5 Ideen für einen guten Abschluss deiner Klopf Sitzung

5 Ideen um deine Klopfsession gut abzuschließen

Gleich vorweg möchte ich dir sagen: eine Klopf-Session braucht nicht zwingend etwas „hintendran“, um sie gut abzuschließen.

Es gibt aber auch gute Gründe für einen separaten Abschluss:

  • Vielleicht hattest du schon mal das Gefühl, dass du das Erlebnis der Session noch vertiefen oder konservieren möchtest.
  • Oder du brauchst einen „ordentlichen“ Abschluss oder ein Ende, weil du mit deinem Thema noch nicht fertig geworden bist, aber keine Zeit mehr zum weiterklopfen hast.
  • Auch wenn es für dich eine ganz besondere Session war, in der du einen Durchbruch hattest oder ein Knoten geplatzt ist, tust du dir mit einem Abschlussritual einen Gefallen. Es ist noch mal eine besondere Wertschätzung für dich, deine Arbeit und die Veränderung.
  • Solltest du ein Thema öfter nicht innerhalb einer Klopf-Session beenden können, dann weiß dann Unterbewusstsein: wir unterbrechen die Bearbeitung erst einmal, sobald du eine Abschlussübung machst.

Was kannst du jetzt für einen guten Abschluss tun?

Es gibt unzählige Möglichkeiten, von denen ich dir jetzt 5 vorstelle.

Such dir EINE der Ideen aus und mach die Übung.

1. 
Du schließt die Augen, legst die Hände über die Brust in die Herzheilungshaltung und atmest bewusst durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus.
Beim Einatmen denkst du INTEGRIEREN und beim Ausatmen denkst du LOSLASSEN

Mein Vorschlag wäre, dass du 10 x ein- und ausatmest und dann spürst, ob du jetzt schon das Gefühl hast, alle Learnings aus der Session gut integriert zu haben.
Wenn du dir nicht sicher bist, dann wiederhole die Übung noch einmal.
Danach atmest du noch einmal wieder tief ein und aus und öffnest die Augen.

2.
Du schließt die Augen, klopfst den Handkantenpunt oder den Schlüsselbeinpunkt und gehst gedanklich noch einmal das durch, was du erfolgreich geklopft und wo du eine Veränderung gespürt hast.
Spüre noch mal rein, wie „anders“ sich das jetzt anfühlt und gewöhne dich an dieses Gefühl.
Das „anders“ ist ja ab sofort dein „normal“. 🙂 
Mit dem Gedanken an das schöne Gefühl der Veränderung atmest du noch 3x tief ein und aus und öffnest wieder die Augen.

3.
Du schließt die Augen, atmest 3x tief durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus. Dann klopfst du den Schlüsselbeinpunkt oder reibst den Wunden Punkt (was dir mehr liegt) und sagst 3 Minuten lang abwechselnd:
Ich bin in Sicherheit
Ich begrüße die Veränderung
Alles ist integriert
Es geht mir gut
Dann atme noch einmal wieder tief durch und öffne die Augen.

4.
Du sprichst diese Worte laut aus.
Wenn du magst, dann klopfst du dazu den Schlüsselbeinpunkt oder reibst den Wunden Punkt.

Es gibt einen Teil in mir der bereits weiß, wie ich neue Denkmuster und Gefühle ganz selbstverständlich in mein Sein integriere und mich damit wohl fühle.
Dieser Teil von mir ist bereit, den Rest von mir zu informieren.
Das geschieht gerade mit Gnade und Leichtigkeit.
Mein Körper-, Geist- und Seelesystem erhält diese Information.
Die Informationsübertragung ist hiermit abgeschlossen.

durchatmen

Es gibt einen Teil in mir der bereits weiß, wie ich in meine Realität wechsle, in der diese Veränderungen für mich schon zur Normalität geworden sind.
Dieser Teil von mir ist bereit, den Rest von mir zu informieren.
Das geschieht gerade mit Gnade und Leichtigkeit.
Mein Körper-, Geist- und Seelesystem erhält diese Information.
Die Informationsübertragung ist nun abgeschlossen.

5.
Du klopfst diese Abschluss-Sequenz, die aus 2 Klopfrunden besteht.

Ich habe sie bei Tessa Cason entdeckt.
Weil sie mir so gut gefällt, habe ich sie übersetzt und hoffe, du magst sie auch.
Klopf doch gleich das Video mit.


Ich habe das Ende noch um 2 Varianten ergänzt, da nicht jeder den Begriff „Gott“ nutzen möchte.
Wenn weder Gott, das Universum oder die Quelle für dich stimmig ist, dann nimm auf jeden Fall das, was für dich passt.
Ob es das höhere Selbst, die Intuition, die innere Stimme, dein innerer Lehrer, die innere Weisheit,… ist - pass es dir so an, wie es sich für dich gut anfühlt.

Du kannst aber auch einfach alle 3 Versionen hintereinander klopfen, so wie ich das im Video gemacht habe.

Klopfpunke klassische Klopfakupressur mit unter Arm Punkt

AB: Alles in meinem Leben ist in Ordnung.
SA: Es geht mir in jeder Hinsicht von Tag zu Tag besser.
UA: Ich bin jeden Tag auf jede Weise erfüllt.
UN: Meine Segenswünsche treten in einer vielfältigen, angemessenen Form mit göttlichem Timing auf.
UL: Ich bin ein ausgezeichneter Verwalter des Wohlstands und bin mit großem Reichtum gesegnet.
SB: Ich trage die volle Verantwortung für alles in meinem Leben.
UA: Ich habe alle Tools, Fähigkeiten und Talente um mich in meinem Leben auszuzeichnen.
Kopf: Ich weiß, dass ich alles in meinem Leben bewältigen kann.

AB: All meine Träume, Hoffnungen, Wünsche und Ziele werden an jedem Tag erfüllt.
SA: Die göttliche Liebe, die sich durch mich ausdrückt, bringt jetzt neue Ideen zu mir.
UA: Ich fühle mich wohl damit, dass sich mein Leben verändert
UN: Ich bin in der Lage, alles zu erschaffen, was ich mir wünsche.
UL: Ich weiß, was zu tun ist und ziehe es durch, bis ich fertig bin.
SB: Meine Gesundheit ist in jeder Hinsicht perfekt, körperlich, geistig, emotional und spirituell.
UA: Ich lade Erzengel Raphael in mein Unterbewusstsein ein, um alles zu heilen, was vergeben, befreit und erlöst werden muss. Reinige mich und befreie mich jetzt davon.
Kopf: Das Licht Gottes umgibt mich. Die Liebe Gottes umhüllt mich. Die Macht Gottes beschützt mich. Die Gegenwart Gottes wacht über mich und fließt durch mich hindurch.

Kopf: Das Licht des Universums umgibt mich. Die Liebe des Universums umhüllt mich. Die Macht des Universums beschützt mich. Die Gegenwart des Universums wacht über mich und fließt durch mich hindurch.

Kopf: Das Licht der Quelle umgibt mich. Die Liebe der Quelle umhüllt mich. Die Macht der Quelle beschützt mich. Die Gegenwart der Quelle wacht über mich und fließt durch mich hindurch.

Wenn du beim Klopf-Kongress 2018 dabei warst, dann hast du auch noch den Integrationsprozess von Jessica Ortner kennengelernt.
Das ist eine geführte Klopf-Meditation, mit der du das, was du beklopft hast, noch gezielt integrieren kannst.

In der Klopf-Kongress Facebook-Gruppe kam die (sehr gute) Idee auf, dass man auch die 9-Gammut-Serie zum Abschluss klopfen kann. Hier kannst du direkt mitklopfen.


Jetzt bist du gefragt:
Welche Variante spricht dich besonders an?
Probiere es bitte aus.
Spiele damit.
Beobachte, was dir besonders gut tut.
Was sich besonders gut anfühlt.

Schreib mir doch im Kommentar, wie du eine Session abschließt und welche dieser Ideen dir besonders gut gefällt.






Michaela Thiede

Michaela Thiede


Ich bin Energetischer Coach und seit 2015 die Organisatorin vom Klopf-Kongress.
In meiner reinen Online-Praxis begleite ich Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg in die Schmerzfreiheit.
Mit meine Klienten fokussierte ich mich auf das Finden der Ursache(n) für die Beschwerden, um sie dann aufzulösen und dauerhaft loszulassen.

Gerne unterstütze ich dich auch bei deinem Thema.

www.michaela-thiede.de/   
info@Klopf-Kongress.de

4 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Michaela,
    danke für Deinen tollen Blogeintrag. Du hast aus der Sicht der Selbstanwenderin geschrieben. Ich möchte dem für Klopfsitzungen mit Klientinnen etwas hinzufügen. Auch in dem Setting finde ich, dass ein Abschluss(ritual) wertvoll ist und die Sitzung „rund“ macht. Ich wende immer das vertiefende Klopfen an. Ich möchte es hier anhand eines Beispiels zeigen und mit allen teilen.

    Vertiefendes Klopfen
    Alle positive Gefühle und neue Einsichten können am Ende einer Sitzung geklopft werden. Das Klopfen wird hierbei nicht eingesetzt, um die emotionale Belastung (weiter) herabzusetzen, sondern um Positives zu vertiefen und zu festigen.
    Bei der Klientenarbeit passiert es oft am Ende einer Sitzung, dass spontan etwas Positives gesagt wird. Wenn das nicht passiert, stelle ich gerne folgende Frage: „Was nehmen Sie aus der Sitzung mit; was war besonders schön oder hat Sie überrascht?“ Die Worte, die dann gesprochen werden, nehme ich als Basis für die Klopfworte.

    Nehmen wir mal an, dass wir in einer Sitzung ein schockierendes Ereignis geklopft haben und sich die Schuldzuweisung und Schuldgefühle meiner Klientin während des Klopfens gezeigt haben. Diese konnten dann in der Sitzung losgelassen und gelöst werden. In diesem Fall könnte das vertiefende Klopfen so aussehen.

    Einstimmung an Handkante:
    „Auch wenn ich mir lange die Schuld für dieses Ereignis gegeben habe, weiß ich jetzt, dass ich in der Situation wirklich mein Bestes gegeben habe. Ich war damals in Schock und konnte nicht handeln, nicht schreien, keine Hilfe holen. Ich habe das jetzt verstanden und habe mich endlich aus den Schuldgefühlen entlassen können.“

    Und dann weiter mit der Sequenz:
    • oben auf dem Kopf:
    „Ich habe nun verstanden, …“
    • Innenseite Augenbraue:
    „was los war mit mir.“
    • neben dem Auge:
    „Ich war in Schock.“
    • unter dem Auge:
    „In Schock kann man nicht handeln.“
    • unter der Nase:
    „In Schock kann man nicht sprechen.“
    • unterhalb der Unterlippe:
    „Ich brauche mich nicht länger schuldig zu fühlen.“
    • Schlüsselbeinpunkt:
    „Ich weiß, dass ich mein Bestes gegeben habe …“
    • unter dem Arm:
    „und habe mich nun endlich aus dieser alten Schuldigkeit befreit.“
    usw.

    Es kann sein, dass dann Tränen kommen, aber das sind dann immer Tränen der Rührung!

    An alle: Probiert es einfach mal aus. Es kann sicherlich auch in der Selbstanwendung einen Platz finden. Man muss nur daran denken, dass man so was Schönes machen kann. Man fühlt sich danach noch entspannter und es kommt eine gewisse Weichheit und Mitgefühl, die sonst oft nicht da ist, wenn man etwas „nur“ auf null klopft. Hiermit kommen wir in den positiven SUD-Bereich.

    Herzliche Grüße
    Maya de Vries

    • Liebe Maya,

      danke für deine tolle Ergänzung.
      Ich wünsche mir, dass ganz viele Leserinnen und Leser es „einfach“ ausprobieren und ihre Klopfsession mit einem Ritual abschließen.

      Liebe Grüße
      Michaela

  2. Liebe Michaela,

    danke für diesen tollen Blogartikel! Er hat mir nochmal klargemacht, wie wichtig so ein Abschlussritual ist.
    Ich habe bisher am Ende einfach noch ein paar Sätze geklopft wie z.B.
    „Auch wenn ich heute noch nicht alles auflösen konnte: Den Schritt, den ich heute gegangen bin, den kann mir keiner mehr nehmen!“
    „Danke liebes Unterbewusstsein, dass Du mich bis hierhin geführt hast!“

    Jetzt hab ich ja noch ein paar weitere tolle Anregungen, vielen Dank, Michaela und Maya!
    Liebe Grüße!
    Sabine

    • Liebe Sabine,

      der Satz, den du bisher geklopft hast, war aber auch toll.
      Wertschätzung ist sooo wichtig.
      Und die „vergessen“ wir gerne.

      Liebe Grüße & viel Freude beim rumprobieren mit den Ritualen.
      Michaela

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