So befreist du dich von der Angst vor der Angst

Angst vor der Angst

Was ist für dich das Schlimmste an der Angst oder an einer Panikattacken?

​Vermutlich der Moment, in dem du sie erlebst.
​Wenn du die Angst spürst.
Von ihr geflutet wirst.
Unfähig, zu reagieren.
Unfähig, klar zu denken.
Wenn du die Symptome erlebst.
In ihnen gefangen bist.
Der Moment, in dem du der Angst ausgeliefert bist.

Oder der Moment, in dem das passiert, was dir solche Angst macht (falls es schon mal passiert ist).

Was ist das Zweitschlimmste an der Angst?

Die Gedanken, die sich darum drehen: wann überfällt mich die Angst / Panik wieder?

Wann kommt die nächste Angst / Panikattacke?
Beim letzten Mal hatte ich im Supermarkt eine Panikattacke. Was, wenn das beim nächsten Mal auch wieder passiert?
Hoffentlich bekomme ich gerade dann (wichtiger Termin, Date, …) keine Angst / Panikattacke.
Was, wenn ich an der roten Ampel stehe und wieder eine Angstattacke bekomme?

​Oder ist es sogar umgekehrt, dass die Frage nach dem „wann überfällt mich die Angst wieder“ sogar das Schlimmste ist?

Wie viele deiner Gedanken kreisen um dieses Thema?

Wie oft denkst du darüber nach, wann die Angst / Panikattacke wiederkommen könnte?
Wie oft befürchtest du, dass die Angst gerade dann auftaucht, wenn du sie gar nicht gebrauchen kannst, weil du etwas unternimmst / in einem wichtigen Termin bist / ein Date hast / unbedingt etwas erledigen musst...?

Es macht dir Angst, dass du nicht weißt, wann „es“ wieder soweit ist.
Wann die Angst wieder auftaucht.
Du kannst es nicht kontrollieren.
Du hast das Gefühl, dass dich die Angst „einfach so“ überfällt.

Du kannst nichts planen, weil du immer im Hinterkopf hast: was, wenn sie gerade dann auftaucht?

So langsam freust du dich auf nichts mehr, weil diese Gedanken dafür sorgen, dass du über die Zukunft nachgrübelst.

Anstatt dich über eine Einladung oder Verabredung zu freuen, kommt sofort der Gedanke: Was, wenn ich es dort nicht aushalte, weil ich Angst bekomme?
Was, wenn ich da austicke?

​Die „Angst vor der Angst“ bedeutet, dass wir Angst haben, obwohl die „eigentliche“ Angst noch gar nicht da ist.

  • ​Wir machen uns „was wäre wenn – Gedanken“. (z.B. was passiert, wenn ich mit meinen Freunden unterwegs bin und eine Panikattacke bekomme?)
  • ​Diese Gedanken verursachen in unserem System Stress und sorgen für die Ausschüttung von Stresshormonen.
  • ​Auf diese Hormone reagieren wir auch körperlich, z. B. mit schnellerem Herzschlag etc.
  • ​Die Körpersymptome kennen wir als Begleiter der Angst (auch vom Sport und vielen anderen Dingen, aber die fallen uns auf die Schnelle nicht ein) und bewerten sie daher auch als Angst.
  • ​Diese Angstsymptome zu haben machen uns (noch mehr) Angst.
  • ​Die Angst sorgt dafür, dass ein weiterer Hormoncocktail ausgeschüttet wird, der Körpersymptome mit sich bringt…
Angstspirale

Und so kommen wir in eine Angstspirale – obwohl wir „nur“ an etwas in der Zukunft gedacht haben, das ​passieren könnte…

Schon beeindruckend, oder?!

​Bei vielen Menschen, die unter Ängsten leiden, nimmt die Angst vor der Angst noch einen viel größeren Raum ein als die „eigentliche“ Angst.
Weil sie quasi „immer“ da ist.

Wie ist das bei dir?

Wenn dir diese Spirale oder der Strudel bewusst ist, dann schaffst du es vielleicht (meist nicht von Heute auf Morgen, sondern mit etwas Übung) die ersten Symptome anders zu bewerten.

Ihnen nicht direkt das Label „Angst“ zu geben, sondern zu wissen: ach guck… eine körperliche Reaktion auf meine Gedanken / Befürchtungen.

Dann sind die Symptome schon gar nicht mehr so schlimm.
Schließlich kennst du sie zum Beispiel vom Sport. Oder vom Sex.
Da machen sie dir auch keine Angst, weil du weißt, woher sie kommen. Du denkst überhaupt nicht drüber nach.

Sobald dir das gelingt, hast du die Angstspirale schon unterbrochen oder gar nicht erst richtig in Gang gesetzt!

​Wie schaffst du es, insgesamt weniger in die Zukunft zu denken?

​Nicht daran zu denken, was alles passieren könnte?

Die Angst vor der Angst schauen wir uns in diesem Video an.

Klopf doch direkt mit und lass die Angst vor der Angst los.
Oder verkleinert sie zumindest.

Schreib mir doch im Kommentar, was sich für dich verändert hat und was du aus diesem Beitrag mitnimmst.






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

Schlafprobleme überwinden und endlich wieder gut schlafen

schlafe schlecht

Wenn dir (guter) Schlaf fehlt, wirkt sich das auf alle Lebensbereiche aus.
Darum sammle ich in diesem Beitrag sammle Ideen, wie du es schaffst, besser zu schlafen.

Du findest viele Möglichkeiten, was du verändern kannst um zu testen: schlafe ich dann besser?

Wichtig ist aber, dass du nicht 5 Dinge auf einmal veränderst.
Wie willst du dann feststellen, was dir dabei hilft, besser zu schlafen?
Ändere ein Puzzleteilchen und probiere es eine Zeitlang (ca. 1 Woche) aus, bevor du etwas anders veränderst.

Am Ende des Beitrags habe ich noch eine Klopfrunde für dich, um den Stress, den deine Schlafstörungen verursachen, direkt aufzulösen.

Hast du dich schon mal gefragt:

Was ist für mich das Problem mit dem Schlaf?

Was genau funktioniert nicht so, wie ich es mir wünsche?

Das ist der erste Schritt.

Dazu ist es wichtig, dass du genau hinschaust und beobachtest: Wo genau „hakt“ es?

Am Einschlafen?
Eher am Durchschlafen?
Oder ist es etwas ganz anderes?

Dauert es ewig, bist du eingeschlafen bist?

Wenn du immer lange wachliegst und dich von eine Seite auf die andere drehst, bevor du irgendwann einschläfst, dann schau genau hin, was der Grund dafür ist.

- Findest du keine Position, in der du gut liegen und bequem kannst?

Brauchst du vielleicht ein Seitenschläferkissen, ein anderes Kopfkissen, eine neue Matratze? Was fehlt dir, damit du bequem liegst?
Hast du das Kopfteil des Lattenrosts hochgestellt? Wie wäre es, die Einstellung zu verändern und es flach(er) einzustellen?

- Fühlst du dich im Bett / Schlafzimmer wohl?
Wie ist das Schlafzimmer eingerichtet? Bist du mit deiner Bettdecke und der Bettwäsche zufrieden? Sind Tiere im Bett, die dich stören? Oder stört es dich, dass die Tiere nicht ins Bett dürfen? Schnarcht dein Partner? Gibt es andere Geräusche im Haus, die dich nicht einschlafen lassen?

- Ist die Temperatur im Schlafzimmer für dich ideal?
Die optimale Schlafzimmertemperatur wird zwischen 16° und 18° angegeben. Wichtig ist aber, dass sie dich beim Schlaf unterstützt und für dich angenehm ist. Ändere die Temperatur und teste, ob das einen Unterschied macht.

- Reagierst du sensibel auf den Mond?
Schläfst du generell schlecht / schlecht ein oder nur phasenweise? Hast du mal recherchiert, ob es einen Zusammenhang mit dem Mond / Vollmond gibt?

- Wie ist Beleuchtung im Schlafzimmer?
Hast du die Möglichkeit, das Zimmer komplett zu verdunkeln?
Gibt es ein Schlaflicht, das du ausschalten könntest?
Wie hell leuchtet die Nachttischlampe? Manchmal hilft es schon, eine Birne mit einer geringeren Wattzahl einzudrehen.

- Hast du kalte Füße?
Zieh doch mal dicke Wollsocken an oder nimm ein warmes Fußbad, bevor du ins Bett gehst.

- Schaust du TV oder bist an PC oder Handy, bevor du schlafen gehst?
Das blaue Licht (das wir gar nicht so bewusst wahrnehmen) dieser Geräte beeinflusst unseren Schlaf.  Wenn du also schlecht einschlafen kannst, dann gönn dir eine Ruhepause von mind. 30 Minuten, bevor du schlafen möchtest.

- Schaffst du es, täglich zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen?
Das gehört auch zu einer guten Schlafroutine.

Was geht in dir vor, wenn du einschlafen willst? 

Gibt es Gedanken, die dich wachhalten?
Schaffst du es nicht, den Tag aus dem Kopf zu bekommen?

Oft halten uns nachts die Gedanken wach, die wir tagsüber noch ganz gut verdrängen können oder von denen wir uns ablenken.
Auf Dauer können wir sie nicht beiseiteschieben.
Daher ist es sinnvoll, dir diese Gedanken genau anzuschauen.
Nicht unbedingt dann, wenn du schlafen willst, sondern nimm dir tagsüber Zeit dafür. Beschäftige dich mit dem, was dich nachts wachhält und suche nach Lösungen.

Wie gehst du mit dem Alltagsstress um?
Wie entspannst du dich?
Wie schaffst du es, den Alltag hinter dir zu lassen?
Abzuschalten?

Übungen, die dir helfen, abzuschalten und runterzufahren findest du auch in meinem „gute Nacht-Programm“
Du merkst ja, dass du es nachts nicht schaffst, die Gedanken abzuschalten, wenn du wachliegst.

In gute Nacht“ stelle ich dir Übungen vor, die dich dabei unterstützen, mit dem Tag abzuschließen.

Diese Übungen sind auch ideal für deine Schlafroutine.

Wachst du mitten in der Nacht auf und schläfst nicht durch?

Weißt du, wovon du aufwachst?
Welche Parallelen gibt es?
Ist es immer die gleiche Uhrzeit?
Geht dir immer der gleiche Gedanke durch den Kopf?

Beobachte das und mach dir Notizen.

Überlege dir, was du machst, wenn du das nächste Mal wach wirst.
Leg dir z.B. ein Buch auf den Nachttisch, das du gerne liest, sorg für entspannende Musik oder eine Meditation in Reichweite, klopf mental, steh kurz auf und trink ein Glas Wasser, …

Wichtig ist, dass du dir diese Gedanken machst, bevor du nachts wachliegst.
Und dass du es schaffst, dich in diesem Moment dran zu erinnern. (z.B. einen Zettel an die Nachttischlampe kleben)

Träumst du schlecht und wachst aus einem Traum auf?
(was dazu führen kann, dass du Angst davor hast, einzuschlafen, weil du nicht wieder so einen Traum erleben möchtest...)
Hast du dir diesen Traum mal genauer angeschaut?
Du musst es ja nicht alleine machen!
Was will dir der Traum sagen?

Schläfst du durch – bist aber nicht erholt, sondern morgens immer noch müde?

Schläfst du genug Stunden?
Was sorgt dafür, dass du nicht ausgeschlafen bist?
Hast du einen schnarchenden Partner (oder ein Tier), dass dich nicht zur Ruhe kommen lässt?

Nimmst du Medikamente?
Schlafprobleme können auch damit zusammenhängen. Besprich das mit deinem Arzt.

- Schläfst du insgesamt nicht lange genug?
Gehst du zu spät ins Bett und nimmst dir zu wenig Zeit für den Schlaf?

Wenn du dein Handy dringend brauchst, um erreichbar zu sein und zu telefonieren – stellst du dann sicher, dass es immer gut geladen ist?
Vermutlich schon.
Was ist mit deinen Akkus?
Die lädst du im Schlaf auf. Darum ist es auch wichtig, für einen guten Schlaf zu sorgen. Nur so kannst du tagsüber fit sein.

Je mehr Arbeit und weniger Zeit zum Schlafen hast, desto mehr Schlaf „brauchst“ du.

Nimm dir doch mal einen Monat lang mehr Stunden Schlafen und teste, ob du deine Arbeit dann nicht viel schneller erledigen kannst, weil du fitter bist.

Vermutlich kennst du es auch, dass dein Schlafrhythmus total aus dem Trott kommt, wenn du Urlaub hast.
Bis du dich dran gewöhnt hast, dass du länger schlafen kannst, ist der Urlaub schon halb rum…
Das zeigt auch, wie wichtig eine Schlafroutine ist.
Apropos Schlafroutine...

Wie sieht deine Schlafroutine aus?

Was machst du immer, bevor du ins Bett gehst?

Falls du noch keine Schlafroutine hast, dann eigne dir eine an, die zu dir, deinem Alltag und deinen Vorlieben passt.

Wichtig ist, dass sie sich auch leicht umsetzen lässt, denn sonst wird sie wahrscheinlich gar nicht Routine werden, weil du schon vorher damit aufhörst.

Was kann zu einer Schlafroutine gehören?

Hier ein paar Beispiele. Such dir raus, was dich anspricht.

  • täglich zur gleichen Zeit ins Bett gehen
  • 30 – 60 Minuten vorher Handy, Telefon und PC ausschalten
  • eine Tasse Tee trinken, bevor du ins Bett gehst (achte darauf, welche Teesorte du nimmst! Gut wären z.B. Kamille, Melisse oder Lavendel)
  • ein Glas warme Milch oder Kakao trinken
  • ein großes Glas Wasser in kleinen Schlucken trinken
  • ein Fußbad nehmen
  • ein bestimmtes Lied hören
  • bewusst Zähneputzen – also nicht mit den Gedanken abschweifen, sondern genau beobachten, welche Zähne gerade geputzt werden
  • meditieren
  • dir Zeit für das Dankbarkeitstagebuch nehmen
  • eine schöne Kurzgeschichte oder ein Gedicht lesen
  • den Tag Revue passieren lassen und dabei klopfen
  • 2 Minuten im Schlafzimmer lüften und dabei am Fenster stehen und die frische Luft einatmen
  • dir dicke Socken im Bett anziehen
  • Musik laufen lassen, wenn du im Bett bist – gern gehört werden z.B. Klassik oder Naturgeräusche

Eine Routine ist nicht von heute auf Morgen da!

Gib dir die Zeit, dich daran zu gewöhnen.
Fang mit etwas an, das du an etwas knüpfen kannst, was du sowieso schon machst, wie z.B. das Zähneputzen.

Was kannst du direkt davor oder direkt danach machen?

Bau erst einen Teil zu deiner Schlafroutine dazu.

Wenn du merkst, dass du automatisch daran denkst, kannst du deine Routine erweitern.

Ja, da ist Geduld gefragt.

Du tust dir aber keinen Gefallen, wenn du mit 3 neuen Routinen anfängst und nach 2 Wochen alles aufgibst, weil es zu viel auf einmal ist.

So ist es oft auch mit Vorsätzen für das neue Jahr.
Anstatt dir „zweimal die Woche 20 Minuten Sport“ vorzunehmen, müssen es gleich täglich 30 – 60 Minuten sein, die du aber nicht durchhältst.
Das Fazit: du machst gar keinen Sport.

Lerne daraus und entwickle die Gewohnheiten in deinem Tempo.
Dann klappt es auch mit der Umsetzung.

Beim Klopfen geht es ja darum, spezifisch zu sein.

Vermutlich (hoffentlich) ist dir jetzt klar, dass: auch wenn ich diese Schlafprobleme habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin nicht so spezifisch ist, wie du es vielleicht bisher geglaubt hast.

Schreib dir auf, was dich von einem gesunden Schlaf abhält, erstelle dir daraus deine Klopfsätze und klopf los.

Mit der Klopfrunde kümmern wir uns um den Stress, den du dir machst, weil du so schlecht schläfst.
Wie immer: pass die Klopfrunde an und sprich aus, was du empfindest!

Schreib mir doch im Kommentar, welche Schlafroutine du hast und ob dir die Klopfrunde und der Beitrag weitergeholfen haben.






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

Klopfen zum Jahreswechsel

Die Weihnachtszeit und der Jahreswechsel inspirieren einfach dazu, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und sich auf das neue Jahr einzustimmen.

In diesem Gastartikel von Angelika King erfährst du, warum es wichtig ist, Vergangenes gut abzuschließen, um sich dann voller Freude und Motivation inspirierende Ziele setzen und wirklich erreichen zu können.
Die vorgestellten Fragen und Klopfrunden helfen dir, stressbelastete Themen zu entdecken und zu ent-stressen.

Warum du das alte Jahr gut abschließen solltest

Es ist ein bekanntes Phänomen: Silvester oder Anfang Januar setzt man sich große Ziele (Abnehmen, mit dem Rauchen aufhören, endlich Sport machen, mehr Umsatz, finanzielle Freiheit…) und startet mit viel Elan.

Man macht sich auf den Weg (meldet sich an im Fitness-Studio, gönnt sich ein Coaching, kauft sich einen oder mehrere Kurse etc.) und alles läuft gut an.
Doch dann kommt das Leben oder auch selbstsabotierende Muster dazwischen.
Plötzlich ist etwas anderes wichtiger, man vergisst, was man sich vorgenommen hatte. Oder man schiebt es auf und denkt: Morgen, ja, MORGEN beginne ich damit.
Und dann gibt es wieder ein anderes Morgen…

Und vielleicht fragt man sich dann am Jahresende, was draus geworden ist aus all den Zielen, Wünschen und Träumen…

Wenn dir das bekannt vorkommt und du wie viele andere das Gefühl hast, dass das Jahr wieder einmal viel zu schnell vergangen ist und du bei weitem nicht das erreicht hast, was du dir vorgenommen hast, dann lies unbedingt weiter, denn…

Ob es uns bewusst ist oder nicht:

Nicht erreichte Ziele und Projekte nagen an uns und sabotieren unser vielleicht ohnehin schon angeschlagenes Selbstvertrauen!

Vielleicht ärgern wir uns über uns selbst, fühlen uns als Versager oder einfach nur schlecht. Und im ungünstigsten Fall geben wir es auf, uns überhaupt etwas vorzunehmen, weil „es ja eh nicht funktioniert".

In meinen Coachings und Seminaren entdeckte ich immer wieder, dass unerreichte Ziele und Projekte als starke Blockaden wirken und oft dafür verantwortlich sind, dass man im Status Quo gefangen bleibt.
So lautet dann auch eines meiner Geldseminare „Vom Frust der unerreichten Ziele zur Magie der großen und inspirierenden Ziele“.

In Balance kommen

In meinen Webinaren mache ich zum Einstieg grundsätzlich eine Klärungs- und Balance-Klopfübung. Sie hilft, sich zu zentrieren und dient zur Vorbereitung auf das Thema.
Wenn du magst, probiere sie doch gleich einmal aus:

Auch wenn meine Energien vielleicht aus der Balance sind und meine Polaritäten eventuell verkehrt herum sind, auch wenn meine Energiefelder durcheinander sein könnten... liebe und akzeptiere ich mich von ganzem Herzen.

Wunden Punkt reiben (ist auf der Zeichnung oval dargestellt):

Und auch wenn meine Energien vielleicht aus der Balance sind, liebe und akzeptiere ich mich und vergebe mir von ganzem Herzen, egal, was auch immer ich vielleicht dazu beigetragen habe, dass ich nicht in der Balance bin.

Auch wenn meine Energien aus der Balance sein könnten, will ich jedem vergeben, der damit irgendetwas zu tun haben könnte.

Die einzelnen Punkte klopfen:

Spitze des Kopfes: Polaritäten eventuell verkehrt herum

Anfang Augenbraue: Energiefelder vielleicht durcheinander

Seite des Auges: Nicht in Balance

Unter dem Auge: Energien verkehrt herum

Unter der Nase: Egal, was auch immer ich dazu beigetragen habe

Kinnpunkt: Nicht in Balance

Schlüsselbein: Ich vergebe mir

Unter dem Arm: Jedem vergeben der damit irgendetwas zu tun haben könnte

Positive Wahlen (Was möchte ich anstelle dessen fühlen und erreichen?)

Auch wenn ich nicht in Balance war und meine Energien vielleicht verkehrt herum flossen, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin. Und ich bitte meinen Körper, sich perfekt auszurichten und in Balance zu kommen. Ich bitte meine Energie, sich auszubalancieren und sich auf perfekte Art und Weise auszurichten (auf das Göttliche). Es hat einen guten Grund, dass ich diesen Artikel lese, um das alte Jahr gut abzuschließen und frei von alten Belastungen neue Ziele wählen und neue Wege gehen zu können. Ich wähle, ruhig und zuversichtlich zu sein und das vergangene Jahr/Vergangenes gut abzuschließen.

Die einzelnen Punkte klopfen:

Spitze des Kopfes: Nicht in Balance war

Anfang Augenbraue: Energien verkehrt herum flossen

Seite des Auges: Ich wähle mir zu vergeben

Unter dem Auge: Ich wähle, anderen zu vergeben

Unter der Nase: In Balance zu kommen

Kinnpunkt: Perfekte Ausrichtung der Polaritäten

Schlüsselbein: Das vergangene Jahr/Vergangenes gut abschließen

Unter dem Arm: Ich wähle, dass es leicht sein darf und kann.

Der Jahresrückblick

Für den Jahresrückblick habe ich einige Fragen vorbereitet – siehe Arbeitsblatt.
Druck dir das Arbeitsblatt aus und nimm dir genügend Zeit, um diese Fragen zu beantworten und einen umfassenden Rückblick auf das vergangene Jahr zu machen.

(der Download startet automatisch)

  • Unter welchem Motto stand das vergangene Jahr?
  • Worüber bist du besonders glücklich und dankbar?
  • Wenn du an die Bereiche: „Beruf & Finanzen, Gesundheit, Liebe, Ziele & Projekte“ denkst,
    gab es Situationen und Ereignisse, die – wenn du JETZT daran denkst – noch starke negative Emotionen in dir auslösen?
  • Welche beruflichen Erfolge oder auch Misserfolge gab es im letzten Jahr?
  • Wie sah es im Bereich Gesundheit/Körperlichkeit aus?
  • Welche Beziehungen hast du wie gelebt? Was hätte besser sein können?
  • Welche Ziele/Projekte hast du realisiert oder auch aus den Augen verloren?
  • Was ist zu Ende gegangen? Was ist noch offen?
  • Was war die wichtigste Lektion oder Lernerfahrung, die du für dich machen konntest?

Klopfen zum Jahreswechsel

Falls du beim Jahresrückblick auf Situationen und Ereignisse stößt, die starke negative Emotionen in dir auslösen, nutze die Chance, diese JETZT zu beklopfen. Wir starten allgemein und werden dann spezifischer…

Reibe den Wunden Punkt und sprich dreimal laut aus:

Auch wenn 2019 teilweise unter einem schlechten Stern stand und ich Angst davor habe, was 2020 mir bringen wird …liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.

„Auch wenn…

(Hier einige Beispiele, aber vielleicht ist es etwas ganz anderes, was du an dieser Stelle einsetzen und beklopfen möchtest…)

  • ich meinen Arbeitsplatz verloren habe/ meine Firma fusioniert hat
  • mein Job unsicher ist
  • ich immer noch keine neue Arbeit gefunden habe
  • meine Beziehungen ein Desaster sind
  • mein Partner mich verlassen hat
  • ich immer noch Single bin
  • ich meine Ziele nicht erreicht habe
  • ich meine Projekte aus den Augen verloren habe
  • ich überhaupt nichts oder nur wenig für meine Gesundheit gemacht habe
  • ich es wieder nicht geschafft habe… (abzunehmen, Sport zu machen…)
  • ich mich als Versager fühle
  • ich Bammel vor Behörden-Dingen habe
  • mir Briefe von Ämtern (Finanzamt, Bank etc.) Angst machen
  • ich das Gefühl habe, ich schaff das alles nicht
  • ich im Grunde meines Herzens unglücklich bin
  • ich nicht weiß, wie es weitergehen soll
  • ...

…liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.


Und wieder den Wunden Punkt reiben:

Ich lasse alle alten Verletzungen und Ängste los und vergebe allen Beteiligten und auch mir selbst. Ich wähle, ruhig und in meiner Mitte zu bleiben/zu sein und glaube und vertraue auf meine Zukunft. Neue Türen öffnen sich für mich. Ruhig und zuversichtlich das neue Jahr willkommen heißen. Willkommen 2020 mit all deinen wundervollen Möglichkeiten.

Klopfen:

Spitze des Kopfes: (Thema einsetzen, also z.B.) …

Nicht weiß, wie es weitergehen soll“

Augenbrauen Anfang: Verletzungen und Ängste loslassen

Seite der Augen/Schläfe: Mir vergeben – anderen vergeben

Unter dem Auge: Verletzungen und Ängste loslassen

Unter der Nase: Mut fassen und Altes hinter mir lassen

Kinnpunkt: Ruhig und in meiner Mitte

Schlüsselbein: Dem Leben vertrauen. Ich glaube und vertraue auf meine Zukunft. Neue Türen öffnen sich für mich.

Unter dem Arm: Ruhig und zuversichtlich. Das neue Jahr willkommen heißen. Willkommen 2020 mit all deinen wundervollen Möglichkeiten!

Auf dass 2020 eines der wunder-vollsten Jahre deines Lebens werde…

Herzlichst
Angelika King

Angelika King

Die Psychologin Angelika King unterstützt Menschen in helfenden Berufen, eigene Wunden zu heilen und Ängste sowie Geld-und andere Blockaden schnell und dauerhaft aufzulösen, so dass sie ihr Licht scheinen lassen und die Praxis aufbauen/weiterentwickeln und das machen können, was ihr Herz zum Singen bringt.

Timeline and More...
Angelika King
Dorfstraße 105
24242 Felde bei Kiel

www.angelikaking.de
und
www.King-Selbstcoaching-Kurse.de​

War doch nur ein Tier

war doch nur ein Tier ist nicht so schlimm

Vielleicht kennst du so eine Situation – auch wenn ich natürlich hoffe, dass du in deinem Umfeld Menschen hast, die verstehen, dass ein Tier für dich nicht „nur ein Tier“ ist…

Die verschiedenen Trauerphasen haben nichts damit zu tun, WEN du verloren hast.
Dabei geht es um das, was du in dir wahrnimmst.
Die Prozesse, die du in der Trauer durchläufst. Und das kann sich für ein Tier genauso anfühlen, wie für einen Menschen.

Wenn du Englisch sprichst, dann lege ich dir auch das Buch „Wisdom of Love“ von Martina Becher * ans Herz, indem es um den Abschied von einem geliebten Tier und den richtigen Zeitpunkt dafür geht.
Eine deutsche Übersetzung ist leider noch nicht verfügbar, aber in Arbeit.

Du trauerst um dein Tier, ein Familienmitglied, sprichst mit jemandem darüber, wie sehr es dir fehlt und dann hörst du die Person plötzlich sagen: es war doch nur ein Tier.

Vielleicht hat die Person das  nicht mal böse gemeint.
Oder es sollte ein Trost sein.
Bedeuten: es ist ja nicht so schlimm, weil es nur um ein Tier geht.

Dir hat der Kommentar aber einfach nur weh getan.
Er hat dich verletzt.
Die Beziehung zu deinem Tier wird damit nicht wertgeschätzt, denn es war nicht „nur ein Tier“.
Nicht für dich.

(wenn du merkst, dass du damit etwas in dir aufwühlst, dann fang jetzt an zu klopfen – zumindest den Handkanten- oder Schlüsselbeinpunkt)

Du weißt überhaupt nicht, wie du darauf reagieren sollst.
Bist geschockt.
Fassungslos.
Ohnmächtig.
Sprachlos.
Du bist wütend.
Wie kann man sowas denken?
Wie kann man sowas sagen?
Wie kann man so herzlos sein?

Und in dir kommt die Frage auf: darf ich so sehr um mein Tier trauern?
Dass du diesen Gedanken überhaupt zulässt, sorgt für weiteren Ärger in dir.
Jetzt auch auf dich und den Gedanken.

​So bauen sich in dir vielschichtige Emotionen auf und es ist wichtig, dass du beim Klopfen alle mit einbeziehst.

Warum soll ich das überhaupt klopfen?

Es geht nicht darum, dass du nach dem Klopfen das Gefühl hast: Stimmt, es war ja nur ein Tier. War ja nicht so schlimm, was die Person gesagt hat.

Das Ziel ist, dass dich der Satz nicht mehr verletzt.

Dass er dich nicht mehr berührt.
Dass er nichts mehr in dir auslöst.

Dass du ihn aussprechen und fühlen kannst: für mich stimmt das nicht. Für mich war es nicht nur ein Tier und das ist auch okay, ohne dass dich der Satz belastet.

Dass du mit dem Satz Frieden geschlossen hast.
Dass du mit der Person, die ihn gesagt hat, Frieden schließt.

Beim Frieden schließen geht es übrigens nicht darum,
dieser Person etwas Gutes zu tun.
Wichtig ist, dass DU alle Belastungen loslassen kannst,
denn sie liegen DIR auf der Seele.

Du kannst dir den Groll, Ärger, Wut,… (alle Emotionen) auch wie ein Stück heiße Kohle vorstellen, die du in der Hand hast.

heiße Kohle

Du verbrennst dich damit.
Du hast die Schmerzen.
Und wenn du die Kohle (Emotion) loslässt, dann tust du das für dich.
Um deine Schmerzen zu lindern.
Damit es dir besser geht.

Vielleicht möchtest mit der Person noch mal in Ruhe darüber sprechen, wie sehr dich der Satz getroffen hat.

Dazu ist es aber wichtig, dass du deine Emotionen auflösen konntest, denn sonst wird es mit einem ruhigen Gespräch schwierig.

Klopf jetzt das, was dich belastet.

Entweder alleine, mit der schriftlichen Anleitung oder dem Video.

Noch einmal der Hinweis:
Das Thema der Klopfrunde ist identisch, aber die Klopfrunden sind verschieden – sowohl die Klopftechnik als auch der Inhalt.

Wie sehr belastet dich der Satz „es war doch nur ein Tier“ auf der Skala zwischen -10 und 0.
-10 = größtmögliche Belastung, 0 = neutral.
Schreib dir die Zahl auf.

Klopfpunkte Energy Tapping

Herzposition:

War doch nur ein Tier
wie kann man das sagen?
wie kann man das meinen?

Auf dem Kopf: ich könnte platzen vor Wut
Drittes Auge: wie kann man sagen
Augenbraue: war doch nur ein Tier?
Seite vom Auge: ich bin geschockt
unter dem Auge: total von den Socken
unter der Nase: sprachlos
unter dem Mund: fühle mich ohnmächtig
Schlüsselbein: wütend
Daumen: ich bin stinkwütend
Zeigefinger: auf diese Person (Namen einfügen)
Mittelfinger: wie kann man so herzlos sein?
Ringfinger: das war doch nicht nur ein Tier!
kleiner Finger: das war ein Familienmitglied
Karatepunkt: mein Familienmitglied

Auf dem Kopf: und es fehlt mir so
Drittes Auge: ja, es war ein Tier
Augenbraue: du trotzdem fehlt es mir
Seite vom Auge: es war mir so nah
unter dem Auge: und ich bin so traurig
unter der Nase: und wütend
unter dem Mund: auf diesen Satz
Schlüsselbein: wie kann man so sein?
Daumen: sowas sagen?
Zeigefinger: sowas überhaupt denken?
Mittelfinger: nur ein Tier…
Ringfinger: ich fasse es nicht
kleiner Finger: bin sprachlos
Karatepunkt: und wütend

Auf dem Kopf: all meine Emotionen (sprich aus, was du wahrnimmst)
Drittes Auge: all meine Emotionen
Augenbraue: all meine Gedanken (sprich sie aus)
Seite vom Auge: diese Gedanken
unter dem Auge: meine Körperreaktionen (was spürst du im Körper? Sprich es aus!)
unter der Nase: meine Körperreaktionen
unter dem Mund: meine Emotionen
Schlüsselbein: diese Gedanken
Daumen: meine Körperreaktionen
Zeigefinger: meine Emotionen
Mittelfinger: meine Gedanken
Ringfinger: meine Körperreaktionen
kleiner Finger: meinen Schock
Karatepunkt: meine Fassungslosigkeit

Auf dem Kopf: ______ (Name vom Tier) fehlt mir so
Drittes Auge: ich bin so traurig
Augenbraue: ich vermisse _________ (Name des Tieres)
Seite vom Auge: es tut so weh
unter dem Auge: und dann noch dieser verletzende Spruch
unter der Nase: war doch nur ein Tier
unter dem Mund: was soll das bedeuten?
Schlüsselbein: nur ein Tier?
Daumen: ist es dann nicht schlimm?
Zeigefinger: ich verstehe es nicht
Mittelfinger: das macht mich (was macht es mit dir? Sprich es aus!)
Ringfinger: das macht mich
kleiner Finger: ich fühle mich
Karatepunkt: das macht mich

Herzposition: dieser Satz

Spür wieder rein:
Wie sehr belastet dich der Satz jetzt noch?
Denk noch mal wieder an den Satz: war doch nur ein Tier…
Wie intensiv ist die Belastung jetzt noch?

Klopf so lange weiter, bis der Satz für dich neutral ist.
Bis du mit den Schultern zucken und ganz ruhig dabei bleiben kannst, wie jemand so einen Schwachsinn sagen kann.

Zum Abschluss empfehle ich dir, noch mindestens eine positive Klopfrunde dranzuhängen.

Frag dich: was brauche ich jetzt, damit ich mich besser fühle?

Und klopf das, was dir als Erstes eingefallen ist – ganz egal, wie „komisch“ es ist.
Klopf es einfach und spüre, wie gut es dir tut, deinen Energiekörper mit dieser
Energie aufzufüllen.

​Ich nehme: Liebe für ___________ (setz den Namen deines Tieres ein)

Herzposition:
Liebe für ___________ (setz den Namen deines Tieres ein)
Liebe für ___________ (setz den Namen deines Tieres ein)
ich wähle Liebe für ___________ (setz den Namen deines Tieres ein)

Auf dem Kopf: Liebe für ___________
Drittes Auge: noch mehr Liebe für ___________
Augenbraue: ich entscheide mich für Liebe für ___________
Seite vom Auge: ich brauche noch mehr Liebe für ___________
unter dem Auge: noch mehr Liebe für ___________
unter der Nase: liebevolle Liebe für ___________
unter dem Mund: noch mehr Liebe für ___________
Schlüsselbein: nährende Liebe für ___________
Daumen: wohltuende Liebe für ___________
Zeigefinger: noch mehr Liebe für ___________
Mittelfinger: unendliche Liebe für ___________
Ringfinger: ich möchte noch mehr Liebe für ___________
kleiner Finger: Liebe für ___________
Karatepunkt: noch mehr Liebe für ___________

Herzposition: Liebe für _________

Atme noch einmal tief durch.

Wie fühlst du dich jetzt?
Klopf gerne noch ein paar Runden. So lange, bis du dich richtig gut fühlst.

​Oder klopf direkt im Video mit.

​Schreib mir im Kommentar, ob du sowas schon mal erlebt hast und ob und wie dir die Klopfrunde weitergeholfen hat.






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

Klopfakupressur mit Lemurischen Heilzeichen kombinieren – ein Interview mit Silke Kitzmann

Lemurische Heilzeichen und EFT Klopfakupressur

Ich finde es immer wieder spannend, verschiedene Tools und Techniken miteinander zu verbinden und damit die Wirkung zu verstärken und intensivieren.

Klar, Klopfakupressur wirkt schon sehr schnell, aber wenn es noch schneller und noch effektiver geht – warum sollten wir das nicht nutzen?

Heute spreche ich mit meiner lieben Kollegin, dem Seelen-Coach Silke Kitzmann von „Lebe lieber leicht und frei“ * darüber, wie du ihre Lemurischen Heilzeichen mit Klopfakupressur kombinieren kannst.

Darüber sprechen wir:

1.04 Was ist ein Seelen-Coach?
2.30 Was sind Lemurische Heilzeichen und wie sind sie entstanden?
9:30 Was ist der Unterschied zu Symbolen?
13.00 Wie arbeitet man mit den LHZ (Abkürzung für Lemurische Heilzeichen), wenn man sie alleine nutzt?
22.27 Erklärung der LHZ für die Ahnen
34.42 Ideen, wie man die LHZ mit Klopfakupressur verbinden kann
45.20 Gibt es Nebenwirkungen bzw. Erstverschlimmerungen?
47.00 Welche Ideen & Erfahrungen hast du gesammelt?
47.40 So kannst du das LHZ in deinen Set-Up bzw. Einstimmungssatz integrieren
50.00 Warum du es wie ein Experiment darangehen solltest
52.00 In die Wirkung der Lemurischen Heilzeichen reinschnuppern

Dich interessiert die Wirkung der Lemurischen Heilzeichen, aber du möchtest nicht die Katze im Sack kaufen?
Hier kannst du in die Wirkung der LHZ reinspüren.
Die Übertragung beginnt bei Minute 18, aber schau dir das Video doch komplett an.

Natürlich freuen wir uns über dein Feedback.

Wenn du die LHZ kennst und schon damit experimentiert hast, dann schreib uns unbedingt im Kommentar, wie die Wirkung für dich war.

Vielleicht hast du Klopfakupressur auch schon mit anderen Symbolen und Heilzeichen kombiniert. Welche Erfahrungen hast du damit gemacht?

über uns

Silke Kitzmann

Silke Kitzmann

ist Seelen-Coach und geistige Heilerin von „Lebe lieber leicht und frei“. *
Sie ist die Schöpferin von
Einweihungen in Pfanzen Spirits
und der Lemurischen Heilzeichen.

Sie nutzt ihre Fähigkeiten, ihr Wissen und ihre Erfahrung dazu, dir in medialen Coachings den Weg durch deine Blockaden und Stromschnellen zu erleichtern.
Sie bietet Gespräche, mediales Coaching und die Unterstützung mit Radionik an.

Michaela Thiede

ist energetischer Coach und seit 2015
die Organisatorin vom Online Kongress Klopf-Kongress
In ihrer Online-Praxis begleitet sie Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit ihren Klienten fokussiert sie sich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.
Ihre Vision ist es, dass alle Menschen mindestens 2 Selbsthilfetechniken kennenlernen und ihre Emotionen selbst zum Positiven beeinflussen können.

Was kann ich klopfen, wenn mein Tier krank ist?

hilfe mein Tier ist krank

Je wichtiger dir dein Tier ist und je inniger ihr miteinander verbunden seid, desto mehr belastet es dich auch, wenn es deinem Tier nicht gut geht oder es sogar ernsthaft krank ist.

Und jeder, der Klopfakupressur kennt, fragt sich dann:

Kann ich für mein Tier klopfen?

Ich möchte ihm sooooo gerne helfen.

Meine Antwortet lautet:
ja, du kannst für dein Tier klopfen.

Auf dem Klopf-Kongress 2018 hat Martina Becher im Interview eindrucksvoll geschildert, wie du das machen kannst.

Allerdings gibt es etwas, du unbedingt machen solltest, bevor du an deinem Tier, mit deinem Tier oder für dein Tier klopfst!

Für dich klopfen!

Du kennst es – je nach Tierart – vermutlich, dass dein Tier sehr genau spürt, wie es dir geht. Dass es zu dir kommt, wenn es dir nicht gut geht.

Tiere haben generell ein ganz anderes Gespür und nehmen die Umwelt anders auf als wir.
 
(D)Einem Tier kannst du nichts vormachen.
Dem kannst du zwar erzählen, dass es dir gut geht, aber sie merken, wenn du ihnen Märchen erzählt.

Märchen erzählen

Sie hören nicht, was du sagst, sondern nehmen wahr, was du ausstrahlst.

Wir leben in einem Frequenzuniversum und Tiere nehmen diese Frequenzen viel deutlicher wahr als wir Menschen.
Daher wissen sie auch, wie es dir geht.
Sie spüren es einfach.

Wenn du mit dem Tier emotional stark verbunden bist, dann kennen sie dich und deine Stimmungen noch genauer und bemerken diese Veränderungen noch schneller.

Sobald du dir Angst um dein Tier machst, spüren sie diese Angst.
Oftmals übernehmen sie sie auch und bringen sich sozusagen auf die gleiche Frequenz.

Sie werden selbst ängstlicher und nervöser, weil es ja bestimmt einen Grund gibt, besonders aufmerksam zu sein, wenn Herrchen oder Frauchen so aufgeregt und unruhig sind.
Dann muss ja etwas Schlimmes passiert sein oder bevorstehen.

So oder so – deine Unruhe und deine Stimmung überträgt sich auf dein Tier.

Du machst dir Sorgen, wie sich dein Tier beim Tierarzt verhalten wird, weil es so ungern dahin geht?
Dann wundere dich nicht, wenn es schon unruhig wird, sobald es nur die Transportbox sieht.

Es kann deine Energien wahrnehmen.

Das erklärt auch, warum sich ein Hund an der Leine z.B. so unterschiedlich anderen Hunden gegenüber verhalten kann – je nachdem, wer mit dem Hund unterwegs ist.

Person A ist einmal einem pöbelnden Hund begegnet und hat jetzt bei jeder Gassi-Runde Angst, dass dieser Hund wieder auftaucht und den eigenen Hund beißt.
Der Hund verhält sich an der Leine wie ein Rambo, obwohl gar keine anderen Hunde zu sehen sind.

Person B macht sich überhaupt keine Gedanken, dass etwas passieren könnte, sondern genießt die Gassi-Runden und der Hund läuft friedlich an der Leine.

Das ist natürlich mit all deinen Emotionen so und nicht nur mit denen, die dich stressen.

Wenn du gut drauf bist, dann bekommt dein Tier das genauso mit und ist auch ausgeglichener und vielleicht sogar lebhafter.

Anstatt dir jetzt zu überlegen: wie und wo klopfe ich für mein Tier? ist es sinnvoll, erst einmal dafür zu sorgen, dass es dir besser geht.
Dass du ruhiger wirst.
Dass du dich entspannst.

Ganz davon abgesehen, dass du keine guten Entscheidungen treffen kannst, wenn du ängstlich oder gestresst bist, überträgt sich diese Ruhe auch auf dein Tier.
Eine win-win-Situation.

Los geht’s.
Du kannst die schriftliche Klopfrunde als Idee nehmen, was du an den Klopfpunkten sagst oder du klopfst im Video mit.

Bewerte zuerst: wie sehr belastet es mich in diesem Moment, dass mein Tier krank ist?
-10 = unerträglich, 0 = neutral, (+10 ich könnte vor Freude die ganze Welt umarmen - was hier wohl nicht zutreffen wird)

Wie sehr belastet dich die Sorge um dein Tier? Schreib dir die Zahl auf, die dir spontan in den Sinn kommt. Sollte dir nichts einfallen, du aber totale Angst haben, dann schreib -10 auf.

Wichtig:
Setz unbedingt den Namen deines Tieres ein!
Je mehr du darauf eingehst, was IN DIR los ist, desto effektiver ist die Klopfrunde! (wie bei jedem Thema)

Klopfpunkte Energy Tapping

Das Bild wird größer, wenn du draufklickst.

Herzposition:

mein Tier ist krank
Hilfe, mein Tier ist krank
das macht mich fertig

Auf dem Kopf: mein Tier ist krank
Drittes Auge: das macht mich fertig
Augenbraue: ich weiß nicht, was passiert
Seite vom Auge: ich habe solche Angst
unter dem Auge: wir müssen zum Tierarzt
unter der Nase: ich habe Angst vor dem Ergebnis
unter dem Mund: vielleicht ist es was Schlimmes?
Schlüsselbein: was soll ich bloß machen?
Daumen: ich bin fertig
Zeigefinger: ich sterbe vor Sorge
Mittelfinger: ich habe solche Angst
Ringfinger: Angst, mein Tier zu verlieren
kleiner Finger: Angst, dass es nicht wieder gesund wird
Karatepunkt: Angst vor dem, was der Tierarzt sagt

Auf dem Kopf: ich bin so unruhig
Drittes Auge: ich zittere am ganzen Körper
Augenbraue: ich kann nicht klar denken
Seite vom Auge: solche Angst
unter dem Auge: riesige Angst
unter der Nase: hab ich was falsch gemacht?
unter dem Mund: warum ist mein Tier krank?
Schlüsselbein: hätte ich das verhindern können?
Daumen: das wäre schrecklich!
Zeigefinger: ich hab solche Angst
Mittelfinger: mache mir solche Sorgen
Ringfinger: bin aufgewühlt
kleiner Finger: ich zittere
Karatepunkt: ich bin fertig

Auf dem Kopf: und muss warten
Drittes Auge: auf ein Ergebnis
Augenbraue: wie lange dauert das?
Seite vom Auge: ich werde irre!
unter dem Auge: hoffentlich geht alles gut
unter der Nase: meine Angst
unter dem Mund: meine Unruhe
Schlüsselbein: ich fühle mich ohnmächtig
Daumen: ich kann nichts machen
Zeigefinger: gar nichts machen
Mittelfinger: nur daneben stehen
Ringfinger: und bei meinem Tier sein
kleiner Finger: immerhin
Karatepunkt: besser als nichts

Auf dem Kopf: das macht mich fertig
Drittes Auge: was kann ich tun?
Augenbraue: ich bin für mein Tier da
Seite vom Auge: ich lasse meinen Stress los
unter dem Auge: meine Ängste
unter der Nase: meine Sorgen
unter dem Mund: meine Befürchtungen
Schlüsselbein: für mein Tier
Daumen: und für mich
Zeigefinger: damit es uns besser geht
Mittelfinger: ich lasse all das los
Ringfinger: den ganzen Stress
kleiner Finger: die ganzen Sorgen
Karatepunkt: meine Befürchtungen

Auf dem Kopf: ich lasse all das los
Drittes Auge: ich merke, wie ich ruhiger werde
Augenbraue: loslassen kann
Seite vom Auge: besser atmen kann
unter dem Auge: wie es leichter wird
unter der Nase: wie ich klarer denken kann
unter dem Mund: mehr Luft bekomme
Schlüsselbein: mich besser bewegen kann
Daumen: ruhiger werde
Zeigefinger: der Puls wird langsamer
Mittelfinger: ich atme tief durch
Ringfinger: das tut gut
kleiner Finger: ich lasse den Stress los
Karatepunkt: jetzt

Tief durchatmen.

Wie geht es dir jetzt? Bist du ruhiger geworden?
Falls du noch sehr unruhig bist, dann klopf noch ein paar Runden.

Frag dich: was brauche ich jetzt, damit ich mich entspannen und ruhiger werden kann?
Klopf das, was dir als Erstes in den Sinn kommt.
Zum Beispiel: gute Nachrichten.

Herzposition:
ich brauche gute Nachrichten
gute Nachrichten für mich
Ich brauche gute Nachrichten

Auf dem Kopf: gute Nachrichten
Drittes Auge: ich brauche gute Nachrichten
Augenbraue: jetzt auf der Stelle
Seite vom Auge: gute Nachrichten für mich
unter dem Auge: ich möchte gute Nachrichten
unter der Nase: ich will gute Nachrichten
unter dem Mund: ich brauche gute Nachrichten
Schlüsselbein: gute Nachrichten für mich
Daumen: jede Menge gut Nachrichten
Zeigefinger: gute Nachrichten für mein Energiesystem
Mittelfinger: lauter gute Nachrichten
Ringfinger: noch mehr gute Nachrichten
kleiner Finger: gute Nachrichten für mich
Karatepunkt: viele gute Nachrichten

Wieder tief durchatmen.

Und reinspüren: wie geht es dir jetzt?
Was brauchst du, damit es dir noch besser geht?

Das kann wirklich alles sein.
Vertrauen, Glück, Liebe, ein Wunder, Dankbarkeit, Verbundenheit, einen Sonnenstrahl,
einen Bergkristall, …

Herzposition:
Mitgefühl
ich brauche Mitgefühl
Mitgefühl für mich und mein Tier

Auf dem Kopf: ich brauche Mitgefühl
Drittes Auge: Mitgefühl für mich
Augenbraue: noch mehr Mitgefühl
Seite vom Auge: ich möchte Mitgefühl
unter dem Auge: ich will Mitgefühl
unter der Nase: jetzt sofort
unter dem Mund: jede Menge Mitgefühl
Schlüsselbein: alles Mitgefühl der Welt
Daumen: Mitgefühl für mich
Zeigefinger: Mitgefühl für mein Tier
Mittelfinger: Mitgefühl für uns
Ringfinger: ich brauche Mitgefühl
kleiner Finger: Mitgefühl für mich
Karatepunkt: ich brauche Mitgefühl

Wie geht es dir jetzt? Bist du ruhig und gelassen?
Falls nicht, dann wiederhole diese Übung so oft, bis du wirklich gelassen bist.

Und schau dir auch dein Tier an.
Merkst du, dass es deinem Tier auch schon besser geht? Dass sich die Atmung verändert hat?

In diesem Video zeige ich dir, wie du jemand anderem „Heilung und Regeneration“ schenken kannst.
Jetzt – wo du ruhig und gelassen bist - ist ein guter Zeitpunkt, deinem Tier „Heilung und Regeneration“ zukommen zu lassen.

Was machst du, wenn dein Tier krank ist?
Hat dir die Klopfrunde geholfen, dich besser zu fühlen?
Hast du gemerkt, dass dein Tier von deiner Klopfübung positiv beeinflusst wurde?
Schreib es mir doch im Kommentar.






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

Was bringt mir ein Dankbarkeits – Tagebuch oder Journal?

dankbarkeits Tagebuch

Vielleicht hast du schon mal angefangen, ein Dankbarkeits-Tagebuch* zu führen und jeden Tag 3-5 Dinge aufzuschreiben, für die du dankbar bist.

Und es ist dir soooo schwer gefallen, dass du nach einer Woche hingeschmissen hast.

Dabei liest und hörst du immer wieder, wie wichtig es ist, dankbar zu sein für das, was schon in deinem Leben ist.
Dieses Wissen macht es nicht besser, denn mit jeder Erinnerung, dass du nicht das machst, was du „eigentlich“ solltest, fügst du eine neue Zwiebelschale dazu.

Was ist so besonders an Dankbarkeit?

Wikipedia schreibt über Dankbarkeit:

Dankbarkeit ist ein positives Gefühl oder eine Haltung in Anerkennung einer materiellen oder immateriellen Zuwendung, die man erhalten hat oder erhalten wird. Man kann dem Göttlichen, den Menschen oder sogar dem Sein gegenüber dankbar sein, oder allen zugleich. Geschichtlich gesehen stand und steht die Erfahrung der Dankbarkeit im Blickpunkt einiger Weltreligionen. Sie wurde intensiv diskutiert von Moralphilosophen wie etwa Adam Smith in seiner Theorie der ethischen Gefühle (1759). Das systematische Studium der Dankbarkeit begann innerhalb der Psychologie erst um das Jahr 2000, vielleicht weil sich die Psychologie traditionell eher mit dem Verständnis negativer als mit dem positiver Emotionen befasst. Aber seit der Entstehung der positiven Psychologie befindet sich Dankbarkeit im Mainstream psychologischer Forschung.

Generell sagen wir „bitte“, wenn wir etwas haben möchten, wenn wir uns etwas wünschen und „danke“, wenn wir etwas bekommen haben, wenn der Wunsch wahrgeworden ist.

Wenn du für etwas dankbar bist, dann sagst du damit DANKE an das Universum für etwas, was du schon (bekommen) hast.
Das kann eine Eigenschaft aber auch genauso gut etwas Materielles sein. Du kannst für alles dankbar sein.
Wenn wir dankbar sind und Dankbarkeit spüren, dann fühlen wir uns erfüllt.
Uns wurde etwas erfüllt, was wir uns gewünscht haben.
Und dafür sind wir dankbar.

Das bedeutet auch, dass wir in einer ganz anderen Frequenz oder Schwingung sind, wenn wir uns dankbar fühlen (danke, dass es da ist), als wenn wir uns etwas wünschen (das hätte ich so gerne).

Wenn wir uns etwas wünschen, dann tun wir das oft, weil wir mit dem, was wir haben, nicht zufrieden sind.
Weil wir nicht dankbar für die Dinge in unserem Leben sind.

​Du wünschst dir viel Geld auf dem Konto, wenn es überzogen ist.
Du wünschst dir Liebe, wenn du dich allein und nicht geliebt fühlst.
Du wünschst dir eine Lösung, wenn du ein Problem hast.

Die Krux dabei ist, dass wir immer mehr von dem bekommen, was wir fühlen.

Du kannst dir ganz arg mehr Geld wünschen. So lange du dich innerlich arm fühlst, wirst du noch mehr „ich fühle mich arm“ in dein Leben ziehen.
Gleiches zieht Gleiches an.

Wie schaffst du es dann, Geld oder etwas anderes zu manifestieren?

Da kommt die Dankbarkeit ins Spiel.

Zuerst einmal macht es natürlich Sinn, den Stress rund um deine Finanzen loszulassen.
Dazu eignet sich Klopfakupressur prima.
Klopf ein paar Runden, werde ruhiger, komme bei dir an und fühle dich besser.

Um mehr Geld zu generieren ist es wichtig, das Geld wertzuschätzen, das da ist.
Die Fülle zu sehen und zu spüren, die du in deinem Leben hast.

Anstatt dich also z.B. über dein Gehalt oder Hartz IV zu beschweren (unabhängig davon, wie schwer ist es, damit über die Runden zu kommen!), darfst du in die Dankbarkeit kommen.
Dankbar sein für das, was da ist.
Dankbar für jeden Cent, den du überwiesen bekommst.

Wichtig ist, diese Dankbarkeit zu FÜHLEN.

Nicht einfach nur ein paar Sachen aufzuschreiben, damit du gedanklich einen Haken dran machen kannst, sondern es zu spüren.
Mit dem Herzen.
Wirklich dankbar dafür zu sein.

Fake Dankbarkeit

Fake-Dankbarkeit wirkt nicht!

Das wäre ja ein „ich tu mal so, als ob ich dankbar bin, damit ich das bekomme, was ich wirklich möchte“.

Wie fühlst du dich dann eigentlich?
Genau!
Nicht dankbar, sondern als wenn dir etwas fehlt.
Und genau davon bekommst du dann noch mehr. (also von dem „mir fehlt was – Gefühl“)

Vielleicht fällt es dir leichter, wenn du dir überlegst, was du machen würdest, wenn du gar kein Einkommen hättest.
Im Gegensatz dazu ist das, was monatlich auf dein Konto überwiesen wird, doch gar nicht schlecht, oder?!

Wenn du täglich 3 (oder 5 oder mehr) Dinge aufschreibst*, für die du dankbar bist, weil du sie mit deinem Einkommen bezahlen kannst und das wirklich spürst, dann steigt dadurch deine Wertschätzung für das Geld, das schon in deinem Leben ist.

Du fühlst dich dankbar für das, was da ist und öffnest damit die Türen zu mehr von diesem Gefühl.
Du wirst insgesamt zufriedener mit deiner Situation. So, wie sie jetzt ist.

Je zufriedener und dankbarer du bist, desto leichter wird es für dich, mehr Geld zu bekommen.
Gleiches zieht Gleiches an.

Vielleicht hast du neue Ideen, die du umsetzt oder bekommst einen (besseren) Job.

Genauso ist es auch, wenn du dir Liebe oder eine neue Partnerschaft wünschst.
Wenn du gedanklich noch anderen Partnern hinterherhängst und dich z.B. „verlassen“ fühlst, dann ziehst du damit sehr wahrscheinlich Menschen in dein Leben, die dich später verlassen. Das führt dann dazu, dass du dich noch weniger geliebt fühlst…

Wie zufrieden bist du mit dir?
Liebst du dich mit allen Macken, Ecken und Kanten?
Siehst du, dass du ein toller Mensch bist?
Wenn dir das schwer fällt, dann kommen vermutlich Menschen in dein Leben, die dich und deine Werte auch nicht richtig wertschätzen und lieben.

Erkennst du das Muster?

Wenn du täglich 3 Dinge aufschreibst*, für die du an dir dankbar bist, die du an dir magst und das wirklich spürst, dann steigt dadurch deine Wertschätzung für dich.

Je mehr du dich wertschätzt, desto mehr tun andere das auch.
Je mehr du dich liebst, desto mehr tun andere das auch.

Bei der klassischen Klopfakupressur sagen wir ja immer „auch wenn __________, ich liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Die Frage ist:
Fühlst du das „ich liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“ oder brabbelst du es nur so dahin?

Was mache ich, wenn es mir schwer fällt, für etwas dankbar zu sein?

Vermutlich hatte jeder schon mal eine Phase im Leben, die sich anfühlte, als gäbe es nichts, für das man dankbar sein könnte.
Zumindest gab es die bei mir.

Wo ich total unzufrieden war mit mir und der Welt.
Wo (anscheinend) nichts so war, wie ich es gern gehabt hätte.
Wie bitte soll ich da dankbar sein?
Und wofür?
Wenn doch alles ganz schrecklich ist und ich es mir total anders wünsche?

Wenn du es nicht schaffst oder es dir total schwer fällt, dankbar zu sein, dann lade ich dich jetzt ein, mitzuklopfen und dafür zu sorgen, dass es dir zukünftig leicht(er) fällt.

Klopf mit der schriftlichen Anleitung mit, zusammen mit mir im Video oder beides.

SUD Skala

Auf eine Skala von 0-10 – wie schwer fällt es dir, etwas zu finden, für das du dankbar bist?
0 =überhaupt nicht und 10=mit fällt nichts ein

Klopfpunkte klassische Klopfakupressur

Schreib dir diese Zahl auf.

Handkante:
Auch wenn ich überhaupt nicht weiß, wofür ich dankbar sein soll, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn es in meinem Leben nichts gibt, für das ich dankbar sein könnte, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn es mir soooo schwer fällt, Sachen zu finden, für die ich dankbar sein könnte, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin. Und ich entscheide mich dafür, jetzt das Gute in meinem Leben sehen zu können. Auch wenn ich mir schwer vorstellen kann, dass es etwas gibt.

Augenbraue: wofür soll ich dankbar sein?
neben dem Auge: mir fällt nichts ein
unter dem Auge: alles ist Scheiße
unter der Nase: und dann soll ich das auch noch fühlen
unter der Lippe: wie soll das gehen?
Schlüsselbein: ich hab keine Ahnung!
auf dem Kopf: es gibt nichts zum dankbar sein!

Augenbraue: was ist schon gut?
neben dem Auge: wofür soll ich dankbar sein?
unter dem Auge: mir fällt nichts ein
unter der Nase: und schon gar nicht 3 Dinge
unter der Lippe: was sollte das auch sein?
Schlüsselbein: ich weiß es nicht
auf dem Kopf: ich habe keine Idee

Augenbraue: es fällt mir so schwer
neben dem Auge: etwas zu finden, wofür ich dankbar sein kann
unter dem Auge: vielleicht gibt es etwas
unter der Nase: aber ich sehe es nicht
unter der Lippe: ich merke es nicht
Schlüsselbein: es fühlt sich an, was gäbe es nichts
auf dem Kopf: traurig eigentlich

Augenbraue: ich bin traurig
neben dem Auge: und ich fühle mich ______ (wie?)
unter dem Auge: und ich fühle mich ______ (wie?)
unter der Nase: und ich fühle mich ______ (wie?)
unter der Lippe: und ich fühle mich ______ (wie?)
Schlüsselbein: und ich fühle mich ______ (wie?)
auf dem Kopf: und ich fühle mich ______ (wie?)

Augenbraue: all meine Körperreaktionen
neben dem Auge: all meine Körperreaktionen
unter dem Auge: meine Körperreaktionen
unter der Nase: all meine Körperreaktionen
unter der Lippe: all meine Körperreaktionen
Schlüsselbein: meine Körperreaktionen
auf dem Kopf: all meine Körperreaktionen

Augenbraue: ich öffne mich für die Möglichkeit
neben dem Auge: dass es etwas gibt, für dass ich dankbar bin
unter dem Auge: dass es mir bewusst wird
unter der Nase: dass ich es fühle
unter der Lippe: dass ich die Dankbarkeit fühle
Schlüsselbein: jetzt
auf dem Kopf: erst ganz leicht

Augenbraue: und dann immer mehr
neben dem Auge: die Dankbarkeit strömt durch all meine Zellen
unter dem Auge: ich spüre Dankbarkeit
unter der Nase: überall in meinem Körper
unter der Lippe: ich bin durchflutet von Dankbarkeit
Schlüsselbein: ein schönes Gefühl
auf dem Kopf: ungewohnt, aber schön

Augenbraue: ich erkenne Dinge, für die ich dankbar bin
neben dem Auge: es werden immer mehr
unter dem Auge: plötzlich kann ich sie sehen
unter der Nase: es fällt mir leicht sie zu sehen
unter der Lippe: und ich genieße dieses Gefühl
Schlüsselbein: der Dankbarkeit
auf dem Kopf: in all meinen Zellen.

Spür noch mal wieder rein.

Wie schwer fällt es dir jetzt, etwas zu finden, für das du dankbar bist?
0 =überhaupt nicht und 10=mit fällt nichts ein

Schreib dir diese Zahl auf.

Klopf so lange, bis es sich richtig gut anfühlt. Bis du ganz viele Dinge erkennst, für die du dankbar bist.
Spüre diese Dankbarkeit.

Wenn du noch kein Dankbarkeits-Journal führst, dann leg dir jetzt eins an.*

Schreib jeden Tag Dinge auf, für die du dankbar bist und FÜHLE sie.
Das ist der Schlüssel!

Oft kommt dann das, was du dir wünschst, auf eine Art und Weise in dein Leben, die du nie so hättest planen können.

Schreib mir im Kommentar, ob du schon ein Dankbarkeits–Tagebuch führst und was sich für dich durch die Klopfrunde verändert hat.






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

Der Kommentar der deine Idee oder deinen Traum platzen ließ

wenn ein Kommentar deine Idee crasht

Vielleicht kennst du das auch.
Du hast eine Idee, von der du total begeistert bist, du sprühst vor Energie, hast sie gedanklich schon fast umgesetzt, erzählst jemandem davon – und BOOM… ein Kommentar löscht dein inneres Feuer auf einen Schlag aus.
Er bringt dich ins Zweifeln.
Er bringt dich dazu, alles zu überdenken.
Zu grübeln.
Abzuwägen.
Rational an die Sache ranzugehen.

Bis du dich schließlich fragst:

wie bin ich überhaupt auf diese Idee gekommen?

Und was war daran eigentlich so toll?

Das Feuer ist erloschen.
Die Idee begraben.

das Feuer ist erloschen

Und das „nur“, weil jemand einen Kommentar dazu abgegeben oder etwas darüber gesagt hat, was dich aus dem Konzept gebracht hat.

Vielleicht hat dieser Jemand überhaupt keine Ahnung von der Materie.
Oder er sieht das Potential gar nicht, was darin steckt.
Oder beides

Aber das ist jetzt auch egal, denn diese Idee wird nie das Licht der Welt erblicken.
Du hast sie abgehakt.
Die Meinung des anderen war wichtiger als deine Begeisterung.
Deine Vision.
Als das, was du mit dieser Idee hättest erreichen und bewirken können…

Nimm dir einen Augenblick und überlege:
Kenne ich das von mir?

Habe ich schon ein Projekt oder eine Idee aufgegeben, nur weil mir jemand dazwischen gegrätscht ist?

Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich mir vorgenommen hatte, eine Typisierungsaktion zu organisieren.
In meinem erweiterten Umfeld war ein Kind an Leukämie erkrankt und auf eine Stammzellspende angewiesen.
Falls du dich schon mal mit dem Thema befasst hast, weißt du, dass es die Suche nach einer Nadel im Heuhaufen ist, weil sehr viele Gewebemerkmale übereinstimmen müssen…

Ich hatte jedenfalls im TV gesehen, dass man eine Typisierungsaktion starten kann und war total motiviert, das hier auch durchzuziehen.

Obwohl ich keine Ahnung hatte, was damit an Arbeit auf mich zukommt.

Zu der Zeit hatte ich auch noch kein Internet und es war aufwändig, überhaupt an Informationen zu kommen.

​In meiner grenzenlosen Begeisterung erzähle ich auf einem Geburtstag von meiner Idee und ein Kumpel sagte sowas wie:

Davon lass mal besser die Finger. Wer weiß, was das hinterher kostet. Außerdem hast du mit der Familie doch gar nichts zu tun. Das würde ich auf keinen Fall machen.

Andere nickten zustimmend.

Wow. Das hatte gesessen.

Auf die Idee, dass jemand so reagieren könnte, war ich in meiner grenzenlosen Begeisterung gar nicht gekommen!

Wie konnte man das nicht als eine grandiose Idee ansehen?

Das war eine ziemliche Böe, die mein inneres Feuer ordentlich zum Flackern gebracht hat…
Aber nur zum Flackern. Aus ging die Flamme – zum Glück – nicht.

Nachdem ich mich gesammelt hatte, wuchs in mir ein „jetzt erst Recht“, was dann immer stärker wurde.
Die Idee war einfach zu wichtig, um sie mir von so einem (blöden) Kommentar kaputtmachen zu lassen.
Mein Trotz und mein Wille ihm zu zeigen, dass das super wird, waren sehr groß.

Aber ich weiß, dass es auch anders hätte ausgehen können und ich diese Idee einfach eingestampft hätte…

Dieses Mal aber nicht.
Ich war fest davon überzeugt, es durchzuziehen.
Und das habe ich auch gemacht, obwohl ich anfangs kaum Unterstützer hatte.

Schlussendlich war die Typisierungsaktion ein großer Erfolg, es waren sehr viele Spender da und sogar genug Geld für die Blutuntersuchungen (damals ging es noch nicht mit einem Wattestäbchen) Wenn du auch Lebensspender werden möchtest, dann findest du hier weitere Infos.

Das Leben dieses Kindes konnte leider nicht gerettet werden, aber es wurden in dieser Aktion Lebensspender für mehrere Menschen gefunden.

Vielleicht (hoffentlich) hat diese Aktion dazu beitragen, ein Leben zu retten.
Oder mehrere.

Dieser Kommentar hätte dazu führen können, dass ich die Typisierungsaktion nicht organisiert hätte und kein Spender gefunden worden wäre…

Nicht auszudenken.

Nur wegen eines Kommentars, der mich verunsichert, meine Idee in Frage gestellt und mir Angst gemacht hat.

Ich muss dazu sagen, dass mich mein Mann bei diesem Vorhaben immer unterstützt hat.
Ob ich es ganz alleine durchgezogen hätte, wenn er auch nicht dran geglaubt hätte, weiß ich ehrlich gesagt nicht.

​Oder stellst du dir selbst ein Bein?

Es kann auch sein, dass du dir selbst deine Idee "kaputtdenkst".
Dass du so lange über alles nachgrübelst, was schief gehen könnte und dir 1000 Dinge einfallen, warum du doch besser die Finger davon lässt.
Dass du dich selbst davon überzeugst, dass das eine Schnapsidee war.

Vielleicht "nur" aus Angst vor dem Unbekannten.
Oder aus Angst, zu scheitern.

Ist deine Idee so wertvoll, dass du dafür kämpfen solltest?

Denk noch mal an deine Idee oder dein Projekt.

Ist es wirklich richtig, dass du es dir so einfach kaputt reden lässt?

Welche Folgen hätte das?
Spiel das einfach mal in Gedanken durch.

Was könnte passieren, wenn du es „einfach“ machst? Welchen Einfluss hat das auf dein Leben, dein Umfeld, deine Kunden oder die Welt?

Was könnte passieren, wenn du diese Idee begräbst?
Was würde dir, deinem Umfeld, deinen Kunden oder der Welt entgehen?
Möchtest du das?

Ich weiß nicht, wie viele tolle Kurse bei Kollegen in den Schubladen verschwunden sind, weil jemand eine abfällige Bemerkung gemacht, Zweifel geäußert oder eine „blöde“ Frage gestellt hat... aber es sind sehr viele!

Was entgeht dadurch den Menschen, für die genau diese Kurse ideal gewesen wären?
Was entgeht den Kollegen, weil sie nicht an der Kurserstellung gewachsen sind?
Weil sie nicht die tollen Feedbacks der Kunden bekommen haben, die ihrem Selbstbewusstsein so gut getan hätten?

Welche Idee oder welchen Traum hast du begraben?

Was entgeht dir, wenn du es nicht machst und erlebst?
Was entgeht deinem Umfeld, wenn du diesen Weg nicht gehst?

Vielleicht wolltest du schon immer eine Fremdsprache sprechen, tanzen gehen, studieren, eine andere Ausbildung machen, fotografieren, malen, ein Buch schreiben,…

​Was hält dich davon ab, damit jetzt anzufangen?

Wenn es dieser eine Kommentar ist, der sich in dein Gehirn eingebrannt hat, dann klopf jetzt und lass ihn ein für alle Mal los!

Was genau hast du in Erinnerung?
Ist es die Stimme?
Der Tonfall?
Das, was gesagt wurde?
Ein Gesichtsausdruck dazu?
Das Gefühl, was du hattest?
Deine Enttäuschung, dein Entsetzen, dein Zweifel, deine Angst,…?
Das, was du im Körper wahrgenommen hast?

Mach dir dazu Notizen.

Klopf direkt im Video mit oder nimm die schriftliche Anleitung als Idee, was du klopfen kannst.

SUD Skala

Spür rein und bewerte die Intensität von jedem Punkt auf einer Skala zwischen 0 und 10.
0 steht für = belastet mich überhaupt nicht und 10 steht für = die Belastung ist kaum zu ertragen

Schreib dir die Zahl auf.

Klopfpunkte klassische Klopfakupressur

(M)ein Klopfvorschlag

Handkante

Auch wenn ich diesen Kommentar ________________ (was genau war es) von _______________ (wem?) nicht aus dem Kopf bekomme, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich sauer auf mich bin, weil mich der Kommentar _________________ (was genau?) von ______________ (von wem?) so aus dem Konzept gebracht hat, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn diesen Kloß im Hals habe, wenn ich an die Frage ______________ (welche?) von _______________ (wem?) denke, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin

Augenbraue: der Kommentar hat sich eingebrannt
neben dem Auge: ich krieg ihn nicht aus dem Kopf
unter dem Auge: dabei war meine Idee so gut
unter der Nase: und ist es immer noch
unter der Lippe: ich weiß gar nicht, warum ich mich so verunsichern lasse
Schlüsselbein: aber das hat gesessen
Auf dem Kopf: wie eine Faust im Magen

Augenbraue: wie konnte ich mich so aus dem Konzept bringen lassen?
neben dem Auge: die Idee ist richtig gut!
unter dem Auge: warum bin ich so blöd
unter der Nase: und lass mir das kaputt machen
unter der Lippe: nur wegen diesem Spruch?!
Schlüsselbein: ich bin so bescheuert!
Auf dem Kopf: ich fass es nicht

Augenbraue: dieser Spruch
neben dem Auge: dieser blöde Kommentar
unter dem Auge: der macht mir alles kaputt
unter der Nase: Scheiße!
unter der Lippe: der Kloß im Hals
Schlüsselbein: die Faust im Magen
Auf dem Kopf: nur wegen diesem Spruch

Augenbraue: da habe ich schon mal ne gute Idee
neben dem Auge: und lass sie mir kaputt machen
unter dem Auge: typisch
unter der Nase: ich bin so doof
unter der Lippe: unfassbar
Schlüsselbein: dabei ist die Idee gut
Auf dem Kopf: richtig gut

Augenbraue: aber ich pack sie einfach in die Schublade
neben dem Auge: nur wegen diesem Spruch
unter dem Auge: und wenn ich sie einfach wieder öffne?
unter der Nase: die Schublade, in der die Idee verschwunden ist?
unter der Lippe: und die Idee wiederbelebe?
Schlüsselbein: ihr Leben einhauche
Auf dem Kopf: die Idee ist richtig gut

Augenbraue: auch heute noch
neben dem Auge: wie wäre es, wenn ich den Kommentar einfach abhake
unter dem Auge: jetzt
unter der Nase: ich lasse diesen Kommentar gehen
unter der Lippe: mit allem, was dazu gehört
Schlüsselbein: ich lasse alles los
Auf dem Kopf: und gebe der Idee noch eine Chance

Augenbraue: das gefällt mir
neben dem Auge: ich gebe der Idee noch eine Chance
unter dem Auge: sie ist zu gut, um sie aufzugeben
unter der Nase: eine neue Chance für diese Idee
unter der Lippe: ich lasse sie wachsen und gedeihen
Schlüsselbein: und setze sie dann um
Auf dem Kopf: diese tolle Idee

Und noch einmal wieder durchatmen.
Wie fühlst du dich jetzt, wenn du an den Kommentar oder Spruch denkst? Daran, dass du die Idee einfach eingestampft hast?

Klopf so lange, bis das Thema für dich wirklich durch ist.
Nicht nur „geht so“ oder „ganz okay“.
Es soll wirklich okay sein.
Abgehakt.
Gegessen.

Und für das nächste Mal:

Was kannst du machen um deine Ideen zu beschützen?

Damit es gar nicht erst soweit kommt, dass du dich aus dem Tritt bringen lässt?

Behalte die Idee erst einmal für dich. 

Du hast bestimmt schon „das ist noch nicht spruchreif“ gehört.
Ich glaube, dass genau das damit gemeint ist.

Spinn deine Idee weiter.
Für dich alleine.
Schreib dir alles auf, was dir dazu einfällt.
Träume groß.

Was ist so toll daran?
Was passiert, wenn du sie umgesetzt hast?
Wie fühlst du dich, wenn die Idee in der Welt ist?
Wie profitiert dein Umfeld davon?

Eine frische Idee ist sehr zerbrechlich. ​​​​​​

Gib ihr die Zeit, zu reifen und zu wachsen.
Je mehr du darüber nachdenkst, desto klarer wird dir auch: ist es nur eine fixe Idee oder ist das mehr?

Und erst, wenn du dich selbst davon überzeugt hast und felsenfest sicher bist:
ja, das ist eine super Idee, die ich umsetzen MUSS, erzähl anderen davon!

Überleg dir trotzdem genau, wem du von deinen Ideen erzählst!

Eine Kollegin, die sich schnell für etwas begeistern lässt ist passender als die Schwester, die sowieso über alles meckert.

Und sei dir bewusst, dass die komischen Kommentare und Fragen meist nicht böse gemeint sind.

Die andere Person hat keine Idee davon, wie wichtig dir das ist und welches Potential du in dieser Idee siehst.
Außerdem hat sie vielleicht Angst, dass es nicht klappt und möchte dich vor einer Enttäuschung beschützen.
Das ist ihre Angst, nicht deine! 

Wenn die Person offen dafür ist, das zu erkennen und die Angst loslassen möchte, dann kann sie das zum Beispiel mit diesem Video machen.

Jetzt denk noch mal an deine Idee.

Welchen ersten Schritt kannst du jetzt machen, um sie umzusetzen?

Mach ihn.
Jetzt!

Schreib mir doch im Kommentar, welche Idee(n) noch bei dir in den Schubladen liegen, was dich bisher davon abgehalten hat, sie umzusetzen, wie du dich nach der Klopfrunde fühlst und welchen ersten Schritt du JETZT machst.






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

Liebe und akzeptiere dich so, wie du bist – mit deinen Macken, Ecken und Kanten

ich liebe und akzeptiere mich so wie ich bin

Jeder von uns hat seine Ecken und Kanten. Und seine „Macken“. Das, was ihn ausmacht.
Das was DICH ausmacht.

Deine Einstellung.
Deine Werte.
Deine Sicht auf die Welt.
Deine Eigenheiten.
Deine Vorstellungen.
Deine Ideen.
Deine Wünsche.

All das passt nicht, wenn du nicht DU bist.
Genauso, wie du bist.
MIT deinen Ecken.

MIT deinen Kanten.
MIT deinen Eigenheiten.
MIT deinen „Fehlern“.
MIT deinen „Macken“.

Ohne das wärst du nicht du!

seid du selbst alle anderen sind schon vergeben

Darum gefällt mir der Spruch „Sei du selbst! Alle anderen sind schon vergeben“ so gut.
Weil er so wahr ist.

Wenn du dich verbiegst, um anderen zu gefallen, dann...

  • bist du nicht mehr du.
  • kannst du nicht mehr DEINE Einzigartigkeit zum Strahlen bringen.
  • kannst du nicht DEIN Leben leben.
  • kannst du DEINE Ideen nicht umsetzen.
  • kannst du nicht DU SELBST sein.

Beim Klopfen sagen wir diesen Satz immer wieder „Auch wenn _________ („Problem“) liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.“

Darum geht es.
Das ist die Essenz.
Dich zu lieben und zu akzeptieren, wie du bist.
MIT deinen Macken.
MIT deinen Ecken.
Die machen dich aus!

Denk an ein Puzzle.

Puzzle

Stell dir vor, ein Puzzleteil vergleicht sich mit den anderen Teilen und möchte gerne „anders“ sein, zum Beispiel so wie das Puzzleteil links von ihm.

Was wird dann aus dem ganzen Puzzle?

Vielleicht ist dir das schon mal passiert, dass du ein Puzzleteil an die falsche Stelle gepackt und noch mal ordentlich gedrückt hast, damit es in die Lücke reingeht.
Genützt hat es aber nichts, denn so richtig hat es trotzdem nicht gepasst.
So ist es mit dir auch.

Du kannst dich zwar verbiegen und versuchen in eine Lücke zu passen, die gar nicht deine ist, aber das kostet dich sehr viel Kraft, tut oft weh und am Ende merkst du:
trotz des ganzen Aufwands stimmt irgendwas nicht.

Was machst du dann?

Vielleicht strengst du dich noch mehr an.
Bringst noch mehr Kraft auf.
Erträgst noch mehr Schmerzen.

Hauptsache, es passt.
Hauptsache DU passt.

Und wofür?
Um dich an eine Stelle im Puzzle zu pressen, an die du nicht gehörst?
Um dich weiterhin mit anderen zu vergleichen?
Um unglücklich zu sein?

Wie wäre es, wenn du „einfach“ DU bist?

Wenn du erkennst: wenn ich mich verbiege, DANN passe ich nicht mehr.

Ich bin richtig.
Und zwar genauso, wie ich bin!
Ich bin das perfekte Puzzleteil.
So wie ich bin mache ich das Puzzle komplett.

du bist das perfekte Puzzleteil

Ich bin ich selbst, denn alle anderen sind schon vergeben!

Ich brauche mich nicht zu verbiegen.
Ich brauche nichts zu ändern.

Ich brauche mich nicht mit anderen zu vergleichen. Zumindest nicht, um mir „abzugucken“, wie ich besser wäre.
Ich kann beobachten, wie sich andere verhalten oder was andere machen und dann entscheiden: was davon passt zu mir? Was davon bin ich?  
Ich kann es als Inspiration nehmen.
Und wenn etwas „klickt“, dann überlege ich: möchte ich das auch so machen?

Mir fällt das oft nicht so leicht.

Dann ertappe ich mich dabei, wie ich versuche, mein „anders sein“ zu verändern bzw. mich anzupassen.
Oder einfach für mich festzustellen: so wie ich bin, bin ich nicht richtig.
Ich müsste _______________ und dann _____________.
Die wenn-dann-Falle.

Was für ein Quatsch!

Ich habe oft eine andere Einstellung.
Über meinen Humor kann längst nicht jeder lachen.
Es gibt viele Dinge, die ich (noch) nicht machen kann.
Mir sind Sachen wichtig, die anderen wurscht sind.
Ich freue mir ein Loch in den Bauch über Dinge, die anderen nicht mal auffallen.

So what? That’s me!
Das bin ich.
So bin ich.

Und je mehr ich das akzeptiere, desto besser kann ich damit leben.
Desto besser kann ich MICH leben.
Desto leichter fällt es mir, ICH zu sein.

Wo bist DU anders?

Wo wärst du gerne „anders“?

Wo fällt es dir schwer, dich zu akzeptieren – mit deinen Ecken, Kanten, „Fehlern“ und Macken?

Wie wäre es, wenn du richtig bist, wie du bist?
Jetzt.
In diesem Moment.
Genauso, wie du bist!

Wie wäre es, wenn es nichts an dir zu verändern gäbe?

Wie fühlt sich das an?
Wie fühlst du dich damit?

Spür rein.
Wenn es nichts zu ändern gäbe und alles richtig ist.

Wenn du nur die Vorstellung hast, du müsstest anders sein – die Vorstellung aber falsch wäre.
Fake News.

Was wäre, wenn du das perfekte Puzzleteil bist?
Jetzt.
Schon immer.
Ganz einfach, weil du nicht anders kannst, als perfekt zu sein!
Du bist perfekt – no matter what!
Egal, was passiert.

Nimm dir einen Moment, schließ die Augen und frag dich:

Was wäre, wenn ich richtig bin, genauso, wie ich bin?
Mit allen Fehlern, Ecken und Macken. Mit allem, was ich falsch an mir finde.
Weil ich genau so in das „große Puzzle“ passe. Was wäre dann?

Sprich den Satz: ich bin goldrichtig, so wie ich bin laut aus.

Wie fühlt sich das an?
Wie fühlst DU dich?

Wie wahr fühlt er sich für dich an?
Zu wieviel Prozent stimmt der Satz jetzt schon?

Bei weniger als 90% klopf direkt mit.
Entweder mit der schriftlichen Anleitung oder dem Video.

Klopfpunkte klassische Klopfakupressur

Handkante:

Auch wenn ich noch Zweifel habe, dass ich richtig bin, denn ich fühle mich ziemlich falsch, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich mir schwer vorstellen kann, dass ich mit all den Fehlern und Macken richtig sein soll, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Auch wenn ich überhaupt nicht erkennen kann, wie ich richtig sein soll. Es gibt so viel an mir, das nicht stimmt. Wo ich anders und besser sein müsste. Wie soll ich mich jemals akzeptieren? Trotz allem liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin. Zumindest so gut, wie ich es jetzt schaffe

Augenbraue: meine Zweifel
neben dem Auge: so soll ich richtig sein?
unter dem Auge: schwer vorstellbar
unter der Nase: es ist so viel falsch an mir
unter der Lippe: ich habe so viele Fehler
Schlüsselbein: und Macken
auf dem Kopf: Ecken und Kanten

Augenbraue: wie soll das richtig sein?
neben dem Auge: wäre ich ein Möbelstück
unter dem Auge: käme ich zum Sperrmüll
unter der Nase: das will keiner mehr haben
unter der Lippe: mich will keiner mehr haben
Schlüsselbein: zumindest nicht so
auf dem Kopf: wie ich jetzt bin

Augenbraue: wie soll ich Fehler akzeptieren
neben dem Auge: und sagen: das ist okay?
unter dem Auge: schwer vorstellbar
unter der Nase: wie soll das gehen?
unter der Lippe: ich weiß es nicht
Schlüsselbein: ich akzeptiere
auf dem Kopf: dass ich es kaum akzeptieren kann

Augenbraue: immerhin das
neben dem Auge: und ich akzeptiere meine Zweifel
unter dem Auge: sie sind da
unter der Nase: und das ist okay
unter der Lippe: auch die Gedanken
Schlüsselbein: dass ich nicht okay bin
auf dem Kopf: sind okay

Augenbraue: irgendwie zumindest
neben dem Auge: auch wenn ich es gerne anders hätte
unter dem Auge: gerne anders wäre
unter der Nase: angepasster
unter der Lippe: nicht so anders
Schlüsselbein: wenn ich „normaler“ wäre
auf dem Kopf: was auch immer das ist

Augenbraue: ich bin okay, wie ich bin
neben dem Auge: das fühlt sich noch komisch an
unter dem Auge: die Stimme in mir sieht das anders
unter der Nase: ich bin okay, wie ich bin
unter der Lippe: mein Körper reagiert
Schlüsselbein: und auch das ist okay
auf dem Kopf: alles was ist, ist okay

Augenbraue: so wie ich auch okay bin
neben dem Auge: so wie ich bin
unter dem Auge: jetzt
unter der Nase: ich öffne mich für die Möglichkeit
unter der Lippe: dass ich das erkennen kann
Schlüsselbein: dass ich mein wahres ICH erkennen kann
auf dem Kopf: dass ich mich erkenne

Augenbraue: meine Essenz
neben dem Auge: meine Brillanz
unter dem Auge: mein Funkeln
unter der Nase: dass ich erkenne, dass ich okay bin, wie ich bin
unter der Lippe: wie ich JETZT bin
Schlüsselbein: sogar mehr als okay
auf dem Kopf: ich bin perfekt

Augenbraue: genauso, wie ich bin
neben dem Auge: ich fange an, es zu spüren
unter dem Auge: in meinem Körper
unter der Nase: in meinen Gedanken
unter der Lippe: eine Welle erfasst meinen Körper
Schlüsselbein: und bringt diese Erkenntnis mit
auf dem Kopf: ich bin perfekt, wie ich bin

Augenbraue: ich spüre es in meinem Körper
neben dem Auge: in jeder meiner Zellen
unter dem Auge: in meinen Gedanken
unter der Nase: das fühlt sich grandios an
unter der Lippe: ich liebe dieses Gefühl
Schlüsselbein: es gibt mir Sicherheit
auf dem Kopf: ich bin endlich ich

Augenbraue: ich bin ich
neben dem Auge: ich genieße es, ich zu sein
unter dem Auge: es fühlt sich gut an, ich zu sein
unter der Nase: es fühlt sich wunderbar an, perfekt zu sein
unter der Lippe: ich bin perfekt
Schlüsselbein: so wie ich bin
auf dem Kopf: in jedem Moment

Tief durchatmen.
Genieß das Gefühl.
Lass es ganz tief einsinken.

Sprich den Satz: ich bin goldrichtig, so wie ich bin noch einmal laut aus.

Wie fühlst du dich jetzt?
Zu wieviel Prozent stimmt der Satz jetzt für dich?

Klopf so lange weiter, bis du bei mindestens 90% bist – 100% wäre natürlich noch besser.
Das muss nicht an einem Tag klappen.
Besonders wenn du mit einem Wert unter 20% startest, dann sei gnädig mit dir.
Klopf die Sequenz täglich und freue dich auch über kleine Veränderungen.

Selbst wenn du täglich „nur“ 5% Verbesserung schaffst – nach 10 Tagen sind es 50%.
Bleib bitte dran!

Sobald du bei über 90% bist, wiederhole die letzten 5 Klopfrunden mindestens eine Woche täglich. 
Denk den Tag über immer wieder daran und SPÜRE dieses Gefühl.
Genieß es.
Bade darin.
Durchflute dich damit.

Lege dir einen Zettel ans Bett, der dich daran erinnert, direkt nach dem Aufwachen „Ich liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.“ laut auszusprechen.

… und dann genieß dein Leben und sei DU SELBST.

Schreib mir im Kommentar, was du mitgenommen hast und wie du dich nach der Klopfrunde fühlst.






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

Die Ursache für dein Problem / Thema finden

dem Problem auf den Grund gehen - Übung

Ich werde immer wieder gefragt:

Wie schaffe ich es, die Ursache für mein Thema zu finden und die Aspekte aufzudecken, die mir nicht bewusst sind?

​Wie immer gibt es viele Wege dahin.
Der Einfachste und Schnellste ist meist die Unterstützung durch einen Practitioner, weil für Außenstehende oft total offensichtlich ist, was wir selbst nicht sehen können… (der Wald vor lauter Bäumen… du weißt schon)

Aber ich möchte dir heute eine Übung von Lori Lamont vorstellen, die sie „Getting to the bottom of it“ (dem Ganzen auf den Grund gehen) nennt.

Das Schöne an dieser Technik ist es, dass du dir nicht vorher zu überlegen brauchst:
was sage ich bloß an den Klopfpunkten?
Das passiert im Prozess automatisch.

Es ist wirklich einfach – WENN du dir die nötige Zeit für diese Arbeit gibst.

​Das ist einer der wichtigsten Faktoren!

Mach diesen Prozess bitte nicht zwischen Tür und Angel.
Das ist vertane Zeit, die du anders besser nutzen kannst.

Wenn du keine Zeit hast, dann klopf so, wie du es gewohnt bist.

​Aber der Reihe nach.

​Was brauchst du, damit dieser Prozess für dich besonders effektiv ist?

- ausreichend Zeit

Plane mindestens eine Stunde ein. Wenn noch ein Puffer hintendran ist – perfekt!

- Ruhe

Sorge dafür, dass du nicht gestört wirst.
Schalte Handy, Telefon, Emailprogramm, Facebook, Fernseher, Radio,… aus und sei mit allen Sinnen bei diesem Prozess dabei.

- (im Idealfall) eine Möglichkeit, deine Stimme aufzunehmen UND auch als Text festzuhalten

Es ist gut, wenn du die Technik für beide „Kanäle“ am Start hast, weil du den Text hinterher schneller „durchscannen“ bzw. überfliegen kannst, als du bei einer Audiodatei hin- und herspulst. (mehr Tipps dazu weiter unten)

- ein Problem / Thema, für das du gerne den Grund herausfinden möchtest

Das versteht sich von selbst und wird sicher kein Problem für dich sein.

- Geduld

​Es kann sein, dass dir diese Art zu klopfen anfangs schwer fällt. Geh freundlich mit dir um und gib dir die Zeit, die du brauchst
Bei zu viel Ungeduld macht es Sinn, dass du dich zuerst um die Ungeduld kümmerst.

- ggf. Zettel und Stift

Um die Intensität zu bestimmen und aufzuschreiben (wobei du das natürlich auch „auf Band“ und „schriftlich“ hast, wenn beide Aufnahmegeräte laufen

- Motivation

Wenn du nicht motiviert bist, an deinem Thema etwas zu ändern, dann hilft dir auch dieser kraftvolle Prozess nicht sonderlich weiter

- ​Wasser

Du unterstützt dein System, wenn du während des Klopfens und in der Zeit danach
ausreichend Wasser trinkst.

Hier vorab noch einige Techniktipps, wie du ganz einfach deine Stimme aufnehmen und in Schrift umwandeln kannst.

Solltest du sie nicht brauchen, kannst du hier weiterlesen.

Falls du gerade die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen hast, weil Technik überhaupt nicht deins ist oder du kein Geld investieren willst oder kannst – tief durchatmen.

​Es darf ganz einfach sein.
Dein Smartphone hat bestimmt eine Möglichkeit, Sprache aufzuzeichnen. Schau dir einfach mal die Apps an, die darauf vorinstalliert sind.
Im Zweifel hilft es auch, die Suchmaschine deiner Wahl zu befragen.
Nimm etwas, was einfach ist! Du möchtest "nur" den Ton aufnehmen und kein Podcaster
werden. Dafür brauchst du keinen extra Schnickschnack!

Du nutzt Google Docs? Perfekt!
Darin hast du die Möglichkeit, deinen Text einzusprechen. ​

Hinweis: die Spracherkennung ist nicht perfekt, aber

a) du wirst über die Autokorrektur lachen können
b) du bist viel mehr im eigentlichen Prozess, wenn du die Notizen „machen lässt“, als wenn du dir nebenbei selbst etwas aufschreibst und dich damit vielleicht sogar rausbringst.

Außerdem kannst du vermutlich nicht so schnell schreiben, wie du Dinge aussprichst.

Mit Zencastr kannst du die Stimme direkt über deinen Browser aufnehmen und für diese Zwecke reicht die kostenfreie Version „Hobbyist“ Version.

Mit diesen Tools kannst also beides – Stimme als Audio UND Text - zeitgleich aufzeichnen.
Das ist kein Muss – macht den Prozess aber seeehr viel effektiver.

Jetzt legen wir los.

Sorge dafür, dass du ungestört bist und gibt dir ausreichend Zeit.

Schalte die Sprachaufnahme ​und die Texterkennung an.

​Was ist das Thema, dem du auf den Grund gehen möchtest?

Das kann ein Ziel sein, das du bisher nicht erreicht hast oder ein „Problem“, für das du gerne den Grund kennen möchtest.
Etwas, bei dem du bisher nicht weitergekommen bist und feststeckst.

Werde dir ganz klar darüber, was du mit der Übung entdecken bzw. aufdecken möchtest.

Spüre es.
Tauche darin ein.
Fühle es.
Mach es so greifbar und nah wie möglich.

​(falls du es noch nicht gemacht hast - Sprachaufnahme und Texterkennung anschalten)

Klopfpunkte klassische Klopfakupressur

​Jetzt halten wir den Handkantenpunkt (nicht klopfen, sondern sanft halten oder drücken)

Bei einem Problem:

Auch wenn ich ______________ (dein Problem) gerne loslassen möchte – ein Teil von mir hat Angst, dass…

Bei einem Ziel:

Auch wenn ich ______________ (dein Thema / Ziel einfügen) gerne erleben / erreichen möchte – ein Teil von mir hat Angst, dass…

Alles, was dir dazu in den Sinn kommt, sprichst du einfach aus.

Du kannst nichts falsch machen.  
Egal, was du gerade spürst und wahrnimmst ist richtig.

Sprich es einfach aus und halte den Handkantenpunkt.
​Lass es einfach aus dir raussprudeln.
Halte den Punkt so lange, bis du „leer“ bist und du nichts mehr wahrnimmst.
Bis keine Gedanken, Widerstände, Körperreaktionen, Erinnerungen, Emotionen,… mehr aufkommen.

Noch ein wichtiger Hinweis:

Es ist gut, wenn dir viele Dinge einfallen bzw. du viele Emotionen spürst.
​Je mehr sich jetzt zeigt, desto mehr kannst du entkoppeln und auflösen!

Dann sagst du wieder den Satz:

Auch wenn ich ______________ (dein Problem / Thema / Ziel einfügen) gerne erleben möchte – ein Teil von mir hat Angst, dass…

Und du sprichst wieder alles aus, was da ist.
Wenn nichts mehr aufkommt, dann wiederholst du den Satz ein drittes Mal

Auch wenn ich ______________ (dein Problem / Thema / Ziel einfügen) gerne erleben möchte – ein Teil von mir hat Angst, dass…

Und sprichst ein letztes Mal alles aus, was sich in dir zeigt, was du wahrnimmst, was du spürst.

Jetzt gehen wir durch die einzelnen Körperpunkte.

Erinnere dich kurz daran, dass du Zeit genug eingeplant hast und nicht zu hetzten brauchst.

Anstatt zu klopfen hältst du einfach den Punkt und sprichst aus, was dir in den Sinn kommt bzw. was du wahrnimmst.

Wie du es an der Handkante auch gemacht hast.

Wenn die Stille einsetzt, gehst du zum nächsten Punkt.

Das wiederholst du so lange, bis du deine üblichen Klopfpunkte der Reihe nach einmal durchgegangen bist.

​Schau dir jetzt an, was du an während der Session gesagt hast.
Du wirst dich bestimmt über einige Punkte wundern, an die du dich gar nicht bewusst
erinnern kannst.

​Es ist wichtig, dass du dir die einzelnen Punkte der Liste genau anschaust.
Dazu kannst du dir entweder die Audioaufnahme anhören oder den Text durchlesen.

​Frag dich zu jedem einzelnen Punkt:

​Wie wahr fühlt es sich jetzt an?
Wie stark ist die Emotion bzw. Belastung?

Mach dir dazu Notizen! (außer, du zeichnest Ton und Text ​schon wieder auf)

Ja, das ist aufwändig, aber du möchtest den Grund doch immer noch finden, oder nicht?
Mit Unterstützung wird es einfacher, aber es geht auch alleine.

Mit dieser Liste hast du jetzt jede Menge „Klopffutter“ für die weiteren Klopfrunden. Jeder Punkt bringt dich näher zu deinem Ziel – nämlich den Dingen auf den Grund zu gehen und die Ursache zu finden.

Du brauchst die ganzen Punkte dieser Liste natürlich nicht an einem Tag abzuarbeiten!

Das Gute ist, dass du dir die Belastung und den Wahrheitsgrad aufgeschrieben hast und
jederzeit direkt wieder einsteigen kannst. (Achtung! Aber auch nicht zu lange aufschieben und dann „vergessen“!)

Was von der Liste kannst du alleine abarbeiten?

Mach es jetzt!
Fang zumindest mit den ersten Punkten an.

​Such dir Unterstützung für alles, was du dir nicht alleine zutraust.

Das kann (je nach Thema!) neben einem Practitioner auch eine Freund oder eine Freundin sein oder ein Klopfpartner (hier findest du Gleichgesinnte).

Die Liste kann es ziemlich in sich haben, denn dieser Prozess ist sehr persönlich.
Und genau aus diesem Grund ist er auch so wirksam.

Natürlich interessiert mich:

Wie hast du diesen Prozess erlebt?
Konntest du „deinem Ding“ auf den Grund gehen?
Wie war es für dich, die Punkte nur zu halten anstatt zu klopfen?
Ich freue mich auf deinen Kommentar!






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.