Deine Regeln der Kindererziehung werden ignoriert

Bei Oma durfte ich das aber.

Das ist ein Satz, der in Eltern immer wieder Ärger aufkommen lässt. Vielleicht kennst du das von dir auch.

Du hast den Eltern / Schwiegereltern / Freunden (oder wer auch immer das Kind beaufsichtigt) gesagt, wann Schlafenszeit ist und was das Kind nicht essen soll, aber sie halten sich einfach nicht daran.

Du möchtest das nicht vor dem Kind diskutieren, aber auch nicht übergehen – hast aber jetzt keine Zeit für ein ausführliches Gespräch und musst das erst einmal hinnehmen und den Ärger runterschlucken.

Oder du suchst das Gespräch und die Antwort „ist doch nicht schlimm“ macht dich noch wütender.

Was machst du in diesem Fall?

Erst einmal tief durchatmen!

Bevor du das Thema ansprichst ist es wichtig, dass du runtergekommen bist und Stress losgelassen hast. Andernfalls führt das vermutlich eher dazu, dass du Dinge sagst, die du nicht sagen wolltest. Oder zumindest nicht auf diese Art und Weise.

Nimm dir etwas Zeit für dich und klopf alles, was du in dir wahrnimmst.
Ärger, Frust, Ohnmacht, Hilflosigkeit, nicht gesehen werden, mangelnder Respekt, keine Wertschätzung,…
Alles, was es in dir auslöst, dass deine Regeln & Vorgaben nicht eingehalten wurden.

Wenn du dich wieder beruhigt hast, dann kannst du das Gespräch suchen – besser in Abwesenheit des Kindes.

Natürlich ist es wichtig, Grenze zu setzen.
Und diejenigen, die das Kind betreuen, sollten sich auch an die Vorgaben halten.

Trotzdem ist es sinnvoll, noch mal genau hinzuschauen:

Was genau ist für dich so schlimm daran, dass die Grenzen nicht eingehalten wurden?

Es geht übrigens nicht darum, dass es völlig okay ist, dass deine Grenzen überschritten wurden!

Es ist aber eine schöne Einladung, genau hinzuschauen, was dir wirklich Stress macht. Vielleicht liegt der Hase ganz woanders im Pfeffer, als du dachtest.

Welche Folgen hat es für das Kind, dass deine Vorgaben nicht eingehalten wurden?

Verträgt es diese Lebensmittel nicht (oder nicht gut) und leidet später an den Folgen, wie z.B. Bauchschmerzen?
Ist es total aufgedreht, wenn es zu viel Zucker gegessen oder getrunken hat?

Wurden die Gründe vorher deutlich kommuniziert oder hast du nur gesagt „das Kind soll xy nicht essen“?

Entspricht es vielleicht „nur“ nicht deiner Ernährungsform?

Was befürchtest du, könnte passieren, wenn deine Regeln nicht eingehalten werden und das Kind etwas zu essen bekommt, was es eigentlich nicht soll?

Schreib dir alles auf, was dir einfällt.

Wurden die Gründe vorher deutlich kommuniziert oder hast du nur gesagt „das Kind soll xy nicht essen“?

Hält das Kind immer die gleichen Schlafenszeiten ein oder schwankt das am Wochenende? Was befürchtest du, wird passieren, wenn es später ins Bett geht?
Nimm dir ruhig einen Moment und schreib dir alles auf.

Das ist dein „Klopffutter“.

Vielleicht ärgert dich auch einfach, dass deine Grenzen (wieder mal?) nicht eingehalten wurden.
Du hast den Eindruck, dass deine Meinung nichts zählt?
An wen oder was erinnert dich das?
Mach dir Notizen.

Was befürchtest du, könnte generell passieren, wenn deine Regeln nicht eingehalten werden?

Achte auch auf deine Gedanken.
Was denkst du – über dich und die Person(en)?

  • War ja klar, dass sie wieder machen, was sie wollen
  • Die wollen mich nur ärgern
  • Können sie sich nicht einmal an Absprachen halten?
  • Warum müssen sie meine Erziehung boykottieren?
  • Ich muss hinterher sehen, wie ich das wieder gradebiege
  • Wie soll ich mich da noch durchsetzen?
  • Immer bin ich diejenige, die alles verbietet.
  • Immer bin ich die Böse.
  • ...

Wenn du dein Kind oft von anderen betreuen lassen musst (beruflich, gesundheitlich, oder aus welchem Grund auch immer), dann schau dir auch an: was macht das mit dir?

Was macht es mit dir, dass du nicht immer für dein Kind da sein kannst?

Dass du andere Menschen brauchst, die dich unterstützen?

Lässt du z.B. den Eltern / Schwiegereltern mehr „durchgehen“, weil du auf ihre Unterstützung angewiesen bist und würdest gerne öfter sagen: so geht das nicht? Das „kannst“ du aber nicht machen, weil du nicht weißt, wie du es ohne ihre Hilfe überhaupt schaffen sollst?
Hast du ein schlechtes Gewissen gegenüber dem Kind? Den Aufpassern?

Schreib dir einfach mal alles auf, was dir dazu einfällt.

Vielleicht erinnerst du dich auch an bestimmte Situationen.
Oder an etwas aus deiner Kindheit.

Wie war das bei dir als Kind? 

Warst du immer zu Hause oder haben auch mal andere Personen auf dich aufgepasst?
Wie ging es dir damit?
Hast du dich dort wohlgefühlt oder warst du froh, wenn du wieder zu Hause warst?
Hast du Streit zwischen deinen Eltern und den Großeltern (oder anderen Aufpassern) mitbekommen, weil sie dir mehr durchgehen ließen?
Wie hast du dich in der Situation gefühlt?

All das kann (unbewusst) auch heute noch eine Rolle spielen!

Je mehr du von diesen alten Sachen auflösen kannst, desto unkomplizierter wird meist auch der Alltag.

Zum Einen triggert dich das Thema nicht mehr so und zum Anderen ändern die Personen sehr oft wie von Zauberhand ihre Verhaltensweisen, über die es vorher immer wieder Stress gab.
Einfach, weil du nicht mehr in Resonanz damit bist.
Du hast innerlich auf einen anderen Sender umgeschaltet.

Plötzlich halten sich Oma und Opa an die Vorgaben, das Kind wird zur verabredeten Zeit ins Bett gebracht und es gibt keine nicht erlaubten Süßigkeiten mehr. 

Erinnere dich auch: wie war es in deiner Kindheit? 

Wenn du bei Oma und Opa (oder anderen „Aufpassern“) warst, durftest du dort mehr als Zuhause bei den Eltern?
Wie hat sich das für dich angefühlt?
Hast du es genossen?
Hattest du Geheimnisse mit deinen Großeltern, weil du dort Dinge durftest, die Zuhause verboten waren und worüber nie gesprochen wurde?
Wie hast du dich damit gefühlt?
Wie hat sich das auf das Verhältnis zu den Großeltern ausgewirkt?

Schwelge ruhig in Erinnerungen.

Und wenn du feststellst, dass dir das richtig gut getan hat und dass du es super fandst, dass bei den Großeltern andere Regeln gegolten haben, dann denk noch mal drüber nach, ob du deinem Kind das nicht auch – in einem gewissen Rahmen - „gönnen“ möchtest.

Klopf doch erst einmal das Video mit und lass den ersten Stress über die Situation los. Dann fällt es dir bestimmt auch leichter mit deinen Notizen zu klopfen.

Du fühlst dich gerade ertappt?

Weil du zu denjenigen gehörst, die sich nicht an die Regeln halten?
Dann klopf das, was du in dir wahrnimmst.
Scham, Schuld, schlechtes Gewissen, etc.

Pass die Fragen an deine Situation an, beantworte sie und klopf mit deinen Antworten.

Wenn du möchtest, kannst du dann natürlich auch das Gespräch mit den Eltern des Kindes suchen und deine Sichtweise erklären.

Schreib mir doch im Kommentar: Kennst du das Problem (von welcher Seite aus?), wie bist du bisher damit umgegangen und was hast du aus dem Beitrag mitgenommen?

Woran misst du den Erfolg beim Klopfen?

wie misst du den Erfolg bei EFT

Woran erkennst du, dass Klopfakupressur bei dir gewirkt hat?

Wenn du jetzt sofort denkst: ist doch klar! Wenn das Thema gelöst ist!, dann übersiehst du vielleicht, wo du mit Klopfakupressur schon etwas verändert hast, selbst wenn das Thema noch nicht komplett vom Tisch ist.

Diese Art hinzugucken hilft natürlich auch bei allen anderen Methoden, Tools und Techniken, Fortschritte besser zu erkennen!

Das Offensichtliche

Ich fange trotzdem mit dem Offensichtlichen an.
Nehmen wir an, du leidest unter Höhenangst, klopfst alle dazugehörigen Aspekte und fühlst dich gut und entspannt beim Gedanken an die Höhe.

Besonders effektiv kannst du den Erfolg natürlich testen, wenn du dich in eine Situation begibst, die dir vorher Angst gemacht hast und beobachtest: wie fühle ich mich jetzt?

Es kann auch sein, dass du „einfach“ in eine früher angstauslösende Situation gehst und Menschen auf einem Umfeld fragen dich erstaunt: Wie kommt es, dass du hier bist? Das hast du doch früher nicht gemacht!
Und dir fällt erst in diesem Moment auf, dass du dich anders als vorher verhältst und die Angst überwunden hast.

Es ist übrigens gar nicht unüblich, dass dir selbst die Veränderungen nicht - oder erst im Nachhinein - auffallen. (Apex-Effekt)

Darum ist es auch sinnvoll, Notizen zu machen, weil du deine Ergebnisse damit gut messen, immer mal wieder zurückblättern und auf das schauen kannst, was du schon bearbeitet hast.

Manchmal ist die Wirkung nicht so offensichtlich.

Besonders, wenn es um Themen geht, die einen Veränderungsprozess nach sich ziehen.

Wenn du wenig Selbstbewusstsein hast, dann ist es unwahrscheinlich, dass du dazu eine Runde klopfst oder dir eine Sitzung buchst und hinterher vor Selbstbewusstsein strotzt.
Meist gibt es mehrere Aspekte, die es zu lösen gilt.
Und du darfst Verhaltensweisen ändern, die du dir – vielleicht über Jahre hinweg – angeeignet hast.
Das geht selten von heute auf morgen.

Wie misst du in solchen Fällen deine Erfolge?

Frequenz oder Häufigkeit

Tritt das Problem noch genauso oft auf wie vorher? Oder z.B. nur noch in jeder 2. oder 3. Situation?

Natürlich ist es blöd, wenn du das Thema noch nicht ganz gelöst hast, aber es ist auch wichtig, die Fortschritte zu erkennen.

Wenn es nur noch jedes 2. Mal aufkommt, dann geht es dir in 50% der Fälle besser.

Das ist eine tolle Entwicklung!
Und das sollte dich motivieren, dran zu bleiben, dich dem Thema noch genauer zu widmen, weitere Aspekte zu finden und aufzulösen, damit es noch seltener vorkommt oder sich ganz auflöst.

Wenn dir das zu langsam geht, dann darfst du dir gerne auch deine Ungeduld anschauen.

Dauer

Wie lange halten die belastenden Emotionen an?
Wie lange fühlst du dich unwohl?
Wie lange nimmst du den Stress, die Angst, die Schmerzen, die Emotionen,… wahr?

Beobachte das genau.
Hier ist es auch gut, eine Art Tagebuch zu führen, damit es dir leichter fällt zu vergleichen: wie war es sonst? Wie ist es jetzt?

Häufig ist es nach dem Klopfen so, dass die Emotion aufkommt, du sie aber viel schneller loslassen kannst.
Früher hast du dich z.B. über etwas so sehr geärgert, dass du es gar nicht mehr aus dem Kopf bekommen und dir damit den Tag versaut hast.
Jetzt wirst du nach 20 Minuten ruhiger und kannst das Thema abhaken.

Da hat sich das Klopfen doch schon gelohnt!

Intensität

Ist die Belastung immer noch so hoch wie sie war, bevor du das Thema beklopft hast?
Spür genau rein.

Es kommt oft vor, dass jemand sagt „klopfen wirkt nicht“, weil das Thema noch nicht gelöst ist – dabei aber übersieht, dass sich die Intensität verändert hat.
Vorher war es eine 10 auf der Stressskala, jetzt ist es „nur noch“ eine 8.

Natürlich ist eine 8 noch sehr intensiv, aber wenn du den Stresswert schon um 2 Punkte verringern konntest, dann geh das Thema weiter an, damit du den Wert noch mehr senken und das Thema möglichst ganz auflösen kannst.
Es lohnt sich.

Je früher dir auffällt, dass du doch schon etwas verändern konntest, desto leichter fällt es dir, weiterzumachen.
Schließlich weißt du ja, dass es sich lohnt!

Achte auf deine Sinne

Was ist dein bevorzugter Sinneskanal?

Dich mit deinem (oder deinen – du kannst auch mehr als einen haben) bevorzugten Sinneskanal zu beschäftigen macht auch deshalb Sinn, weil es dir damit noch leichter fällt, Aspekte zu finden.

auditiv

Wenn du auditiv veranlagt bist, dann stehen Geräusche im Vordergrund.
Überlege zu deinen Themen:
was habe ich gehört?
Was wurde gesagt?
Welche Selbstgespräche führe ich?
Welche Geräusche sind damit verbunden?

Beobachte, ob sich die Stimmen zu der Situation durch das Klopfen verändert haben, z.B. in der Tonhöhe oder Lautstärke.

visuell

Wenn du visuell veranlagt bist, dann fällt es dir noch leichter zu sehen, was sich verändert hat.
Für dich hat das Thema oft eine bestimmte Form, Konsistenz, Farbe, usw.
Wenn du nach dem Klopfen reinspürst, dann fällt dir auf, dass sich die Form verändert hat. Das muss nicht zwingend die Größe sein, sondern es kann auch aus rund eckig werden.
Das gleiche gilt für die Konsistenz (zäh, dickflüssig, flüssig, weich, hart,…), die sich ändern kann.
Eine Farbe kann z.B. verblassen bis das Thema durchsichtig wird und sich aufgelöst hat. Es kann aber auch sein, dass sich die Farbe komplett ändert (z.B. von schwarz zu gelb).

Daran kannst du gut einen Fortschritt erkennen, selbst wenn du im Alltag noch keine große Veränderung bemerkst.

olfaktorisch

Wenn du eher olfaktorisch veranlagt bist, dann spielen Gerüche eine große Rolle und du reagierst besonders darauf.
Welche Veränderung kannst du hier feststellen?

gustatorisch

Wenn du eher gustatorisch veranlagt bist, dann ist der Geschmack ganz wichtig und dein Augenmerkt liegt darauf.
Merkst du hier eine Veränderung / Verbesserung? Wirst du nicht mehr so leicht von einem bestimmten Geschmack getriggert? Ist der Geschmack, der für dich mit dem Thema verbunden ist, weniger intensiv geworden oder hat er sich verändert?

kinästhetisch 

Wenn du eher kinästhetisch veranlagt bist, dann sind fühlen und spüren deine wichtigen Kanäle.
Fühlst du dich insgesamt anders?
Spürst du z.B. den Wind auf deiner Haut nicht mehr so intensiv, wenn du an die Situation denkst?

Beobachte und spüre nach:
Was hat sich für mich verändert?

Fange bei deinem bevorzugten Sinneskanal an und geh dann auch alle anderen Repräsentationssysteme durch.

Ich hoffe, dir sind durch diesen Beitrag Erfolge bewusst geworden, die du vorher nicht bemerkt hattest.

Schreib mir doch im Kommentar, woran du besonders gut eine Veränderung feststellen kannst!






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

So befreist du dich von der Angst vor der Angst

Angst vor der Angst

Was ist für dich das Schlimmste an der Angst oder an einer Panikattacken?

​Vermutlich der Moment, in dem du sie erlebst.
​Wenn du die Angst spürst.
Von ihr geflutet wirst.
Unfähig, zu reagieren.
Unfähig, klar zu denken.
Wenn du die Symptome erlebst.
In ihnen gefangen bist.
Der Moment, in dem du der Angst ausgeliefert bist.

Oder der Moment, in dem das passiert, was dir solche Angst macht (falls es schon mal passiert ist).

Was ist das Zweitschlimmste an der Angst?

Die Gedanken, die sich darum drehen: wann überfällt mich die Angst / Panik wieder?

Wann kommt die nächste Angst / Panikattacke?
Beim letzten Mal hatte ich im Supermarkt eine Panikattacke. Was, wenn das beim nächsten Mal auch wieder passiert?
Hoffentlich bekomme ich gerade dann (wichtiger Termin, Date, …) keine Angst / Panikattacke.
Was, wenn ich an der roten Ampel stehe und wieder eine Angstattacke bekomme?

​Oder ist es sogar umgekehrt, dass die Frage nach dem „wann überfällt mich die Angst wieder“ sogar das Schlimmste ist?

Wie viele deiner Gedanken kreisen um dieses Thema?

Wie oft denkst du darüber nach, wann die Angst / Panikattacke wiederkommen könnte?
Wie oft befürchtest du, dass die Angst gerade dann auftaucht, wenn du sie gar nicht gebrauchen kannst, weil du etwas unternimmst / in einem wichtigen Termin bist / ein Date hast / unbedingt etwas erledigen musst...?

Es macht dir Angst, dass du nicht weißt, wann „es“ wieder soweit ist.
Wann die Angst wieder auftaucht.
Du kannst es nicht kontrollieren.
Du hast das Gefühl, dass dich die Angst „einfach so“ überfällt.

Du kannst nichts planen, weil du immer im Hinterkopf hast: was, wenn sie gerade dann auftaucht?

So langsam freust du dich auf nichts mehr, weil diese Gedanken dafür sorgen, dass du über die Zukunft nachgrübelst.

Anstatt dich über eine Einladung oder Verabredung zu freuen, kommt sofort der Gedanke: Was, wenn ich es dort nicht aushalte, weil ich Angst bekomme?
Was, wenn ich da austicke?

​Die „Angst vor der Angst“ bedeutet, dass wir Angst haben, obwohl die „eigentliche“ Angst noch gar nicht da ist.

  • ​Wir machen uns „was wäre wenn – Gedanken“. (z.B. was passiert, wenn ich mit meinen Freunden unterwegs bin und eine Panikattacke bekomme?)
  • ​Diese Gedanken verursachen in unserem System Stress und sorgen für die Ausschüttung von Stresshormonen.
  • ​Auf diese Hormone reagieren wir auch körperlich, z. B. mit schnellerem Herzschlag etc.
  • ​Die Körpersymptome kennen wir als Begleiter der Angst (auch vom Sport und vielen anderen Dingen, aber die fallen uns auf die Schnelle nicht ein) und bewerten sie daher auch als Angst.
  • ​Diese Angstsymptome zu haben machen uns (noch mehr) Angst.
  • ​Die Angst sorgt dafür, dass ein weiterer Hormoncocktail ausgeschüttet wird, der Körpersymptome mit sich bringt…
Angstspirale

Und so kommen wir in eine Angstspirale – obwohl wir „nur“ an etwas in der Zukunft gedacht haben, das ​passieren könnte…

Schon beeindruckend, oder?!

​Bei vielen Menschen, die unter Ängsten leiden, nimmt die Angst vor der Angst noch einen viel größeren Raum ein als die „eigentliche“ Angst.
Weil sie quasi „immer“ da ist.

Wie ist das bei dir?

Wenn dir diese Spirale oder der Strudel bewusst ist, dann schaffst du es vielleicht (meist nicht von Heute auf Morgen, sondern mit etwas Übung) die ersten Symptome anders zu bewerten.

Ihnen nicht direkt das Label „Angst“ zu geben, sondern zu wissen: ach guck… eine körperliche Reaktion auf meine Gedanken / Befürchtungen.

Dann sind die Symptome schon gar nicht mehr so schlimm.
Schließlich kennst du sie zum Beispiel vom Sport. Oder vom Sex.
Da machen sie dir auch keine Angst, weil du weißt, woher sie kommen. Du denkst überhaupt nicht drüber nach.

Sobald dir das gelingt, hast du die Angstspirale schon unterbrochen oder gar nicht erst richtig in Gang gesetzt!

​Wie schaffst du es, insgesamt weniger in die Zukunft zu denken?

​Nicht daran zu denken, was alles passieren könnte?

Die Angst vor der Angst schauen wir uns in diesem Video an.

Klopf doch direkt mit und lass die Angst vor der Angst los.
Oder verkleinert sie zumindest.

Schreib mir doch im Kommentar, was sich für dich verändert hat und was du aus diesem Beitrag mitnimmst.






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

Schlafprobleme überwinden und endlich wieder gut schlafen

schlafe schlecht

Wenn dir (guter) Schlaf fehlt, wirkt sich das auf alle Lebensbereiche aus.
Darum sammle ich in diesem Beitrag sammle Ideen, wie du es schaffst, besser zu schlafen.

Du findest viele Möglichkeiten, was du verändern kannst um zu testen: schlafe ich dann besser?

Wichtig ist aber, dass du nicht 5 Dinge auf einmal veränderst.
Wie willst du dann feststellen, was dir dabei hilft, besser zu schlafen?
Ändere ein Puzzleteilchen und probiere es eine Zeitlang (ca. 1 Woche) aus, bevor du etwas anders veränderst.

Am Ende des Beitrags habe ich noch eine Klopfrunde für dich, um den Stress, den deine Schlafstörungen verursachen, direkt aufzulösen.

Hast du dich schon mal gefragt:

Was ist für mich das Problem mit dem Schlaf?

Was genau funktioniert nicht so, wie ich es mir wünsche?

Das ist der erste Schritt.

Dazu ist es wichtig, dass du genau hinschaust und beobachtest: Wo genau „hakt“ es?

Am Einschlafen?
Eher am Durchschlafen?
Oder ist es etwas ganz anderes?

Dauert es ewig, bist du eingeschlafen bist?

Wenn du immer lange wachliegst und dich von eine Seite auf die andere drehst, bevor du irgendwann einschläfst, dann schau genau hin, was der Grund dafür ist.

- Findest du keine Position, in der du gut liegen und bequem kannst?

Brauchst du vielleicht ein Seitenschläferkissen, ein anderes Kopfkissen, eine neue Matratze? Was fehlt dir, damit du bequem liegst?
Hast du das Kopfteil des Lattenrosts hochgestellt? Wie wäre es, die Einstellung zu verändern und es flach(er) einzustellen?

- Fühlst du dich im Bett / Schlafzimmer wohl?
Wie ist das Schlafzimmer eingerichtet? Bist du mit deiner Bettdecke und der Bettwäsche zufrieden? Sind Tiere im Bett, die dich stören? Oder stört es dich, dass die Tiere nicht ins Bett dürfen? Schnarcht dein Partner? Gibt es andere Geräusche im Haus, die dich nicht einschlafen lassen?

- Ist die Temperatur im Schlafzimmer für dich ideal?
Die optimale Schlafzimmertemperatur wird zwischen 16° und 18° angegeben. Wichtig ist aber, dass sie dich beim Schlaf unterstützt und für dich angenehm ist. Ändere die Temperatur und teste, ob das einen Unterschied macht.

- Reagierst du sensibel auf den Mond?
Schläfst du generell schlecht / schlecht ein oder nur phasenweise? Hast du mal recherchiert, ob es einen Zusammenhang mit dem Mond / Vollmond gibt?

- Wie ist Beleuchtung im Schlafzimmer?
Hast du die Möglichkeit, das Zimmer komplett zu verdunkeln?
Gibt es ein Schlaflicht, das du ausschalten könntest?
Wie hell leuchtet die Nachttischlampe? Manchmal hilft es schon, eine Birne mit einer geringeren Wattzahl einzudrehen.

- Hast du kalte Füße?
Zieh doch mal dicke Wollsocken an oder nimm ein warmes Fußbad, bevor du ins Bett gehst.

- Schaust du TV oder bist an PC oder Handy, bevor du schlafen gehst?
Das blaue Licht (das wir gar nicht so bewusst wahrnehmen) dieser Geräte beeinflusst unseren Schlaf.  Wenn du also schlecht einschlafen kannst, dann gönn dir eine Ruhepause von mind. 30 Minuten, bevor du schlafen möchtest.

- Schaffst du es, täglich zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen?
Das gehört auch zu einer guten Schlafroutine.

Was geht in dir vor, wenn du einschlafen willst? 

Gibt es Gedanken, die dich wachhalten?
Schaffst du es nicht, den Tag aus dem Kopf zu bekommen?

Oft halten uns nachts die Gedanken wach, die wir tagsüber noch ganz gut verdrängen können oder von denen wir uns ablenken.
Auf Dauer können wir sie nicht beiseiteschieben.
Daher ist es sinnvoll, dir diese Gedanken genau anzuschauen.
Nicht unbedingt dann, wenn du schlafen willst, sondern nimm dir tagsüber Zeit dafür. Beschäftige dich mit dem, was dich nachts wachhält und suche nach Lösungen.

Wie gehst du mit dem Alltagsstress um?
Wie entspannst du dich?
Wie schaffst du es, den Alltag hinter dir zu lassen?
Abzuschalten?

Übungen, die dir helfen, abzuschalten und runterzufahren findest du auch in meinem „gute Nacht-Programm“
Du merkst ja, dass du es nachts nicht schaffst, die Gedanken abzuschalten, wenn du wachliegst.

In gute Nacht“ stelle ich dir Übungen vor, die dich dabei unterstützen, mit dem Tag abzuschließen.

Diese Übungen sind auch ideal für deine Schlafroutine.

Wachst du mitten in der Nacht auf und schläfst nicht durch?

Weißt du, wovon du aufwachst?
Welche Parallelen gibt es?
Ist es immer die gleiche Uhrzeit?
Geht dir immer der gleiche Gedanke durch den Kopf?

Beobachte das und mach dir Notizen.

Überlege dir, was du machst, wenn du das nächste Mal wach wirst.
Leg dir z.B. ein Buch auf den Nachttisch, das du gerne liest, sorg für entspannende Musik oder eine Meditation in Reichweite, klopf mental, steh kurz auf und trink ein Glas Wasser, …

Wichtig ist, dass du dir diese Gedanken machst, bevor du nachts wachliegst.
Und dass du es schaffst, dich in diesem Moment dran zu erinnern. (z.B. einen Zettel an die Nachttischlampe kleben)

Träumst du schlecht und wachst aus einem Traum auf?
(was dazu führen kann, dass du Angst davor hast, einzuschlafen, weil du nicht wieder so einen Traum erleben möchtest...)
Hast du dir diesen Traum mal genauer angeschaut?
Du musst es ja nicht alleine machen!
Was will dir der Traum sagen?

Schläfst du durch – bist aber nicht erholt, sondern morgens immer noch müde?

Schläfst du genug Stunden?
Was sorgt dafür, dass du nicht ausgeschlafen bist?
Hast du einen schnarchenden Partner (oder ein Tier), dass dich nicht zur Ruhe kommen lässt?

Nimmst du Medikamente?
Schlafprobleme können auch damit zusammenhängen. Besprich das mit deinem Arzt.

- Schläfst du insgesamt nicht lange genug?
Gehst du zu spät ins Bett und nimmst dir zu wenig Zeit für den Schlaf?

Wenn du dein Handy dringend brauchst, um erreichbar zu sein und zu telefonieren – stellst du dann sicher, dass es immer gut geladen ist?
Vermutlich schon.
Was ist mit deinen Akkus?
Die lädst du im Schlaf auf. Darum ist es auch wichtig, für einen guten Schlaf zu sorgen. Nur so kannst du tagsüber fit sein.

Je mehr Arbeit und weniger Zeit zum Schlafen hast, desto mehr Schlaf „brauchst“ du.

Nimm dir doch mal einen Monat lang mehr Stunden Schlafen und teste, ob du deine Arbeit dann nicht viel schneller erledigen kannst, weil du fitter bist.

Vermutlich kennst du es auch, dass dein Schlafrhythmus total aus dem Trott kommt, wenn du Urlaub hast.
Bis du dich dran gewöhnt hast, dass du länger schlafen kannst, ist der Urlaub schon halb rum…
Das zeigt auch, wie wichtig eine Schlafroutine ist.
Apropos Schlafroutine...

Wie sieht deine Schlafroutine aus?

Was machst du immer, bevor du ins Bett gehst?

Falls du noch keine Schlafroutine hast, dann eigne dir eine an, die zu dir, deinem Alltag und deinen Vorlieben passt.

Wichtig ist, dass sie sich auch leicht umsetzen lässt, denn sonst wird sie wahrscheinlich gar nicht Routine werden, weil du schon vorher damit aufhörst.

Was kann zu einer Schlafroutine gehören?

Hier ein paar Beispiele. Such dir raus, was dich anspricht.

  • täglich zur gleichen Zeit ins Bett gehen
  • 30 – 60 Minuten vorher Handy, Telefon und PC ausschalten
  • eine Tasse Tee trinken, bevor du ins Bett gehst (achte darauf, welche Teesorte du nimmst! Gut wären z.B. Kamille, Melisse oder Lavendel)
  • ein Glas warme Milch oder Kakao trinken
  • ein großes Glas Wasser in kleinen Schlucken trinken
  • ein Fußbad nehmen
  • ein bestimmtes Lied hören
  • bewusst Zähneputzen – also nicht mit den Gedanken abschweifen, sondern genau beobachten, welche Zähne gerade geputzt werden
  • meditieren
  • dir Zeit für das Dankbarkeitstagebuch nehmen
  • eine schöne Kurzgeschichte oder ein Gedicht lesen
  • den Tag Revue passieren lassen und dabei klopfen
  • 2 Minuten im Schlafzimmer lüften und dabei am Fenster stehen und die frische Luft einatmen
  • dir dicke Socken im Bett anziehen
  • Musik laufen lassen, wenn du im Bett bist – gern gehört werden z.B. Klassik oder Naturgeräusche

Eine Routine ist nicht von heute auf Morgen da!

Gib dir die Zeit, dich daran zu gewöhnen.
Fang mit etwas an, das du an etwas knüpfen kannst, was du sowieso schon machst, wie z.B. das Zähneputzen.

Was kannst du direkt davor oder direkt danach machen?

Bau erst einen Teil zu deiner Schlafroutine dazu.

Wenn du merkst, dass du automatisch daran denkst, kannst du deine Routine erweitern.

Ja, da ist Geduld gefragt.

Du tust dir aber keinen Gefallen, wenn du mit 3 neuen Routinen anfängst und nach 2 Wochen alles aufgibst, weil es zu viel auf einmal ist.

So ist es oft auch mit Vorsätzen für das neue Jahr.
Anstatt dir „zweimal die Woche 20 Minuten Sport“ vorzunehmen, müssen es gleich täglich 30 – 60 Minuten sein, die du aber nicht durchhältst.
Das Fazit: du machst gar keinen Sport.

Lerne daraus und entwickle die Gewohnheiten in deinem Tempo.
Dann klappt es auch mit der Umsetzung.

Beim Klopfen geht es ja darum, spezifisch zu sein.

Vermutlich (hoffentlich) ist dir jetzt klar, dass: auch wenn ich diese Schlafprobleme habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin nicht so spezifisch ist, wie du es vielleicht bisher geglaubt hast.

Schreib dir auf, was dich von einem gesunden Schlaf abhält, erstelle dir daraus deine Klopfsätze und klopf los.

Mit der Klopfrunde kümmern wir uns um den Stress, den du dir machst, weil du so schlecht schläfst.
Wie immer: pass die Klopfrunde an und sprich aus, was du empfindest!

Schreib mir doch im Kommentar, welche Schlafroutine du hast und ob dir die Klopfrunde und der Beitrag weitergeholfen haben.






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

Klopfen zum Jahreswechsel

Die Weihnachtszeit und der Jahreswechsel inspirieren einfach dazu, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und sich auf das neue Jahr einzustimmen.

In diesem Gastartikel von Angelika King erfährst du, warum es wichtig ist, Vergangenes gut abzuschließen, um sich dann voller Freude und Motivation inspirierende Ziele setzen und wirklich erreichen zu können.
Die vorgestellten Fragen und Klopfrunden helfen dir, stressbelastete Themen zu entdecken und zu ent-stressen.

Warum du das alte Jahr gut abschließen solltest

Es ist ein bekanntes Phänomen: Silvester oder Anfang Januar setzt man sich große Ziele (Abnehmen, mit dem Rauchen aufhören, endlich Sport machen, mehr Umsatz, finanzielle Freiheit…) und startet mit viel Elan.

Man macht sich auf den Weg (meldet sich an im Fitness-Studio, gönnt sich ein Coaching, kauft sich einen oder mehrere Kurse etc.) und alles läuft gut an.
Doch dann kommt das Leben oder auch selbstsabotierende Muster dazwischen.
Plötzlich ist etwas anderes wichtiger, man vergisst, was man sich vorgenommen hatte. Oder man schiebt es auf und denkt: Morgen, ja, MORGEN beginne ich damit.
Und dann gibt es wieder ein anderes Morgen…

Und vielleicht fragt man sich dann am Jahresende, was draus geworden ist aus all den Zielen, Wünschen und Träumen…

Wenn dir das bekannt vorkommt und du wie viele andere das Gefühl hast, dass das Jahr wieder einmal viel zu schnell vergangen ist und du bei weitem nicht das erreicht hast, was du dir vorgenommen hast, dann lies unbedingt weiter, denn…

Ob es uns bewusst ist oder nicht:

Nicht erreichte Ziele und Projekte nagen an uns und sabotieren unser vielleicht ohnehin schon angeschlagenes Selbstvertrauen!

Vielleicht ärgern wir uns über uns selbst, fühlen uns als Versager oder einfach nur schlecht. Und im ungünstigsten Fall geben wir es auf, uns überhaupt etwas vorzunehmen, weil „es ja eh nicht funktioniert".

In meinen Coachings und Seminaren entdeckte ich immer wieder, dass unerreichte Ziele und Projekte als starke Blockaden wirken und oft dafür verantwortlich sind, dass man im Status Quo gefangen bleibt.
So lautet dann auch eines meiner Geldseminare „Vom Frust der unerreichten Ziele zur Magie der großen und inspirierenden Ziele“.

In Balance kommen

In meinen Webinaren mache ich zum Einstieg grundsätzlich eine Klärungs- und Balance-Klopfübung. Sie hilft, sich zu zentrieren und dient zur Vorbereitung auf das Thema.
Wenn du magst, probiere sie doch gleich einmal aus:

Auch wenn meine Energien vielleicht aus der Balance sind und meine Polaritäten eventuell verkehrt herum sind, auch wenn meine Energiefelder durcheinander sein könnten... liebe und akzeptiere ich mich von ganzem Herzen.

Wunden Punkt reiben (ist auf der Zeichnung oval dargestellt):

Und auch wenn meine Energien vielleicht aus der Balance sind, liebe und akzeptiere ich mich und vergebe mir von ganzem Herzen, egal, was auch immer ich vielleicht dazu beigetragen habe, dass ich nicht in der Balance bin.

Auch wenn meine Energien aus der Balance sein könnten, will ich jedem vergeben, der damit irgendetwas zu tun haben könnte.

Die einzelnen Punkte klopfen:

Spitze des Kopfes: Polaritäten eventuell verkehrt herum

Anfang Augenbraue: Energiefelder vielleicht durcheinander

Seite des Auges: Nicht in Balance

Unter dem Auge: Energien verkehrt herum

Unter der Nase: Egal, was auch immer ich dazu beigetragen habe

Kinnpunkt: Nicht in Balance

Schlüsselbein: Ich vergebe mir

Unter dem Arm: Jedem vergeben der damit irgendetwas zu tun haben könnte

Positive Wahlen (Was möchte ich anstelle dessen fühlen und erreichen?)

Auch wenn ich nicht in Balance war und meine Energien vielleicht verkehrt herum flossen, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin. Und ich bitte meinen Körper, sich perfekt auszurichten und in Balance zu kommen. Ich bitte meine Energie, sich auszubalancieren und sich auf perfekte Art und Weise auszurichten (auf das Göttliche). Es hat einen guten Grund, dass ich diesen Artikel lese, um das alte Jahr gut abzuschließen und frei von alten Belastungen neue Ziele wählen und neue Wege gehen zu können. Ich wähle, ruhig und zuversichtlich zu sein und das vergangene Jahr/Vergangenes gut abzuschließen.

Die einzelnen Punkte klopfen:

Spitze des Kopfes: Nicht in Balance war

Anfang Augenbraue: Energien verkehrt herum flossen

Seite des Auges: Ich wähle mir zu vergeben

Unter dem Auge: Ich wähle, anderen zu vergeben

Unter der Nase: In Balance zu kommen

Kinnpunkt: Perfekte Ausrichtung der Polaritäten

Schlüsselbein: Das vergangene Jahr/Vergangenes gut abschließen

Unter dem Arm: Ich wähle, dass es leicht sein darf und kann.

Der Jahresrückblick

Für den Jahresrückblick habe ich einige Fragen vorbereitet – siehe Arbeitsblatt.
Druck dir das Arbeitsblatt aus und nimm dir genügend Zeit, um diese Fragen zu beantworten und einen umfassenden Rückblick auf das vergangene Jahr zu machen.

(der Download startet automatisch)

  • Unter welchem Motto stand das vergangene Jahr?
  • Worüber bist du besonders glücklich und dankbar?
  • Wenn du an die Bereiche: „Beruf & Finanzen, Gesundheit, Liebe, Ziele & Projekte“ denkst,
    gab es Situationen und Ereignisse, die – wenn du JETZT daran denkst – noch starke negative Emotionen in dir auslösen?
  • Welche beruflichen Erfolge oder auch Misserfolge gab es im letzten Jahr?
  • Wie sah es im Bereich Gesundheit/Körperlichkeit aus?
  • Welche Beziehungen hast du wie gelebt? Was hätte besser sein können?
  • Welche Ziele/Projekte hast du realisiert oder auch aus den Augen verloren?
  • Was ist zu Ende gegangen? Was ist noch offen?
  • Was war die wichtigste Lektion oder Lernerfahrung, die du für dich machen konntest?

Klopfen zum Jahreswechsel

Falls du beim Jahresrückblick auf Situationen und Ereignisse stößt, die starke negative Emotionen in dir auslösen, nutze die Chance, diese JETZT zu beklopfen. Wir starten allgemein und werden dann spezifischer…

Reibe den Wunden Punkt und sprich dreimal laut aus:

Auch wenn 2019 teilweise unter einem schlechten Stern stand und ich Angst davor habe, was 2020 mir bringen wird …liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.

„Auch wenn…

(Hier einige Beispiele, aber vielleicht ist es etwas ganz anderes, was du an dieser Stelle einsetzen und beklopfen möchtest…)

  • ich meinen Arbeitsplatz verloren habe/ meine Firma fusioniert hat
  • mein Job unsicher ist
  • ich immer noch keine neue Arbeit gefunden habe
  • meine Beziehungen ein Desaster sind
  • mein Partner mich verlassen hat
  • ich immer noch Single bin
  • ich meine Ziele nicht erreicht habe
  • ich meine Projekte aus den Augen verloren habe
  • ich überhaupt nichts oder nur wenig für meine Gesundheit gemacht habe
  • ich es wieder nicht geschafft habe… (abzunehmen, Sport zu machen…)
  • ich mich als Versager fühle
  • ich Bammel vor Behörden-Dingen habe
  • mir Briefe von Ämtern (Finanzamt, Bank etc.) Angst machen
  • ich das Gefühl habe, ich schaff das alles nicht
  • ich im Grunde meines Herzens unglücklich bin
  • ich nicht weiß, wie es weitergehen soll
  • ...

…liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.


Und wieder den Wunden Punkt reiben:

Ich lasse alle alten Verletzungen und Ängste los und vergebe allen Beteiligten und auch mir selbst. Ich wähle, ruhig und in meiner Mitte zu bleiben/zu sein und glaube und vertraue auf meine Zukunft. Neue Türen öffnen sich für mich. Ruhig und zuversichtlich das neue Jahr willkommen heißen. Willkommen 2020 mit all deinen wundervollen Möglichkeiten.

Klopfen:

Spitze des Kopfes: (Thema einsetzen, also z.B.) …

Nicht weiß, wie es weitergehen soll“

Augenbrauen Anfang: Verletzungen und Ängste loslassen

Seite der Augen/Schläfe: Mir vergeben – anderen vergeben

Unter dem Auge: Verletzungen und Ängste loslassen

Unter der Nase: Mut fassen und Altes hinter mir lassen

Kinnpunkt: Ruhig und in meiner Mitte

Schlüsselbein: Dem Leben vertrauen. Ich glaube und vertraue auf meine Zukunft. Neue Türen öffnen sich für mich.

Unter dem Arm: Ruhig und zuversichtlich. Das neue Jahr willkommen heißen. Willkommen 2020 mit all deinen wundervollen Möglichkeiten!

Auf dass 2020 eines der wunder-vollsten Jahre deines Lebens werde…

Herzlichst
Angelika King

Angelika King

Die Psychologin Angelika King unterstützt Menschen in helfenden Berufen, eigene Wunden zu heilen und Ängste sowie Geld-und andere Blockaden schnell und dauerhaft aufzulösen, so dass sie ihr Licht scheinen lassen und die Praxis aufbauen/weiterentwickeln und das machen können, was ihr Herz zum Singen bringt.

Timeline and More...
Angelika King
Dorfstraße 105
24242 Felde bei Kiel

www.angelikaking.de
und
www.King-Selbstcoaching-Kurse.de​

War doch nur ein Tier

war doch nur ein Tier ist nicht so schlimm

Vielleicht kennst du so eine Situation – auch wenn ich natürlich hoffe, dass du in deinem Umfeld Menschen hast, die verstehen, dass ein Tier für dich nicht „nur ein Tier“ ist…

Die verschiedenen Trauerphasen haben nichts damit zu tun, WEN du verloren hast.
Dabei geht es um das, was du in dir wahrnimmst.
Die Prozesse, die du in der Trauer durchläufst. Und das kann sich für ein Tier genauso anfühlen, wie für einen Menschen.

Wenn du Englisch sprichst, dann lege ich dir auch das Buch „Wisdom of Love“ von Martina Becher * ans Herz, indem es um den Abschied von einem geliebten Tier und den richtigen Zeitpunkt dafür geht.
Eine deutsche Übersetzung ist leider noch nicht verfügbar, aber in Arbeit.

Du trauerst um dein Tier, ein Familienmitglied, sprichst mit jemandem darüber, wie sehr es dir fehlt und dann hörst du die Person plötzlich sagen: es war doch nur ein Tier.

Vielleicht hat die Person das  nicht mal böse gemeint.
Oder es sollte ein Trost sein.
Bedeuten: es ist ja nicht so schlimm, weil es nur um ein Tier geht.

Dir hat der Kommentar aber einfach nur weh getan.
Er hat dich verletzt.
Die Beziehung zu deinem Tier wird damit nicht wertgeschätzt, denn es war nicht „nur ein Tier“.
Nicht für dich.

(wenn du merkst, dass du damit etwas in dir aufwühlst, dann fang jetzt an zu klopfen – zumindest den Handkanten- oder Schlüsselbeinpunkt)

Du weißt überhaupt nicht, wie du darauf reagieren sollst.
Bist geschockt.
Fassungslos.
Ohnmächtig.
Sprachlos.
Du bist wütend.
Wie kann man sowas denken?
Wie kann man sowas sagen?
Wie kann man so herzlos sein?

Und in dir kommt die Frage auf: darf ich so sehr um mein Tier trauern?
Dass du diesen Gedanken überhaupt zulässt, sorgt für weiteren Ärger in dir.
Jetzt auch auf dich und den Gedanken.

​So bauen sich in dir vielschichtige Emotionen auf und es ist wichtig, dass du beim Klopfen alle mit einbeziehst.

Warum soll ich das überhaupt klopfen?

Es geht nicht darum, dass du nach dem Klopfen das Gefühl hast: Stimmt, es war ja nur ein Tier. War ja nicht so schlimm, was die Person gesagt hat.

Das Ziel ist, dass dich der Satz nicht mehr verletzt.

Dass er dich nicht mehr berührt.
Dass er nichts mehr in dir auslöst.

Dass du ihn aussprechen und fühlen kannst: für mich stimmt das nicht. Für mich war es nicht nur ein Tier und das ist auch okay, ohne dass dich der Satz belastet.

Dass du mit dem Satz Frieden geschlossen hast.
Dass du mit der Person, die ihn gesagt hat, Frieden schließt.

Beim Frieden schließen geht es übrigens nicht darum,
dieser Person etwas Gutes zu tun.
Wichtig ist, dass DU alle Belastungen loslassen kannst,
denn sie liegen DIR auf der Seele.

Du kannst dir den Groll, Ärger, Wut,… (alle Emotionen) auch wie ein Stück heiße Kohle vorstellen, die du in der Hand hast.

heiße Kohle

Du verbrennst dich damit.
Du hast die Schmerzen.
Und wenn du die Kohle (Emotion) loslässt, dann tust du das für dich.
Um deine Schmerzen zu lindern.
Damit es dir besser geht.

Vielleicht möchtest mit der Person noch mal in Ruhe darüber sprechen, wie sehr dich der Satz getroffen hat.

Dazu ist es aber wichtig, dass du deine Emotionen auflösen konntest, denn sonst wird es mit einem ruhigen Gespräch schwierig.

Klopf jetzt das, was dich belastet.

Entweder alleine, mit der schriftlichen Anleitung oder dem Video.

Noch einmal der Hinweis:
Das Thema der Klopfrunde ist identisch, aber die Klopfrunden sind verschieden – sowohl die Klopftechnik als auch der Inhalt.

Wie sehr belastet dich der Satz „es war doch nur ein Tier“ auf der Skala zwischen -10 und 0.
-10 = größtmögliche Belastung, 0 = neutral.
Schreib dir die Zahl auf.

Klopfpunkte Energy Tapping

Herzposition:

War doch nur ein Tier
wie kann man das sagen?
wie kann man das meinen?

Auf dem Kopf: ich könnte platzen vor Wut
Drittes Auge: wie kann man sagen
Augenbraue: war doch nur ein Tier?
Seite vom Auge: ich bin geschockt
unter dem Auge: total von den Socken
unter der Nase: sprachlos
unter dem Mund: fühle mich ohnmächtig
Schlüsselbein: wütend
Daumen: ich bin stinkwütend
Zeigefinger: auf diese Person (Namen einfügen)
Mittelfinger: wie kann man so herzlos sein?
Ringfinger: das war doch nicht nur ein Tier!
kleiner Finger: das war ein Familienmitglied
Karatepunkt: mein Familienmitglied

Auf dem Kopf: und es fehlt mir so
Drittes Auge: ja, es war ein Tier
Augenbraue: du trotzdem fehlt es mir
Seite vom Auge: es war mir so nah
unter dem Auge: und ich bin so traurig
unter der Nase: und wütend
unter dem Mund: auf diesen Satz
Schlüsselbein: wie kann man so sein?
Daumen: sowas sagen?
Zeigefinger: sowas überhaupt denken?
Mittelfinger: nur ein Tier…
Ringfinger: ich fasse es nicht
kleiner Finger: bin sprachlos
Karatepunkt: und wütend

Auf dem Kopf: all meine Emotionen (sprich aus, was du wahrnimmst)
Drittes Auge: all meine Emotionen
Augenbraue: all meine Gedanken (sprich sie aus)
Seite vom Auge: diese Gedanken
unter dem Auge: meine Körperreaktionen (was spürst du im Körper? Sprich es aus!)
unter der Nase: meine Körperreaktionen
unter dem Mund: meine Emotionen
Schlüsselbein: diese Gedanken
Daumen: meine Körperreaktionen
Zeigefinger: meine Emotionen
Mittelfinger: meine Gedanken
Ringfinger: meine Körperreaktionen
kleiner Finger: meinen Schock
Karatepunkt: meine Fassungslosigkeit

Auf dem Kopf: ______ (Name vom Tier) fehlt mir so
Drittes Auge: ich bin so traurig
Augenbraue: ich vermisse _________ (Name des Tieres)
Seite vom Auge: es tut so weh
unter dem Auge: und dann noch dieser verletzende Spruch
unter der Nase: war doch nur ein Tier
unter dem Mund: was soll das bedeuten?
Schlüsselbein: nur ein Tier?
Daumen: ist es dann nicht schlimm?
Zeigefinger: ich verstehe es nicht
Mittelfinger: das macht mich (was macht es mit dir? Sprich es aus!)
Ringfinger: das macht mich
kleiner Finger: ich fühle mich
Karatepunkt: das macht mich

Herzposition: dieser Satz

Spür wieder rein:
Wie sehr belastet dich der Satz jetzt noch?
Denk noch mal wieder an den Satz: war doch nur ein Tier…
Wie intensiv ist die Belastung jetzt noch?

Klopf so lange weiter, bis der Satz für dich neutral ist.
Bis du mit den Schultern zucken und ganz ruhig dabei bleiben kannst, wie jemand so einen Schwachsinn sagen kann.

Zum Abschluss empfehle ich dir, noch mindestens eine positive Klopfrunde dranzuhängen.

Frag dich: was brauche ich jetzt, damit ich mich besser fühle?

Und klopf das, was dir als Erstes eingefallen ist – ganz egal, wie „komisch“ es ist.
Klopf es einfach und spüre, wie gut es dir tut, deinen Energiekörper mit dieser
Energie aufzufüllen.

​Ich nehme: Liebe für ___________ (setz den Namen deines Tieres ein)

Herzposition:
Liebe für ___________ (setz den Namen deines Tieres ein)
Liebe für ___________ (setz den Namen deines Tieres ein)
ich wähle Liebe für ___________ (setz den Namen deines Tieres ein)

Auf dem Kopf: Liebe für ___________
Drittes Auge: noch mehr Liebe für ___________
Augenbraue: ich entscheide mich für Liebe für ___________
Seite vom Auge: ich brauche noch mehr Liebe für ___________
unter dem Auge: noch mehr Liebe für ___________
unter der Nase: liebevolle Liebe für ___________
unter dem Mund: noch mehr Liebe für ___________
Schlüsselbein: nährende Liebe für ___________
Daumen: wohltuende Liebe für ___________
Zeigefinger: noch mehr Liebe für ___________
Mittelfinger: unendliche Liebe für ___________
Ringfinger: ich möchte noch mehr Liebe für ___________
kleiner Finger: Liebe für ___________
Karatepunkt: noch mehr Liebe für ___________

Herzposition: Liebe für _________

Atme noch einmal tief durch.

Wie fühlst du dich jetzt?
Klopf gerne noch ein paar Runden. So lange, bis du dich richtig gut fühlst.

​Oder klopf direkt im Video mit.

​Schreib mir im Kommentar, ob du sowas schon mal erlebt hast und ob und wie dir die Klopfrunde weitergeholfen hat.






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

Klopfakupressur mit Lemurischen Heilzeichen kombinieren – ein Interview mit Silke Kitzmann

Lemurische Heilzeichen und EFT Klopfakupressur

Ich finde es immer wieder spannend, verschiedene Tools und Techniken miteinander zu verbinden und damit die Wirkung zu verstärken und intensivieren.

Klar, Klopfakupressur wirkt schon sehr schnell, aber wenn es noch schneller und noch effektiver geht – warum sollten wir das nicht nutzen?

Heute spreche ich mit meiner lieben Kollegin, dem Seelen-Coach Silke Kitzmann von „Lebe lieber leicht und frei“ * darüber, wie du ihre Lemurischen Heilzeichen mit Klopfakupressur kombinieren kannst.

Darüber sprechen wir:

1.04 Was ist ein Seelen-Coach?
2.30 Was sind Lemurische Heilzeichen und wie sind sie entstanden?
9:30 Was ist der Unterschied zu Symbolen?
13.00 Wie arbeitet man mit den LHZ (Abkürzung für Lemurische Heilzeichen), wenn man sie alleine nutzt?
22.27 Erklärung der LHZ für die Ahnen
34.42 Ideen, wie man die LHZ mit Klopfakupressur verbinden kann
45.20 Gibt es Nebenwirkungen bzw. Erstverschlimmerungen?
47.00 Welche Ideen & Erfahrungen hast du gesammelt?
47.40 So kannst du das LHZ in deinen Set-Up bzw. Einstimmungssatz integrieren
50.00 Warum du es wie ein Experiment darangehen solltest
52.00 In die Wirkung der Lemurischen Heilzeichen reinschnuppern

Dich interessiert die Wirkung der Lemurischen Heilzeichen, aber du möchtest nicht die Katze im Sack kaufen?
Hier kannst du in die Wirkung der LHZ reinspüren.
Die Übertragung beginnt bei Minute 18, aber schau dir das Video doch komplett an.

Natürlich freuen wir uns über dein Feedback.

Wenn du die LHZ kennst und schon damit experimentiert hast, dann schreib uns unbedingt im Kommentar, wie die Wirkung für dich war.

Vielleicht hast du Klopfakupressur auch schon mit anderen Symbolen und Heilzeichen kombiniert. Welche Erfahrungen hast du damit gemacht?

über uns

Silke Kitzmann

Silke Kitzmann

ist Seelen-Coach und geistige Heilerin von „Lebe lieber leicht und frei“. *
Sie ist die Schöpferin von
Einweihungen in Pfanzen Spirits
und der Lemurischen Heilzeichen.

Sie nutzt ihre Fähigkeiten, ihr Wissen und ihre Erfahrung dazu, dir in medialen Coachings den Weg durch deine Blockaden und Stromschnellen zu erleichtern.
Sie bietet Gespräche, mediales Coaching und die Unterstützung mit Radionik an.

Michaela Thiede

ist energetischer Coach und seit 2015
die Organisatorin vom Online Kongress Klopf-Kongress
In ihrer Online-Praxis begleitet sie Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit ihren Klienten fokussiert sie sich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.
Ihre Vision ist es, dass alle Menschen mindestens 2 Selbsthilfetechniken kennenlernen und ihre Emotionen selbst zum Positiven beeinflussen können.

Hilfe mein Tier ist krank! Was kann ich tun?

hilfe mein Tier ist krank

Je wichtiger dir dein Tier ist und je inniger ihr miteinander verbunden seid, desto mehr belastet es dich auch, wenn es deinem Tier nicht gut geht oder es sogar ernsthaft krank ist.

Und jeder, der Klopfakupressur kennt, fragt sich dann:

Kann ich für mein Tier klopfen?

Ich möchte ihm sooooo gerne helfen.

Meine Antwortet lautet:
ja, du kannst für dein Tier klopfen.

Auf dem Klopf-Kongress 2018 hat Martina Becher im Interview eindrucksvoll geschildert, wie du das machen kannst.

Allerdings gibt es etwas, du unbedingt machen solltest, bevor du an deinem Tier, mit deinem Tier oder für dein Tier klopfst!

Für dich klopfen!

Du kennst es – je nach Tierart – vermutlich, dass dein Tier sehr genau spürt, wie es dir geht. Dass es zu dir kommt, wenn es dir nicht gut geht.

Tiere haben generell ein ganz anderes Gespür und nehmen die Umwelt anders auf als wir.
 
(D)Einem Tier kannst du nichts vormachen.
Dem kannst du zwar erzählen, dass es dir gut geht, aber sie merken, wenn du ihnen Märchen erzählt.

Märchen erzählen

Sie hören nicht, was du sagst, sondern nehmen wahr, was du ausstrahlst.

Wir leben in einem Frequenzuniversum und Tiere nehmen diese Frequenzen viel deutlicher wahr als wir Menschen.
Daher wissen sie auch, wie es dir geht.
Sie spüren es einfach.

Wenn du mit dem Tier emotional stark verbunden bist, dann kennen sie dich und deine Stimmungen noch genauer und bemerken diese Veränderungen noch schneller.

Sobald du dir Angst um dein Tier machst, spüren sie diese Angst.
Oftmals übernehmen sie sie auch und bringen sich sozusagen auf die gleiche Frequenz.

Sie werden selbst ängstlicher und nervöser, weil es ja bestimmt einen Grund gibt, besonders aufmerksam zu sein, wenn Herrchen oder Frauchen so aufgeregt und unruhig sind.
Dann muss ja etwas Schlimmes passiert sein oder bevorstehen.

So oder so – deine Unruhe und deine Stimmung überträgt sich auf dein Tier.

Du machst dir Sorgen, wie sich dein Tier beim Tierarzt verhalten wird, weil es so ungern dahin geht?
Dann wundere dich nicht, wenn es schon unruhig wird, sobald es nur die Transportbox sieht.

Es kann deine Energien wahrnehmen.

Das erklärt auch, warum sich ein Hund an der Leine z.B. so unterschiedlich anderen Hunden gegenüber verhalten kann – je nachdem, wer mit dem Hund unterwegs ist.

Person A ist einmal einem pöbelnden Hund begegnet und hat jetzt bei jeder Gassi-Runde Angst, dass dieser Hund wieder auftaucht und den eigenen Hund beißt.
Der Hund verhält sich an der Leine wie ein Rambo, obwohl gar keine anderen Hunde zu sehen sind.

Person B macht sich überhaupt keine Gedanken, dass etwas passieren könnte, sondern genießt die Gassi-Runden und der Hund läuft friedlich an der Leine.

Das ist natürlich mit all deinen Emotionen so und nicht nur mit denen, die dich stressen.

Wenn du gut drauf bist, dann bekommt dein Tier das genauso mit und ist auch ausgeglichener und vielleicht sogar lebhafter.

Anstatt dir jetzt zu überlegen: wie und wo klopfe ich für mein Tier? ist es sinnvoll, erst einmal dafür zu sorgen, dass es dir besser geht.
Dass du ruhiger wirst.
Dass du dich entspannst.

Ganz davon abgesehen, dass du keine guten Entscheidungen treffen kannst, wenn du ängstlich oder gestresst bist, überträgt sich diese Ruhe auch auf dein Tier.
Eine win-win-Situation.

Los geht’s.
Du kannst die schriftliche Klopfrunde als Idee nehmen, was du an den Klopfpunkten sagst oder du klopfst im Video mit.

Bewerte zuerst: wie sehr belastet es mich in diesem Moment, dass mein Tier krank ist?
-10 = unerträglich, 0 = neutral, (+10 ich könnte vor Freude die ganze Welt umarmen - was hier wohl nicht zutreffen wird)

Wie sehr belastet dich die Sorge um dein Tier? Schreib dir die Zahl auf, die dir spontan in den Sinn kommt. Sollte dir nichts einfallen, du aber totale Angst haben, dann schreib -10 auf.

Wichtig:
Setz unbedingt den Namen deines Tieres ein!
Je mehr du darauf eingehst, was IN DIR los ist, desto effektiver ist die Klopfrunde! (wie bei jedem Thema)

Klopfpunkte Energy Tapping

Das Bild wird größer, wenn du draufklickst.

Herzposition:

mein Tier ist krank
Hilfe, mein Tier ist krank
das macht mich fertig

Auf dem Kopf: mein Tier ist krank
Drittes Auge: das macht mich fertig
Augenbraue: ich weiß nicht, was passiert
Seite vom Auge: ich habe solche Angst
unter dem Auge: wir müssen zum Tierarzt
unter der Nase: ich habe Angst vor dem Ergebnis
unter dem Mund: vielleicht ist es was Schlimmes?
Schlüsselbein: was soll ich bloß machen?
Daumen: ich bin fertig
Zeigefinger: ich sterbe vor Sorge
Mittelfinger: ich habe solche Angst
Ringfinger: Angst, mein Tier zu verlieren
kleiner Finger: Angst, dass es nicht wieder gesund wird
Karatepunkt: Angst vor dem, was der Tierarzt sagt

Auf dem Kopf: ich bin so unruhig
Drittes Auge: ich zittere am ganzen Körper
Augenbraue: ich kann nicht klar denken
Seite vom Auge: solche Angst
unter dem Auge: riesige Angst
unter der Nase: hab ich was falsch gemacht?
unter dem Mund: warum ist mein Tier krank?
Schlüsselbein: hätte ich das verhindern können?
Daumen: das wäre schrecklich!
Zeigefinger: ich hab solche Angst
Mittelfinger: mache mir solche Sorgen
Ringfinger: bin aufgewühlt
kleiner Finger: ich zittere
Karatepunkt: ich bin fertig

Auf dem Kopf: und muss warten
Drittes Auge: auf ein Ergebnis
Augenbraue: wie lange dauert das?
Seite vom Auge: ich werde irre!
unter dem Auge: hoffentlich geht alles gut
unter der Nase: meine Angst
unter dem Mund: meine Unruhe
Schlüsselbein: ich fühle mich ohnmächtig
Daumen: ich kann nichts machen
Zeigefinger: gar nichts machen
Mittelfinger: nur daneben stehen
Ringfinger: und bei meinem Tier sein
kleiner Finger: immerhin
Karatepunkt: besser als nichts

Auf dem Kopf: das macht mich fertig
Drittes Auge: was kann ich tun?
Augenbraue: ich bin für mein Tier da
Seite vom Auge: ich lasse meinen Stress los
unter dem Auge: meine Ängste
unter der Nase: meine Sorgen
unter dem Mund: meine Befürchtungen
Schlüsselbein: für mein Tier
Daumen: und für mich
Zeigefinger: damit es uns besser geht
Mittelfinger: ich lasse all das los
Ringfinger: den ganzen Stress
kleiner Finger: die ganzen Sorgen
Karatepunkt: meine Befürchtungen

Auf dem Kopf: ich lasse all das los
Drittes Auge: ich merke, wie ich ruhiger werde
Augenbraue: loslassen kann
Seite vom Auge: besser atmen kann
unter dem Auge: wie es leichter wird
unter der Nase: wie ich klarer denken kann
unter dem Mund: mehr Luft bekomme
Schlüsselbein: mich besser bewegen kann
Daumen: ruhiger werde
Zeigefinger: der Puls wird langsamer
Mittelfinger: ich atme tief durch
Ringfinger: das tut gut
kleiner Finger: ich lasse den Stress los
Karatepunkt: jetzt

Tief durchatmen.

Wie geht es dir jetzt? Bist du ruhiger geworden?
Falls du noch sehr unruhig bist, dann klopf noch ein paar Runden.

Frag dich: was brauche ich jetzt, damit ich mich entspannen und ruhiger werden kann?
Klopf das, was dir als Erstes in den Sinn kommt.
Zum Beispiel: gute Nachrichten.

Herzposition:
ich brauche gute Nachrichten
gute Nachrichten für mich
Ich brauche gute Nachrichten

Auf dem Kopf: gute Nachrichten
Drittes Auge: ich brauche gute Nachrichten
Augenbraue: jetzt auf der Stelle
Seite vom Auge: gute Nachrichten für mich
unter dem Auge: ich möchte gute Nachrichten
unter der Nase: ich will gute Nachrichten
unter dem Mund: ich brauche gute Nachrichten
Schlüsselbein: gute Nachrichten für mich
Daumen: jede Menge gut Nachrichten
Zeigefinger: gute Nachrichten für mein Energiesystem
Mittelfinger: lauter gute Nachrichten
Ringfinger: noch mehr gute Nachrichten
kleiner Finger: gute Nachrichten für mich
Karatepunkt: viele gute Nachrichten

Wieder tief durchatmen.

Und reinspüren: wie geht es dir jetzt?
Was brauchst du, damit es dir noch besser geht?

Das kann wirklich alles sein.
Vertrauen, Glück, Liebe, ein Wunder, Dankbarkeit, Verbundenheit, einen Sonnenstrahl,
einen Bergkristall, …

Herzposition:
Mitgefühl
ich brauche Mitgefühl
Mitgefühl für mich und mein Tier

Auf dem Kopf: ich brauche Mitgefühl
Drittes Auge: Mitgefühl für mich
Augenbraue: noch mehr Mitgefühl
Seite vom Auge: ich möchte Mitgefühl
unter dem Auge: ich will Mitgefühl
unter der Nase: jetzt sofort
unter dem Mund: jede Menge Mitgefühl
Schlüsselbein: alles Mitgefühl der Welt
Daumen: Mitgefühl für mich
Zeigefinger: Mitgefühl für mein Tier
Mittelfinger: Mitgefühl für uns
Ringfinger: ich brauche Mitgefühl
kleiner Finger: Mitgefühl für mich
Karatepunkt: ich brauche Mitgefühl

Wie geht es dir jetzt? Bist du ruhig und gelassen?
Falls nicht, dann wiederhole diese Übung so oft, bis du wirklich gelassen bist.

Und schau dir auch dein Tier an.
Merkst du, dass es deinem Tier auch schon besser geht? Dass sich die Atmung verändert hat?

In diesem Video zeige ich dir, wie du jemand anderem „Heilung und Regeneration“ schenken kannst.
Jetzt – wo du ruhig und gelassen bist - ist ein guter Zeitpunkt, deinem Tier „Heilung und Regeneration“ zukommen zu lassen.

Was machst du, wenn dein Tier krank ist?
Hat dir die Klopfrunde geholfen, dich besser zu fühlen?
Hast du gemerkt, dass dein Tier von deiner Klopfübung positiv beeinflusst wurde?
Schreib es mir doch im Kommentar.






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

Was bringt mir ein Dankbarkeits – Tagebuch oder Journal?

dankbarkeits Tagebuch

Vielleicht hast du schon mal angefangen, ein Dankbarkeits-Tagebuch* zu führen und jeden Tag 3-5 Dinge aufzuschreiben, für die du dankbar bist.

Und es ist dir soooo schwer gefallen, dass du nach einer Woche hingeschmissen hast.

Dabei liest und hörst du immer wieder, wie wichtig es ist, dankbar zu sein für das, was schon in deinem Leben ist.
Dieses Wissen macht es nicht besser, denn mit jeder Erinnerung, dass du nicht das machst, was du „eigentlich“ solltest, fügst du eine neue Zwiebelschale dazu.

Was ist so besonders an Dankbarkeit?

Wikipedia schreibt über Dankbarkeit:

Dankbarkeit ist ein positives Gefühl oder eine Haltung in Anerkennung einer materiellen oder immateriellen Zuwendung, die man erhalten hat oder erhalten wird. Man kann dem Göttlichen, den Menschen oder sogar dem Sein gegenüber dankbar sein, oder allen zugleich. Geschichtlich gesehen stand und steht die Erfahrung der Dankbarkeit im Blickpunkt einiger Weltreligionen. Sie wurde intensiv diskutiert von Moralphilosophen wie etwa Adam Smith in seiner Theorie der ethischen Gefühle (1759). Das systematische Studium der Dankbarkeit begann innerhalb der Psychologie erst um das Jahr 2000, vielleicht weil sich die Psychologie traditionell eher mit dem Verständnis negativer als mit dem positiver Emotionen befasst. Aber seit der Entstehung der positiven Psychologie befindet sich Dankbarkeit im Mainstream psychologischer Forschung.

Generell sagen wir „bitte“, wenn wir etwas haben möchten, wenn wir uns etwas wünschen und „danke“, wenn wir etwas bekommen haben, wenn der Wunsch wahrgeworden ist.

Wenn du für etwas dankbar bist, dann sagst du damit DANKE an das Universum für etwas, was du schon (bekommen) hast.
Das kann eine Eigenschaft aber auch genauso gut etwas Materielles sein. Du kannst für alles dankbar sein.
Wenn wir dankbar sind und Dankbarkeit spüren, dann fühlen wir uns erfüllt.
Uns wurde etwas erfüllt, was wir uns gewünscht haben.
Und dafür sind wir dankbar.

Das bedeutet auch, dass wir in einer ganz anderen Frequenz oder Schwingung sind, wenn wir uns dankbar fühlen (danke, dass es da ist), als wenn wir uns etwas wünschen (das hätte ich so gerne).

Wenn wir uns etwas wünschen, dann tun wir das oft, weil wir mit dem, was wir haben, nicht zufrieden sind.
Weil wir nicht dankbar für die Dinge in unserem Leben sind.

​Du wünschst dir viel Geld auf dem Konto, wenn es überzogen ist.
Du wünschst dir Liebe, wenn du dich allein und nicht geliebt fühlst.
Du wünschst dir eine Lösung, wenn du ein Problem hast.

Die Krux dabei ist, dass wir immer mehr von dem bekommen, was wir fühlen.

Du kannst dir ganz arg mehr Geld wünschen. So lange du dich innerlich arm fühlst, wirst du noch mehr „ich fühle mich arm“ in dein Leben ziehen.
Gleiches zieht Gleiches an.

Wie schaffst du es dann, Geld oder etwas anderes zu manifestieren?

Da kommt die Dankbarkeit ins Spiel.

Zuerst einmal macht es natürlich Sinn, den Stress rund um deine Finanzen loszulassen.
Dazu eignet sich Klopfakupressur prima.
Klopf ein paar Runden, werde ruhiger, komme bei dir an und fühle dich besser.

Um mehr Geld zu generieren ist es wichtig, das Geld wertzuschätzen, das da ist.
Die Fülle zu sehen und zu spüren, die du in deinem Leben hast.

Anstatt dich also z.B. über dein Gehalt oder Hartz IV zu beschweren (unabhängig davon, wie schwer ist es, damit über die Runden zu kommen!), darfst du in die Dankbarkeit kommen.
Dankbar sein für das, was da ist.
Dankbar für jeden Cent, den du überwiesen bekommst.

Wichtig ist, diese Dankbarkeit zu FÜHLEN.

Nicht einfach nur ein paar Sachen aufzuschreiben, damit du gedanklich einen Haken dran machen kannst, sondern es zu spüren.
Mit dem Herzen.
Wirklich dankbar dafür zu sein.

Fake Dankbarkeit

Fake-Dankbarkeit wirkt nicht!

Das wäre ja ein „ich tu mal so, als ob ich dankbar bin, damit ich das bekomme, was ich wirklich möchte“.

Wie fühlst du dich dann eigentlich?
Genau!
Nicht dankbar, sondern als wenn dir etwas fehlt.
Und genau davon bekommst du dann noch mehr. (also von dem „mir fehlt was – Gefühl“)

Vielleicht fällt es dir leichter, wenn du dir überlegst, was du machen würdest, wenn du gar kein Einkommen hättest.
Im Gegensatz dazu ist das, was monatlich auf dein Konto überwiesen wird, doch gar nicht schlecht, oder?!

Wenn du täglich 3 (oder 5 oder mehr) Dinge aufschreibst*, für die du dankbar bist, weil du sie mit deinem Einkommen bezahlen kannst und das wirklich spürst, dann steigt dadurch deine Wertschätzung für das Geld, das schon in deinem Leben ist.

Du fühlst dich dankbar für das, was da ist und öffnest damit die Türen zu mehr von diesem Gefühl.
Du wirst insgesamt zufriedener mit deiner Situation. So, wie sie jetzt ist.

Je zufriedener und dankbarer du bist, desto leichter wird es für dich, mehr Geld zu bekommen.
Gleiches zieht Gleiches an.

Vielleicht hast du neue Ideen, die du umsetzt oder bekommst einen (besseren) Job.

Genauso ist es auch, wenn du dir Liebe oder eine neue Partnerschaft wünschst.
Wenn du gedanklich noch anderen Partnern hinterherhängst und dich z.B. „verlassen“ fühlst, dann ziehst du damit sehr wahrscheinlich Menschen in dein Leben, die dich später verlassen. Das führt dann dazu, dass du dich noch weniger geliebt fühlst…

Wie zufrieden bist du mit dir?
Liebst du dich mit allen Macken, Ecken und Kanten?
Siehst du, dass du ein toller Mensch bist?
Wenn dir das schwer fällt, dann kommen vermutlich Menschen in dein Leben, die dich und deine Werte auch nicht richtig wertschätzen und lieben.

Erkennst du das Muster?

Wenn du täglich 3 Dinge aufschreibst*, für die du an dir dankbar bist, die du an dir magst und das wirklich spürst, dann steigt dadurch deine Wertschätzung für dich.

Je mehr du dich wertschätzt, desto mehr tun andere das auch.
Je mehr du dich liebst, desto mehr tun andere das auch.

Bei der klassischen Klopfakupressur sagen wir ja immer „auch wenn __________, ich liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Die Frage ist:
Fühlst du das „ich liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“ oder brabbelst du es nur so dahin?

Was mache ich, wenn es mir schwer fällt, für etwas dankbar zu sein?

Vermutlich hatte jeder schon mal eine Phase im Leben, die sich anfühlte, als gäbe es nichts, für das man dankbar sein könnte.
Zumindest gab es die bei mir.

Wo ich total unzufrieden war mit mir und der Welt.
Wo (anscheinend) nichts so war, wie ich es gern gehabt hätte.
Wie bitte soll ich da dankbar sein?
Und wofür?
Wenn doch alles ganz schrecklich ist und ich es mir total anders wünsche?

Wenn du es nicht schaffst oder es dir total schwer fällt, dankbar zu sein, dann lade ich dich jetzt ein, mitzuklopfen und dafür zu sorgen, dass es dir zukünftig leicht(er) fällt.

Klopf mit der schriftlichen Anleitung mit, zusammen mit mir im Video oder beides.

SUD Skala

Auf eine Skala von 0-10 – wie schwer fällt es dir, etwas zu finden, für das du dankbar bist?
0 =überhaupt nicht und 10=mit fällt nichts ein

Klopfpunkte klassische Klopfakupressur

Schreib dir diese Zahl auf.

Handkante:
Auch wenn ich überhaupt nicht weiß, wofür ich dankbar sein soll, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn es in meinem Leben nichts gibt, für das ich dankbar sein könnte, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn es mir soooo schwer fällt, Sachen zu finden, für die ich dankbar sein könnte, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin. Und ich entscheide mich dafür, jetzt das Gute in meinem Leben sehen zu können. Auch wenn ich mir schwer vorstellen kann, dass es etwas gibt.

Augenbraue: wofür soll ich dankbar sein?
neben dem Auge: mir fällt nichts ein
unter dem Auge: alles ist Scheiße
unter der Nase: und dann soll ich das auch noch fühlen
unter der Lippe: wie soll das gehen?
Schlüsselbein: ich hab keine Ahnung!
auf dem Kopf: es gibt nichts zum dankbar sein!

Augenbraue: was ist schon gut?
neben dem Auge: wofür soll ich dankbar sein?
unter dem Auge: mir fällt nichts ein
unter der Nase: und schon gar nicht 3 Dinge
unter der Lippe: was sollte das auch sein?
Schlüsselbein: ich weiß es nicht
auf dem Kopf: ich habe keine Idee

Augenbraue: es fällt mir so schwer
neben dem Auge: etwas zu finden, wofür ich dankbar sein kann
unter dem Auge: vielleicht gibt es etwas
unter der Nase: aber ich sehe es nicht
unter der Lippe: ich merke es nicht
Schlüsselbein: es fühlt sich an, was gäbe es nichts
auf dem Kopf: traurig eigentlich

Augenbraue: ich bin traurig
neben dem Auge: und ich fühle mich ______ (wie?)
unter dem Auge: und ich fühle mich ______ (wie?)
unter der Nase: und ich fühle mich ______ (wie?)
unter der Lippe: und ich fühle mich ______ (wie?)
Schlüsselbein: und ich fühle mich ______ (wie?)
auf dem Kopf: und ich fühle mich ______ (wie?)

Augenbraue: all meine Körperreaktionen
neben dem Auge: all meine Körperreaktionen
unter dem Auge: meine Körperreaktionen
unter der Nase: all meine Körperreaktionen
unter der Lippe: all meine Körperreaktionen
Schlüsselbein: meine Körperreaktionen
auf dem Kopf: all meine Körperreaktionen

Augenbraue: ich öffne mich für die Möglichkeit
neben dem Auge: dass es etwas gibt, für dass ich dankbar bin
unter dem Auge: dass es mir bewusst wird
unter der Nase: dass ich es fühle
unter der Lippe: dass ich die Dankbarkeit fühle
Schlüsselbein: jetzt
auf dem Kopf: erst ganz leicht

Augenbraue: und dann immer mehr
neben dem Auge: die Dankbarkeit strömt durch all meine Zellen
unter dem Auge: ich spüre Dankbarkeit
unter der Nase: überall in meinem Körper
unter der Lippe: ich bin durchflutet von Dankbarkeit
Schlüsselbein: ein schönes Gefühl
auf dem Kopf: ungewohnt, aber schön

Augenbraue: ich erkenne Dinge, für die ich dankbar bin
neben dem Auge: es werden immer mehr
unter dem Auge: plötzlich kann ich sie sehen
unter der Nase: es fällt mir leicht sie zu sehen
unter der Lippe: und ich genieße dieses Gefühl
Schlüsselbein: der Dankbarkeit
auf dem Kopf: in all meinen Zellen.

Spür noch mal wieder rein.

Wie schwer fällt es dir jetzt, etwas zu finden, für das du dankbar bist?
0 =überhaupt nicht und 10=mit fällt nichts ein

Schreib dir diese Zahl auf.

Klopf so lange, bis es sich richtig gut anfühlt. Bis du ganz viele Dinge erkennst, für die du dankbar bist.
Spüre diese Dankbarkeit.

Wenn du noch kein Dankbarkeits-Journal führst, dann leg dir jetzt eins an.*

Schreib jeden Tag Dinge auf, für die du dankbar bist und FÜHLE sie.
Das ist der Schlüssel!

Oft kommt dann das, was du dir wünschst, auf eine Art und Weise in dein Leben, die du nie so hättest planen können.

Schreib mir im Kommentar, ob du schon ein Dankbarkeits–Tagebuch führst und was sich für dich durch die Klopfrunde verändert hat.






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.