EFT* und Meditation – ein unschlagbares Duo für (noch) mehr Energie

In diesem Gastbeitrag von Tina Husemann erfährst du, wie du EFT* und Mediation verbinden kannst - und welche Vorteile das für dich hat.

Wie stark die Anwendung von EFT* (Emotional Freedom Techniques) unsere Lebensenergie zum Positiven verändert, stellst Du als Anwender immer wieder aufs Neue fest, wenn Du zu einem Dich blockierenden Thema einige Runden die Meridianpunkte klopfst.

Du fühlst Dich danach gestärkt, erleichtert und motiviert.

Dein Unterbewusstsein kann zur Ruhe kommen. Und diese Ruhe gibt Dir Kraft und Lebens-Energie (auch Chi oder Prana genannt). Deine Lebensenergie fließt wieder gleichmäßiger.

Wie wichtig diese Lebensenergie für uns ist, wissen Asiaten, Inder und indigene Völker seit Jahrtausenden und praktizieren entsprechend im Alltag Übungen, um ihre Lebensenergie im Gleichgewicht zu halten.
Zunehmend weiß man auch in Europa dieses alte Wissen zu nutzen und entdeckt es wieder.

Ohne Lebensenergie kein Leben - so könnte man sagen.

Und so finden Yoga, QiGong, TaiChi und viele andere Methoden Zugang in unseren Alltag und stärken uns.

EFT* ist ein Aspekt dieser neu zurück gewonnenen Praxis zur Stärkung der Lebensenergie - Meditation ist ein anderer.

EFT* und Meditation sind jedoch zwei sehr starke, sehr kraftvolle Möglichkeiten, sich zu stärken und sich dabei etwas Gutes zu tun. Beides führt zu tiefer Ruhe, Harmonie, Zufriedenheit und Entspannung. Beides hat zum Ziel, den Ruhepool in uns zu stärken, Blockaden zu erkennen und zu lösen: behutsam, respektvoll und nachhaltig.

Beide Methoden stärken letztlich auch unseren Zugang zu unserer höchst eigenen unerschöpflichen Quelle an Lebensenergie.

Während die Anwendung von EFT* recht leicht zu erlernen ist, ist die Praxis der Meditation für viele schwer zu üben, weil sich alltägliche Gedanken immer wieder ihren Weg bahnen und uns davon abhalten, in die Stille zu kommen.
Für viele ist die Stille gar unerträglich und überhaupt nicht erstrebenswert. Doch Momente der Stille führen uns zurück zur Quelle und können sogar noch mehr.

Ist die Stille für Dich auch so unangenehm? - Dann mache Dich mit folgenden Aspekt vertraut:

Die Wissenschaft weiß heute, dass regelmäßige Meditation im Gehirn deutlich positive Veränderung bewirkt. Das Stressempfinden reduziert sich und das Nervensystem verändert sich dahingend, dass Verhaltensänderungen möglich werden, die Körperempfindungen, Emotionen und Gedanken positiv beeinflussen.

Wir sind dann in der Lage, alternative Reaktionen oder Sichtweisen zu entwickeln.

Man weiß, dass die unterschiedlichen Formen der Meditation auch unterschiedliche Areale im Gehirn ansprechen und aktivieren. Neurobiologen gehen davon aus, dass Krankheiten wie Depression, chronische Schmerzen oder Angstzustände mit Hilfe von Meditation eine deutlich positive Unterstützung im Heilungsverlauf erfahren. (siehe dazu die Studien von Richard Davidson von der University of Wisconsin-Madison 2007,)

Stell Dir mal vor, wie sich während der Meditation, Ruhe in Dir ausbreitet, die Du brauchst, um Visionen, Träume und Ziele zu kreieren.
Wie Dir die Ruhe den Raum öffnet, für die Intuition und die innere Bewegung für das, was Du als nächstes tun kannst, um Deine Pläne schneller zu realisieren.

Intuition kannst Du nicht fühlen und nicht hören, wenn Du nur mit Deinem Verstand unterwegs bist.

Du kannst Dich noch so sehr anstrengen, den nächsten Schritt zu planen - es wird Dir immer anstrengend sein - Dich erschöpfen und Deine Lebensenergie abbauen. Schlimmstenfalls stellt sich Dein geplanter Schritt als nicht durchführbar heraus und Du scheiterst.

Aus der Ruhe heraus, ganz intuitiv geht Dir Dein Tagesgeschäft deutlich leichter von der Hand und Deine Lebenensergie bleibt auf einem hohen Niveau. Deine Handlungsschritte ergeben sich quasi wie von selbst. Du musst dann gar nicht viel darüber nachdenken, weil es Dir einfach klar ist, was Du zu tun hast.

Nutze doch EFT*, um Deine Meditationspraxis zu verbessern und bring Dein System - Deine Lebensenergie - auf diese Weise einen unglaublichen Schritt nach vorne. So kannst Du auch mögliche Ängste vor der Stille abbauen und Du wirst feststellen, dass die Stille ein super Partner ist, um Ziele zu erreichen.

Eines sage ich Dir gleich vorab: So wie Du nicht von heute auf morgen einen gestählten Körper hast, wenn Du ein- zweimal ins Fitness-Studio gehst, so stellt sich auch die Leichtigkeit der Meditation nicht sofort ein.

Doch auch hier findest Du wieder das verbindende Element zur EFT*: nutze EFT*, um den „inneren Schweinehund" auf dem Weg zur Meditation zu überwinden.

Klopfe das, was sich Dir in den Weg stellt.
Wie Du Blockaden zur Seite räumst? - Das zeige ich Dir jetzt:

Falls Du mit der Praxis der EFT* noch nicht vertraut bist, findest Du auf dieser Zeichnung die wesentlichen „Klopfpunkte".

Ich beziehe mich in der Übung auf die beiden Punkte, die mit einem großen Stern gekennzeichnet sind. Du kannst aber selbstverständlich alle anderen Punkte ebenfalls klopfen.

Suche Dir nun einen gemütlichen Platz, an dem Du ungestört bist. Vielleicht stellst Du Dir für den Anfang den Wecker auf 15 Min. (wenn Du schon Meditationspraxis hast, gerne mehr)

Lege Deine Hände auf Deinen Bauch oder Dein Herz.
Fühle, wie sich Dein Bauch hebt und senkt oder Dein Herz regelmäßig bumpert.
Atme ruhig ein und aus und komm zur Ruhe....
Je ruhiger Du wirst, umso lauter werden vermutlich Deine Gedanken...
Wann immer Du feststellst, dass Du diese Gedanken nicht stoppen kannst, klopfe sanft den Handkantenpunkt oder den zentralen Punkt auf dem Brustbein und sage laut:

"Ich liebe und akzeptiere meine dominanten, lauten, aufdringlichen (was auch immer Du für passend erachtest) Gedanken - auch wenn ich mir jetzt die Kraft der Stille erlaube / die Kraft der Stille genieße"

oder

„Ich danke Euch meinen Gedanken, dass Ihr mich an ..... erinnert, ich komme später darauf zurück"

oder

„Auch wenn es mir mit diesen Gedanken schwer fällt, bin ich es wert, die Kraft der Ruhe zu erfahren"oder„Auch wenn die Ruhe mir Angst macht, mich beunruhigt, liebe und akzeptiere ich diese Kraft voll und ganz"

Danach atme wieder tief ein und aus und lege Deine Hand auf Dein Herz oder Deinen Bauch.
Es hilft sich auf den Atem zu konzentrieren oder mit der Atmung sich innerlich den Satz „Ich bin das ich" zu sagen.
Dieser Satz ist in der Meditationspraxis auch als „so hum" (gesprochen „so ham") bekannt und bedeutet „sein um zu sein" - ganz ohne Wertung, Erwartung oder sonstiges.

Oft erlebe ich in der Praxis, dass allein mit diesem Satz so viel Blockädchen an die Oberfläche gespült werden, was wir über uns selbst denken und uns damit einschränken, dass ich Dich ermuntere, alles, was Du unmittelbar zu diesem Satz einschränkend oder einengend fühlst, zu klopfen.
Das kann z.B. sein.

„Auch wenn ich nicht glaube, was ich da sage, liebe und aktzeptiere ich mich voll und ganz"

oder

„Auch wenn ich nichts damit anfangen kann, dass ich es wert bin, einfach nur zu sein, liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz"

oder

„Ich nehme meine inneren Widerstände voll und ganz an, auch wenn es mir schwer fällt"

Auf diese Weise übe Dich darin, einfach 15 Minuten lang zur Ruhe zu kommen.

Es muss nicht Dein Ziel sein, 15 Minuten lang gar nichts zu denken, sondern so ruhig wie zu werden möglich innerhalb der 15 Minuten.

Manchmal sind es auch nur ein paar Sekunden, in denen sich der Raum der Stille vollends entfaltet, aber Du wirst spüren, wie viel Kraft Du für den Tag daraus gewinnst.
Und obacht - dieses gute Gefühl der harmonischen kraftvollen Lebensenergie kann süchtig machen - nach Regelmäßigkeit.

Ich wünsche Dir viel Freude beim Ausprobieren und mit Deiner Meditations- und EFT*-Praxis.
Namasté
Tina

Tina Husemann

Tina Husemann arbeitet als EFT*- und Clearing-Coach in Münster. Sie verbindet EFT* häufig gezielt mit Tiefenentspannung und Meditation - zum größtmöglichen Wachstum ihrer Klienten.

Tina Husemann von Reumont
Hülsebrockstraße 10
48165 Münster

Telefon: 02501 / 59 40 71-4

Mail: post@tina-husemann.de
Webseite: www.tina-husemann.de/

4 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Tolle Kombination, probiere ich auch regelmäßig aus, habe durch den Beitrag nochmal neue Ansätze bekommen. Ich klopfe in der Meditation mental, werde es aber jetzt auch nochmal manuel probieren, vielen Dank!

    • Liebe Anke,

      wir freuen uns natürlich über Feedback, wie dir diese neue Idee in der Umsetzung gefallen hat.

      Liebe Grüße
      Michaela

  2. Was für ein wunderbarer Artikel.
    Danke dafür. Ich bin ein grosser Fan davon,diese beiden Techniken zu kombinieren….. vermittle es so auch seit Jahren in meinen Kursangeboten.
    Die praktische Anleitung ist dir ganz toll geglückt. Danke auch an Michaela Thiede fürs Vorstellen.
    Herzlichst pia

    • Liebe Pia,

      wie schön zu hören, dass dir diese Kombination auch so gut gefällt.

      Liebe Grüße
      Michaela

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