
Sei ehrlich zu dir.

Emotionale Co-Abhängigkeit

Gar nicht so selten ist, dass beide Personen in einer Beziehung voneinander abhängig sind.

Das führt dazu, dass diese Beziehung immer mehr ins Ungleichgewicht kommt.
Person A braucht Person B.
Person B braucht die Abhängigkeit von Person A und empfindet das Verhalten nicht als belastend.
Person B zieht aus diesem „gebraucht werden“ (der Abhängigkeit) seinen Selbstwert.
Bei Person B nennt man das dann Co-Abhängigkeit.

Dabei suchen eigentlich beide das Gleiche – Zuneigung und Liebe…

Warum wird man überhaupt emotional abhängig?

Es gibt viele Gründe, warum jemand eine emotionale Abhängigkeit entwickelt.
Einige davon können sein:

  • du ha​st früh in deinem Leben jemanden verloren (durch Trennung, Umzug, Todesfall, Krankheit, …)

Es geht um den emotionalen Verlust.

Es kann also auch sein kann, dass die Person anwesend ist, aber keine emotionale Bindung besteht, weil diese Bezugsperson alkoholabhängig, psychisch krank oder emotional nicht in der Lage ist, eine Beziehung zu dir aufzubauen.

Das Buch „the emotionally absent mother" * von Jasmin Lee Cori fand ich zu diesem Thema sehr eindrucksvoll und heilsam.

Auf Deutsch gibt es von ihr das Buch „Wenn die Mutterliebe fehlte“. *

Das kann dein Vertrauen in andere Menschen kaputtmachen und führt oft dazu, dass dir innere Sicherheit und Urvertrauen fehlen. (Du kannst dir diese Sicherheit aber selbst aufbauen!)
Die Folge ist, dass du diese Sicherheit in Beziehungen suchst – sie dort aber gar nicht finden kannst, weil du sie in dir selbst brauchst.

  • du hast wenig Selbstwertgefühl

Wenn du in deiner Kindheit viel Kritik, Vernachlässigung, Misshandlung und Bestrafung erlebt hast, hat das einen großen Einfluss auf deinen Selbstwert.

Wenn du das Gefühl hast, dass du immer alles falsch machst, dann ist es total logisch, dass du dich klein, weniger Wert, nicht liebenswert, nicht __________ (schön, schlau, gut,…) genug fühlst.

Genauso logisch ist es, dass es dir gut tut, wenn dir jemand sagt, wie schön, liebenswert und toll du bist. Du saugst es auf wie ein Schwamm und brauchst mehr davon.
Du bekommst die Emotionen, die dir als Kind gefehlt haben. Die du selbst in dir (noch) nicht finden kannst.

  • du hast es zu Hause so gelernt

Kinder lernen von dem, was sie in ihrem Umfeld sehen.

Wenn ein Elternteil sich und seine Bedürfnisse hinten angestellt und sich total dem Partner aufgeopfert hat, dann hast du gelernt: so geht Beziehung.

Und hast das ganz selbstverständlich für dich und dein Leben übernommen.
Für dich ist das eine normale Beziehung bzw. für dich ist das Liebe.

Ist emotionale Abhängigkeit eine Sucht?

Es gibt durchaus Ähnlichkeiten, weil du dich, deine Gedanken und Gefühle überhaupt nicht kontrollieren und nicht frei entscheiden kannst.

  • Du willst nicht das Handy deines Partners kontrollieren, aber du „musst“.
  • Du willst nicht den ganzen Tag über an ihn denken, aber du schaffst es nicht, dich auf etwas anderes zu konzentrieren.
  • Du würdest dir gerne ein Leben ohne diese Person vorstellen können, aber es geht nicht.
  • Du würdest dich gerne mal wieder mit deinen Freunden treffen, aber du hast das Gefühl, ihn damit „zu betrügen“ oder zu hintergehen.
  • Du merkst, dass etwas schief läuft – kannst es aber nicht ändern

Kann ich mich aus emotionaler Abhängigkeit und einer toxischen Beziehung befreien?

Ja, du kannst dich aus emotionaler Abhängigkeit befreien.

Allerdings darfst du dir bewusst werden, dass es ein längerer Prozess wird, diese Muster zu verändern.

Stell dir vor, du schreibst seit 30 Jahren mit der rechten Hand und entscheidest dich jetzt:
ab heute schreibe ich mit links!

Dann wirst du deine Schrift zuerst vermutlich kaum lesen können.
Und du wirst dich ständig dran erinnern müssen: ich möchte mit links schreiben.
Es wird eine Weile dauern, bis es dir in Fleisch und Blut übergegangen ist, mit links zu schreiben und bis die Schrift auch für andere gut lesbar ist.
Es ist anstrengend und wenn du nicht wirklich motiviert bist, mit links schreiben zu wollen (oder zu müssen), dann wird es schwierig, diese Anstrengung auf Dauer durchzuhalten.

Und dabei geht es „nur“ um die Änderung einer Gewohnheit, mit der nicht sonderlich viele Emotionen verbunden sind.

Die Emotionen sind bei emotionaler Abhängigkeit in toxischen Beziehungen ganz anders.

Es geht, aber du musst es wirklich wollen.
Und vielleicht brauchst du dazu auch Unterstützung.

Ob das so ist oder ob du das auch alleine schaffst, das weißt nur du alleine.

Wichtig ist, dass du die erste Entscheidung triffst, die im Kopf stattfindet:

Ja, ich will etwas ändern!
Ja, ich bin bereit, diese Anstrengung auf mich zu nehmen.
Ja, ich bin bereit, an mir zu arbeiten.
Ja, ich weiß, dass es ein längerer Weg werden könnte, aber ich mache mich auf den Weg. Mit jedem Schritt komme ich mir wieder näher.

Diese Klopfakupressur Übung hilft dir dabei, den ersten Schritt aus der emotionalen Abhängigkeit zu gehen.

Du bist komplett neu bei der Klopfakupressur?
Dann erkläre ich dir hier ein paar Basics.

Emotionale Abhängigkeit mit Klopfakupressur auflösen - klassische Klopfakupressur:

Denk dran! Das ist nur ein allgemeines Beispiel.
Je besser die Sätze für dich passen, desto mehr wirken sie auch.

Wie du einen für dich passenden Set-Up-Satz erstellst, erfährst du hier.

Wichtig!
Wenn du sehr stark davon betroffen bist, dann such dir bitte Unterstützung und geh das Thema nicht alleine an.

Zumindest nicht mit der klassischen Klopfakupressur!
Klopfakupressur ist eine aufdeckende Technik.
Das bedeutet, dass es vorkommen kann, dass beim Klopfen Emotionen und Erinnerungen aufkommen, die du lange unterdrückt hast.
Wenn du ungeübt bist und plötzlich mit starken Emotionen überrollt wirst, kann dich das aus den Puschen hauen!

Du kannst diese Übung mitmachen, bei meinem Video mitklopfen oder beides.

Wenn du unsicher bist, dann starte mit der Positiv Tapping Übung!

Spür in das Thema rein.
Denk z.B. an eine bestimmte Situation oder Erinnerung und schätze ein: wie sehr belastet mich das jetzt, wenn ich daran denke? und sortiere die Intensität der Belastung auf der Skala von 0 bis 10 ein.
0 = es belastet mich überhaupt nicht, 10 = die Belastung ist unerträglich
Schreib dir diese Zahl unbedingt auf!

Klopfpunke klassische Klopfakupressur mit unter Arm Punkt

Handkante 3x
Auch wenn ich emotional abhängig von _______ (Name einfügen) bin, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.
Auch wenn meine Gedanken nur um ___________ (Name einfügen) kreisen, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.
Auch wenn ich alles dafür gemacht habe und mache, dass es ______ (Name einfügen) recht ist, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Augenbraue: ich bin abhängig von _________ (Name)
neben dem Auge: emotional abhängig
unter dem Auge: meine Gedanken kreisen nur um ________ (Name)
unter der Nase: ich tue alles für __________(Name)
unter der Lippe: ohne __________(Name) geht es nicht
Schlüsselbein: ich kann nicht ohne __________(Name) leben
Auf dem Kopf: ich bin abhängig von __________(Name)

Augenbraue: ich muss immer an __________(Name) denken
neben dem Auge: auch, wenn ich das gar nicht will
unter dem Auge: ich kann mich schwer konzentrieren
unter der Nase: weil ich immer an __________(Name) denken muss
unter der Lippe: das würde ich gerne ändern
Schlüsselbein: aber ich weiß nicht, wie
Auf dem Kopf: die Gedanken haben ihr Eigenleben

Augenbraue: ich bin __________(Name) ausgeliefert
neben dem Auge: total ausgeliefert
unter dem Auge: und ich brauche __________(Name)
unter der Nase: __________(Name) ist alles, was ich habe
unter der Lippe: wer bin ich ohne __________(Name)?
Schlüsselbein: ich bin ja nichts wert
Auf dem Kopf: ohne __________(Name) bin ich nichts wer

Augenbraue: ich dachte, das wäre Liebe
neben dem Auge: ich kenne es nur so
unter dem Auge: ich weiß gar nicht, wie sich Liebe anders anfühlt
unter der Nase: irgendwas stimmt hier nicht
unter der Lippe: ich liebe __________(Name)
Schlüsselbein: ich mache alles für ich liebe __________(Name)
Auf dem Kopf: aber wo bleibe ich?

Augenbraue: wo bleibe ich?
neben dem Auge: wo bleiben meine Bedürfnisse?
unter dem Auge: wo bleiben meine Wünsche?
unter der Nase: wo bleibt mein Leben?
unter der Lippe: irgendwas läuft da schief
Schlüsselbein: so möchte ich das gar nicht
Auf dem Kopf: aber ich weiß nicht, wie ich es ändern kann

Augenbraue: ich habe so viel gemacht
neben dem Auge: was ich eigentlich gar nicht wollte
unter dem Auge: was ich normalerweise nicht gemacht hatte
unter der Nase: aber mit __________(Name) ist es nicht normal
unter der Lippe: irgendwas läuft da schief
Schlüsselbein: und das macht mir Angst!
Auf dem Kopf: ich will das so nicht

Augenbraue: ich will das so nicht
neben dem Auge: ich habe kein eigenes Leben mehr
unter dem Auge: alles dreht sich um __________(Name)
unter der Nase: ALLES
unter der Lippe: ich fühle mich wie eine Marionette
Schlüsselbein: __________(Name) weiß genau, welche Knöpfe er / sie drücken muss
Auf dem Kopf: da stimmt was nicht

Augenbraue: das möchte ich ändern
neben dem Auge: ich möchte wieder ich sein
unter dem Auge: auf meine Wünsche gucken
unter der Nase: andere Gedanken haben
unter der Lippe: selbst etwas entscheiden
Schlüsselbein: auch wenn das vielleicht nicht leicht wird
Auf dem Kopf: so geht’s nicht weiter

Augenbraue: so geht’s echt nicht weiter
neben dem Auge: ich möchte das ändern
unter dem Auge: JETZT
unter der Nase: ich lasse das hinter mir
unter der Lippe: und gehe jetzt den ersten Schritt
Schlüsselbein: in mein neues Leben
Auf dem Kopf: zu meinen Gedanken

Augenbraue: ich habe die Kraft
neben dem Auge: ich kann das
unter dem Auge: ich bin wertvoll
unter der Nase: auch, wenn ich das noch nicht ganz glauben kann
unter der Lippe: ein Funke in mir glaubt das
Schlüsselbein: und auf diesen Funken konzentriere ich mich jetzt
Auf dem Kopf: und fange an, mich um mich zu kümmern

Augenbraue: um meine Bedürfnisse
neben dem Auge: um das, was mir gut tut
unter dem Auge: um das, was ich möchte
unter der Nase: das fühlt sich ungewohnt an
unter der Lippe: aber es gefällt mir
Schlüsselbein: ab jetzt geht es um mich
Auf dem Kopf: und ich lasse die Vergangenheit los

Augenbraue: mit jedem Atemzug
neben dem Auge: und jedem Klopfen
unter dem Auge: lasse ich die Vergangenheit ein Stück mehr los
unter der Nase: dieses unsichtbare Band zu ________ (Name)
unter der Lippe: und fühle mich freier
Schlüsselbein: mit jedem klopfen
Auf dem Kopf: und mit jedem Atemzug

Tief durchatmen und noch einmal reinspüren:
Wie geht es dir jetzt?
Wie fühlt es sich an, wenn du an diese Person denkst?

Klopfe so lange, bis die Belastung auf 0 gefallen ist.

Für das Video habe ich mir "ich mache alles für ________ (Name)" rausgepickt habe.

Emotionale Abhängigkeit mit Klopfakupressur auflösen - systemische Klopfakupressur:

Du weißt, dass du dir dein Verhalten abgeguckt, es quasi in deiner Kindheit so gelernt hast?
Dann solltest du es auch unbedingt mit der systemischen Klopfakupressur probieren.
Viele weitere Informationen dazu findest du auf der Seite vom Klopf-Tutorial.

Hier daher nur ein kleiner Klopfvorschlag von mir:

Handkante:
Auch wenn wir glauben, dass es Liebe ist, wenn wir alles für unseren Partner machen, sind wir okay, wie wir sind. Unsere Verbundenheit bleibt so oder so bestehen.

Auch wenn wir gelernt haben, dass es Liebe ist, wenn wir uns für unseren Partner aufgeben, sind wir okay, wie wir sind. Unsere Verbundenheit bleibt so oder so bestehen.

Auch wenn wir alles tun, damit unser Partner glücklich ist, sind wir okay, wie wir sind. Unsere Verbundenheit bleibt so oder so bestehen.

Du musst nicht wissen, wer alles zu "wir" dazu gehört.
Lade in Gedanken alle ein, mitzuklopfen, denen es auch so geht.

Welche Punkte du dann klopfst, liegt bei dir.
Meist wird nur der Handkantenpunkt oder ein Lieblingspunkt geklopft.

Wichtig ist – wie immer – zu spüren:
Was verändert sich?
Wie fühle ich mich?
Was bewegt sich im Körper?
Welche Gedanken und Erinnerungen kommen auf?

Emotionale Abhängigkeit mit Klopfakupressur auflösen - positiv Tapping:

Beim Positiv Tapping bzw. beim modernen Energietappen gehst du das Thema anders an.

Nehmen wir an, du willst das Handy deines Partners nicht kontrollieren, aber du „musst“. Dein innerer Drang ist einfach stärker.

Schätze ein: wie sehr belastet mich das jetzt, wenn ich daran denke?
Sortiere die Intensität der Belastung auf der Skala von -10 bis +10 ein.
-10 = die Belastung ist unerträglich 0 = neutral, +10 = ich fühle mich pudelwohl und ich könnte durch den Raum tanzen (oder tue es auch)
Schreib dir diese Zahl unbedingt auf!

Dann frag dich:

Was brauche ich jetzt, um das Handy von __________ (Name) nicht mehr kontrollieren zu müssen?
Was brauche ich jetzt?
Was tut mir jetzt gut?
Was brauche ich jetzt, um diesen inneren Drang zu überwinden?

Und dann klopf das, was dir als Erstes in den Sinn kommt.

Es kann sein, dass dein Energiekörper so gestresst ist, dass dir gar nichts einfällt.

Dann kannst du entweder „ein Wunder“ klopfen. Oder „Magie“. Oder „etwas Unmögliches“.
Spür rein, was sich für dich anfühlt, als könnte es dir dabei helfen, das Handy nicht mehr kontrollieren zu müssen.

Für das Beispiel nehme ich „Magie“.

Klopfpunkte Energy Tapping

Herzheilungshaltung: 
Magie
Magie für mich
Magie für all meine Zellen

Auf dem Kopf: ich brauche Magie
Drittes Auge: ich möchte Magie
Augenbraue: Magie für mich
Seite vom Auge: magische Magie 
unter dem Auge: Magie für mich und all meine Zellen
unter der Nase: ich brauche Magie
unter dem Mund: jetzt auf der Stelle
Schlüsselbein: Magie für mich
Daumen: noch mehr Magie für mich
Zeigefinger: Magie für meine Gedanken
Mittelfinger: Magie für meinen Körper
Ringfinger: Magie für meine Seele
kleiner Finger: Magie für meinen Energiekörper
Karatepunkt: jede Menge Magie für mich

Herzheilungshaltung: jede Menge Magie für mich

Und wieder durchatmen.

Spür rein:
wie fühlst du dich jetzt?
Wie gehst es dir jetzt, wenn du an das Handy deines Partners denkst.
Hat sich der Drang, es kontrollieren zu müssen, verändert?
Wie ordnest du die Belastung jetzt auf der Skala von -10 bis +10 ein?

Wiederhole die Übung so oft, bis der Drang nicht mehr da ist.

Wenn der Drang komplett weg ist (das muss aber nicht an einem Tag passiert sein!), dann überleg dir, wie du dich stattdessen fühlen möchtest.
Wie möchtest du dich fühlen, wenn du an deinen Partner und sein Handy denkst?

Vielleicht möchtest du einfach nur innerlich strahlen.
Dann frag dich:
Was brauche ich jetzt um beim Gedanken an __________ (Name) innerlich zu strahlen?

Klopf das Erste, was dir in den Sinn kommt.
Klopfe zwei oder drei Klopfrunden und spür dann wieder nach:
Wie sehr spüre ich dieses innere Strahlen jetzt auf der Skala von -10 bis +10?
Vielleicht ist es eine 3.

Dann frag dich wieder:
Was brauche ich jetzt, um dieses innere Strahlen zu spüren?
Und klopf das.
So lange, bis du auf der Skala bei +10 bist und dich so gut fühlst, dass du die ganze Welt umarmen und durch deine Wohnung tanzen könntest.

Sollte es dir schwer fallen Magie, ein Wunder oder „etwas Unmögliches“ zu klopfen, dann fang einfach mit „Stress“ an.
Bei diesem Video kannst du direkt mitklopfen und Stress loslassen.

Vielleicht merkst du gar nicht, dass du gestresst bist – stellst aber nach der Klopfrunde fest, dass du besser atmen kannst, die Schultern leichter sind, die Gedanken weniger werden…
Beobachte dich genau. 
Was ist hinterher anders?

Du hast bisher keine spürbaren Erfolge mit Klopfakupressur?
In diesem Artikel habe ich (gute) Gründe aufgelistet, an denen es liegen kann.

Ein wichtiger, erster Schritt ist es auch, etwas FÜR DICH zu tun.

Was hast du früher gerne gemacht?
Was wolltest du schon immer mal machen / lernen? (Hobby, Fremdsprache, Sportart,…)
Was tut dir gut? (Spaziergang, ein heißes Bad, durch die Wohnung tanzen, ins Spa gehen, ins Museum gehen, ein Buch lesen, mit deinem Tier kuscheln,…)

Was davon kannst du jetzt machen?

Wenn du tierlieb bist, aber kein eigenes Tier hast – wie wäre es, wenn du z.B. eine Aufgabe im örtlichen Tierschutz / Tierheim übernimmst?
Tiere geben uns sooooo viel Liebe, du kommst dort mit anderen Menschen in Kontakt und engagierst dich sozial – du schlägst also gleich 3 Fliegen mit einer Klappe.
Es werden eigentlich immer Spaziergänger für Hunde gesucht.
Und Menschen, die mit Katzen kuscheln oder das Vertrauen zu ängstlichen Katzen aufbauen. Dabei lernst du dann auch gleich, es mit dir alleine auszuhalten, denn du brauchst schon etwas Sitzfleisch, bis sich schüchterne Katzen aus ihrem Versteck trauen.

Welchen ersten Schritt gehst du jetzt?
Schreib mir im Kommentar, woran du erkannt hast, dass etwas in der Beziehung nicht stimmt und was du JETZT gemacht hast, um etwas zu verändern.






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

Meditation mit den Klopfakupressur Punkten

Meditation und Klopfakupressur

Meditieren ist nicht jedermanns Sache. Ich glaube, das liegt auch mit an falschen Vorstellungen, die man davon hat.
Und völlig überzogenen Erwartungen.

Ich hatte es mir so vorgestellt (und lese immer wieder, dass es anderen auch so geht), dass ich mich hinsetze und für die Dauer der Meditation, also 5, 10, 20 Minuten oder wie lange auch immer „nichts“ denke.
Meine Erwartung war, dass ich das ein bis zwei Wochen täglich mache und es dann klappt mit dem „nichts“ denken.

Darüber kann ich heute nur noch lachen.

Inzwischen meditiere ich schon Jahre täglich – wenn auch mit Pausen – und mein Fazit lautet:
Es ist immer noch von der Tagesform abhängig, wie gut es mir gelingt, mich in der Meditation zu konzentrieren.

Aber es war noch nicht einmal so, dass ich die ganze Zeit über gedanklich bei meiner Meditation geblieben bin ohne abzudriften.
Ich schweife immer wieder ab und wenn ich das richtig beobachte, dann geht es anderen auch so und ist normal.

Worum geht es beim Meditieren überhaupt?

So wie ich Meditation verstehe geht es darum, den Verstand mit etwas zu beschäftigen und Gedanken, die (trotzdem) aufkommen, „einfach“ ziehen zu lassen und den Fokus bewusst wieder auf das zu lenken, mit dem ich den Verstand beschäftige.

Gedanken vorbei ziehen lassen

Mir kam dazu die Beschreibung sit with the shit in den Sinn.

Mit Allem, was dir während der Meditation einfällt, „einfach“ da zu sitzen. 
Es auszuhalten.
Anzunehmen, dass es da ist.
Nicht zu bewerten.
Einfach nur zu beobachten, was sich zeigt.
Und dann wieder – bewusst – an das zu denken, mit dem ich meditiere.
Die Erinnerungen, die aus dem Unterbewussten an die Oberfläche kommen, „einfach“ aushalten.
Beobachten.
Ziehen lassen.
Zu meiner Meditation zurückgehen.
Immer und immer wieder.

So einfach – und doch so schwer.

Womit beschäftigst du den Verstand bei der Meditation?

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, um ihm „Arbeit“ zu geben.

Du kannst dich auf deine Atmung konzentrieren.


Atmung Meditation

Du atmest tief durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus. 
Je länger die Meditation dauert, desto mehr findest du in deinen eigenen Rhythmus.
Du beobachtest dich dabei, wie du atmest.
Wie sich der Atem anhört.
Wie sich die Luft anfühlt.
Wohin dir Atemluft fließt.
Wie sich dein Brustkorb hebt und senkt.

Darauf liegt dein Fokus während der Meditation und das ist alles, was dein Verstand „zu tun“ hat.
Wenn Gedanken aufkommen, dann werde dir bewusst, dass du abgeschweift bist und konzentriere dich bewusst (absichtlich) wieder auf deine Atmung.
Das ist es schon.

Du kannst dich auf ein Mantra konzentrieren.

Om Mantra zum Meditieren

Mir fällt es leichter, mich dabei auf ein Mantra zu konzentrieren.
Deepak Chopra bietet dazu ganz viele Meditationsreihen an, bei denen täglich ein Mantra geklopft wird.

Das bekannteste Mantra (und vielleicht auch das mit dem schlechtesten „Ruf“ oder den größten Vorurteilen) ist der Laut OM.

Das heißt, du konzentrierst dich über einen von dir festgelegten Zeitraum (10 Minuten wäre schon wünschenswert, aber lieber 5 Minuten als gar nicht) darauf, OM zu denken.

Du kannst auch mit dem Mantra spielen.
Denk es mal schneller und mal langsamer.
Betone mal das O mehr, dann wieder das M.

Alle Gedanken, die dir in der Zeit einfallen, bemerkst du einfach nur und denkst dann wieder bewusst an dein OM.
Immer und immer wieder.

Welche Vorstellungen oder Vorurteile hast du zu Om?
Welche Filme laufen da innerlich in dir ab?
Das sind auch Dinge, die du dir gerne genauer anschauen und sie ggf. beklopfen kannst.

Mir gefällt das Mantra So Hum besser.
Beim Einatmen denke ich „So“ und beim Ausatmen „Hum“ (hum wird ham ausgesprochen).

Auch hier kannst du wieder mit dem Tempo und der Betonung spielen.
Wie fällt es dir leichter, bei deinem Mantra zu bleiben?

Du kannst die Klopfakupressur Punkte nutzen

Klopfakupressurpunkte, Klopfpunkte

Eine andere Idee ist es, dass du dich – statt auf die Atmung oder ein Mantra – auf die Klopfpunkte konzentrierst.

Das kannst du gedanklich machen und dir vorstellen, wie du die Klopfpunkte der Reihe nach hältst.
Wie du deinen Finger auf den jeweiligen Klopfpunkt legst und dort für ein paar Sekunden liegen lässt, bis du zum nächsten Punkt gehst.

Eine andere Alternative ist es, dass du die Klopfpunkte wirklich der Reihe nach berührst.
Ganz sanft.
Einfach den Finger auf den Klopfpunkt legen, ein paar Sekunden dort liegenlassen und dann zum nächsten Punkt gehen. Den Finger auf den Punkt legen, liegen lassen und zum nächsten Punkt.
In deinem Tempo.

Das kann für die Dauer von einem tiefen Atemzug sein oder du kannst den Finger dort für 2,3 oder mehr Atemzüge liegen lassen.

Probiere aus, was für dich passt.

Das Ziel ist es, dass du dich dabei beobachtest, wie deine Finger (entweder in der Vorstellung oder „in echt“) von Punkt zu Punkt wandern und du mit deinen Gedanken dabei bleibst.
Sobald du abschweifst und Gedanken aufkommen, lenkst du deine Aufmerksamkeit wieder bewusst auf deine Finger, die die Klopfpunkte berühren.

Klappt das immer gleich gut bzw. wird es kontinuierlich besser?

Es kann sein, dass du an manchen Tagen das Gefühl hast, dass es mit der Meditation überhaupt nicht geklappt hat und du die ganze Zeit über deinen Gedanken nachgehangen bist.

Erinnerst du dich?

Es geht nicht darum, etwas zu bewerten!
Wenn du einen solchen Tag hast, dann ist das eben so.
Morgen sieht es wieder ganz anders aus.

Tipp zum Gedanken stoppen:

Einen Tipp, wie du deine Gedanken einen Augenblick ruhig bekommst, möchte ich dir unbedingt noch mitgeben.
Er stammt aus der Quantenheilung von Frank Kinslow.*

Frag dich:
Woher kommt der nächste Gedanke?
Oder:
Welche Farbe hat der nächste Gedanke?

Probiere es doch direkt aus.
Das bringt deinen Verstand so durcheinander, dass tatsächlich für einen Moment Ruhe ist.
Ich finde das total faszinierend.

Was kannst du von einer Meditation erwarten?

Wirkung von Meditation

Vorab:
Eine Meditation ist kein Sprint, sondern eher ein Marathon.
Es ist nichts, was du jetzt machst und wo du sofort einen tollen Erfolg spürst.
Du brauchst Geduld und Ausdauer, um die positive Wirkung zu spüren.

Es kann zwar sein, dass du dich während der Meditation total wohlfühlst, aber es ist auch möglich, dass es ein K(r)ampf ist, weil so viele Gedanken auftauchen und es dir schwer fällt, dich immer wieder auf deine Meditation zu konzentrieren.

Das Ziel ist die Langzeitwirkung!

Wenn du über einen längeren Zeitraum (über Monate) täglich meditiertest

  • verbessern sich deine Aufmerksamkeit und dein Gedächtnis
  • wirst du insgesamt ruhiger
  • werden Schmerzen oft weniger
  • wirst du geduldiger
  • reduzierst du deinen Stress
  • wirkt sich das positiv auf deine Stimmung aus
  • stärkst du dein Immunsystem
  • … und vieles mehr

Wie ist das mit dir?
Meditierst du täglich?

Falls nicht – fang doch jetzt damit an und mach es für (mindestens) einen Monat.
Finde jemanden, mit dem du das zusammen machst und dich über deine Erfahrungen austauscht, damit es einfacher ist, dabei zu bleiben.

Wenn du schon meditierst, wie machst du das?
Welche Technik nutzt du?
Schreib mir doch im Kommentar deine Meditationserfahrungen.






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

Was tun gegen schlechtes Gewissen

Schlechtes Gewissen loslassen? So geht's

Ich bin mir sicher, du kennst das Gefühl, ein schlechtes Gewissen zu haben.
Vielleicht wegen einer Kleinigkeit.
Vielleicht auch wegen etwas, was dir wirklich peinlich ist.
Und vielleicht sogar wegen einer großen Dummheit.

So oder so – du fühlst dich immer schlecht, wenn du ein schlechtes Gewissen hast.

Oftmals ist es aber überhaupt nicht nötig, ein schlechtes Gewissen zu haben, weil du überhaupt nichts „dafür“ (worum auch immer es geht) kannst.

Wenn du ein schlechtes Gewissen hast, dann bist du auf jeden Fall schon mal kein Soziopath. Der kennt das nämlich gar nicht.

Falls du zu der Gruppe gehörst, die sich für Alles und Jedes verantwortlich fühlt, dann ist das doch schon mal ein Punkt, den du bei dir auf die Guthabenseite schreiben kannst.

Was ist ein schlechtes Gewissen überhaupt?

Du entwickelst ein schlechtes Gewissen, wenn deine innere Instanz dir sagt: hier hast du etwas falsch gemacht.
Um das auszugleichen fühlst du dich schlecht.

Schuldgefühle sind eine Rückmeldung unserer inneren Instanz, dass wir etwas gemacht haben, was sich – spätestens hinterher – als falsch rausgestellt hat.
Oder dass wir etwas NICHT gemacht haben, was wir besser hätten tun sollen.

Wie ausgeprägt es ist und für welche Dinge wir überhaupt ein schlechtes Gewissen bekommen hängt von unseren Erwartungen an uns selbst ab.

Je höher deine Erwartung an dich ist, desto schneller entwickelst du ein schlechtes Gewissen.

Wenn du perfektionistisch veranlagt bist und sehr hohe Ansprüche an dich hast (guter Elternteil sein, guter Partner sein, guter Angestellter sein, guter Freund sein, guter Mensch sein,…), dann ist das schlechte Gewissen vermutlich ein guter Bekannter.

Wie fühlt sich ein schlechtes Gewissen an?

Manchmal ist das schlechte Gewissen nur ein dumpfes Gefühl, was man gar nicht genau beschreiben kann.

Es kann aber auch sein, dass du es körperlich spürst, z.B. mit Bauchgrummeln, Magenschmerzen, dir wird ganz heiß, du erfrierst innerlich, Wut oder Wutausbrüche, Druck im Kopf, usw.

Oft wiederholen wir diesen inneren Dialog ständig und erzählen uns das, was wir falsch gemacht haben, immer und immer wieder.

Wie konnte ich nur…?
Was habe ich mir dabei gedacht, dass…?
Wie konnte mir das passieren?

Wichtig ist, dass du genau hinschaust:

Ist das schlechte Gewissen angebracht oder völlig überzogen?

Hier ein paar Beispiele, wo ein schlechtes Gewissen aufkommen kann:

  • du bist fremdgegangen
  • dir ist die Hand ausgerutscht
  • du hast einen Geburtstag verpasst
  • dir ist im Streit etwas rausgerutscht, was gar nicht so gemeint war
  • dir ist etwas kaputt gegangen (z.B. die Kaffeetasse vom „guten“ Kaffeeservice deiner Freundin – ein Erbstück ihrer Tante Lina…)
  • du hast deine Eltern ins Pflegeheim gegeben
  • du hast einen Film aus dem Internet heruntergeladen
  • du hast ein Versprechen nicht eingehalten
  • du hast zu viel Geld ausgegeben
  • du hast deine Vorsätze nicht eingehalten
  • du hast zu viel Schokolade (Chips) gegessen / Alkohol getrunken / Zigaretten geraucht
  • du buchst einen Kurs - hast aber den (oder die) Anderen noch gar ganz nicht durchgearbeitet...
  • du verbringst zu viel Zeit auf Facebook
  • du hilfst zu wenig im Haushalt
  • du hast zu wenig Zeit für die Familie
  • du hast Unterlagen noch nicht durchgearbeitet
  • du hast auf der Arbeit blau gemacht
  • du hast einen Freund belogen
  • du kaufst (wieder mal) ein Buch, obwohl du noch gar nicht alle gekauften Bücher durchgelesen hast 

Wenn du es schaffst, genau hinzugucken und feststellst: Mist, da habe ich einen Fehler gemacht, dann hilft es oft, das demjenigen gegenüber offen anzusprechen.

Dir ist die Hand ausgerutscht?
Ich hoffe, du hast dich direkt dafür entschuldigt. Es ist wichtig zu überlegen: wie konnte es dazu kommen? Was kann ich machen, damit mir das nie wieder passiert?
Hol dir Hilfe, wenn du es nicht alleine schaffst!

Wenn du fremdgegangen bist und dein schlechtes Gewissen dafür sorgt, dass du dich „anders“ verhältst, nur noch darüber nachdenken musst und keinen klaren Gedanken mehr fassen kannst, dann wäre zu überlegen, ob du nicht besser reinen Wein einschenkst und deinem Partner offen sagst, was passiert ist.

Du hast einen Geburtstag vergessen? Dann gratuliere nachträglich. Dass du nicht der Erste bist, dem das passiert, siehst du an der Auswahl der Postkarten für vergessene Geburtstage. Trag dir die Geburtstage auf einen Kalender ein oder lass dich elektronisch (vom Computer oder Smartphone) rechtzeitig daran erinnern.

Dir ist im Streit etwas rausgerutscht, was gar nicht so gemeint war?
Dann entschuldige dich dafür. Auch, wenn es dir schwer fällt. Sprich dich mit der Person aus. Und dann überleg dir: Wie schaffe ich es, ruhig und sachlich zu bleiben?

Dir ist die Lieblingstasse deiner Freundin runtergefallen und in 1000 Stücke zerbrochen? Und man kann sie nicht mehr nachkaufen? Das ist wirklich ärgerlich und sicher verstehst du, dass deine Freundin sauer und traurig ist. Solange du es nicht mit Absicht gemacht hast – davon gehe ich aus – kannst du im ersten Moment nicht mehr tun, als dich zu entschuldigen. Dann kannst du dich auf die Suche machen und hoffen, dass du diese Tasse irgendwo auftreibst. Es gibt ja (auch online) viele Geschäfte, die mit altem Porzellan und ausgelaufenen Serien handeln.  

Deine Eltern sind im Pflegeheim und du hast ein schlechtes Gewissen, dass du sie „abgeschoben“ hast? Du wirst deine Gründe dafür haben, dass du sie dort untergebracht hast. Nicht jeder (oder eher sehr wenige) haben die nötigen Ressourcen (Zeit, Kraft und finanzielle Rücklagen), um die Eltern zu Hause rund um die Uhr zu versorgen. Was kannst du ihnen Gutes tun? Womit kannst du ihnen im Pflegeheim eine Freude machen?

Sei gnädig zu dir.
Jeder macht Fehler.
Hinterher ist man immer schlauer.
Erinnere dich, dass du zu jeder Zeit immer das Beste gegeben hast.
Und dass du niemandem absichtlich schaden wolltest.

Du kannst die Zeit nicht zurück drehen – wie gerne du das auch möchtest.

Wichtig ist, für die Fehler gerade zu stehen, Verantwortung zu übernehmen, daraus zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen.

Und anzuerkennen, dass du nicht Superwoman oder Superman bist und nicht alles kannst.

Vielleicht ist es auch eine gute Gelegenheit, um deine Ansprüche an dich noch mal zu überdenken.
Willst du immer alles 100%ig machen?
Wer oder was treibt dich dazu? Spür einfach mal nach.

Diese Klopfübung hilft dir dabei, dein schlechtes Gewissen loszulassen oder zumindest zu verkleinern.

Auf der Grafik siehst du die Klopfpunkte, die ich verwende. (Die Grafik wird durch einen Klick größer)

Punkte klassische Klopfakupressur

Wenn du gar nicht weißt, was ich mit einer Klopfübung meine, dann schau bitte hier bei der Erklärung.

Um die Übung noch mehr an deine Situation anzupassen hilft dir auch der Set-Up-Baukasten.

Gehörst du zu denjenigen, die sich für Alles und Jedes schuldig fühlen und ständig ein schlechtes Gewissen haben?
Auch für Sachen, die jemand anders gemacht hat und auf die du überhaupt keinen Einfluss hast, wie z.B. das Wetter?

Dann ist es Zeit, dich um dein Selbstbewusstsein und deinen Selbstwert zu kümmern.

Deine Stärken zu entdecken und zu leben.
Das in den Fokus zu nehmen, was du kannst.
Worin du gut bist.
Womit du dich sicher fühlst.

Dieser Beitrag hilft dir, genau(er) hinzuschauen.

Jetzt bin ich gespannt.
Wie hat sich dein schlechtes Gewissen durch die Klopfrunde verändert?

Warum du einen Schlussstrich ziehen solltest und WIE du das machst

einen Schlussstrich ziehen

Warum ist es überhaupt wichtig, dass du das Alte komplett abschließt, bevor du dich auf etwas Neues einlässt?
Warum solltest du überhaupt einen Schlussstrich ziehen?

Hier ein paar Beispiele dazu:

Wenn du immer noch dem alten Partner hinterhertrauerst oder die Wut über ihn / sie mit dir rumträgst, dann bist du nicht frei für eine neue Partnerschaft. Zumindest nicht richtig.

Vielleicht bist du sogar schon in einer neuen Beziehung, aber solange du das für dich noch nicht geklärt hast, kannst du ihm / ihr nicht dein ganzes Herz schenken.
Das ist dem neuen Partner gegenüber unfair und der innere Konflikt kostet dich unnötig Kraft.


Du hast Vorsätze für das neue Jahr? 
Hattest du im letzten Jahr auch welche? Was ist daraus geworden? Gibt es Vorsätze, die du schon seit Jahren mit dir rumschleppst?
Dann schau sie dir mal genau an und spüre nach, ob du einen Schlussstrich ziehen kannst.

So ein nicht umgesetzter Vorsatz kann dazu beitragen, dass du auch andere Vorsätze nicht durchhältst.

Was macht das mit dir, dass der Vorsatz so lange nicht umgesetzt wurde?
Wie wirkt sich das auf andere Vorsätze aus?
Willst du das wirklich machen / ändern?
Falls ja – was hält dich davon ab, es durchzuziehen?
Falls nein – wem möchtest du damit etwas Recht machen und warum? Wie wäre es, hier mit offenen Karten zu spielen und das Thema anzusprechen?


Gibt es jemanden, mit dem du dich so richtig gestritten und nicht wieder vertragen hast? Oder jemandem, zu dem der Kontakt abgebrochen ist?
Du denkst immer wieder daran, aber du kannst oder willst nicht den ersten Schritt machen?Du sagst dir selbst, dass es dir „egal“ ist, kannst aber nicht drüber sprechen und es tut weh, dran zu denken?
So lange es weh tut, tust du dir damit weh! Immer und immer wieder.
Entscheide dich und zieh einen Schlussstrich!
So oder so.
Entweder du springst über deinen Schatten, machst den ersten Schritt und gehst auf diese Person zu oder du hakst es für dich ab.
Wie auch immer du dich entscheidest, es tut dir, deinem Energiesystem und deiner Seele gut.

Und wenn du das Kapitel nicht ganz schließt?

Wespe auf Kuchen


Stell dir vor es ist Sommer und du hast einen Teller mit Kuchen draußen stehen.
Du deckst ihn ein bisschen ab, damit keine Wespen und andere Tierchen dran gehen.
Wie sieht der Teller wohl nach einer Stunde aus?

Genau, die Wespen haben sich von der halben Abdeckung nicht stören lassen und bevölkern den Kuchen.

Weil dir das klar ist, deckst du deinen Kuchen auch immer ganz ab.


Die Wespen finden den Weg zu einem halb abgedeckten Teller.
Ein Thema, das du nicht komplett losgelassen hat, rumort weiter in dir rum.

Wichtig ist, dass du wirklich damit abschließt.

Wenn du das nur halbherzig machst, dann wirst du damit nichts verändern.


Wie machst du das mit den Kapiteln in deinem Leben?
Schaffst du es, wirklich einen Schlussstrich zu ziehen?
Oder ist das auch nur ein halbherziger Versuch…?

Fühlst du dich ertappt?
Dann mach dir kein schlechtes Gewissen, sondern überlege dir, welches der noch offenen Kapitel du dir jetzt in Ruhe anschaust und zu Ende bringst.
So richtig.

Und WIE schaffst du es jetzt, einen Schlussstrich zu ziehen?

Auf Facebook lief mir neulich so ein Schlussstrich über den Weg.

mobiler Schlussstrich

Das ist doch eine tolle Idee, oder?
Ein Schlussstrich, den man einfach nur auszuschneiden braucht und das Thema ist erledigt.
Probiere gerne aus, ob er für dich funktioniert.

Für die meisten von uns ist da doch eher der Wunsch Vater des Gedanken und es geht nicht ganz so leicht…


So klappt es für dich besser.
Überleg dir:

Welche Gedanken gehen dir dazu immer wieder durch den Kopf?
Welche Gefühle nimmst du wahr, wenn du daran denkst?
Was spürst du in deinem Körper? Wo spürst du es in deinem Körper? Wie fühlt es sich an? Warm? Kalt? Fest? Weich? Rund? Eckig?

Wenn es bei dir um eine Beziehung geht, dann frag dich:

In welchen Situationen denke ich an ihn / sie?
Was trage ich ihm / ihr nach?
Was kann ich ihm / ihr nicht vergeben?
Wo bin ich _____________ (wütend, sauer, verletzt,…) auf den Partner?
Welche Versprechen wurden nicht eingehalten?
Welche Erwartungen wurden nicht erfüllt?
Welche Vorwürfe stehen immer noch im Raum?
Welche Verletzungen sind noch nicht geheilt?
Vergleiche ich den neuen Partner mit dem alten?

Und dann klopf los:
(Wenn du gar nicht weißt, was mit „klopf los“ gemeint ist, dann schau bitte unbedingt hier.)

Auch wenn ich immer an _______________ (Name) denken muss, wenn ________________ (wann?) und das macht mich _____________ (Gefühl),  liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich _________________ (Name) nicht vergeben kann, dass _____________________ (was?) liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin und öffne mich für die Möglichkeit, mit der Situation meinen Frieden schließen zu können.

Auch wenn ich mir nicht vergeben kann, dass ich _________________ (Name) nicht vergeben kann, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich _______________ (Name) überhaupt nicht vergeben will, weil er / sie mir so weh getan hat, liebe und akzeptiere ich mich, meine Gefühle und diese Situation.

Auch wenn ich immer noch stinksauer auf _________________ (Name) bin, weil _________________ liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin. Und ich entscheide mich, diese Wut loszulassen. Zumindest ein Stückchen. Für mich und damit es mir besser geht.

Auch wenn ich _____________ (neue Beziehung) immer mit ________________ (alte Beziehung) vergleiche und ein total schlechtes Gewissen deshalb habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Sind es Vorsätze, die du dir schon seit Jahren immer wieder vornimmst und doch nie umsetzt?

Dann frag dich:

Will ich diesen Vorsatz wirklich oder nehme ich es mir vor, um jemand anderem einen Gefallen zu tun?
Was ist das Ziel dieses Vorsatzes? Wie möchte ich mich fühlen, wenn ich den Vorsatz umgesetzt habe?
Was macht das mit mir, dass ich diesen Vorsatz nicht umgesetzt bekomme?
Wieviel Vertrauen habe ich mich, dass ich diesen und andere Vorsätze wirklich durchziehe?

Was könnte passieren, wenn ich den Vorsatz wirklich durchhalte?
Wie geht es mir mit dem Gedanken? Wie reagiert mein Körper? Welche Gedanken tauchen auf?

Und dann klopf:

Auch wenn ich keine Ahnung habe, warum ich es nicht schaffe, diesen Vorsatz umzusetzen, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ein Teil von mir Angst hat, den Vorsatz durchzuhalten und ich überhaupt nicht weiß warum, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn es mich total nervt, dass ich es nicht schaffe, meine Vorsätze durchzuhalten, liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz.

Auch wenn ich ______________ (Vorsatz) eigentlich gar nicht möchte, sondern es nur ________________ (Name) zuliebe probiere, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin und ich öffne mich für die Möglichkeit, dass ich mit _________ (Name) darüber spreche.

Auch wenn ich mir kaum noch vorstellen kann, dass ich jemals einen Vorsatz durchhalte und mich das ______________ (Gefühl) macht, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Du hast dich zerstritten und / oder der Kontakt ist abgebrochen?

Frag dich:

Möchte ich mich wieder mit der Person vertragen?
Möchte ich wieder Kontakt zu der Person?

Welche Gedanken kommen auf, wenn ich an die Situation denke?
Was denke ich, wenn ich an diese Person denke?
Wie fühle ich mich, wenn ich an die Situation denke?
Wie fühle ich mich, wenn ich an die Person denke?

Was hält mich davon ab, einen Schlussstrich zu ziehen?
Was hält mich davon ab, den ersten Schritt zu machen?
Wie reagiert mein Körper, wenn ich darüber nachdenke?

Und dann klopf:

Auch wenn ich mich gerne wieder mit ___________ (Name) versöhnen möchte liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich wieder Kontakt zu _____________ (Name) möchte, aber auf keinen Fall den ersten Schritt machen werde, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich überhaupt keinen Kontakt mehr zu _______________ (Name) möchte und es mich _________________ (Gefühl) macht, dass ich immer noch darüber nachdenke, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich immer noch stinksauer auf ______________ (Name) bin, weil sie / er mich so verletzt hat, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin. Und ich entscheide mich jetzt dafür, die Wut nach und nach gehen zu lassen. In meinem Tempo. Und ich merke, wie gut mir das tut.

Auch wenn ________________ (Person) Schuld an der Situation ist und ich ihm / ihr nicht verzeihen kann, dass ______________ (was genau?) liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich  ______________ (Körpergefühl) bekomme, wenn ich nur an _____________ (Person) denke, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Klopf wirklich so lange, bis das Thema ruhig ist und du daran denken kannst, ohne dass dein Körper reagiert, negative Gedanken und unangenehme Gefühle aufkommen.

Denk an die Wespen.

Erst wenn du überhaupt nicht mehr darauf reagierst, dann hast du wirklich einen Schlussstrich gezogen und bist bereit für ein neues Kapitel!

Du tust dich schwer damit, den Set-Up-Satz zu erstellen? Dann hilft dir der Set-up-Baukasten weiter.

Jetzt bist du dran!

Welches Kapitel hast du noch nicht abgehakt?
Wo ziehst du jetzt einen Schlussstrich?






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

Schnell integrierte Transformationstechnik RITT

RITT klopfen und integrieren

Heute möchte ich dir eine Klopftechnik von Meryl Hershey Beck vorstellen, die sich RITT™ nennt.
RITT™ steht für RAPIDLY INTEGRATED TRANSFORMATION TECHNIQUE (RITT)™.
Auf Deutsch heißt es sowas wie: SCHNELL INTEGRIERTE TRANSFORMATIONSTECHNIK.

Inzwischen hat Meryl die Technik verändert und in „SourceTapping“ umbenannt.

Mir gefällt RITT™ aber gut, weil es so einfach ist.
Darum möchte ich dir heute diese „Basisversion“ vorstellen.

Weil Meryl sich auf Esstörungen spezialisiert hat, nimmt sie im Prozess den Begriff „Verlangen“.

Du kannst das Skript aber auch ganz einfach deinem Thema anpassen.
Wie das geht, erfährst du weiter unten im Beitrag.

Schau dir bitte erst einmal die Version mit dem Verlangen an, damit du einen Eindruck von der Methode bekommst.

In der ursprünglichen Version geht es um das Verlangen (Jieper / Lust auf / Sucht) nach _____________ (Eis, Schokolade, Chips, Fleisch, Kaffee, Zigaretten,…).

Um das, was du „unbedingt brauchst“.

Wir fangen mit der Einschätzung / Bewertung des Stresslevels an:

Wie hoch ist Verlangen nach / der Jieper / die Lust auf / die Sucht nach _________
(0 = nicht vorhanden, 10 = intensiv)?

Baum mit Krone

Stell dir vor, du bist ein Baum und löst alles von den Zweigen (dem bewussten Verstand) bis hin zu den Wurzeln (dem Unterbewusstsein) auf.

Klopfpunkte RITT Meryl Hershey Beck

Während du die Punkte klopfst, denkst du an das Problem und liest laut vor, was in Anführungszeichen steht.

1. Karate Punkt - Außenkante der Hand
"Ich gebe dieses Thema / dieses Verlangen an meine Höhere Macht (Höheres Selbst / Gott / die Quelle / das Universum / die Engel / innere Weisheit,… -> setz ein, was für dich passt!) ab, um es und meine Beziehung zu ihm zu transformieren und es nie wieder zurückzunehmen oder passiv zurück zu bekommen.“

Wichtig ist, dass du es an etwas abgibst, was für dich stimmig ist.
Bei dir kann es so aussehen:

"Ich gebe dieses Verlangen nach Schokolade an mein höheres Selbst ab, um es und meine Beziehung zu ihm zu transformieren und es nie wieder zurückzunehmen oder passiv zurück zu bekommen.“

2. Wunder Punkt - Stelle über der linken Brust, sanft in einem Kreis zur Schulter hin reiben.
Sag dreimal: "Obwohl ich dieses Problem / Verlangen habe, liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz.“

3. Kronenpunkt (oben auf dem Kopf) - im Kreis herum klopfen
"Ich bringe meine Höhere Macht (Höheres Selbst, Gott, Licht) in alle Zweige bis zu den tiefsten Wurzeln dieses Themas und bitte um Heilung zum höchsten Wohle aller.“

4. Augenbraue wo die Augenbrauen beginnen, in der Nähe des Nasenrückens.
"Ich lasse die ganze Traurigkeit in allen Zweigen bis zu den tiefsten Wurzeln rund um dieses Thema los."

5. Unter dem Auge:
"Ich lasse die ganze Angst in allen Zweigen bis zu den tiefsten Wurzeln rund um dieses Thema los."

6. Unter der Nase und unter dem Mund
"Ich lasse all die Scham und Peinlichkeit in allen Zweigen bis zu den tiefsten Wurzeln rund um dieses Thema los."

7. Schlüsselbein
"Ich lasse all den Schmerz und die Trauer in allen Zweigen bis zu den tiefsten Wurzeln rund um dieses Thema los."

8. Unter dem Arm
"Ich lasse alle Schuldgefühle in allen Zweigen bis zu den tiefsten Wurzeln um dieses Thema herum los."

9. Drittes Auge
"Ich lasse das ganze Trauma in allen Zweigen bis zu den tiefsten Wurzeln um dieses Thema herum los."

10. innen am Handgelenk
"Ich lasse den ganzen Schmerz in allen Zweigen bis zu den tiefsten Wurzeln um dieses Thema herum los."

11. Kleiner Finger
"Ich lasse die ganze Wut in allen Zweigen bis zu den tiefsten Wurzeln rund um dieses Thema los."

12. Zeigefinger.
Sag mindestens 3 (oder alle) der folgenden Sätze:

"Ich gebe die ganze Energie frei, die in dieses Thema investiert wurde, damit ich die Energie für mein eigenes Wohlbefinden nutzen kann.“
„Ich vergebe mir voll und ganz, dass ich vergessen habe, dass ich mein Bestes gebe.“
„Ich verzeihe mir voll und ganz, dass ich zulasse, dass dieses Thema/Verlangen meinen Seelenfrieden stört.“
„Ich vergebe mir selbst voll und ganz und ich bin entschlossen, allen anderen Beteiligten zu vergeben.“
„Ich vergebe mir selbst voll und ganz. Ich bitte um die Weisheit zu erkennen, dass alle Beteiligten nur aus unerfüllten Bedürfnissen heraus gehandelt haben."

Atme.

Schätze dein Verlangen jetzt noch einmal auf der Skala von 0 – 10 ein.

Wenn der Stresswert über 1 liegt, dann wiederhole die Schritte 1 – 12.

Wenn du bei 0 oder 1 bist, dann geht es mit Schritt 13 weiter. 

13. Wiederhole die Schritte 4 (Augenbraue) bis 11 (kleiner Finger).

Sprich an jedem Punkt: „Ich bringe Liebe (Freude/Höhere Macht/Licht) herein, um die ____ (Traurigkeit, etc.) in allen Zweigen bis zu den tiefsten Wurzeln dieses Themas zu ersetzen."

Damit du nicht mehr zu gucken brauchst, um welche Emotion es bei den Punkten 4-11 ging, habe ich sie hier als "a" aufgeschrieben.

4a Augenbraue „Ich bringe Liebe (Freude/Höhere Macht/Licht) herein, um die Traurigkeit in allen Zweigen bis zu den tiefsten Wurzeln dieses Themas zu ersetzen."

5a unter dem Auge „Ich bringe Liebe (Freude/Höhere Macht/Licht) herein, um die Angst in allen Zweigen bis zu den tiefsten Wurzeln dieses Themas zu ersetzen."

6a unter der Nase und unter dem Mund „Ich bringe Liebe (Freude/Höhere Macht/Licht) herein, um die Scham und Peinlichkeit in allen Zweigen bis zu den tiefsten Wurzeln dieses Themas zu ersetzen."

7a Schlüsselbein „Ich bringe Liebe (Freude/Höhere Macht/Licht) herein, um den Schmerz und die Trauer in allen Zweigen bis zu den tiefsten Wurzeln dieses Themas zu ersetzen."

8a unter dem Arm „Ich bringe Liebe (Freude/Höhere Macht/Licht) herein, um die Schuldgefühle in allen Zweigen bis zu den tiefsten Wurzeln dieses Themas zu ersetzen."

9a Drittes Auge „Ich bringe Liebe (Freude/Höhere Macht/Licht) herein, um das Trauma in allen Zweigen bis zu den tiefsten Wurzeln dieses Themas zu ersetzen."

10a innen am Handgelenk „Ich bringe Liebe (Freude/Höhere Macht/Licht) herein, um den Schmerz in allen Zweigen bis zu den tiefsten Wurzeln dieses Themas zu ersetzen."

11a Kleiner Finger „Ich bringe Liebe (Freude/Höhere Macht/Licht) herein, um die Wut in allen Zweigen bis zu den tiefsten Wurzeln dieses Themas zu ersetzen."

Tief durchatmen und wieder rein spüren:

Wie fühlst du dich jetzt?
Wie geht es dir mit dem Verlangen?
Wie fühlst du dich, wenn du an das denkst, an dem du gearbeitet hast?

Wenn du z.B. an deiner Lust auf Schokolade gearbeitet hast, dann hol dir eine Tafel Schokolade, schau sie an, nimm sie in die Hand, riech an ihr…
Wie fühlst du dich?
Wie groß ist dein Verlangen?

Sei geduldig mit dir!

geduldig sein

Vielleicht merkst du sofort, dass du überhaupt keine Lust mehr darauf hast.
Vielleicht braucht dein System etwas Zeit, um alles neu zu sortieren.
Vielleicht darfst du die Übung auch noch mal wiederholen.

Wenn es bei dir nicht so klappt, wie du es gerne hättest, dann schau dir diesen Beitrag an.

Ich habe Gründe zusammengefasst, warum Klopfakupressur bei dir nicht (gut) funktioniert.
Das gilt „klopftechnikübergreifend“.


Kannst du vielleicht noch konkreter sein?

Falls du z.B. „Schokolade“ geklopft und gesagt hast, es aber immer um eine bestimmte Sorte einer bestimmten Marke geht, dann wiederhole die Übung mit „Ritter Sport Vollnuss“, „Milka Daim“, Lindt Chili“, Kinderriegel, oder was auch immer deine Sorte ist, bei der du nicht widerstehen kannst.

Mit diesen Beispielen leuchtet dir ein, warum es wichtig ist, spezifisch zu klopfen.


Wenn dein Thema kein Verlangen / Jieper / Lust auf / Sucht nach ist, dann pass die ersten 3 Punkte deinem Thema an.

Aber denk immer dran, dass es wichtig ist, dass der Satz stimmig ist und zu deinem Thema passt.

Bei Wut kannst du das z.B. so ändern:

Wie immer fangen wir mit der Einschätzung / Bewertung des Stresslevels an:

Wie sehr belastet dich diese Wut (0 = nicht vorhanden, 10 = intensiv)?

Stell dir vor, du bist ein Baum und löst alles von den Zweigen (dem bewussten Verstand) bis hin zu den Wurzeln (dem Unterbewusstsein) auf.

Während du die Punkte klopfst, denkst du an deine Wut und liest laut vor, was in Anführungszeichen steht.

1. Karate Punkt - Außenkante der Hand
"Ich gebe die Wut an meine Höhere Macht (Höheres Selbst / Gott / die Quelle / das Universum / die Engel / innere Weisheit,… -> setz ein, was für dich passt!) ab, um sie und meine Beziehung zu ihr zu transformieren und sie nie wieder zurückzunehmen oder passiv zurück zu bekommen.“

Das könnte sein:
"Ich gebe die Wut an die Quelle ab, um sie und meine Beziehung zu ihr zu transformieren und sie nie wieder zurückzunehmen oder passiv zurück zu bekommen.“

2. Wunder Punkt - Stelle über der linken Brust, sanft in einem Kreis zur Schulter hin reiben.

Sag dreimal: "Obwohl ich diese Wut habe, liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz.“

3. Kronenpunkt (oben auf dem Kopf) - im Kreis herum klopfen
"Ich bringe meine Höhere Macht (Höheres Selbst, Gott, Licht) in alle Zweige bis zu den tiefsten Wurzeln dieser Wut und bitte um Heilung zum höchsten Wohle aller.“

Das könnte sein:
"Ich bringe Licht in alle Zweige bis zu den tiefsten Wurzeln dieser Wut und bitte um Heilung zum höchsten Wohle aller.“

Ab dem 4. Satz kannst du global bei „dieses Thema“ bleiben.

Bei Panikattacken kannst du das z.B. so ändern:

Wie immer fangen wir auch dabei mit der Einschätzung / Bewertung des Stresslevels an:

Wie sehr belasten dich die Panikattacken (0 = nicht vorhanden, 10 = intensiv)?

Stell dir vor, du bist ein Baum und löst alles von den Zweigen (dem bewussten Verstand) bis hin zu den Wurzeln (dem Unterbewusstsein) auf.

Während du die Punkte klopfst, denkst du an deine Panikattacken und liest laut vor, was in Anführungszeichen steht.

1. Karate Punkt - Außenkante der Hand
"Ich gebe diese Panikattacken an meine Höhere Macht (Höheres Selbst / Gott / die Quelle / das Universum / die Engel / innere Weisheit,… -> setz ein, was für dich passt!) ab, um sie und meine Beziehung zu ihnen zu transformieren und sie nie wieder zurückzunehmen oder passiv zurück zu bekommen.“

Das kann sein:
"Ich gebe diese Panikattacken an die Engel ab, um sie und meine Beziehung zu ihnen zu transformieren und sie nie wieder zurückzunehmen oder passiv zurück zu bekommen.“

2. Wunder Punkt - Stelle über der linken Brust, sanft in einem Kreis zur Schulter hin reiben.

Sag dreimal: "Obwohl ich diese Panikattacken habe, liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz.“

3. Kronenpunkt (oben auf dem Kopf) - im Kreis herum klopfen
"Ich bringe meine Höhere Macht (Höheres Selbst, Gott, Licht) in alle Zweige bis zu den tiefsten Wurzeln dieser Panikattacken und bitte um Heilung zum höchsten Wohle aller.“

Das kann sein:
"Ich bringe göttliche Liebe in alle Zweige bis zu den tiefsten Wurzeln dieser Panikattacken und bitte um Heilung zum höchsten Wohle aller.“

Ab dem 4. Satz kannst du wieder global bei „dieses Thema“ bleiben.

Tief durchatmen und wieder rein spüren:
Wie fühlst du dich jetzt?

Wenn möglich, dann teste jetzt, ob und was sich verändert hat.

Probiere es gleich aus und schreib mir im Kommentar, wie es sich für dich angefühlt hat und welche Erfahrung du damit gemacht hast.






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich darauf, Ursache(n) für die Beschwerden zu finden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

www.michaela-thiede.de/   
info@Klopf-Kongress.de


5 Ideen für einen guten Abschluss deiner Klopf Sitzung

5 Ideen um deine Klopfsession gut abzuschließen

Gleich vorweg möchte ich dir sagen: eine Klopf-Session braucht nicht zwingend etwas „hintendran“, um sie gut abzuschließen.

Es gibt aber auch gute Gründe für einen separaten Abschluss:

  • Vielleicht hattest du schon mal das Gefühl, dass du das Erlebnis der Session noch vertiefen oder konservieren möchtest.
  • Oder du brauchst einen „ordentlichen“ Abschluss oder ein Ende, weil du mit deinem Thema noch nicht fertig geworden bist, aber keine Zeit mehr zum weiterklopfen hast.
  • Auch wenn es für dich eine ganz besondere Session war, in der du einen Durchbruch hattest oder ein Knoten geplatzt ist, tust du dir mit einem Abschlussritual einen Gefallen. Es ist noch mal eine besondere Wertschätzung für dich, deine Arbeit und die Veränderung.
  • Solltest du ein Thema öfter nicht innerhalb einer Klopf-Session beenden können, dann weiß dann Unterbewusstsein: wir unterbrechen die Bearbeitung erst einmal, sobald du eine Abschlussübung machst.

Was kannst du jetzt für einen guten Abschluss tun?

Es gibt unzählige Möglichkeiten, von denen ich dir jetzt 5 vorstelle.

Such dir EINE der Ideen aus und mach die Übung.

1. 
Du schließt die Augen, legst die Hände über die Brust in die Herzheilungshaltung und atmest bewusst durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus.
Beim Einatmen denkst du INTEGRIEREN und beim Ausatmen denkst du LOSLASSEN

Mein Vorschlag wäre, dass du 10 x ein- und ausatmest und dann spürst, ob du jetzt schon das Gefühl hast, alle Learnings aus der Session gut integriert zu haben.
Wenn du dir nicht sicher bist, dann wiederhole die Übung noch einmal.
Danach atmest du noch einmal wieder tief ein und aus und öffnest die Augen.

2.
Du schließt die Augen, klopfst den Handkantenpunt oder den Schlüsselbeinpunkt und gehst gedanklich noch einmal das durch, was du erfolgreich geklopft und wo du eine Veränderung gespürt hast.
Spüre noch mal rein, wie „anders“ sich das jetzt anfühlt und gewöhne dich an dieses Gefühl.
Das „anders“ ist ja ab sofort dein „normal“. 🙂 
Mit dem Gedanken an das schöne Gefühl der Veränderung atmest du noch 3x tief ein und aus und öffnest wieder die Augen.

3.
Du schließt die Augen, atmest 3x tief durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus. Dann klopfst du den Schlüsselbeinpunkt oder reibst den Wunden Punkt (was dir mehr liegt) und sagst 3 Minuten lang abwechselnd:
Ich bin in Sicherheit
Ich begrüße die Veränderung
Alles ist integriert
Es geht mir gut
Dann atme noch einmal wieder tief durch und öffne die Augen.

4.
Du sprichst diese Worte laut aus.
Wenn du magst, dann klopfst du dazu den Schlüsselbeinpunkt oder reibst den Wunden Punkt.

Es gibt einen Teil in mir der bereits weiß, wie ich neue Denkmuster und Gefühle ganz selbstverständlich in mein Sein integriere und mich damit wohl fühle.
Dieser Teil von mir ist bereit, den Rest von mir zu informieren.
Das geschieht gerade mit Gnade und Leichtigkeit.
Mein Körper-, Geist- und Seelesystem erhält diese Information.
Die Informationsübertragung ist hiermit abgeschlossen.

durchatmen

Es gibt einen Teil in mir der bereits weiß, wie ich in meine Realität wechsle, in der diese Veränderungen für mich schon zur Normalität geworden sind.
Dieser Teil von mir ist bereit, den Rest von mir zu informieren.
Das geschieht gerade mit Gnade und Leichtigkeit.
Mein Körper-, Geist- und Seelesystem erhält diese Information.
Die Informationsübertragung ist nun abgeschlossen.

5.
Du klopfst diese Abschluss-Sequenz, die aus 2 Klopfrunden besteht.

Ich habe sie bei Tessa Cason entdeckt.
Weil sie mir so gut gefällt, habe ich sie übersetzt und hoffe, du magst sie auch.
Klopf doch gleich das Video mit.


Ich habe das Ende noch um 2 Varianten ergänzt, da nicht jeder den Begriff „Gott“ nutzen möchte.
Wenn weder Gott, das Universum oder die Quelle für dich stimmig ist, dann nimm auf jeden Fall das, was für dich passt.
Ob es das höhere Selbst, die Intuition, die innere Stimme, dein innerer Lehrer, die innere Weisheit,… ist - pass es dir so an, wie es sich für dich gut anfühlt.

Du kannst aber auch einfach alle 3 Versionen hintereinander klopfen, so wie ich das im Video gemacht habe.

Klopfpunke klassische Klopfakupressur mit unter Arm Punkt

AB: Alles in meinem Leben ist in Ordnung.
SA: Es geht mir in jeder Hinsicht von Tag zu Tag besser.
UA: Ich bin jeden Tag auf jede Weise erfüllt.
UN: Meine Segenswünsche treten in einer vielfältigen, angemessenen Form mit göttlichem Timing auf.
UL: Ich bin ein ausgezeichneter Verwalter des Wohlstands und bin mit großem Reichtum gesegnet.
SB: Ich trage die volle Verantwortung für alles in meinem Leben.
UA: Ich habe alle Tools, Fähigkeiten und Talente um mich in meinem Leben auszuzeichnen.
Kopf: Ich weiß, dass ich alles in meinem Leben bewältigen kann.

AB: All meine Träume, Hoffnungen, Wünsche und Ziele werden an jedem Tag erfüllt.
SA: Die göttliche Liebe, die sich durch mich ausdrückt, bringt jetzt neue Ideen zu mir.
UA: Ich fühle mich wohl damit, dass sich mein Leben verändert
UN: Ich bin in der Lage, alles zu erschaffen, was ich mir wünsche.
UL: Ich weiß, was zu tun ist und ziehe es durch, bis ich fertig bin.
SB: Meine Gesundheit ist in jeder Hinsicht perfekt, körperlich, geistig, emotional und spirituell.
UA: Ich lade Erzengel Raphael in mein Unterbewusstsein ein, um alles zu heilen, was vergeben, befreit und erlöst werden muss. Reinige mich und befreie mich jetzt davon.
Kopf: Das Licht Gottes umgibt mich. Die Liebe Gottes umhüllt mich. Die Macht Gottes beschützt mich. Die Gegenwart Gottes wacht über mich und fließt durch mich hindurch.

Kopf: Das Licht des Universums umgibt mich. Die Liebe des Universums umhüllt mich. Die Macht des Universums beschützt mich. Die Gegenwart des Universums wacht über mich und fließt durch mich hindurch.

Kopf: Das Licht der Quelle umgibt mich. Die Liebe der Quelle umhüllt mich. Die Macht der Quelle beschützt mich. Die Gegenwart der Quelle wacht über mich und fließt durch mich hindurch.

Wenn du beim Klopf-Kongress 2018 dabei warst, dann hast du auch noch den Integrationsprozess von Jessica Ortner kennengelernt.
Das ist eine geführte Klopf-Meditation, mit der du das, was du beklopft hast, noch gezielt integrieren kannst.

In der Klopf-Kongress Facebook-Gruppe kam die (sehr gute) Idee auf, dass man auch die 9-Gammut-Serie zum Abschluss klopfen kann. Hier kannst du direkt mitklopfen.


Jetzt bist du gefragt:
Welche Variante spricht dich besonders an?
Probiere es bitte aus.
Spiele damit.
Beobachte, was dir besonders gut tut.
Was sich besonders gut anfühlt.

Schreib mir doch im Kommentar, wie du eine Session abschließt und welche dieser Ideen dir besonders gut gefällt.






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

Die Arbeit mit Anteilen bei der systemischen Klopfakupressur

klopfen mit Anteilen

Es gibt zwei Grundannahmen in der menschlichen Psyche:
Es gibt nichts Schlechtes / Böses in unserem System, auch der unangenehmste Anteil hat eine positive Absicht im Sinne der Selbsterhaltung.
Die Zugehörigkeit zu anderen Menschen ( Familie, Kirche, Dorf, Freundesgruppe) ist im biologischen Sinn überlebenswichtig.


Hinzu kommt noch unsere Prägung im Familiensystem, wenn wir erfahren haben, dass Mutti immer traurig war, dann werden wir nur schwer unbeschwert fröhlich sein.

In der systemischen Klopfakupressur haben wir bisher mit sogenannten „ Wächtern“ gearbeitet, also Anteile in uns, die dafür sorgen, dass der Status Quo erhalten bleibt, weil es ja für den gute Gründe gab.

Wächter

Aber der Begriff Wächter assoziiert häufig eher negative Bilder, so dass wir dazu übergegangen sind, diese als ausgleichend/ schützende Anteile zu bezeichnen und zu sehen.

Wir unterscheiden dabei die Anteile nach dem, welches Verhalten / Befinden sie auslösen.

Zum Beispiel finden wir häufig den ablenkenden Anteil, der dafür sorgt, dass wir uns mit Dingen beschäftigen, die uns nicht fühlen / wahrnehmen lassen, welche Belastung wir sonst wohl empfinden würden.
Je nach Stärke der Belastung geht das bis zur Selbstschädigung.

Die Gründe sind oft ganz tief im Unterbewusstsein vergraben und von unseren Verstand nicht zu erfassen.
Hier dürfen wir uns darauf verlassen, dass unser Unterbewusstsein weiß, worum es geht.

Wenn wir also einen schützenden Anteil entdecken, dann ist es von entscheidender Bedeutung, diesen anzuerkennen und seine Intention zu achten, ja, ihm zu danken.
Das bringt in der praktischen Arbeit oft Widerstände hervor.
„Meine Angst lässt mich nicht am Leben teilnehmen - der kann ich für diesen Mist nicht danken“ - verständlich.

Aber wenn wir uns hier vor Augen halten, dass es keine böse Absicht in unserem seelischen Ökosystem gibt, dann wird es leichter, die Angst als einen Anteil anzunehmen, den unser Unterbewusstsein als nötig und wichtig erachtet.

Ich habe häufig in der Arbeit erleben können, dass allein diese Anerkennung den Weg zur weiteren Lösung frei macht.
Christian Armerding (Praxispartner von Ronald Hindmarsh) hat mal gesagt: ein Wächteranteil, der nicht gewürdigt wird, macht „ dicke Backen“ – die Würdigung macht also wirklich einen wichtigen Aspekt bei der Arbeit mit den ausgleichenden Anteilen (Wächtern) aus.

Häufig kommen dann Gedanken oder Bilder, dass schon Opa ähnliche Verhaltensweisen zeigte oder ähnliche Ängste hatte.
Dann laden wir in der systemischen Klopfakupressur auch diese Anteile von Opa und Opa und wer auch immer dazu gehört, zum Klopfen ein und können so sicherstellen, dass unsere Verbindung erhalten bleibt.

Es ist nicht so einfach, die Arbeit mit den ausgleichenden, schützenden Anteilen in druckreife Wörter zu fassen, da diese Arbeit sehr individuell ist.

Daher biete ich an, wenn es weitere Fragen und Interesse gibt, diese im Rahmen eines Webinars zu beantworten.

Das Webinar hast du verpasst, aber du kannst deine Frage auch als Kommentar posten.



Kerstin Bachmeier

 Kerstin Bachmeier


Ich bin Kerstin Bachmeier, geboren 1964, verheiratet und habe eine große Familie, mit der  ich in Detmold lebe. Schon lange beschäftige ich mich mit Klopfakupressur und arbeite mit meinen Klienten mit systemischer Klopfakupressur. Mein Spezialgebiet sind transgenerative Belastungen.
Ich habe eine Praxis hier vor Ort, arbeite aber auch online via Skype oder Zoom.

Weitere Infos unter:​
www.hypnose-tapping-detmold.de

den lästigen Haushalt mit dieser Übung schnell erledigen

den Haushalt schneller auf Vordermann bringen

Wenn es dir auch so geht, dass du überhaupt keine Lust darauf hast, die Wohnung auf Vordermann zu bringen und dich nicht (oder nur schwer) dazu aufraffen kannst, dann lies unbedingt weiter und mach mit!

Obwohl ich es toll finde, wenn alles sauber ist und man wieder gut durch die Fenster gucken kann, ist es jedes Mal wieder ein innerer Kampf.

Dabei gibt es unzählige Putztipps im Internet.

Zum Beispiel, dass man sich einen Putzplan erstellt und jeden Tag eine Aufgabe davon erledigt, damit man nicht am Wochenende vor dem großen Chaos steht und noch weniger motiviert ist, überhaupt anzufangen.

Natürlich gibt es viele Dinge, die uns die Arbeit an sich erleichtern können:

  • gute Putzlappen (offiziell heißt es übrigens Reinigungstücher)
  • insgesamt gutes & zu mir passendes Putzequipment (Staubsauger, Wischer, Putzmittel, Saugroboter, etc.)
  • die richtige Technik (von oben nach unten, von innen nach außen)
  • dabei Musik hören (es muss ja nicht gerade „das bisschen Haushalt“ sein)
  • Putzmittel nehmen, deren Duft ich mag

Blöd nur, wenn ich gar nicht so weit komme, diese Dinge überhaupt zu benutzen, weil ein Teil von mir (oder vielleicht sogar mehrere) mich konsequent davon abhalten, mit dem Saubermachen anzufangen…

unordentliche Wohnung

In diesem Artikel gehe ich der Ursache dafür auf den Grund.

Es ist gut möglich, dass diese Ursache dich auch auf anderen Gebieten davon abhält, deine Ziele zu erreichen. Noch. 😉

Weiter unten findest du auch ein Video mit Mitklopfen, in dem ich das Thema allgemein anspreche.

Effektiver ist es natürlich, wenn du klopfst, was genau zu dir passt.


Mach dir eine Liste mit allen Aufgaben im Haushalt, die es zu erledigen gibt

wie z.B.:

  • Fenster putzen
  • staubsaugen
  • Boden wischen
  • Staub wischen
  • Bad putzen
  • abwaschen
  • aufräumen
  • Wäsche machen
  • Blumen gießen
  • Bett beziehen
  • Kühlschrank auswischen
  • Schränke auswischen (Küche, Schlafzimmer, Wohnzimmer, Bad, Büro, Kinderzimmer,…)
  • Backofen sauber machen
  • Dunstabzugshaube sauber machen
  • Türen abwischen
  • auf den Schränken wischen
  • Waschmaschine sauber machen
  • Gefrierschrank abtauen
  • Heizkörper reinigen
  • ...

Dann bewerte jede Aufgabe mit einer Schwierigkeitsnote von 0 bis 10.
0 bedeutet, dass dir die Aufgabe total leicht fällt und du es immer machst ohne drüber nachzudenken.
10 bedeutet, dass du es nie machst oder dass es dich total viel Energie kostet und du es auch nur mit Widerwillen machst.

Ist eine Aufgabe dabei, die dir besonders schwer fällt?

Wenn ja, dann mach die Übungen 1 und 2 erst einmal mit dieser Aufgabe.
Wenn nicht, dann mach die Übungen für „Arbeiten im Haushalt“ allgemein.

Mann mit Glatze - Mr Propper

Ich mache nicht gerne sauber, weil…  - Übung 1

Nimm dir einen Stift und ein paar Zettel. Schreib dir oben auf den Zettel:
ich mache nicht gerne sauber, weil
und dann schreib darunter alle „weils“, die dir einfallen.
Das kann z.B. sein:

  • mir nicht so wichtig ist, wie es um mich rum aussieht
  • es sowieso schnell wieder dreckig wird
  • ich die Zeit lieber mit meinem Partner / Kind / Hund / Freunden / vor dem TV… verbringe
  • es mir überhaupt keinen Spaß macht
  • es öde ist
  • ich nie damit fertig bin
  • ich nicht weiß, wo ich anfangen soll
  • ich froh bin, wenn ich zu Hause meine Ruhe habe und mich keiner besucht
  • meine Mutter den ganzen Tag geputzt hat und für mich keine Zeit hatte

Wenn der Satz „ich mache nicht gerne sauber, weil…“ für dich nicht genau passt, dann ändere ihn.

Es fällt mir schwer, Ordnung zu halten, weil…
Den Haushalt zu erledigen ist ätzend, weil…
Es ist total anstrengend, den Haushalt in Schuss zu halten, weil…
Ich kann mich nicht zum Saubermachen aufraffen, weil…

Bei dir ist es eine Sache, die dir so schwer fällt und zu der du dich gar nicht (oder nur mit großer Anstrengung) aufraffen kannst?

Dann wandel die Übungen um:
ich mache _______________ nicht, weil…

Ich putze das Bad nicht gerne weil…
Ich hasse es, Staub zu wischen, weil…
Es kostet mich total viel Kraft und Energie, den Kühlschrank auszuwischen, weil…

Wichtig ist, dass der Satz genau „deins“ ist.
Nimm deine Worte.

Sollte dir tatsächlich nichts einfallen, dann kannst du dich auch für 5 Minuten hinsetzen, deine Augen schließen, den Satz denken und dabei den Handkantenpunkt oder Schlüsselbeinpunkt klopfen oder den Wunden Punkt reiben.

Dann steigen dir bestimmt „weils“ ins Bewusstsein.

Schreib es mit der nicht-dominanten Hand auf  - Übung 2

Wiederhole die Übung #1 noch mal – mit einer „kleinen“ Änderung.

Dieses Mal schreibst du die Frage mit der dominanten Hand oben auf das Blatt – also als Rechtshänder mit der rechten Hand und umgekehrt.

Die Antworten, also alle „weils“ schreibst du dann mit der nichtdominanten Hand – als Rechtshänder also mit der linken Hand.

Das ist ungewohnt und die Schrift ist vermutlich krakelig und kritzelig. Lass dich davon nicht abhalten oder irritieren.
Schreib einfach alle „weils“ auf.
Ohne noch mal zu lesen, was du geschrieben hast.
Ohne auf mögliche Rechtschreibfehler zu gucken.
Es geht nur darum, es „einfach“ in einer Rohfassung aufzuschreiben.
Stell dir den Timer auf 15 Minuten und schreib.
Die ganze Zeit über.

Wenn dir nichts einfällt, dann schreib

  • mir fällt nichts ein
  • ich weiß nicht, was ich schreiben soll
  • so eine blöde Übung.. was soll der Scheiß?
  • ich habe keine Ahnung, was ich aufschreiben soll
  • das kann ich hinterher sowieso nicht lesen

Wichtig ist, dass du wirklich 15 Minuten lang schreibst.
Egal, wie bescheuert du diese Übung findest.
Egal, wie wenig dir einfällt.
Schreib!

Wecker stellen 15 Minuten

Die nichtdominante Hand ist sowas wie ein Schlüssel zur Tür deines Unterbewusstseins

Ich habe mich hinterher oft gefragt, wer das geschrieben hat. Nicht wegen der Sauklaue, sondern weil sich das so gar nicht nach mir las.
Genau darum geht es ja auch.

Mit dieser Übung holst du Dinge aus dem Unterbewusstsein an die Oberfläche und kannst sie dann beklopfen und auflösen.

Das, was uns davon abhält, unsere Ziele zu erreichen, findet sich meist im Unterbewusstsein. Darum hilft uns grübeln und nachdenken auch nur bedingt weiter.

Die Gründe, Hindernisse oder Blockaden – wie auch immer du es nennen möchtest - laufen automatisch im Unterbewusstsein ab.

Das ist also nichts, an was du bewusst denkst, sondern dein Unterbewusstsein hat „damals“ etwas miteinander verknüpft und spielt diese alte Platte immer und immer wieder automatisch ab, wenn z.B. das Thema saubermachen oder aufräumen ansteht. 

In Sekundenbruchteilen fühlst du dich nicht gut und es taucht ein innerer Widerstand auf. Du kannst ihn dir oft nicht erklären. 
Diese Verknüpfungen funktionieren. 
Immer. 

Damit schützt dich ein Teil von dir davor, diese Gefühle aus der damaligen Situation jetzt noch einmal zu erleben.

Dich wieder so __________________ (wie auch immer du dich da gefühlt hast) fühlen zu müssen.

Du fühlst dich jetzt „so“, dass du die Aufgabe gar nicht erst anfängst und damit nicht Gefahr läufst, wieder so verletzt zu werden.

Die Strategie funktioniert zuverlässig – ist aber meist nicht mehr so günstig für dich, denn heute hättest du die Möglichkeit, anderes zu reagieren, weil du jetzt erwachsen bist.
Zum Glück können wir diese Verknüpfung auflösen.

Das Thema „saubermachen“ ist also ein Trigger

Quasi wie ein Schalter, mit dem dein Unterbewusstsein direkt eine Verknüpfung mit der Zeit herstellt, in der du etwas „Unschönes“ erlebt hast.

Du sitzt also in deinem Wohnzimmer und denkst „ich müsste unbedingt mal wieder saugen“.
Dieser Gedanke ist ein Trigger / Schalter, der sofort schlechte Gefühle in dir auslöst (wegen der Verknüpfung) – in der Hoffnung, dass du im Hier und Jetzt nicht saugst um nicht noch einmal solche Gefühle wie „damals“ erleben zu müssen.

Gedanken triggern Gefühle - unbedingt wieder saugen

Hier sind einige Beispiele, was „damals“ gewesen sein könnte und wie du dich gefühlt haben könntest:
(wenn du merkst, dass dich die Beispiele belasten, dann klopf direkt beim Lesen den Schlüsselbeinpunkt oder Karatepunkt – oder lies nicht weiter, wenn es dir zu viel wird und kümmer dich zuerst um dich!)

  • du hast dich in der Schule gemeldet, der Lehrer nimmt dich dran und bevor du überhaupt etwas sagen konntest, unterbricht dich ein Mitschüler mit einem blöden Kommentar und die ganze Klasse lacht. (peinlich, Scham)
  • du hast im Kunstunterricht etwas gemalt (findest es selber vielleicht sogar gut gelungen) und dein Lehrer (oder Mitschüler) gibt abfällige Kommentare darüber ab. (Enttäuschung, Frust, Wut, Ohnmacht)
  • du hast einen Fotoapparat geschenkt bekommen und freust dich schon total darauf, die tollsten Bilder zu schießen. Dann hörst deinen Vater zu deiner Mutter sagen: für das Geld hätten wir besser etwas anderes gekauft. Das mit den Fotos wird doch nie was. Dafür hat sie (er) überhaupt kein Talent. (Traurigkeit, Enttäuschung, Ärger)
  • dein Bruder hat Geburtstag und du schreibst ihm ein Gedicht. Er macht sich darüber vor seinen Freunden lustig. (Ärger, Enttäuschung, Frust)
  • in deiner Kindheit oder Jugend durftest du immer erst dann mit deinen Freunden spielen oder dich mit ihnen treffen, wenn du deine Arbeiten im Haushalt erledigt hattest. Während du noch mit Staubtuch und Staubsauger durch die Wohnung gewirbelt bist, hast du deine Freunde schon draußen spielen gehört. (Ärger, Ungerechtigkeit, Neid, Angst, etwas zu verpassen)
  • du musstest deinen Freunden oft absagen, weil du auf deine kleineren Geschwister aufpassen musstest und keine Zeit zum Spielen hattest (Ärger, Enttäuschung, Neid)
  • du hättest gerne mit deinen Freunden gespielt und deine kleineren Geschwister mitgenommen, aber deine Freunde hatten keine Lust auf die Kleinen und wollten euch nicht dabei haben (Neid, Ohnmacht, Ärger)
  • du hast sauber gemacht, aber deine Mutter hat dir immer gesagt, dass du es nicht richtig oder ordentlich genug gemacht hast und hatte immer etwas zu meckern. (Frust, Ärger, Enttäuschung)
  • du hast für deine Eltern gekocht und wolltest ihnen damit eine Freude machen und dein Vater hatte an allem etwas auszusetzen, obwohl es „eigentlich“ gut war. (Enttäuschung, Ärger, Frust)
  • deine Eltern haben dich mit einer Liste einkaufen geschickt. Du hast lange gesucht, bis du alles gefunden hast. Statt einem Danke wurde vor sich hin gemurmelt, dass es nicht die Marken sind, die sie normalerweise kaufen. (Ärger, Wut, Enttäuschung)
  • du passt einen Nachmittag in den Ferien auf deinen kleinen Bruder auf, fütterst und wickelst ihn, spielst und kuschelst mit ihm. Als deine Mutter wieder nach Hause kommt fragt sie vorwurfsvoll, warum noch nicht gestaubsaugt ist. (Wut, Enttäuschung, Ärger)
  • du hast das Badezimmer sauber gemacht, dir richtig Mühe gegeben und ordentlich geschrubbt. Deine Mutter meint, dass man das nicht so schnell sauber bekommt und sucht so lange an den unmöglichsten Ecken, bis sie etwas findet, was du beim Putzen vergessen hast. (Wut, Ärger, Frust)
  • du musstest im Haushalt vieles erledigen, während deine Geschwister fast nichts zu tun brauchten (vielleicht, weil du das Mädchen warst) (Neid, Ungerechtigkeit, Wut)

Das waren jetzt Beispiele, die verschiedene Emotionen und Gefühle angesprochen haben.

Eins haben sie aber alle gemeinsam: 

Sie halten dich im Hier und Jetzt davon ab, deine Ziele zu erreichen und deine Dinge zu erledigen

Auch den Haushalt.

Jetzt geht es ans Klopfen.

Dazu brauchst du das, was du dir in Übung 1 und 2 aufgeschrieben hast.
Vielleicht hast du dich auch in dem ein oder anderen Beispiel erkannt. Dann schreib dir das auch noch auf.

Such dir jetzt 3 „weils“ raus, die dich besonders ansprechen oder bei denen du besonders zustimmend nickst und unterstreiche sie.
Das sind deine 3 größten Bremsen.

Und dein Anfang für die Klopfrunde!

Auch wenn es mir überhaupt keinen Spaß macht, den Haushalt zu machen und total öde ist, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich es hasse den Haushalt zu machen, weil es so frustrierend ist und man nie fertig wird, liebe und akzeptiere ich mich und meine Gefühle.

Auch wenn ich froh bin, dass ich zu Hause meine Ruhe habe und mich niemand wegen dem Chaos hier besucht, akzeptiere ich mich und meine Gefühle.

Dir ist es peinlich, wie es bei dir aussieht?

Dann klopf das natürlich auch!

Auch wenn es mir total peinlich ist, wie es bei mir aussieht, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn es bei uns aussieht wie bei Hempels unterm Sofa und ich es einfach nicht schaffe, Ordnung zu halten, bin ich trotzdem liebenswert.

Auch wenn ich mich dafür schäme, wie es bei uns aussieht, liebe und akzeptiere ich mich und meine Gefühle.

Auch wenn __________ (wer?) sich darüber lustig macht, dass es bei uns so chaotisch (dreckig, unordentlich, wüst,…) aussieht, bin ich okay, wie ich bin.

Auch wenn es mir peinlich ist, dass ich so eine schlechte Hausfrau bin, akzeptiere ich mich und meine Gefühle so gut ich kann und öffne mich für die Möglichkeit, dass ich trotzdem wertvoll bin.

Bau dir deinen Satz so, wie er für dich stimmig ist.

Eine Bauanleitung bzw. den Set-Up-Baukasten findest du hier.


Du bist ganz zufällig auf diese Seite gekommen und weißt überhaupt nicht, worüber ich schreibe? Auf der Seite "neu hier" findest du eine Anleitung.
Klopf doch die Übung im Video einfach mit.
Das klopfen sieht komisch aus – wird dich aber überzeugen!

Falls du nicht schon direkt losgelegt hast, denk noch einmal an die Hausarbeit bzw. daran, deinen Haushalt erledigen zu müssen.

Wie fühlt sich das jetzt für dich an?
Welche Veränderung hast du bemerkt?
Sind dir Muster bewusst geworden?

Schreib doch im Kommentar, was du wahrgenommen hast.






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

www.michaela-thiede.de/   
info@Klopf-Kongress.de