So ziehst du einen Schlussstrich

einen Schlussstrich ziehen

Warum ist es überhaupt wichtig, dass du das Alte komplett abschließt, bevor du dich auf etwas Neues einlässt?
Warum solltest du überhaupt einen Schlussstrich ziehen?

Hier ein paar Beispiele dazu:

Wenn du immer noch dem alten Partner hinterhertrauerst oder die Wut über ihn / sie mit dir rumträgst, dann bist du nicht frei für eine neue Partnerschaft. Zumindest nicht richtig.

Vielleicht bist du sogar schon in einer neuen Beziehung, aber solange du das für dich noch nicht geklärt hast, kannst du ihm / ihr nicht dein ganzes Herz schenken.
Das ist dem neuen Partner gegenüber unfair und der innere Konflikt kostet dich unnötig Kraft.


Du hast Vorsätze für das neue Jahr? 
Hattest du im letzten Jahr auch welche? Was ist daraus geworden? Gibt es Vorsätze, die du schon seit Jahren mit dir rumschleppst?
Dann schau sie dir mal genau an und spüre nach, ob du einen Schlussstrich ziehen kannst.

So ein nicht umgesetzter Vorsatz kann dazu beitragen, dass du auch andere Vorsätze nicht durchhältst.

Was macht das mit dir, dass der Vorsatz so lange nicht umgesetzt wurde?
Wie wirkt sich das auf andere Vorsätze aus?
Willst du das wirklich machen / ändern?
Falls ja – was hält dich davon ab, es durchzuziehen?
Falls nein – wem möchtest du damit etwas Recht machen und warum? Wie wäre es, hier mit offenen Karten zu spielen und das Thema anzusprechen?


Gibt es jemanden, mit dem du dich so richtig gestritten und nicht wieder vertragen hast? Oder jemandem, zu dem der Kontakt abgebrochen ist?
Du denkst immer wieder daran, aber du kannst oder willst nicht den ersten Schritt machen?Du sagst dir selbst, dass es dir „egal“ ist, kannst aber nicht drüber sprechen und es tut weh, dran zu denken?
So lange es weh tut, tust du dir damit weh! Immer und immer wieder.
Entscheide dich und zieh einen Schlussstrich!
So oder so.
Entweder du springst über deinen Schatten, machst den ersten Schritt und gehst auf diese Person zu oder du hakst es für dich ab.
Wie auch immer du dich entscheidest, es tut dir, deinem Energiesystem und deiner Seele gut.

Und wenn du das Kapitel nicht ganz schließt?

Wespe auf Kuchen


Stell dir vor es ist Sommer und du hast einen Teller mit Kuchen draußen stehen.
Du deckst ihn ein bisschen ab, damit keine Wespen und andere Tierchen dran gehen.
Wie sieht der Teller wohl nach einer Stunde aus?

Genau, die Wespen haben sich von der halben Abdeckung nicht stören lassen und bevölkern den Kuchen.

Weil dir das klar ist, deckst du deinen Kuchen auch immer ganz ab.


Die Wespen finden den Weg zu einem halb abgedeckten Teller.
Ein Thema, das du nicht komplett losgelassen hat, rumort weiter in dir rum.

Wichtig ist, dass du wirklich damit abschließt.

Wenn du das nur halbherzig machst, dann wirst du damit nichts verändern.


Wie machst du das mit den Kapiteln in deinem Leben?
Schaffst du es, wirklich einen Schlussstrich zu ziehen?
Oder ist das auch nur ein halbherziger Versuch…?

Fühlst du dich ertappt?
Dann mach dir kein schlechtes Gewissen, sondern überlege dir, welches der noch offenen Kapitel du dir jetzt in Ruhe anschaust und zu Ende bringst.
So richtig.

Und WIE schaffst du es jetzt, einen Schlussstrich zu ziehen?

Auf Facebook lief mir neulich so ein Schlussstrich über den Weg.

mobiler Schlussstrich

Das ist doch eine tolle Idee, oder?
Ein Schlussstrich, den man einfach nur auszuschneiden braucht und das Thema ist erledigt.
Probiere gerne aus, ob er für dich funktioniert.

Für die meisten von uns ist da doch eher der Wunsch Vater des Gedanken und es geht nicht ganz so leicht…


So klappt es für dich besser.
Überleg dir:

Welche Gedanken gehen dir dazu immer wieder durch den Kopf?
Welche Gefühle nimmst du wahr, wenn du daran denkst?
Was spürst du in deinem Körper? Wo spürst du es in deinem Körper? Wie fühlt es sich an? Warm? Kalt? Fest? Weich? Rund? Eckig?

Wenn es bei dir um eine Beziehung geht, dann frag dich:

In welchen Situationen denke ich an ihn / sie?
Was trage ich ihm / ihr nach?
Was kann ich ihm / ihr nicht vergeben?
Wo bin ich _____________ (wütend, sauer, verletzt,…) auf den Partner?
Welche Versprechen wurden nicht eingehalten?
Welche Erwartungen wurden nicht erfüllt?
Welche Vorwürfe stehen immer noch im Raum?
Welche Verletzungen sind noch nicht geheilt?
Vergleiche ich den neuen Partner mit dem alten?

Und dann klopf los:
(Wenn du gar nicht weißt, was mit „klopf los“ gemeint ist, dann schau bitte unbedingt hier.)

Auch wenn ich immer an _______________ (Name) denken muss, wenn ________________ (wann?) und das macht mich _____________ (Gefühl),  liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich _________________ (Name) nicht vergeben kann, dass _____________________ (was?) liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin und öffne mich für die Möglichkeit, mit der Situation meinen Frieden schließen zu können.

Auch wenn ich mir nicht vergeben kann, dass ich _________________ (Name) nicht vergeben kann, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich _______________ (Name) überhaupt nicht vergeben will, weil er / sie mir so weh getan hat, liebe und akzeptiere ich mich, meine Gefühle und diese Situation.

Auch wenn ich immer noch stinksauer auf _________________ (Name) bin, weil _________________ liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin. Und ich entscheide mich, diese Wut loszulassen. Zumindest ein Stückchen. Für mich und damit es mir besser geht.

Auch wenn ich _____________ (neue Beziehung) immer mit ________________ (alte Beziehung) vergleiche und ein total schlechtes Gewissen deshalb habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Sind es Vorsätze, die du dir schon seit Jahren immer wieder vornimmst und doch nie umsetzt?

Dann frag dich:

Will ich diesen Vorsatz wirklich oder nehme ich es mir vor, um jemand anderem einen Gefallen zu tun?
Was ist das Ziel dieses Vorsatzes? Wie möchte ich mich fühlen, wenn ich den Vorsatz umgesetzt habe?
Was macht das mit mir, dass ich diesen Vorsatz nicht umgesetzt bekomme?
Wieviel Vertrauen habe ich mich, dass ich diesen und andere Vorsätze wirklich durchziehe?

Was könnte passieren, wenn ich den Vorsatz wirklich durchhalte?
Wie geht es mir mit dem Gedanken? Wie reagiert mein Körper? Welche Gedanken tauchen auf?

Und dann klopf:

Auch wenn ich keine Ahnung habe, warum ich es nicht schaffe, diesen Vorsatz umzusetzen, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ein Teil von mir Angst hat, den Vorsatz durchzuhalten und ich überhaupt nicht weiß warum, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn es mich total nervt, dass ich es nicht schaffe, meine Vorsätze durchzuhalten, liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz.

Auch wenn ich ______________ (Vorsatz) eigentlich gar nicht möchte, sondern es nur ________________ (Name) zuliebe probiere, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin und ich öffne mich für die Möglichkeit, dass ich mit _________ (Name) darüber spreche.

Auch wenn ich mir kaum noch vorstellen kann, dass ich jemals einen Vorsatz durchhalte und mich das ______________ (Gefühl) macht, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Du hast dich zerstritten und / oder der Kontakt ist abgebrochen?

Frag dich:

Möchte ich mich wieder mit der Person vertragen?
Möchte ich wieder Kontakt zu der Person?

Welche Gedanken kommen auf, wenn ich an die Situation denke?
Was denke ich, wenn ich an diese Person denke?
Wie fühle ich mich, wenn ich an die Situation denke?
Wie fühle ich mich, wenn ich an die Person denke?

Was hält mich davon ab, einen Schlussstrich zu ziehen?
Was hält mich davon ab, den ersten Schritt zu machen?
Wie reagiert mein Körper, wenn ich darüber nachdenke?

Und dann klopf:

Auch wenn ich mich gerne wieder mit ___________ (Name) versöhnen möchte liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich wieder Kontakt zu _____________ (Name) möchte, aber auf keinen Fall den ersten Schritt machen werde, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich überhaupt keinen Kontakt mehr zu _______________ (Name) möchte und es mich _________________ (Gefühl) macht, dass ich immer noch darüber nachdenke, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich immer noch stinksauer auf ______________ (Name) bin, weil sie / er mich so verletzt hat, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin. Und ich entscheide mich jetzt dafür, die Wut nach und nach gehen zu lassen. In meinem Tempo. Und ich merke, wie gut mir das tut.

Auch wenn ________________ (Person) Schuld an der Situation ist und ich ihm / ihr nicht verzeihen kann, dass ______________ (was genau?) liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich  ______________ (Körpergefühl) bekomme, wenn ich nur an _____________ (Person) denke, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Klopf wirklich so lange, bis das Thema ruhig ist und du daran denken kannst, ohne dass dein Körper reagiert, negative Gedanken und unangenehme Gefühle aufkommen.

Denk an die Wespen.

Erst wenn du überhaupt nicht mehr darauf reagierst, dann hast du wirklich einen Schlussstrich gezogen und bist bereit für ein neues Kapitel!

Du tust dich schwer damit, den Set-Up-Satz zu erstellen? Dann hilft dir der Set-up-Baukasten weiter.

Jetzt bist du dran!

Welches Kapitel hast du noch nicht abgehakt?
Wo ziehst du jetzt einen Schlussstrich?






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

www.michaela-thiede.de/   
info@Klopf-Kongress.de

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Ich bin Michaela Thiede - die Organisatorin vom Klopf-Kongress. Als Energetischer Coach und META Health Master Practitioner bin ich dein Online-Coach für Klopfen und mehr.

4 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Dieser Beitrag gefällt mir sehr gut und ich halte dies Schlussstrichziehen für ganz wichtig. Stelle aber fest, dass ich das mit Personen doch immer wieder aufs Neue machen muss. Ich teste: ich bin mit x im Reinen. Vor und nach dem Klopfen. Kann jedoch schon am nächsten Tag wieder im Unreinen sein. Ist halt ein Prozess. Also immer wieder : Mit sich selbst im Reinen ist nur, wer auch nicht mit einem I’m Unreinen ist.

    • Hallo Hedda,

      manchmal ist es etwas mühsamer und man darf immer wieder nachspüren (oder testen): ist wirklich alles geklärt oder gibt es noch Aspekte, die ich mir anschauen und heilen darf.
      Aber es lohnt sich.

      Liebe Grüße
      Michaela

  2. Das ist eine gute Idee mit dem Schluss-Strich. Entweder es liegt an unserer hektischen Zeit oder es liegt an mir, dass ich oft schnell, schnell etwas mache und dann schon zum nächsten gehe. Sich wirklich die Zeit zu nehmen, etwas zu beenden – das ist sicher eine gute Idee! Da gibt es vieles, wo ich klopfen kann!
    Liebe Grüße
    Christine

    • Liebe Christine,

      ich glaube schon, dass es auch mit an der schnelllebigen Zeit liegt.
      Die Aufmerksamkeitsspanne wird immer kürzer…

      Viel Spaß beim Klopfen. 😉

      Liebe Grüße
      Michaela

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